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Produkt-Bild: Verdi

Verdi von Andrea Bocelli, Metha Metha, Ipo

Audio CD von Philips (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 1,24

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Verdi

Tracks:

  • Di quella pira - Il trovatore
  • Ah si, ben mio - Il trovatore
  • La donna e mobile - Rigoletto
  • Di´tu se fedele - Un ballo di maschera
  • Ma se mé forza perderti - Un ballo di maschera
  • Ella mi fu rapita! - Rigoletto
  • Possente amor mi chiama - Rigoletto
  • Celeste Aida - Aida
  • De´miei blooenti spiriti - La traviata
  • Oh mio rimorso! - La traviata
  • La mia letizia - I lombardi
  • Merce, diletti amici - Ernani
  • Io la vidi e il suo sorriso - Don Carlo
  • Quando le sere al placido - Luisa Miller
  • La vita e inderno all´infelice - La forza del destino

Produktbeschreibung


VERDI ARIEN DVD-A

Aus der Amazon.de-Redaktion


Verdi heißt die aktuelle CD, mit der Andrea Bocelli mehr denn je für Kontroversen sorgt. Opern-Puristen ergehen sich in Abscheu, fürchten nach einem Erfolg der CD die vermehrte Präsenz Bocellis auf Opernbühnen. Seine Fans jubilieren schmachtend... Vergisst man einmal, wer da wirklich singt, entdeckt man tatsächlich eine professionelle Produktion. Ein renommiertes Orchester, ein Stardirigent, eine geschulte, intelligent geführte Tenor-Stimme mit auffallend weichem Timbre und sicherer Höhe. Aber das ist nur die halbe Wahrheit...
Bocelli selbst weiß am besten, wie klein seine Stimme wirklich ist. Und er setzt seine stimmlichen Mittel clever ein, reduziert, wo er kann, singt nie über seine (spürbar begrenzten) Kapazitäten hinaus -- und vermeidet so den totalen Kitsch. Kein Absturz also, aber eine Bruchlandung, Verdi landet auf dem Schaumteppich der alles rettenden Tonstudiokosmetik. Schon das erste Stück, "Di quella pira" aus "Il trovatore", ist drei Nummern zu groß für Bocelli. Keine Attacke in der Stimme, viel zu vorsichtig manövriert er sich durch die Partitur, als rechne er jeden Moment damit, dass ihm die Luft ausgeht. "Ella mi fu rapita" aus "Rigoletto" lässt ebenfalls nicht einmal die Illusion eines Verdi-Tenors aufkommen.
Bocellis Idol heißt Franco Corelli, er war sogar einmal sein Schüler. Aber das waren viele andere auch. Nur: Corelli konnte mit seinem Organ eine ganze Konzerthalle zum Beben bringen, Bocelli allenfalls eine Telefonzelle. Was Bocelli bei seinen Ausflügen ins populäre Repertoire hinter raffinierten Arrangements und Feuerwerk verbergen konnte, nimmt seiner Glaubhaftigkeit als klassischem Sänger hier doppelt den Boden: er hat kein Volumen. Und das ist bei den anspruchsvollen Verdi-Arien ein nicht kompensierbares Defizit. Da kann man noch so exakt und ausbalanciert Belcanto singen, da kann man die gesungenen Worte mit der Träne in der Stimme und Samthandschuhen formen, was herauskommt, ist einfach zu wenig. Jeder Tenor wird auch durch seine kontinuierliche Bühnenerfahrung, durch die -- auch optisch erlebte -- Resonanz des Publikums in den Opernhäusern geprägt. Bocelli fehlt dieser Reifungsprozess, die Bühnenroutine. Aufgrund seiner Blindheit singt er sicher nicht a priori schlechter als andere, aber dennoch außer Konkurrenz.
Bocelli singt primär für die CD, seine Auftritte sind eher verkaufsfördernde Maßnahmen für seine Tonträger als reguläre Engagements. Er kommt nicht aus der klassischen Opernwelt und er gehört dort auch nicht hin. Außerhalb Italiens wurde man 1997 durch den Song "Time To Say Goodbye" aufmerksam, den er mit Sarah Brightman zum Abschied des Boxers Henry Maske sang. Die medienwirksame Mega-Schnulze verkaufte in Deutschland 3,3 Mio. Singles, das Album Bocelli 2,5 Mio. Bocelli erhielt dafür den "Echopreis der Klassik"... 1998 folgte das Opernalbum Aria, darauf 1999 Sogno und schließlich Arie Sacre. Von Anfang an wurde von Bocellis Vermarktern vor allem aus dessen Blindheit Kapital geschlagen, der Weltschmerz in seiner Stimme übertrug sich über den Weg des kalkulierten Mitleids auf das Publikum. Und auf dieser Schiene versucht sich Bocelli rechtzeitig zum 100. Geburtstag von Verdi 2001 nun ins seriöse Fach zu singen. Wäre Bocelli nicht durch die enormen Umsatzzahlen seiner bisherigen Alben ein Verkaufsgarant, kein CD-Produzent der Welt hätte mit ihm ein so aufwendiges Recital mit diesem Repertoire gewagt. --Jens Peter Launert
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Klassik, die im Leben steht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD ist bestens dazu geeignet, aus dem "Durchschnittsbürger" mit "Durchschnittsgeschmack" einen Klassikfan zu machen - und was ist schlecht daran ? Bocellis Interpretationen sind frisch, dynamisch und modern, dennoch klassisch genug. Damit sprechen sie auch ein jüngeres Publikum an, das sich durch "hyperperfekte", quasi akademische Gesangskultur selten dazu hinreißen lässt, Klassik zu entdecken. Wenn man nicht gerade zufällig aus einer Familie von Heldentenören und Primadonnen stammt, der wohl beste Einstieg, als "Unbeleckter" die Tiefe und Sinnlichkeit klassischer Musik zu verstehen und lieben zu lernen. Der Erwerb dieser CD ist eine hervorragende Möglichkeit zu verhindern, dass einem die wunderbare Welt der Klassik nur deshalb verschlossen bleibt, weil man den "Schlüssel" dazu nicht gefunden hat.
Unberechtigte Kritik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn die Tenor-Stimme Andrea Bocellis so schlecht wäre, wie manche Kritiker sagen, hätte ein Franco Corelli ihn bestimmt nicht als Schüler angenommen. In meinen Augen sind alle, die seine Stimme kritisieren nur Neider. Wenn man so einen weltweiten Erfolg hat wie er, dann müssten ja alle Menschen, die seine CD's kaufen, keine Ahnung von Musik haben und nur die Person, die ihn kritisiert.
Testen Sie selber!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als ich hörte, daß Andrea Bocelli sich nun in der klassischen Musik betätigt, konnte ich mir das nur sehr schlecht vorstellen (auch wenn ich bei der Begeisterung für Herrn Lotti inzwischen nichts mehr für unmöglich halte). Da ich jedoch auf keinen Fall vorschnell urteilen wollte, hörte ich mir unter anderem die Ausschnitte seiner CD hier bei Amazon an. Leider fand ich mich in meiner Skepsis vollkommen bestätigt.
Ich halte nicht viel davon, mich nur auf Autoritäten (andere Sänger, Dirigenten, Kritiker etc.) zu berufen, daher schlage ich folgenden Vergleichstest vor:
Hier bei Amazon gibt es eine Trovatore-Aufnahme unter Zubin Mehta mit Placido Domingo. Man vergleiche zum Beispiel die jeweiligen Ausschnitte von "Di quella pira". Ich bin kein kritikloser Domingo-Fan, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß bei einem solchen Vergleich der himmelweite Unterschied nicht offensichtlich wird oder daß man weiterhin behaupten kann, Bocelli sei mit den Partien NICHT überfordert.
Mehr als ein Stern in der Wertung dieser CD von Bocelli würde meiner Meinung nach eine Differenzierung bei richtigen Opern-Sängern unmöglich machen. Damit möchte ich niemanden kränken, sondern nur aufzeigen, daß nichts dagegen spricht (übrigens auch nicht der Preis), sich CDs von guten Sängern zu kaufen.
Maßstäbe ergeben sich aus dem Vergleich
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Am Sänger Bocelli scheiden sich die Geister. Herr Bocelli besitzt eine Stimme, der man bestimmte Reize nicht absprechen kann, sie ist sehr tenoral und er erreicht die hohen Töne. Mit Arien wie di quella pira halte ich ihn dennoch für überfordert. Hier kommen nicht einmal die Vorzüge dieser Stimme zur Geltung. Er klingt rauh und überfordert. Zum Vergleich sollte man sich die Interpretation von Jussi Björling, Carlo Bergonzi oder richard Tucker anhören. das stellt Bocelli als Sänger von Liedern oder Pop-Songs nicht in Frage, für das klassische Repertoire fehlt ihm zwar nicht der Wille aber in den meisten Fällen die Stimme.
Hörerbewertung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn man die Bewertung der Sternchen zu Grunde legt,müssten fünf Sterne sehr gut und ein Stern mangelhaft sein. Meiner Meinung nach hat auf der ganzen Welt nicht ein einziger professioneller Sänger so eine schlechte Bewertung verdient. Diese Bewertung stellt alle Meister, die Andrea Bocelli ausgebildet haben und mit ihm noch zusammen arbeiten, als inkompetent dar.
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Produkt-Bild: Bel Canto

