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Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Bellini: La Sonnambula von Bartoli, Florez, de Marchi, Orchestra la Scintilla

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 25,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bellini: La Sonnambula

Tracks:

Disk 1
  • Introduzione (Act 1)
  • Viva! Viva Amina! (Act 1)
  • Tutto # gioia, tutto # festa (Act 1)
  • Viva Amina (Act 1)
  • Care compagne, e voi, teneri amici (Act 1)
  • Come per me sereno oggi rinacque il dì! (Act 1)
  • Sovra il sen la man mi posa (Act 1)
  • Io più di tutti, o Amina, teco mi allegro (Act 1)
  • Perdona, o mia diletta, il breve indugio (Act 1)
  • Prendi: l'anel ti dono (Act 1)
  • Ah! Vorrei trovar parola (Act 1)
  • Domani appena aggiorni, ci recheremo al tiempo (Act 1)
  • Vi ravviso, o luoghi ameni (Act 1)
  • Contezza del paese avete voi, signor? (Act 1)
  • A fosco cielo, a notte bruna (Act 1)
  • Basta così (Act 1)
  • Elvino! E me tu lasci? (Act 1)
  • Son geloso del zefiro errante che ti scherza (Act 1)
  • Ah! costante nel tuo, nel mio seno (Act 1)
Disk 2
  • Davver, non mi dispiace d'essermi qui fermato (Act 1)
  • Che veggio? Saria forse il tremendo fantasma? (Act 1)
  • Oh ciel! che tento? (Act 1)
  • Osservate, l'uscio # aperto (Act 1)
  • E menzogna (Act 1)
  • D'un pensiero e d'un accento rea non son (Act 1)
  • Non più nozze (Act 1)
  • Introduzione (Act 2)
  • Qui la selva # piu folta ed ombrosa (Act 2)
  • Larghetto maestoso (Act 2)
  • Reggimi, o buona madre (Act 2)
  • Vedi o madre, # afflitto e mesto (Act 2)
  • Viva il conte! (Act 2)
  • Ah! Perché non posso odiarti (Act 2)
  • Lasciarmi: aver compreso assai dovresti che mi sei noioso (Act 2)
  • Lisa # la sposa... (Act 2)
  • De' lieti auguri a voi son grata (Act 2)
  • E fia pur vero, Elvino, che alfin dell'amor tuo degna mi credi? (Act 2)
  • Signor Conte, agli occhi miei negar fede non poss'io (Act 2)
  • Lisa mendace anch'essa (Act 2)
  • Signor?... chi creder deggio? (Act 2)
  • Oh se una volta sola rivederlo io potessi (Act 2)
  • Ah! non credea mirarti si presto estinto, o fiore (Act 2)
  • Non più non reggo (Act 2)
  • Ah! non giunge (Act 2)

