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Produkt-Bild: Sinfonie 9

Sinfonie 9 von Paavo Järvi, Radio-Sinfonieorchester Frankfurt

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 11,28

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonie 9

Tracks:

  • 1. Feierlich, misterioso
  • 2. Scherzo: Bewegt, lebhaft - Trio: Schnell
  • 3. Adagio: Langsam, feierlich

2 Kundenrezensionen:

Wucht ohne Bombast.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn man von Wagner den belastenden Sprechgesang entfernte, dann hätte man beinahe Bruckner - so beschreibe ich Bruckners Stil. Aber es fehlt auch die permanente Aggressivität Wagners; ich begrüße das.
Es sind großzügige und wilde Gefühle in freien und gewaltigen Räumen. Von religiösem Empfinden wird gesprochen, in Bezug auf Anton Bruckners Sinfonien, immer wieder. Das kann ich verstehen, weil für mich seine Konzerte in einem "animistischen" Dom stattfinden, mit Bergen, Seen, Wäldern. Bruckner komponierte für mein Ohr wie ein Adler - nicht wie ein Engel.

Järvi, den ich gerade wieder live erleben durfte, zeigt immer wieder, wie er eine wuchtige Klangwand mit Dynamik, jedoch ohne bombastisches Brimborium erschafft. Da wird kein Brei geliefert, da wird nicht gedröhnt. Järvi hat skandinavische Klarheit und Determiniertheit; er posiert nicht, er ist einfach präsent - und er versteht Bruckners Landschaften zu bereisen!
Übrigens hat die CD optional SACD-Abspielmöglickeit. Das ist klanglich Highend, in diesem Fall.
Nähe zum Göttlichen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Live-Mitscnitt aus Frankfürt von 2009 mit dem Hessischen Rundfunkorchester unter Paavo Järvi "toppt" für mich an Präzision, Nuancenreichtum, Dynamik, Rhythmisierung, Hintergründigkeit und vor allem transzendenter Leidenschaft sowie apokalytischem Tenor alle für mich bekannten Interpretationen dieser neunten unvollendeten Sinfonie von Bruckner. Es ist ein schlechthin überwältigendes (Hör-)Erlebnis durch die Magie musikalischen Schöpfungsgenius?. Ein totales Muss für ALLE
Musikliebhaber.
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Produkt-Bild: Piano Works

Piano Works von Oliver Schnyder

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 12,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Piano Works

Tracks:

  • Variationen über den Namen ABEGG, Op. 1
  • I. Lebhaft
  • II. Innig
  • III. Mit Humor
  • IV. Ungeduldig
  • V. Einfach
  • VI. Sehr rasch
  • VII. Nicht schnell
  • VIII. Frisch
  • IX. Lebhaft
  • X. Balladenmässig. Sehr rasch
  • XI. Einfach
  • XII. Mit Humor
  • XIII. Wild und lustig
  • XIV. Zart und singend
  • XV. Frisch
  • XVI. Mit gutem Humor
  • XVII. Wie aus der Ferne
  • XVIII. Nicht schnell
  • Arabeske, Op. 18
  • I. Im ruhigen Tempo
  • II. Belebt, nicht zu rasch
  • III. Lebhaft
  • IV. Bewegt
  • V. Im Anfange ruhiges, im Verlauf bewegteres Tempo
  • Thema mit Variationen, WoO 24 "Geistervariationen"

Eine Kundenrezension:

Voll Schönheit und Poesie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch mit dieser neuen Einspielung zieht der Schweizer Pianist Zuhörer wieder tief in seinen Bann, lässt teilhaben am genialen, romantischen, rätselhaften, zerrissenen, widersprüchlichen Charakter Robert Schumanns (* 8. Juni 1810 in Zwickau, 29. Juli 1856 in Endenich / Bonn), der in seinem kurzen Leben dennoch so viel musikalische Kreativität bewies. Davon bietet diese neue CD jetzt einen sehr berührend dargebotenen, repräsentativen Ausschnitt des genialen Klavier-Romantikers:

Oliver Schnyder schlägt den Bogen von den "ABEGG-Variationen" Op. 1 (1829/30), zu den 18 Motiven der "Davidsbündlertänze" (1837), die musikalischen Dialoge zwischen 'Florestan' und 'Eusebius' (Phantasiefiguren aus Schumanns Leipziger 'Davidsbündler'-Zeit, 1833 - 1840), jenem reich illustrierten Werk, das von vitalem Humor und virtuos-genialer Gestaltungskraft geradezu strotzt - meisterhaft interpretiert von Oliver Schnyder - weiter über die zauberhaft leichte, zarte "Arabeske" Op. 18, um sodann mit "Gesänge der Frühe" Op 133 (1853) - selten eingespielt - die melancholische, depressive, zerrissene, von Ängsten begleitete Seite des Komponisten zu beschreiben, schließlich bis zum letzten abgeschlossenen Werk "Geistervariationen" (1854), mit denen Schumann den von Krankheit und Verwirrung gekennzeichneten Schlusspunkt seines Lebens markiert.

Waren es zu Lebzeiten (auch) fehlendes Verständnis und mangelnde Akzeptanz seiner Kompositionen, die Schumann (ver)zweifeln liessen, im Wechsel mit wieder aufkeimender Hoffnung, notierte er 1831 in seinem Tagebuch "... heute erschein ich zum erstenmal in der großen Welt mit den Variationen! Möge dies ein Abschnitt seyn an Kraft u. innerer Besserung.", hin und her gerissen, zwischen Bangen und Hoffnung, immer wieder zweifelnd, geprägt von Krankheiten, er klagte über Abspannung, Nervenschwäche, Angstzustände, Schwindelanfälle und wurde schließlich schwermütig. Robert Schumann war (manisch-depressiv) krank bis an sein Lebensende (1856).

Schumannsche Klavier-Romantik von lyrisch bis ungestüm - innig, charaktervoll, poetisch - von Oliver Schnyder sehr einfühlsam interpretiert!

01. Variationen über den
Namen ABEGG, Op. 1 (1829/30) 06:56

Davidsbündlertänze, Op. 6 (1837)
02. I. Lebhaft 01:30
03. I. Innig 01:53
04. III. Mit Humor 01:22
05. IV. Ungeduldig 00:40
06. V. Einfach 02:19
07. VI. Sehr rasch 01:46
08. VII. Nicht schnell 03:59
09. VIII. Frisch 00:53
10. IX. Lebhaft 01:30
11. X. Balladenmässig. Sehr rasch 01:28
12. XI. Einfach 01:59
13. XII. Mit Humor 00:39
14. XIII. Wild und lustig 02:48
15. XIV. Zart und singend 02:25
16. XV. Frisch 01:42
17. XVI. Mit gutem Humor 01:12
18. XVII. Wie aus der Ferne 03:53
19. XVIII. Nicht schnell 02:24

20. Arabeske, Op. 18 (1838/39) 06:35

Gesänge der Frühe, Op. 133 (1853)
21. I. Im ruhigen Tempo 02:38
22. II. Belebt, nicht zu rasch 01:58
23. III. Lebhaft 02:14
24. IV. Bewegt 01:59
25. V. Im Anfange ruhiges, im
Verlauf bewegteres Tempo 02:59

26. "Geistervariationen" (1854) 12:54
Thema mit Variationen, WoO 24

Übrigens:
Die Satzbezeichnungen ('Lebhaft' und 'innig' und 'Mit Humor' usw., siehe obige Liste) der "Davidsbündlertänze" beschreiben m.E. sehr zutreffend das feinsinnige, charaktervolle - und temperamentvolle, wandlungsfähige (!) - Spiel des erzsympathischen Schweizer Künstlers Oliver Schnyder.
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Produkt-Bild: The RCA Opera Treasury - Der Troubadour

