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Boris Godunov (Gesamtaufnahme) von Nicolai GhiaurovAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 19,55 Erscheinungsdatum: August 2006 |
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Edition Klassik - Kennst du das Land (Goethe und die Musik) von VariousAudio CD von Capriccio (DELTA MUSIC)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,95 Erscheinungsdatum: Dezember 2000 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAuf zwei CDs versammelt das Label Capriccio zum Goethejahr Stücke unterschiedlichster Komponisten von Franz Schubert bis Gustav Mahler, vorgetragen von zahlreichen Solisten und Ensembles. Das Anrüchige, was solchen kunterbunten Anthologien aus der Perspektive des Kenners, der lieber geschlossene Werke statt Ausschnitte kauft, anhaftet, ist hier wettgemacht durch teilweise hervorragende Interpretationen der einzelnen Stücke. Ein Mangel ist jedoch, daß in den Booklets nicht der geringste Hinweis auf die Herkunft und das Entstehungsdatum der vielen verschiedenen Aufnahmen zu finden ist. Von den Nummern der CDs seien exemplarisch nur einige besonders gelungene Einspielungen genannt. Dazu zählt Nicolai Ghiaurovs Interpretation des "Rondos vom goldenen Kalb" aus Charles Gounods Margarethe; der Sänger ist hier im Vollbesitz seiner stimmlichen Möglichkeiten, und diese Einspielung ist derjenigen aus der Gesamtaufnahme unter Georges Prêtre bei weitem vorzuziehen. Die Kenntnis des Aufnahmedatums wäre hier besonders hilfreich. Aus derselben Oper, aber mit anderem Orchester ist auch die berühmte Arie "Salut! Demeure chaste et pure" enthalten, gesungen von dem sehr überzeugenden Tenor Giuseppe Sabbatini, der sich ohne Weiteres mit den berühmten Vertretern seines Fachs messen kann. Aus dem Bereich des Kunstlieds ist Pamela Coburns betörend schöne Aufnahme von Beethovens Mignon-Vertonung "Kennst du das Land" hervorzuheben. Sehr bewegend sind Carl Loewes Balladen "Der Zauberlehrling" und "Der Totentanz", die noch einmal die Vortragskunst des verstorbenen Hermann Prey, begleitet von seinem letzten Klavierpartner Michael Endres, ins Gedächtnis rufen. Von den Chorstücken sei schließlich Schuberts wunderschöner "Gesang der Geister über den Wassern", interpretiert vom Männerchor des Rundfunkorchesters Berlin und dem Rundfunksinfonieorchester Berlin erwähnt. Klanglich noch runder und stimmschöner präsentiert sich der Berliner Männerchor "Carl Maria von Weber" mit Friedrich Zelters Lied "Es war ein König in Thule". --Michael Wersin ProduktbeschreibungGOETHE UND DIE MUSIK |
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Don Carlo (Gesamtaufnahme) von Carlo Bergonzi, Nicolai Ghiaurov, Renata Tebaldi, Dietrich Fischer-Dieskau, Georg SoltiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 49,95, Angebote ab EUR 29,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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4 Kundenrezensionen:Imposanter Don Carlos 5 von 5 PunktenSir Georg Solti (1912-1997) war über Jahrzehnte, zumindest ab 1960, ein Künstler von weltweiter Bedeutung und Ausstrahlungskraft und in dieser Beziehung zu seiner Zeit nur mit Leonard Bernstein und Herbert von Karajan zu vergleichen. Mich hat er, von wenigen Ausnahmen abgesehen, als Operndirigent stets mehr zu überzeugen gewußt als mit seinen zahlreichen Aufnahmen aus den Bereichen Konzert und Oratorium. Wenn ich seine riesige Opern-Diskographie Revue passieren lasse, so muß ich gestehen, daß