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Produkt-Bild: Puccini: Turandot

Puccini: Turandot von London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta, Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Monserrat Caballe, Nicolai Ghiaurov

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 19,54

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Puccini: Turandot

Tracks:

Disk 1
  • Popolo di Pekino - Indietro, cani!
  • Gira la cote! - PerchÞ tarda la luna
  • O giovinetto! Grazia, grazia!
  • Figlio, che fai?
  • Fermo! Che fai? T'arresta - Non indugiare!
  • Signore, ascolta!
  • Non piangere, Liù
  • Olà, Pang, Olà Pong!
  • Ho una casa nell Honan
  • O mondo, o mondo - O tigre! O tigre!
  • Introduzione
  • Gravi, enormi ed imponenti
  • Un giuramento atroce mi costringe
  • Popolo di Pekino!
Disk 2
  • In questa reggia
  • Straniero, ascolta
  • Gloria, gloria, o vincitore! - Figlio del ciel! Padre augusto
  • Tre enigmi m'hai proposto
  • Introduzione: Cosi comanda Turandot
  • Nessun dorma! - Tu che guardi le stelle
  • Principessa divina - Tanto amore segreto
  • Tu che di gel sei cinta
  • Liù! Liù! Sorgi!
  • Principessa di morte
  • Che Þ mai di me?
  • Del primo pianto
  • So il tuo nome!
  • Diecimila anni al nostro Imperatore

Produktbeschreibung


TURANDOT GA
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5 Kundenrezensionen:

Die schönste Turandot
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die größte Überraschung vorweg: wer hätte gedacht, daß Belcanto-Diva Joan Sutherland eine derart hervorragende Turandot singen würde? Schon ihr Gesang allein würde den Kauf dieser Aufnahme lohnen.
Aber es gibt noch mehr, woran man sich erfreuen kann: Luciano Pavarotti, von Natur aus eigentlich kein Heldentenor, verfügte zum Zeitpunkt der Aufnahme (1972) noch über die stimmmlichen Mittel, einen wirklich fulminanten Calaf zu singen. Montserrat Caballé, die sich später selber an Turandot versuchte und scheiterte, ist hier als Liù optimal besetzt und singt bezaubernd schön. Und die Turandot von Joan Sutherland ist mit Sicherheit die am schönsten gesungene der gesamten Diskographie.
TREFFEN DER GIGANTEN
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dem Opernkenner wird bekannt sein, daß Joan Sutherland in den 50er Jahren auch in dramatischeren Rollen von Bizet, Weber, Wagner oder Verdi mit großem Erfolg auftrat. Und ihre beeindruckende Darstellung der hybriden Partie der Esclarmonde schrieb Operngeschichte.
All diese Tatsachen kommen in ihrer Gestaltung der Turandot zum Tragen: mit hochdramatischem Aplomb und vokaler Perfektion singt Joan Sutherland diese Rolle. Phänomenal ist das Volumen der Stimme und deren immenser Umfang, so daß sich die australische Sopranistin nicht hinter anderen Sängerinnen verstecken muß. Im Gegenteil: So sicher und mühelos hat niemand in den letzten Jahrzehnten die Turandot verkörpert!
Luciano Pavarotti darf zu den herausragenden Interpreten des Kalaf gezählt werden. Mit seiner strahlenden Stimme und faszinierendem Timbre singt der italienische Tenor die Partie. Höhepunkte sind die
Duette, in denen sich die Stimmen von Joan Sutherland und Luciano Pavarotti zu gewaltigen Klangfontänen vereinigen.
Montserrat Caballé verfügt über eine außergewöhnlich schöne Stimme mit schwebenden Pianissimi, um in ihrer Rolle der Sklavin Liu zu überzeugen.
Auch alle anderen Solopartien sind mit Nicolai Ghiaurov, Tom Krause, Peter Pears und Piero de Palma luxuriös besetzt.
Dirigent Zubin Metha sorgt für einen opulenten und brillianten Orchesterklang, der trotzdem differenziert und detailreich bleibt.
Eine grandiose Leistung bietet ebenfalls der Chor auf dieser Aufnahme!
Turandot - Puccinis letztes Meisterwerk in Starbesetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Giacomo Puccini hatte ein untrügliches Gespür für gute Opernstoffe. Oft wurde er durch ein Theatererlebnis zu neuen Werken inspiriert und immer, wenn er von einer Aufführung beeindruckt war, ohne die Sprache zu verstehen, wußte er, daß er einen Stoff gefunden hatte, die eine Vertonung geradezu herausforderte. "Tosca" hatte er auf französisch gesehen, "Madame Butterfly" auf englisch und "Turandot" unter der Regie von Max Reinhardt in Berlin. Carlo Gozzis aus einer uralten Legende entstandenes Stück von der stolzen Prinzessin mit ihren tödlichen Rätseln begeisterte Puccini sofort, seine Stammlibrettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni entwarfen ein ausgezeichnetes Textbuch, in dem Dramatik, lyrische Momente, komische Elemente und gewaltige Massenszenen aufs Engste verknüpft sind, und die Gestaltung der Hauptfiguren Puccini einmal mehr die Möglichkeit zu vollster musikalischer Entfaltung gab.
Der Komponist zeigt sich hier auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft, die Vielschichtigkeit des Textbuches setzt er virtuos um. Imposant sind die Massenszenen am Anfang und beim Auftritt des Kaisers, dramatische Höhepunkte wie die Rätselszene oder Lius Tod wechseln sich mit den parodistischen Auftritten der drei Minister und berührenden Liebesszenen ab. In dieser Oper ist alles, was das Musiktheater braucht. Puccini hatte sich mit den Geheimnissen der oastasiatischen Musik auseinandergesetzt und was in "Madame Butterfly" bereits in Ansätzen zu hören ist, nimmt hier einen breiten Raum ein. Die Musik klingt für Puccini ungewöhnlich, das in Asien viel verwendete Schlagwerk steht im Vordergrund und sorgt für eine geheimnisvolle, exotische Atmosphäre neben den für den Komponisten typischen breiten Melodiebögen. Und da gibt es natürlich noch "Nessun dorma", die Arie des Kalaf, die spätestens seit der Fussball - WM 1990 einer der populärsten Klassik - Hits geworden sein dürfte.
Puccini selbst konnte "Turandot" nicht mehr vollenden. Die Komposition war bis zum Tod der Liu gediehen, als bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert wurde. Der Komponist wurde zwar erfolgreich operiert, starb aber am 28. November 1924 an einem Herzanfall, ohne "Turandot" fertigstellen zu können. Die letzten 15 Minuten wurden nach vorhandenen Skizzen von Franco Alfano in Musik gesetzt (er wird oft als "Schüler Puccinis" bezeichnet, Alfano war damals jedoch bereits über 50 Jahre alt und ein sehr anerkannter und eigenständiger Komponist), die Uraufführung fand am 25. April 1925 unter der Leitung Arturo Toscaninis statt, der die Oper am ersten Abend nur bis zur letzten von Puccini fertiggestellten Stelle spielen ließ. Das Publikum der Mailänder Scala würdigte zwar den geliebten dahingegangenen Meister, mit der Oper selbst konnte man allerdings zunächst recht wenig anfangen. Erst langsam eroberte sich "Turandot" den ihr gebührenden Platz auf den Bühnen der Welt.
Die Oper stellt an jedes Theater, das sie aufführen will, gewaltige Anforderungen. Man benötigt ein riesiges Orchester mit großer Schlagzeugabteilung, einen ebenso großen Chor, eine ausgefeilte Bühnentechnik und mindestens drei Sänger der Spitzenklasse. Auch die guten Aufnahmen muß man erstmal suchen. Von jeder Primadonna, die man gerne hört (u. a. Maria Callas und Birgit Nilsson) gibt es Einspielungen in der Titelrolle, nur fällt meist das restliche Ensemble ziemlich ab. Was tat man nun bei der Decca? Anfang der 70er Jahre hatte man dort so ziemlich jeden Spitzensänger unter Vertrag, allen voran Joan Sutherland, Luciano Pavarotti und Montserrat Caballé. Diese drei Weltstars holte man für eine "Turandot" - Aufnahme zusammen und besetzte die kleineren Rollen ebenfalls mit einer Reihe prominenter Namen, begleitet vom renommierten London Symphony Orchestra und geleitet von dem noch recht jungen, aber virtuosen Dirigenten Zubin Metha.
Bei einer solchen Anhäufung von Superstars beschleicht einen oft das ungute Gefühl, eine sterile, nur von den großen Namen getragene Studioproduktion zu erwerben, aber diese Aufnahme hält sich seit über 30 Jahren mit Recht als Spitzenprodukt im Katalog und hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.
Von Joan Sutherland kenne ich bis auf ihre Turandot keine weitere Puccini - Einspielung, ihre weiche, lyrische Stimme war eher für Donizetti- oder Bellini - Partien geeignet, nicht zu vergessen ihre "Traviata" oder ihre Aufnahmen englischer Barock - Opern. Wie schlägt sich "La Stupenda" nun als eisumgürtete Prinzessin? Meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet. Ihre Stimme beherrscht sofort die Szene, hat hier einen für die Sutherland ungewöhnlich metallischen, unbarmherzigen Ton, der ein rundum glaubwürdiges Rollenportrait erzeugt. Erst als das Eis schmilzt (unter Kalafs Küssen, einer herrlich kitschige Szene), hört man das vertraute, weiche und warme Vibrato ihrer wunderschönen Stimme. Gesungen wird die Rolle natürlich erstklassig, Joan Sutherland war stets die Qualität in Person, und auch im Ausdruck braucht sie sich hinter keiner anderen Turandot zu verstecken. Sogar von Text versteht man jedes Wort, was bei ihr leider nicht immer der Fall war.
Man mag von Luciano Pavarotti halten, was man will, zu seinen Glanzzeiten und in der richtigen Rolle war er unschlagbar. Kein anderer sang so natürlich, impulsiv und aus dem Bauch heraus. Diese Einspielung zeigt ihn noch vor der Fußballstadien - Karriere und im Vollbesitz seines Stimmmaterials. Frei und nie angestrengt klingt sein Kalaf, Pavarotti meistert die hohen Ansprüche der Partie mühelos. Wunderschön sein "Non piangere Liu", das Liebesduett mit der Sutherland, "Nessun dorma" ist ein Höhepunkt der Aufanhme und ein Musterbeispiel für hervorrangende Technik, gepaart mit dem richtigen Maß Emotion. Eine von Pavarottis besten Leistungen auf CD.
Die Sklavin Liu ist eine dieser wundervollen Frauenfiguren, wie nur Puccini sie erschaffen konnte: Treu liebend, tapfer und beständig bis in den Tod, das Idealbild eines Menschen, wofür sie einen der schönsten Operntode überhaupt sterben darf. Auch Montserrat Caballé befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen in bestechender stimmlicher Verfassung und ihre Darstellung des warmherzigen Mädchens, durch deren Tod die eiskalte Prinzessin (und der Zuhörer) tief berührt wird, schließt den Kreis des großartigen Hauptdarsteller - Trios.
Auch für die kleineren Rollen wurden Spitzenkräfte verpflichtet, angefangen bei dem wuchtigen, doch einfühlsamen Timur von Nicolai Ghiaurov, der diese oft vernachlässigte Figur beträchtlich aufwertet.
Sir Peter Pears, der große Britten - Darsteller, verleiht mit wenigen Worten seinem Kaiser Altoum einiges an Profil. Seine etwas melancholisch klingende Stimme ist wie geschaffen für den gramgebeugten alten Herrscher.
Sogar das groteske Minister - Trio Ping, Pang und Pong wurde mit Tom Krause, Pier Francesco Poli und dem unverwüstlichen Charaktertenor Piero de Palma hochklassig besetzt.
Eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet die Chöre in "Turandot". Fast immer ist der Chor auf der Szene oder hat im Hintergrund zu wirken. Der John Alldis Choir und der Wadsworth School Boys' Choir leisten meisterliche Arbeit.
Somit ist diese "Turandot" jedem Opernfreund zu empfehlen, als Alternative bietet sich die ältere Decca - Aufnahme mit ähnlich hochkarätigen Hauptdarstellern (Inge Borkh, Mario del Monaco und Renata Tebaldi) an, die jedoch meiner Meinung nach nicht ganz die Qualität dieser Aufnahme erreicht.
Unerreicht - einfach großartig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von Puccinis "Turandot" gibt es mehrere hervorragende Einspielungen. Aber diese würde ich mit auf die einsame Insel nehmen. Es ist eine der wenigen Opernplatten, von denen ich den Eindruck habe: sie ist schlichtweg perfekt!
Keine andere Aufnahme hat in allen, ausnahmslos allen Partien ein vergleichbares Niveau aufzuweisen. Hier hat sich um den Dirigenten Zubin Mehta eine Sängerschar versammelt, die absolut ungetoppt geblieben ist, zumal sich zum damaligen Zeitpunkt alle auf ihrem stimmlichen Höhepunkt befanden.
Joan Sutherlands Ausflug ins hochdramatische Fach ist sensationell. Sie verfügt natürlich nicht über so metallisches Stimmmaterial wie Birgit Nilsson, doch verleiht sie der Turandot mit wärmerem Stimmklang eine menschlichere Note und reduziert sie nicht zur Killermaschine. Stimmvolumen und schier endlos gehaltene Sostenuto-Bögen lassen einen nur so staunen, und der klangliche Reichtum in der Höhe ist schlichtweg atemberaubend.
Luciano Pavarottis Calaf ist nicht nur wegen "Nessun dorma" ein Traum. Vor allem seine Leidenschaftlichkeit, sein Selbstbewusstsein und sein unbedingter Wille, die Prinzessin zu erobern, lassen die Rolle wunderbar lebendig und überzeugend wirken. Dieser Calaf ist ein echter Draufgänger. Stimmlich war Big P damals ohnehin in Bestform, die Höhe strahlt, dass es eine Wonne ist. Corelli und Del Monaco waren ihm an Stimmgewicht überlegen, aber kein anderer Calaf ist so stürmisch und vital.
Montserrat Caballès als Liù schließlich liefert eines der berührendsten Rollenportraits, die mir je auf der Schallplatte begegnet sind. Innigkeit, Wärme und Reinheit erfüllen ihre Interpretation. Die Pianissimi sind von einer Duftigkeit und Süße, die ihresgleichen suchen. Wenn Liù in ihrer letzten Arie dem Leben entsagt, um Kalaf zu retten, und sich mit einem Schluchzer (der hier ausnahmsweise einmal wirklich geschmackvoll ist) ins Messer wirft, geht das einem beim Zuhören regelrecht an die Nieren. Keine andere Liù auf Platte stirbt so ergreifend.
Ghiaurovs Timur ist reinste Luxusbesetzung, ebenso wie der alte König von Peter Pears und ganz besonders der balsamisch schön gesungene Ping von Tom Krause. Das Ministerterzett wird durch Piero de Palma und Pier Francesco Poli komplettiert und auch hier erreicht die Aufnahme den ersten Platz.
Zubin Mehtas temperamentvolles Dirigat halte ich ebenfalls für herausragend: gleich zu Beginn schmeißt er den Zuhörer regelrecht in die Geschichte, und schnell wird klar, daß es am Pekinger Hof brodelt und rumort. Mit phänomenalem Gespür für Tempi und Transparenz peitscht er das London Philharmonic Orchestra zu einer atemberaubend farbigen Darbietung der raffinierten Partitur auf. Wenn man hört, wie drängend Kalaf im ersten Finale auf den Gong zustrebt, und von welcher Panik sein Vater und Liù ergriffen werden, dann spürt man, was für ein hervorragender Dramatiker Mehta ist (Karajan und manch andererer dagegen sind nur breiig und schleppend). Auch die Klangtechnik leistet Großartiges, man hört wirklich alles. Und auch die Chöre gliedern sich in das ganze Ensemble mit vollem Klang und großer Präzision nahtlos ein. Ein Meilenstein in der Schallplattengeschichte, den ich nur allerwärmstens empfehlen kann! Fünf Punkte sind eindeutig zu wenig, ich würde zehn vergeben!
Ein wahres Meisterwerk !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Turandot am 25.April 1926 in der Mailänder Skala Premiere feierte, war Giacomo Puccini bereits anderthalb Jahre tot. Der Dirigent Arturo Toscanini legte im dritten Akt den Taktstock nieder und sagte: „Hier endet das Werk des Meisters; danach starb er". Später wurde der Aufzug immer in der heute üblichen Form aufgeführt. Franco Alfano hat anhand von Puccinis Entwürfen die Oper vollendet.
Turandot erging es ähnlich wie Verdis Schwanengesang. Des Meisters letzte Oper war lange Zeit weniger beliebt als ihre Vorgänger. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch Turandot zu behaupten gewusst und viele Freunde und Liebhaber gewonnen. Es ist noch immer nicht leicht, sie zu besetzen oder zu würdigen, doch lohnt sich das eingehende Studium und wiederholte Hören. Die Tränen fließen nicht wie für Butterfly oder Mimi, es packt einen weniger das Mitleid als die Bewunderung und das ist meist die beständigere Empfindung.
Dies trifft gerade auf diese Aufnahme zu. Es gibt keine bessere Besetzung als diese.
Joan Sutherland schlüpft in die Rolle der Prinzessin Turandot. Sutherlands Stimme ist wie die einer Nachtigall - eine Jahrhundertstimme. Sie glänzt in der Darstellung der Turandot durch das phänomenale Volumen ihrer Stimme und deren Umfang. Sutherland zelebriert diese Rolle mir vokaler Perfektion. Keine andere Sopranistin hat diese schwierige Rolle so sicher und mühelos in den letzten Jahrzehnten dargeboten. Eine Glanzleistung
An ihrer Seite glänzt Luciano Pavarotti als Calaf. Es ist sicher nicht untertrieben, wenn man ihn als einen der herausragenden Interpreten dieser Rolle bezeichnet. Die Arie „Nessun dorma" wurde nicht zuletzt durch ihn weltberühmt. Viele glauben, sie sei einzig und allein für ihn geschrieben worden... (auch wenn dies der Historie natürlich nicht gerecht werden kann)! Eine vergleichbare Einspielung liefert nur Placido Domingo unter Herbert von Karajan. Pavarotti verleiht Calaf seine strahlende Stimme und schwingt sich zu wahren Höchstleistungen empor. Zusammen mit Sutherland macht er diese Einspielung zu einem unvergesslichen Ereignis.
Als Sklavin Liu tritt Montserrat Caballe auf. Sie bezaubert mit ihrer wunderbar göttlichen Stimme, auch und gerade in höheren Lagen. Sie fördert ein Maß an Präzision zutage, welches bis heute unerreicht ist. Caballe ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Später erfolgte ein nicht ganz so glücklicher Versuch selbst die Titelrolle zu singen.
Auch die weiteren Rollen sind fantastisch besetzt. Nicolai Ghiaurov spielt Timur, Sir Peter Pears gibt den L`Imperatore Altoum, Tom Krause, Pier Francesco Poli und Piero de Palma verkörpern die drei Minister Ping, Pang und Pong. Sabin Markov übernimmt die Rolle des Un Mandarino und Pier Francesco Poli schlüpft auch noch in die Rolle des Il Principe di Persia.
Am Dirigentenpult steht Zubin Mehta und leitet das London Philharmonic Orchestra in beeindruckender Art und Weise. Mehta gelingt es, aus dieser Ansammlung von Persönlichkeiten eine Einheit zu formen.
Diese Aufnahme gehört in jede Klassiksammlung, und zwar ohne wenn und aber!
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Produkt-Bild: La Bohème (Gesamtaufnahme)

