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Puccini: Turandot von London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta, Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Monserrat Caballe, Nicolai GhiaurovAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 21,03 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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ProduktbeschreibungTURANDOT GA 5 Kundenrezensionen:Die schönste Turandot 5 von 5 PunktenDie größte Überraschung vorweg: wer hätte gedacht, daß Belcanto-Diva Joan Sutherland eine derart hervorragende Turandot singen würde? Schon ihr Gesang allein würde den Kauf dieser Aufnahme lohnen. Aber es gibt noch mehr, woran man sich erfreuen kann: Luciano Pavarotti, von Natur aus eigentlich kein Heldentenor, verfügte zum Zeitpunkt der Aufnahme (1972) noch über die stimmmlichen Mittel, einen wirklich fulminanten Calaf zu singen. Montserrat Caballé, die sich später selber an Turandot versuchte und scheiterte, ist hier als Liù optimal besetzt und singt bezaubernd schön. Und die Turandot von Joan Sutherland ist mit Sicherheit die am schönsten gesungene der gesamten Diskographie. TREFFEN DER GIGANTEN 5 von 5 PunktenDem Opernkenner wird bekannt sein, daß Joan Sutherland in den 50er Jahren auch in dramatischeren Rollen von Bizet, Weber, Wagner oder Verdi mit großem Erfolg auftrat. Und ihre beeindruckende Darstellung der hybriden Partie der Esclarmonde schrieb Operngeschichte. All diese Tatsachen kommen in ihrer Gestaltung der Turandot zum Tragen: mit hochdramatischem Aplomb und vokaler Perfektion singt Joan Sutherland diese Rolle. Phänomenal ist das Volumen der Stimme und deren immenser Umfang, so daß sich die australische Sopranistin nicht hinter anderen Sängerinnen verstecken muß. Im Gegenteil: So sicher und mühelos hat niemand in den letzten Jahrzehnten die Turandot verkörpert! Luciano Pavarotti darf zu den herausragenden Interpreten des Kalaf gezählt werden. Mit seiner strahlenden Stimme und faszinierendem Timbre singt der italienische Tenor die Partie. Höhepunkte sind die Duette, in denen sich die Stimmen von Joan Sutherland und Luciano Pavarotti zu gewaltigen Klangfontänen vereinigen. Montserrat Caballé verfügt über eine außergewöhnlich schöne Stimme mit schwebenden Pianissimi, um in ihrer Rolle der Sklavin Liu zu überzeugen. Auch alle anderen Solopartien sind mit Nicolai Ghiaurov, Tom Krause, Peter Pears und Piero de Palma luxuriös besetzt. Dirigent Zubin Metha sorgt für einen opulenten und brillianten Orchesterklang, der trotzdem differenziert und detailreich bleibt. Eine grandiose Leistung bietet ebenfalls der Chor auf dieser Aufnahme! Turandot - Puccinis letztes Meisterwerk in Starbesetzung 5 von 5 PunktenGiacomo Puccini hatte ein untrügliches Gespür für gute Opernstoffe. Oft wurde er durch ein Theatererlebnis zu neuen Werken inspiriert und immer, wenn er von einer Aufführung beeindruckt war, ohne die Sprache zu verstehen, wußte er, daß er einen Stoff gefunden hatte, die eine Vertonung geradezu herausforderte. "Tosca" hatte er auf französisch gesehen, "Madame Butterfly" auf englisch und "Turandot" unter der Regie von Max Reinhardt in Berlin. Carlo Gozzis aus einer uralten Legende entstandenes Stück von der stolzen Prinzessin mit ihren tödlichen Rätseln begeisterte Puccini sofort, seine Stammlibrettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni entwarfen ein ausgezeichnetes Textbuch, in dem Dramatik, lyrische Momente, komische Elemente und gewaltige Massenszenen aufs Engste verknüpft sind, und die Gestaltung der Hauptfiguren Puccini einmal mehr die Möglichkeit zu vollster musikalischer Entfaltung gab. Der Komponist zeigt sich hier auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft, die Vielschichtigkeit des Textbuches setzt er virtuos um. Imposant sind die Massenszenen am Anfang und beim Auftritt des Kaisers, dramatische Höhepunkte wie die Rätselszene oder Lius Tod wechseln sich mit den parodistischen Auftritten der drei Minister und berührenden Liebesszenen ab. In dieser Oper ist alles, was das Musiktheater braucht. Puccini hatte sich mit den Geheimnissen der oastasiatischen Musik auseinandergesetzt und was in "Madame Butterfly" bereits in Ansätzen zu hören ist, nimmt hier einen breiten Raum ein. Die Musik klingt für Puccini ungewöhnlich, das in Asien viel verwendete Schlagwerk steht im Vordergrund und sorgt für eine geheimnisvolle, exotische Atmosphäre neben den für den Komponisten typischen breiten Melodiebögen. Und da gibt es natürlich noch "Nessun dorma", die Arie des Kalaf, die spätestens seit der Fussball - WM 1990 einer der populärsten Klassik - Hits geworden sein dürfte. Puccini selbst konnte "Turandot" nicht mehr vollenden. Die Komposition war bis zum Tod der Liu gediehen, als bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert wurde. Der Komponist wurde zwar erfolgreich operiert, starb aber am 28. November 1924 an einem Herzanfall, ohne "Turandot" fertigstellen zu können. Die letzten 15 Minuten wurden nach vorhandenen Skizzen von Franco Alfano in Musik gesetzt (er wird oft als "Schüler Puccinis" bezeichnet, Alfano war damals jedoch bereits über 50 Jahre alt und ein sehr anerkannter und eigenständiger Komponist), die Uraufführung fand am 25. April 1925 unter der Leitung Arturo Toscaninis statt, der die Oper am ersten Abend nur bis zur letzten von Puccini fertiggestellten Stelle spielen ließ. Das Publikum der Mailänder Scala würdigte zwar den geliebten dahingegangenen Meister, mit der Oper selbst konnte man allerdings zunächst recht wenig anfangen. Erst langsam eroberte sich "Turandot" den ihr gebührenden Platz auf den Bühnen der Welt. Die Oper stellt an jedes Theater, das sie aufführen will, gewaltige Anforderungen. Man benötigt ein riesiges Orchester mit großer Schlagzeugabteilung, einen ebenso großen Chor, eine ausgefeilte Bühnentechnik und mindestens drei Sänger