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Produkt-Bild: Das Wohltemperierte Klavier I

Das Wohltemperierte Klavier I von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,98, Angebote ab EUR 14,49

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Das Wohltemperierte Klavier I

Tracks:

Disk 1
  • Prelude in C major BWV 846 (Original Version)
  • Fugue in C major BWV 846
  • Prelude in C minor BWV 847
  • Fugue in C minor BWV 847
  • Prelude in C sharp major BWV 848
  • Fugue in C sharp major BWV 848
  • Prelude in C sharp minor BWV 849
  • Fugue in C sharp minor BWV 849
  • Prelude in D major BWV 850
  • Fugue in D major BWV 850
  • Prelude in D minor BWV 851
  • Fugue in D minor BWV 851
  • Prelude in E flat major BWV 852
  • Fugue in E flat major BWV 852
  • Prelude in D sharp minor/E flat minor BWV 853
  • Fugue in D sharp minor/E flat minor, BWV 853
  • Prelude in E major BWV 854
  • Fugue in E major BWV 854
  • Prelude in E minor BWV 855
  • Fugue in E minor BWV 855
  • Prelude in F major BWV 856
  • Fugue in F major BWV 856
  • Prelude in F minor BWV 857
  • Fugue in F minor BWV 857
Disk 2
  • Prelude in F sharp major BWV 858
  • Fugue in F sharp major BWV 858
  • Prelude in F sharp minor BWV 859
  • Fugue in F sharp minor BWV 859
  • Prelude in G major BWV 860
  • Fugue in G major BWV 860
  • Prelude in G minor BWV 861
  • Fugue in G minor BWV 861
  • Prelude in A flat major BWV 862
  • Fugue in A flat major BWV 862
  • Prelude in A flat minor/G sharp minor BWV 863
  • Fugue in A flat minor/G sharp minor BWV 863
  • Prelude in A major BWV 864
  • Fugue in A major BWV 864
  • Prelude in A minor BWV 865
  • Fugue in A minor BWV 865
  • Prelude in B flat major BWV 866
  • Fugue in B flat major BWV 866
  • Prelude in B flat minor BWV 867
  • Fugue in B flat minor BWV 867
  • Prelude in B major BWV 868
  • Fugue in B major BWV 868
  • Prelude in B minor BWV 869
  • Fugue in B minor BWV 869

Produktbeschreibung


POLLINI / BACH WELL-TEMPERED CLAVIER I BRIL
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Unangenehme Hintergrundgeräusche
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich beurteile hier lediglich die Qualität der Aufnahme - und diese lässt sehr zu wünschen übrig.
Anfangs erschien es mir, als müsste meine CD
defekt sein, aber es sind offenbar schwere Atemgeräusche des Pianisten, welche häufig wie ein
deutliches "Kratzen" vernehmbar sind.
große Enttäuschung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Diese CD habe ich blind im Vertrauen auf den Interpreten gekauft, dessen Chopin-, Brahms- und modernen Aufnahmen Referenzcharakter besitzen. Umso größer die Entäuschung: Es handelt sich um eine völlig überpedalisierte undifferenzierte Aufnahme, die zu einem z.T. grotesken Klangbrei führt (z.B. Präludium c-moll). Dazu eine völlig inkonsequente Stimmführung, indem Themen in der Verarbeitung nur noch teilweise herausgearbeitet werden. Zuletzt präsentiert er Präludien allzu Chopin-nah als bloßes jeu perlé.
Dies alles wird verstärkt durch die schlechteste Aufnahmetechnik, die ich in den letzten Jahren erlebt habe: Es hallt (Münchner Herkulessaal), als ob die Aufnahme in einer Turnhalle entstanden sei - mit dem Flügel in der einen Ecke und den Mikrofonen in der anderen.
klare Empfehlung: Finger weg, das Geld ist in praktisch jede andere Aufnahme besser investiert (mindestens in Gulda, Perahia und Gould).
Bach ist Mailänder
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Dem ist nichts hinzuzufügen: "Es ist dies nicht nur ein hinreißendes Geburtstagsgeschenk für jenes Plattenlabel, bei dem der Pianist seit Jahrzehnten ausschließlich veröffentlicht. Nein, es ist dies seine faszinierendste Aufnahme und damit eine der beeindruckendsten Klavierplatten überhaupt geworden . . . weil ihm die Quadratur des Kreises gelingt: Wann schon konnte ein Tastenspieler diese Folge aus 24 Präludium & Fugen-Paaren schon derart logisch nachvollziehbar und für Hörer derart unanstrengend als stimmig geschlossenen Zyklus spielen? Pollini gelingt dieses Wunder . . . Pollinis Bach, das ist eine völlig eigene Welt, die die Eleganz Chopins kennt, die strukturelle Klarheit der Debussy-Etüden, den drängenden Impetus Beethovens, die träumerische Luzidität Schumanns sowie Nonos Liebe zur Utopie. Dass Pollini dies alles bei Bach zu einem Amalgam verbindet, wodurch er der ungeheuren Weite von Bachs kompositorischen Denken Rechnung trägt, das ist nur eine der ganz großen Stärken dieser Aufnahme . . . nichts ist dem Zufall überlassen, sondern, für den Hörer fast unbemerkbar, stets stimmiger Teil des Grundgedankens, dass das "Wohltemperierte Klavier" als ein geschlossener Zyklus verstanden werden muss . . . [Bach] wiederholt sich nie, er beschreibt vielmehr mit seinen Tönen das Universum. Und Pollini, Bachs Prophet, weist mit nie erlahmender Energie und stets lustvoll herausfordernder Phantasie konsequent auf diesen Reichtum hin. Das Ergebnis aber kann nur als suchtgefährdend eingestuft werden" (Reinhard J. Brembeck, Süddeutsche Zeitung / 30. Oktober 2009).
ein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schon in der Schule wird man damit konfrontiert, uns wer ernsthaft Musik betreibt hat die Pflicht, davon gehört haben zu müssen.

Hier ist nun eine gesammelte Fassung in Tönen und das auch noch in guter Qualität.
Umstritten
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Hier und bei der professionellen Kritik. Heute wählen diverse Kritiker der Süddeutschen diese Aufnahme zu einer der wesentlichen Jahres, gleich mehrere, aber man kann auch das lesen.:

"Mit großer Spannung ist sie allgemein erwartet worden: Maurizio Pollinis erste Bach-Aufnahme. Umso größer ist die Enttäuschung, die diese CD hinterlässt. Nicht nur klanglich, weil alles mit viel zu viel Hall zugekleistert ist. Nicht weil Pollini - ganz ungewohnt - kleine Ungenauigkeiten unterlaufen. Da rutschen einzelne Töne weg, sind Läufe ungleichmäßig. Sondern in der Interpretation, die Bachs Musik Züge verleiht, die nun wirklich nicht zu ihr passen: Sprunghaftigkeit, Unentschlossenheit und Hektik. Wie von einer inneren Unruhe getrieben spielt Pollini (sein immer wieder hörbares heftiges Atmen verrät die Anspannung). Er präsentiert zahlreiche seltsame Tempowechsel, jähe Dynamikbrüche, keine oder kleine statt großer Spannungsbögen. Nur gelegentlich findet er in einigen Sätzen wie den Präludien in cis-moll oder in E-Dur einen ruhigen, überzeugenden Zugang."