La Bohème (Gesamtaufnahme) von Elizabeth Harwood, Gianni Maffeo, Herbert Von Karajan, Luciano Pavarotti, Michel Sénéchal, Mirella Freni, Nicolai Ghiaurov, Rolando Panerai

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 31,95, Angebote ab EUR 20,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1991
Zoom ± Produkt-Bild: La Bohème (Gesamtaufnahme)

Tracks:

Disk 1
  • Dieses rote Meer (1. Akt)
  • Holz! Zigarren! Bordeaux!
  • Ist's erlaubt?
  • Ich bin nicht aufgelegt
  • Wie eiskalt ist dies Händechen
  • Man nennt mich jetzt Mimi
  • He! Rodolfo Rodolfo!
  • O du süßes Mädchen
  • Orangen, Datteln! Heiße Kastanien! (2. Akt)
  • Parpignol!
  • Fräulein Mimi, welch seltenes Geschenk!
  • Will ich allein
Disk 2
  • Holla! Ihr Zöllner! Öffnet! (3. Akt)
  • Mimi?
  • Marcel, da bist du ja
  • Wo ich selig von Glück
  • So ist's denn wirklich zu Ende?
  • In einem Wagen? (4. Akt)
  • Hier sind wir! Nun und?
  • Musetta! Es ist Mimi
  • Höre, du alter Mantel
  • Sind wir allein?
  • Schläft sie? Sie ruht
  • Was sagt der Arzt?

Produktbeschreibung


LA BOHEME GA
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4 Kundenrezensionen:

Man schaltet nicht mehr ab
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt diese Aufführung auch als DVD. Das ist einer der seltenen Fälle wo ich beides gekauft habe, denn es ist ein Ohrenschmaus. Wenn ich anfange, diese Oper in dieser Besetzung zu hören, schalte ich ab, aber die Musik läuft bis zum Ende und ich will nicht gestört werden.
Traumhafte Stimmen, gutes Zusammenspiel, eine schöne Oper.
Eine wunderbare Inszenierung.
Es ist die beste Aufnahme, die ich je gehört habe
Großartig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... ganz ehrlich: mit Herrn Karajans Tempi bin ich nicht immer so einverstanden. Vieles ist doch "ungewohnt" langsam.