Bel Canto von Renee Fleming, Patrick Summers, Lt.Luke'S Orchestra

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 5,90

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Bel Canto

Tracks:

  • Oh! se una volta sola rivederlo io potessi (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Ah! non credea mirarti (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Ah! non giunge uman pensiero (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Abbracciami (ERSTER AKT)
  • Il più tenero suon d'arpa morende (ERSTER AKT)
  • Ah! non sai qual prestigio si cela (ERSTER AKT)
  • Introduzione (italienisch)
  • Bel raggio lusinghier (italienisch)
  • Dolce pensiero (italienisch)
  • Introduzione (Dritte Szene: ZWEITER AKT)
  • Oh! s'io potessi dissipar le nubi (Dritte Szene: ZWEITER AKT)
  • Col sorriso d'innocenza (Dritte Szene: ZWEITER AKT)
  • Oh, Sole! ti vela di tenebra fonda (Dritte Szene: ZWEITER AKT)
  • D'Amor al dolce impero (ZWEITER AKT)
  • Gli augei tra fronde e fronde (ZWEITER AKT)
  • La fresca età sen fugge (ZWEITER AKT)
  • Ah! sì, godete amanti (ZWEITER AKT)
  • M'odi, ah m'odi, io non t'imploro (DRITTER AKT)
  • Figlio!...figlio!...Olà, qualcuno! (DRITTER AKT)
  • Era desso il figlio mio (DRITTER AKT)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ganz sicher ist Renée Flemings Sopran eine der schönsten Stimmen, die sich heutzutage dem Publikum präsentieren. Sie ist zwar berühmt wegen ihrer Interpretationen von Mozart, Strauss und Verdi sowie wegen ihres Engagements für die zeitgenössische Musik, aber sie sagt, dass das Repertoire des Bel Canto immer schon ein wesentlicher Aspekt ihrer Karriere war.
Mit dieser Aufnahme, die Szenen und Arien aus Opern von Bellini, Donizetti und Rossini präsentiert, beweist sie, dass sie die unendlich schwierigen Merkmale dieser Gesangswerke vollständig und mühelos beherrscht. Jede Note wirkt perfekt platziert; ihre Läufe, einschließlich der Läufe über eine enorme Bandbreite in beide Richtungen, sind so klar und gleichmäßig gestaltet wie eine Kette von exquisiten Perlen. Bei Kapriolen landet sie immer im Herzen der angemessenen Tonhöhe. Ihre Intonation ist makellos. Fleming entfaltet auch ihre emotionale Affinität zum Drama, zu Pathos und lyrischen Passagen der Musik und ihre Fähigkeit, sich mit den überlebensgroßen Heldinnen zu identifizieren.
Die Musik wurde aus bekannten und weniger bekannten Opern ausgewählt, ist bezaubernd schön und reicht von friedvoll pastoraler Stimmung bis hin zu düster-bedrohlicher Atmosphäre. Einige Hörer werden jedoch spüren, dass Renée Fleming dazu tendiert, Flexion und Phrasierung zu übertreiben, lange Pausen einzulegen und lange Noten anschwellen zu lassen, besonders bei den langsamen Arien. Dies stört und unterläuft deren einfachen Charakter und deren unmittelbare, ausdrucksstarke Kommunikation. Die Interpretationen basieren auf der neuesten wissenschaftlichen Forschung im Bereich des Bel-Canto-Stils, was die historisch korrekte Verzierungstechnik anbetrifft (nur bei Wiederholungen) und das Problem, einen Ausgleich zwischen Texttreue und künstlerischer Freiheit zu finden. Das Orchestra of St. Luke bietet hierbei exzellente Unterstützung mit hervorragenden Solo-Einlagen, besonders bei den Bläsern. --Edith Eisler
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Große Tragödin mit mangelnder Koloraturtechnik
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Renee Fleming zählt mit Sicherheit zu den berühmtesten und gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit. Das ist meiner Meinung nach auch durchaus berechtigt, denn in Partien wie "Manon" von Massenet oder in "Alcina" von Händel scheint sie unschlagbar zu sein. Dieses Recital mit Arien und Szenen aus einigen der schönsten und beliebtesten Belcanto-Partien lässt allerdings das Gefühl aufkommen, dass diese Stilrichtung der Oper nicht das Richtige für Renee Fleming ist. Stellenweise scheint sie mit den mörderischen Koloraturen überfordert zu sein.
Die erste Arie dieser Cd ist die Schlusszene der "Sonnambula" von Vincenzo Bellini. Das "Ah! non credea" wird mit flutendem Atem und einem gewissen Hauch von Traurigkeit und Elegie gesungen. In diesem Stück werden selbst die Koloraturen der Cabaletta sauber und klar dargeboten. Fleming wagt sogar die Spitzentöne bis zum dreigestrichenen es und triumphiert. In "Semiramide" und "Armida" von Rossini werden allerdings die Probleme mit den Koloraturen deutlich. Die Fleming hat eine sehr warme und dunkel tembrierte Stimme, die reich an Klangfarben und Ausdruck ist. Die Koloraturen allerdings werden ungenau und schleppend runtergesungen. Ausserdem leidet die Agilität ihres Vortrags unter der schwer verschleierten und manchmal extrem hauchigen Stimme. Hinreißend ist wiederrum ihre Interpretation der "Lucrezia Borgia". Sie hat zwar auch hier Probleme mit den Koloraturen, aber sie erstellt ein herrliches Charakterportrait. Die Arie wird mit dem hohen es abgeschlossen, was ich von Fleming gar nicht erwartet hatte. Es ist noch herauszufinden, ob das hauchen eine Angewohnheit ist, um den dramatischen Aspekt ihres Vortrags zu steigern, oder ob ein Fehler in ihrer Gesangstechnik vorliegt.

