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Tell It Like It Is von Thomas QuasthoffAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,99 Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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The Jazz Album - Watch What Happens von Thomas Quasthoff, Till BrönnerAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 9,32 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn den letzten Jahren haben zahlreiche gefeierte Konzertsänger Ausflüge ins Jazzterrain unternommen. Doch, oh weh, nur selten finden die Abstecher ein happy end, allzu oft wirkt das Ergebnis steif und zickig, denn viele Interpreten aus dem Klassiksektor erdrücken die vergleichsweise schlichten Liedchen des Jazz mit einem unpassenden Belcantoknödeln in der Stimme. Ganz anders Thomas Quasthoff. Er hat verstanden, dass Standards aus dem Great American Songbook keine Koloraturarien sind und tönt auf Watch What Happens so, als hätte er sein Lebtag Jazz gesungen. Und was nur wenige wissen: So ist es ja auch. Die Filmdokumentation The Dreamer und die Autobiografie Die Stimme zeigen, dass der mehrfache Grammy-Gewinner neben der Klassikliebe tatsächlich seit jeher eine Affinität zur "U-Musik" hat. In seinen persönlichen Erinnerungen schreibt er hierzu: "Die Jazzer ? haben meine Art zu musizieren nicht weniger beeinflusst als die bedeutenden Interpreten der klassischen Musik." Der Künstler weiß also genau, was er tut, wenn er mithilfe von Till Brönner (Trompeter und Produzent in Personalunion), gefragten Instrumentalisten wie Peter Erskine, Alan Broadbent und Dieter Ilg sowie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin hier der leichten Muse nachspürt. Statt Bach, Schubert und Brahms stehen Gershwin, Rodgers & Hart und Ellington auf dem Programm, und die liegen dem Mann aus Hildesheim offensichtlich genauso gut. Er lässt in "My Secret Love", "You And I", "My Funny Valentine" etc. seinen Bassbariton so richtig schön brummen und knurren, swingt und schleift die Töne wie ein eingefleischter Jazzer. Die Songs für diesen "Seitensprung" hat der contergangeschädigte Sänger mit Bedacht gewählt. In "They All Laughed" und "In My Solitude" schimmert die private Passionsgeschichte des Ausnahmetalents ebenso durch, wie in "Smile" und "Ac-Cent-Tchu-Ate The Positive" seine lebensbejahende Grundeinstellung anklingt. Trotz aller Hindernisse ließ sich Thomas Quasthoff nie von seinem Weg abbringen. Watch What Happens liefert neue beeindruckende Belege für den riesigen Mut und Willen eines wahrlich außergewöhnlichen Menschen. -- Harald Kepler 4 Kundenrezensionen:Ein tolles Album! 5 von 5 PunktenDie Stimme von Thomas Quasthoff ist einfach faszinierend! Auch für Nicht-Klassik Fans ein toller "Hin-Hörer" - man hat nie das Gefühl, hier macht ein Bariton mal einen Ausflug "in die leichte Muse" (wobei Jazz zu singen alles andere als leicht ist!). Ich würde auch sechs Sterne geben ... Spannendes Experiment - mittelmäßiges Ergebnis 2 von 5 PunktenTill Brönners Energie scheint ungebremst zu sein, seit er quasi zum deutschen Vorzeigejazzer auserkohren ist. In den eigenen Alben immer mehr dem glatten Lounge-Sound zugewandt, hat er nun nach der Wiederentdeckung von Mark Murphy eine weitere überraschende Kolaboration herbeigeführt - dieses Mal mit dem wunderbaren Bariton Thomas Quasthoff. Leider zeigt sich hier, ähnlich wie bei Elvis Costello und Anne Sofie von Otter, dass Klassik und Jazz nicht immer ein ideales Paar sind. Auch wenn man hört, wie sehr sich Quasthoff müht, die geschulte Stimme im Hintergrund zu halten, so gelingt ihm doch kein echtes Jazz-Timbre. Dazu phrasiert er zu sauber, singt zu sehr auf den Punkt und dämpft den Hörgenuss mit hölzernem