der Spitzenklasse. Auch die guten Aufnahmen muß man erstmal suchen. Von jeder Primadonna, die man gerne hört (u. a. Maria Callas und Birgit Nilsson) gibt es Einspielungen in der Titelrolle, nur fällt meist das restliche Ensemble ziemlich ab. Was tat man nun bei der Decca? Anfang der 70er Jahre hatte man dort so ziemlich jeden Spitzensänger unter Vertrag, allen voran Joan Sutherland, Luciano Pavarotti und Montserrat Caballé. Diese drei Weltstars holte man für eine "Turandot" - Aufnahme zusammen und besetzte die kleineren Rollen ebenfalls mit einer Reihe prominenter Namen, begleitet vom renommierten London Symphony Orchestra und geleitet von dem noch recht jungen, aber virtuosen Dirigenten Zubin Metha. Bei einer solchen Anhäufung von Superstars beschleicht einen oft das ungute Gefühl, eine sterile, nur von den großen Namen getragene Studioproduktion zu erwerben, aber diese Aufnahme hält sich seit über 30 Jahren mit Recht als Spitzenprodukt im Katalog und hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Von Joan Sutherland kenne ich bis auf ihre Turandot keine weitere Puccini - Einspielung, ihre weiche, lyrische Stimme war eher für Donizetti- oder Bellini - Partien geeignet, nicht zu vergessen ihre "Traviata" oder ihre Aufnahmen englischer Barock - Opern. Wie schlägt sich "La Stupenda" nun als eisumgürtete Prinzessin? Meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet. Ihre Stimme beherrscht sofort die Szene, hat hier einen für die Sutherland ungewöhnlich metallischen, unbarmherzigen Ton, der ein rundum glaubwürdiges Rollenportrait erzeugt. Erst als das Eis schmilzt (unter Kalafs Küssen, einer herrlich kitschige Szene), hört man das vertraute, weiche und warme Vibrato ihrer wunderschönen Stimme. Gesungen wird die Rolle natürlich erstklassig, Joan Sutherland war stets die Qualität in Person, und auch im Ausdruck braucht sie sich hinter keiner anderen Turandot zu verstecken. Sogar von Text versteht man jedes Wort, was bei ihr leider nicht immer der Fall war. Man mag von Luciano Pavarotti halten, was man will, zu seinen Glanzzeiten und in der richtigen Rolle war er unschlagbar. Kein anderer sang so natürlich, impulsiv und aus dem Bauch heraus. Diese Einspielung zeigt ihn noch vor der Fußballstadien - Karriere und im Vollbesitz seines Stimmmaterials. Frei und nie angestrengt klingt sein Kalaf, Pavarotti meistert die hohen Ansprüche der Partie mühelos. Wunderschön sein "Non piangere Liu", das Liebesduett mit der Sutherland, "Nessun dorma" ist ein Höhepunkt der Aufanhme und ein Musterbeispiel für hervorrangende Technik, gepaart mit dem richtigen Maß Emotion. Eine von Pavarottis besten Leistungen auf CD. Die Sklavin Liu ist eine dieser wundervollen Frauenfiguren, wie nur Puccini sie erschaffen konnte: Treu liebend, tapfer und beständig bis in den Tod, das Idealbild eines Menschen, wofür sie einen der schönsten Operntode überhaupt sterben darf. Auch Montserrat Caballé befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen in bestechender stimmlicher Verfassung und ihre Darstellung des warmherzigen Mädchens, durch deren Tod die eiskalte Prinzessin (und der Zuhörer) tief berührt wird, schließt den Kreis des großartigen Hauptdarsteller - Trios. Auch für die kleineren Rollen wurden Spitzenkräfte verpflichtet, angefangen bei dem wuchtigen, doch einfühlsamen Timur von Nicolai Ghiaurov, der diese oft vernachlässigte Figur beträchtlich aufwertet. Sir Peter Pears, der große Britten - Darsteller, verleiht mit wenigen Worten seinem Kaiser Altoum einiges an Profil. Seine etwas melancholisch klingende Stimme ist wie geschaffen für den gramgebeugten alten Herrscher. Sogar das groteske Minister - Trio Ping, Pang und Pong wurde mit Tom Krause, Pier Francesco Poli und dem unverwüstlichen Charaktertenor Piero de Palma hochklassig besetzt. Eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet die Chöre in "Turandot". Fast immer ist der Chor auf der Szene oder hat im Hintergrund zu wirken. Der John Alldis Choir und der Wadsworth School Boys' Choir leisten meisterliche Arbeit. Somit ist diese "Turandot" jedem Opernfreund zu empfehlen, als Alternative bietet sich die ältere Decca - Aufnahme mit ähnlich hochkarätigen Hauptdarstellern (Inge Borkh, Mario del Monaco und Renata Tebaldi) an, die jedoch meiner Meinung nach nicht ganz die Qualität dieser Aufnahme erreicht. Unerreicht - einfach großartig! 5 von 5 PunktenVon Puccinis "Turandot" gibt es mehrere hervorragende Einspielungen. Aber diese würde ich mit auf die einsame Insel nehmen. Es ist eine der wenigen Opernplatten, von denen ich den Eindruck habe: sie ist schlichtweg perfekt! Keine andere Aufnahme hat in allen, ausnahmslos allen Partien ein vergleichbares Niveau aufzuweisen. Hier hat sich um den Dirigenten Zubin Mehta eine Sängerschar versammelt, die absolut ungetoppt geblieben ist, zumal sich zum damaligen Zeitpunkt alle auf ihrem stimmlichen Höhepunkt befanden. Joan Sutherlands Ausflug ins hochdramatische Fach ist sensationell. Sie verfügt natürlich nicht über so metallisches Stimmmaterial wie Birgit Nilsson, doch verleiht sie der Turandot mit wärmerem Stimmklang eine menschlichere Note und reduziert sie nicht zur Killermaschine. Stimmvolumen und schier endlos gehaltene Sostenuto-Bögen lassen einen nur so staunen, und der klangliche Reichtum in der Höhe ist schlichtweg atemberaubend. Luciano Pavarottis Calaf ist nicht nur wegen "Nessun dorma" ein Traum. Vor allem seine Leidenschaftlichkeit, sein Selbstbewusstsein und sein unbedingter Wille, die Prinzessin zu erobern, lassen die Rolle wunderbar lebendig und überzeugend wirken. Dieser Calaf ist ein echter Draufgänger. Stimmlich war Big P damals ohnehin in Bestform, die Höhe strahlt, dass es eine Wonne ist. Corelli und Del Monaco waren ihm an Stimmgewicht überlegen, aber kein anderer Calaf ist so stürmisch und vital. Montserrat Caballès als Liù schließlich liefert eines der berührendsten