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La Boheme (Ga) von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Nicole Cabell, Stephane Degout, Boaz DanielAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,91 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionIm realen Leben ist sie frisch verliebt und schwanger, doch auf der Bühne muss sie ein todkrankes junges Mädchen mimen: Anna Netrebko. Wenn das nicht schon Oper ist! Puccinis Heroinen habe es wirklich nicht leicht. Tragisch verstrickt in ihr Schicksal gibt es für sie oftmals kein Entrinnen wie auch in dieser tränreichen Liebesgeschichte aus dem Pariser Künstlerleben. Doch Anna Netrebko ist ein Profi, zupackend, körperlich, besonders auf der Bühne. Und so schallt es aus ihr heraus, strahlende sonnenhellste Spitzentöne werden ihre Fans zum Schmelzen bringen. Mit der zarten, distinguiert ja fast passiven Resignation einer jungen todkranken Frau wie Mimi, die sich - wie schön altmodisch - ihrem Schicksal ergibt, hat das nur wenig zu tun. Anders Rolando Villazón als Rodolfo. Er kann so richtig schmachten. Wie immer glüht er. Das passt, das berührt. Die Nebenrollen sind mit dem volltönenden Boaz Daniel als Marcello und Tiziano Bracci in einer Dreifachrolle als Hausbesitzer Benoit, als Galan Alcindoro und Zöllner glänzend besetzt. Die reizend aussehende Nicole Cabell als Musetta allerdings vermag ihrer Optik nicht im stimmlichen Ausdruck zu entsprechen. Dirigent Bertrand de Billy schludert nicht, wie so manche große Dirigentenberühmtheit vor ihm, weiß er doch, dass Puccini größten Wert auf die Einhaltung aller Zeitmaße und allen dynamischen Anweisungen legte. Eine farbige Instrumentation ist das Ergebnis, gekoppelt an eine psychologische wie geschmackvolle Enthüllung der Charaktere. Präzise und feinsinnig erwidert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks de Billys Zeichen. Fazit: ein phantastisches Orchester, einige gut besetzte Nebenrollen und die beiden Superstars. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungLA BOHEME GA Eine Kundenrezension:Mittelmaß 3 von 5 PunktenDer Hype um die beiden Protagonisten wird bei dieser Aufnahme schwer verständlich. Gewiss hat Netrebko eine hübsch anzuhörende und im großen und ganzen rollenadäquate Stimme, aber sie weist nur wenig Ausdrucknuancen auf und ihre Artikulation ist reichlich undeutlich. Villazon versucht, erotisch zu wirken, aber auch das gelingt nur punktuell. Der Rest, einschließlich Orchester und Dirigent, passt sich sich diesem Niveau an. Bei dieser Oper kann man, so scheint es, zwei Wege gehen. Der eine, in fast allen Aufnahmen beschrittene, besteht darin, die Elemente des Schmachtenden (erster und dritter Akt) und des Pittoresken (zweiter Akt) auszukosten; der vierte Akt, Mimis Sterbeszene, passt dann nicht so recht dazu, wenngleich im dritten Akt ihre Krankheit und ihre Todesangst sich bereits ankündigen. Diese Konzeption jedenfalls ist es, die auch dieser Aufnahme zu Grunde liegt, nur dass man dann in Karajans Aufnahme aus der Mitte der 1970er Jahre mit Pavarotti und Freni mit einem Protagonistenpaar (und auch sonst sehr guten Sängerinnen und Sängern) bedient wird, das über mindestens genau so viel Sinnlichkeit, aber viel mehr Ausdruckvermögen verfügt als hier Netrebko und Villazon. Oder aber, dies der andere Weg: Man legt die Oper, etwas pathetisch ausgedrückt, von Anfang an als "Krankheit zum Tode" an, lässt also schon zu Beginn etwas von der Unerbittlichkeit des Endes Mimis anklingen. Das hat Toscanini in den