Wenn ich an die Aufnahmen denke, die ich kenne, fällt mir bei den Klavierversionen zuerst Richter ein, dann aber auch die "schräge" von Christian Zacharias. Interessant, dass Richter viel weniger umstritten mit seiner Auffassung ist, Christian Zacharias sicher ein Aussenseiter, aber man jeden empfehlen, sich das einmal anzuhören, wie transparent, und mit welcher Anschlagskultur.

Wenn ich dagegen Pollini höre, stellt sich bei mir auch eher eine gewisse Langeweile ein. Gegenüber der Konkurrenz sicher keine Referenz. Da wären ja auch Schiff und Gulda, von Gould gar nicht zu schreiben. Die Herausforderung, das "alte Testament" des Pianisten zu gestalten, dass man über 24 Präludien und Fugen interessiert bleibt, ist erheblich.

Ich meine, dies ist Pollini nicht gelungen.
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Produkt-Bild: Sämtliche Etüden Op. 10 und 25 (Gesamtaufnahme)

Sämtliche Etüden Op. 10 und 25 (Gesamtaufnahme) von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,11, Angebote ab EUR 6,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1985
Zoom ± Produkt-Bild: Sämtliche Etüden Op. 10 und 25 (Gesamtaufnahme)

Tracks:

  • Nr. 1 C-dur
  • Nr. 2 a-moll
  • Nr. 3 E-dur "Adieu tristesse"
  • Nr. 4 cis-moll
  • Nr. 5 Ges-dur
  • Nr. 6 es-moll
  • Nr. 7 C-dur
  • Nr. 8 F-dur
  • Nr. 9 f-moll
  • Nr. 10 As-dur
  • Nr. 11 Es-dur
  • Nr. 12 c-moll
  • Nr. 1 As-dur
  • Nr. 2 f-moll
  • Nr. 3 F-dur
  • Nr. 4 a-moll
  • Nr. 5 e-moll
  • Nr. 6 gis-moll
  • Nr. 7 cis-moll
  • Nr. 8 Des-dur
  • Nr. 9 Ges-dur
  • Nr. 10 h-moll
  • Nr. 11 a-moll
  • Nr. 12 c-moll

Produktbeschreibung


SÄMTLICHE ETÜDEN OP.10+25 GA
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5 Kundenrezensionen:

Unerreicht noch lange Zeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vieles kann man ausführen über diese Einspielung. Alles ist bereits gesagt. Kann man die Etüden besser spielen ? Wohl nicht, höchstens anders. Schön, wenn mal etwas Bestand hat. Und so brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, daß diese Einspielung noch 20 Jahre Referenz bleiben wird, mindestens. Kurz: Pollini reicht niemand das Wasser, auch die ganz Großen nicht.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Pollini, der selbst einmal als Sieger aus dem Chopin Wettbewerb hervorging, erlangte seinen großen Durchbruch an die Weltspitze der großen Pianisten durch seine inzwischen legendär gewordenen Chopin Aufnahmen.
So haben auch seine Gesamteinspielung der Chopin Etuden ihren unangefochtenen Rang erlangt und stehen bis heute unersetzlich wertvoll da.
Die Chopin Etuden, alles sehr kurze Stücke, lassen den Zuhörer kaum erahnen, was sie vom Pianisten erfordern, wieviel Enormes ein Pianist leisten muß, um diese Werke zum Klingen zu bringen, oder um es mit Cortots Worten zu sagen: daß der Musiker ohne Virtuosität ebensowenig Zugang hat, wie der Virtuose ohne Musikalität.
Nun, daß Pollini Virtuosität besitzt, das beweist er gleich mit den ersten zwei Etuden. Pollini macht keinerlei Abstriche im Tempo, in keine einzige der Etuden, (technische Schwierigkeiten scheinen ihm absolut fremd zu sein,) sein Klavierspiel ist immer von großer Klarheit und Brillanz geprägt. Nicht die Tatsache, daß er alle Schwierigkeiten meistert überzeugt, sondern vielmehr der Umstand mit welcher bestechenden Durchsichtigkeit (man vermag wirklich alle Töne zu hören, nirgendwo überdeckt das Pedal irgendwelche Passagen) und mit welcher dynamischen Variablität jede einzelne Etude zum Strahlen gebracht wird.
Insgesamt spielt Pollini äußerst kultiviert, makellos rein und unsentimal, ohne jedoch die Lyrik ganz außer acht zu lassen (man achte auch auf die langsamen Etuden). Es verwundert daher nicht, daß Pollinis legendäre Aufnahme der Chopin Etuden bis heute Referenzcharakter haben.
Ich komme jedoch nicht ganz umhin, etwas sehr Subjektives hinzuzufügen: ich vermisse in Pollinis Spiel generell hin und wieder ein wenig die Poesie (man vergleiche sein Chopin-Spiel etwa mit Rubinstein oder Cortot; letztendlich aber wohl pure Geschmackssache), kann aber diese CD dennoch uneingeschränkt empfehlen.
Die Referenz - bis heute
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist und bleibt die Referenzeinspielung der Chopin-Etüden.
Zwar ist die Zahl der Einspielung inzwischen Legion, dennoch hat Pollini mit dieser Interpretation den Markstein gesetzt, den bisher kein Pianist je wieder erreicht hat (meiner Meinung nach auch nicht Perahia mit seiner neuen Einspielung)!
Die CD ist sicher aufnahmetechnisch nicht mehr die jüngste, aber man empfindet dies, angesichts der großartigen Interpretation, als nicht besonders störend !
Diese CD sollte in keiner Klaviermusisammlung fehlen !
Die Referenz - bis heute
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist und bleibt die Referenzeinspielung der Chopin-Etüden.
Zwar ist die Zahl der Einspielung inzwischen Legion, dennoch hat Pollini mit dieser Interpretation den Markstein gesetzt, den bisher kein Pianist je wieder erreicht hat (meiner Meinung nach auch nicht Perahia mit seiner neuen Einspielung)!
Die CD ist sicher aufnahmetechnisch nicht mehr die jüngste, aber man empfindet dies, angesichts der großartigen Interpretation, als nicht besonders störend !
Diese CD sollte in keiner Klaviermusisammlung fehlen !
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zugegeben, die Aufnahme ist wahrlich keine Neuheit mehr. Sie stammt vielmehr von Anfang der 70ziger Jahre des inzwischen vergangenen Jahrhunderts und entspricht auch hinsichtlich der Aufnahmetechnik sicherlich nicht den neuesten Errungenschaften. Kein Super Bit Mapping, 4D Audio oder 24 Bit Technik. Dafür aber pianistische Technik vom Allerfeinsten.
Kein Wunder, der Interpret machte durch sein unglaubliches Chopin Spiel auf sich aufmerksam, und dies bereits viele Jahre zuvor, 1959 nämlich, als er den legendären Warschauer Chopin Wettbewerb gewann. In der Jury damals kein Geringerer als Arthur Rubinstein, bis heute eine der höchsten Instanzen in Sachen authentischer Interpretation des polnischen Klavierpoeten.
Der Altmeister hatte in seiner langen Laufbahn selbst alle Werke Chopins für die Schallplatte produziert, auch die technisch ungeheuer anspruchsvollen Etüden.
Wer aber die technisch wie musikalisch gleichermaßen vollendete Wiedergabe dieser Werke durch Pollini hört, kann in Rubinstein nur den äußerst fairen Verlierer sehen. Nie zuvor wurden die beiden Zyklen pianistisch so souverän und dabei gleichzeitig musikalisch erfüllt dargeboten wie hier. Äußerste Brillianz und Virtuosität blenden auch heute noch jeden Zuhörer. Doch Pollini gelingt gleichzeig das Kunststück, ein Höchstmaß an Gesanglichkeit und Klangzauber zu entfalten. Die Gattung Etüde wird unter seinen Finger förmlich transzendiert, Technik und Poetik, pianistische Aufgabenstellung und musikalische Aussage geraten zur Symbiose.
Spätere Aufnahmen Pollinis waren häufig von allzu klassizistischen Einflüssen gekennzeichnet, die schnell in Sprödigkeit ausarteten.
In dieser Aufnahme der Chopin Etüden erleben wir jedoch einen Jahre zuvor als extremen Hitzkopf gestarteten Künstler, der ein gewisses Maß an Reife erreicht hat, ohne jedoch die Befähigung verloren zu haben, vibrierende Spannung zu erzeugen.
Diese CD Aufnahme dokumentiert einen Ausnahmekünstler auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Viele Einspielungen der Chopin Etüden sind in der Zwischenzeit veröffentlicht worden, um ihren Referenzstatus braucht sich diese Aufnahme gleichwohl keine Sorgen zu machen.
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Produkt-Bild: Balladen/Mazurken/Op.33-36,38