Englisch. Vor allem die Balladen klingen dadurch übertrieben lethargisch. Auch die Produktion neigt hier zu glattem Breitwandsound. Besser gelingen die schnellen Stücke wie "Ac-Cent-Tchu-Ate the Postive", wo Quasthoff wesentlich treibender singt und auch die Arrangements verspielte Leichtigkeit haben. Leider sind diese Momente zu selten, und der letzte Teil des Albums versinkt in Betulichkeit und Geigensoße. Bei der stimmigen Songauswahl und dem Mut der beiden Künstler wünschte man sich ein schöneres Ergebnis, aber es bleibt dabei: diese Mischung zündet nicht Thomas Quasthoff - Der Vielseitige 5 von 5 PunktenThe Jazz Album - Watch What Happens "Wer koa, der koa", wie der Baier zu sagen pflegt. Quasthoffs Musikalität bringt das "Leichte" leicht rüber. Eigentlich könnte man das genau so gut singen, bis man es probiert. Vor gewaltätigen Ohrenzeugen muss bei diesem Reproduktionsversuch gewarnt werden. Hören wir lieber die empfehlenswerte Aufnahme und lassen die Nachbarn akustisch teilnehmen. Perfekte Kombination 4 von 5 PunktenWir mögen die Musik von Till Brönner und bewundern die Stimme von Thomas Qausthoff. Das gemeinsame Album ist ein Gewinn für unser CD-Regal. Prädikat: schon wieder empfehlenswert. |
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Best of von Thomas QuasthoffAudio CD von Rca Red Seal (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,31 Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
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Thomas Quasthoff: the Voice von Thomas Quasthoff, Richard StraussAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 7,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2006 |
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Disk 2
ProduktbeschreibungTHE VOICE 2 Kundenrezensionen:Thomas Quasthoff: the Voice 5 von 5 PunktenPhantastisch wie Thomas Quasthoff immer! Diese CD gibt einen guten Einblick in das Können dieses Sängers! Zauberhafte Musik, Schöne Stimme 5 von 5 PunktenZauberhafte Lieder aus der Romantik-Zeit in hervorragenden Interpretation von Thomas Quastoff. Dieses CD-Doppel passt den Leuten, die eine Sehnsucht nach tiefen, klaren Gefühlen spüren. Es bereitet viel Freude jedem, der sich eine Auszeit aus dem modernen, oft zu oberflächlichen Leben nehmen will. Mit dieser Musik kann man eine kleine Zeitreise in die romantische Gefühlswelt von Zuhause unternehmen. Aufnahmequalität entspricht völlig der Qualität der Musik. |
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Die Winterreise von Thomas Quasthoff (Bariton), Charles Spencer (Klavier), Franz SchubertAudio CD von Rca Red Seal (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 7,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1998 |
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ProduktbeschreibungSCHUBERT WINTERREISE Aus der Amazon.de-RedaktionEin Jahr vor Schuberts Tod komponiert, beschreiben diese 24 Lieder eine Reise, die uns immer tiefer in frostigste Seelenlandschaften hineinführt, und die in dieser hervorragenden Darbietung sämtliche Nuancen winterlicher Trostlosigkeit und Verzweiflung heraufbeschwört und vermittelt. Quasthoff ist ein fabelhafter Sänger; seine Stimme ist von dunkler Tönung, perfekt konzentriert und unendlich variabel in Farbe und Geschmeidigkeit. Intonation und Ausdruck sind makellos; seine Atemtechnik scheint keine Grenzen zu kennen. Quasthoff identifiziert sich völlig mit Text und Musik; seine tiefe innere Ausdruckskraft lässt diese herzzereißenden Lieder fast unerträglich bewegend klingen. Der Klang des Flügels ist ein wenig trocken und distanziert, das Spiel jedoch ist großartig. Voller Stimmung und Atmosphäre schafft und unterstreicht es Charakter und Gefühl des