4 Kundenrezensionen:

Überzeugende Pioniertat
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach der überaus gelungenen Einspielung von Donizettis "Imelda de Lambertazzi" auf Originalinstrumenten bei Opera rara ist die Szene der historisch orientierten Aufführungspraxis nun bei Bellini angekommen. Endlich- möchte man sagen. Denn im Vergleich zu den zahllosen Einspielungen auf modernem Instrumentarium, das meist nur eine mehr oder minder belanglose Leierkastenbegleitung der Sänger liefert, spielt hier das Orchester die Rolle eines veritablen Protagonisten. Es schillert, funkelt, kommentiert und konzertiert nahezu gleichberechtigt mit den Sängern. Eine längst überfällige Rehabilitierung des instrumentalen Effekts im Belcanto also.
Florez und D`Arcangelo in den männlichen Hauptrollen singen wunderbar, jede Kritik wäre hier geschmäcklerisch, besonders wenn man weiß, dass diese Herren auch eine überragende Bühnenpräsenz haben. (Beide habe ich 2005 live in derselben Oper in Wien erlebt)
Mit Cecilia Bartoli freilich ist es nicht so einfach. Entweder mag man ihren mit zahllosen Manierismen überladenen Gesangsstil- oder eben nicht. Rein technisch singt sie hervorragend, nur bleiben berechtigte Zweifel, ob sie diese Rolle auf einer realen modernen Opernbühne ebenso souverän bewältigen würde oder ob es sich nicht vielmehr um eine Schallplattenrolle handelt, was prinzipiell ja nicht verwerflich ist.
Insgesamt jedoch ist ein Mezzosopran in der Titelrolle sehr überzeugend, da dadurch die kleine aber heikle und wichtige Sopranrolle der Lisa (hervorragend von G. Bertagnolli gesungen) merklich aufgewertet wird.
Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die nur nachdrücklich zum Kauf empfohlen werden kann.
Schlafwandlerisch schön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zeichen und Wunder, in der Tat!
Diese Aufnahme von Bellinis romantischem Meisterwerk kann für sich selbst beanspruchen, nichts weniger als das zu sein: Ein Meisterwerk. Das Label Decca wagte eine der mittlerweile, abgesehen vom Barockfach, selten gewordenen Gesamt-Opern-Einspielungen und erzielte ein in vielerlei Hinsicht herausragendes Resultat. Kritische Edition von 2004, Originalklang durch historisch exakte Stimmung und epochengetreue Instrumente, kluges Dirigat, exzellente Aufnahmetechnik und - vor allem - eine unübertreffliche Sängerbesetzung - soweit zu den Zutaten.

Im Detail sieht das dann so aus: Von der ersten kleinen Arie der Lisa über die herrlichen Duette des ersten Aktes bis hin zu den großen, virtuosen Arien von Tenor und Mezzo stehen nicht nur Schöngesang, sondern in der Tat historische Gesangspraxis im Vordergrund; Kadenzen werden virtuos ausgeziert, Koloraturen zelebriert, Spitzentöne in den Aufbau der Stücke integriert (und dies reichlich), aber nicht im Zirkusstil und überlang ausgehalten am Ende von Cabaletta oder Stretta geschmettert. Die klangliche Farbgebung des Originalklang-Orchesters gibt dieser Zelebration exquisiten Gesangs den würdigen Rahmen.

Alessandro de Marchi leitet das Orchestra La Scintilla mit Inspiration im Stile eines gediegenen Kapellmeisters und beweist immer wieder viel Gefühl für die zarten Momente der Partitur. Der Chor der Züricher Oper agiert mit hörbarer Freude und angenehmer Wortdeutlichkeit.

Aber es sind natürlich die Solisten, die, ganz im Sinne des für Sängerpersönlichkeiten "maß"komponierenden Bellini, das Um und Auf dieser Einspielung bilden. Die Rolle der Lisa ist mit Gemma Bertagnolli gut besetzt; die Sängerin kann in ihren beiden kleineren Arien durchwegs überzeugen.

Als Graf Rodolfo ist Ildebrando d'Arcangelo wahrlich eine Luxus-Besetzung; eine der zur Zeit weltschönsten Baßstimmen auf der Höhe gestalterischer und expressiver Mittel, einfach ein Genuß!

Juan Diego Flórez ist, das hat nicht zuletzt sein Rubini-Album bewiesen, erste Wahl für die Rollen des berühmtesten Bellini-Tenors. Seine Stimme präsentiert sich von einzigartiger Färbung, treffsicher in den Acuti, schmelzend in den lyrischen Passagen, immer sul fiato im Sinne eines veritablen Instrumentes geführt. Flórez' Interpretation mit ihren vielen kleinen unerwarteten, aber unglaublich musikalischen dekorativen Details ist unübertrefflich und wird, dank dieser Aufnahme, wohl noch lange unübertroffen bleiben; seine Duette mit der Mezzo-Amina der Bartoli sind enorm berührende und zugleich elegante Meisterstücke italienischen romantischen Operngesanges.

