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Matthäus-Passion/Mauersberger von Rudolf Mauersberger, Peter Schreier, Dresdner Kreuzchor, Erhard Mauersberger, Theo Adam, Hans-Joachim Rotzsch, Thomanerchor LeipzigAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,11 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
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Disk 2
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ProduktbeschreibungMATTHÄUS-PASSION/MAUERSBERGER 5 Kundenrezensionen:"Musikalisches Hörspiel" mit Referenzcharakter 5 von 5 PunktenBei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um eine Einspielung in der ungebrochenen nicht historisierenden ostdeutschen Aufführungstradition bachscher Vokalwerke. Die Aufnahme entstand für das DDR Label Eterna. Aufnahmejahr ist 1970. Zu dieser Zeit war der Markt noch nicht überflutet mit Einspielungen sog. authentischer Aufführungspraxis. Wer eine nicht historisierende Einspielung sucht kommt an dieser nicht vorbei. Hervorragende Solisten und Peter Schreier als Evangelist gestalten die Matthäuspassion zu einer spannenden Geschichte. Die Textverständlichkeit ist hervorragend. Rezitative Anteile sind räumlich im Klangbild verteilt, so dass man durchaus von einem musikalischen Hörspiel sprechen kann. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist der Umstand, dass die Tontechniker um die doppelte Orchester-und Chorstruktur des Werkes deutlich hervorzuheben gelegentlich eine allzu scharfe rechts/links Trennung gewählt haben. Stereophonie und Matthäus Passion sind schon immer schwer ideal zu vereinen. Bei vielen Arien kommt die Begleitung aus einem Kanal und der Gesang aus dem anderen. Bei der jeweils nächsten Arie ist es umgekehrt. In unterschiedlicher Intensität wird der Klang auch in den luftigen Raum zwischen den Lautsprechern ausgebreitet. Auch wenn der ein oder andere Chor eine Gruppe ( Jünger, Priester, Volk etc.) darstellt, kommt der Klang oftmals nur unmittelbar aus dem rechten oder linken Lautsprecher. Das strengt beim hören etwas an und irritiert anfänglich. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an die etwas antiquiert wirkende Abmischung. Nein, man merkt , dass die Tontechniker bewusst in die Aufführungsabsichten der Gebrüder Mauersberger einbezogen wurden. Denn letztendlich hat Bach die doppelte Besetzung nicht gewählt, um mehr Klangvolumen zu erzeugen, sondern um eine Art Dialogprinzip einzuführen. Mehr als entschädigt wird man allerdings durch die Chöre und Choräle sowie jene Partien, an denen beide Orchester beteiligt sind, welche den gesamten Klangraum einnehmen. Die Chöre etc. setzen sich dadurch dramatisch von den Arien ab. Dies schafft Spannung und verstärkt den von mir beschriebenen "Hörspielcharakter". Unter allen anderen Aspekten betrachtet ist die Klangqualität hervorragend, denn man muss bedenken, die Aufnahme ist 38 Jahre alt. Interpretatorisch ist dies eine Referenzaufnahme. Wer gerne undogmatisch und vergleichend hört, der kommt um diese preisgünstige Einspielung nicht herum. Und zum Thema Knabenchöre sei gesagt, die Jungs hier singen, sie schreien nicht! Die Aufmachung ist edel: Dreifach Digipack im Papp-Samtschuber mit silberner Beschriftung. Booklet in Deutsch und englisch. Herausragende Interpretation 5 von 5 PunktenMit dieser Aufnahme der Mätthäus-Passion von Bach mit den Thomanern und dem Kreuzchor ist den Gebrüdern Mauersberger eine herausragende Interpretation dieses unvergleichlichen Meisterwerkes gelungen. Das Gwandhausorchester spielt nahezu perfekt, der Chor besticht durch eine reine Intonation und gewaltigem Ausdruck bei den Chorälen. Die Soli sind mit Schreier, Adam und co hervorragend besetzt und sind durchweg von ergreifender Schönheit. Jeder der die Matthäuspassion kennt, wird wissen, dass die Schönheit dieses Werkes schier unbeschreiblich