Werkes. --Edith Eisler 3 Kundenrezensionen:Schicksalsrgebenheit 5 von 5 PunktenSchicksalsergebenheit ist in diversen Werken Franz Schubert zu verspüren. Dass dies in der vorliegenden Einspielung der Winterreise" erfahrbar wird, ist nicht nur Thomas Quasthoffs exzellenter Stimme zu verdanken. Es ist die Identifikation des Künstlers mit dem Thema, das Durchleben des Schicksals anderer, was den Hörer in Bann hält. Die beste je gemachte Aufnahme der "Winterreise" 5 von 5 PunktenAls ich im vergangenen Jahr meinem Freund John Ardoin - dem bekannten (leider kuerzlich verstorbenen) Musikkritiker, Autor und Redaktor bei der "Dallas Morning Post" - Quasthoff's Aufnahme der Winterreise auflegte, war er schlechthin begeistert von der Qualitaet, Reife und Tiefe dieser Produktion. Er wie ich waren der Meinung, dass bei keiner anderen uns bekannten Aufnahme erreicht wurde, den Text Wielands, die Musik Schuberts und die interpretatorische Leistung von Saenger und Begleitung in einer derart aesthetische Verbindung aufgehen zu lassen. Diese Aufnahme ist Kunst in hoechster Vollendung, weil sie den Hoerer ergreift und ihn in einem ungeheuer energetisch gespannten Bogen haelt und nicht wieder loslaesst bis zum Ausklang des letzten Liedes, dem "Leiermann". Man ist nach Anhoerung dieser CD zusammen mit dem Wanderer wirklich ein Stueck "mitgestorben" - eine beeindruckende musikalische Erfahrung! warm ? stark ? brillant 5 von 5 PunktenEine optimale Aufnahme. Bereits der Pianist überrascht mit seiner präzisen und an manchen Stellen neuartigen, aber logischen Deutung der Klavierbegleitung. Quasthoff singt sehr warm und mitfühlend, seine Stimme klingt männlich und unverkitscht. Er singt die Winterreise sehr differenziert und vielschichtig, dabei wirkt der ganze Zyklus aber sehr einheitlich. Klanglch ist die CD überragend. |
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Thomas Quasthoff Singt Opernarien von Thomas Quasthoff, C. Thielemann, S. WeigleAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97 Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
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Die Schöne Müllerin von Thomas Quasthoff, Franz Schubert, Justus ZeyenAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 9,40 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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ProduktbeschreibungSCHUBERT DIE SCHONE MULLERIN Aus der Amazon.de-RedaktionEine ?Liednovelle? hat man Franz Schuberts Liedzyklus ?Die Schöne Müllerin? bezeichnet, weil sie geradezu bekenntnishaft von der Sehnsucht und dem Schmerz eines jungen Müllerburschen erzählt, der nach langer Wanderschaft in die Mühle eingekehrt und dort einer schönen wenn auch treulosen Müllerin verfällt. Seinen Schülern gibt Thomas Quasthoff stets den Rat mit auf dem Weg ?Es reicht uns nicht, schön zu singen. Fühle, was Du singst. Erzähle die Geschichte. Erleide sie. Erliebe sie.? Und er tut es hier selbst, wie immer sehr berückend, sehr innig; kompetent begleitet von dem Pianisten Justus Zeyen. Quasthoff ?ist? hier der verliebte Müllerbursche, der an der Liebe leidet, und schließlich daran zerbricht. Mit Inbrunst und geradezu mörderischen Ernst zeichnet er die wechselnden Affekte nach, von der unbefangenen Heiterkeit und Lebensfreude des jungen Burschen, über erste im Verlauf immer größer werdende Zweifel hinweg bis hin zum bitteren Ende, wenn der Müllerbursche aus Resignation und Lebensüberdruß beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Große Kunst! --Teresa Pieschacón Raphael 3 Kundenrezensionen:Quasthoff - Ein Meister des Kunstliedes 5 von 5 PunktenWer Thomas Quasthoff schon einmal auf der Bühne gesehen hat, ist einfach nur fasziniert davon, wieviel