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Produkt-Bild: Vivaldi

Vivaldi von Daniel Hope, a.S.Von Otter, l. Borrani, Coe

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,73

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Vivaldi

Tracks:

  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • 1. Allegro non molto (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Allegro (Original Version)
  • Trio Sonata in D minor for 2 Violins and Continuo, Op.1/12 , RV 63 "La Follia"
  • 1. Allegro e presto (Original Version)
  • 2. Largo (Original Version)
  • 3. Presto (Original Version)
  • Aria 13: Sovvente il sole (Original Version)
  • 1. Allegro (Original Version)
  • 2. Adagio spiccato - Allegro (Original Version)
  • 3. Largo e spiccato (Original Version)
  • 4. Allegro (Original Version)

Aus der Amazon.de-Redaktion


„Vivaldi hat einfach alles”, sagt Daniel Hope. Wie sehr hätte er, der bereits selbst seine eigene Familiengeschichte zu Buch brachte („Familienstücke“), sich gewünscht, Vivaldi persönlich zu treffen, sagt Hope im Interview. „Ich glaube, er hätte gleich eine Flasche Wein aufgemacht und man hätte geredet“, meint er. Vielleicht über die roten Haare, die sie beide gemeinsam haben, bestimmt aber über die eine oder andere horrende technische Schwierigkeit bei der Interpretation. Doch ob Hope auch so hinter das Geheimnis von Vivaldis Kunst gekommen wäre und seiner enormen Produktivität? Das wohl nicht, glaubt auch Hope, auch wenn dazu noch sagt: „Ich spiele mein ganzes Leben Vivaldi und ich entdecke immer mehr an ihn“. Und an anderer Stelle fügt er hinzu : „Er war für mich ein Popkünstler, der sich ganz bewusst in Szene gesetzt hat, er wusste genau, wie man Menschen mit Virtuosität manipuliert und stimuliert.“
Mit dieser Aufnahme aber räumt Hope mit dem Vorurteil auf, Vivaldis Kunst sei oberflächlich und einfach zu spielen - frei nach dem berühmten Urteil von Igor Strawinsky: Vivaldi sei „ ein überschätzter Komponist“ und obendrein ein langweiliger Mensch, „der ein und dasselbe Konzert sechshundertmal hintereinander komponieren konnte“. Ganz im Gegenteil: die von Hope gezeigte musikalische Bandbreite auf dieser Aufnahme ist phänomenal: sie reicht vom hinreissenden Tanz La follia mit seinen 19 Variationen bis hin zu dem Konzert La tempesta di mare und gipfelt in der wunderbaren von Anne Sofie von Otter gesungenen Arie „Sovvente il solo“ aus Vivaldis Oper „Andromeda liberata“. Selbst der bärbeißige Strawinsky hätte hier wirklich nichts zu meckern gehabt. -- Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

wunderschön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Auf diesem Vivaldi Album hören wir ältere und neuere Vivaldi Violinkonzerte interpretiert vom britischen Geiger Daniel Hope. Seine (Aus)wahl sind die temperamentvollen Stücke. Will man mit vorhandenen Einspielungen vergleichen, so ähneln sie am ehesten denen von "il giardino armonico". Diese hier ist noch besser! Hope schafft mit seinem Ensemble eine äusserst temperamentvolle, differenzierte und kraftvolle Interpretation....und schenkt uns zusätzlich eine Perle: Anne Sofie Otter singt eine Vivaldi Arie. Dieses lyrsiche Stück ist nicht nur ein gelungener Kontrapunkt zu den Violinkonzerten davor, das Zusammenspiel ihrer Stimme mit der Geige ist einfach wunderschön!
Ein Popkünstler ?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hope meint, er sei ein "Popkünstler" seiner Zeit gewesen .Er habe sich verstanden, sich in Scene zu setzen und genau gewusst, was beim Publikum angekommt.

Hope wollte das breite Spektrum des Vivaldischen Werkes zeigen, frühe und späte Werke , Doppelkonzerte, Begleitung zu einer Konzertarien, gesungen von Sofie von Otter. Bei "Follia" habe es eine Konkurrenz zwischen Orchester und Solisten gegeben, sich zu übertrumpfen.
Hope hat das Orchester um diverse Instrumente angereichert, um den Klang des Cembalos zu variieren, Laute, Lerone, Harfe zum Beispiel.

Erste Kritik:"Das Konzert RV 234 gleich pe am Anfang der CD ist ein faszinierendes Stück, das im pe ersten Satz zündet wie eine Rakete. Hier wird deutlich, pe mit welcher instrumentalen Brillanz und Spielfreude Hope und das Chamber Orchestra of Europe musizieren, dynamisch und farblich äußerst differenziert, temperamentvoll, vital 'auf der Stuhlkante"

Hope konkurriert inzwischen natürlich nicht mehr allein mit I musici ,sondern einer Vielzahl von ensembles, die in Nachfolge von Harnoncourt spannenden Vivaldi machen, ob es nun Biondi, Alessandrini, auch Goebel oder Marcon ist.

Diese Konkurrenz ist so gut, dass diese CD nicht als Ereignis gefeiert werden kann. Es ist eine unter den spannenderen Einspielungen von Vivaldi, und wenn ich nur die berühmte follia anhöre, kenne ich spannendere, zum Beispiel diejenige mit der musica antiqua unter Goebel.
Seit den achtziger Jahren hat etwa il giardino armonico viel Vivaldi eingespielt. Hope nimmt denen nicht die Butter vom Brot.

Es ist eine schöne Vivaldi- Aufnahme. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
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Produkt-Bild: Der Messias (Ga)

Der Messias (Ga) von Auger, Otter, Chance, Crook, Pinnock, Ec

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,85

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Messias (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • Symphony (ERSTER TEIL)
  • 1. Accompagnato: Comfort ye, My people (ERSTER TEIL)
  • 2. Air: Ev'ry Valley shall be exalted (ERSTER TEIL)
  • 3. Chorus: And the glory of the Lord (ERSTER TEIL)
  • 4. Accompagnato: Thus saith the Lord (ERSTER TEIL)
  • 5. Air: "But who may abide the day of his coming" (ERSTER TEIL)
  • 6. Chorus: And He shall purify the sons of Levi (ERSTER TEIL)
  • 7. Recitative: Behold, a virgin shall conceive (ERSTER TEIL)
  • 8. O thou that tellest good tidings to Zion (ERSTER TEIL)
  • 10. Accompagnato: For behold, darkness shall cover (ERSTER TEIL)
  • 11. Air: The people that walked in darkness (ERSTER TEIL)
  • 12. Chorus: "For unto us a Child is born" (ERSTER TEIL)
  • 13. Pifa Pastoral Symphony (ERSTER TEIL)
  • Reci: There were shepherds ... Acc: And suddenly there (ERSTER TEIL)
  • 15. Chorus: Glory to God in the highest (ERSTER TEIL)
  • 16. Air: Rejoice greatly, o daughter of Zion (ERSTER TEIL)
  • 17a. Recitative: Then shall the eyes of the blind (ERSTER TEIL)
  • 18a. Duet: He shall feed his flock (ERSTER TEIL)
  • 19. His yoke is easy (ERSTER TEIL)
  • 20. Behold the Lamb of God (ZWEITER TEIL)
  • 21. Air: He was despised (ZWEITER TEIL)
Disk 2
  • 22. Chorus: Surely He hath borne our griefs (ZWEITER TEIL)
  • 23. Chorus: And with His stripes we are healed (ZWEITER TEIL)
  • 24. Chorus: All we like sheep have gone astray (ZWEITER TEIL)
  • 25. Accompagnato: All they that see Him (ZWEITER TEIL)
  • 26. Chorus: He trusted in God (ZWEITER TEIL)
  • 27. Accompagnato: Thy rebuke hath broken His heart (ZWEITER TEIL)
  • 28. Arioso: Behold and see (ZWEITER TEIL)
  • 29. Accompagnato: He was cut off (ZWEITER TEIL)
  • 30. Aria: But thou didst not leave (ZWEITER TEIL)
  • 31. Chorus: Lift up your heads (ZWEITER TEIL)
  • 32. Recitative: Unto which of the angels (ZWEITER TEIL)
  • 33. Chorus: Let all the angels of God (ZWEITER TEIL)
  • 34a. Air: "Thou art gone up on high" (ZWEITER TEIL)
  • 35. Chorus: The Lord gave the word (ZWEITER TEIL)
  • 36. Air: How beautiful are the feet (ZWEITER TEIL)
  • 37a. Chorus: Their sound is gone out (ZWEITER TEIL)
  • 38. Air: Why do the nations (ZWEITER TEIL)
  • 39. Chorus: Let us break their bonds asunder (ZWEITER TEIL)
  • 40. Recitative: He that dwelleth in heaven (ZWEITER TEIL)
  • 41. Air: Thou shalt break them (ZWEITER TEIL)
  • 42. Chorus: "Hallelujah" (ZWEITER TEIL)
  • 43. Air: I know that my Redeemer liveth (DRITTER TEIL)
  • 44. Chorus: Since by man came death (DRITTER TEIL)
  • 45. Accompagnato: Behold, I tell you a mystery (DRITTER TEIL)
  • 46. Air: The trumpet shall sound (DRITTER TEIL)
  • 47. Recitative: Then shall be brought to pass (DRITTER TEIL)
  • 48. Duet: O death where is thy sting? (DRITTER TEIL)
  • 49. Chorus: But thanks be to God (DRITTER TEIL)
  • 50. Air: If God be for us (DRITTER TEIL)
  • 51. Chorus: Worthy is the Lamb... Amen (DRITTER TEIL)