The RCA Opera Treasury - Der Troubadour von Z Mehta, l Price, Domingo, Milnes

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 8,95

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1997
Zoom ± Produkt-Bild: The RCA Opera Treasury - Der Troubadour

Tracks:

Disk 1
  • All' erta, all' erta! (1. Akt / 1. Szene)
  • Di due figli vivea
  • Che più t'arresti? (2. Szene)
  • Tacea la notte placida
  • Di tale amor, che dirsi
  • Tace la notte!
  • Deserto sulla terra
  • Non m'inganno
  • Di geloso amor sprezzato
  • Vedi! Le fosche notturne spoglie (2. Akt / 1. Szene)
  • Stride la vampa!
  • Soli or siamo!
  • Condotta ell' era in ceppi
  • Non son tuo figlio?
  • Mal reggendo all' asparo assalto
  • Inoltra il piè
  • Perigliarti ancor languente
  • Tutto è desert (2. Szene)
  • Il balen del suo sorriso
  • Quel suono! Oh ciel!
  • Per me ora fatale
  • Ah! se l'error t'ingombra
  • Perchè piangete?
  • E deggio e posso crederlo?
Disk 2
  • Or co' dadi (3. Akt / 1. Szene)
  • Squilli, echeggi la tromba guerriera
  • In braccio al mio rivall
  • Quale d'armi fragor poc' anzi intesi? (2. Szene)
  • Ah si, ben mio
  • L'onda de' suoni mistici
  • Di quella pira
  • Siam giunti: ecco la torre (4. Akt / 1. Szene)
  • D-amor sull' ali rosee
  • Miserere d'un' alma già vicina
  • Tu vedrai che amore in terra
  • Udiste? Come albeggi, la scure al figlio
  • Mira, di acerbe lagrime
  • Vivrà! ... Contende il giubilo
  • Madre, non dormi? (2. Szene)
  • Ai nostri monti ritorneremo
  • Che! ... Non m'inganna