Rollenportraits, die mir je auf der Schallplatte begegnet sind. Innigkeit, Wärme und Reinheit erfüllen ihre Interpretation. Die Pianissimi sind von einer Duftigkeit und Süße, die ihresgleichen suchen. Wenn Liù in ihrer letzten Arie dem Leben entsagt, um Kalaf zu retten, und sich mit einem Schluchzer (der hier ausnahmsweise einmal wirklich geschmackvoll ist) ins Messer wirft, geht das einem beim Zuhören regelrecht an die Nieren. Keine andere Liù auf Platte stirbt so ergreifend. Ghiaurovs Timur ist reinste Luxusbesetzung, ebenso wie der alte König von Peter Pears und ganz besonders der balsamisch schön gesungene Ping von Tom Krause. Das Ministerterzett wird durch Piero de Palma und Pier Francesco Poli komplettiert und auch hier erreicht die Aufnahme den ersten Platz. Zubin Mehtas temperamentvolles Dirigat halte ich ebenfalls für herausragend: gleich zu Beginn schmeißt er den Zuhörer regelrecht in die Geschichte, und schnell wird klar, daß es am Pekinger Hof brodelt und rumort. Mit phänomenalem Gespür für Tempi und Transparenz peitscht er das London Philharmonic Orchestra zu einer atemberaubend farbigen Darbietung der raffinierten Partitur auf. Wenn man hört, wie drängend Kalaf im ersten Finale auf den Gong zustrebt, und von welcher Panik sein Vater und Liù ergriffen werden, dann spürt man, was für ein hervorragender Dramatiker Mehta ist (Karajan und manch andererer dagegen sind nur breiig und schleppend). Auch die Klangtechnik leistet Großartiges, man hört wirklich alles. Und auch die Chöre gliedern sich in das ganze Ensemble mit vollem Klang und großer Präzision nahtlos ein. Ein Meilenstein in der Schallplattengeschichte, den ich nur allerwärmstens empfehlen kann! Fünf Punkte sind eindeutig zu wenig, ich würde zehn vergeben! Ein wahres Meisterwerk !!! 5 von 5 PunktenAls Turandot am 25.April 1926 in der Mailänder Skala Premiere feierte, war Giacomo Puccini bereits anderthalb Jahre tot. Der Dirigent Arturo Toscanini legte im dritten Akt den Taktstock nieder und sagte: „Hier endet das Werk des Meisters; danach starb er". Später wurde der Aufzug immer in der heute üblichen Form aufgeführt. Franco Alfano hat anhand von Puccinis Entwürfen die Oper vollendet. Turandot erging es ähnlich wie Verdis Schwanengesang. Des Meisters letzte Oper war lange Zeit weniger beliebt als ihre Vorgänger. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch Turandot zu behaupten gewusst und viele Freunde und Liebhaber gewonnen. Es ist noch immer nicht leicht, sie zu besetzen oder zu würdigen, doch lohnt sich das eingehende Studium und wiederholte Hören. Die Tränen fließen nicht wie für Butterfly oder Mimi, es packt einen weniger das Mitleid als die Bewunderung und das ist meist die beständigere Empfindung. Dies trifft gerade auf diese Aufnahme zu. Es gibt keine bessere Besetzung als diese. Joan Sutherland schlüpft in die Rolle der Prinzessin Turandot. Sutherlands Stimme ist wie die einer Nachtigall - eine Jahrhundertstimme. Sie glänzt in der Darstellung der Turandot durch das phänomenale Volumen ihrer Stimme und deren Umfang. Sutherland zelebriert diese Rolle mir vokaler Perfektion. Keine andere Sopranistin hat diese schwierige Rolle so sicher und mühelos in den letzten Jahrzehnten dargeboten. Eine Glanzleistung An ihrer Seite glänzt Luciano Pavarotti als Calaf. Es ist sicher nicht untertrieben, wenn man ihn als einen der herausragenden Interpreten dieser Rolle bezeichnet. Die Arie „Nessun dorma" wurde nicht zuletzt durch ihn weltberühmt. Viele glauben, sie sei einzig und allein für ihn geschrieben worden... (auch wenn dies der Historie natürlich nicht gerecht werden kann)! Eine vergleichbare Einspielung liefert nur Placido Domingo unter Herbert von Karajan. Pavarotti verleiht Calaf seine strahlende Stimme und schwingt sich zu wahren Höchstleistungen empor. Zusammen mit Sutherland macht er diese Einspielung zu einem unvergesslichen Ereignis. Als Sklavin Liu tritt Montserrat Caballe auf. Sie bezaubert mit ihrer wunderbar göttlichen Stimme, auch und gerade in höheren Lagen. Sie fördert ein Maß an Präzision zutage, welches bis heute unerreicht ist. Caballe ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Später erfolgte ein nicht ganz so glücklicher Versuch selbst die Titelrolle zu singen. Auch die weiteren Rollen sind fantastisch besetzt. Nicolai Ghiaurov spielt Timur, Sir Peter Pears gibt den L`Imperatore Altoum, Tom Krause, Pier Francesco Poli und Piero de Palma verkörpern die drei Minister Ping, Pang und Pong. Sabin Markov übernimmt die Rolle des Un Mandarino und Pier Francesco Poli schlüpft auch noch in die Rolle des Il Principe di Persia. Am Dirigentenpult steht Zubin Mehta und leitet das London Philharmonic Orchestra in beeindruckender Art und Weise. Mehta gelingt es, aus dieser Ansammlung von Persönlichkeiten eine Einheit zu formen. Diese Aufnahme gehört in jede Klassiksammlung, und zwar ohne wenn und aber! |
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Nabucco (Italienische Gesamtaufnahme) von Placido Domingo, Ghena Dimitrova, Piero CappucciliAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 22,30 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1983 |