2 Kundenrezensionen:

Für mich die beste Messias-Aufnahme!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich besitze einige Aufnahmen des Messias, die einander auf höchstem Niveau Konkurrenz machen (Gardiner, Harnoncourt, Hickox, Hogwood). Diese Aufnahme habe ich erst letztlich wegen zahlreicher Lobeshymnen in der Fachpresse (und zugegeben: wegen des herabgesetzten Preises!) erworben. Nach meinem Geschmack ist es die beste von allen. Dies liegt nicht allein an den Stimmen: Zwar verzaubert Frau Auger durch einen sehr warmen Ton genauso wie in ihrer unvergleichlichen Alcina unter Hickox. Auch die Stimme von Otter weist noch keine Ermüdungsspuren auf. Ein ähnlich gewichtiges Ensemble begegnet aber mindestens bei Hogwood und Hickox.

Für mich gibt die Musizierweise Pinnocks den Ausschlag. Wegen seiner Bach- und Händeleinspielungen im orchestralen Bereich hatte ich ihn immer unter schwung- und effektvoll bei gleichzeitig guter Klangqualität gebucht. Diese Tugend entfaltet auch diese Einspielung; zu ihr tritt aber rasch erkennbar eine ehrliche Spiritualität, die sich in sorgfältig-warmherziger Phrasierung und überspringender Emotionalität offenbart. Fast bei jeder Arie überrascht Pinnock den Hörer durch die Art, wie er den bekannten Themen durch neue Betonung Sinn verleiht. Nie stehen Tempo oder äußerer Effekt im Vordergrund. Vor allem auf der zweiten CD erlebt der Leser die emotionale Kurve vom Ende des Kreuzigungsabschnitts bis hin zum Hallelujah als eine einzige Steigerung. Hier vor allem wird spürbar, wie Händel selbst für die Texte Feuer fängt und zu den letzten Fragen (Tod und Leben) Stellung bezieht. Hört man diese Passage, gewinnt die Darstellung Stefan Zweigs von der Komposition des Messias - bei aller Legenbildung - mit einem Mal an Plausibilität.

Kurzum: Für den Händel-Verrückten, aber auch den Einsteiger vielleicht die Empfehlung!
Perfekter Kompromiss
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme liegt genau zwischen den Interpretationen von John Eliot Gardiner und Philippe Herreweghe: Nicht ganz so radikal und dramatisch zugespitzt wie Gardiner, dafür mit einem einheitlicheren Sänger-Ensemble; nicht so brillant und virtuos wie Herreweghe, dafür erheblich ausdrucksvoller:

Trevor Pinnock interpretiert den "Messiah" als englisches Pendant zu den großen Bach-Oratorien, ernsthaft, doch nicht steif, temperamentvoll, doch nicht gehetzt, dazu ausgesprochen natürlich im Ausdruck. Dazu ein ausgezeichnetes Orchester und ein großartiger Chor, der klar, verständlich und mit großer dynamischer Bandbreite singt - typisch englische Chortradition.

Die Sänger sind ausgezeichnet bis großartig: Insbesondere die viel zu früh verstorbene Arleen Auger singt mit großem Stilgefühl, Charme und Innigkeit.

Anne Sofie von Otter stattet die Altpartie mit großer Würde aus, technisch ist sie Auger mindestens ebenbürtig - besser kann man diese Musik nicht singen.

Michael Chance zeigt hier eine seiner besten Leistungen überhaupt, ohne die bei ihm sonst häufigen Intonationsprobleme und den bei einem Altus sonst fast immer zu findenden jammernden Ton.

Der Tenor Howard Crook kommt zwar nicht an Interpreten wie Rolfe-Johnson oder Haefliger heran, dafür ist seine Stimme nicht groß genug und auch zu körnig im Timbre, er bewältigt aber die technisch schwierige Partie ausgezeichnet.

John Tomlinson schließlich singt mit sehr großer und eindrucksvoller Stimme, die zum Ausdruck seiner beiden Arien gut paßt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Aufnahme einen vielleicht nicht atemlos vor Bewunderung zurücklässt, dafür aber aus einem Guss und großartig musiziert ist. Mit dieser Aufnahme kann man vorbehaltlos glücklich werden. Wenn also nur ein Messias, dann dieser!
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Produkt-Bild: Weihnachtsoratorium

Weihnachtsoratorium von Johnson, Argenta, Otter, Gardiner, Ebs

Audio CD von Archiv Pro (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 23,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1987
Zoom ± Produkt-Bild: Weihnachtsoratorium

Tracks:

Disk 1
  • Jauchzet, frohlocket
  • Es begab sich aber zu der Zeit
  • Nun wird mein liebster Bräutigam
  • Bereite dich, Zion, mit zärtlichen Trieben
  • Wie soll ich dich empfangen
  • Und sie gebar ihren ersten Sohn
  • Er ist auf Erden kommen arm - Wer will die Liebe recht
  • Großer Herr, o starker König
  • Ach mein herzliebes Jesulein
  • Sinfonia G-dur
  • Und es waren Hirten in derselben Gegend
  • Brich an, o schönes Morgenlicht
  • Und der Engel sprach zu ihnen - Fürchtet euch nicht
  • Was Gott dem Abraham verheißen
  • Frohe Hirten, eilt, ach eilet
  • Und das habt zum Zeichen
  • Schaut hin, dort liegt im finstren Stall
  • So geht denn hin, ihr Hirten, geht
  • Schlafe, mein Liebster, genieße der Ruh
  • Und alsbald war da bei dem Engel
  • Ehre sei Gott in der Höhe
  • So recht, ihr Engel, jauchzt und singet
  • Wir singen dir in deinem Heer
  • Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen
  • Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren
  • Lasset uns nun gehen gen Bethelem
  • Er hat sein Volk getröst'
  • Dies hat er alles uns getan
  • Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen
  • Und sie kamen eilend
  • Schließe, mein Herze, dies selige Wunder
  • Ja, ja, mein Herz soll es bewahren
  • Ich will dich mit Fleiß bewahren
  • Und die Hirten kehrten wieder um
  • Seid froh dieweil
  • Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen
Disk 2
  • Fallt mit Danken, fallt mit Loben
  • Und da acht Tage um waren
  • Immanuel, o süßes Wort! - Jesu, du mein liebstes Leben
  • Flößt, mein Heiland, flößt dein Name
  • Wohlan, dein Name soll allein - Jesu, mein Freud
  • Ich will nur dir zu Ehren leben
  • Jesus richte mein Beginnen
  • Ehre sei dir, Gott, gesungen
  • Da Jesus geboren - Wo ist der neugeborne - Sucht
  • Wo ist der neugeborne - Sucht
  • Dein Glanz all Finsternis verzehrt
  • Erleucht auch meine finstre Sinnen
  • Da das der König Herodes hörte
  • Warum wollt ihr erschrecken
  • Und ließ versammeln alle Hohepriester
  • Ach, wann wird die Zeit erscheinen?
  • Mein Liebster herrschet schon
  • Zwar ist solche Herzensstube
  • Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben
  • Da berief Herodes die Weisen heimlich - Siehet hin und forschet fleißig
  • Du Falscher, suche nur den Herrn zu fällen
  • Nur ein Wink von seinen Händen
  • Als sie nun den König gehöret hatten
  • Ich steh an deiner Krippen hier
  • Und Gott befahl ihnen im Traum
  • So geht! Genug, mein Schatz geht nicht von hier
  • Nun möget ihr die stolzen Feinde schrecken
  • Was will der Hölle Schrecken nun?
  • Nun seid ihr wohl gerochen