Balladen/Mazurken/Op.33-36,38 von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 8,90

Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Balladen/Mazurken/Op.33-36,38

Tracks:

  • Ballade No.2 in F, Op.38
  • Mazurka No.22 in G sharp minor Op.33 No.1
  • Mazurka No.23 in D Op.33 No.2
  • Mazurka No.24 in C Op.33 No.3
  • Mazurka No.25 in B minor Op.33 No.4
  • Waltz No.2 in A flat, Op.34 No.1 - "Valse brillante"
  • Nr. 2 a-moll "Grande valse brillante" "L'Adieu"
  • Waltz No.4 in F, Op.34 No.3
  • Original Version
  • 1. Grave - Doppio movimento (Original Version)
  • 2. Scherzo - Pi? lento - Tempo I (Original Version)
  • 3. Marche fun#bre Lento (Original Version)
  • 4. Finale Presto (Original Version)

Produkt-Bild: The Originals - Beethoven

The Originals - Beethoven von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 11,02

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1997
Zoom ± Produkt-Bild: The Originals - Beethoven

Tracks:

Disk 1
  • 1. Etwas lebhaft und mit der innigsten Empfindung Allegretto ma non troppo (Original Version)
  • 2. Lebhaft, marschm??ig Vivace alla marcia (Original Version)
  • 3. Langsam und sehnsuchtsvoll Adagio ma non troppo, con affetto (Original Version)
  • 4. Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossen- heit Allegro (Original Version)
  • 1. Allegro
  • 2. Scherzo Assai vivace - Presto - Prestissimo - Tempo I
  • 3. Adagio sostenuto
  • 4. Largo - Allegro risoluto
Disk 2
  • 1. Vivace, ma non troppo - Adagio espressivo - Tempo I
  • 2. Prestissimo
  • 3. Gesangvoll, mit innigster Empfindung Andante molto cantabile ed espressivo
  • 1. Moderato cantabile molto espressivo (Original Version)
  • 2. Allegro molto (Original Version)
  • 3. Adagio ma non troppo - Fuga Allegro ma non troppo (Original Version)
  • 1. Maestoso - Allegro con brio ed appassionato
  • 2. Arietta Adagio molto semplice e cantabile

Produktbeschreibung


KLAVIERSONATEN 28-32
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4 Kundenrezensionen:

Pianistische Extraklasse und interpretatorische Sorgfalt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
An kaum einem Klavierwerk der klassisch-romantischen Epoche haben sich die Gemüter so erhitzt wie an der so genannten "Hammerklaviersonate", der Klaviersonate in B-Dur, op. 106 von Beethoven. Diese größte, ja gewaltigste aller Sonaten steht in ihren technisch-pianistischen und interpretatorischen Ansprüchen so nahe an der Grenze zum Unspielbaren, dass kein geringerer als Nietzsche gemeint hat, nur eine Orchestrierung könne das Werk retten. Besonders an Beethovens extrem raschen Tempo- bzw. Metronomangaben scheiden sich seit jeher die Geister. Selbst bedeutende Beethoven-Interpreten vernachlässigen die Angaben schlichtweg. Daniel Barenboim spielt den ersten Satz in mehr als 13 Minuten, obwohl er bei Beachtung der Tempoangaben kaum neun Minuten dauern dürfte. Dabei hat Artur Schnabel bereits 1935 demonstriert, dass die von Beethoven vorgeschriebenen Tempi nicht nur MÖGLICH sondern auch SINNVOLL sind. Und damit sind wir bei Maurizio Pollini und der vorliegenden Aufnahme. Er spielt den Kopfsatz der Hammerklaviersonate zwar nicht ganz so schnell wie Schnabel, aber seine Intention ist die gleiche. Der erste Satz muss ein energiegeladenes Stürmen sein. Und genau so fasst Pollini ihn auch auf. Der von anderen Rezensenten über Pollini gestellte Emil Gilels spielt um zwei Minuten (!!!) langsamer und verwandelt den Satz dank seiner unvergleichlichen Anschlagkunst in einen wohlklingenden, mächtigen Klangstrom, er lässt sich von der Fülle verborgener Schönheiten zu einem allzu harmonischen Spiel verleiten. Dies wiederum verleitet manche Hörer dazu, auch die bessere Interpretation zu vermuten. Aber durch reines Harmonisieren kann man sich keinen Zugang zur Hammerklaviersonate verschaffen. Ein Blick in die Noten verrät uns, dass Beethoven nicht nur sehr rasches Tempo verlangt, sondern auch immerhin acht Ritardando-Vorschriften in den ersten Satz komponiert hat. Pollini setzt diese Vorschriften absolut schlüssig um, indem er klar macht, dass eine Verlangsamung nicht automatisch eine Beruhigung zum Andante bedeutet, sondern, dass ein Ritardando immer noch relativ rasch wirken kann, wenn man von einem extrem raschen Grundtempo ausgeht. Damit bleibt das Prinzip stürmisch, hinreißender Bewegtheit hinter jeder ausdrucksvollen Verlangsamung spürbar. Pollini entreißt den Satz damit jeder weihevollen, harmonisierenden Altersweisheit und vermittelt den Eindruck schlanker Vitalität, so, wie es in den Noten gefordert wird.
Dass Pollini neben dieser interpretatorischen Sorgfalt eine perfekte Technik besitzt, wurde für mich kaum je so deutlich wie in der abschließenden Fuge der Hammerklaviersonate. Obwohl ich diesen vierten Satz schon von einem guten Dutzend verschiedener Pianisten gehört hatte, konnte ich zur Fuge nie einen Zugang finden. Zu kompliziert, fast schon wirr erschien mir dieser Satz, überladen mit scheppernden Forte- oder Fortissimo-Trillern. Erst als ich Pollini gehört hatte, wurde mir das Wunderwerk dieses Satzes klar. Pollini schafft es, mit seiner unglaublichen motorischen Agilität, ein rasches Tempo mit absoluter Klarheit zu verbinden, den Trillern jedes unangenehme Klirren zu nehmen und einen wunderbaren, gewaltigen, beinahe Bachschen Melodienfluss zu erzeugen.
Auch Pollinis Interpretationen der übrigen Sonaten stehen auf sehr hohem Niveau. Dabei spielt es übrigens nicht die geringste Rolle, ob eine Variation des 2. Satzes von op. 111 sich nun mehr oder weniger nach Ragtime anhört, wie manche Zeitgenossen nicht müde werden zu betonen. Besagte Variation möglichst jazzig zu spielen, ist eine Modeerscheinung des 20. Jahrhunderts und kann deshalb kein Kriterium für die Bewertung einer Beethoven-Interpretation sein. Insbesondere Pianisten, die glauben, jeder Interpretation etwas ganz besonderes mitgeben zu müssen, neigen immer wieder zu solchen stilistischen Verirrungen und leider bleiben sie - wie auch im Falle von Ivo Pogorelich - den Beweis echter künstlerischer Reife meist schuldig und begnügen sich mit zur Schau gestellter Exzentrizität. Ein Blick in die Noten zeigt auch hier die künstlerische Überlegenheit von Pollini. Er ist auf exzentrische Mätzchen eben nicht angewiesen. Man höre stattdessen die wunderbare Melodieführung, die Tiefe und die leuchtende Lyrik in der E-Dur-Sonate oder im Adagio von op. 106. Oder den furiosen Ingrimm im ersten Satz von op. 111. Das spielt kein sog. Beethoven-Spezialist besser. Sicher, Arrau spielt das Arioso der c-moll-Sonate wohl noch ausgeglichener, Wilhelm Kempff bringt die endlosen Trillerketten desselben Satzes noch etherischer zum Klingen. Das ändert aber nichts am großartigen Gesamteindruck der vorliegenden Aufnahme. Vergessen wir darüber hinaus nicht, dass Pollini zum Zeitpunkt der Aufnahmen (1976/77) erst Mitte Dreißig war. Es dürfte schwer sein, heute einen Pianisten dieses Alters zu finden, der die späten Beethoven-Sonaten hinsichtlich interpretatorischer Reife und Sorgfalt sowie technischer Perfektion ähnlich souverän bewältigt wie Maurizio Pollini. Auch dies ist ein Indiz für Pollinis Extraklasse.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Zusammenstellung der letzten Klaviersonaten von Beethoven mit dem genialen Pianisten Pollini ist eine der schönsten Klaviereinspielungen, die in meiner Sammlung zu finden sind.
Die grandiose Interpretation Pollinis zeigt die weit in die Zukunft reichende musikalische Originalität Beethovens in jedem einzelnen Stück dieser wundervollen Zusammenstellung von Aufnahmen aus den Jahren 1976 und 1977.
Im letzten Satz der letzten Sonate, der c-moll opus 111, geschieht plötzlich, bei 6 min 30 sek, etwas völlig Überraschendes: Scott Joplin (1867, also 40 Jahre nach Beethovens Tod geboren) erscheint für zwei Minuten wie ein Geist aus Beethovens Zukunft und sein Maple Leaf Rag schwingt im Hintergrund mit ! Scott Joplin hatte im Alter von ca. 13 Jahren in Texarkana einen deutschen Klavierlehrer, der das unzweifelhaft vorhandene klassische Talent des jungen Scott förderte. Sollte dort eine Verbindung zu suchen sein ? Oder ist es eine Rückkopplung Pollinis in diesem Variationsfinalsatz von Beethovens letzter Sonate auf Einflüsse, die Beethovens Musik auf den jungen Joplin hatte ?
Gleichgültig wie auch immer, hier ist ein Stück Musikgeschichte festgehalten, das faszinierender kaum sein könnte!
Das geht besser
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Pollini hat eine sehr große Zahl wirklich leidenschaftlicher Anhänger, vor allem wenn es um Beethovens Klaviersonaten geht. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Sicher, die Einspielungen auch auf dieser Doppel-CD sind alle von sehr hoher Qualität. Aber es geht eben besser.
Bei der Hammerklaviersonate ist die Einspielung von Emil Gilels der Aufnahme von Pollini deutlich überlegen. Sie ist harmonischer, in den langsamen Passagen tiefer empfunden und besser ausgearbeitet. Bei Gilels atmet die Musik durchgängig.
Auch bei dem zweiten Großwerk dieser Veröffentlichung, Beethovens letzter Sonate, ist die Aufnahme von Pogorelich klar überlegen. Die so wichtige Rhythmik ist mechanischer, die Übergänge sind fließender, die Triller präziser. Und die Anklänge zum Ragtime sind um vieles überwältigender als bei Pollini.
Pollini arbeitet bei beiden Sonaten einzelne Teile sehr gut heraus. Aber dann zerbricht die Spannung immer wieder, das Werk zerfällt. Die Übergänge sind abgehackt, wie zusammengeschnitten. Es ist, als ob Pollini beim Übergang in andere Tempi Luft holen würde, bevor er in die Tasten greift. Dadurch entstehen kleinste Unterbrechungen, die unharmonisch wirken. In den schnellen Passagen wirkt Pollini bei dieser Aufnahme zusätzlich manchmal etwas schlampig.
Zugegeben, die Unterschiede sind minimal. Aber auf diesem absolut höchsten Niveau sind sie trotzdem hörbar und störend. Es geht eben noch besser.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In dieser Einspielung der 5 letzten Sonaten Beethovens gelingt es Maurizio Pollini auf beeindruckende Art und Weise alles das in seinem Spiel zu vereinen, was diese Sonaten auszeichnet.
Sowohl das energische und virtuose Element, wie es beispielsweise im Anfangssatz der Hammerklaviersonate oder auch der düsteren c-moll Sonate dringend erforderlich ist, wird heruasgesetllt. Beide werden in einem beachtlichen Tempo dargeboten und geraten Pollini dennoch nicht zügellos, da er es schafft, die Strukturen zusammen zu halten.
Andererseits gelingt es Pollini aber auch, die lyrische und sangliche Komponente hervorzuheben und gerade in den langsamen Sätzen die innere Spannung aufrecht zu erhalten.
Für das Plattenregal auf jeden Fall eine Bereicherung.
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Produkt-Bild: Nocturnes 1-20 (Ga)

Nocturnes 1-20 (Ga) von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 27,98, Angebote ab EUR 15,77

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Nocturnes 1-20 (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • Nocturne No.1 in B flat minor, Op.9 No.1
  • Original Version (Nr. 2 Es-dur)
  • Original Version (Nr. 3 H-dur)
  • Nocturne No.4 in F, Op.15 No.1
  • Original Version (Nr. 2 Fis-dur)
  • Nocturne No.6 in G minor, Op.15 No.3
  • Nocturne No.7 in C sharp minor, Op.27 No.1
  • Nocturne No.8 in D flat, Op.27 No.2
  • Nocturne No.9 in B, Op.32 No.1
  • Nocturne No.10 in A flat, Op.32 No.2
Disk 2
  • Nocturne No.11 in G minor, Op.37 No.1
  • Nocturne No.12 in G, Op.37 No.2
  • Nocturne No.13 in C minor, Op.48 No.1
  • Nocturne No.14 in F sharp minor, Op.48 No.2
  • Nocturne No.15 in F minor, Op.55 No.1
  • Nocturne No.16 in E flat, Op.55 No.2
  • Nocturne No.17 in B, Op.62 No.1
  • Nocturne No.18 in E, Op.62 No.2
  • Nocturne No.19 in E minor, Op.72 No.1