Zu guter Letzt die Bartoli: Mit ihrem "Maria"-Album hat die Sängerin viele überrascht. Die Tatsache, dass Bellinis erste Amina mit Giuditta Pasta von einer Mezzosopranistin gesungen wurde, wird jedoch erst nach Vorliegen dieser "Sonnambula" auch in ihrer musikalischen Dimension zur Gänze begreifbar. Die Rolle lebt in ihrem tonalen Gesamtspektrum von einem Reichtum an Zwischentönen, die von einem klassischen Sopran meist durch virtuose Koloraturen und ein Spitzentonfeuerwerk übertönt werden. Aber in den lyrischen und den Duettpassagen zeigt sich nicht nur, dass die Mezzo-Stimme wesentlich mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur Differenzierung des Charakters der "Schlafwandlerin" bietet, sondern auch, dass Bellini all diese Mittel mit größter Kunstfertigkeit in seiner Partitur umgesetzt hat. Der individuelle Stil der Bartoli, der vor allem durch übermäßiges, fast hektisches Aspirieren in der Vergangenheit zugegebenermaßen oft störend wirkte, hat sich, das muß nach Anhören dieser Aufnahme eindeutig festgestellt werden, im Sinne der Rolle auf ein Minimum reduziert. Stimmfärbung und -führung sind ausgezeichnet, und gelegentliche Rückfälle in zu heftige Atemzüge bei den Cabalette der großen Arien werden durch eine stupende Geläufigkeit in den Koloraturpassagen gefällig überdeckt. Die Sängerin weiß also sowohl durch lyrisches Gestalten als auch durch technische Meisterschaft zu berühren und zu überzeugen.

Alles in allem eine eindeutige Fünf-Sterne-Produktion, der man getrost noch einen sechsten (für den Gesamteindruck) hätte hinzufügen können. Diese Aufnahme gibt Hoffnung auf das Entstehen weiterer Bellini-Aufnahmen, schließlich wurden auch die "Puritani" für das Gespann Pasta-Rubini komponiert - und eine bessere Kombination als Flórez-Bartoli gibt es einfach nicht, um dieses Traumpaar der Vergangenheit akustisch wieder zum Leben zu erwecken!
Eine fast perfekte Aufnahme
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dass ich dieser Aufnahme nur vier Sterne zugestehe, liegt einzig daran, dass ich Cecilia Bartolis Darbietung vielzu maniriert finde.
Ansonsten ist das endlich wieder einmal eine Plattenaufnahme, bei der die Produzenten sich, was die Zustammenstellung des Ensembles, des Dirigenten und Orchesters angeht, und vor allem bei der Aufnahme selbst, sehr viel Muehe gegeben haben. Aufnahmetechnik sowie die Ausgeglichenheit zwischen Orchesterklang und Singstimmen sind exemplarisch.
Waere es nur immer so, dass Plattenproduzenten die Verkaufschancen eines CD-Albums mit absoluten Stars, hier Bartoli und Florez, durch hochqualifizierte Comprimarii optimieren wollten. Denn auch was die anderen Haupt- und Nebenrollen angeht, so findet man fast nur erstklassige Saenger.
So bietet Ildebrando Darcangelo einen vorbildlichen Basso cantante, waehrend man ihn bisher eher in Bassbariton und Charakterbariton-Rollen (Leporello, Dulcamara, Figaro etc.) hoeren konnte.
Florez erfuellt, was man von ihm erwartet, und die etwas "feminine" Tessitura des
Elvino ist bei ihm, in der Tradition eines Schipa oder Valetti, bestens aufgehoben.
Meine Einwaende gegen Cecilia Bartolis Darbietung sind darauf begruendet, dass sie fast jedem Wort uebermaessig Bedeutung beimessen will. Sie tut des guten zuviel ! Mehr Schlichtheit waere angebracht. Waehrend die lyrischen Kantilenen von Bellini-Partien von ihr sehr intim gestaltet werden, so reizt mich (im negativen Sinne) seit einigen Jahren bei ihr, dass Koloratur nur noch im Affekt gesungen wird. Ohne dass man an der Beherrschung ihrer Koloraturtechnik zweifeln muss, so kommt mir das alles doch wie ein uebertriebenes Staccato vor, um es auf den Punkt zu bringen: ich finde, Verzeihung, sie "gackert". Man hoere sich die im Legato gesungenen Koloraturgirlanden der Callas, aber auch von Liuba Orgonasova an, um zu verstehen, wie es auch anders geht.
Seitdem sie zum Superstar erkoren wurde, muss ich feststellen, dass mir Bartolis Gesang viel besser in rein lyrischen Passagen als in Koloraturpassagen gefaellt. Ihr Album "An Italian Songbook" aber auch der wunderschoen gesungene Idamante in Levines/Domingos Idomeneo-Einspielung sind dafuer die besten Beispiele.
Also 5 Sterne minus 1, wegen Bartoli !
unglaublich schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, ich hatte keine hohen Erwartungen, war skeptisch wegen Bartoli in einer Sopran-Partie. Nach dem Anhören bin ich aber restlos begeistert, es gibt nichts schöneres wie Bartoli und Florez gemeinsam auf einer Aufnahme, beide singen dermassen perfekt auf ihre Art und Weise (ja, die Bartoli kann es eben immer noch, wenn auch ihre Feinde was anderes vorgaukeln)! Kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine so schöne Sonnambula vorher schon mal gehört zu haben...fand das Stück bis jetzt eher reizlos. Dazu eine perfekte Aufnahmetechnik, endlich war mal wieder etwas Geld für eine Studioproduktion vorhanden, es geschehen Zeichen und Wunder. Kaufempfehlung!!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Maria (Super Deluxe Edition Limited Buch Cd+DVD)