Ich für meinen Teil schätze Renee Fleming sehr und bin trotz der kleinen Mängel froh, dass sie diese Cd aufgenommen hat. Sie ist zwar in der Lage Koloraturpartien zu singen, allerdings wird Fleming niemals in der Lage sein, sie so brilliant vorzutragen, wie beispielsweise Joan Sutherland oder June Anderson. Das spielt im Endeffekt aber auch keine Rolle, denn Fleming hat etwas, was viel seltener ist als gesangliche Vollkommenheit und pure Brillianz. Sie ist eine echte und galubwürdige Tragödin!
Renee Flemings Gefühl für den belcanto
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Obwohl man meinen sollte ,das die Stimme der Fleming für den belcanto nicht geschaffen ist, muß man sich doch eingestehen das ihre Darstellung der tragischen Figuren bewundernswert ist.
Ihre Koloraturen sind trotz ihrer schweren Stimme rein und zart.
Eine berückend schöne cd!
Große Tragödin mit mangelnder Koloraturtechnik
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Renee Fleming zählt mit Sicherheit zu den berühmtesten und gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit. Das ist meiner Meinung nach auch durchaus berechtigt, denn in Partien wie "Manon" von Massenet oder in "Alcina" von Händel scheint sie unschlagbar zu sein. Dieses Recital mit Arien und Szenen aus einigen der schönsten und beliebtesten Belcanto-Partien lässt allerdings das Gefühl aufkommen, dass diese Stilrichtung der Oper nicht das Richtige für Renee Fleming ist. Stellenweise scheint sie mit den mörderischen Koloraturen überfordert zu sein.
Die erste Arie dieser Cd ist die Schlusszene der "Sonnambula" von Vincenzo Bellini. Das "Ah! non credea" wird mit flutendem Atem und einem gewissen Hauch von Traurigkeit und Elegie gesungen. In diesem Stück werden selbst die Koloraturen der Cabaletta sauber und klar dargeboten. Fleming wagt sogar die Spitzentöne bis zum dreigestrichenen es und triumphiert. In "Semiramide" und "Armida" von Rossini werden allerdings die Probleme mit den Koloraturen deutlich. Die Fleming hat eine sehr warme und dunkel tembrierte Stimme, die reich an Klangfarben und Ausdruck ist. Die Koloraturen allerdings werden ungenau und schleppend runtergesungen. Ausserdem leidet die Agilität ihres Vortrags unter der schwer verschleierten und manchmal extrem hauchigen Stimme. Hinreißend ist wiederrum ihre Interpretation der "Lucrezia Borgia". Sie hat zwar auch hier Probleme mit den Koloraturen, aber sie erstellt ein herrliches Charakterportrait. Die Arie wird mit dem hohen es abgeschlossen, was ich von Fleming gar nicht erwartet hatte. Es ist noch herauszufinden, ob das hauchen eine Angewohnheit ist, um den dramatischen Aspekt ihres Vortrags zu steigern, oder ob ein Fehler in ihrer Gesangstechnik vorliegt.
Ich für meinen Teil schätze Renee Fleming sehr und bin trotz der kleinen Mängel froh, dass sie diese Cd aufgenommen hat. Sie ist zwar in der Lage Koloraturpartien zu singen, allerdings wird Fleming niemals in der Lage sein, sie so brilliant vorzutragen, wie beispielsweise Joan Sutherland oder June Anderson. Das spielt im Endeffekt aber auch keine Rolle, denn Fleming hat etwas, was viel seltener ist als gesangliche Vollkommenheit und pure Brillianz. Sie ist eine echte und galubwürdige Tragödin!
Schöne Stimme, sonst nichts!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es ist schon erstaunlich, dass eine Sängerin, die nicht in der Lage ist wirkliche Koloraturen zu singen sich genau in dieses Fach begibt. Belcanto ist kolorierter Gesang und Maria Callas hat vorgeführt wie man dem Belcanto durch die korrekte und sinnvolle Ausführung der Formel also u.a. der Koloratur zum Leben erwecken kann. Nichts von dem bei Renee Fleming, ganz im Gegenteil, sie zerstört eigentlich die Musik durch ihr Unvermögen. Das haben andere sehr viel besser gemacht, und es wäre für manchen gewiss einmal lehrreich und interessant eine Luisa Tetrazzini, Maria Callas, Marilyn Horne in diesen Rollen zu hören.
Bei Fleming bleibt nicht viel mehr als eines schöne Stimme.
VIVA Fleming
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Cd von Renee Fleming ist eine Ausstellung von bemerkenswerten Portraits der berühmtesten bel canto Heldinnen. Die Sopranistin ist ohne Zweifel die nr 1 in Technik und Gefühle und das beweist auch das neue CD. Ein bisschen zu weitgehend ist die Dirigenteninterpretation, insbesondere bei der letzten Aria von Lucrezia Borgia aber die Artikulation mit der schweren Musik von Fleming macht uns das shnell zu vergessen- sie ist eine hypnotisierende und mörderische Lucrezia die man einfach nicht veregessen kann.
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Produkt-Bild: Verdi: Aroldo (Gesamtaufnahme)