ist. Die vorliegende Aufnahme ist nicht nur musikalische sehr gut, sondern steht auch in einem vernünftigen Preis - Leistungs Verhältnis. Viel Freude beim Höhren. Mauersberger; Stolte: Burmeister; für Bach SEHR geeignet 5 von 5 PunktenKann mann Annelies Burmeiser der Aria "Erbarme dich, mein Gott" oder Adele Stolte der Aria "Du lieber Heiland Du" singen hören ohne tief, bis zu Tränen, gerührt zu werden? Auch das ruhige Tempo dieser Ausführung kommt der Gefühlstiefe sehr zugute, und macht das hören dieser Aufnahme fast ein Religiöse Erfahrung, wie es selbstverständlich auch gemeint ist! Dieser vorzügliche Ausführubng zeigt, dass der "Matthaus" doch gewiss sehr ruhig ausgeführt werden soll. Dieser Aufnahme ist Balsam für die Seele! Musik mit echter Weihe. Ausgezeichnete Interpretation, Aufnahme und Verarbeitung 5 von 5 PunktenDiese Version des Matthäus-Oratoriums ist die beste, die mir je begegnet ist. Die Stimmen sind klar und verständlich, die Instrumente sind nicht zu laut, kein Sopran, der die Ohren zum bluten bringt, anstatt sie mit schönen Tönen zu erfreuen. Auch die Tempi sind passend gewählt, nicht zu schnell und meist auch nicht zu langsam. Auch die Aufnahme ist sauber, ohne störende Geräusche und mit brillianten Höhen und schönen Tiefen. Was noch positiv zu erwähnen wäre, ist die ausgesprochen hübsche Verpackung mit aufwendigem Stoffbezug und Silberprägung sowie ausführlichem Libretto und hübsch gestalteter Box. Auch für die Augen schön... 5 von 5 PunktenMusikalisch 1A - was erwartet man sonst von Rudolf Mauersberger, Hans-Joachim Rotzsch und Peter Schreier mit den Kruzianern. Nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Augen ist dieser CD-Box-Set wunderschön! Die samtartige Schachtel, schöne Passionsbilder auf dem CD-Box, etc. Ich bin so glücklich, dass ich heute dieses CD-Set in der Hand halte und die Musik höre. |
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Weihnachtsoratorium (Gesamtaufnahme) von Julia Hamari, Wolfgang SchöneAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1985 |
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5 Kundenrezensionen:Gut zu hören... 3 von 5 Punkten... aber sicherlich nicht das Highlight unter den Einspielungen des Weihnachtsoratoriums. Ausnahme - wie fast immer - Peter Schreier, er ragt eindeutig aus der Besetzung hervor, auch wenn die Solistenriege insgesamt auf hohem Niveau daherkommt. Die Tempi sind stellenweise doch arg betulich - so wirken insbesondere sämtliche Alt-Arien und auch das Accompagnato Nr. 3 ziemlich einschläfernd. Es muß nicht immer Gardiner-High-Speed sein, aber ein bißchen mehr Fluß hätte auch vielen Chorälen nicht geschadet. Immerhin: Wer tatsächlich noch kein Weihnachtsoratorium im Schrank stehen haben solle, der macht hier sicherlich nichts falsch. Man könnte sich aber sicherlich auch mal bei Gardiner, Koopman oder der neuesten Einspielung von Harnoncourt umhören. erstklassige Aufnahme 5 von 5 PunktenIch bin zwar kein Spezialist in Fragen Musik, schon gar keiner im Hinblick auf die Bewertung verschiedener Aufnahmen, doch diese hat mich ganz und gar überzeugt. Dabei kenne ich - nicht zuletzt aufgrund meiner Suche nach einer geeigneten Version - auch andere Aufnahmen, die teilweise erscheckend in der Qualität variieren - was vor allem für die Solisten gilt. Doch hier klingt der Sopran klar, der Bass solide (wie gesagt: so beschreib ich das als Laie), das Orchester voll, und doch transparent. Und für diesen Preis ist das Weihnachtsoratorium ein absolutes Schnäppchen! Das ist los mit der Welt - es gibt verschiedene Meinungen 5 von 5 PunktenDa ich sowohl die Rilling-Einspielung wie auch die Gardiner-Einspielung besitze, möchte ich diese Rilling Aufnahme wärmstens empfehlen. Sie ist nie langweilig, sie klingt immer schwungvoll und richtig. Gardiner dagegen klingt viel oft hektisch und gejagt, ja