späten 1940er Jahren in seiner Aufnahme getan, die zwar akustisch weit hinter den heutigen Möglichkeiten zurückbleibt und auch nicht durchgängig über eine ideale Besetzung verfügt, aber als einzige die dramatische Wahrheit dieser Oper vermittelt. Von beiden Möglichkeiten ist diese Aufnahme recht weit entfernt. Sie ist, das muss der Gerechtigkeit halber gesagt werden, nicht zum Weghören - aber wer Zugang zu einer der beiden oben angesprochenen Aufnahmen hat (oder einer anderen Aufnahme, die ihm/ihr gefällt), kann auf diese hier gut verzichten. |
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Focus CD-Edition Vol. 8 Glück, das mir verblieb von Renee Fleming, Nicole Cabell, Bryn TerfelAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,92 Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungFOCUS CD-EDITION VOL.8 GLÜCK,D |
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Soprano von Nicole Cabell, Andrew Davis, LpoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 6,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Neuentdeckung! 5 von 5 PunktenEs ist nicht immer ganz einfach sich ein neues Recital anzuhören, ohne mit den großen Sängern und Primadonnen der vergangenen Jahrzehnte direkte Vergleiche anzustellen. Nicole Cabell zählt zu den großen Neuentdeckungen des Jahres und hat eine glänzende Stimme, welche sich durch unfassbare Intensität und emotionale Durchschlagskraft auszeichnet. Sie hat eine strahlende Höhe, eine kraftvolle und fulminante Mittellage und ein straffes Brustregister. Wundervoll ist auch die Zusammenstellung der einzelnen Stücke auf dieser Cd. Sie glänzt mit unwahrscheinlichen Koloraturen und Spitzentönen, zum Beispiel in der Arie "Ah! Je veux vivre" aus Gounouds "Romeo und Julia" oder in Donizettis "Don Pasquale"! Auch die Musetta aus "La Bohème" ist ein Feuerwerk aus Gefühl und musikalischem Gespür. Unwahrscheinlich sanft und zart ist ihr "Oh! quante volte" aus Bellinis "I Capuleti e i Montecchi" von Bellini. Sie scheint für sämtliche Rollen geeignet und berührt durch ihre traumhaft schöne Stimme. Ich hoffe, dass von dieser Sängerin zukünftig mehr zu hören sein wird! Glänzend aber nicht immer geschliffen 4 von 5 PunktenDa ist sie nun, die neue Decca-Diva. In dem aufwändig blumig gestalteten Beiheft werden ihre optischen Qualitäten zelebriert - wie in Zeiten der Laufsteg-Diven nicht anders zu erwarten. Das Programm, dem sich Nicole Cabell widmet ist expansiv: Neben den wichtigen Arien, die für ihr Stimmfach geschrieben wurden, z.B. der Juliette von Gounod, der Musetta, der Magda, der Louise der Norina oder der Julia von Bellini singt sie auch Unbekannteres, z.B. von Menotti oder Tippett. In dieser sehr breit angelegten Repertoire-Auswahl liegt für mich ein Problem dieses Debüt-Albums. Denn Cabell setzt sich unweigerlich dem Druck der Vergleichbarkeit aus - man muss gar nicht an die großartige Tradition lyrisch-dramatischen Gesangs bei Decca - von Renata Tebaldi bis Mirella Freni, Montserrat Caballé oder Renée Fleming denken. Gerade Juliette, Teresa aus Benvenuto Cellini oder auch Musetta sind Rollen, die auch Anna Netrebko oder Angela Gheorghiu zwei aktuell mehr (Netrebko) oder weniger (Gheorghiu) populäre lyrische Sängerinnen im Repertoire haben. Damit hat sich Cabell keinen Gefallen getan, denn auf der Klangbühne hat der Opernkenner fast immer eine (für ihn) noch bessere oder engagiertere Interpretation im Ohr. Die Cd wurde vielleicht deshalb auch vorab sehr kritisch u.a. als langweilig" rezensiert, Mit Netrebko und