Aus der Amazon.de-Redaktion


Gemeint ist kein Oratorium im Händelschen Sinne, sondern eine Sammlung von Kantaten passend zu den Tagen zwischen Weihnachten und dem Drei-Königs-Fest. Bachs Werkmischung bietet abwechslungsreichen Hochgenuss: eine widerhallende Arie für Sopran und Oboe, eine pastorale Symphonie, Bravourstücke für Tenor und Flöte, Bass und Trompete, ein schwindelerregendes Sopran-Bass-Duett, ein Wiegenlied für den Alt. Der Monteverdi Chor meistert die Choräle in Perfektion. In Teil eins und drei klingen sie überschwenglich, in Teil vier mit Unterstützung der Hörner trällernd und in Teil fünf scheinen sie sich freudenvoll von der Aufnahme abzuheben. Bei Eröffnung und Schluss von Teil sechs frohlocken sie, unterstützt von eindrucksvollen Trompetensolos. John Eliot Gardiners Leitung ist kraftvoll. Unter der hochkarätigen Riege der Solisten ist auch die noch junge Anne Sofie von Otter zu finden. --Matthew Westphal
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5 Kundenrezensionen:

Wie gewohnt sportlich...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... so geht Gardiner an das Weihnachtsoratorium heran. Er hat den Vorteil, auf einen relativ kleinen Chor (26 Köpfe) und ein Orchester zurückgreifen zu können , die seinen Tempovorstellungen auch folgen können. Wenn man solches mit großen Chören (z. B. die alte Richter-Aufnahme mit dem Münchner Bach-Chor) versuchen wollte, würde es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein heilloses Durcheinander geben (habe selbst das WO öfters sowohl in ca. 30- wie auch ca. 90-köpfiger Besetzung gesungen - manche Tempi gehen bei großer Besetzung einfach nicht mehr gut...).
Überraschend, daß die nicht-deutschsprachigen Choristen und Solisten auch in dieser Geschwindigkeit eine einwandfreie Artikulation hinbekommen - besser als vieles, was man von eigentlich "muttersprachlichen" Ensembles geboten bekommt. Die Gardinerschen Tempovorstellungen sind letztlich Geschmackssache, an einigen Stellen halte ich die Grenze zwischen geschmackvoller Interpretation und purer Virtuosität für erreicht, wenn nicht sogar leicht überschritten. Dennoch mag ich diese Einspielung sehr und finde sie keinesfalls unerbötig der Thematik gegenüber.
Wem Gardiner dann doch zu sportlich ist, der könnte z. B. die aktuelle Harnoncourt-Einspielung in die engere Wahl nehmen. Ansonsten: Klare Kaufempfehlung für die Gardiner-Ausgabe!
Perfekt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Etwas verwunderlich die letzten Rezensionen. Einen langsamen, trägen, langweiligen Bach kann man sich jeden Weihnachten in jeder größeren deutschen Stadt live anhören.

Hier werden unter optimalen Bedingungen (Abbey Road Studios) technische Höchstleistungen vollbracht, ohne, dass das ganze kalt und herzlos wird. Die Klangqualität ist exzellent, eine der technisch besten Aufnahmen, die ich auf meine B&W-Boxen je losgelassen habe.

Natürlich kann man sich darüber streiten, ob man Kantaten 1-3 unbedingt auf eine CD bekommen muss. Aber zum Thema langsam und träge, siehe oben....

Das einzige Stück, was nach meinem Empfinden etwas zu flott geraten ist, ist "Herrscher des Himmels..." (Nr. 24, Eröffnungs- und Schlusschor 3. Kantate). Hier verwischen tatsächlich die Läufe selbst im Monteverdi-Choir. Alle anderen Stellen sind perfekt, das hier kritisierte Ehre sei dir Gott aus der fünften Kantate ist sogar das mit Abstand beste, was ich je gehört habe. Eine wunderbare Leichtigkeit, Freude und Transparenz. Die wunderbare Direktheit und Leichtigkeit der Originalinstrumente lassen mich schon bei dem Gedanken an die zähen, schwammigen Interpretationen mit spätromantischen Orchestern erschaudern.

Wer besinnliche Weihnachten will, möge Stille Nacht hören. Allen anderen kann man nur zurufen, mit dieser Aufnahme ins "Jauchzet, frohlocket" einzustimmen!
Wer diese Interpretation nicht Mag hat keine Ahnung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich möchte mich nur kurze über die schlechten Bewertungen aufgrund der Tempi und ähnlicher Dinge ergeben.

Wer die Tempi zu schnell gewählt findet hat keine Ahnung, sie geben den Stücken erst den richtigen Impuls, und offenbaren musikalische Zusammenhänge, die zuvor nie erkennbar waren. Zumal es jedem Liebhaber alter Musik bekannt ist, dass derartige Werke und vorallem Bach meist viel zu langsam interpretiert werden.

Gardiner setzt hier diesem furchtbaren Trend nicht nur ein Ende, sondern das ganze wird auch noch auf historischen Insturmenten dargeboten (und das in nie dargebotener Perfektion, auf ihnen ist es nämlich bedeutend schwerer zu spielen als auf zeitgenössischen, man beachte die einfach umwerfenden Naturtrompeten-Passagen), als durch und durch authentisch.

Die Leistung des Chors ist unübertroffen, sowie die der Solisten. Auch hier setzt Gardiner auf zur Zeit Bachs altbewärten Standart, nämlich schlanke dezente Schlichteit mit einer perfekten Intonation und ausgefeilter dynamischer Bogenführung, die bei den oft zermschnetternden Vibrati anderer Solisten garnicht möglich ist.

Auch die im Continuo (hier angeprangerten) nicht ausgehaltenen Noten sind ganz im Sinne neuster musikhistorischer Erkenntnisse und machen das Ganze um einiges wirkungsvoller, wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat, sowie mit vielen "anderen" Sachen auf dieser Aufnahme.

Der Gesamtklang (-> bewusst "Samt") ist rund und natürlich, da das ganze ohne viel Schnickschnack in einer Kirche aufgenommen wurde und bietet somit ebnfalls ein rundum authenitsches Klangerlebnis! Dies liegt nich zuletzt an den Instrumenten, die dem Hörer vermitteln wie sein Werk zu Bachs Zeiten geklungen hat und auch von ihm gedacht war. Auch dies ist eine Gewöhnungsfrage, im Hachhinein ist deren Seidigkeit jedoch unumgänglich!

Kurzum: Man muss sich einfach nur darauf einlassen! Ist dies geschehen, besteht nur noch die Gefahr, dass man von allen anderen Aufführungen des WOs stlichtweg enttäuscht ist!
schnell und schwungvoll.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
viele gute Aspekte, aber in den Chören, wohl wegen des Tempos, oft zu starke, unnatürliche Betonung des Taktanfangs. Dabei geht der natürliche
Fluss verloren. Bei den Chorälen wird für meinen Geschmack zu viel auf jedem einzelnen Ton eine Anschwellung gemacht. Die notwendige Schlichtheit der Choräle geht dadurch verloren.
Auch in "Er ist auf Erden kommen arm" vermisse ich die notwendige Schlichtheit des Chor-Soprans; zuviel Vibrato.
Referenzaufnahme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Warum wird Gardiner bloß so oft wegen seiner Tempi kritisiert? Zunächst einmal muss gesagt werden, dass es sich bei Gardiner um jemanden handelt, der mit Leib und Seele Dirigent ist und seit jeher eine besondere Beziehung zu Bach's Musik hat. Wer dem Dirigenten und seinen Ensembles einmal bei der Arbeit zugesehen hat, weiß, wie viele Gedanken er sich um die Musik macht, sorgfältig an ein Werk herangeht und versucht, alles aus der Musik herauszuholen. Ihm also Kälte oder sogar Unkenntnis vorzuwerfen, wäre völlig falsch. Gardiner "rast" nicht einfach so durch ein Werk. Wenn er hier und da im Vergleich zu den meisten anderen Interpreten mal ein ziemlich schnelles oder auch sehr langsames Tempo wählt, hat das bei ihm seinen triftigen Grund. Nämlich den, dass das entsprechende Stück ein solches Tempo zulässt oder sogar fordert. Ich stelle immer wieder fest, dass Gardiner's Tempi sowie andere interpretatorische Merkmale wie Artikulation und Dynamik bei jedem Stück ihren Sinn haben, wenn man sich den Text, also die musikalische Aussage, vergegenwärtigt. Bei Gardiner ist immer alles bis ins Detail durchdacht und ganz bewusst ausgeführt. Es begeistert mich jedes Mal, wie unter seiner Leitung alles so ausgewogen und wie aus einem Guss präsentiert wird. Bei keinem anderen ist hinsichtlich des Gesamtkonzepts immer alles so rund, schlüssig und klug durchdacht wie bei Gardiner.