fast schon abgehackt. Eine der schwächeren Einspielungen von Gardiner, weil er sich allzu oft der Verlockung hingibt, im Mördertempo durch die Stücke zu jagen. Exemplarisches Beispiel: Einleitungschor "Ehre sei Dir Gott" aus dem 5. Teil. Das gleiche klingt bei Rilling entspannt aber schwungvoll, der Chor ist (wie immer) ausgezeichnet (die hohen a's der Sopranistinnen sind einfach allererste Sahne) und angenehm groß besetzt. Es ist ein Chor und nicht, wie bei vielen (auch Gardiner) anderen Originalbesetzungen eine kleine Sammlung von Solisten. Vielleicht findet man Rilling langweilig, wenn man das WO selbst schon tausend mal gesungen hat (obwohl ich es selbst schon oft gesungen habe und das nicht nachvollziehen kann) - aber das ist dann eine Einzelmeinung. Das Ensemble spielt ausgezeichnet, die Solisten wie auch der Chor sind sehr gut und die Aufnahme ist rund. Es ist Rilling pur - keine Originalinstrumente, satter Klang, dennoch kein "Wagnerbach" wie manche Richter-Aufnahmen, einfach nur alles richtig. Das reicht bei Bachscher Musik zu 5 Sternen - denn "den Rest" erledigt die Musik an sich. Nicht nachvollziehbar! 2 von 5 PunktenWie kann diese durchaus gut gemachte aber im ganzen doch mehr als durchschnittliche Aufnahme nur so über den Klee gelobt werden, wo es doch so perfekt interpretierte einwadnfrei mit meisterlichem Können ausgeführte historische Aufnahmen wie die von Gardiner gibt?! (Die ist zwar doppelt so teuer, aber Qualität hat eben ihren Preis, und wer etwas auch Bach und seine Musik gibt sollte das Geld investieren oder es ansonsten ganz lassen.) Diese Aufnahme ist nur für Leute zu empfehlen, die Bach gerne mit einem Hundertmannchor und einem romantischen Orchester und im Gemütlichen-Sessel-Tempo erlben. Bach selbst hat seine Werke allerdings nie so erlebt und darum könnten auch Karajan-Fans sich mal mit Gardiner probieren ;) Ich kann mich jedenfalls nur einem meiner Vorredner anschließen, hierfür gibt es allenfalls 2 Sterne, für die Mühe, die sich Rilling gemacht hat, und weil es immernoch um Einiges besser ist, als vieles Anderes, was so auf dem freien Musikmarkt kursiert... Was ist nur los mit dieser Welt?? 2 von 5 PunktenIch frage mich manchmal warum so durchschnittliche Aufnahmen wie diese 5 Sterne bekommen.... 5 Sterne bedeutet für mich perfekt. Ich würde der Gardiner-Aufnahme 5 Sterne geben aber nicht dieser. Höre man sich zum Beispiel Track 3 an... Das Accompagnato ist doch viel zu langsam. Das nimmt dem Ganzen völlig den Ausdruck weg... zum Einschlafen!!!!! Wo wir grad beim Einschlafen sind: Hört man sich mal die Arie "Schlafe mein Liebster.." an, dann merkt man erst richtig was einschlafen bedeutet :-). Zwar könnte ich weitere mangelhafte Stellen nennen aber ich lass das mal und gebe dieser Aufnahme gnadenvolle 2 Sterne, da sie von der interpretation um einiges besser ist als die von Martin Fläming, der ich einen Troststern gegeben habe. |
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Musik zur Weihnachtszeit von P. Schreier, Thomanerchor Leip.Audio CD von Corona Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 2,95, Angebote ab EUR 1,35 Erscheinungsdatum: November 1997 |
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Bach, Johann Sebastian - Weihnachtsoratorium
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungDVD-Bach Christmas Oratorio 2 DVD 4 Kundenrezensionen:Bach in katholischem Outfit 5 von 5 PunktenZunächst ein Wort zur Bildästhetik: Die in der barocken Stiftskirche Waldhausen aufgenommene DVD bringt das Weihnachtsoratorium in einem sehr katholisch anmutenden Gewand, was durchaus wörtlich zu verstehen ist. Die Sängerknaben sind gekleidet wie Ministranten, die Chormänner tragen lange Spitzen-Rochets und die Solomännerstimmen und Instrumentalisten, incl. dem Dirigenten, tragen soutanenähnliche schwarze Klerikerkleidung. Dazu kommen