Gheorghiu ist Cabell durch ein eher dunkles, apartes und wieder erkennbares Stimmtimbre vergleichbar. Jedoch hat Nicole Cabells Stimme einen metallischeren, scheinbar robusteren Kern bei größerem Volumen. Die In der Höhe kann sie sehr brillant klingen. Die Stimme spricht mich sehr an, ist aber sicherlich sehr stark eine Sache des Geschmacks - v.a. wegen eines manchmal doch deutlichen Vibratos. Nicht immer kann Cabell frei über diese Stimme verfügen: Offensichtlich braucht sie einen gewissen Druck um in der Höhe einzuschwingen, was an der manchmal harten oder angeglittenen Attacke und an nicht korrekt abgeschnittenen Tonenden (der Luftdruck ströhmt abrupt aus) deutlich wird. Ähnliche Probleme hatten z.B. Leontyne Price oder Renata Tebaldi allerdings in den späten Phasen ihrer Karrieren. Kurz und schnell anzuschlagende Töne, z.B. in Je veux vivre" oder in Quando me n`vò (auf das Wort morir) klingen dann hart. Möglich, dass die Eigenheiten durch das Mikrophon verstärkt werden. Dafür ist die Fähigkeit der Stimme, sich in weiten Bögen bis in die Höhe flutend zu entfalten beeidruckend. Sehr gut und flüssig gelingen ihr auch Koloraturen. Das Album beginnt sehr stark mit einem üppigen, ströhmneden Quando me n`vò" - eine gute Werbung für Cabells Musetta an der Seite von Netrebko und Villazòn in München. In die weiteren Puccini-Arien, O mio babbino caro" und Chi bel sogno di Doretta" passt ihre Stimme nicht ganz so gut hinein: Sie wirkt vieleicht zu metallisch (Lauretta) und in der Höhe nicht ganz frei genug (Magda) für die beiden Charaktere. Dennoch ist hier die stimmliche Leistung überzeugend. Stimmlich hart wirkt sie auch als Norina, wobei der bewegte Teil gut gelingt und hier auch viel vom Schwung der Figur transportiert wird. Auch in den französichen Arien und Liedern gibt es authentischere Leistungen. In der zweiten Arie der Juliette ist die Expansionsfähigkeit bemerkenswert, die aber durch einen gewissen Druck erkauft ist. Zudem fehlt bei Berlioz oder in Les filles de Cadix etwas das subtile Spiel mit Farben, das eine herausragende Sängerin im französischen Fach - etwa Victoria de los Angeles - auzeichnet. Ansätze für eine Interpretation sind jedoch auch hier erkennbar. Höhepunkt des Recitals sind für mich die Bellini-Arie, weil Cabell hier Zeit hat, die Stimme bedächtig und außergewöhnlich üppig einschwingen zu lassen, sowie die Tippett-Aie, "Summertime" und v.a. "What a curse for a woman ist a timid man" aus Menottis The old maid and the thief". Hier gelingt es ihr auch noch besser Geführlsregungen durch Modulieren von Tonfarbe und Lautstärke anzudeuten. Cabells Mentor, Sir Andrew Davis unterstützt die Sängerin mit dem London Philharmonic Orchestra nach Kräften. Ein in Teilen sehr gutes Debüt-Recital, das mich gespannt auf Cabells nächste Projekte macht - denn mit dieser Stimme sind ihre Interpretationen sicher noch ausbaufähig. |
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Soprano von Nicole CabellAudio CD von Japan (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 41,99, Angebote ab EUR 26,19 Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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Eastman Wind Ensemble at 50 [US-Import]Audio CD von Warner Bros. PublicatAngebote ab EUR 45,82 Erscheinungsdatum: Januar 2002 |
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Eastman Wind Ensemble at 50Audio CD von Warner Bros. PublicatPreis bei Amazon: EUR 29,93 Erscheinungsdatum: Januar 2002 |
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