der hier zur Debatte stehende DON CARLOS aus dem Jahr 1965 mich immer besonders beeindruckt hat. Solti war nicht nur m.W. der erste Dirigent, der das Werk völlig strichlos* aufnehmen ließ, sondern er hatte hier auch eine wahre musikalische Sternstunde. Zunächst einmal stand ihm ein überragendes Sängerensemble zur Verfügung, in dem es keine ernsthaften Einbußen zu verzeichnen gibt, selbst wenn man bei Renata Tebaldi einige Probleme mit den hohen Tönen in Kauf nehmen muß und vielleicht auch mit Dietrich Fischer-Dieskau als Posa nicht ganz einverstanden ist, obgleich auch er um eine stimmschöne und rollendeckende Gestaltung bemüht ist. Die übrigen drei Hauptakteure sind auf jeden Fall von allererster Güte: Zunächst Carlo Bergonzi in der Titelpartie. Er war, wie ich schon mehrfach angemerkt habe, unbestritten der geschmackvollste und stilreinste italienische Tenor der 2. Jahrhundert-Hälfte, und hier übertrifft er auch Plácido Domingo deutlich, obgleich dieser bei Giulini (EMI, 1971) eine seiner besten Leistungen in Gesamtaufnahmen abgeliefert hat. Bergonzi macht das jugendliche Feuer und die Tragik der Figur auf ganz unnachahmliche Weise glaubhaft. Eine Traumbesetzung! Die Amerikanerin Grace Bumbry, uns allen vom Bayreuther Grünen Hügel wohlbekannt, singt eine großartige Eboli, die sich hinter keiner anderen zu verstecken braucht. Ihr berühmtes "Lied vom Schleier" bringt sie in feiner Abstufung, und ihre große Arie aus dem 4. Akt wird mit Leidenschaft und Feuer geboten. Ein weiterer Höhepunkt ist der junge Nicolai Ghiaurov in der Rolle des Königs Philipp. Seine große Arie "Sie hat mich nie geliebt" ist wunderbar durchgeformt und kann den Vergleich mit seinem Landsmann Boris Christoff in jeder Beziehung aushalten, wenn ihm auch die psychologische Durchformung der Rolle noch nicht ganz so überzeugend gelingt wie seinem erfahreneren Kollegen. Sehr erfreulich ist, daß er in dem Finnen Martti Talvela als Großinquisitor einen ebenbürtigen Partner zur Seite hat. Beide gestalten ihre große Auseinandersetzung zu einem wahren Duell der Giganten. Die kleineren Rollen sind ebenfalls alle gut besetzt, herausheben möchte ich noch Tugomir Franc als Mönch und Joan Carlyle als klangschöne "Stimme vom Himmel". Soltis Aufnahme ist eine hochklassige Alternative zu Carlo Maria Giulinis späterer Produktion von 1971 (EMI), die gleichfalls mit den Kräften der Londoner Covent Garden Opera aufgezeichnet wurde. Vereinfachend könnte man sagen, daß Solti den dramatischen Aspekten des Werkes mehr Gewicht verleiht als sein italienischer Kollege, der dafür den lyrischen Momenten der Partitur mehr Raum gibt. Soltis Dirigat ist unopulent und dezent, erfüllt aber die großen Chorszenen, wie das berühmte Autodafé, mit einzigartiger Dramatik. Andererseits ist es ein Erlebnis für sich, wie feinsinnig und kammermusikalisch er das Vorspiel zur Gartenszene des 2. Aktes ausspinnt. Sehr zu begrüßen ist die ausgeglichene, ganz unspektakuläre Aufnahmetechnik, die allen Aspekten der Partitur voll gerecht wird. Die DECCA hat dem 3 CD-Album ein ausführliches Begleitbuch beigegeben, das auch das vollständige italienische Libretto mit Übersetzungen, darunter auch deutsch, enthält. In jeder Hinsicht vorbildlich! *) Gabriele Santini hatte 1961 mit Spitzenkräften der Mailänder Scala für DGG die erste fünfaktige Fassung aufgenommen. Diese ist aber an mehreren Stellen, wenn auch unwesentlich, gekürzt. Streng und überzeugend 5 von 5 PunktenZunächst etwas zur Oper selbst: Für mich die gelungenste