die immer wieder eingeblendeten Bilder einer süddeutsch-österreichischen Barockkrippe mit ihren prallen Figuren von Hirten, Engeln und natürlich der heiligen Familie. Die Bildregie von anno 1981 mag man heute als etwas altbacken ansehen; dennoch ist die Aufführung insgesamt sehr gelungen. Da man im Juli und November aufnahm, ist jedoch die Chorbesetzung nicht immer dieselbe, was aber nur optisch auffällt, dem Klang tut das keinen Abbruch. Nikolaus Harnoncourt, einer der ganz großen Künstler unserer Zeit, hat wie wohl kein zweiter (ausser vielleicht sein Zeitgenosse Gustav Leonhard) unsere Ohren für die barocke Klangsprache geöffnet. Dass er mittlerweile von Nachfolgern überholt worden sei, stimmt dahingehend nicht, dass seine frühen und mittleren Aufnahmen (sagen wir von 1955 bis 1985) eine musikalische Unmittelbarkeit überliefern, die bis heute einzigartig bleibt. Und genau davon ist auch diese Aufführung des WO durch und durch geprägt. Der Tölzer Knabenchor singt wundervoll, mit großer Hingebung und totalem Einsatz. Dem folgen die grandiosen Solisten und auch das Orchester ohne jeden Abzug. Und Nikolaus Harnoncourt dirigert mit vollster Konzentration; wie immer funkeln und glitzern seine Augen und übertragen das musikalische Feuer auf alle Mitwirkenden - ein echtes Phänomen, das ich so von keinem anderen Dirigenten kenne. Diese Aufnahme gehört musikalisch zum Allerfeinsten; die für manche etwas antiquiert wirkende Bildgebung wird man dafür gerne in Kauf nehmen. Die schönste Musik in einer der schönsten Kirchen von allen ... 5 von 5 Punkten... wer mag da kleinmütig mosern wie "mokrue"? Offenbar nur eine Oberlehrerin, die diese wundervolle Kirche nicht kennt. Es ist ein absoluter Glücksfall, daß dieses Konzert in dieser Form auf dem Markt ist. Schade nur, daß bei der alles in allem einfühlsamen Bildregie eher wenig von der überirdisch schönen Stiftskirche "rüberkommt" - aber der Kenner kennt's eh, und die Banausin mag ihr Valium schlucken. Ruhe sanft! Akzentuiert und ausdruckstark! 5 von 5 PunktenWer heatte gedacht, dass der ehedem avantgardistisch daherkommende Harnoncourt nunmehr selbst als konservativ gelten darf? Das vorliegende Ton- und Filmdokument laesst die seinerzeit neue Schule Bachscher Auffuehrungspraxis selbst als historisch erscheinen. Damals sehr progressiv (obwohl historisch), gehoert Harnoncourts Stil heute selbst zum Establishment und wird von den juengeren, schlankeren Klangaestheten Herreweghe, Jacobs und McCreesh getoppt. Dennoch, diese DVD ist ein Juwel Bachscher Auffuehrungspraxis. Die Abstimmung im Orchester, die Choere, Solopartien - spitzenklasse. Tempi, Ausdrucksnuancen, Phrasierung und Akzentuierung - wundervoll. Sogar die sonst intonationsproblematischen Oboen da Caccia und Barockhoerner fuegen sich herrlich in dieses Gesamtkunstwek ein. Nahezu perfekt, sehr zu empfehlen und die Seele tief beruehrend! Warum nur???? 4 von 5 PunktenWarum nur muß es bei einer konzertanten Musikdarbietung eine sogenannte 'Regie' geben, die mich zwangsweise Putten anschauen läßt? Ich persönlich möchte in einem Konzert den Instrumentalisten auf die Finger und den Sängern ins Gesicht schauen. Anderenfalls kann ich eine CD einlegen und mir dazu einen Bildband schnappen oder auch wahlweise die Wohnung putzen. Wieso wird mir gerade eine der schönsten Soloarien, die Echoarie für Sopran in Kantate Nr.4, die übrigens unvergleichlich perfekt gesungen ist -unglaublich sauber und weich, wie es nur Knaben können - durch den ständigen Kameraschwenk auf irgendwelche Krippenfiguren zum Ärgernis gemacht? Meine Erwartungshaltung -jetzt sehe ich das Echo, nein, platsch, ich sehe einen häßlichen Hirten- wird ständig enttäuscht. Das ist einfach unfair, sowohl gegenüber dem Zuschauer als auch den jungen Künstlern. Über die musikalische Darbietung braucht man kein Wort zu verlieren, ganz klar 5 Sterne, manchmal etwas langsame Tempi sind Geschmacksache. Für die sogenannte Regie allenfalls 3 Sterne, immerhin ruht die Kamera häufiger auf den Künstlern als auf dem Kirchenschmuck. ;) Aus technischem Kram (Qualität der Digitalisierung u.ä.) halte ich mich raus, ist mir auch ganz egal. Fazit: man muß die Aufnahme haben, klar, man sollte aber zwischendurch Entspannungsübungen einlegen oder vorher eine Valium schlucken, um ernsteren Wutanfällen vorzubeugen. ;) |