Aaaaber: welche Athmosphäre, welche Stimmen. Ein Klangtraum - und trotzdem Verismo, Dramatik... und ein Pavarotti, der nie besser besetzt war.

Kurz und gut: diese CD ist ein Muss!!!! Definitiv die Referenz für "La Bohéme" (neben der Einspielung von Toscanini, die ich - als Vergleich - gleich mit empfehlen möchte). Das sind DIE beiden Aufnahmen dieser Oper!

Mein Vater hatte sie seit Erscheinen als LP. Ich habe sie jetzt als CD... und gebe sie nie wieder her! Hören Sie mal in die Musik-Ausschnitte rein... selbst in dieser Qualität macht das Lust auf mehr.

5 Sterne... ich würde auch 6 geben!
Einzigartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einzigartige Aufnahme. Die beste Boheme-Einspielung des 20. Jahrhunderts, dabei technisch 1A Qualität.
Allein mit dieser Rolle hat Pavarotti die Unsterblichkeit verdient. Das Sänger-Ensemble - perfekt, wie meist bei Karajan, hier 100%ig.
Karajan in seinem Element: der Oper.
Wer Oper und Puccini liebt, sollte sich diese CD nicht versagen.
Tempi, Phrasierung, Dynamik, alles aus einem Guß, vom ersten bis zum letzten Ton.
Karajans Bohème - Eine Sternstunde des Belcanto
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Am 13. März 1893 trafen sich die beiden jungen Komponisten Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo in einem Mailänder Kaffeehaus. Beide hatten vor kurzem ihre ersten Erfolge auf der Opernbühne gefeiert, Leoncavallo mit "I Pagliacci", Puccini mit "Manon Lescaut". Sie begegneten sich als befreundete Konkurrenten und trennten sich am selbigen Tag als Todfeinde. Der Grund für die unkittbare Entzweiung war der Roman "Scènes de la vie de bohème" des französischen Schrifstellers Henri Murger. Leoncavallo hatte Puccini auf die reizvolle Geschichte aufmerksam gemacht und ihm eine Vertonung angeraten. Als dieser dankend ablehnte, ging Leoncavallo selbst an die Komposition. Puccini hatte den Rat seines Freundes wohl vergessen, als ihm der Roman wieder in die Hände fiel, jedenfalls beauftragte er die Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica sofort mit einem Textbuch zu der Geschichte, die ihn diesmal sofort elektrisierte. Als Puccini dem Kollegen seine neuen Pläne offenbarte, reagierte dieser verständlicherweise ziemlich wütend. Der Streit verlagerte sich bis in die Zeitungen und Puccini verkündete, er wolle das Publikum entscheiden lassen. Selbiges entschied, und zwar gründlich. Leoncavallos "Bohème" ist zweifellos ein wertvolles Stück, im Gegensatz zu Puccinis Oper verliert sie das Rennen jedoch um Längen.
Der fand hier den idealen Stoff für seine Veranlagung und seine Fähigkeiten. Er sah sich als "der Komponist der kleinen Dinge" und als solcher schildert er jede Einzelheit so liebevoll, wie kaum jemand zuvor. Den zu seiner Zeit vorherrschenden Verismus überwindet er ebenso wie die Romantik, verwendet jedoch aus beidem, was er für seine Komposition benötigt und gelangt so zu einer ihm völlig eigenen Tonsprache, die seine weiteren Werke so einmalig machen wird.
Ein Großteil des Erfolges ist auch den Librettisten Giacosa und Illica zu verdanken, die Murgers etas umständlichen Roman in eines der besten Operntextbücher überhaupt verwandelten. Die Figur der Mimi wurde von ihnen aus mehreren Frauengestalten erschaffen, einige theaterwirksame Bilder hinzuerfunden, so daß ein musikalisch brillantes und lebenspralles Stück entstand.
In diesem Sinne ging Herbert von Karajan 1971 an die Aufnahme. Er holte sich die besten Sänger, die man zu dieser Zeit bekommen konnte und spielte so eine "Bohème" ein, die man als für den Opernfreund unverzichtbar bezeichnen muß. Karajan steckt hier voller Ausdruckswillen, neue Klangaspekte interessieren ihn noch nicht. Er möchte die Geschichte erzählen, so wie sie geschrieben und vertont wurde. Karajan verlegt die Akzente auf die nicht vorhandene Bühne, so daß sie beim Hören unweigerlich vor den Augen entsteht und jagt die Berliner Philharmoniker durch einen knapp zweistündigen Parforceritt, der mitreißt und bewegt. Wer bei dieser "Bohème" nicht weinen muß, ist entweder Operndirektor, oder hat ein Herz aus Stein.
Die Sänger tun das Ihrige zu dieser rundum gelungenen Aufnahme. Im Studio Emotionen auszudrücken ist immer schwierig und nur Sänger mit viel Theaterblut vermögen zu überzeugen. Daß dieser Aufnahme nichts steriles anhaftet, ist auch dem groß aufspielenden Ensemble zu verdanken.
Mirella Freni war für ihre Mimi schon berühmt, als diese Aufnahme entstand. Die tapfere kleine Näherin hat sie so sehr verinnerlicht, daß sie eine uneingeschränkt glaubhafte Darstellung zeigt, ohne je auf die Tränendrüse zu drücken oder in den berüchtigten Puccini - Kitsch zu verfallen. Stimmlich wie schauspielerisch ist sie einfach nur Mimi und das genügt, um den Hörer im Innersten zu erschüttern. Nicht einmal die Callas kann ihr in dieser Rolle das Wasser reichen.
Mit Luciano Pavarotti steht ihr ein Traumpartner zur Verfügung. Pavarotti war 1971 auf dem Höhepunkt seiner Kunst angelangt und diese Aufnahme legt beeindruckend Zeugnis davon ab, was für ein einzigartiger Sänger dieser Mann einmal war. Er ist ein Impulssänger, fackelt und überlegt nicht lange, sondern verleiht dem Rodolfo instinktiv das richtige Maß Emotionalität. Dazu kann er stimmlich noch aus dem Vollen schöpfen. Um einen Rodolfo von ähnlicher Qualität zu finden, muß man weit in die Vergangenheit zurück, um bei Gigli oder gleich bei Caruso zu landen.
Dem lyirschen Paar steht in der Bohème das "veristische" Paar Musetta / Marcello gegenüber. Der koketten Musetta leiht hier die früh verstorbene Elizabeth Harwood ihre Stimme. Sie nimmt den Hörer sofort mit ihrem girrenden Mezzosopran für sich ein. Großartig gibt sie die flatterhafte, lebensgierige und magisch anziehende Halbweltdame, die allen den Kopf verdreht, mit ihrem Liebsten Marcello streitet, daß die Fetzen fliegen und schließlich zur treu sorgenden Freundin der Mimi wird.
Marcello wird hier gesungen von Rolando Panerai, lange Zeit ein Mann für alle Fälle, der hinter Gobbi, Cappuccilli, Taddei und Konsorten immer etwas im Hintergrund stand. Unverdienterweise, wie man hier vernehmen kann. Als erdiger Gegenpart zu Rodolfo wie als leidgeprüfter Liebhaber der Musetta überzeugt er auf voller Linie und bringt seine ganze Erfahrung ein, ohne allzu routiniert oder gar gelangweilt zu wirken.
Die beiden weiteren Bohèmiens sind mit einem witz - und geistreichem Gianni Maffeo als Schaunard und dem bestens aufgelegten Nicolai Ghiaurov als Colline (wunderbar seine tragikomische Abschiedsarie an einen alten Mantel) luxuriös besetzt.
Einen Extrapunkt verdient sich der Charaktertenor Michel Sénéchal in der Doppelrolle als lächerlicher Hausbesitzer Benoit und Musettas ältlicher Liebhaber Alcindoro (beides eigentlich Baßrollen, was dem Vergnügen allerdings keinerlei Abbruch tut).
Mit dieser Einspielung ersteht man eine äußerst lebendige und bühnennahe Version, die, was die musikalische Qualität und die Klasse der Sänger betrifft, die Meßlatte für andere Aufnahmen in beinahe unerreichbare Höhe hängt.
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Produkt-Bild: Puccini, Giacomo - La Bohème