Produktbeschreibung


NOCTURNES
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5 Kundenrezensionen:

Zuviel Pedal ist eine Qual
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die wunderbaren Melodien der Nocturnes haben das Zeug zum Ohrwurm. Das ist eine ernste Gefahr, denn sie ertragen es nicht, wenn ihnen mit dem Pedal Bedeutung beigeraunt wird, und genau das macht Pollini hier, so virtuos sein Spiel sonst sein mag. Man höre zum Vergleich einmal die Einspielung von Tamas Vasary, dann weiss man, wie es wirklich geht.
Nachtstücke für Ausgeschlafene
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Maurizio Pollini,der bereits einige maßstabsbildenen Chopineinspielungen vorgelegt hat,beweißt auf dieser Aufnahme erneut sein ungeheures musikalisches Vermögen.Seine technischen Fertigkeiten und klangliche Brillanz ermöglichen es ihm den ganzen lyrischen Zauber der von Chopin so geschätzen Gattung zur Entfaltung zu bringen.Durch eine schier unwirkliche Nuancierung bringt er noch die zartesten Zwischentöne zur Geltung.Pollini nimmt die Kompositionen,die oft als rein nächtlich verträumte Mondscheinvertonung mißverstanden wird,auch intellektuell ernst und füllt sie mit geheimer Bedeutung auf.Eine wunderreiche Einspielung,klangvoll und virtuos,an der man lange und immer wieder seine Freude haben wird.
Pollini und das Atemholen...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also ich weiß ja nicht, wo man bei Klavieraufnahmen überall die Mikrofone aufbaut, aber in diesem Fall muß eines direkt am Revers Pollinis befestigt worden sein.
Denn während der gesamten Spielzeit der beiden CD's ist mit schöner Regelmäßigkeit Pollinis Geschnaufe unüberhörbar. Gelegentlich wird dies noch durch das Gebrummel des Meisters und gelegentliche sonstige störende Nebengeräusche im Münchner Herkulessaal getoppt, obwohl es sich nicht um Konzertaufnahmem handelt.
Insgesamt ist der Hörgenuß dadurch leider beträchtlich getrübt.
Referenzaufnahmen hören sich anders an.
Früher machte man solche Aufnahmen halt im Tonstudio...
Lästige Pflicht?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Vor allem eines hat die vorliegende Einspielung der Chopin-Nocturnes zu Tage gefördert: Pollini überschritt seinen technischen und intellektuellen Zenit vor langer Zeit. Wer hier eine interpretatorische Ausnahmeleistung im Stil seiner früheren Chopin-Einspielungen erwartet, wird herbe enttäuscht werden.

Allzu grosszügig von ihm verwendetes Pedal verwischt die Konturen, teilweise fragwürdige Tempi und die undifferenzierte Dynamik rauben den Stücken den intimen Charakter und lassen sie leblos und matt erscheinen. Mitunter stellt sich gar ein Gefühl der lästigen Pflichterfüllung ein. Wem wirklich etwas an den Nocturnes gelegen ist, sollte Claudio Arrau in Erwägung ziehen.

Bei den jüngeren Pollini-Einspielungen (Debussy-Preludes, Chopin Balladen) empfand ich des öfteren ein ähnliches Hörerlebnis. Hat Pollini selbst die Latte in seinen jungen Jahren zu hoch gelegt, oder hat ihn am Ende die Lust am musizieren verlassen? Jedenfalls mag der heutige Pollini einen längst nicht mehr auf die Art und Weise zu überzeugen, resp. faszinieren, wie ihm das vor langer Zeit gelang.
Technisch mangelhaft
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Pollini spielt Chopins Werke sehr schön ein, bis auf einige starke Akzentuierungen, die plötzlich aufrütteln. Die Klangqualität ist auch sehr gut, bis auf eine unerklärliche starke Rechtslastigkeit, die scheinbar auf die Aufnahmetechnik zurückzuführen ist, d.h. das Klavier steht nicht mittig, sondern weit rechts im Aufnahmebild. Haben andere Kunden dies auch bemerkt und gemeldet?
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Produkt-Bild: Davidsbündlertänze, Concert sans orchestre

Davidsbündlertänze, Concert sans orchestre von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,78

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Davidsbündlertänze, Concert sans orchestre

Tracks:

  • 1. Lebhaft
  • 2. Innig
  • 3. Etwas hahnb?chen
  • 4. Ungeduldig
  • 5. Einfach
  • 6. Sehr rasch
  • 7. Nicht schnell
  • 8. Frisch
  • 9. Viertel = 126
  • 10. Balladenm??ig. Sehr rasch
  • 11. Einfach
  • 12. Mit Humor
  • 13. Wild und Lustig
  • 14. Zart und singend
  • 15. Frisch
  • 16. Mit gutem Humor
  • 17. Wie aus der Ferne
  • 18. Nicht schnell
  • Allegro brillante
  • Quasi variazioni. Andantino de Clara Wieck
  • Finale. Prestissimo possibile

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kurz vor dem 60. Geburtstag von Maurizio Pollini präsentiert Deutsche Grammophon eine neue Aufnahme ihres exklusiven Künstlers. Nicht nur der Zeitpunkt stimmt, sondern auch die Stücke: Robert Schumanns Davidsbündlertänze Op. 6 und das Concert sans orchestre Op. 14 stehen auf dem Programm. Pollini brilliert mit glühender Virtuosität und beschert uns wertvolle Momente pianistischer Vollkommenheit und wahrer Romantik.
Farbenexplosionen, Klangfeuerwerke, Gefühlseruptionen: die Davidsbündlertänze, Schauplatz von Eusebius und Florestan, Schumanns manisch-depressivem, janusköpfigem Alter Ego. Pollini feiert mit seinem Spiel Schumanns hochsensible, literarische Poetik und gestaltet mit romantischem, fast theatralischem Gestus, ohne jedoch die feinen kleinen Stücke zu bagatellisieren. Die verschiedensten Gefühle und Stimmungen atmen unter seinen Fingern, vom hoffnungsvoll eröffnenden ersten Tanz "Lebhaft" über den rauschenden Tanz Nr. 10 "Balladenmäßig, sehr rasch" und den wunderbar zärtlichen Tanz Nr. 14 "Zart und singend". Die subtile Polyphonie und Dramatik des Concert sans orchestre gibt Pollini mit einem kraftvollen und doch noch warmen und singenden Ton wieder. Erstaunlich die Freiheit seiner Rubati, die Flexibilität seiner Dynamik. Von einem akustischen Nachteil abgesehen (die trockene, fast muffige Raumakustik erinnert an Übezellen vieler Musikhochschulen) bildet diese Aufnahme ein exzellentes Tondokument von Pollinis reifem, romantischem Stil. --Kleopatra Sofroniou-von Tavel
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2 Kundenrezensionen:

favorisierte Aufnahme...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Davidsbündlertänze und 3.Sonate sind mit Kraft,Temperament und enormer
Technik so mitreißend eingespielt wie ehemals die Fantasie op 17,
die 1.Sonate etc.
Besonders die wuchtigen Akkordpassagen mit dem typischen metallenem Klang
und die lebhaften Partien sind mit im Alter nicht verlorengegangenem Dampf
mitreßend dargeboten.
Die lyrischen Teile "singt" Pollini wunderschön,ohne die Tempi zu sehr
zu zerdehnen.
Mein Favorit,besonders im Doppelalbum mit der Kreisleriana zusammen.
Pollinis Schumann
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Florestan hätte sein Vergnügen gehabt: der etwas ungestümere des von Schumann erfundenen Autorenduos der Davidsbündlertänze hat in Pollini einen Seelenverwandten gefunden. Der nicht mehr ganz so junge Italiener wirbelt mit jugendlicher Frische durch die Tänze, oft mit ungewohnt schnellen Tempi, denen Pollini jedoch immer meisterhaft Herr bleibt.
Bedauerlich ist, daß Pollini mit eben dieser Frische oft auch durch die lyrisch-gesanglichen Passagen von Florestans empfindsamen Gegenbild Eusebius getanzt ist. Oft kommt Pollini hier nicht ?Aus der Ferne", wie es in einem der 18 Tänze verlangt wird, sondern steht schon unmittelbar vor der Tür. Daß ein ?schmelzender, bis ins tierisch gehende Ausdruck der Sinnlichkeit", wie Schiller einmal vom Pathos in der Musik sprach, nicht nur bei Schumann unpassend ist hat weitverbreiteten Zuspruch gefunden. An den Stellen jedoch, an denen Pollini die melodischen Sangesperioden oder Stimmlinien, die etwa in Wilhelm Kempffs Interpretation der Davidsbündlertänze so behutsam ausbalanciert sind, nicht ausreichend zeigt, läuft er Gefahr, daß die Musik etwas von ihrer Intensität einbüßt.
Auch im ?Concerto sans Orchestre" (eine Frühfassung der 3.Sonate) unterdrückt Pollini jegliche Sentimentalität und überzeugt mit technischer Brillanz. Sehr freizügig macht er hier vom Pedal Gebrauch, das manchmal die Klangfarben ein wenig verwischt. Pollini spicht jedoch stets seine eigene Sprache und hat mit dieser Aufnahme eine durchaus überzeugende Interpretation vorgelegt.
Ab und an sind auf der Aufnahme ein paar störende Nebengeräusche zu hören (Klavierhocker?).
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Produkt-Bild: Petruschka/Variationen/+

Petruschka/Variationen/+ von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,32

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Petruschka/Variationen/+

Tracks:

  • Danse russe. Allegro giusto (Original Version)
  • Chez P?trouchka (Original Version)
  • La semaine grasse. Con Moto - Allegretto - Tempo giusto - Agitato (Original Version)
  • 1. Allegro inquieto - Andantino
  • 2. Andante caloroso
  • 3. Precipitato
  • 1. Sehr m?ssig (Original Version)
  • 2. Sehr schnell (Original Version)
  • 3. Ruhig, fliessend (Original Version)
  • 1. Extr#mement rapide (Original Version)
  • 2. Lent (Original Version)
  • 3. Mod?r?, presque vif (Original Version)
  • 4. Vif (Original Version)

Produktbeschreibung


PETRUSCHKA/VARIATIONEN/+
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3 Kundenrezensionen:

Pollini plays Stravinsky and Prokofiev
5 Punkte 5 von 5 Punkten
No doubt, Pollinis performance of Trois Mouvements de Pétrouchka and Prokofievs Sonate Op. 83 is outstanding. They are the core of the CD and the real value of it. The rest (Weberns and Boulezs music), in my opinion, does not play any role in the quality of the CD and could have been ommited. Anyway, for Pollinis brilliant performance of Stravinsky and Prokofiev, I dare say that Five Stars should be granted.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als sich Pollini 1972 in den Münchener Herkules-Saal begab, um Strawinskis Petrouchka-Suite und Prokofieffs Siebente Sonate einzuspielen, hatte er einem sehr einseitigen Ruf als Chopin-Pianist entgegenzuwirken, der ihm seit seinem furiosen Sieg beim Chopin-Wettbewerb 1960 anhaftete.
Die Klavierfassung, die Strawinski 1921 von drei Sätzen seiner Orchestersuite für Arthur Rubinstein machte, damit dieser sein Virtuosentum unter Beweis stellen könne, galt über lange Jahre unangefochten als das schwerste Stück der Klavierliteratur. Rubinstein selbst hat es nie öffentlich gespielt geschweige denn aufgenommen.
Pollini bewältigt diese atemberaubenden technischen Herausforderungen mit unglaublicher Leichtigkeit, man glaubt streckenweise, eine vierhändige Einspielung zu hören. Doch mehr noch, er schafft es, dieser Musik, über ihre urwüchsige Kraft hinaus noch feinste Nuancierungen zu verleihen.
Ähnliches gelingt ihm mit Prokofieffs »Kriegs-Sonate« N°7. Der rastlose erste Satz, der zweite, fast brahmsig klingende und der jazzige dritte ergeben eine spannungsvolle, große Einheit. Im gefürchteten dritten Satz bewältigt er wieder spielend alle technischen Hexenkünste und schafft es trotzdem, die flächigen Akkordpassagen nicht zu zerdonnern, sondern in aller Überlegt- und Überlegenheit mitzureißen und einen schädel- und knochenklappernden Totentanz daraus zu machen.
Den beiden 1978 aufgenommenen Stücken von Webern und Boulez kann ich vergleichsweise wenig abgewinnen, außer daß ich höre, daß auch Boulez' Zweite Sonate irrsinnig schwer sein muß. Darüberhinaus beeindruckt mich diese Musik wenig.
Doch die 72er Einspielung gehört für mich zu DEN Aufnahmen des letzten Jahrhunderts.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese immerhin schon 30 Jahre alten Aufnahmen zeigen Pollini noch ganz als jungen Heißsporn im Gegensatz zu seinen späteren abgeklärteren Einspielungen (z.B. mit den späten Beethoven oder Schubert Sonaten). Schon allein die technische Perfektion mit der Pollini die Petrouchkas Sätze (die schon fast zu den unspielbaren Werken der Klavierliteratur zählen) oder auch in irrwitzigem Tempo den dritten Satz der Prokofiev Sonate hinlegt sind erstaunlich.

Viel beachtlicher ist dabei jedoch die Klarheit, Energie und die große Linie die das ganze technische Wunderwerk schnell vergessen lassen und einem diese Klassiker der modernen Klavierliteratur immerwieder in einer Frische darbieten, die den Aufnahmen anderer Interpreten abgehen.
Insbesonders mit Prokofievs 7ter Sonate liegt hier eine Einspielung vor, die alle anderen Aufnahmen immer wieder in ihre Schranken verweist. Sei es Berman in seiner sonst vortrefflichen Gesamteinspielung, Ashkenazy, Gavrilov, Richter, Argerich, Horowitz oder auch Gould mit einer wie immer exzentrischen Variante. Auch wenn man bei diesen mitunter Facetten findet , die Pollini nicht so sehr ausgespielt hat, ist die Spielfreude und Gesamtkonzeption bei Pollinis Aufnahme doch immer wieder so überzeugend, das zumindest für mich die perfekte Interpretation in Sachen Prokofiev hier vorliegt.