4 Kundenrezensionen:

Immer wieder gerne
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach eine der besten Aufnahmen dieses Werks. Die eigentliche Referenzaufnahme mit Zinka Milanov und Jussi Björling hat leider einige Striche. Diese Einspielung kommt glücklicherweise ohne Striche aus. Leontyne Price als Leonora ist den verzierten Teilen ihrer Partie gewachsen und überwältigt einen doch vor allem mit dem Klangreichtum ihrer Stimme. Der junge Placido Domingo ist ihr hier ein leidenschaftlicher, stimmlich noch völlig unverbrauchter Partner. Zubin Mehtas Dirigat ist zupackend und nimmt doch auf die Sänger Rücksicht. Eine Aufnahme, die man immer wieder gerne hört.
Price - Cossotto - Phantastisch !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In diesem "Trovatore" von 1970 kann man zwei Grand-Damen der Oper des vorigen Jahrhunderts erleben ! Leontyne Price und Fiorenza Cossotto ! Beide zählten zweifellos zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Operngeschichte und die Superlative sind ausgeschöpft ! Sie gemeinsam in dieser Trovatore-Einspielung hören zu können ist einfach wunderbar,erzeugt Gänsehaut und gibt dieser CD einen außerordentlich hohen Stellenwert ! Placido Domingo,damals erst 29-jährig,war ein ausgezeichneter Manrico und Sherrill Milnes komplettiert das Protagonistenquartett dieser Verdi-Oper hervorragend !
Allein wegen Leontyne Price und Fiorenza Cossotto reichen die zu vergebenden Sterne eigentlich nicht aus !
Ein kleines "Warum" an die Verantwortlichen des Cover's dieser CD-Box - Warum fehlt Fiorenza Cossotto auf dem Titelbild ?
Miserable Tonqualität
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Diese Aufnahme des 'Trovatore' aus dem Jahr 1969 gehört zu den besten. Selten habe ich Domingo so gut gehört, er singt fein und subtil, dramatisch und genau. Gleiches gilt für Sherril Milnes, dessen hohe feste Baritonstimme wie geschaffen ist für die mörderisch hohe Tessitura seiner Arie 'Il balen'. Fiorenza Cossotto singt als Azucena nicht nur differenzierter, sondern auch strahlender und klangvoller als in ihrer ersten Aufnahme unter Tullio Serafin (1963, mit Bergonzi, Bastianini, Stella). Leontyne Price mag vielleicht etwas angestrengter und rauher klingen als unter Basile (1959, mit Tucker, Warren, Elias), ihr Portrait ist hier jedoch noch differenzierter.
Die Nebenrollen sind gut besetzt. Mehta dirigiert spannungsvoll und straff, manchmal klingt das Oorchester jedoch etwas zu grell.
Das große Manko dieser Aufnahme, zumindest in dieser Ausführung, ist allerdings die hundsmiserable Tonqualität. Der Klang ist völlig übersteuert, in lauten Passagen und bei hohen Tönen scheppert es so sehr, daß das Hörvergnügen über Gebühr beeinträchtigt wird. Man sollte daher die Finger davon lassen und auf eine Neuauflage hoffen, die diese Mängel beseitigt und diese glanzvolle Aufnahme ungestört genießen läßt.
Glanzvolle Aufführung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Tonträgermarkt weist wahrlich keinen Mangel an "Troubadour"-Einspielungen auf, und es gibt sogar darunter einige, die Sonderklassen-Rang beanspruchen können. Aber ich finde, daß neben Renato Cellinis (RCA) legendärer Produktion von 1952 mit einem traumhaften Sängerquartett (Milanov/Barbieri/Björling/Warren) und Karajans (EMI) Aufzeichnung von 1956, an der u.a. Maria Callas und Giuseppe di Stefano mitwirkten, die hier vorliegende Londoner Aufnahme von 1970 auch heute noch erste Wahl ist. Sie wurde im Gegensatz zu den vorher genannten Einspielungen in Stereo produziert, und das ist natürlich bei einer solch farbenreichen Partitur wie Verdis "Trovatore" ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Wenn auch Cellini, wie oben bereits erwähnt, insgesamt über die besten Sänger verfügt, so muß man der Aufnahme von Zubin Metha bescheinigen, daß sie ebenfalls eine illustre Sängerschar aufzubieten hat und außerdem die Partitur ohne jede Kürzung zum Erklingen bringt. Leontyne Price singt hier bereits die Leonora zum zweiten Mal auf Platten, und gegenüber ihrer Darstellung von 1959 (RCA, unter Arturo Basile) hat sie ihre darstellerische Leistung noch einmal beträchtlich gesteigert. Gesanglich ist sie in beiden Aufnahmen in großer Form, mir scheint sogar, daß die Gesangsbögen in den großen Arien des 1. und 4. Aktes bei Metha noch ausgeformter herauskommen. Die Rolle der Zigeunerin Acuzena war Fiorenza Cossotto wie auf den Leib geschrieben, ihre Atemreserven sind wahrhaft staunenswert, und Kraft und Glanz ihrer wunderbaren Mezzo-Stimme kann man gar nicht genug rühmen. Der damals junge Plácido Domingo verfügt über eine schöne, biegsame Tenorstimme, und wenn er auch nicht Björlings Strahlkraft in der Stretta aufbieten kann, so hat er hier doch eine Sternstunde gehabt. Nicht ganz so erfreulich scheint mir der Graf Luna von Sherrill Milnes, er singt zwar tonschön und sorgfältig, kann aber darstellerisch an Leonard Warren (bei Cellini) nicht heranreichen. Die übrigen Rollen sind angemessen besetzt, wobei ich dem Ferrando des Bonaldo Giaiotti noch ein Extralob spenden möchte. Er singt die oft etwas vernachlässigte Rolle mit Sorgfalt und klangreinem Ton. Der Ambrosian Opera Chorus (Chorleitung: John McCarthy) ist eine Spitzenformation, großartig besetzt in allen Lagen, und das New Philharmonia Orchestra London war zum Zeitpunkt der Aufnahme in bester Form und hat keine Mühe, die Orchester der anderen genannten Produktionen klar zu übertrumpfen.
Der indische Dirigent Zubin Metha hat die Partitur sorgfältig studiert und erfreut durch seine zurückhaltende, werkgetreue Gestaltung. Er nimmt der Oper einiges von ihrer plakativen Wirkung, dafür hört man in seiner Version Feinheiten und Nuancen, die man in diesem schlagkräftigen, plakativen Werk gar nicht vermutet hätte.
Die Klangtechnik ist gut, aber nicht überragend, der Rauschpegel ist relativ gering. Schade, daß das an sich ordentliche Textbuch nicht die Übersetzung des Libretto in deutsch bringt. Ansonsten sind keine Abstriche zu machen. Die Aufnahme sollte Eingang in jede gute Operndiskothek finden.
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Produkt-Bild: Mahler: Sinfonie 9