Verdi: Aroldo (Gesamtaufnahme) von Neil Shicoff, Carol Vaness, Anthony Michaels-Moore, Roberto Scandiuzzi, Julian Gavin, Coro del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Giuseppe Verdi, Fabio Luisi

Audio CD von Philips (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 23,51

Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Verdi: Aroldo (Gesamtaufnahme)

Tracks:

Disk 1
  • Sinfonia
  • Tocchiamo (1. Szene)
  • Ciel, ch'io respiri (1. Szene)
  • Salvami tu, gran Dio! (1. Szene)
  • Egli viene! (1. Szene)
  • Sotto il sol di Siria ardente (1. Szene)
  • Ma! lacrime ti grondano! (1. Szene)
  • Ebben, parlatemi (1. Szene)
  • Tosto ei disse! (1. Szene)
  • Dite che il fallo a tergere (1. Szene)
  • Ed io pure in faccia agl' uomini (1. Szene)
  • Or meco venite (1. Szene)
  • O Mina, tu mi sfuggi (2. Szene)
  • Eterna vivrà in Kent la memoria (2. Szene)
  • Vi fu in Palestina (2. Szene)
  • Forse d'un traditore (2. Szene)
  • Nol velete? Farollo io stesso (2. Szene)
  • Oh cielo! Dove son io? (ZWEITER AKT)
  • Ah! dagli scanni eterei (ZWEITER AKT)
  • Mina! (ZWEITER AKT)
  • Io resto (ZWEITER AKT)
  • Nessun demone, niun Dio (ZWEITER AKT)
  • Ah no! Þ impossibile! (ZWEITER AKT)
  • Dessa non Þ, comprendilo (ZWEITER AKT)
Disk 2
  • Ei fugge! (DRITTER AKT)
  • Mina, pensai che un angelo (DRITTER AKT)
  • Ah, si finisca (DRITTER AKT)
  • Oh gioia inesprimibile (DRITTER AKT)
  • L'istante s'avvicina (DRITTER AKT)
  • Inevitabil fu questo colloquio (DRITTER AKT)
  • Non allo sposo (DRITTER AKT)
  • Cade il giorno (VIERTER AKT)
  • Cantan felici (VIERTER AKT)
  • Angiol di Dio, custode mio (VIERTER AKT)
  • Burrasca (VIERTER AKT)
  • Bussate a quella porta (VIERTER AKT)
  • Ah! più non reggo! (VIERTER AKT)
  • Chi v'ha? (VIERTER AKT)
  • Allore che gl'anni (VIERTER AKT)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es war zu erwarten, dass Giuseppe Verdi in seinem Gedenkjahr auch noch das letzte entrungen werden würde, was sein Werkkatalog zu bieten hat. So braucht es nicht zu verwundern, wenn nun auch der Aroldo auf dem Schallplattenmarkt auftaucht. Es handelt sich dabei keineswegs um eine neu entdeckte Oper, sondern um eine Neufassung des 1850 uraufgeführten Stiffelio, der erst 1968 wiederentdeckt wurde.
Allerdings wäre es falsch, Aroldo vorschnell mit Missachtung zu strafen: Zunächst muss es nachdenklich stimmen, dass Verdi sehr viel an dieser Oper gelegen hat. Er machte sich beträchtliche Mühe, eine neue Fassung zu erstellen, nachdem der Stiffelio der Zensur nicht standgehalten hatte, weil es darin um einen verheirateten Geistlichen ging, dessen Frau Ehebruch begeht. Die Grundzüge dieses Sujets ließen sich nur mit der üblichen abenteuerlichen Verschleierungstaktik erhalten: Verlegung des Geschehens ins Mittelalter und nach England bzw.Schottland, Verwandlung des protestantischen Geistlichen in einen Kreuzfahrer.
Kein Zweifel, die Handlung, die den Sieg des christlichen Vergebungsgedankens über die Blutrache thematisiert, wird dadurch wahrlich nicht logischer. Hier setzt Verdi mit seiner tief greifenden Umarbeitung an: Er schreibt einen völlig neuen vierten Akt, der mit seiner Sturmszene und seinen pastoralen Elementen zu den interessantesten Teilen der Oper gehört. Zahllose weitere Änderungen in den ersten drei Akten verbessern die ursprüngliche musikalische Substanz und betreiben dort, wo der dramatische Verlauf gar nicht zum neuen Personal passen will, zumindest Schadensbegrenzung.
Fabio Luisis Aufnahme dieser Oper, entstanden im Jahre 1997, ist durchaus hörenswert, denn sie verfügt über eine durchgehend hoch qualifizierte Sängerbesetzung. Allen voran ist Anthony Michaels-Moore zu nennen, der dem Vater der unglücklichen Ehebrecherin Mina glaubhaft und stimmschön Gestalt verleiht. Kraftvoll und engagiert, wenn auch emotional nicht immer ganz überzeugend, agiert Neil Shicoff in der Titelpartie. Ihm zur Seite steht Carol Vaness als ausdrucksstarke Mina, deren stimmliche Leistung durch ein ausgeprägtes Vibrato in der hohen Lage etwas getrübt wird; allerdings sei darauf hingewiesen, dass Vaness (wie übrigens auch Shicoff) sich zum Zeitpunkt der Aufnahme schon weit in der Vierzigern befand. --Michael Wersin
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Produkt-Bild: 3 Tenöre im Konzert Juli 1990 [Musikkassette]