Stimme in diesem kleinen Körper steckt. Er gehört zu Recht zu den bekanntesten und bedeutendsten Klassik-Stars Deutschlands. Wenn Thomas Quasthoff Kunstlieder - nicht nur von Schubert - singt, bekommt man den Eindruck, die Lieder seien extra für diesen Bariton geschrieben worden, so überzeugend werden sie von ihm interpretiert. Der Schubertsche Liederzyklus "Die schöne Müllerin" ist keine Ausnahme. Ich bin zwar generell der Ansicht, dass berühmte und historische Aufnahmen klassischer Werke, eingesungen bzw. eingespielt von Stars, selten wirklich besser sind als No-Name-Aufnahmen, Quasthoff jedoch schafft es immer wieder, etwas mehr zu brillieren als seine Sangeskollegen, weil er den vorgetragenen Liedern Seele verleiht. Für den Pianisten Justus Zeyen muss ich bei dieser Gelegenheit auch eine Lanze brechen. Seine Interpretationen der Schubert-Lieder sind interessant und treffend. Zeyen steht sicherlich hinter dem Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad eines Thomas Quasthoff zurück, trotzdem muss man seine musikalische Leistung würdigen. Schuberts romantische Kunstlieder haben Seele, und es ist für jeden Musiker eine Herausforderung, sich an ihnen messen zu lassen. Thomas Quasthoff und Justus Zeyen haben sie gemeistert, so perfekt, dass sie jedem Sixtus Beckmesser standhalten würden. Ein Genuss für Feinschmecker 5 von 5 PunktenThomas Quasthoff ist in der Folge Fischer-Dieskaus sicherlich der heißeste Anwärter auf den begehrten Thron des größten Schubert Interpreten unserer Tage. Mit seinen sowohl von intellektueller Durchdachtheit wie auch von emotionaler Tiefe geprägten Interpretationen des Schaffens des größten Liedkomponisten aller Zeiten hat er dies immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit seiner neuen Einspielung mit dem dritten großen Liedzyklus Schuberts (dem einzigen der drei der von Quasthoff bisher noch nicht auf CD vorlag) setzt er diese beeindruckende Reihe fort. Klangvoll, durchdacht und geprägt von feinsten farblichen Abstufungen ist diese Schöne Müllerin ein Genuss für jeden Schubert-Fan. Seit Fischer-Dieskau die mit Abstand berückenste Aufnahme des Werkes. Ein Schubert voller tragischer Schönheit 5 von 5 PunktenMit der neuen CD ?Die schöne Müllerin? zeigen Thomas Quasthoff und Justus Zeyen wieder einmal ihre unglaubliche Fähigkeit, die Musik Schuberts und diesmal die Geschichte des unglücklichen Müllers in künstlerisch vollendeter Manier ins Ohr und ins Herz des Hörers fließen zu lassen. Quasthoffs Stimme hat etwas, was mich tief berührt. Er singt mit so viel Einfühlungsvermögen und Leidenschaft, dass man diese Geschichte, die er singend erzählt, voll miterlebt. Keine der Strophen eines Liedes klingt wie die andere, immer gestaltet er differenziert, mal durch veränderte Klangfarbe, mal durch andere Lautstärke. Und es passt einfach immer genau zum Inhalt. So klingt seine Stimme zum Beispiel viel tiefer, wenn er das mitreißende Lied vom Jäger singt. Und auch von den anderen Liedern wird jedes mit einer anderen Stimmung rübergebracht, am Anfang spürt man Fröhlichkeit und Lebenslust, am Ende Trauer und Tod. Ich finde auch, dass Quasthoff jedes Wort so einzigartig ausspricht, dass ich es immer und immer wieder hören will. Ein bewundernswertes Legato, eine Atemtechnik,... Aber eben nicht allein die Technik ist es, sondern ein Ausdruck voller Emotionen, ohne jemals sentimental zu sein. Jede Art von Übertreibung wäre hier fehl am Platze. Thomas Quasthoff ist es für mein Empfinden gelungen, die Lieder Schuberts mit zu Herzen gehender Eindringlichkeit zu gestalten, und dennoch die Schlichtheit dieser Lieder zu bewahren. |