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ProduktbeschreibungNabucco Gesamtaufnahme ital.. 2 Klassik-CDs. AV 5 Kundenrezensionen:Eine der besten Verdi-Einspielungen aller Zeiten (10 Sterne) 5 von 5 PunktenTrotz des großen Aufgebots an Sängerstars heißt der absolute Star dieser Aufnahme Giuseppe Sinopoli. Es ist absolut faszinierend, mit welchem Ideenreichtum er die verschiedensten Orchesterfarben erzeugt. Er begleitet die Sänger konzentriert und auf höchstem musikalischen Niveau, achtet auf eine sehr ausgefeilte Orchesterbegleitung, versäumt es aber nicht, in den stürmischen Passagen dieser wunderbaren Partitur Chor und Orchester wuchtig schmetternd und peitschend anzufeuern. Diese Aufnahme ist von Anfang bis Ende hochgradig spannend, beendet mit einem Schlag den Dornröschenschlaf dieser lange vernachlässigten Oper und macht sie zu einem Erlebnis der allerersten Klasse. Tolle Besetzung, vor allem aber ein toller Dirigent 5 von 5 PunktenNeben den Sängern, die in dieser Aufnahme Höchstleistung bringen, gilt meine Bewunderung vor allen Dingen dem von Anfang bis Ende spannenden Dirigat von G.Sinopoli, einem Dirigenten, der leider immer noch, auch nach seinem Tod, vollkommen unterschätzt wird. Besser kann man dieses Werk nicht dirigieren. Wer diese Oper nicht kennt und meint, sie gehöre nicht in den Elitekreis der Verdi-Opern, der MUSS diese Aufnahme hören. Für mich gilt diese Oper seit dieser Einspielung zu meinen liebsten. Tolle Besetzung aber schlechte Aufnahme-Qualität! 4 von 5 PunktenDie drei protagonisten(Capuchilli, Dimitrova, Nesterenko) sind einfach phänomenal!Die anderen zwei, die Nebenrollen(Domingo, Vallentini-Terrani) sind nicht besonders gut, aber das kennt man ja von denen, außerdem sind sie in dem Fall eher unwichtig und stören deswegen nur ein wenig. Die Tempi von Sinopoli sind manschmal untraditionell und zu langsam, aber trotzdem ist der algemeine Eindruck gut. Leider ist aber die Aufnahme qualitativ nicht besonders gut gelungen-man hört viel Krach und Verzerrungen, die Stimmen(und das sind wirklich die größten Stimmen der Welt von damals!) gehen manschmal im Orchester und Chor-Krach verloren(z.B. No.4"Come notte a sol fugente.."),deswegen 1 Stern Abzug. Daneben 2 von 5 PunktenLeider ist die große Ghena Dimitrova hier in ganz miserabler Form festgehalten, das schaurige Tremolieren und Distonieren, das Sie hier produziert, ist nicht, was man von dieser Sängerin in Erinnerung behalten möchte. (Man munkelt, dass sie hier für Montserrat Caballé einsprang, die kurzfristig absagte). Das liegt allerdings auch an den viel zu nahe platzierten Mikrofonen, die die Stimmen verzerrt und grell erscheinen lassen und ihnen keinen Raum zur Entfaltung geben. Der Rest der Besetzung ist ok, entwickelt aber kaum Persönlichkeit oder Feuer. Sinopoli verwechselt Hast und knallige Lautstärke mit Passion und Drive, seine Tempi sind unausgeglichen, und er hört den Sängern nicht zu', oft "überfährt" er sie und ihre Gestaltung einfach. Das Orchester klingt bei schnellen Tempi grell, bei langsamen stumpf und spannungslos. Im Vergleich mit der Referenzaufnahme - Gobbi und Souliotis unter Gardelli (Decca) fällt diese in allen Belangen stark ab. Machtvoll und perfekt! 5 von 5 PunktenWow!!! Das ist das Einzige, an das man denken kann, nachdem man diese Aufnahme gehört hat: Perfekte Sänger, perfekte Aufnahmetechnik, perfekter Dirigent! Giuseppe Sinopoli dirigert mit einem Esprit, einer solchen Wucht, dann aber wieder mit einer solchen Leichtfüßigkeit: An den (in dieser Oper ja bekanntlich sehr zahlreichen) Forte- und Fortissimostellen lässt er Blech und Schlagwerk donnern und scheppern, dass einem (aber in positivem Sinne) die Ohren donnern, und an den Piano- und Pianissimostellen lässt er alles in einem so zarten Ton erklingen, dass man meint, man schwebt im Himmel. Und die Sänger: Capuccilli als Nabucco, und Dimitrova als Abigaille; einfach die Optimalbesetzung. Egal, ob Verdifan oder nicht: Diese Oper hat so zündende Melodien, und sie werden noch zündender in dieser Aufnahme. |
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Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia (Opern-Gesamtaufnahme) (2 CD) von Joan Sutherland, Marilyn Horne, Giacomo Aragall, Ingvar Wixell, Richard Van Allan, Graham Clark, Lieuwe Visser, Piero de Palma, National Philharmonic Orchestra, Gaetano Donizetti, Richard BonyngeAudio CD von Decca (UMIS - Universal Import)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,85 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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4 Kundenrezensionen:Belkanteske Kostbarkeit! 5 von 5 PunktenJoan Sutherland, La Stupenda, macht sich die selten aufgeführten und noch seltener eingespielten Oper Lucrezia Borgia von Gaetano Donizetti zu Eigen. Ich denke es handelt sich hierbei, wenn auch spät aufgenommen, um eine ihrer glanzvollsten und schönsten Partien. Abgesehen davon, dass die Oper beinahe in der Versenkung verschwunden wäre, gibt sie der Rolle die nötige Dramatik und den musikalischen Glanz, der die Oper wieder zu neuem Leben erweckt. Die Stimme, schon etwas reifer, ist durch das mittlerweile dunkle Timbre wie gemacht für die Donizetti - Heroine. Bereits in der ersten Arie "Come bello" fesselt sie den Zuhörer durch den sanft schwingenden Ton. Sie singt wunderschöne Legatobögen und hält den Atem bis zum Ende der langen Phrasen. Die hohen Noten werden sanft im Piano gesungen und fluten auf ihrem Atem, der schier endlos scheint. Es scheint als hätte das Alter ihrer Stimme zusätzlichen Glanz gegeben! Keine Spur von Ermüdungserscheinungen und die Spitzentöne klingen rund und sind Leuchtraketen gleich. In jeder Ensembleszene und allen Duetten schließt sie mit ungeheurer Verve in den dreigestrichenen Finaltöen. Auch die große Finalszene der Oper wird zum Highlight! Die Sutherland singt in der Cabaletta "Era desso il figlio mio" atemberaubende Koloraturen und brilliert mit wundervollen dreigestrichenen Noten. Die Ausdrucksstärke und die Innigkeit ihrer Darstellung dieser Partie sind exemplarisch und es bleibt rätselhaft, weshalb diese Einspielung nicht den Stellenwert besitzt, der ihr zustehen würde! Alle weiteren Darsteller sind großartig. So höre man Giacomo Aragall, der eine fantastische Stimme besitzt. Der strahlende und leuchtende Ton und die Sanftheit bei elegischen Passagen sind berückend. Er ist für die Darstellung des Gennaros wie geschaffen und meistert die hohe und sehr anspruchsvolle Partie mit Bravour. Er ist ebenso ideal besetzt wie der Rest des Ensembles. Ingvar Wixell singt die Rolle des Bösewichts Alfonso und