3 Tenöre im Konzert Juli 1990 [Musikkassette] von Carreras, Domingo, Pavarotti

Hörkassette von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 45,45, Angebote ab EUR 6,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1991
Zoom ± Produkt-Bild: 3 Tenöre im Konzert Juli 1990 [Musikkassette]

Tracks:

  • Il lamento di Federico
  • O paradiso!
  • Recondita armonia
  • Dein ist mein ganzes Herz
  • Rondine al nido
  • Core 'ngrato
  • Torna a Surriento
  • Granada
  • No puede ser
  • L'improvviso
  • E lucevan le stelle
  • Nessun dorma
  • Maria - Tonight - O paese d - 'o sole - Cielito lindo
  • Memory - Ochi tchorniye - Caminito - La Vie en rose
  • Mattinata - Wien, Wien, nur Du allein - Amapola - 'O sole mio
  • O sole mio
  • Nessun dorma

5 Kundenrezensionen:

Ein schönes Schnäppchen! 3 Weltklasse Tenöre zum moderaten Preis!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Recommendation: für ca. 9,00¬ ein schönes Schnäppchen. Gute Musik, exzellente Sänger, was wollen Sie mehr!?

Living in Oman/ Arabia, working in Abu Dhabi & Dubai/ U.A. Emirates and travelling for business reasons all over the Gulf region and the Middle East I like to discuss with my Arabian friends and customers about the world most famous opera singers and most popular popmusic singers of both cultures - the Western (European & North American) and the Oriental culture.

We enjoy to listen to the best opera singers in Europe and in the Middle East. I was astonished to find CDs with music of Carreras, Domingo and Pavarotti in the homes of my Arabian friends - no wonder, many of them studied in their youth in the U.S. or in U.K.! My friends in Arabia deeply admire and truly appreciate CARRERAS, DOMINGO and PAVAROTTI !

LUCIANO PAVAROTTI received the Grammy for Best Classical Vocal Performance five times since 1978, in addition to that association's Living Legend Award, and has sung 373 performances at the Met since his debut there in 1968.

Some of the other numerous prizes he's been presented with throughout his career include the Commendatore Cross and Grand Official Cross for services to the Italian Republic; Officer of the Legion d'Honneur; NARAS Musicares Person of the Year; and Kammersanger (presented by the Austrian Minister of Culture). Pavarotti has also been the recipient of the annual Kennedy Center Honors Award "for the unique and extremely valuable contributions made to the cultural life of the USA."

In recognition of his effort to make the world a better place, the Maestro's been presented the esteemed Nansen Award from the United Nations High Commission for Refugees; the prize acknowledges that Pavarotti has helped raise more funds for the UN refugee agency than any other private individual. The tenor has also been appointed a UN Messenger for Peace by United Nations Secretary General Kofi Annan.

Biography
Luciano Pavarotti was born in Modena, Italy, on October 12, 1935. As a young boy, soccer was his favorite pastime and he became known locally as a member of his town's team. His mother, Adele, who worked in a tobacco factory, and father, Fernando, a baker, instilled a love for music and singing in young Luciano. Fernando was himself a talented amateur tenor, and brought his son along to sing in Modena's Corale Rossi. Pavarotti's enthusiasm shifted from football to opera when the chorus took first prize in an international competition in Wales.

Despite their son's obvious enthusiasm and talent for singing, the Pavarotti parents made sure he had another career to fall back on. Pavarotti studied to become a primary school teacher and later an insurance salesman. He did well and enjoyed both of these professions, but by this point nothing could quell his burning desire to make it as a professional tenor.

luciano pavarotti in la boheme

Pavarotti made his Italian debut in April 1961. He appeared as Rodolfo in La Boheme, in Reggio Emilia. He soon began performing in productions all across Western Europe, and made his London debut in 1963. It was there that he also made his international television debut, appearing on Sunday Night at the London Palladium. His American debut came in a Miami production of Lucia di Lammermoor in February 1965. This also marked the beginning of a legendary partnership with diva Joan Sutherland.

Subsequent debuts in San Francisco and New York City helped build his reputation as one of the most promising tenors of his generation. He made his first of many appearances at New York's Metropolitan Opera in 1968. What would come to be known as the Pavarotti phenomenon began following a production of La Fille du Regiment at the Met in February of 1972. The tenor sang nine high Cs effortlessly, inciting the New York audience to an ecstatic ovation.

His stature in the world of opera and classical music continued to grow over the next few years. His appearance in the debut Live from the Met performance in March 1977 (where he reprised his role in La Boheme) attracted one of the largest audiences ever for a televised opera event.

luciano pavarotti at the grammys

Pavarotti received his first of five Grammys for Best Classical Vocal Soloist Performance in 1978. In 1980, the Maestro had his first American hit record with an album of non-classical pieces. O Sole Mio -- Favorite Neapolitan Songs achieved gold-selling status and cracked Billboard's Top 100 album chart. He followed this up with a double Greatest Hits collection, which did equally well stateside.

In 1982, Pavarotti made the big leap from the concert stage to the silver screen. He starred as a world-famous tenor who romances a throat specialist as he prepares for his return to the Metropolitan Opera. Yes, Giorgio was directed by Academy Award winner Franklin J. Schaffner, but failed to pick up any awards or much of an audience.

1986 saw the Maestro starring in the made-for-TV film version of Puccini's classic opera, La Boheme, filmed in China at Beijing's Tianqiao Theater. In 1988, he re-teamed with opera star Joan Sutherland in Maria Stuarda, in the made-for-TV adaptation of Donizetti's classic tragedy about Mary, Queen of Scots. That same year, Distant Harmony -- Pavarotti in China was released, which chronicled the tenor's visits to opera houses, master classrooms and schoolrooms in China.

luciano pavarotti & the three tenors

Pavarotti's fame and popularity increased immensely during the 1990s. He made his debut with Placido Domingo and Jose Carreras -- collectively known as the Three Tenors -- in Rome, during World Cup 1990. This teaming of three of the greatest living tenors on the planet helped make Pavarotti and company household names.