Dies gilt gleichermaßen für Petrouchka und selbst Boulez wird einem hier so selbstverständlich präsentiert, dass man schon fast die Komplexität dieses Werkes vergißt.

Als Ergänzung in Sachen Moderne bieten sich auch Pollinis Einspielungen der Schönberg-Klavierwerke an, wie sie in der originalen Schallplatten-Ausgabe ursrünglich auch gekoppelt waren.
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Produkt-Bild: Pollini Edition (13cd-Set)

Pollini Edition (13cd-Set) von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche G (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 81,99, Angebote ab EUR 73,75

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Pollini Edition (13cd-Set)

Tracks:

Disk 1
  • Russischer Tanz. Allegro giusto (3 Sätze für Klavier)
  • Bei Petruschka (3 Sätze für Klavier)
  • Der Jahrmarkt. Con moto - Allegretto - Tempo giusto - Agitato (3 Sätze für Klavier)
  • 1. Allegro moderato - Allegro
  • 2. Andante - Allegro - attacca
  • 3. Allegro molto
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio - Presto - Adagio
  • 3. Allegro molto
Disk 2
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Largo
  • 3. Rondo. Allegro
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante con moto
  • 3. Rondo. Vivace
Disk 3
  • 1. Allegro affetuoso
  • 2. Intermezzo. Andantino grazioso - attacca:
  • 3. Allegro vivace
  • 1. Maestoso
  • 2. Adagio
  • 3. Rondo. Allegro non troppo
Disk 4
  • 1. Andante - Allegro (Nr. 1 Es-dur)
  • 2. Allegro molto e vivace (Nr. 1 Es-dur)
  • 3. Adagio con espressione (Nr. 1 Es-dur)
  • 4. Allegro vivace - Presto (Nr. 1 Es-dur)
  • 1. Adagio sostenuto (Nr. 14 cis-moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
  • 2. Allegretto (Nr. 14 cis-moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
  • 3. Presto (Nr. 14 cis-moll Nr. 2 "Mondscheinsonate")
  • 1. Largo - Allegro (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
  • 2. Adagio (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
  • 3. Allegretto (Nr. 2 d-moll "Der Sturm")
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Introduzione. Adagio molto
  • 3. Rondo. Allegretto moderato. Prestissimo
Disk 5
  • 1. Allegro
  • 2. Scherzo. Assai vivace
  • 3. Adagio sostenuto. Appassionato e con molto sentimento
  • 4. Largo - Allegro risoluto
  • Maestoso. Allegro con brio ed appassionata
  • Arietta. Adagio molto semplice e cantabile
Disk 6
  • 1. Allegro
  • 2. Andantino
  • 3. Scherzo. Allegro vivace
  • 4. Rondo. Allegretto
  • Allegretto D 915 c-moll
  • Nr. 1 es-moll. Allegro assai - Andante - Tempo I
  • Nr. 2 Es-dur. Allegretto
  • Nr. 3 C-dur. Allegro
Disk 7
  • Nr. 1 As-dur "Sternenregen"
  • Nr. 2 f-moll
  • Nr. 3 F-dur
  • Nr. 4 a-moll
  • Nr. 5 e-moll
  • Nr. 6 gis-moll
  • Nr. 7 cis-moll
  • Nr. 8 Des-dur
  • Nr. 9 Ges-dur
  • Nr. 10 h-moll
  • Nr. 11 a-moll
  • Nr. 12 c-moll
  • 1. Grave - Doppio movimento
  • 2. Scherzo
  • 3. Marche funÞbre: Lento
  • 4. Finale: Presto
  • Berceuse Des-dur op. 57
Disk 8
  • 1. Durchaus phantastisch und leidenschaftlich vorzutragen - Im Legendenton - Tempo primo
  • 2. Mäßig. Durchaus energisch - Etwas langsamer - Viel bewegter
  • 3. Langsam getragen. Durchweg leise zu halten - Etwas bewegter
  • Arabeske C-dur op. 18
  • Lento assai
  • Allegro energico
  • Grandioso
  • Recitativo
  • Andante sostenuto
  • Quasi Adagio
  • Allegro energico
  • Più mossso
  • Stretta quasi Presto
  • Presto - Prestissimo
  • Andante sostenuto
  • Allegro moderato
  • Lento assai
  • La lugubre gondola Nr. 1
Disk 9
  • 1. Pour les "cinq doigts" d'aprÞs Monsieur Czerny
  • 2. Pour les Tierces
  • 3. Pour les Quartes
  • 4. Pour les Sixtes
  • 5. Pour les Octaves
  • 6. Pour les huit doigts
  • 7. Pour les degrés chromatique
  • 8. Pour les agréments
  • 9. Pour les notes répétées
  • 10. Pour les sonorités opposées
  • 11. Pour les arpÞges composés
  • 12. Pour les accords
  • 1. Extrêmement rapide
  • 2. Lent
  • 3. Modéré, presque vif
  • 4. Vif
Disk 10
  • 1. Mässige Viertel
  • 2. Mässige Achtel
  • 3. Bewegte Achtel
  • 1. Leicht, zart
  • 2. Langsam
  • 3. Sehr langsame Viertel
  • 4. Rasch, aber leicht
  • 5. Etwas rasch
  • 6. Sehr langsam
  • 1. Sehr langsam
  • 2. Sehr rasch
  • 3. Langsam
  • 4. Schwungvoll
  • 5. Walzer
  • Präludium: Rasch
  • Gavotte: Etwas langsam, nicht hastig
  • Musette: Rascher
  • Gavotte
  • Intermezzo
  • Minuett: Moderato - Trio
  • Gigue: Rasch
  • Mässig (Klavierstück op. 33a)
  • Mässig langsam (Klavierstück op. 33b)
  • 1. Andante -
  • 2. Molto allegro -
  • 3. Adagio -
  • 4. Giocoso moderato - Stretto
  • 1. Sehr mäßig
  • 2. Sehr schnell
  • 3. Ruhig fließend
Disk 11
  • Anfang
  • 1. Interno dolce
  • 2. Duro deciso
  • Klavier-Einsatz
  • 3. Dolcissimo sereno
  • Orchester Einsatz
  • Orchester- und Klavier-Einsatz
  • Sofferte onde serene
  • Masse: Omaggio a Edgard VarÞse
Disk 12
  • 1. Allegro maestoso
  • 2. Romanze. Larghetto
  • 3. Rondo. Vivace
  • 1. Allegro affetuoso
  • 2. Intermezzo. Andantino grazioso - attacca:
  • 3. Allegro vivace

2 Kundenrezensionen:

Hören und genießen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist etwas Besonderes, sich diesem Genuss hinzugeben. Wenn sich die Kadenzen im Eröffnungssatz virtuosen Freiraum nehmen und versuchen, den Raum in eine vollkommene Einheit zu stimulieren, meint man, schwerelos zu sein. Man hört und genießt. Kein Therapeut kann einem die Seele so streicheln, keine Medizin so ein ausgleichendes Gefühl verschaffen. Hören und ... nur da sein!
Musikalischer Sonntag
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Pollini - vielleicht einer der letzten Künstler? Mit sechzig Jahren hat dieses musikalische Genie weder an ungestümen Drang noch an Klarheit, souveräner Technik und schnörkelloser Interpretation der Musik verloren. Jeder Ton findet durch ihn zu eigenem Leben und im Zusammenspiel entsteht eine Perlenschnur von Tönen, die noch lange nachklingen. Die Edition dokumentiert in logischer Werkffolge die Bilanz, die dieser Künstler zieht. Ein Genuss an sich und wie Joachim Kaiser treffend bemerkt hat, "sind Pollini's Einspielungen die Sonntage unseres musikalischen Lebens". Für die Edition 5 Sterne.
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Produkt-Bild: Preludes Op. 28