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Kantaten von T. Quasthoff, R. Kussmaul, Berliner Barock Solisten+Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,21, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2004 |
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ProduktbeschreibungKANTATEN Aus der Amazon.de-RedaktionDer Bass-Bariton Thomas Quasthoff widmet sich mit den Berliner Barock Solisten unter Rainer Kussmaul drei Bach-Kantaten. Wenn sich Bach-Verehrer Quasthoff den großen Komponisten vornimmt, kann man gespannt sein: Der Sänger lässt sich nie in ein Schema X pressen. Unbeeindruckt von den technischen Schwierigkeiten lässt der Sänger seine Stimme fließen, lässt ihr sozusagen freien Lauf. Die vorwiegend zurückhaltenden und leisen Interpretationen gibt den Kantaten etwas Geheimnisvolles, Zärtliches, aber auch etwas Distanziertes. Diese drei Merkmale beherrschen nicht nur die erste Arie ?Ich will den Kreuzstab gerne tragen? aus der ?Kreuzstab-Kantate?. Zwar wirkt auch bei ihr alles beherrscht und durchdacht, aber, und das ist das Wesentliche, bei einer Verinnerlichung ohnegleichen. In der Arie ?Welt, ade, ich bin dein müde? aus der Kantate ?Der Friede sei mit dir? begegnen sich Chor, Solo-Geige und Stimme in meisterhafter Manier. Quasthoff versteht es, sich der vom Dirigenten selbst gespielten Violine anzupassen, ihr zu schmeicheln. In der Kantate ?Ich habe genug? zelebriert der Bass-Bariton die größte Bandbreite seines Könnens. Vom entschiedenen ?Ich habe genug? über das herrlich zurückhaltende ?Schlummert ein, ihr matten Augen? bis zum jubelnden, ja fast flehenden ?Ich freue mich auf meinen Tod?. Quasthoff bewegt sich in einem dynamisch eher engen Rahmen, lotet dort aber die feinsten und der bach´schen Musik am meisten dienenden Möglichkeiten aus. Und mit den Berliner Bach Solisten, die diese durchdachten und verinnerlichten Interpretationen perfekt umsetzen, wird diese CD zu einem Hörerlebnis. Rudolf Kamm 4 Kundenrezensionen:Balsam für die Seele! 5 von 5 PunktenMit diesen wunderbaren drei Kantaten von Johann Sebastian Bach, gesungen von dem Bass-Bariton Thomas Quasthoff, bleibt kein Wunsch offen nach einer Interpretation, die gleichsam als Balsam für die Seele bezeichnet werden kann. Thomas Quasthoff bietet eine erquickende, frische und forsche Auslegung, die dem Bariton von Dietrich Fischer - Dieskau in den gleichnamigen Kantaten in nichts nachsteht. Ist doch Fischer-Dieskaus Darbietung von tiefer Religiosität und Innigkeit getragen und eher von langsamer Auffassung. Wer dagegen zum ersten Mal die Auslegung von Quasthoff hört, wird vielleicht zunächst irritiert sein, so viel schneller und lebendiger singt er die Arien der ernsten und getragenen Kantaten. Er ist jedoch von einer ebenso tiefen Innigkeit wie Fischer-Dieskau nur frohgemuter und hoffnungsvoller. Nahezu ergreifend aber ist der Schlusschoral " Komm, o Tod, du Schlafes Bruder" aus der Kreuzstabkantate, der vom Rias- Kammerchor unter der Leitung von Rainer Kussmaul tief an die Gefühlswelt der gläubigen Ergebenheit rührt. Thomas Quasthoff hat durch eigenes Erleben die Kantate "Ich habe genug" als Erfahrung interpretiert, in der er nachfühlen kann, dass man nach erfülltem Leben und den Qualen des nahenden Endes den Tod herbeisehnen könnte. Seine Erfahrung durch die schwere angeborene Körperbehinderung und seine doch so positive Lebenshaltung findet in seinen Aufführungen Gestalt und buchstäblich Stimme. Eine hoch zu empfehlende Aufführung geistlicher Kantaten von J.S. Bach! Optimistische Trauer 4 von 5 PunktenQuasthoff ist auf dem Zenit. Diese Aufnahme bekommt den Grammy. Und doch. ich will den Kreuzstab gerne tragen, Titel der Kantate BWV 56. Die Betonung liegt auf " gerne". Das kann man machen, aber es sollte gewusst sein. Wer das "Kreuz" betont wissen