Ich finde, dass Bach's wunderbare Musik heute manchmal immer noch unter der damaligen "Romantisierungs-Welle" zu leiden hat. Das trifft hauptsächlich auf die vier großen Vokal-Werke zu. So auch auf das herrliche Weihnachtsoratorium. Ich möchte nicht abstreiten, dass diese alten Aufnahmen mit einem großen Chor und großem Orchester im Romantik-Gewand auch sehr schöne Momente haben können und in einigen Hörern, die in dieser Zeit gelebt haben, bestimmte Erinnerungen hervorrufen. Somit haben diese Aufnahmen für viele einen eigenen, besonderen Wert. Aber insgesamt hat das von der Interpretation und Aufführung her für mich wenig mit Bach zu tun. Meiner Meinung nach kann Bach's Musik bei diesen damaligen "Über-Interpretationen" nicht ihr ganzes Potenzial entfalten. Die Musik wird auf diese Weise einfach erdrückt von meistens zu langsamen und breiten Tempi, Vibrato im Überfluss und einem überdimensionierten Ensemble, welches keine Leichtigkeit und Durchsichtigkeit zulässt. Man wollte in dieser Zeit Romantik in Bach's Werke legen, wo einfach keine ist. Ich habe mal gehört, dass schriftliche Aufzeichnungen aus Bach's Zeit existieren sollen, aus denen hervorgeht, dass sich die Menschen damals angeblich hin und wieder darüber beklagt haben, dass Bach seine eigenen Werke nach Meinung der Zuhörer zu schnell wiedergegeben haben soll. Bezüglich der Tempi wird Bach's Musik wohl oft falsch eingeschätzt. Das, was manchen Hörern heute als zu schnell erscheinen mag, war für Bach selbst vielleicht ganz normal und er hätte es auch so gemacht. Bei einem Werk wie dem Weihnachtsoratorium gibt es meiner Meinung nach auch gar keinen Grund, auf zügige und lebendige Tempi zu verzichten. Es handelt sich schließlich um ein erfreuliches und heiteres Fest.

Gardiner's Aufnahme des Weihnachtsoratoriums ist angenehm leicht, durchsichtig und mit dem richtigen Gespür für Text und Musik interpretiert. Die Tempi sind überhaupt nicht zu schnell, sondern absolut dieser wunderbaren Musik angemessen. Die Solisten sind allesamt ausgezeichnet. Bei der von einem Rezensenten erwähnten, ebenfalls sehr zu empfehlenden DVD-Ausgabe des Weihnachtsoratoriums, handelt es sich um eine Aufführung, die Gardiner als Auftakt zu seiner Bach-Kantaten-Pilgerreise im Dezember 1999 realisiert hat. Diese "Aufnahme" ist übrigens größtenteils sogar noch etwas schneller als die Studio-Aufnahme. Auch die Tenor-Arie aus der 4. Kantate ("Ich will nur dir zu Ehren leben") und der Eingangs-Chor der 5. Kantate ("Ehre sei dir, Gott, gesungen") sind bei dieser Konzertaufführung genauso schnell wie in der Studio-Aufnahme. Soviel zum Thema, Gardiner hätte später seine angeblich gehetzten Tempi abgelegt.
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Produkt-Bild: Reflection

Reflection von Hélène Grimaud, Anne Sofie von Otter, Troels Mörk

Audio CD von DEUTSCHE G
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,55

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Reflection

Tracks:

  • 1. Allegro affettuoso
  • 2. Intermezzo Andantino grazioso
  • 3. Allegro vivace
  • 1. Er is gekommen in Sturm und Regen (Original Version)
  • 3. Warum willst du and're fragen? (Original Version)
  • Am Strande
  • 1. Allegro non troppo (Original Version)
  • 2. Allegretto quasi minuetto (Original Version)
  • 3. Allegro - Più presto (Original Version)
  • No.1 in B minor, op.79/1 (Original Version)
  • No.2 in G minor, op.79/2 (Original Version)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Image der "Frau mit den Wölfen" hat Helene Grimaud nun endlich abgestreift. An seine Stelle ist der Ruf einer nachdenklich-vergrübelten und hochsensiblen Klavierphilosophin getreten. Und er scheint Hélène Grimaud zu gefallen, betrachtet man die Namen, die sie ihren Einspielungen gibt. Auf Credo folgt nun Reflection, eine Aufnahme, die danach trachtet musikalisch (!) die Dreiecksbeziehung Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms zu beleuchten. Kein uninteressanter Ansatz dem romantischen Dreigestirn eine Aufnahme zu widmen, deren Musik laut Grimaud im "ewigen Spannungsfeld von Liebe, Tod und Transzendenz" entstand. ""Die beiden, Robert und Clara Schumann", philosophiert sie, "haben die Musik als Raum des Geistes geschaffen. Als Reich der Phantasie. Es ist diese Welt in der sie leben, lieben und streiten konnten."
Und so zieht sich durch die Werke, deren Auswahl auf dem ersten Blick etwas willkürlich erscheint, das blaue Band der Liebe. Da sind die von Anne Sofie Otter inspiriert vorgetragenen "Liebesfrühlings- Lieder" nach Gedichten von Friedrich Rückert, die Robert und Clara gemeinsam nach ihrer Hochzeit komponierten. Fünf Jahre nach der Trauung vollendete Robert Schumann sein Klavierkonzert a-moll op. 54, deren Gratwanderung zwischen Überschwang und Melancholie von Helene Grimaud meisterhaft bewältigt wird. "Man muss es im Geiste der Kammermusik spielen", sagt sie, "Das Konzert hat ein Eigenleben und steckt voller Anspielungen. Und man kann ihm nur näherkommen, indem man mit Leuten arbeitet, mit denen man sich vollkommen frei fühlt und aus dem Moment heraus erfinderisch ist - und selbst dann gibt es keine Garantie, dass tatsächlich etwas daraus entsteht." Nicht nur Esa-Pekka Salonen, der die musikalische Leitung hat, scheint dieses Vertrauen zu genießen. Auch der Cellist Truls Mørk: hochsensibel seine Interpetation von Johannes Brahms' Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 op. 38. -- Teresa Pieschacón Raphael

Produktbeschreibung


REFLECTION
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2 Kundenrezensionen:

Eine wenig gelungene Einspielung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fünf Sterne wären fällig gewesen, wenn die Aufzeichnung des Klavierkonzertes eine bessere Tiefenschärfe erreicht hätte. Leider sind die Instrumente abgesehen vom Klavier nur höchst summarisch aufgezeichnet und kaum auszumachen.
Grimauds Spiel begeistert durch seine Vitalität und Stilsicherheit, Sie vermeidet jeglichen Eigenwillen und widerstrebt nicht dem Orchester. Das Einverständnis zwischen den Künstlern ist hörbar. Besonders die Brahms-Sonate rührt einen an, Truls Mork wird von Heléne Grimaud perfekt in Szene gesetzt. Die Sonate wurde wie das Konzert in der Dresdner Lukaskirche aufgenommen, eine gute Wahl. Die obligaten Rhapsodien aus dem Umkreis des zweiten Klavierkonzertes von Brahms geben der CD insgesamt schon einen beträchtlichen Repertoire-Wert.
Leider nur vom künstlerischen Standpunkt ein Highlight aus dem Grammophon-Katalog.
wunderbares programm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
h. grimaud liebt es, auf ihren cds ganz eigenartige kombinationen zu bieten. etwa auf "credo", wo beethovens "chorfantasie" neben pärts "credo" steht und man den eindruck gewinnt: die gehören irgendwie zusammen. so auch hier: robert schumann, clara schumann, johannes brahms fonden auf réflexions zusammen. hier liegt die besonderheit nicht in der epochenübergeifenden schau auf werke zu einem bestimmten thema, sondern auf der beleuchtung des bezeihungsdreiecks zwischen diesen drei komponisten über sämtliche gattungsgrenzen hinweg: schumanns klavierkonzert steht neben lieder seiner frau, die anne-sophie von otter interpretiert, es folgt die cellosonate nr 1 von brahms. ein wunderbares prgramm, zusammengehalten vom sensiblen klavierspiel grimauds, die als solistin im schumannkonzert genauso zu überzueugen vermag wie als begleiterin von anne-sophie von otter und als dialogpartnerin des cello in der brahms-sonate. eine cd, die wie gemacht ist für einen winterlichen musikhörabend. ich bin begeistert.
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Produkt-Bild: Home for Christmas

Home for Christmas von Anne Sofie von Otter

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,45

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Home for Christmas

Tracks:

  • Koppángen
  • The Christmas Song
  • Tomorrow Shall be my Dancing Day
  • Stille Nacht
  • O Jesulein Süß!
  • Il est né, le divin enfant
  • Noel
  • Sankta Lucia
  • Staffansvisa & för Redeliga män
  • Bred Dina Vida Vingar
  • Have Yourself a Merry Little Christmas
  • I Wonder as I Wander
  • Cantique de Noël
  • White Christmas
  • Deck the Hall / Utterns Polska
  • O Come, all ye Faithful
  • Mariä Wiegenlied
  • Betlehems Stjärna
  • Corpus Christi Carol
  • Sweet was the Song
  • Koppángen

5 Kundenrezensionen:

Heilge Nacht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stille und Ruhe umgeben mich ..., so beginnt das erste Lied dieser CD. Dies gilt für die ganze CD, und zwar durchweg im positiven Sinne. Zwar sind einige Interpretationen erst mal neu und gewöhnungsbedürftig, aber meist reichen die ersten Takte aus und die Lieder fließen förmlich in die Seele. Home für Christmas ist sicherlich eines jener Glanzstücke, die Musik zum genießen machen und gerade in diesem Thema „Weihnachten", wo Massenware uns schon wochenlang berieselt, aber eher uns von der Musik und von Weihnachten weg bringt, ein echtes Meisterwerk. Eine gute Hifi-Anlage vorausgesetzt, bringt der inhaltsreichen Stimme von Anne Sofie von Otter den richtigen Schmelz.
Nordische Klarheit statt überbordender Weihnachtsschmalz
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle Jahre wieder schießen sie wie Weihnachtspilze aus dem Boden - die Weihnachstplatten berühmter Sänger. Ein donnerndes, majestätisches " Oh, du fröhliche" oder ein herzzereißendes tenorales "Stille Nacht". Wer klassich ausgebildeten Stimmen nur Weihnachten, der "Gefühle" wegen, sein Ohr schenkt, erlebt eine böse Überraschung. Alle anderen, die eher zögerlich zu Weihnachtslieder-Recitals greifen, schenkt diese Aufnahme uneingeschränkte Freude. Mit einer sich jedem kitschigen Pathos verweigernden Stimme und kecker, frecher Begleitung gestaltet Frau von Otter international bekannte und traditionelle schwedische Weihnachtslieder stilsicher und kurzweilig. Eine klanglich überzeugende Produktion, die auch zarte, weihnachtliche Töne anschlägt, ohne daß dem Zuhörer die Süße unangenehm aufstößt. Nicht nur zu Weihnachten 2000 ein unbedingtes Muß !
Mein Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Weihnachtliche Musik nicht nur für die Festtage!
Wer kennt das nicht? Das Fest der Liebe naht und die übersüßlich triefenden Klänge der bekannten Weihnachtsmelodien verfolgen einen auf Schritt und Tritt schon Monate vorher allerorten. Dabei verfehlen die Arrangements oftmals nicht nur den musikalischen Geschmack sondern verderben einem dadurch auch nachhaltig die Lust auf weihnachtliche Musik.
Nicht so bei der vorliegenden CD der Mezzo-Sopranistin Anne Sofie von Otter „Home for Christmas". Diese CD hebt sich wohltuend von dem musikalischen Einerlei der Weihnachtslieder-Potpourries ab. Von Otter schafft es in bewundernswerter Weise, trotz ihrer herausragenden klassischen Sangeskunst die Balance im musikalischen Ausdruck zwischen Schlichtheit und konzertanter gesanglicher Darbietung zu wahren. Die CD enthält eine repräsentative Auswahl 20 bekannter und weniger bekannter Weihnachtslieder aus aller Herren Länder wie z.B. Schweden, Deutschland, England, Frankreich und Italien, die alle in der jeweiligen Landessprache vorgetragen werden. Dabei kommen sowohl festliche Klassiker wie „Stille Nacht" oder „Sankta Lucia" zu Gehör, aber auch leicht swingende Stücke wie „The Christmas Song" oder „White Christmas". Unterstützt von einem kleinen Instrumental-Ensemble wird der Hörer durch geschmackvolle und z.T. ungewöhnliche orchestrierte (z.B. Akkordeon oder Marimba) Arrangements der Lieder angenehm überrascht. Jedes Stück erhält dadurch einen ganz eigenen Charakter, der getragen oder lustig, mal swingend oder eher leise-sehnsuchtsvoll sein kann. Wenn verstärkt Streichinstrumente zum Einsatz kommen, wie in „O Jesulein süß!", so klingen diese nie unangenehm schmalzig, sondern interpretieren zurückhaltend gefühlvoll in angenehmer Schlichtheit und unterstreichen so die Schönheit der Melodie. Eingerahmt wir die CD von Koppången, meinem persönlichen Lieblingslied auf der CD, das durch die warme, intensive aber nie ins Kitschige abgleitende Interpretation der wunderbaren Melodie besticht. Als erste Lied singt von Otter es in der Englischen Version und zum Schluß der CD erklingt es noch einmal in Schwedisch und schließt damit den musikalischen Reigen der weihnachtlichen Weisen. Abgerundet wird die CD durch ein umfangreiches und liebevoll gestaltetes Booklet, in dem auch alle Liedtexte in Englisch, Deutsch und Französisch abgedruckt sind. Damit ist allen, die beim Hören die Lust zum Mitsingen überkommt, die Möglichkeit dazu gegeben. Eine musikalisch sehr abwechslungsreiche CD, die man nicht nur zur Weihnachtszeit sondern das ganze Jahr über hören kann, ohne daß einem dadurch die Lust auf Weihnachten vergeht... im Gegenteil!
ruhige und besinnliche Weihnachtsmusik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine sehr schöne ruhige und besinnliche CD, die an den Adventabenden die richtige festliche Stimmung erzeugt. Besonders die schwedischen Weihnachtslieder haben mir sehr gut gefallen.
Genial hebt sich dieser potpouri von dem allzu Bekanntem ab
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Weihnachtslieder einmal ganz anders. In verschiedenen Sprachen stimmen die eher unbekannten Lieder einen sanft auf Weihnachten ein. Diesen CD-Kauf bereut man sicher nicht.
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Produkt-Bild: Terezin-Theresienstadt

Terezin-Theresienstadt von Anne Sofie Von Otter, Daniel Hope, Bengt Forsberg

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Terezin-Theresienstadt

Tracks:

  • Ich wandre durch Theresienstadt
  • arranged by Moshe Zorman
  • arranged by Moshe Zorman
  • Ade, Kamerad!
  • Und der Regen rinnt
  • arranged by Moshe Zorman
  • Terezín-Lied - Adaption of Komm mit nach Varasdin (Arrangement)
  • Karussell
  • Wiegala
  • Ctyrversi Vierzeilengedicht (Original Version)
  • Vzruseni Empfindung (Original Version)
  • Pratele Die Freunde (Original Version)
  • Ein jüdisches Kind
  • 1. Berjoskele (Original Version)
  • 1. Claire Vénus... Sonnet V (Original Version)
  • 2. On voit mourir... Sonnet VII (Original Version)
  • 3. Je vis, je meurs... Sonnet VIII (Original Version)
  • Zaslech jsem divoke husy Ich vernahm Wildgänse (Original Version)
  • V bambusovem haji Im Bambushain (Original Version)
  • Daleko mesic je domova Fern der Heimat ist der Mond (Original Version)
  • Probdena noc Durchwachte Nacht (Original Version)
  • 1. Allegro con fuoco (Original Version)
  • 2. Andante cantabile (Original Version)
  • 3. Scherzo (Original Version)
  • 4. Finale (Original Version)

Produktbeschreibung


THERESIENSTADT-PROJEKT*OTTER/H
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Eine Kundenrezension:

Hintergrund zu dieser CD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu dieser CD muss man wissen:

Anne-Sofie von Otter cant be sure when she first heard the name Gerstein.. It was around in my childhood, but no-one said anything, she reflects over morning tea at the Langham, across the road from the BBC. Just Gerstein this, Gerstein that, a name in the air. I remember a German television crew coming to our place in the country and my father becoming stressed. He had to give evidence at a war crimes trial and he was preparing very carefully.

Von Otter is one of the most successful and diverse sopranos of present times, renowned for trouser roles in the opera house and for a concert repertoire that runs from Bach to Abba. Yet behind the frivolity of many of her performances lies a pensive detachment that hints at a darker side.

She has just released an album of songs from the Terezin concentration camp, both the formal Lieder that were put on to fool Red Cross visitors, and the consoling lullabies that a nurse, Ilse Weber, wrote for the children she sang to sleep until she and they were shipped to Auschwitz. Although raised among Swedish nobility on the diplomatic circuit and feted these days from Salzburg to Gstaad, Anne-Sofie von Otter is rooted in the chronicle of genocide, and all because of a man called Gerstein.