seine rauhe und durchschlagskräftige Stimme passt wunderbar zur Rolle. Er stellt die Partie hervorragend da und man könnte eine Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken, ihm im dunkeln zu begegnen! Großartiges Rollenportrait mit darstellerischem Tiefgang und ausgeklügelter Entwicklung der Rolle. Er ist hervorragend! Auch Marilyn Horne in der Rolle des Orsini darf nicht unerwähnt bleiben. Sie besitzt einen dunkel timbrierten Mezzo, der Weltgeschichte geschrieben hat. Sie ist eine der bedeutendsten Mezzos unserer Zeit gewesen und macht ihrem Ruf alle Ehre. Auch ihr gelingen die Koloraturen sehr gut und sie ist durch und durch brilliant! Chor und Orchester unter Bonynge sind ebenso großartig und Donizettis Musik scheint so lebendig, wie selten gehört. Empfehlenswert!!! Viel zu wenig beachtetetes Juwel des Belcanto: Sutherland at her best 5 von 5 PunktenDiese Oper steht, wie ich finde, viel zu sehr im Schatten anderer großer Belcantowerke wie "Lucia di Lammermoor" oder "Norma". Von der Handlung her ein richtiger "Reißer", in dem die Leidenschaften kochen, in dem es von Schuldgefühlen, Eifersucht und unerfüllter Liebe nur so lodert - auch, wenn alles ein bisschen unrealistisch scheinen mag, aber das spielt in der Oper ja seit jeher eine Nebenrolle - und eine Musik, die von blühenden Melodien, schwelgerischen Kantilenen und virtuosen Arien regelrecht überbordet. Herz des Opernliebhabers, was begehrst du mehr? Da es von "Lucrezia Borgia" nur ganz wenige Gesamtaufnahmen gibt, kommt man um diese kaum herum. Sie ist allerdings so gut, dass sie auch bei größerer Konkurrenz keinen Vergleich zu scheuen hätte. Joan Sutherland in der Titelrolle ist hier in einer ihrer brillantesten Leistungen ihres reiferen Karrierestadiums zu hören. Dass sie nicht mehr ganz jung ist, merkt man an einem leichten Vibrato, das in ihren früheren Aufnahmen noch nicht vorhanden war, das allerdings auch kaum stört und sogar zur Rolle passt (Lucrezia ist schliesslich kein junges Mädchen mehr); vor allem, wenn man die Pluspunkte wertet: ein wundervoll pastoser Klangstrom in dunkler Farbe bringt die Musik der Lucrezia zum Leuchten, die Koloraturen und Triller funkeln und sprudeln mit unnachahmlicher Leichtigkeit und die Spitzentöne leuchten wie Raketen. Vor allem die Schlussarie mit ihrem horrenden Stimmumfang bewältigt sie triumphal. Auch von der Charakterisierung gelingt ihr ein glaubwürdiges Portrait; sowohl die liebende Mutter als auch die rachsüchtige Furie nimmt man ihr ohne weiteres ab. Giacomo Aragall besaß einen Tenor von wunderbarer Schönheit, ein Timbre mit Süße und auch Metall, der herrlich leidenschaftlich schmachten konnte. Lauter Fähigkeiten, die seine Darbietung des Gennaro (Lucrezias heimlicher Sohn, wovon er aber nichts weiß), vorzüglich zur Geltung bringen. Ein richtiger Märchenprinz. Ganz im Gegensatz zu Ingvar Wixell, der hier den Bösewicht gibt: Alfonso, Lucrezias Ehemann; eine Figur, die ein wenig dem Scarpia in "Tosca" oder dem Renato in Verdis "Maskenball" ähnelt. Und damit ist diese Rolle bei Wixell in den besten Händen, der sie gesanglich souverän meistert und mit stimmlicher Potenz, bronzenem Timbre und überzeugender darstellerischer Bosheit punktet. Das Quartett voll macht dann noch Marilyn Horne in der Hosenrolle des Orsini, die mit ihrem virtuosen, ausladendem Mezzosopran vor allem im Trinklied des letzten Aktes auftrumpft und damit die glanzvolle Besetzung komplettiert. Richard Bonynge dirigiert das National Philharmonic Orchestra temperamentvoll und schmissig, das Orchester wartet mit sauberem Klang und leuchtenden Farben auf. Eine sinnliche und kurzweilige Aufnahme eines unterschätzten und viel zu selten aufgeführten Leckerbissens! Freunde der italienischen Oper sollten sich das unbedingt mal anhören! Sensationell 5 von 5 PunktenIch bin Donizetti Fan und bin eher zufällig auf diese Oper gestossen. Sie wird selten gespielt oder gezeigt. Schade. Ich habe sie gekauft weil Sutherland und Horne einfach für klasse stehen. Und ich habe mich nicht getäuscht. ich finde sie sensationell, mindestens auf einer Stufe mit Lucia di Lammermoor. Es ist ein Hörgenuss wie ich ihn selten hatte. lyrisch, romantisch, temperamentvoll 5 von 5 PunktenEine sehr schöne Aufnahme, für meinen Geschmack die beste auf dem Markt. Sie gefällt mir auch besser als die mit M. Caballe in der Titelrolle, obwohl ich gerade diese Künstlerin sehr gerne höre. G. Aragall ist einmalig lyrisch-hingebungsvoll, die ganze Aufnahmen strotzt vor Vitalität. Es wird nicht nur gut gesungen, sondern auch mit viel Gefühl und Spiellaune, man sieht die Handlung förmlich vor sich. Es gibt eine ganze Reihe Aufnahmen mit J. Sutherland und R. Bonynge am Pult (sie sind ja auch verheiratet) und viele dieser Aufnahmen (z.B. der Troubadur) sind äußerst empfehlenswert, diese gehört auch dazu. |
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Die Grossen Tenöre des 20. Jahrhunderts von VariousAudio CD von Rca Red Se (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 17,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1999 |