Puccini, Giacomo - La Bohème
mit Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Nicolai Ghiaurov, Regie: Brian Large

DVD von Naxos Deutschland GmbH
Preis bei Amazon: EUR 24,45, Angebote ab EUR 18,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Puccini, Giacomo - La Bohème

Eine Kundenrezension:

Das ist eine der gelungensten dvd Aufnahmen der Bohemé
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man sieht, dass Mirella Freni älter geworden ist, aber das tut ja der kleinen Stickerin nichts an, sie singt traumhaft uns spielt uns auch diese Welt der kleinen, armen Leute vor.
Luciano Pavarotti ist ein so himmlisch guter Rudolfo. Schade ist, das er von uns, für immer, gegangen ist, aber er wird vor Gott singen und alle Sünden werden ihm vergeben sein.
Hier ist auf alle Fälle ein bezauberndes Ensemble neben den Beiden, alles gut und herrlich.

Ich kann nur der Jugend raten Mirella Freni als Mimi erlebt zu haben, es kommt kaum eine andre an sie, nur annähernd, heran.
San Francisco ist eine gewaltige Opernstadt, und kann es mit der MET, und auch den europäischen Opern-Häusern leicht aufnehmen.

Auch die Musette, der Sandra Paretti, ist himmlisch, eifersüchtig und vom Herzen gut, in diesem Künstelquartett.
Nicht zu vergessen ist Nicolai Ghiaurov als Colin, die Mantelarie, und dessen Tragen zum Pfandleiher, Weggabe wird für ihn, in der großen Freundschaft zu Rudolfo und zu Mimi. Einmalig rührend.

Das Bühnenbild so himmlisch leicht und so passend, also, alles passt, was ja in Europa schon lange nicht mehr der Fall ist.
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Produkt-Bild: Messa Da Requiem (Ga)

Messa Da Requiem (Ga) von Freni, Ludwig, Karajan, Bp+

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 6,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1997
Zoom ± Produkt-Bild: Messa Da Requiem (Ga)

Tracks:

  • 3. Offertorio
  • 4. Sanctus
  • 5. Agnus dei
  • 6. Lux aeterna
  • 7. Libera me
  • Rex tremendae
  • Recordare
  • Ingemisco
  • Confutatis
  • Lacrimosa