Her tragic tale begins on a train, as so many war stories do. Anne-Sofies father, Baron Göran von Otter, was a Swedish diplomat in wartime Germany, adjutant to the ambassador. On the night of 20-21 August 1942, travelling from Warsaw to Berlin, he became an involuntary witness to the Holocaust.

Standing in the corridor because he could not get a sleeper, the diplomat saw an SS officer glancing in his direction. When the train stopped at a station, both men got off for fresh air. On the pitch-dark platform, the SS man asked for a light for his cigarette. Von Otter produced a pack of matches with a Swedish crest. I must talk to you, said Kurt Gerstein.

With beads of sweat on his forehead and tears in his eyes (as von Otter reported to his superiors), Gerstein explained that he was head of a Waffen-SS Technical Disinfection unit, responsible for supplying poisons and gas equipment. Yesterday, he told von Otter, weeping uncontrollably, I saw something appalling. Is it about the Jews? said the diplomat.

Over the next six or eight hours in the train corridor, having examined Gersteins papers and satisfied himself of his credentials, von Otter heard a detailed account of the mechanics of genocide, the gas chambers, the mass graves. Gerstein gave chapter and verse, the names of senior personnel, the look in a little girls eyes as she was shoved naked to the slaughter. I saw more than ten thousand die today, he wept.

He implored the Baron to inform the Swedish government, in the hope of stopping the slaughter. I had no doubt as to the sincerity of his humanitarian intentions, said von Otter, who promptly wrote a report to Stockholm and heard nothing more. Not long after, he was recalled. When he looked for his own report in Foreign Ministry files, there was nothing to be found.

Gerstein, after risking his life with further confessions to foreigners, gave himself up to the French in April 1945 and was charged with war crimes. In prison, he wrote a full account of what he had seen and a letter to von Otter requesting corroboration of their meeting. The diplomats reply arrived a few days too late. Gerstein was found dead on July 25, 1945, either by his own hand or murdered by fellow-SS inmates. He had originally joined the SS in order to investigate the death by euthanasia of his mentally disabled sister-in-law.

My father never talked, says Anne-Sofie von Otter with sombre concentration. Not just about Gerstein, about anything. We didnt even know that his grandfather had been prime minister of Sweden for two years. What I know, I heard from my mother who was with him in Berlin. But I had the feeling growing up that it troubled him deeply, not getting Gersteins information out, not being able to save Gersteins life. A strong sense of guilt hung heavily over the rest of his life. He was not a particularly courageous man, but he was always driven by a sense of trying to act and do right, something he tried to pass on to his four children.

Von Otters career stalled, possibly because his 1942 report compromised Swedens blind-eye neutrality. He rose no higher than consul-general in London, and died in 1988. He was not a happy man, says Anne-Sofie. He felt a failure in his career, his family werent close to him and it must have preyed on his mind that millions of people were being gassed all the time when he was unable to do anything. Not to mention Gersteins death, a man of his own kind who was also trying to do the decent thing. He tried hard in London with me, the youngest, but he didnt manage to be the sort of father that makes my heart reach out to him.

The Terezin album is her act of daughterly reparation, bringing out unsung songs of unknown victims for two men who tried and failed to save them. Both the songs and her delivery have a simplicity and a directness that are instantly affecting. Nothing in this album sounds like a performance, more like the transmission of an essential truth, the work of a recording angel.

Her opening ballad is by nurse Ilse Weber, I wander through Terezin. It was a poem written to Ilses son, Hanus, whom she had put onto a train out of Prague before the war, praying she might see him again some day. Anne-Sofie recently found that Hanus Weber lived out his life in Stockholm, not far from her home, working as a political correspondent. The past grew chokingly close and, though Hanus is dead, his mother lives once more through the voice of the daughter of a decent man who tried to stop her murder.

My father would have been moved, and he would have approved, says Anne-Sofie von Otter. It didnt occur to me while I was making the record, but afterwards I understood that I had done it to get his approval, to make a gift to him. I have made so many records for egotistic reasons. This one was for my father, to do the right thing.
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Produkt-Bild: For the Stars

For the Stars von Elvis Costello, Anne Sofie von Otter

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,16

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2001
Zoom ± Produkt-Bild: For the Stars

Tracks:

  • Go Leave
  • No Wonder
  • Baby Plays Around
  • Rope
  • Don't Talk (Put Your Head On My Shoulder)
  • Broken Bicycles / Junk
  • Other Woman, The
  • Like An Angel Passing Through My Room
  • Green Song
  • April After All
  • You Still Believe In Me
  • I Want To Vanish
  • For No One
  • Shamed Into Love
  • Just A Curio
  • This House Is Empty Now
  • Take It With Me
  • For The Stars

Aus der Amazon.de-Redaktion


Er ist der Vater des New Wave. Durch Elvis Costello sind seit den Siebzigern Rollkragen-Pullover nicht mehr very british sondern very cool. Sein Charisma und sein Image prägten den Britpop und wirken -- allerdings nur noch rudimentär -- bis zu einem Robbie Williams nach. Costello ist schon seit Jahren durch seine Kompositionen für das Brodsky Quartett auch in der Klassik-Szene aktiv. Nun hat er mit der Mezzospranistin Anne Sofie von Otter ein Album mit Songs von verschiedenen Komponisten und aus der eigenen Feder aufgenommen. Er, Costello, der improvisierende Musiker, der nur nach dem Gehör arbeitet. Sie, die Opern- und Konzert-Diva, die es gewohnt ist, streng nach einem Notentext zu arbeiten. Und es ist hier nicht Costello, dem man mangelndes Musizieren vorwerfen kann. Es ist sein Metier und er beherrscht es.
Von Otter kann schwer verbergen, dass sie sich in musikalischem Neuland befindet, wie ein Tourist in einer fremden Stadt ein spürbar Fremder bleibt, auch wenn er den Stadtplan auswendig lernt. Und man muss leider recht kategorisch sagen, dass von Otter keineswegs befreit wirkt; vor allem die Songs, die sie ohne Costello singt, wie z.B. "No Wonder", kommen relativ blass rüber. Die ganze CD rettet sich nur durch die spannenden Arrangements und durch Costellos ewig trendsettige Stimme. Auch der Andersson/Ulvaeus-Song "Like an Angel passing through my room", bei dem Benny Andersson sogar am Klavier sitzt, kann das Gesamtniveau nicht heben.
Einziger Lichtblick der CD ist der Waits/McCartney-Song "Broken Bicycles/Junk", bei dem es Costello und Otter schaffen, ein wenig Chanson-Atmosphäre à la Françoise Hardy zu erzeugen. Hat sich vielleicht von Otter bei der Songauswahl mit Barbra Streisand verwechselt? Man wechselt eben nicht so leicht die Genres wie die Abendroben. Man kann seiner Stimme keinen anderen Charakter geben, nur weil man Turnschuhe und eine Lederjacke anzieht. --Jens Peter Launert
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5 Kundenrezensionen:

... und doch gelungen !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die weltklasse Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter und der gute alte Elvis C. - kann das auch nur annähernd gutgehen ? Guselig mißlungene Vorlagen für eine solche "fachübergreifende" Zusammenarbeit gibt es leider massenhaft. Vorweg - Frau von Otter wird nie eine begnadete Pop- oder Jazz-Sängerin werden - war für diese Produktion auch gar nicht nötig. Elvis Costello hat für sie wunderschöne Songs arrangiert und produziert, zu denen in dieser Form die Stimme von A.S. von Otter genau paßt, ohne daß der berüchtigte Oh-Jeh-Effekt (Diva singt Pop-Songs, die Gläser klirren und die Katzen fallen tot um) eintritt. Beide werden und haben sicher von beiden Seiten (Pop u. Klassik) der Musikkritiker und -fans "Prügel" bezogen - immer eine Frage der Erwartungshaltung: Wer ein Album mit wunderschön gesungenen und begleiteten Songs hören möchte, ist hier allerbestens bedient, wer darüber grübeln und philosophieren möchte wie man denn als klassische Sängerin nur solch einen seichten Käse singen kann oder wie kann man so edle Juwelen der Pop-Kunst nur durch eine solche Stimme verhunzen kann, der sollte die Finger davon lassen. Ich jedenfalls höre die CD mit wachsendem Vergnügen und finde sie rundum gelungen - mein größter Respekt Frau v. Otter und Herr Costello für diese Produktion !
Vollkommener Hörgenuss
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Elvis Costello hat schon seit längerem die Niederungen des Rock/Pop verlassen und versucht sich immer wieder erfolgreich und stilvoll am Crossover von Jazz und Pop. Für sein neuestes Werk konnte er die Sängerin von Otter gewinnen, die ebenso wie Costello eine Grenzgängerin zwischen den Genres ist und sich bislang nicht auf ihr Opernfach festlegen ließ. Mit den vorliegenden 18 Songs, die sowohl Klassiker der Beach Boys und der Beatles sowie Costellos eigene neue Stücke umfasst, ist den beiden eine großartiges Werk zwischen E- und U-Musik gelungen. Mit von Otters Stimme bekommen Costellos Produktion und Songs endlich die sensible stimmliche Umsetzung, die seiner Musik schon immer inne wohnte. Ihre klare, beherrschte Stimme schafft eine fast schon intim zu nennende Atmosphäre. Da das Album nur aus Balladen besteht, kann man es ohne weiteres an einem Stück durchhören, ohne durch aufdringliche Tempi oder überambitionierte Produktionen gestört zu werden. Einfach und zwanglos vorgetragen, benötigt man zu Titeln wie "Put Your Head On My Shoulder" oder "This House Is Empty Now" zum vollkommenen Hörgenuss nur noch Ruhe, eine einsame Bar oder ein offenes Kaminfeuer.
Ein ruhiger erwachsener Genuss
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Schwierig, über diese CD etwas zu sagen, denn "For the stars" wiedersetzt sich gängigen Kategorien. U-Musik, E-Musik? Etwas von beidem. In den USA wird man dieses Werk wohl im Regal "Adult contemporary music" finden, ich würde es vielleicht "Kammerpop" nennen. Nach dem Triumph "Painted from memories" mit Burt Bacharach scheint die Paarung mit dem weltberühmten Alt Anne-Sophie von Otter noch abwegiger zu sein.
Die Songs sind zum Teil Neuinterpretationen von "Painted from memories", dazu kommen Cover-Versionen und neues Material. Die Musik ist von grosser Intimität und liegt äußerst dezent und minimalistisch hinter dem Gesang. Ein wenig Cello, eine Klavierlinie, ein wenig E-Piano, mehr nicht.
Der Gesang dazu ist seltsam befremdlich. Man merkt Frau von Otter an, dass sie auf Biegen und brechen nicht nach Oper klingen will. So ist ihre Stimme sehr warm und vertraut, aber trotzdem seltsam steril und zurückgenommen. Jedes Tremolo wird vermieden, jeder Anflug von Volumen sofort wieder eingefangen. Anders als "Painted from memory" mit seiner mitreissenden Emotionalität bleibt man hier als Zuhörer unbeteiligt.
Die gesamte Produktion wirkt, als hätten die Musiker Angst, bei jedem lauteren Ton würden die Nachbarn mit dem Besen an die Decke klopfen. Kein lauter Ton, keine sich entwickelnde Dynamik, alle Lieder im Tempo ähnlich. Nur wenn Elvis Costello wie ein Blecheimer dazwischensingt entstehen spannende Brüche im getupften Wohlklang.
"Baby plays around" wird hier zu einem wunderbar intimen Nachhall auf das Original, der Beatles song "For no one" mit seinen dezent elektronischen Sounds ist von vibrierender Schlichtheit, aber einige andere Songs sind schlicht langweilig und verkopft. So bleibt diese CD ein gemischtes Vergnügen - ein Experiment, dass nur in Teilen funktioniert.
Selten so eine langweilige und altmodische Platte
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
gehört wie diese. Eine ausgebildete Stimme allein reicht halt nicht aus, um (gute) Popmusik zu machen. Elvis Costello reicht auch nicht aus. Die Songs sind verhunzt (Beatles, Tom Waits) und von solch mangelnder Inspiration, dass es fast ärgerlich ist, dass so etwas überhaupt angeboten wird. Wirklich sehr schwach!!!! Maximal 1 Stern!
Eine Frau mit Stimme und Tiefe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderbar - mehr kann man dazu nicht sagen, gerade die Mischung macht es auch, die wunderbaren Texte mit dieser klaren, melanolischen, perfekten Stimme.
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Produkt-Bild: Arioso - Die schönsten Arien - die größten Stars (exklusiv bei Amazon)

Arioso - Die schönsten Arien - die größten Stars (exklusiv bei Amazon) von Various

Audio CD von Universal
Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 12,77

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Arioso - Die schönsten Arien - die größten Stars (exklusiv bei Amazon)

Tracks:

  • Giuseppe Verdi "La Traviata": Sempre Libera (Anna Netrebko)
  • Giuseppe Verdi "Un giorno di regno": Pietoso al lungo pianto (Juan Diego Flórez)
  • Giacomo Puccini "La Bohème": Sì. Mi chiamano Mimi (Angela Gheorghiu)
  • Giuseppe Verdi "Rigoletto": Questa o Quella (Luciano Pavarotti)
  • Antonio Salieri "Palmira, regina di Persia": Misera abbandonata (Cecilia Bartoli)
  • Francesco Gasparini "Il nocchier nella procella": Accademia Bizantina (Andreas Scholl)
  • Georg Friedrich Händel "Serse": Ombra mai fu (Renée Fleming)
  • Richard Wagner "Tannhäuser": Oh Du mein Holder Abendstern (Bryn Terfel)
  • Giuseppe Verdi "La Traviata": Lunge da lei..De’ miei bollenti spiriti (Placido Domingo)
  • Jaques Offenbach "Fantasio": Quel murmure charmant souadin viens-je d'entendre (Anne Sofie von Otter)
  • Francesco Cilea "Adriana Lecouvreur": La dolcissima effigie (Joseph Calleja)
  • Richard Strauss "Die schweigsame Frau": Wie schön ist doch die Musik (Thomas Quasthoff)
  • Daniel-Francois-Esprit Auber "Le Domino noir" Ah! quelle nuit! .. Flamme vengeresse (Magdalena Kozena)
  • Wolfgang Amadeus Mozart "Don Giovanni": Là ci darem la mano (Bryn Terfel / Cecilia Bartoli)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Was für die Küche die Gewürze, für den Sport die Rekorde oder für den Sommer das schöne Wetter, das sind für die Opern die Arien. Engstens miteinander verbunden. Vom Einen zu reden heißt auch über das Andere zu reden. Die Handlung steht still, Arien sind reine Musik. Gefühle pur. Hier wird die Aussage dramatisiert, banalisiert oder auch karikiert. Jedenfalls wird immer über- oder untertrieben, in einer Arie befindet sich der Sänger sozusagen permanent im Ausnahmezustand.
14 solcher "Ausnahmezustände" sind auf der vorliegenden CD zu hören. Junge Superstars wie die Sopranistin Anna Netrebko und die Tenöre Juan Diego Flórez und Joseph Calleja, sich im besten Alter befindende Ausnahmekönner wie Andreas Scholl (Coutertenor), Renée Fleming (Sopran), Cecilia Bartoli (Mezzosopran) und Bryn Terfel (Bassbariton) sowie die Weltberühmtheiten Luciano Pavarotti und Placido Domingo und andere machen diese Platte zu einem wohlschmeckenden Cocktail. Ernstes wie Puccinis "Si. Mi chiamo Mimi" aus "La Bohème", Verschmitztes wie Richard Strauss´ "Wie schön ist doch die Musik" aus "Die schweigsame Frau" aber auch Heiteres wie das Duett "Là ci darem la mano" aus Mozarts "Don Giovanni" begleiten den Hörer durch verschiedenste Gefühlswelten.
Sänger und Sängerinnen sind durchweg in Höchstform. Das Lyrische gibt dem Dramatischen die Klinke in die Hand, leichte Stimmen wechseln sich mit heldenhaften. Mozart, Verdi, Puccini, Wagner und Offenbach hätten an dieser "Compilation" sicher ihre helle Freude gehabt. Da ist für jeden Geschmack etwas drauf, hier im positivsten Sinne gemeint. --Rudolf Kamm
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3 Kundenrezensionen:

Prädikat "Musik für die Seele"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was kann einen absolut unbedarften Opernmusik-Neuling, der sich mit dieser CD seine erste Klassik-CD überhaupt zugelegt hat, dazu bewegen, sich an eine Rezension heranzuwagen ?
Ganz einfach dies:
Ich mag zu keinen fachmännischen Urteilen in Bezug auf die Auswahl der hier vertretenden Stücke befähigt sein,
aber ich kann sagen, daß sie eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Gefühlen im Zuhörer heraufbeschwören (oder zumindest in mir heraufbeschworen haben).
Ich vermag nicht zu beurteilen, welcher der Künstler die großartigste Stimme oder das größte Stimmvolumen besitzt,
aber ich kann ohne Übertreibung sagen, daß sie mich alle berührt haben, wobei mir "Si. Mi chiamano Mimi" aus La Boheme (von Angela Gheorghiu gesungen) und "Misera abbandonata" (gesungen von Cecilia Bartoli) ganz besonders nahe gingen und geradezu einen Suchtcharakter in mir ausgelöst haben (sprich: die Wiederholtaste des CD-Spielers wurde überstrapaziert. ;-))
Aber auch die tieferen Herrenstimmen (Bassbariton) eines Bryn Terfel oder eines Thomas Quasthoff bereiten mir beim Hören eine wohlige Gänsehaut.
Alles in allem eine CD, der ich das Prädikat "Musik für die Seele" verleihen würde, und die sicherlich hungrig macht auf mehr dieses bislang unentdeckten Landes "Oper".
Mein Fazit: Ob für langjährige Opernfreunde diese CD ein Muss darstellt, das weiß ich nicht, für opernneugierige Neulinge wie mich ist sie jedenfalls eine Offenbahrung und sicherlich ihr Geld wert.
Für Opernliebhaber und für alle, die es werden wollen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese schöne Sammlung bei einem Freund entdeckt. Er ist kein Opernfan, aber er hat vor Jahren die exklusive Jazz-Compilation "Famous" gekauft. Und seitdem ist er Fan der Sondereditionen von Amazon. "Arioso" hat er nicht nur deswegen gekauft, sondern auch wegen des eleganten Coverbildes, sagte er. Ich, der Opernkenner im Freundeskreis, sollte die CD hören und beurteilen. Und das habe ich getan. Und sie mir danach gleich bestellt. Nicht nur, weil sie einige der schönsten und berühmtesten Stimmen aus dem internationalen Operngeschäft bietet. Auch das Programm ist sehr anregend: neben "Hits" von Verdi, Händel, Mozart findet man auch Anspruchsvolleres von Strauss und Cilea und weniger Bekanntes von Salieri oder Auber. Ich würde sagen, diese CD ist perfekt für Menschen, welche die Faszination der Oper entdecken wollen, bietet aber spannende Höhepunkte auch jenen, die den Weg zum Opernabo gefunden haben. Als feines Geburtstagsgeschenk, als Klangkulisse für ein elegantes Abendessen oder als melodische Begleitung für die Autobahn -- "Arioso" ist einfach perfekt!
Spitzenklang
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Auf dieser Zusammenstellung befinden sich nur klanglich einwandfreie Aufnahmen. Das ist für eine Compilation leider gar nicht selbstverständlich. Selbst die schönste Stimme ist doch nur dann ein Genuß, wenn die Aufnahme nicht klingt, als wäre sie 1930 in einer Tiefgarage aufgenommen und dann mit einer Drahtbürste bearbeitet worden. Über den breit gefächerten Inhalt mag jeder selber urteilen. Da findet sich nicht nur leichte Kost.

Klanglich auf jeden Fall sehr gut.
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Produkt-Bild: Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme)

Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme) von Tate, Otter, Bonney, Bayer.Rso

Audio CD von Hmv / (P (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 15,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1990
Zoom ± Produkt-Bild: Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme)

Tracks:

  • Hänsel und Gertel (Gesamtaufnahme)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die beliebte Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck in einer brillant gesungenen, furiosen Interpretation: Jeffrey Tate, dessen Liebe zur Musik Humperdincks in jedem Takt der Aufnahme hörbar ist, bestellte die Sänger erst zu intensiven Klavierproben, ehe man im Sommer 1989 gemeinsam ins Tonstudio ging, um das gesamte Werk in sechs Tagen zu produzieren. Die Arbeit hat sich gelohnt: Was könnte es Schöneres geben, als Barbara Bonney mit ihrer wunderschönen, vibratoarm und hell geführten Stimme "Suse, liebe Suse" oder "Ein Männlein steht im Walde" singen zu hören? Die Amerikanerin ist für die Rolle der Gretel eine ideale Besetzung, sie sprüht vor Temperament und wirft mit strahlenden Spitzentönen um sich, ohne jemals künstlich zu wirken.
Das gelingt Anne-Sofie von Otter leider nicht immer ganz so überzeugend: Ihr Hänsel ist manchmal nicht wirklich wie ein kleiner Junge, sondern wie eine Mezzosopranistin, die versucht, einen kleinen Jungen zu spielen. Vor allem in der ersten Szene stört das übermäßige Glucksen, Seufzen und Schluchzen etwas, später glättet sich der Vortrag dann in wohltuender Weise.
Hanna Schwarz und Andreas Schmidt sind ein ganz vorzüglich Elternpaar: Schmidt verkörpert den angetrunken heimkehrenden Besenbinder vollkommen überzeugend, und sein prächtig geführtes, kerniges Stimmmaterial erlaubt ihm eine klanglich beglückende Verwirklichung seiner Partie. Hanna Schwarz gelingt die Verwandlung von der schimpfenden, geplagten Mutter zur übermütigen Ehefrau in der dritten Szene hervorragend.
Marjana Lipovsek trifft den süßlich-bösartigen Ton der Hexe in ganz eigenwilliger Weise: Sie setzt die Möglichkeiten ihrer reichen Stimme durchaus umfassend ein, ohne jedoch die Charakterrolle zu überfrachten. Gezielt angewandtes Abgleiten ins Brustregister lässt die abgrundtiefe Schlechtigkeit der Alten immer wieder schauerlich hervortreten.
Auch die kleineren Rollen sind großartig besetzt: Barbara Hendricks und Eva Lind begleiten als Sand- und Taumännchen Einschlafen und Erwachen der Kinder im Wald. Bei so einer rundherum erfreulichen Darbietung lässt man sich auch als Erwachsener gern in die Welt der Märchen entführen. --Michael Wersin

Produktbeschreibung


HÄNSEL UND GRETEL GA
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Eine Kundenrezension:

Grossartige Besetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Zusammenstellung der Besetzung könnte nicht schöner sein: Die herausragende Barbara Bonney verleiht der Gretel mit ihrem silbrigen Sopran eine anrührende Zartheit, die herrlich mit dem schlanken aber zupackenden Mezzo von Anne Sophie von Otter harmoniert. Mit Schmidt, Schwarz, Hendricks und Lind stehen ihnen hochkarätige Kollegen zur Seite. Einen besonderen Leckerbissen und heimlichen Höhepunkt stellt die Hexe von Marjana Lipovsek dar: Sie zieht alle Register, von lyrisch schmeichelnd bis böse, ohne je zu chargieren. Tate zeigt, hervoragend unterstützt vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dass das Hauptgeschehen dieser Oper in dem Orchesterpart liegt. Eine herrliche Aufnahme, zu diesem Preis fast geschenkt.
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Produkt-Bild: Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn

Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn von Abbado, Anne Sofie von Otter (Mezzosopran), Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn

Tracks:

  • Revelge
  • Rheinlegendchen
  • Trost im Unglück
  • Verlorne Müh'
  • Der Schildwache Nachtlied
  • Das irdische Leben
  • Lied des Verfolgten im Turm
  • Wer hat dies Liedlein erdacht
  • Des Antonius von Padua Fischpredigt
  • Lob des hohen Verstandes
  • Wo die schönen Trompeten blasen
  • Der Tamboursg'sell
  • Urlicht

Eine Kundenrezension:

Die Perfekte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bravo! Viel besser kann man die Wunderhorn Lieder Mahlers meiner Meinung nach nicht geben. Abbado verzichtet glücklicherweise auf die Manie, manche der Lieder mit zwei Gesangssolisten zu besetzen, und hält sich damit auch an Mahlers eigene Aufführungspraxis. Dadurch offenbaren sich die Lieder als eine ganz eigene Kunstform mit lyrischen, epischen und dramatischen Elementen, ohne einen dieser Wesenszüge überzubetonen. Thomas Quasthoffs eher passive Weise, Mahler vorzutragen, wird einigen Hörern wohl nicht zusagen. Doch überinterpretiert er niemals, wie beispielsweise Fischer-Dieskau, sondern vertraut ganz der Eigenwirkung der Musik. Anne Sofie von Otter brilliert vor allem in "Das irdische Leben", das bei ihr stets am Rande der Verzweiflung steht, ohne den objektiven Charakter, der dem Stück durch die Erzählhaltung der Sängerin/Erzählerin inhärent ist, preiszugeben. Das Orchetser, von einer superben Klangtechnik präsent und durchsichtig eingefangen, ist glänzend aufgelegt, spielt sich jedoch nie unangenehm in den Vordergrund.
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