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Amazon.deEin wahres Feuerwerk der schönen und schönsten Stimmen und gleichzeitig eine Reise durch die Geschichte des Tenorgesang in diesem Jahrhundert präsentiert Holger Wemhoff mit seiner Auswahl spektakulärer Aufnahmen. Ein frühes Dokument aus den Sechzigerjahren von Luciano Pavarotti gibt es zu bewundern: Der junge Italiener serviert die Arie "Quanto è bella, quanto è cara" aus L'elisir d'amore mit staunenswerter Strahlkraft und Reinheit der Tonproduktion. Auch seine Kollegen Placido Domingo und José Carreras fehlen nicht, wobei letzterer in "Vesti la giubba" aus I Pagliacci leider bereits die bekannten, mit Kraft kompensierten Ermüdungserscheinungen zeigt, die auch heutzutage die Freude über seine Auftritte schmälern. Historisches ist vertreten mit einer wunderbaren Mattinata, gesungen vom herrlich dunkel timbrierten Mario Lanza, sowie mit Beniamino Giglis Interpretation von "A te, o cara" aus La Gioconda. Auch Enrico Caruso fehlt selbstverständlich nicht, er glänzt mit Celeste Aida von Verdi. Unter den deutschen Tenören stechen neben Joseph Schmidt, der mit "Freunde, vernehmet die Geschichte" ein im hohen D gipfelndes Bravourstück vorträgt, und Fritz Wunderlich vor allem Siegfried Jerusalem und Peter Seiffert hervor. Letzterer meistert die schwere Arie "Von Jugend auf in dem Kampfgefild" bravourös, und seine eigentlich sehr lyrische Stimme ist in dieser anstrengenden Partie besonders reizvoll. Siegfried Jerusalem kann in "Ach! so fromm, Ach! so traut" aus Martha den ganzen Schmelz seiner charakteristischen Stimme mit dem etwas sandigen Timbre ins Feld führen, und man fragt sich, warum dieser hochbegabte Sänger seine wertvolle Stimme permanent überlasten mußte. René Kollo hinterläßt mit "Glück, das mir verblieb" von Korngold eher einen etwas blassen Eindruck, aber es ist auch unmöglich, gegen Joseph Schmidts überwältigende Interpretation dieser Arie anzusingen. Ein weiteres Highlight dieser spannenden Anthologie ist "Outside this House the World Changed" aus Vanessa, gesungen von Nicolai Gedda, dem vielseitigsten aller Tenöre. Seine Interpretation dieser Arie weckt das Interesse daran, die ganze, recht unbekannt gebliebene Oper Samuel Barbers kennenzulernen. --Michael Wersin Eine Kundenrezension:2 CDs, die ihr Geld wert sind 5 von 5 PunktenFür Klassik-Freunde ist diese Doppel-CD von nicht zu unterschätzendem Wert. Zum einen bringt sie uns Tenöre stimmlich nahe, die man teilweise nur (noch) dem Namen nach kennt. Viele Berühmtheiten sind darunter. Zum anderen lernt derjenige, der es noch nicht weiß: Tenor ist nicht gleich Tenor. So, wie es verschiedene Sprechstimmen gibt, so hat auch jeder Sänger für ihn typische stimmliche Merkmale, die unverkennbar sind. Und hiermit gibt er dem von ihm gesungenen Titel seinen unverwechselbaren Charakter. Ob die hier aufgezeichneten Titel verschiedener Sänger für diese repräsentativ sind, bleibt dahingestellt. Manches ist vielleicht nicht vergleichbar, da auch einige historische Aufnahmen darunter sind. Man würde im nachhinein diesen (einzelnen) Sängern wünschen, dass sie damals eine bessere Technik gehabt hätten, dennoch erkennt man deutlich den Stimmcharakter. Die CD 1 beginnt gleich mit Nessun Dorma, wovon oft behauptet wird, dass niemand diese Arie so gefühlvoll singen könne wie der erstaunlicherweise so hochgelobte Paul Potts. Aber gerade DEN Opernfreunden, die diesen "Zufallssänger" so in den Himmel heben, möchte ich einmal diese Doppel-CD hier ans Herz legen - sie werden sicher eines besseren belehrt werden, wenn sie sich einen echten Profi anhören, der mindestens genau so gefühlvoll singt. Ich möchte hier einmal eine Reihe von Sängern mit ihren Stimmen herausgreifen, die mich überrascht und angenehm berührt haben. CD 1: Thomas Moser (Titel 6): sehr ausgewogene Stimme, mir bis dato unbekannt. Nicht zu vergessen Placido Domingo, den aber wohl jeder kennt (Titel 7) und der auf dieser CD außerdem auch als Dirigent tätig war. Richard Tucker (11): kraftvoll und tief gefärbt. Franco Corelli (12): strahlende und sehr angenehme Stimme. Giuseppe di Stefano (14): Stimme sehr angenehm und ausgewogen. Benjamino Gigli (16): angenehme, reife Stimme. Giacomo Lauri-Volpi (18): gepflegte Stimme mit hohem Wiedererkennungswert. Enrico Caruso (19): Der angeblich jemals beste Sänger der Welt wird hier leider zum Opfer der damals schlechten Technik. Dennoch ist es sicherlich interessant, ihn einmal singen zu hören. CD 2: Nicolai Gedda (2): helle Stimme. René Kollo (3): hell, lyrisch. Peter Seiffert (4): auffallend geschmeidige, helle Stimme. Siegfried Jerusalem (5): kraftvoll, trotzdem lyrisch. Francisco Araiza (6): sehr gefällig, gefühlvoll, geschmeidig. Peter Schreier (7): hell und klar. Rudolf Schock - noch gar nicht so lange her - (8): reife Stimme. Fritz Wunderlich (9): sehr gepflegt, gefällig, mittlere Tenorlage. Sándor Kónya (10): tief gefärbte Stimme. Jess Thomas (11): typischer Tenor, hell, aber kraftvoll. Joseph Schmidt (12): vom Stimmcharakter eher tief gefärbt. Richard Tauber (13): heller Tenor. Lauritz Melchior (14): kraftvoll, Heldentenor. Neugierig geworden? Die Auswahl ist nicht gerade klein: 33 meist berühmte Tenöre mit unterschiedlichen Stimmen und verschiedenen Titeln aus verschiedenen Zeiten. Man ist oftmals überrascht, hat sie sich vielleicht anders vorgestellt. Ich bin sicher: Wer diese Doppel-CD einmal besitzt, wird angenehm überrascht sein und bald mehrere absolute Lieblingssänger herausgefunden haben. Eine Empfehlung für den einen oder anderen Sänger kann ich leider nicht geben, da die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind. |
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Opera Gala - Turandot (Auszüge) von Sutherland, Pavarotti, Mehta, LpoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,76 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1998 |