In 1992, the big man with the big heart inaugurated his global relief initiative known as Pavarotti & Friends: special concert events that raise money for victims of war and violence. His audiences grew bigger, as he sang before more than a half million people in New York's Central Park in 1993, and millions more worldwide tuned in on their television sets. The Three Tenors released a self-titled album in 1994, which shot to the top of the charts and sold in the millions the world over. The album made the Top 5 on Billboard's pop album charts, sandwiched between Green Day and the Forrest Gump soundtrack.

luciano pavarotti and marriage

Pavarotti's personal life underwent a major upheaval during the mid-'90s, after he was photographed in compromising positions with his personal secretary, Nicoletta Mantovani, while on holiday together in Barbados. The affair led to the breakdown of his marriage to his wife of 35 years, Adua Veroni, who was also his business manager. He has three daughters with Adua -- Lorenza, born 1962, Cristina, born 1964, and Giuliana, born 1967. Nicoletta Mantovani, half his age, has been with him since.

The disclosure of the Mantovani affair created a bit of a scandal in Catholic Italy. The Maestro was convicted of tax evasion in 1999, and agreed to repay the Italian government over $11 million in back taxes and penalties. He was eventually cleared of all charges in 2001. Despite his personal problems, Pavarotti was presented with the World Social Award in 2001, for his humanitarian and charitable work.

luciano pavarotti at the world cup

In June 2001, the Three Tenors performed in Beijing's Forbidden City, as part of the Chinese capital's bid to host the 2008 Olympic Games. Pavarotti performed an impromptu duet of "O Sole Mio" with Chinese president Jiang Zemin, when the pair met after the concert. The famous tenors reunited once again for a concert at Yokohama Arena, Japan at World Cup 2002. The reunion coincided with the release of The Best of the Three Tenors in June.

Pavarotti, who became a proud grandfather in April 2002, became a father for the fourth time when Mantovani gave birth prematurely to daughter Alice in January 2003. Sadly, a male twin was born dead following complications. Ti Adoro, released in September 2003 on Decca, became his first solo studio album in 15 years. The collection of all new songs was also Pavarotti's first pop album, and quickly became a best seller on the classical charts.

luciano pavarotti and u2

On December 13, 2003, Pavarotti married Mantovani in his Italian hometown. Guests at the star-studded ceremony included Donatella Versace, Sting and Bono, and his family, while Andrea Bocelli sang "Ave Maria." He made his final appearances at the Metropolitan Opera in New York in March 2004, in a series of three sold-out performances of Tosca. In October, Herbert Breslin, Pavarotti's former manager, press agent and confidant of some 35 years, published The King & I: The Uncensored Tale of Luciano Pavarotti's Rise to Fame, a "warts-and-all expos" of the great tenor.

In January 2005, Pavarotti reunited with U2 for the B-side of their single "Sometimes You Can't Make It On Your Own." And in February 2006, he sang at the Winter Olympics Opening Ceremony in Turin, Italy, for which he received the longest standing ovation of the night.
luciano pavarotti's death
In July 2006, Pavarotti was diagnosed with pancreatic cancer and underwent emergency surgery. He was reported as doing well, but still canceled a host of tour dates.

In September 2007, after a long and painful battle with pancreatic cancer, Luciano Pavarotti died in his birthplace of Modena, Italy, at the age of 71.
Endlich auch für ýSpachunbegabteý !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich gibt es eine solche Cd auch für „Spachunbegabte", nämlich solche, die der (zwar sehr schönen, aber auch sehr schweren) italienischen Sprache nicht mächtig sind. Das Booklet ist nämlich wirklich ganz hervorragend gemacht. Dort findet man Bilder vom konzert in Rom, wie auch Bilder der drei in einer etwas privateren Atmosphäre. Aber vor allem gibt es eben auch die Texte: diese sind zweidsprachig abgedruckt, so daß man den Lieblingsrefrain vielleicht doch schon so langsam versteht. Außerdem erhält man so auch einen Eindruck von der Schönheit der Worte, nicht nur der Töne! Ein schöner erster Einstieg in diese Art von Musik! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Musikgeschichte erleben!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zuvor noch nie dagewesen. Die großen drei Tenöre unserer Zeit vereint vor der historischen Kulisse der Terme di Caracalla in Rom. Es war ein lauer Sommerabend, an dem dieses Konzert anlässlich der Fußball WM in Italien stattfand. Dieses Konzert war und ist, aus kommerzieller Sicht, aber mindestens genauso aus musikalischer Sicht, ein voller Erfolg. Es ist ein wahres Vergnügen die Stimmen von Pavarotti, Domingo und Carreras zu hören. Sie singen die bekannten Arien, wie "Recondita Armonia", "E lucevan le stelle" oder "Nessun Dorma", und zum Schluss ein Medley von berühmten Liedern, wie "Memory", "Tonight", "Mattinata", "La Vie en rose", "Wien, Wien, nur du allein" oder "O sole mio". Ich würde sagen, dass die wenigen Auserwählten dort die einzigartige Möglichkeit hatten ein Stück Musikgeschichte "live" mitzuerleben. Und wir können dieses auf CD/DVD auch! "Nessun Dorma", aus der Oper "Turandot" von Puccini, wurde zunächst von Pavarotti allein gesungen - man bekommt regelrecht eine Gänsehaut, weil es so traumhaft ist diese geniale Stimme dieses unvergleichliche Stück singen zu hören. Als letzte Zugabe wird es encore gesungen und trägt seit diesem Abend nicht länger nur den Titel "Nessun Dorma", sondern auch "Vincero", aufgrund der letzten paar Takte in denen es bis zum hohen "H" hochgeht (das ist schon ziemlich hoch!!!) und der Text nur aus den Worten Vincero (Ich werde siegen!) besteht. Für meine Begriffe ist dieses Konzert, auch auf CD und DVD, ein toller Querschnitt und ermöglicht es Menschen, die zuvor vielleicht mit der Oper bzw. klassischer Musik nicht so viel anfagen konnten, einen Einstieg zu finden und die Begeisterung für diese Art von Musik zu entdecken. Natürlich kann man auch an diesem Auftritt Kritik üben, aber sollte man nicht auch einfach mal versuchen die großartige Leistung der Sänger, des Dirigenten und des Orchesters, die Qualität dieser Aufnahme und des gesamten Konzertes zu würdigen? Ich bin der Ansicht es gibt kaum ein besseres Beispiel dafür, Musik allen Menschen zugänglich zu machen und nicht, wie es häufig bei klassischer Musik und der Oper der Fall ist, nur einem erlesenen Kreis. Ich wünschen allen, die sich für dieses Konzert entscheiden sehr viel Spaß bei dieser Aufnahme! Es lohnt sich auf jeden Fall!
3 Tenöre, Mehta 1990
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die italienischen,napolitanischen und spanischen Stücke:
Das schönste überhaupt, was Musik geben kann.
Ein wahnsinns Gefühl, immer wieder Gänsehaut, Überwältigung der Emotionen beim Hören .......Belcanto....
EINFACH TRAUMHAFT !!!!!!!!!!!! Nonplusultra !!!!
Das Jahrhundertwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Carreras, Domingo und Pavarotti unter der Leitung Zubin Mehtas an einem angenehm warmen italienischen Sommerabend im Jahre 1990.
Dazu der Vorabend zum Fußball-WM-Endspiel, eine Kulisse wie nie zuvor! Das legendäre Konzert in den Caracalla-Thermen zu Rom besticht durch eine exzellente Auswahl besonderer Arien, gesungen von den drei besten Tenören unserer Zeit. Ein Meisterwerk der populären Klassik. Top: Pavarottis mächtige Nessum dorma Vorstellung. KAUFEN !
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Produkt-Bild: Grandi voci - Stimmen des Jahrhunderts - Carlo Bergonzi