Maria (Super Deluxe Edition Limited Buch Cd+DVD) von Cecilia Bartoli, Maxim Vengerov, Orchestra la Scintilla, Fischer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 43,95, Angebote ab EUR 24,90

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Maria (Super Deluxe Edition Limited Buch Cd+DVD)

Tracks:

Disk 1
  • "Se un mio desir...Cedi al duo!" (Act 2)
  • "Ira del ciel" (Act 2)
  • "Cari giorni" Romanza der Ines (Original Version)
  • Infelice
  • "Yo que soy contrabandista" (Original Version)
  • Ah, non credea mirarti (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Ah! non giunge uman pensiero (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Air à la Tirolienne avec Variations
  • "E non lo vedo...Son regina" (Original Version)
  • Rataplan
  • "Dopo tante e tante pene" (For Rossini's "Tancredi")
  • O rendetemi la speme (Act 2)
  • Vien, diletto, # in ciel la luna (Act 2)
  • "Come dolce a me favelli" (Original Version)
  • "Scorrete, o lagrime" (Original Version)
  • "Prendi per me sei libero" (for Donizetti's "L'Elisir d'amore")
  • Casta Diva (Act 1)
Disk 2
  • Ah, non credea mirarti (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • "Yo que soy contrabandista" (Original Version)