3 Kundenrezensionen:

Verdis schönste Oper
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verdis Requiem" gilt weithin als seine schönste Oper. Dennoch - die Komposition selbst führt es immer wieder vor - handelt es sich um ein Werk, das sich an kirchenmusikalische Traditionen anlehnt. Das ändert aber natürlich nichts daran, dass es sich beim Requiem" wohl um eines der schönsten Werke des Opernkomponisten handelt. Diesen Aspekt unterstreicht die hier vorliegende Aufnahme unter Karajan von 1972. Karajan, der hier zwar einen opulenten Klangrausch zelebriert und die herrlichen Melodien nur so feiert, bleibt mit seiner Deutung jedoch nicht an der Oberfläche stehen. Vielmehr trägt er den Gehalt des Werkes Schicht für Schicht ab, entlockt diesen jede Einzelheit und entwirft so ein Bild vom Tod, das in seiner Vielfalt auf Dante hinweist, und in seiner Emotionalität wahrhaft markerschütternd wirkt. Zur Ausführung dieser Deutung standen Karajan glänzende Sänger zur Verfügung. So begeistern Mirella Freni und die unerreichte Christa Ludwig in ihren Arien", in ihrem Duett Recordare" entwickeln sie jedoch eine klanglich derart himmlische Synthese, wie sie seitdem nie wieder erreicht wurde. Wunderbar düster klingt auch Nicolai Ghiaurovs schwarzer Bass, der besonders gut im Mors stupebit" und im gewaltigen Confutatis" zur Geltung kommt. Schade ist, dass man zu seiner Zeit nicht mehr von dem Tenor Carlo Cossutta gehört hat. Denn dieser gibt hier ein sehr klares Ingemisco" und sein Hostias" ist geradezu sphärisch. Unterfüttert wird die gute Solistenleistung durch den glänzend disponierten Wiener Singverein der hier - ganz im Gegensatz zu Karajans Bach-Einspielungen - in seinem Element ist. Da werden große Momente herauf beschworen, da gibt es immer ein Mehr an Dramatik und Vehemenz, aber dies, ohne dass die Choranteile in bloße Brüllerei ausarten. Aber auch ganz leise Momente können den Atem verschlagen: So jagt einem das geflüsterte Quantus tremor" eiskalte Schauer den Rücken hinunter. Hinzu gesellt sich überall - was soll man dazu noch sagen - das fulminante Spiel der Berliner Philharmoniker. Insgesamt eine große Aufnahme zu einem kleinen Preis, die an Gehalt der späteren Karajan-Einspielung durchaus vorzuziehen ist.
Unerwartet innig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenn Karajan mit einem großen Starensemble in's Studio ging, um ein geistliches Werk aufzunehmen, kam dabei meist großer Breitwandsound bis zur Kitschgrenze (Mozart- und Brahms-Requiem) heraus.
Anders hier: Die Aufnahme wirkt ernsthaft, innig, fast einfach, ohne aufgesetzte Effekte oder opernhaften Kitsch.
Insbesondere der heute wenig bekannte Carlo Cossutta überrascht: Eigentlich war er für Rollen wie den Othello oder Radames bekannt und seine große, laute und stabile Stimme, weniger für seine Technik und Subtilität. Hier nimmt er sich aber merklich zurück und artikuliert sehr vorsichtig und geschmackvoll. Und so ist seine Stimme zwar nicht die schönste aller Tenorsolisten im Verdi-Requiem auf Platte (eher herb und etwas körnig), aber er singt um Längen geschmackvoller als etwa Pavarotti (grauenvoll!), Carreras, Alagna, und wie sie alle heißen.
Dasselbe gilt für die damals noch sehr junge Mirella Freni und die schon auf der (zu Recht) berühmten Giulini-Aufnahme vertretenen Christa Ludwig und Nicolai Ghiaurov. Da singt sich keiner mit billigen Effekten in den Vordergrund, sondern alle stellen sich in den Dienst des Werkes.
Der Wiener Singverein war nie ein Spitzenchor, zieht sich aber hier erheblich besser aus der Affäre als etwa in Karajans Aufnahme des Brahms-Requiems (Textverständlichkeit!), singt sauber, innig, auch relativ temperamentvoll. Das klingt wie ein guter Kirchenchor, und damit genau richtig.
Man hätte der Aufnahme nur in einigen Passagen etwas mehr Tempo und Temperament gewünscht - wie das ohne Verlust an Innigkeit oder Abdriften in Kitsch geht, hat Giulini gezeigt. Trotzdem wie gesagt eine der schönsten Einspielungen.
Am Schluß noch eine Warnung: Vorsicht vor Soltis Aufnahme mit Sutherland und Pavarotti - Opernkitsch pur!
Karajan als Dirigent geistlicher Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Karajans Verdi-Requiem von 1972 ist eine denkwürdige, noch heute in allen Teilen überzeugende Leistung. Neben Fritz Reiners (Decca, 1959) und Carlo Maria Giulinis (EMI, 1964) zu Recht berühmten Aufnahmen ist diese hier für mich die erfüllteste Umsetzung von Giuseppe Verdis singulärer Totenmesse. Der Dirigent hatte eine exklusive Sängerschar um sich versammelt, als er mit seinen musikalischen Favoriten, dem Wiener Singverein und den Berliner Philharmonikern, ins Berliner Aufnahmestudio ging. Mirella Freni, Christa Ludwig, Carlo Cossutta und Nicolai Ghiaurov sind ein wunderbar aufeinander abgestimmtes Ensemble, das sich ganz in den Dienst des Werkes stellt. Christa Ludwig und Nicolai Ghiaurov hatten schon in Giulinis Produktion erfolgreich mitgewirkt, Mirella Freni verzaubert den Hörer mit ihrer ausladenden Stimme, der sie, wo es die Musik verlangt, herrliche Pianissimo-Töne entlockt. Auch Carlo Cossutta meistert seinen Part mit vollem Einsatz. Warum die Tonträgerindustrie ihn so selten eingesetzt hat, ist mir ein unerklärliches Rätsel, er vollbringt hier eine wirklich großartige Leistung, die auch den Vergleich mit berühmteren Kollegen nicht zu scheuen braucht. Die Klangqualität ist von erster Güte, das "Original-Image Bit-Processing" der DGG hat noch für eine beträchtliche Steigerung gesorgt.
Gekoppelt ist das Werk mit Anton Bruckners wuchtigem "Te Deum", welches vier Jahre später (1976) eingespielt wurde. Wieder wartet Karajan mit einem prominenten Sängerquartett auf (Anna Tomowa-Sintow, Agnes Baltsa, Peter Schreier und José van Dam), und wieder sind der Wiener Singverein und die Berliner Philharmoniker mit von der Partie. Beste Voraussetzungen also für eine große Aufnahme. Die ist es auch geworden, obwohl einige Einschränkungen zu machen sind. Zunächst scheint mir der Wiener Singverein im Vergleich zu 1972 nicht mehr in allen Teilen so erstklassig besetzt zu sein, oder die sonst so staunenswerte Klangtechnik der DGG hatte hier nicht ihren besten Tag. Jedenfalls kommt der Chor wenig transparent und ziemlich verwaschen aus den Lautsprechern. Auch die guten Solisten können mich nicht ganz die Besetzung in der alten Electrola-Aufnahme mit Karl Forster von 1953 (Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Gottlob Frick) vergessen machen. Dafür spielt das Orchester unter Karajan mit umwerfender Präzision und nicht zu übertreffender Tonschönheit. Man merkt, daß Dirigent und Orchester Bruckners monumentales Werk seit Jahren im Repertoire hatten. Es kommt jedenfalls mit einer Prachtentfaltung und Leuchtkraft sondergleichen daher.
Wenn man von den Mängeln im chorischen Bereich absieht, ist auch die klangliche Realisation ohne Tadel. Dem preiswerten 2 CD-Album wurde ein gutes Textheft beigefügt. Das Cover nennt allerdings nur das Verdi-Requiem, erst auf der Rückseite erfährt man, daß auch Bruckners "Te Deum" enthalten ist.
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Produkt-Bild: Puccini: La Bohème (Auszüge)

Puccini: La Bohème (Auszüge) von Freni, Pavarotti, Karajan, Bp

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 4,98

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Puccini: La Bohème (Auszüge)

Tracks:

  • Non sono in vena
  • Che gelida manina
  • Sì, mi chiamano Mimì
  • O soave fanciulla
  • La commedia Þ stupenda!... Quando me'n vo'
  • O mia vita!... Donde lieta uscì
  • Dunque Þ proprio finita
  • In un coupé?... O Mimì, tu più non torni
  • Vecchia zimarra
  • Sono andati
  • Che avvien?

2 Kundenrezensionen:

großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
abgesehen davon, dass die ganze einspielung unter karajan für mich keine schwachstellen hat, lohnt sich der kauf einfach schon wegen der arie des rodolfo am anfang der oper, als er mimi umgarnt. ich kenne keine andere aufnahme, in der die tenorpartie so strahlend schmetternd dargeboten wird. ein weiterer grund, den verlust des genialen pavarotti zu beweinen. diese cd lohnt wirklich, sie zu hören ist ein genuß.
Ein Schatz!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Karajan kann wirklich stolz auf seine Leistung sein. Die Wiener Phliharmoniker begleiten wunderschön, Freni und Pavarotti singen genial, in der Aufnahme gibt es keine schwache Punkte. Die Tonqualität ist sehr gut.
Preis ist auch nicht zu hoch, also: ein Muß für die Klassik-Liebhaber!!!
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Produkt-Bild: Essential Borodin

Essential Borodin von Various

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,03

Erscheinungsdatum: Oktober 1997
Zoom ± Produkt-Bild: Essential Borodin

Tracks:

Disk 1
  • Ouvertüre
  • Galitzky's Arie
  • Konchak`s Arie
  • Polowetzer Tänze
  • Für die Gestade deiner fernen Heimat
  • 1. Adagio-Allegro- Andantino
  • 2. Scherzo. Presto - Trio: Allegro
  • 3. Andante
  • 4. Allegro molto vivo
Disk 2
  • 1. Allegro
  • 2. Scherzo. Prestissimo
  • 3. Andante
  • 4. Finale. Allegro
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Scherzo. Allegro
  • 3. Nocturno. Andante
  • 4. Finale. Andante-Vivace
  • Eine Steppenskizze aus Mittelasien
  • 1. Moderato assai
  • 2. Scherzo (Vivo)

Produkt-Bild: The Golden Voice

The Golden Voice von Marilyn Horne

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 6,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Zoom ± Produkt-Bild: The Golden Voice

Tracks:

Disk 1
  • L'amour est un oiseau rebelle (Habanera)
  • Mon coeur s'ouvre à ta voix
  • Eccomi al fine in Babilonia
  • Cruda sorte!
  • Hence, Iris, hence away
  • Dove sei, amato bene?
  • Che disse! che ascoltai! (ERSTER AKT)
  • Addio, addio, o miei sospiri (ERSTER AKT)
  • ô prêtres de baal ... ô toi, qui m'abandonnes
  • Elle est là! PrÞs de lui!
  • Mura felici
  • Tanti affetti (Auszüge)
Disk 2
  • Superbo di me stesso Meraspe
  • Il segreto per esser felici (ZWEITER AKT)
  • Me chiami, o Norma!
  • Deh! con te, con te li prendi (ZWEITER AKT)
  • Mira, o Norma (ZWEITER AKT)
  • Mira, o Norma - Si, fino all'ore estreme (ZWEITER AKT)
  • Soli or siamo ... condotta ell'era in ceppi
  • Non son tuo figlio (ZWEITER AKT)
  • Mal reggendo all'aspro assalto (ZWEITER AKT)
  • E un anatema! (ZWEITER AKT)
  • Nacht und Träume D 827
  • Abendlied
  • Träume
  • Jesús de Nazareth
  • Shenandoah
  • I Bought Me a Cat
  • The Lord's Prayer
  • Somewhere (englisch)
  • At the River
  • Jeannie with the light brown hair

Aus der Amazon.de-Redaktion


1934 in Bradford (Pennsylvania) geboren, wurde Marilyn Horne schon in frühester Kindheit von ihren musikalischen Eltern gefördert. Bereits mit fünf Jahren wurde sie zum ersten Gesangsunterricht geschickt. Musikalität und Technik wurden gleichermaßen trainiert. Ihre große Karriere stand also schon von Anfang an auf einem sicheren Fundament. Nun beschert uns Decca eine Doppel-CD mit Leckerbissen dieser Primadonna, die eigentlich keine ist: Als Sopran angefangen, fühlte sie sich schnell im Mezzo-Fach heimischer und nahm diesen "Abstieg" (der natürlich keiner ist!) zur Seconda-Donna gelassen hin. "L'amour est un oiseau rebelle", die weltbekannte Habanera der Carmen, darf auf keinem dieser Querschnitte fehlen. Technisch perfekt und trotz kerniger Stimme mit großer Leichtigkeit vorgetragen, wird dieser Einstieg bereits zu einem ersten Genuss.
Ein Ohrenschmaus jagt nun den nächsten. Alle aufzuzählen würde zu weit führen, hier einige herausgepickt: Isabellas "Cruda sorte!" aus Rossinis L'italiana in Algeri mit Schmelz und Virtuosität, Bertaridos "Dove sei, amato bene?" aus Händels Rodelinde mit herzzerreißender Melancholie. Dramatisch dagegen "Ô prêtres de Baal" aus Meyerbeers Le Prophète. Bellinis "Adalgisa" ist eine der Paraderollen für Marilyn Horne. Norma, die Titelpartie, singt keine Geringere als Joan Sutherland. Hier "duellieren" sich zwei grundverschiedene Stimmen, die aber musikalisch so perfekt aufeinander eingehen können, dass u.a. das Duett "Mira, o Norma" zu einem innigen Höhepunkt wird. Richtig überschwänglich wird es dann zwischen Horne und Pavarotti in Ausschnitten aus Il trovatore von Verdi. Unter anderem Schubert, Schumann und Bernstein folgen: Ein unheimlich breit gefächertes Repertoire, das uns Marilyn Horne genießen lässt.
Persönlichkeiten wie Bernstein, Solti und Lewis dirigieren die große Mezzosopranistin auf dieser Doppelbox, die eine Zeitspanne von 1964-1985 umfasst.Wer in einer wunderschönen, technisch absolut sauberen, musikalisch tief gehenden und aufwühlenden Stimme schwelgen will, ist hier genau richtig. --Rudolf Kamm
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Eine Kundenrezension:

Absolut traumhaft!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Stimme ist ein absoluter Traum. Marilyn Horne ist für mich der Mezzo-Sopran des des 20. Jahrhunderts und dieses Album ist eine wunderschöne Zusammenstellung ihres Repertoires in klanglich sehr guter Qualität.
Absolute Sahnestücke: Marilyn Horne zusammen mit Joan Sutherland in "Mira, o Norma" aus Bellinis "Norma" und Rossinis "Cruda sorte!". Beides habe ich nie besser gehört. Diese CD, meine Frau und ein guter Rotwein, schöner kann ein Abend nicht werden. Gänsehaut pur!
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Produkt-Bild: The Originals - Verdi

The Originals - Verdi von Freni, Carreras, Abbado, Otsm

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 9,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1997
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Verdi

Tracks:

Disk 1
  • 1. Che dicesti?
  • 2. L'altra magion vedete?
  • 3. A te L'estremo addio
  • 4. Suona ogni labbro il mio nome
  • 5. Oh de'Fieschi impacata, orrida razza
  • 1. Preludio
  • Come in quest'ora bruna
  • 3. Cielo di stelle orbato
  • 4. Propizio ei giunge!
  • 5. Paolo
  • 6. Orfanella il tetto umile
  • 7. Che rispose?
  • 8. Messeri, il re di Tartaria
  • 9. Ferisci!
  • 10. Nell'ora soave che all'estasi invita
  • 11. Plebe! Patrizi!
  • 12. Ecco la spada
Disk 2
  • 1. Quei due vedesti?
  • 2. Prigioniero in qual loco m'adduci?
  • 3. Udisti?
  • 4. Tu qui?
  • 5. Figlia!
  • 6. Oh! Amelia... ami... un nemico...
  • 7. All'armi, all'armi, o Liguri
  • 1. Evviva il Doge!
  • 2. M'ardon le tempie
  • 3. Piango, perché mi parla
  • 4. Chi veggo?
  • 5. Gran Dio, li benedici

2 Kundenrezensionen:

fast ein Requiem !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1977 bietet vor allem für Nicolai Ghiaurov beste Gesangspartien - "Simon Boccanegra" ist keine Tenor-Oper, trotz Jose Carreras, der seinen verhältnismäßig kleinen Teil natürlich gut macht. "Simon Boccanegra" ist fast ein Requiem, mit großem Melodienreichtum, vielmehr, als im oft gespielten "Don Carlo". Und in den Instrumental-Teilen erinnert es an Wagner. Von Verdis Spätwerken nicht nur das Erste, sondern auch das Beste! Darum ist es nicht ganz zu verstehen, warum der "Don Carlo" so oft gespielt wird, der "Simon Boccanegra" aber fast überhaupt nicht.
Verdi-Sternstunde
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Simone Boccanegra ist eine sehr sperrige Oper - die Hauptrollen sind fast alle Baritone und Bässe, die Sopranistin kann sich fast nur in Duetten zeigen, der Tenor ist vollends eine Nebenrolle. Dazu kommt eine sehr sperrige, etwas langatmige und komplizierte Handlung und ein ziemlich überflüssiges unhappy end.
Trotzdem sei diese Aufnahme wärmstens empfohlen: Besser kann man Verdi nicht musizieren: Jede Rolle ist perfekt besetzt, insbesondere Piero Cappuccilli in der Titelrolle war nie besser. Er singt eindringlich und variabel, ohne die später häufiger bei ihm zu hörenden rauen und "geblökten" Töne.
Auch der Rest der Besetzung wird von Claudio Abbado in einer ungemein spannungsreichen Aufnahme streng zusammengehalten, der es schafft, nicht in der Düsternis des Stückes zu versinken.
Es gibt eine fast identisch besetzte RCA-Aufnahme unter Gavazzeni, die man sich nur anhören muß, um zu sehen, wieviel der Dirigent aus dieser Oper macht.
Zudem singt die Freni anrührender und verständlicher als Katia Ricciarelli bei der Konkurrenz, und Jose Carreras schafft es ausnahmsweise sogar, Domingo auszusingen.
Wer mal eine weniger bekannte Verdi-Oper kennenlernen will, kommt an dieser Aufnahme keinesfalls vorbei!
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Produkt-Bild: Opera Gala - Turandot (Auszüge)