will, der muss zu anderen Aufnahmen greifen. Die Konkurrenz ist ja sehr stark. Hört man die gleichen Kantaten vom jungen Fischer-Dieskau ( 1950 mit Ristenpart) kommt vielmehr von der Mühe in BWV 56 und der Süsse in BWV 82 herüber ( Schlummert ein, ihr matten Augen). Gerade, wenn man diese beiden vergleicht, wird der Unterschied deutlich, den man auch stimmtechnisch festmachen kann. Quasthoff hat ein starkes Organ, das er im Piano-Bereich zurücknimmt. Fischer-Dieskau mischt die Bruststimme mit der Oberstimme. Dadurch kommt eine besondere Stimmfarbe heraus, die speziell BWV 82 sehr angemessen ist. Trost durch die süsse( dolce) Stimme. Quasthoff hingegen tut sich leichter mit de Koloraturen, die speziell bei Fischer-Dieskau 1950 recht holprig sind ( ich freue mich auf meinen Tod). Fazit: Viel Licht und ein wenig Schatten hervoragende Interpretation 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist nicht nur durch die Interpretation von Thomas Quasthoff so wunderbar, sondern die Orchesterführung unter der Leitung von Rainer Kussmaul ist ganz hervorragend. Insbesondere begeistert mich die kleine Besetzung der einzelnen Stimmen des Orchesters. Hierdurch wirkt die ganze Aufnahme sehr durchsichtig und der Text ist gut verständlich. Über die einzelnen Tempi kann man sicher verschiedener Meinung sein, aber das gehört nicht unbedingt hier her. Für mich ganz eindeutig 5 Sterne. Anders, aber große Kunst! 5 von 5 PunktenInteressante Interpretationen sind es, die Quasthoff hier bietet. Sie sind sehr verschieden von vielem, was weltweit angeboten wird. Quasthoff ist wesentlich "intellektueller", das heißt, Text und Inhalt scheinen bei ihm einen wichtigeren Rang einzunehmen als bei manch anderem - entgegen der häufigen Behauptung, er sei meist recht passiv, ist er hier durchaus aktiv und mutig, vor allem in "Schlummert ein". Seine warme Stimme (deren Sitz tatsächlich etwas weiter "hinten" ist als bei anderen Künstlern, was jedoch kein Manko ist) ist stets präsent, präzise in Ton, Lautstärke, Schattierung und so weiter. Annähernd perfekt. Zu den Berlinern Barocksolisten braucht man wohl nichts zu sagen. Wunderbar. Aufschlussreich ist es, sich die Kantaten im Kontrast zu Fischer-Dieskau oder Herreweghe anzuhören: jeweils vollkommen verschieden. Aufgrund der großen Klasse dieser CD sollte man sie sich eigentlich in jedem Falle ins Regal stellen (und natürlich hören). |
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Haydn Italienische Arien von Thomas Quasthoff, Gottfried Von der Goltz, FboAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 6,83 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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ProduktbeschreibungHAYDN,J. ITALIAN ARIAS 2 Kundenrezensionen:Ohne "vis comica" 3 von 5 PunktenVor einigen Jahren hat Thomas Quasthoff sein Album "Die Stimme" mit romantischen Operarien eingespielt. Von dem fuer Lortzing-Rollen bekannten "Spielbariton" bis zum Charakterbariton, etwa dem Boesewicht Lysiart in Webers Euryanthe, konnte er in viele Charaktaere schluepfen. In diesen Aufnahmen, wie auch in seinen Bacheinspielungen, fand ich ihn sehr ueberzeugend. Hier nun, in italienischen Rollen der Klassik, ist der trockene, nuechterne Klang seiner Stimme ein Hindernis. Wer sich nur die Liste der Gesamteinspielungen der Haydn-Opern (unter Dorati) durchsieht, und sich die jeweiligen Saenger der Bariton-Rollen anhoert, wird leicht feststellen koennen, dass man eher kernige Stimmen vom Typ eines Don Giovanni oder Leporello benoetigt, um der Haydnschen Musik Farbe geben zu koennen. Bei Dorati sang zwar auch kein Siepi, Taddei, Corena, Prey oder Tom Krause, doch ist man mit den Buffos Ganzarolli, Trimarchi, und den eher