Produktbeschreibung


MARIA LTD.EDIT.SUPER DELUXE C

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein großer Lastwagen mit dem Konterfei der wohl ersten Diva der Operngeschichte Maria Malibran (1808-1836) wird im November durch Deutschland ziehen, und Cecilia Bartoli auf ihrer Tournee begleiten. Seine kostbare Fracht: Ein kleines Museum mobile mit Photos und Erinnerungsstücken der großen Sängerin des 19. Jahrhunderts, die seinerzeit wie ein Popstar gefeiert wurde. Unter ihnen Frédéric Chopin und Gioacchino Rossini, der geradezu in Verzückung geriet: "Ach! Das wunderbare Geschöpf! Sie übertraf alle ihre Konkurrentinnen durch ihre wirklich überwältigende musikalische Begabung und alle Frauen, die mir begegnet sind, durch ihrer geistige Überlegenheit, ihr breitgefächertes Wissen und ein rasantes Temperament, von dem man sich nicht die geringste Vorstellung machen kann". Malibrans frühes Ende festigte den Mythos. Bei einer Jagd im Londoner Hyde Park war sie vom Pferd gestürzt und nur wenige Monate später ihren Verletzungen erlegen- mit knapp 28 Jahren.
Nach ihren barock-und klassischen Exkursionen der letzten Jahre, nimmt sich Cecilia Bartoli nun das romantische Repertoire vor, mit dem Malibran seinerzeit glänzte: Schmachtarien von Vincenzo Bellini, Werke von Gioacchino Rossini und manch andere zeitgenössische Gelegenheitsarbeit , die Bartoli in Archiven und Bibliotheken fand, darunter auch eine ungewöhnliche Jodel-Arie von Johann Nepomuk Hummel. Ferner: Felix Mendelssohns aufwühlende Konzert-Arie "Infelice", ein faszinierendes hochdramatisches Stück. Rein stilistisch kehrt Bartoli damit zu den Anfängen ihrer Karriere zurück, die mit Belcanto-Kunst begann, will diese nun aber „in einer neuen Klang-Dimension“ präsentiert wissen, mit den Original-Instrumenten des La Scintilla Orchesters unter Adam Fischer. Eine sehr schönes Programm hat sie sich ausgedacht, zugleich sehr publikumswirksam präsentiert. Cecilia Bartoli versteht es eben immer wieder die Aufmerksamkeit zu erlangen, die sie als große Künstlerin auch verdient. Auf den heutigen schwierigen schnelllebigen Musikmarkt ist dies das wahre Kunststück.
Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

dünnes Stimmchen!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Album kann ich nur Musikliebhabern empfehlen die Fans von dünnen Stimmchen sind. Was Frau Bartoli hier abliefert ist schon erschreckend.
Wasn Genörgel!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ooch,
die Bartoli füllt keine Hallen mit ihrer Stimme? Sie braucht einen Mikrophon-Regler bei ihren Aufnahmen? Und das Rrrrr rollt sie, wo es den Oberlehrern nicht passt?
Eieiei...
Es scheint einige Musikliebhaber zu fuchsen, dass es - gleich für welches Stück - eben nicht nur die eine, die wahre Interpretation gibt, sondern jedes Mal aufs neue die Chance besteht, etwas besonderes daraus zu machen. Cecilia Bartoli gelingt dies im besten Sinne, und gerade bei dem neuen Album "MARIA" wird man für ihre Risikobereitschaft mit schönstem Gewinn belohnt.
Sie hat einen eigenen Stil entwickelt, wie alle großen Künstler/innen. Sie engagiert sich für wenig bekannte bis regelrecht vergessene Arien, wie schon nicht mehr so viele großen Künstler (wie viele der berühmten Sänger/innen schlagen sich denn nicht Jahr für Jahr mit dem abgedroschensten Repertoire durch ihre Glanzkarriere?) Ihre Stimme trägt klar und trotzdem warm, sie dramatisiert durchaus (man staune und entzücke sich nur über das "Rataplan" - eines der Stücke, die Maria Malibran selbst komponierte - , wie raffiniert und spöttisch bis höhnisch im Ausdruck dieses Lied von der Bartoli zu einer regelrechten Rolle geformt wird, zu allen gesanglichen Anforderungen!) und warum sollte eine Bellini-Arie nach der 173sten dramatisch-todesdüsteren Aufführung nicht lebhaft-düster gegeben werden, vor allem, wenn nun Temperament und Eigenheiten der Sängerin so gut damit aufgehen? Wie? Das wäre eine Veränderung der Originalpartitur? W e l c h e Originalpartitur denn, die erste, die zweite, die dritte? Die Herren Komponisten haben ihre Stückchen jedem angepasst, der bereit war, sie auf eine Bühne zu bringen, Oper im 19. Jahrhundert war etwas l e b e n d i g e s! ...von wegen Idealinterpretation...
Und zum anderen: Schaljapin dit it, Caruso dit it - und sie wurden gefeiert, weil sich ihr Publikum noch auf Begeisterung verstand.
5 Sterne für ein weiteres Masterpiece von Cecilia.
Zauberhaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich verstehe dieses ständige Vergleichen mit der Callas nicht recht - nur weil sie auch "Casta Diva" gesungen hat? Dabei wird dieses wunderschöne Stück aus Cecilia Bartolis Kehle noch einmal vergoldet, weil sie es mit einer Zärtlichkeit, Innigkeit und Klarheit singt, wie es meiner Meinung nach die Callas nicht tat, sei sie noch so genial gewesen.