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Johannes-Passion (Gesamtaufnahme) von Johann Sebastian Bach, Hans-Joachim Rotzsch, Arleen Auger, Peter SchreierAudio CD von Rca Class. (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1998 |
Tracks:Disk 1
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4 Kundenrezensionen:Eine Wonne, den Evangelisten zu hören - auch den Jesus 5 von 5 PunktenIch bin so glücklich, diese CD gefunden zu haben. Der Evangelist wird von Peter Schreier herzzerreißend klar und eindrucksvoll gesungen. Theo Adam singt Jesus - meine Erwartungen wurden auch hier reichlich belohnt. Die beste Aufnahme der Johannespassion 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles schon die Johannes-Passion aufgeführt und aufgenommen?! Wer allerdings dieses Werk in schnörkelloser Klarheit und Reinheit, ohne den Schnickschnack der sog. historischen Aufführungspraxis, hören will, der sollte hier zugreifen. Diese Aufnahme ist Predigt im besten Sinne, das Bachsche Motto "Soli Deo Gloria" findet hier seinen Ausdruck. Mit welcher Vollendung die Thomaner alle Teile, ob schlichte Choräle, turbulente Volksszenen oder die großen Chorsätze zu Beginn und am Ende, bewältigen, ist so nicht wieder zu hören. Daß Peter Schreier der Evangelist schlechthin ist, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Und daß die anderen Solisten sowie das Gewandhausorchester ihren angemessenen Part am Gesamtkunstwerk zum Lobe Gottes haben, klingt schon fast banal. Was kann man noch sagen? Greifen Sie zu, solange es diese Aufnahme noch gibt! Eine Wonne, den Evangelisten zu hören 5 von 5 PunktenIch bin so glücklich, diese CD gefunden zu haben. Der Evangelist wird von Peter Schreier herzzerreißend klar und eindrucksvoll gesungen. Theo Adam singt Jesus - meine Erwartungen wurden hier auch reichlich belohnt. Die beste Aufnahme der Johannespassion 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles schon die Johannes-Passion aufgeführt und aufgenommen?! Wer allerdings dieses Werk in schnörkelloser Klarheit und Reinheit, ohne den Schnickschnack der sog. historischen Aufführungspraxis, hören will, der sollte hier zugreifen. Diese Aufnahme ist Predigt im besten Sinne, das Bachsche Motto "Soli Deo Gloria" findet hier seinen Ausdruck. Mit welcher Vollendung die Thomaner alle Teile, ob schlichte Choräle, turbulente Volksszenen oder die großen Chorsätze zu Beginn und am Ende, bewältigen, ist so nicht wieder zu hören. Daß Peter Schreier der Evangelist schlechthin ist, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Und daß die anderen Solisten sowie das Gewandhausorchester ihren angemessenen Part am Gesamtkunstwerk zum Lobe Gottes haben, klingt schon fast banal. Was kann man noch sagen? Greifen Sie zu, solange es diese Aufnahme noch gibt! |
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In Dulci Jubilo von Virtuosi Saxoniae, l. GüttlerAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,22 Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