serioesen Bruson oder Devlin gut bedient. Bei Quasthoffs Interpretationen wird allerdings deutlich, wie weit Haydn von Mozarts Meisterschaft als Opernkomponist entfernt war. Das ist natuerlich nicht Quasthoff zuzuschreiben. Fazit: Fuer solch eine Platte haette man sich vielleicht eher einen italienischen Bariton engagieren sollen, oder eben sich ein anderes Programm fuer Herrn Quasthoff ausdenken muessen. Trotz dem Verdienst und dem Dank fuer Wiederbelebung von garnicht ganz so unbekannter Musik (siehe Haydn-Opern-Edition bei Philips), bleibt man letztendlich enttaeuscht. Wiederentdeckt! 5 von 5 PunktenBariton Thomas Quasthoff kann immer wieder angenehm überraschen. Zum Einläuten des Haydn-Jahres 2009 hat er ein Arien-Recital aus sieben Opern des Maestros (u.a. Orfeo ed Euridice, Armida, La Vera Constanza, Orlando Paladino) zusammengestellt, die offenbar völlig zu Unrecht unterschätzt und erheblich weniger geläufig sind als dessen Messen und Sinfonien. Quasthoff schafft es, mit Charisma und Können Haydn breitspektral und vielfarbig zu würdigen und erfolgreich nach einigen echten Perlen zu tauchen, wobei ihn das Freiburger Barockorchester mit Spielwitz und Verve nach besten Kräften unterstützt. Eine ähnliche Zusammenstellung von Haydn-Arien gab es (im deutschen Baritonbereich) zuvor offenbar nur vom großen Fischer-Dieskau, und das vor immerhin fast 40 Jahren. Es wäre schön, wenn spätestens zum Jubiläumsjahr das Interesse an den "vergessenen" Werken des großen Meisters ansteigen würde, wobei das beispielhafte Engagement sensibler Interpreten wie Quasthoff sicher sehr hilfreich sein wird. |
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Schumann Liederkreis von Thomas QuasthoffAudio CD von Rca Red Seal (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1993 |
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ProduktbeschreibungSCHUMANN LIEDERKREIS 4 Kundenrezensionen:Eine wunderbare Vertonung von Schumanns Liedern 5 von 5 PunktenThomas Quasthoff gelingt es, einen unbeschreiblichen Ausdruck in Schumanns Lieder zu bringen, der zusätzlich durch das Klavier noch bestärkt wird. Von allen Liedern ist vielleicht "Belsazar" besonders hervorzuheben, da man durch die exakte Artikulation fast jedes Wort versteht und das Heine-Gedicht auf diese Art und Weise eine ganz wunderbare Vertonung bekommt. s. Bild 5 von 5 PunktenDer noch junge Quasthoff mit Schumann-Liedern hat die gefühlsmäßige Tiefe, die ich so sehr schätze. Alte Aufnahme 3 von 5 PunktenIch habe die vorliegende Einspielung kritiklos erworben, weil der Name Quasthoff für sich selbst spricht. Man kann diese Aufnahme zwar gut anhören, aber ist doch von Intonationsschwächen und ungewöhnlicher Balance zwischen Sänger und Begleiter irritiert. Bei genauerem Hinsehen zeigte sich, dass die Aufnahme nicht aus den unmittelbar vergangenen Jahren stammt - ich wunderte mich, dass Herr Quasthoff, der mit gutem Grund als Sänger ersten Ranges bekannt ist, diese Aufnahem im Umlauf lässt. Romantik zum Schwärmen 5 von 5 PunktenThomas Quasthoffs Schumann-Album ist, obgleich die Entscheidung bei diesem Künstler wirklich schwer fällt, mein Favorit. Dank der Vielfalt der Färbungen kann man bei jedem Anhören immer wieder neue Aspekte entdecken. Die Aufrichtigkeit und Wärme und das Feuer dieses in meinen Augen unerreichten Interpreten sind in jedem Lied spürbar, und trotz der Kürze einzelner Stücke erzeugt Thomas Quasthoff mit seiner ausdrucksstarken Stimme mühelos die entsprechende Atmosphäre. Er vereint, und das wird für mich gerade bei dieser CD deutlich, etwas Urtümliches, Bodenständiges mit ebenso fundiertem wie intuitivem Verständnis für die "hohe Kunst". Klasse! |
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