Mahler: Sinfonie 9 von David Zinman

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 17,99

Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mahler: Sinfonie 9

Tracks:

Disk 1
  • I. Andante comodo
  • II. Im Tempo eines gemächlichen Ländlers. Etwas täppisch und sehr derb
  • III. Rondo-Burleske: Allegro assai. Sehr trotzig
Disk 2
  • IV. Adagio (sehr langsam)

Produkt-Bild: Sinfonien 4+7

Sinfonien 4+7 von Paavo Järvi

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 12,59

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonien 4+7

Tracks:

  • Allegro ma non troppo
  • Allegro con brio

Produktbeschreibung


SINFONIEN 4+7*DEUTSCHE KAMMERP
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3 Kundenrezensionen:

Großartige Arbeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Rezension von Dr. Alberts etwas hinzuzufügen fällt schwer. Ich teile die Ansicht, dass es der Bremer Kammerphilharmonie insbesondere bei der 7. Symphonie etwas an (Steicher- und auch Blech-)Volumen mangelt. Auch klingen zu Beginn des ersten Satzes der 7. die Streicher mitunter etwas gläsern, fast schon kreissägenartig (übertrieben gesagt).
Und dennoch: insgesamt sind die beiden Aufnahmen von Järvi eine große Bereicherung. Die 4. Symphonie klingt schwungvoll und tänzerisch, einfach großartig. Die Interpretation der 7. Symphonie glänzt vor allem dadurch, dass viele Nuancen, die bei anderen Aufnahmen (insbesondere bei Karajan) im Tempo und "Lärm" (und dem Legato-Stil) untergehen von Järvi und der Bremer Kammerphilharmonie klar herausgearbeitet werden. Ich persönlich bevorzuge für die 7. Symphonie die (unter Kennern umstrittene) Interpretation von Karajan aus den 80ern - ich bekenne, ich liebe insbesondere den 4. Satz der 7. in der populistischen und vielleicht auch etwas lieblosen "schnell-und-laut-Version". Aber Järvis Interpretation ist eine große Bereicherung und übertrifft beinahe alle mir sonst bekannten.

Fazit? War es wirklich notwendig den zig auf dem Markt vorhandenen Beethoven-Symphonien-Zyklen noch einen weiteren hinzuzufügen? Wenn man es so gut macht wie Järvi und die Bremer Kammerphilharmonie, dann ja!
Großartig und auf jeden Fall 5 Sterne wert. Ich kann es kaum erwarten, die Pastorale und die 9. von diesem Gespann zu hören.