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ProduktbeschreibungTURANDOT QS Aus der Amazon.de-RedaktionÜblicherweise wird Joan Sutherland nicht als Sängerin für Puccini-Rollen betrachtet. Tatsächlich sang sie die Rolle von Turrandot nur im Aufnahmestudio. Doch für diese Aufgabe war sie wie geschaffen; mit ihrer Stimme, die keine Leistungsgrenze zu kennen scheint und ihrer Persönlichkeit, die Verletzlichkeit hinter dem Eindruck von eisiger Distanz verbirgt. Darüber hinaus hatte sie einen idealen Kollegenkreis, allen voran Luciano Pavarotti: Sein "Nessun dorma" ist quasi zu seiner Erkennungsmelodie geworden. --Joe McLellan 4 Kundenrezensionen:atemberaubend 5 von 5 Punktenich gebe zu, ich habe und kenne nur diese eine aufnahme der "turandot". mir reicht diese vollkommen. und das meine ich im positivsten sinne. was braucht es noch anderer versuche, wenn der erste schon ein weltrekord ist? unglaublich diese brillanz der stimmen, besonders natürlich pavarotti, aber auch die sutherland und die junge caballe!! mehr will ich dazu nicht schreiben. hört selber! lassen wir doch all diese krümelkackerei. was gut ist, setzt sich durch. diese aufnahme kann ich nur empfehlen! eine der besten aufnahmen, die ich je gehört habe 5 von 5 Punktender meinung meines vorgängers kann ich mich ganz und gar nicht anschließen. die hier vorliegende turandot unter zubin mehta ist eine der besten, die ich je gehört habe. dem jugendlich heldenhaften des (nur im bildlichen sinne) "kopflosen", da aus reiner begierde handelnden calaf wird durch die noch unverbrauchte stimme luciano pavarottis in vorbildlicher weise rechnung getragen. nessun dorma, zurecht pavarottis paradestück, meistert er wie kein zweiter. montserrat caballe ist eine bezaubernde liu, deren pianissimo auf dem b in alto uns die luft anhalten lässt und die mit ihrem lyrischen timbre eine echte verkörperung dieser rolle erschafft. bleibt joan sutherland. ihre hier erzielte leistung lässt sich mit einem wort beschreiben: grandios! ihre technik sitzt perfekt, ihre spitzentöne leuchten wie sterne und sie besitzt trotz ihres wunderschönen und doch so voluminösen koloratursoprans die nötige dramatik, von der katia ricciarelli (die besser nie auf die von karajan so oft angestrebte ver-lyrisch-ung eingegangen wäre) nicht mal zu träumen wagt. fazit: ein fest der stimmen, eine idealbesetzung der rollen, die wohl kaum zu überbieten ist. GRANDIOSE PUCCINI - INTERPRETATION 5 von 5 PunktenBesser kann man "Turandot" nicht darbieten: Grandiose Solisten, prachtvolle Chöre und ein exzellentes Orchester unter der Stabführung von Zubin Metha. Joan Sutherland singt die exponierte Partie der Turandot mit strahlender Stimme und trompetenhaften Höhen. Eine wirklich atemberaubende Symbiose von technischer Perfektion und dramatischem Aplomb! Luciano Pavarotti ist einer der besten Interpreten des Kalaf der letzten 30 Jahre. Mit glanzvoller Stimme und Bravour beeindruckt der Sänger. Die Duette mit Joan Sutherland sind vokale Magie. Montserrat Caballé ist eine lyrische Liu der Extraklasse mit schwebenden Pianissimi, die unerreicht sind. Alle anderen Solopartien sind ebenfalls hochkarätig besetzt. Referenzaufnahme! Sympton einer Aufnahmen-Inzucht 2 von 5 PunktenDiese Aufnahmne kann als Prototyp-Aufnahme gesehen werde, in der Hinsicht, als Sänger engagiert wurden, die ihre Rollen noch nie oder nur einmal (Pavarotti) gesungen haben, ganz einfach, weil sie nicht über die stimmlichen Ressourcen verfügen, um diese Rollen glaubhaft auf der Bühne zu singen. Viel mehr zu empfehlen wäre die Gesamtaufnahme mit Corelli und Nilsson, zwei wahre Stimmgiganten, die es nicht wegen Brustschwäche notwendig hatten, sich durch technische Hilfsmittel unterstützen zu lassen,oder, wem es an neueren Aufnahmen gelegen ist, die Aufnahmen unter Karajan mit Domingo, der den Kalaf allerdings auch nicht zu "seien" Partien zählen kann. |
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Puccini: Turandot (Querschnitt) [italienisch] von Ricciarelli, Domingo, Karajan, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 8,58 Erscheinungsdatum: Mai 1988 |
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Mefistofele (Ga) von Pavarotti, Caballe, Freni, Fabritiis, NpoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,70 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2005 |
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4 Kundenrezensionen:Phantastisch! 5 von 5 PunktenDer letzte Ton der Aufnhame ist so eben verklungen und ich bin von diesem grandiosen Werk so begeistert, dass ich sofort eine Rezension zu dieser wundervollen Aufnahme schreiben muss. Selten hat ein Werk so großen Eindruck auf mich gemacht. Obwohl ich Boito vorher überhaupt nicht kannte, wusste ich schon nach der Ouvertüre, das ich diese Musik lieben würde. Die Sänger sind unglaublich. Allen voran steht Mirelle Freni, die eine unsagbar menschliche und zarte Margherita darstellt. Ihre Stimme strahlt in der Höhe und sie vermag die Musik so menschlich vorzutragen, das man wirklich ins Träumen geraten kann. Brilliant ist auch Pavarotti, welcher mit atemberaubenden Höhen und gelungener Darstellung verblüfft. Er singt einen unglaublichen Faust. Nicolai Ghiaurov, der leider kürzlich verstorben ist, macht dem Ruf, der ihm vorrauseilt alle Ehre! Er ist als Mephisto so überzeugend und dramatisch, dass man direkt angst bekommen könnte. Caballé ist hier als Elena zu hören. Nur so viel sei gesagt. Es ist wohl kaum möglich, das irgendjemand in der Lage ist, diese Rolle nur annähernd so wunderbar zu singen und den Charakter so brilliant zu verkörpern, wie diese grandiose Sängerin. Die Musik an sich ist einfühlsam, sanft, aber auch erschütternd und zutiefst dramatisch. Chor und Orchester sind wunderbar. Besonders die atemberaubenden Chorszenen, welche dieses Werk zu bieten hat, verblüffen den Hörer. De Fabritiis liefert ein dynamisches und dramatisches Dirigat. Also eine echte Traumaufnahme. Es bleiben keine Wünsche offen. Greifen sie zu, so lange der Vorrat reicht. So eine tolle Aufnahme gibt es nicht alle Tage! Phantastisch 5 von 5 PunktenDer letzte Ton der Aufnhame ist so eben verklungen und ich bin von diesem grandiosen Werk so begeistert, dass ich sofort eine Rezension zu dieser wundervollen Aufnahme schreiben muss. Selten hat ein Werk so großen Eindruck auf mich gemacht. Obwohl ich Boito vorher überhaupt nicht kannte, wusste ich schon nach der Ouvertüre, das ich diese Musik lieben würde. Die Sänger sind unglaublich. Allen voran steht Mirelle Freni, die eine unsagbar menschliche und zarte Margherita darstellt. Ihre Stimme strahlt in der Höhe und sie vermag die Musik so menschlich vorzutragen, das man wirklich ins Träumen