Literatur-Umsetzung schlechthin (neben Falstaff): Verdi hat die unendlich vielen Charaktere der Vorlage auf fünf Hauptpersonen zusammengestrichen, die alle persönlich (verwandschaftlich oder erotisch) miteinander verquickt sind - mit extremen, auch politischen Folgen. Dadurch schafft er eine große dramatische Dichte, von der Schiller nur träumen konnte. Von den meisten Kritikern wird die Giulini-Aufnahme mit Caballe, Domingo, Milnes, Verrett, Raimondi empfohlen - für mich zwar eine sehr schöne, in sich geschlossene Einspielung, aber mich überzeugt diese insgesamt noch mehr: Da ist zunächst Carlo Bergonzis Carlos: Weniger jugendlich schwärmerisch als Domingo, dafür männlich herber, erwachsener und technisch besser (messa di voce!) und stilsicherer. Dadurch wirkt er auch im letzten Akt glaubwürdig statt kitschig. Sein "Io la vidi" ist eine Lehrstunde dafür, wie man Verdi singt. Mich überzeugt auch Dietrich Fischer-Dieskaus Posa: Er ist sicherlich kein typischer Verdi-Bariton, schafft es aber - zumindest in dieser Aufnahme -, weitgehend zu vermeiden, dass seine Stimme in's "Poltern" gerät - ein Effekt, der (gerade auch bei Fi-Die öfter) entsteht, wenn ein lyrischer Bariton versucht, dramatisch zu klingen. Statt dessen verläßt er sich meist auf seine schöne, helle Stimme und elegante Phrasierung. Er schafft es, die politische Figur aus dem Schiller-Original zu erhalten. Gerade das Auftrittsduett im zweiten Akt klingt bei Bergonzi und Fischer-Dieskau männlicher, energischer als in allen anderen mir bekannten Aufnahmen. Auch in seiner Sterbeszene ist der Deutsche glaubwürdig und mitreißend, ohne - wie etwa Sherill Milnes bei Giulini - rührselig zu werden. Renata Tebaldi hatte zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht mehr die Jung-Mädchen-Stimme, die man für die Elisabetta eigentlich erwartet (wie etwa Sena Jurinac). Dennoch überzeugt sie mich sowohl als liebende Frau als auch als gekränkte Königin. Und warum soll - wo doch das Stück mit der Realität ohnehin nur wenig zu tun hat - die Rolle nicht wie eine Art italienische Marschallin gesungen werden? Musikalisch zumindest ist die Tebaldi gerade in ihrer großen Arie und den Ensembles (etwas weniger in den Rezitativen) sehr anrührend: So zart und verletzlich habe ich sie selten gehört. Mit großer, metallisch-voller Stimme und solider Interpretation ist Nicolai Ghiaurov ein sehr guter König. Grace Bumbry ist eine sorgfältig artikulierende und technisch sauber singende, dabei enorm temperamentvolle Eboli mit jugendlich-schöner und sehr individueller Stimme - ihr Plus gegenüber der gesangstechnisch noch souveräneren, aber etwas zurückhaltenden Verrett bei Giulini. Die Nebenrollen sind ausgezeichnet besetzt, insbesondere der Großinquisitor mit Martti Talvela, dessen Duett mit Ghiaurov zum Duell der Riesenstimmen wird. Chor und Orchester spielen und singen präzise und mitreißend und werden von Sir Georg Solti streng zusammengehalten. Dessen sehr monumentale Auffassung und etwas langsamen Tempi passen gut zu der steifen Atmosphäre des spanischen Hofes. Alles in allem also eine sehr schöne Aufnahme und eine strengere, dafür erheblich weniger rührselige Interpretation als die Giulinis, die gekrönt wird durch den idealen Don Carlo von Carlo Bergonzi. Pauschale Grösse 3 von 5 PunktenBei Wiederhören dieser Don Carlos-Einspielung von 1965 empfand ich, wie sehr Interpretationen (ver)-altern können. Dies gilt nicht - vorweg gesagt- für die Titelfigur Carlo Bergonzis, der- wieder einmal- eine