Cecilia Bartoli ist eine Frau voller Temperament, und dies kommt in dieser CD voll zum Ausdruck. Sowohl ihre übermütige Lebenslust, wie in dem von Maria Malibran komponierten Stück "Rataplan", als auch alle Leidenschaft wie eben in "Casta Diva" oder "Cari Giorni" von Persiani entwickeln sich zu voller Blüte. Cecilias Humor zeigt sich in Hummels Jodelstück, ihre Vielfalt der zauberhaften Stimme in jedem einzelnen Stück.

Ich empfehle diese CD jedem, der Cecilia liebt und jedem, der sie noch nicht kennt. Denn wer sie bis dahin noch nicht kannte, wird sie hernach lieben.
Eine winzige Stimme wurde noch winziger!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Sie hatte noch nie eine Stimme die für die Oper geeignet war. Ihre Stimme ist einfach zu schwach. Auf CD fiel dies nicht so deutlich auf. Doch was ich auf dieser Aufnahme höre ist erstaunlich. Ihre Stimme hat noch weiter abgebaut und hört sich auf dieser Aufnahme so flach an wie noch nie zuvor.
Super Cecilia Bartoli
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese neue CD beinhaltet alle Vorzüge und Fähigkeiten der Bartoli: ein herrlich weiches und warmes Stimmtimbre, eine ausgefeilte Technik und intelligente Interpretation, eine geniale Verbindung. Wenn man sie einmal live erlebt hat, weiß man um die Kraft ihrer Ausstrahlung und Begeisterungsfähigkeit.Es ist auch besonders erfreulich, dass sie wiederum selten Gehörtes ausgegraben hat und m.E. in perfekter Form präsentiert.Allein "Rataplan" ist so hinreißend gesungen und dokumentiert die ganze Bandbreite der Bartoli. Ich finde diese CD mit dem ergänzenden Booklet ausgezeichnet.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Maria (Jewel Case Version)

Maria (Jewel Case Version) von Bartoli, Vengerov, Orchestra la Scintilla, Fischer

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 11,78

Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Maria (Jewel Case Version)

Tracks:

  • "Se un mio desir...Cedi al duo!" (Act 2)
  • "Ira del ciel" (Act 2)
  • "Cari giorni" Romanza der Ines (Original Version)
  • Infelice
  • "Yo que soy contrabandista" (Original Version)
  • Ah, non credea mirarti (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Ah! non giunge uman pensiero (2. Szene: ZWEITER AKT)
  • Air à la Tirolienne avec Variations
  • "E non lo vedo...Son regina" (Original Version)
  • Rataplan
  • "Dopo tante e tante pene" (For Rossini's "Tancredi")
  • O rendetemi la speme (Act 2)
  • Vien, diletto, # in ciel la luna (Act 2)
  • "Come dolce a me favelli" (Original Version)
  • "Scorrete, o lagrime" (Original Version)
  • "Prendi per me sei libero" (for Donizetti's "L'Elisir d'amore")
  • Casta Diva (Act 1)

Produktbeschreibung


MARIA JEWEL CASE VERSION
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