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Weihnachtslieder von Peter Schreier, Rotzsch, SdAudio CD von Bc (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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Eine Kundenrezension:Wunderschöner Weihnachtsevergreen 5 von 5 PunktenDiese CD begleitet Weihnachten und mich seit meiner Kindheit. Noch heute finde ich diese CD, auch wenn sie schon 30 Jahre alt ist, einen musikalischen Hochgenuss. Peter Schreiers wunderschöner, einfühlsamer Tenor, der sehr präsente Thomanerchor und nicht zuletzt die überaus gelungenen Orchersteradaptionen der schönsten deutschen Weihnachtslieder machen diese CD zu einem Evergreen, der für mich an Weihnachten einfach dazu gehört. Mein absoluter Liebling ist dabei "Herbei o ihr Gläubigen". Allein das Bläserintro lohnt den Kauf! |
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Jauchzet, Frohlocket!Geistliche von Dresdner Kreuzchor, M. FlämigAudio CD von Art (edel)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 3,35 Erscheinungsdatum: März 1998 |
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Weihnachts-Oratorium Bwv 248 (Az) von M: Fläming, Dp, Dresdner KreuzchorAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,59 Erscheinungsdatum: November 2004 |
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Beethoven: Die 9 Symphonien von Tomowa, Schreier, Masur, GolAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,47 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2001 |
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ProduktbeschreibungSINFONIEN 1-9.GA 5 Kundenrezensionen:Sehr schön mit kleinen Einschränkungen... 4 von 5 PunktenIch habe diese Edition gerade deshalb gewählt, weil die Musik hier nicht im aggressiven D-Zug-Tempo durchgezogen wird, sondern gerade WEIL das Tempo nicht zu schnell ist. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich als 17jähriger mit den Karajan-Aufnahmen von 1962 den Einstieg in die Klassik gefunden habe und auch dort das Tempo der Musik nicht so extrem forciert ist. Und man bevorzugt subjektiv die Stücke meist so wie man sie zuerst kennenlernte, in meinem Fall also etwas langsamer, getragener. Mir gefällt natürlich auch die Furtwängler-Interpretation (leider nicht klanglich) und die von Klemperer. Das Tempo von Musik ist Geschmackssache und es sollte jeder für sich entscheiden können, was ihm besser gefällt... Zu dieser Gesamt-Aufnahme der Beethoven-Symphonien: Sie ist von der Interpretation her sehr schön. Die 1. Symphonie strahlt noch die Leichtigkeit und Geschmeidigkeit aus, die an Haydn erinnert und die so von Beethoven wahrscheinlich auch gedacht war. In seiner musikalischen Entwicklung war er ja wahrscheinlich nicht immer nur auf heroischen Ausdruck festgelegt, seine Erstlingswerke waren wahrscheinlich gedacht zur leichten Unterhaltung, das trifft Masur sehr gut. Nicht schrill, nicht aggressiv, melodisch-geschmeidig, und das ist gut so! Bei der 5. Symphonie schafft es Masur, ihr in einigen Passagen des zweiten und dritten Satzes sogar etwas romantisches zu verleihen, die 5. MUSS nicht immer in gehacktem Vorwärtsstürmen dargebracht werden, insofern ist hier Masur eine sehr interessante Interpretation der 5. gelungen. Sie erinnert hier ein bisschen an die angenehme Stimmung, die in der 6. Symphonie ausgedrückt wird. Ich hätte nie gedacht, dass man beim Hören der 5. Symphonie auch mal dazu verleitet wird, die Augen zu schliessen und ins Träumen zu kommen, ich hatte die 5. immer nur als "zackig" und "vorwärtseilend" kennengelernt, hier lernt man die 5. mal als beruhigend kennen (andere würden hier wieder von zu wenig "Pepp" sprechen, aber das ist, wie gesagt, reine Geschmackssache). Die ganze Serie ist sehr gelungen, sie bringt einem Beethoven auf angenehme und entspannte Weise nahe. Vier Punkte habe ich gegeben, weil natürlich die Aufnahme von 1974 einige Klangschwächen beinhaltet: Es ist sehr stereobetont und es fehlt einem manchmal der mittlere Teil des Orchesters, die Geigen sind manchmal zu dominant und laut, genauso wie teilweise die Trompete, andererseits sind die Holzbläser, die Violas und die Violoncellos zu entfernt, oder zu leise. Dagegen hat man bei der 5. den Eindruck, dass bei den