Sternstunde des Verdigesangs gibt, mit dem er etwa seinen Duett-Partner Fischer -Dieskau zu Beginn des zweiten Aktes geradezu an die Wand singt. Der deutsche Bariton singt m.E. keineswegs mit wirklich lyrisch-stetem Ton sondern mit der bei ihm häufigen problematisch gespreizten und zu offenen Tongebung zwecks Volumisierung, was zum Nichtmischen der beiden Stimmen führt (man höre im Vergleich Domingo-Milnes unter Guilini).Ebenso mangelhaft die Ausführung von Verzierungen( oder gar Trillern). Ghiaurov bietet ein pauschales Singen mit mächtiger Klangausladung ( Duett-Duell mit Talvela), jedoch ein ebenso wenig differenziertes Rollenbild wie Raimondi. (Vergleiche mit Christoff oder Siepi sind da sehr erhellend) Renata Tebaldi schliesslich wartet mit deutlich nachgedunkeltem Stimmklang und bereits (leicht beschädigter Textur ) auf, was durch einige schöne Pianostellen nicht wirklich ausgeglichen wird. Bei der Eboli von Grace Bumbry höre ich im Vergleich zu Shirley Verret eine zwar furios-eindringliche Interpretation, aber auch (leichte)Forcierungen, besonders in der grossen Arie. Komplettiert wird die Aufführung durch ein ebenso pauschal-dynamisches Dirigat in (typischer) Solti-Manier; im Gegensatz zur Guilinieinspielung wird der ursprüngliche Grand Opera Charakter der Oper ebenso wenig deutlich, wie die inneren Konflikte der Protagonisten. Für Liebhaber grossstimmigen Gesangs sicher zu empfehlen, ich gebe 3,5 Sterne. Referenzaufnahme 4 von 5 PunktenDie insgesamt beste Aufnahme des Werks; unter der rundum guten Leitung Soltis gelingen Meilensteine wie Grace Bumbrys Eboli, Bergonzis Infant und (überraschend) eine differenzierte Darstellung Philipps durch Nicolai Ghiaurov. Besonders beeindruckend: der meist unterbesetzte Baß-Dialog des Großinquisitors (meisterhaft und gewaltig: Talvela) mit dem König. Dagegen fallen die angestrengte Renata Tebaldi und Fischer-Dieskau leider ab. |
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Harenberg Opernführer 10cd-Set von VariousAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 59,99, Angebote ab EUR 35,85 Erscheinungsdatum: Sept. 1995 |
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Mussorgsky, Modest - Chowanschtschina (2 DVDs)
DVD von Naxos Deutschland |
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Rigoletto von Luciano Pavarotti, Nicolai Ghiaurov, June Anderson, Leo Nucci, Shirley VerrettAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,99, Angebote ab EUR 9,95 Erscheinungsdatum: April 1991 |
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La Sonnambula von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Nicolai Ghiaurov, Richard BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 22,78 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Künstlerin Joan Sutherland stand nie für dramatische Intensität, sondern schien eher geschaffen für die Empfindsamkeit tragischer Gefühlswelten von Mitleid und Furcht. In der Aufnahme zu La Sonnambula zeigt sich diese Berufung in optimaler Verfassung. Ihre flehende Persönlichkeit passt exakt zu der einfachen und unschuldig-naiven Geschichte eines Landmädchens, das sich schlafwandlerisch durch die gefährlichen Situationen ihrer bevorstehenden Ehe hinein- und wieder herausmanövriert. Joan Sutherland spielt diese Rolle grandios und trotz kleiner Fehler ist die Aufnahme ein Genuss auf ganzer Linie. --Joe McLellan 3 Kundenrezensionen:Perfekt 5 von 5 PunktenEinfach perfekt. Eine sehr schöne Oper und ich kann die Kombination