Grandi voci - Stimmen des Jahrhunderts - Carlo Bergonzi von Carlo Bergonzi

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Grandi voci - Stimmen des Jahrhunderts - Carlo Bergonzi

Tracks:

  • Se quel guerrier io fossi!
  • Oh! fede negar potessi... Quando le sere al placido
  • Ah sì, ben mio
  • Ah sì, ben mio
  • Forse la soglia attinse - Ma se m'Þ forza perderti (Un ballo in maschera
  • Mi batte il cor...O paradiso
  • Come un bel di maggio
  • La dolcissima effigie
  • L'anima ho stanca
  • Recondita armonia
  • E lucevan le stelle
  • Donna non vidi mai
  • Fontainebleau! Foresta immensa e solitaria!
  • Che gelida manina
  • Lungi da lei ... De' miei bollenti spiriti ... O mio rimorso!
  • La rivedrà nell'estasi
  • Su, profetessa - Di' tu se fedele il flutto m'aspetta
  • Cielo e mar!

Eine Kundenrezension:

Stilgefühl statt Stentortöne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Carlo Bergonzi, der bis heute unerreichte, wohl kultivierteste aller Verdi-Tenöre der Nachkriegszeit, ist hier auf diesem Recital zu hören. In Aufnahmen von Verdi ( u.a Aida, Luisa Miller, Forza del Destino und Trovatore),sowie Verismopartien aus Tosca und Andrea Chenier, aber auch Adriana Lecouvreur gibt er eine Visitenkarte seines Könnens.
Der Tenor kommt allenfalls stimmlich an (Höhen)-Grenzen, da wird die ansonsten kaum hörbare Baritonvergangenheit deutlich. Er kann sich in Punkto Lautstärke auch nicht mit den Stentorkollegen del Monaco und Corelli messen, dafür überragt er alle im Bereich des Stils, der die Qualität echter Rollenportraits, statt nur armdicker Töne hat. Besonders gelungen sind Don Alvaro mit wunderbare Dynamisierung und Radames mit durchaus heldischer Charakteristik, jedoch ohne Geschrei.
Dafür glatte fünf Sterne.
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Produkt-Bild: Gianandrea Gavazzeni: Ouvertures, Intermezzi, Preludi

Gianandrea Gavazzeni: Ouvertures, Intermezzi, Preludi von Gianandrea Gavazzeni, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino

Audio CD von This Is Music
Preis bei Amazon: EUR 0,92, Angebote ab EUR 0,91

Zoom ± Produkt-Bild: Gianandrea Gavazzeni: Ouvertures, Intermezzi, Preludi
Produkt-Bild: Tchaikovsky : La Dama Di Picche - Pederzini Jurinac petri Bastianini - Arthur Rodzinsky (2 CD Set) (CD)

Tchaikovsky : La Dama Di Picche - Pederzini Jurinac petri Bastianini - Arthur Rodzinsky (2 CD Set) (CD)

Audio CD von Great Opera Performances
Preis bei Amazon: EUR 22,09

Zoom ± Produkt-Bild: Tchaikovsky : La Dama Di Picche - Pederzini Jurinac petri Bastianini - Arthur Rodzinsky (2 CD Set) (CD)

Produktbeschreibung


TCHAIKOVSKY LA DAMA DI PICCHELa Contessa - Gianna PederziniLisa - Sena JurinacPaolina/Dafni - Rina CorsiErmanno - David PoleriTomsky - Mario PetriEletzky - Ettore BastianiniChekalinsky - Valiano NataliSurin - Silvio MajonicaCiaplinsky - Umberto FusiNarumoff - Vittorio TavazziIl Maestro Di Casa - Brenno RistoriLa Governante - Pina UlisseMascia - Antonia OrsiCloe - Laura LondiOrchestra & Coro Del Maggio Musicale FiorentinoArthur RodzinskyFlorence, December 26, 1952Total time CD 1 75:11; CD 2 73:06
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Produkt-Bild: Gute Laune Klassik 4

Gute Laune Klassik 4 von Various

Audio CD von Scl (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 20,00

Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Gute Laune Klassik 4

Tracks:

Disk 1
  • Wir eilen (Duetto)
  • Menuett
  • Vivace
  • Thema: Andantino - Variationen 1-4 - Allegretto
  • Gavotte I - Gavotte II
  • Rondo für Klavier und Orchester D-Dur KV 381
  • Rondeau
  • Scherzo
  • Scherzo
  • Nr. 2 Caprice
  • Lotus Eaters
  • An der schönen blauen Donau op. 314 (Walzer)
Disk 2
  • Ouvertüre
  • Scherzando
  • Allegretto scherzando
  • Nr. 3: Allegretto grazioso
  • Rondo alla polacca
  • Allegro moderato
  • Der Stieglitz: Allegro
  • Nr. 6: Allegretto scherzando
  • Allegro
  • Rigaudon - Allegro con brio
  • Allegretto
  • Chanson de Matin op. 15 Nr. 1
  • Allegro
  • Scherzo
  • Wiener Blut op. 354

Produkt-Bild: Verdi: La forza del destino [UK-Import]

Verdi: La forza del destino [UK-Import]

Audio CD von Archipel
Preis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 17,77

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Verdi: La forza del destino [UK-Import]

Eine Kundenrezension:

Eine Aufnahme aus der Schatzkiste
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit dieser Liveaufnahme aus dem Jahr 1953 wurde ein echter Schatz gehoben. Obwohl damals die Stereophonie noch auf ihre Entdeckung wartete, ist die Klangtechnik so großartig, dass man den Eindruck hat, selbst an der Bühnenrampe zu stehen und das Geschehen hautnah mitzuerleben. Die Atmosphäre ist mitreißend, kann man sich doch unter einem sachverständigen Publikum wähnen, das durch Applaus auf offener Szene im jeweils richtigen Moment für eine ausgezeichnete Stimmung sorgt. Man spürt überall die Freude auf einen schönen Opernabend, fast möchte man meinen, das Publikum spiele szenisch mit.