Opera Gala - Turandot (Auszüge) von Sutherland, Pavarotti, Mehta, Lpo

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 6,96

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Opera Gala - Turandot (Auszüge)

Tracks:

  • Popoli di Pekino! (Act 1)
  • Gira la cote! (Act 1)
  • Signore, ascolta (ERSTER AKT )
  • Non piangere Liù (Act 1)
  • Ah! Per l'ultima volta! (ERSTER AKT )
  • Olà, Pang! Olà, Pong! (Act 2)
  • Ho una casa nell'Honan (Act 2)
  • In questa reggia (ZWEITER AKT )
  • Gelo che ti dà foco - Figlio del cielo (ZWEITER AKT )
  • Figlio del Cielo! (ZWEITER AKT )
  • "Parto, ma tu ben mio" (ERSTER AKT)
  • Tu che di gel sei cinta (DRITTER AKT )
  • Quel nome! (DRITTER AKT )
  • Tu che di gel sei cinta (DRITTER AKT )
  • Principessa di morte! (DRITTER AKT )
  • Che # mai di me? (DRITTER AKT )
  • "Del primo pianto" - "Più grande vittoria non voler" (DRITTER AKT )
  • So il tuo nome! (DRITTER AKT )
  • "Diecimile anni al nostro Imperatore"-"Padre augusto" augusto" (DRITTER AKT )

Aus der Amazon.de-Redaktion


Üblicherweise wird Joan Sutherland nicht als Sängerin für Puccini-Rollen betrachtet. Tatsächlich sang sie die Rolle von Turrandot nur im Aufnahmestudio. Doch für diese Aufgabe war sie wie geschaffen; mit ihrer Stimme, die keine Leistungsgrenze zu kennen scheint und ihrer Persönlichkeit, die Verletzlichkeit hinter dem Eindruck von eisiger Distanz verbirgt. Darüber hinaus hatte sie einen idealen Kollegenkreis, allen voran Luciano Pavarotti: Sein "Nessun dorma" ist quasi zu seiner Erkennungsmelodie geworden. --Joe McLellan

Produktbeschreibung


TURANDOT QS
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4 Kundenrezensionen:

atemberaubend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich gebe zu, ich habe und kenne nur diese eine aufnahme der "turandot". mir reicht diese vollkommen. und das meine ich im positivsten sinne. was braucht es noch anderer versuche, wenn der erste schon ein weltrekord ist? unglaublich diese brillanz der stimmen, besonders natürlich pavarotti, aber auch die sutherland und die junge caballe!! mehr will ich dazu nicht schreiben. hört selber! lassen wir doch all diese krümelkackerei. was gut ist, setzt sich durch. diese aufnahme kann ich nur empfehlen!
eine der besten aufnahmen, die ich je gehört habe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
der meinung meines vorgängers kann ich mich ganz und gar nicht anschließen. die hier vorliegende turandot unter zubin mehta ist eine der besten, die ich je gehört habe. dem jugendlich heldenhaften des (nur im bildlichen sinne) "kopflosen", da aus reiner begierde handelnden calaf wird durch die noch unverbrauchte stimme luciano pavarottis in vorbildlicher weise rechnung getragen. nessun dorma, zurecht pavarottis paradestück, meistert er wie kein zweiter. montserrat caballe ist eine bezaubernde liu, deren pianissimo auf dem b in alto uns die luft anhalten lässt und die mit ihrem lyrischen timbre eine echte verkörperung dieser rolle erschafft. bleibt joan sutherland. ihre hier erzielte leistung lässt sich mit einem wort beschreiben: grandios! ihre technik sitzt perfekt, ihre spitzentöne leuchten wie sterne und sie besitzt trotz ihres wunderschönen und doch so voluminösen koloratursoprans die nötige dramatik, von der katia ricciarelli (die besser nie auf die von karajan so oft angestrebte ver-lyrisch-ung eingegangen wäre) nicht mal zu träumen wagt. fazit: ein fest der stimmen, eine idealbesetzung der rollen, die wohl kaum zu überbieten ist.
GRANDIOSE PUCCINI - INTERPRETATION
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Besser kann man "Turandot" nicht darbieten: Grandiose Solisten, prachtvolle Chöre und ein exzellentes Orchester unter der Stabführung von Zubin Metha.
Joan Sutherland singt die exponierte Partie der Turandot mit strahlender Stimme und trompetenhaften Höhen. Eine wirklich atemberaubende Symbiose von technischer Perfektion und dramatischem Aplomb!
Luciano Pavarotti ist einer der besten Interpreten des Kalaf der letzten 30 Jahre. Mit glanzvoller Stimme und Bravour beeindruckt der Sänger. Die Duette mit Joan Sutherland sind vokale Magie.
Montserrat Caballé ist eine lyrische Liu der Extraklasse mit schwebenden Pianissimi, die unerreicht sind.
Alle anderen Solopartien sind ebenfalls hochkarätig besetzt.
Referenzaufnahme!
Sympton einer Aufnahmen-Inzucht
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Diese Aufnahmne kann als Prototyp-Aufnahme gesehen werde, in der Hinsicht, als Sänger engagiert wurden, die ihre Rollen noch nie oder nur einmal (Pavarotti) gesungen haben, ganz einfach, weil sie nicht über die stimmlichen Ressourcen verfügen, um diese Rollen glaubhaft auf der Bühne zu singen. Viel mehr zu empfehlen wäre die Gesamtaufnahme mit Corelli und Nilsson, zwei wahre Stimmgiganten, die es nicht wegen Brustschwäche notwendig hatten, sich durch technische Hilfsmittel unterstützen zu lassen,oder, wem es an neueren Aufnahmen gelegen ist, die Aufnahmen unter Karajan mit Domingo, der den Kalaf allerdings auch nicht zu "seien" Partien zählen kann.
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Produkt-Bild: Granada (The Greatest Hits Of)

Granada (The Greatest Hits Of) von Placido Domingo

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50

Erscheinungsdatum: Juli 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Granada (The Greatest Hits Of)

Tracks:

  • Granada
  • Be my love
  • Core 'ngrato
  • Mattinata
  • Because
  • Siboney
  • Non ti scordar di me
  • Amapola
  • Munequita linda
  • Ay, Ay, Ay
  • Nessun dorma
  • Recondita armonia
  • E lucevan le stelle
  • Ch'ella mi creda libero e lontano
  • Donna non vidi mai
  • Una furtiva lagrima
  • Se quel guerrier io fossi!
  • La fleur que tu m'avais jetée ... Non! tu ne m' aimes pas!
  • La donna Þ mobile
  • Largo al factotum
  • Di quella pira
  • Dein ist mein ganzes Herz