Pavarotti und Sutherland sowieso immer nur empfehlen. Die Stimmen passen einfach perfekt zusammen und in einer Bellini oder Donizetti Oper sowieso Einfach ein Genuss zu lauschen. EINDRUCKSVOLLE BELLINI-AUFNAHME 5 von 5 PunktenJoan Sutherland und Luciano Pavarotti sind die Garanten für diese gelungene und schöne Gesamtaufnahme von Bellinis Oper "La Sonnambula". Mit großer Verve und Virtuosität interpretiert Joan Sutherland die Partie der Amina. Luciano Pavarotti ist ein strahlender Tenorpartner in der Rolle des Elvino. Dass beider Sänger nicht mehr so frisch und mühelos singen, wie in den 60er und 70er Jahren, ist nicht zu überhören. Aber die phantastische Technik der Sutherland und Pavarottis unverkennbares Timbre machen diese Aufnahme dennoch zu einem Genuss. Auch die anderen Partien sind ausgesprochen gut besetzt. Richard Bonynge sorgt für eine authentische Belcanto-Interpretation, die begeistert! SUTHERLAND & PAVAROTTI 5 von 5 PunktenWenn eine Sängerin mit 55 Jahren noch so technisch vollendet und opulent singt wie Joan Sutherland, rechtfertigt dies die Tatsache, daß die DECCA eine zweite Aufnahme von "La Sonnambula" produziert hat. Und es ist eine Remineszenz an die vielleicht letzte Primadonna der Gesangsgeschichte? Auch wenn Joan Sutherland von der Physignomie der Rolle weit entfernt ist, beeindruckt sie mit diesem Portait der Amina. Mit elegischem Timbre und phantastischer Agilität gestaltet die Sängerin diese Partie. Natürlich beherrscht Joan Sutherland die musikalischen Grundlagen des Belcanto mustergültig und kann in der Cabaletta ein Koloraturfeuerwerk entzünden, nachdem sie den Legato-Abschnitt wunderbar flutend gesungen hat. Mit Luciano Pavarotti steht an ihrer Seite ein versierter Tenor, der den Duktus der Bellini-Oper gut erfaßt, obgleich er den Elvino nicht so elegant wie Alfredo Kraus oder Cesare Valetti singt. Dafür entschädigt Pavarotti mit brillianten Spitzentönen und vokaler Kraft. Sein markantes Timbre paßt ausgezeichnet zu Joan Sutherlands Stimme, so daß in den Ensembleszenen ein ausgewogener Gesamteindruck entsteht. Der rennomierte Bassist Nicolai Ghiaurov kann als Conte Rodolfo, mit seiner schönen Stimme, in seiner Arie und den Ensembles überzeugen. Auch alle anderen Partien sind überaus gut und eindrucksvoll besetzt (Isobel Buchanan,John Tomlinson, Della Jones). Richard Bonynge, der diese Oper bereits seit den 60er Jahren dirigert, kennt die Musik sehr gut und präsentiert eine detailierte und schwungvolle Interpretation mit dem National Philharmonic Orchestra. Im Gegensatz zur Erstaufnahme (Sutherland,Monti,Corena,Bonynge) aus den frühen 60er Jahren, fehlt es dieser Aufnahme ein wenig an Spontanität und Übermut. Die sängerischen Leistungen der Solisten sind jedoch in beiden Produktionen exemplarisch gelungen. |
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Nabucco (Gesamtaufnahme) von Philharmonia Orchestra, Giuseppe Verdi, Renata ScottoAudio CD von EMIPreis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 12,97 Erscheinungsdatum: Februar 1987 |
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La Gioconda (Ga) von Caballe, Pavarotti, Milnes, Bartoletti, NapoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 17,50 Erscheinungsdatum: März 2005 |
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The Singers Vol.18 von Franco CorelliAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 6,60 Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
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