Ich muss meiner alten Rezension noch anfügen (September 2009): je öfter ich die Interpretationen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen höre und je mehr andere Aufnahmen ich höre, um so mehr wächst meine Achtung. Diese Vierte ist absolute Spitzenklasse! Meine Liebe für Karajans Interpretation ist noch vorhanden, aber etwas abgekühlt. Für die Siebte bleibt Kleiber mit den Wiener Philharmonikern eine harte Konkurrenz - der 4. Satz von diesem Gespann: für mich unerreicht! Genial! Aber für die anderen Sätze ist Järvi mit den Bremern mein absoluter Favorit.
Als Kammerorchester eine erste Adresse
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Aufnahmen von Beethoven-Sinfonien sind inzwischen ohne Zahl. Gibt es noch Neues, was gesagt werden könnte ? Ist die Konkurrenz nicht übermächtig ? Grosse Orchester,grosse Dirigenten,kleinere Ensembles in historischer Spielweise, alles vorhanden. Warum also noch ein weiterer Zyklus ?
Järvi hat gegen alle diese Einwände den Ehrgeiz, seine Sicht des Beethoven'schen Kosmos zu verbreiten und macht seit einigen Jahren höchst erfolgreiche Tourneen damit in verschiedenen Kontinenten.

Dies ist nun die zweite Edition des geplanten ganzen Zyklus Wieder die Kopplung einer bekannten mit einer weniger bekannten Sinfonie.
Die vierte erfreute sich wegenseines »originellen Charakters« und seiner »edlen Simplizität« großer Beliebtheit beim Publikum. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy hing mit besonderer Liebe an der Vierten, während sie für Robert Schumann die »romantischste« aller Beethoven-Symphonien war »griechisch-schlank« und ideal proportioniert.Zu dieser Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 jedoch sind so gut wie überhaupt keine Entwürfe überliefert: ein Beweis, dass dieses Werk ein Auftrag des Grafen Franz von Oppersdorff wohl unter großem Zeitdruck entstand. Sie ist heute die am wenigsten bekannte seiner Sinfonien, obwohl Beethoven sie sehr schätzte und auch die Presse sie hoch werteten, ihre edle Simplizität fand Gefallen.
Hört man diese Sinfonie von grossem sinfonischen Orchester,klingt das häufig zu mächtig,als wenn eine kostbare Miniatur in die Hände von Steinmetzen gerate. Norrington oder Gardiner oder Frans Brüggen haben dieser Sinfonie ihre angemessene Bedeutung gegeben.
Järvi vermag gegenüber diesen Aufnahmen bestehen, ja ist einen Tick differenzierter, nimmt sie keinesfalls leicht. Unter seiner Stabführung entwächst sie der Rolle des Nebenwerks und wird ein Werk sui generis.Zitat Järvi:" Die vierte Sinfonie in B-Dur, op. 60 (1806):
"Auch einer meiner Favoriten: die 4. Sinfonie. Irgendwie scheint es fast so, als stecke da so etwas drin wie: 'Ich bin zu weit gegangen. So etwas sollten wir vielleicht doch nicht machen. Lass uns was schreiben, wo jeder das wiedererkennt, was von der Sinfonie eigentlich erwartet wird.' Und es spricht daraus eine gewisse Erleichterung: 'Ich habe das gesagt, was ich sagen musste. Und jetzt kann ich zu dem zurückkehren, was ich vorher gemacht habe.' Darin steckt eine gewisse Fröhlichkeit und auch Humor."