Parts, in denen die Kontrabasse und die Violoncellos die Hauptmelodie übernehmen, ein wenig mit den Klangreglern -ähnlich einem Equalizer- vor der Veröffentlichung der Aufnahme herumgeregelt wurde und diese Instrumente künstlich in den Vordergrund geregelt wurden. Klangtechnisch ist es eben der Stand der 70er Jahre, allerdings schön rauschfrei. Manchmal nervt ein bisschen, dass irgendwo ein Notenständer oder Stuhl knarrt, es kann auch das Ausblasen der Blechbläser sein, ich konnte es nicht genau identifizieren. Es kommt allerdings selten vor und ich bin dabei vielleicht ein bisschen ZU kritisch. Also einige Nebengeräusche auf der Aufnahme, ob allerdings das Klappern der Ventile von Originalinstrumenten in anderen wesentlich teureren Aufnahmen unbedingt weniger störend ist, wage ich zu bezweifeln. Alles in allem kann ich die Masur-Gesamtaufnahme als eine musikalisch angenehme und gelungene Beethoven Interpretation empfehlen! Ich finde es nicht so entscheidend, dass ein Dirigent sich durch Extravaganzen im Takt oder durch schrille Lautstärke verwirklicht, die Aufnahme der Musik muss schön und perfekt klingen, dann hat man schon viel erreicht! Wir wissen schliesslich ALLE nicht, wie Beethoven SELBST seine eigene Musik hat spielen lassen, vielleicht hatte er viel weniger Pathos als ihm heute nachgesagt wird. Ruhig, gemessen und auch lebhaft 5 von 5 PunktenKurt Masur und sein Orchester sind einfach eine Garantie für beste Qualität auf diesem Gebiet. Diese Box mit den 9 CDs ist ihren Preis wert, wenn man die anderen Ausgaben, selbst die von Karajan dagegen hält, und das will etwas heißen. Kurt Masur dirigiert mit sehr viel Einfühlsamkeit und dadurch kommen die Sinfonien von Beethoven eben außerordentlich gut zur Geltung. Orchester, Chor und die einzelnen Solisten geben ihr Bestes, was kann man mehr erwarten, als eben einen Kunstgenuss erster Güte. Aber Hallo 2 von 5 PunktenMein Lieber Kurt Masur?!?!?!? War das die alte DDR? Immer schön langsam, langsam, langsam. Schlimmer als Karajan. Zwar sehr präzise, aber langsam. Nun gut ich muss betonen ich bin durch Zinman verwöhnt und muss desshalb abbitte leisten. Allegro hatte im Osten ohnehin nie die grosse Bedeutung. Langsam, langsamer, Masur 3 von 5 PunktenDas sind die langsamsten Sinfonien die ich je' gehört habe. Dagegen ist Karajan (1963) ein Schnellzug (ich persönlich finde Karajan nicht wirklich langsam, sondern eher durchschnittlich). Die schönsten Allegro con brios spielt er verhalten ma non troppo. Schnell wird es so gut wie nie und das Orchester spielt verhalten und verkniffen, dass man glauben könnte die Stasi war bei den Aufnahmen dabei und hat sie irgendwie irritiert. Das ist schade denn Interpretation ist an sich (vom Tempo abgesehen) über weite Strecken gelungen. Generell ist aber das Tempo zu langsam und manchmal sind einfach Schlammpereien beim Spiel aber auch bei der Qualität der Aufnahme zu hören (ich glaubte sogar ein oder zweimal den Tontechniker zu hören). Salopp kann gesagt werden, dass diese Interpretation kein muss ist und für Anfänger nicht geeignet, da sollte man Karajan vorziehen, der fast immer besser ist als Masur. Einzig allein die 7. und der 1.Satz der Neunten sind außerordentlich gut und bei der siebten drängen sich vergleiche mit Kleiber auf. Klanglich hinter Karajan, Interpretation hinter Karajan. Von Harnoncourt oder Kleiber ganz zu schweigen. Daher leider nur 3 Sterne, die dafür aber verdient. Genuss für alle Sinne 5 von 5 PunktenDas großartige Werk Beethovens wir hier in kaum zu übertreffeder Qualität vom Leipziger Gewandhausorchesters aufgeführt. Die Leitung des großen Kurt Masur ist das I-Tüpfelchen und macht dieses CD-Sammlung zu einem Hörgenuss allererster Güte. Da sollte das kaum zu übertreffende Preis-Leistung-Verhältnis nur am Rande erwähnt sein. |
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