Preludes Op. 28 von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 5,40

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1985
Zoom ± Produkt-Bild: Preludes Op. 28

Tracks:

  • Nr. 1 C-dur
  • Nr. 2 a-moll
  • Nr. 3 G-dur
  • Nr. 4 e-moll
  • Nr. 5 D-dur
  • Nr. 6 h-moll
  • Nr. 7 A-dur
  • Nr. 8 fis-moll
  • Nr. 9 E-dur
  • Nr. 10 cis-moll
  • Nr. 11 H-dur
  • Nr. 12 gis-moll
  • Nr. 13 Fis-dur
  • Nr. 14 es-moll
  • Nr. 15 Des-dur "Regentropfen-Prélude"
  • Nr. 16 b-moll
  • Nr. 17 As-dur Allegretto
  • Nr. 18 f-moll
  • Nr. 19 Es-dur
  • Nr. 20 c-moll
  • Nr. 21 B-dur
  • Nr. 22 g-moll
  • Nr. 23 F-dur
  • Nr. 24 d-moll

Produktbeschreibung


PRELUDES OP.28
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3 Kundenrezensionen:

Ebenfalls Referenzcharakter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie bereits die Etüden haben die Preludes, eingespielt von Pollini, Referenzcharakter. Unerreicht, mit welcher Brillianz und Transparenz der Stimmen Pollini diese Stücke interpretiert. Meines Erachtens gibt es keine bessere Einspielung.
Pollini zeigt, daß für eine romantische Interpretation dieser modernen Stücke (mehr als) perfektes Spiel Voraussetzung ist. Nie verwischt das Pedal eine Passage, niemals geht eine Stimme unter und immer ist jede Note transparent. So kann es kein anderer. Und: der Hörer merkt von den technischen Hürden nichts. Pollini wohl auch nicht.
Sehr gut !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Pollinis Einspielung von Chopins Preludes entstand 3 Jahre nach der Aufnahme der Chopin-Etüden.
Während jedoch der Letzteren bis heute ein Referenzstatus zukommt, ist das bei den Preludes leider nicht so. Vielmehr wird auf die (ebenfalls großartige und noch wildere) Einspielung von Martha Argerich und (für mich unverständlich) auf die Pogorelichs' verwiesen.
Dabei kann die Interpretation der Preludes durchaus mit der der Etüden mithalten !
Sehr gut !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Pollinis Einspielung von Chopins Preludes entstand 3 Jahre nach der Aufnahme der Chopin-Etüden.
Während jedoch der Letzteren bis heute ein Referenzstatus zukommt, ist das bei den Preludes leider nicht so. Vielmehr wird auf die (ebenfalls großartige und noch wildere) Einspielung von Martha Argerich und (für mich unverständlich) auf die Pogorelichs' verwiesen.
Dabei kann die Interpretation der Preludes durchaus mit der der Etüden mithalten !
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Produkt-Bild: Klaviersonate 1-3 Op.2

Klaviersonate 1-3 Op.2 von Maurizio Pollini

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 7,69

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Klaviersonate 1-3 Op.2

Tracks:

  • 1. Allegro (Nr. 1 f-moll)
  • 2. Adagio (Nr. 1 f-moll)
  • 3. Menuetto Allegretto (Nr. 1 f-moll)
  • 4. Prestissimo (Nr. 1 f-moll)
  • 1. Allegro vivace (Nr. 2 A-dur)
  • 2. Largo appassionato (Nr. 2 A-dur)
  • 3. Scherzo Allegretto (Nr. 2 A-dur)
  • 4. Rondo Grazioso (Nr. 2 A-dur)
  • 1. Allegro con brio (Nr. 3 C-dur)
  • 2. Adagio (Nr. 3 C-dur)
  • 3. Scherzo Allegro (Nr. 3 C-dur)
  • 4. Allegro assai (Nr. 3 C-dur)

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KLAVIERSONATEN 1-3 OP2*POLLINI
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Eine Kundenrezension:

Tadelloses Spiel auf allerhöchstem Niveau!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit Beginn der 90er-Jahre hat eine Bewegung eingesetzt, deren oberstes Ziel es offenkundig ist, Beethoven jetzt um jeden Preis ganz neu und auf noch nie dagewesene Art zu interpretieren. Das kann, wie z.B. das Emerson Quartet mit seiner Gesamteinspielung der Beethoven-Quartette bewiesen hat, durchaus funktionieren, geht aber weitaus häufiger daneben, wie beispielsweise Mikhail Pletnevs neueste Exzesse um die Klavierkonzerte und die Symphonien Beethovens belegen.
Wie schön ist es da zu sehen, daß es auch noch Künstler wie Maurizio Pollini gibt, die dieser Diskussion nichts abgewinnen können und das Werk schlicht auf natürliche Weise präsentieren und nicht den Interpreten, sondern die Musik für sich sprechen lassen. Erwarten Sie hier also keinen weiteren Beitrag zum Thema, welche manierierten Dinge man noch an Beethoven verbrechen könnte, sondern ein Lehrbeispiel für klassische Schlichtheit, Ausgewogenheit und Eleganz.
Da ist zunächst einmal Pollinis makellose Technik, die nun einmal Grundvoraussetzung dafür ist, die filigranen Stellen speziell in der C-Dur-Sonate op. 2,3 zu meistern. Einfach atemberaubend, wie Pollini das technisch heikle Finale dieser Sonate angeht und traumwandlerisch sicher die teuflisch schweren Sechzehntelpassagen meistert! Diese CD ist jedoch weit mehr als nur eine Demonstration technischen Könnens, denn Beethovens Musik ist ja zunächst auch nicht als virtuose Musik komponiert. Gerade in den langsamen Sätzen demonstriert Pollini ein untrügliches Gespür für die richtigen Tempi, feinste Nuancen und klangliche Balance in den architektonisch sehr luziden Stellen. Hinzu kommt noch eine Pedalisierung, die zum Teil ans Magische grenzt und diese Einspielungen weit über das Niveau gewöhnlicher Interpretationen hinaushebt.
Mit dieser CD untermauert Pollini eindrucksvoll seine Stellung einmal mehr als einer der herausragenden Beethoven-Exegeten unserer Tage, auch wenn seine vorausgegangene Einspielung der Sonaten opp. 10 und 13 angesichts seines etwas akademischen Stils, der speziell bei der Sonate op. 10,2 kaum angebracht ist, nicht gänzlich überzeugen konnte. Hier hingegen handelt es sich um ein Glanzstück seiner Diskographie, bei dem einfach alles stimmt (selbst der eben angesprochene akademische Stil fällt hier überhaupt nicht auf!). Man darf gespannt sein, ob der Maestro den Zyklus der Klaviersonaten, den er ja bereits in den 70ern kongenial mit den letzten fünf Sonaten begonnen hatte, noch vollendet - es wäre sicherlich ein nützlicher Diskussionsbeitrag zum immergrünen Thema Beethoven!
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