Die Aufführung ist in allen maßgeblichen Partien mit Weltstars erstklassig besetzt, allen voran die junge Renata Tebaldi, die mit südländischem Temperament in der Mittellage Gefühlsausbrüche zeigt, die man bei ihr in dieser Emotionalität sonst kaum kennt. Natürlich gestaltet sie die Partie der Leonora auch mit Spitzentönen voller Reinheit und Schönheit bezwingend. Mario del Monaco erfüllt mit seiner klangvollen und fassettenreichen Stimme den Alvaro mit glutvollem Leben. Er geht überwiegend über ein Mezza voce nicht hinaus und versteht es, der subtilen Seite des Alvaro großartigen Ausdruck zu verleihen. In der Tat hängt das Gelingen einer Aufführung dieser Oper ganz besonders von einer geschlossenen Leistung des gesamten Ensembles ab.

Leider kann Aldo Protti als Carlo trotz voluminöser Stimme nicht ganz mithalten. Durchaus hat auch er seine großen Momente, jedoch erreicht er nicht ganz das Format von Ettore Bastianini in der gleichen Partie. Allerdings mag es sein, dass er sich bewusst eine gewisse Zurückhaltung auferlegte. Das Manko hält sich jedoch alles in allem in gewissen Grenzen. Ein Punkteabzug lässt sich gleichwohl schon deshalb nicht begründen, weil auch die anderen Stimmen mit überwältigenden Leistungen aufwarten. So hat die Partie der Preziosilla insbesondere beim Rataplan ihre Tücken, die Fedora Barbieri wie auf Flügeln getragen mit dem Kopfregister überzeugender und flexibler bewältigt, als die durchaus zauberhafte Giulietta Simionato, die anscheinend an gleicher Stelle einer Studioaufnahme mehr das Brustregister betont, dessen Resonanz mindestens für den Rataplan weniger günstig sein dürfte. Ganz wunderbar sind auch die beiden Kapuziner Melitone und Guardiano, die durch Renato Capecchi und Cesare Siepi so glanzvoll charakterisiert werden, wie man sich das besser nicht vorstellen kann, herrlich z.B. die Kapuzinerpredigt.

Wo hat man schon eine solche Versammlung großartiger Weltstars bei einer Opernaufnahme? Zwar ist auch der Mitschnitt einer Liveveranstaltung an der Met, ebenfalls aus dem Jahr 1953, mit Milanov, del Monaco und Warren beeindruckend, jedoch geht sie in der Gesamtwirkung nicht über die Studioaufnahme mit Tebaldi, del Monaco und Bastianini hinaus. Die vorliegende Liveaufnahme bildet dagegen zur vorgenannten Studioaufnahme eine echte und wunderbare Variante. Es fehlen lediglich einige Auftritte aus dem dritten Akt bestehend aus Rondo, das ohnehin nicht berauschend ist, die Patrouille, die mir etwas albern erscheint, und das erste Duell Carlo/Alvaro, das allerdings mit dem großen Duett im vierten Akt deutliche Parallelen aufweist. Die Streichungen bedeuten aus meiner Sicht eine wohltuende Straffung, die die Abfolge der Spannungselemente eher schlüssiger erscheinen lässt. Diese Oper hat eine relativ lange Spieldauer, jedoch sind die musikalischen Einfälle, Farben und Stimmungen reichhaltig. Selbst Trommelklang und Orgelmusik fehlen nicht.

Weiterhin möchte ich betonen, dass mir das teils temperamentvolle Dirigat von Dimitri Mitroupoulos ebenso ganz ausgezeichnet gefallen hat, wie die chorischen Leistungen durch intensive Mitgestaltung in alle Feinheiten hinein. Ein toller Opernabend, der ebenso spannend wie abwechslungsreich ist, ganz ohne vordergründige Effekthascherei. Auch angesichts humoriger Durchbrechungen unbedingt kompletten Text studieren, dieser fehlt leider. Man hat sich nur mit einer kurzen Inhaltsangabe begnügt.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: L'Elisir d'Amore (Ga)

L'Elisir d'Amore (Ga) von Bonney, Winbergh, Panerai, Ferro, Ommf

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 9,14

Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: L'Elisir d'Amore (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • Bel conforto al mietitore (ERSTER AKT)
  • Quanto Þ bella, quanto Þ cara! (ERSTER AKT)
  • Benedette queste carte! (ERSTER AKT)
  • Marziale - Come Paride vezzoso - Intanto, o mia ragazza (ERSTER AKT)
  • Una parola, o Adina - Chiedi all'aura (ERSTER AKT)
  • Che vuol dire codesta suonata? (ERSTER AKT)
  • Udite, udite, o rustici (ERSTER AKT)
  • Ardir! Ha forse il cielo mandato - Voglio dire, lo stupendo elisir (ERSTER AKT)
  • Caro elisir! sei mio! (ERSTER AKT)
  • Tran, tran, tran - In guerra ed in amor (ERSTER AKT)
  • Signor sargente, di voi richiede la vostra gente (ERSTER AKT)
Disk 2
  • Cantiamo, cantiam, cantiam (ZWEITER AKT)
  • Poiché cantar vi alletta - Io son ricco e tu sei bella - Silenzio! ? qua il notaro (ZWEITER AKT)
  • Le feste nuziali (ZWEITER AKT)
  • La donna Þ un animale stravagante - Venti scudi! (ZWEITER AKT)
  • Saria possibile? (ZWEITER AKT)
  • Dell'elisir mirabile (ZWEITER AKT)
  • Come sen va contendo (ZWEITER AKT)
  • Una furtiva lagrima (ZWEITER AKT)
  • Eccola. Oh! Qual le accresce beltá - Prendi, per me sei libero (ZWEITER AKT)
  • Alto! Fronte! (ZWEITER AKT)
  • Ei corregge ogni difetto (ZWEITER AKT)