geraten kann. Brilliant ist auch Pavarotti, welcher mit atemberaubenden Höhen und gelungener Darstellung verblüfft. Er singt einen unglaublichen Faust. Nicolai Ghiaurov, der leider kürzlich verstorben ist, macht dem Ruf, der ihm vorrauseilt alle Ehre! Er ist als Mephisto so überzeugend und dramatisch, dass man direkt angst bekommen könnte. Caballé ist hier als Elena zu hören. Nur so viel sei gesagt. Es ist wohl kaum möglich, das irgendjemand in der Lage ist, diese Rolle nur annähernd so wunderbar zu singen und den Charakter so brilliant zu verkörpern, wie diese grandiose Sängerin. Die Musik an sich ist einfühlsam, sanft, aber auch erschütternd und zutiefst dramatisch. Chor und Orchester sind wunderbar. Besonders die atemberaubenden Chorszenen, welche dieses Werk zu bieten hat, verblüffen den Hörer. De Fabritiis liefert ein dynamisches und dramatisches Dirigat. Also eine echte Traumaufnahme. Es bleiben keine Wünsche offen. Greifen sie zu, so lange der Vorrat reicht. So eine tolle Aufnahme gibt es nicht alle Tage! Herausragende Aufnahme, unglaublicher Preis! 5 von 5 PunktenWie schon von den vorherigen Rezensenten beschrieben handelt es sich um eine der besten Plattenaufnahmen überhaupt. Mirella Freni ist eine unglaublich gute Magarete, Pavarotti ein sehr sensibler Faust mit absoluter Sicherheit in dieser außergewöhnlich schweren Rolle. Nicolai Ghiaurov ein wahrer Dämone. Insgesamt eine klare Empfehlung, insbesondere da ich vor einigen Jahren für das damals noch aus 3 CDs bestehende Set noch 105,- DM bezahlt habe (wobei die Aufnahme jeden Pfennig wert ist). Wunderschöne Aufnahme 5 von 5 PunktenEigentlich habe ich mir diese Aufnahme nur wegen Pavarottis "dai campi, dai prati" gekauft, mittlerweile ist sie aber eine meiner Lieblingsopern. Nicolai Ghiaurov gibt einen herrlich ironisch "bösen" Mefistofele und Pavarotti begeistert nicht nur bei seinem gefühlvollen "dai campi,...". Sowieso ist "Mefistofele" eine sehr abwechslungsreiche Oper und die Liebesduette von Pavarotti mit Freni im zweiten ("dimmi se credi, Enrico") und mit Caballé im vierten Akt ("forma ideal, purissima", "O incantesimo! parla! parla!") sind einfach sehr schön anzuhören. |
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Artists of the Century - Jussi Björling - The Ultimate Collection von Jussi BjörlingAudio CD von Rca Red S. (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 19,45, Angebote ab EUR 8,10 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1999 |
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3 Kundenrezensionen:Prachtvoll und unwiederholbar 5 von 5 PunktenWenn das keine "Ultimate Collection" ist! Jedes einzelne dieser insgesamt 32 Musikstücke ist ein Juwel, aber einige davon sind ganz besonders hochkarätig: CD 2 enthält die fünf berühmten Duette mit Robert Merrill, die zwischen 1950 und 1957 unter der Leitung von Renato Cellini in New York entstanden sind. Es sind absolute Höhepunkte einmaliger Gesangskunst, sie gehören allesamt in den CD-Olymp, weil sie ganz und gar unübertrefflich sind. Das Perlenfischer-Duett ist ein einzigartiges Erlebnis, und die Szene Jago-Othello aus Verdis Spätwerk läßt schier den Atem stocken. Aber auch die Duette aus Don Carlos, La Forza del destino und La Bohème sind ohne Konkurrenz. Bei den meisten übrigen Stücken handelt es sich um Auszüge aus Opern-Gesamtaufnahmen, durchweg von beneidenswerter Qualität, aber auch Einzelaufnahmen aus diversen Recitals sind nicht ausgespart, u.a. Arien aus Faust, Martha, Fürst Igor und Eugen Onegin, die seit ihrer ersten Veröffentlichung in den 1950er Jahren zu den Geheimtips aller Freunde großer Gesangskunst gezählt werden. Das Album wird noch ergänzt durch einige - deutsch gesungene - Lieder von Schubert und Richard Strauss, die vielleicht nicht ganz den Rang der anderen Stücke erreichen, aber als seltene Darbietungen des großen schwedischen Tenors durchaus ihren Wert haben. Das 3-sprachige Booklet bringt einen guten Aufsatz von Robert Cowan über den Sänger und die vorgestellten Aufnahmen, außerdem werden die Aufnahmedaten sowie die beteiligten Künstler und Orchester aufgeführt. Die Aufnahmen wurden für diese Ausgabe nochmals digital neu abgemischt und auf Hochglanz gebracht. Dieses Album ist Pflicht für alle Freunde großen Gesangs. Die ideale CD für Björling Einsteiger - Best of Jussi! 5 von 5 PunktenBesonders empfehlenswert ist die CD 2 mit Duetten: u.a. mit der legendären Aufnahme des Perlenfischer-Duetts mit Robert Merrill und dem Schlußduett aus Aida mit Zinka Milanov. Kaum ein Tenor singt so ein herrliches Piano. Auf der CD 1 kann man eine der wenigen Aufnahmen von "Una furtiva lagrima" geniesen. Außerdem sind auf dieser CD die schönsten Arien für Tenor zusammengestellt: "Che gelida manina" - La Boheme, "Nessun dorma" - Turandot, "Vesti la giubba" - Pagliazzo, ... Ultimative Tenorplatte 5 von 5 PunktenMan braucht heute nicht mehr viel zu sagen. Es hat sich herumgesprochen, dass Jussi Björling die schönste Tenorstimme nach Caruso besaß, und eine Reihe seiner Aufnahmen haben einfach Maßstäbe gesetzt - nicht zuletzt die Duette mit Robert Merrill. Da können die drei vergreisten Tenöre einpacken. Diese Klangschönheit, wie sie Björling auf Mono erreicht hat, kriegen Domingo und Konsorten nicht hin, trotz aller technischen Tricks. Wer ultimativen Tenorgesang hören möchte, greife zu Björling! |
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Duetti Amorosi von Caballe, CarrerasAudio CD von Philips (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 3,47 Erscheinungsdatum: November 1992 |
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Manon Lescaut (Gesamtaufnahme) von Kiri te Kanawa, Jose Carreras, Riccardo ChaillyAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 13,00 Erscheinungsdatum: Januar 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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