Anders allerdings die siebte. Nicht dass die Aufnahme der Kammerphilharmonie schlecht wäre. Sie kann neben den genannten Aufnahmen gut bestehen. Das Problem aller dieser Ensembles erschliesst sich sofort , wenn man sich Kleiber mit den Wiener auflegt. Es ist eben ein Unterschied,ob man 4 bis 6 Celli hat oder mindestens die doppelte Anzahl, gleiches im verstärkten Umfang für die Kontrabässe. Ein hörbarer Unterschied.
Zitat:"Im Rahmen einer »Großen Akademie«, die er als Wohltätigkeitskonzert »zum Besten der bei Hanau invalide gewordenen österreichischen und bayerischen Krieger« veranstaltete, präsentierte Beethoven in der Aula der neuen Wiener Universität dabei gleich zwei neue Werke: sein sinfonisches Schlachtengemälde Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria op. 91 und seine 7. Sinfonie op. 92." Der heroische Ansatz will gehört sein. Das ist ein Gewicht an dem sich kleinere Ensembles schlicht verheben. Wie Kleiber diese Monumalität zelebriert, ist unerreichter Maßstab.
Vor Jahr und Tag gab es eine Reklame, die Musik aus dem vierten Satz der Siebten als soundtrack unterlegte und einen Riesentanker den Ozean durchpflügen liess. Sehr passend für die Siebte. Auch die Kammerphilharmonie verhebt sich an diesem Stück. Der Unterschied zur vierten ist nicht ausreichend hörbar. Zitat Järvi:Die ganze Sinfonie, von der ersten bis zur letzten Geste, dreht sich um Tänze. Der letzte Satz, der oft etwas zu schnell gespielt wird, ist eigentlich ein Schottischer Tanz. Diese fantastische Machart, das, was eigentlich Tanzmusik ist, in einen sinfonischen Kontext zu stellen, und das dann sogar als die zentrale Form zu nutzen, ist so genial! Die Sinfonie ist zu Recht so berühmt, weil sie einen sofort anspricht und so attraktiv ist. Und auch so lyrisch auf eine ganz schlichte, aber sehr berührende und direkte Weise." Man versteht seinen Ansatz, er kann diesen mit der Kammerphilharmonie auch realisieren. Die Siebte aber höre ich nach wie vor mit Kleiber.
So muß eine Klassik-SACD klingen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Aufnahmen von Beethoven-Symphonien gibt es ja mehr als genug und nachdem
ich mir vor knapp einigen Monaten meine Traum-Hifi-Anlage mit Mc-Intosh Amps und Martin Logan Summits sowie Marantz SA11S2 erfüllt habe, bin ich immer auf der Suche nach wirklichen guten SACD.
Diese Interpretation ist wahrlich gelungen, ein perfekter Sound mit wunderbarer räumlicher Auflösung und Tiefe, dynamisch und mitreißend, einfach zu genießen.
Da sehen (eigentlich hören) andere Aufnahmen wirklich alt aus.
(z.B. Karajan Interpretationen mit Berliner Philharmikern etc. mit schwülstigem flachem Sound zugedeckt im Streicherteppich)
Es ist gut, daß es auch im Klassik Genre nun ähnlich gelungene CD wie z.B. von den Labels Stockfisch, Opus 3 oder Chesky gibt.
Und für Kritiker von SACD: Wirklich gute Aufnahmen sind geeignet die Vorzüge dieser hochauflösenden Technik hörbar zu machen, Voraussetzung eine gute Raumakustik im eigenen Hörraum und ein ordentliches Eqipment.
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Produkt-Bild: Bella Voce

Bella Voce von Anja Harteros

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 8,75

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Bella Voce

Tracks:

  • Recitativo: Oh smania! O Furie! ...Aria: D'Oreste e d'Ajace from Idomeneo K. 366
  • Cavatina: Porgi, amor from Le nozze di Figaro
  • Recitativo: Temerari ...Aria: Come scoglio from Cos? fan tutte
  • Recitativo: Ei parte - senti! Ah no! ...Aria: Per pieta, ben mio perdona all'error from Cos? fan tutte
  • Ah, lo previdi! - Ah, t'invola agl'occhi miei - Deh, non varcar K.272
  • Vado, ma dove? O Dei! K. 583
  • Misera! dove son? L'aure del Tebro - Ah! non son io che parlo, K.369
  • Berenice, che fai? Scena di Berenice - Hob.XXIVa:10

Produktbeschreibung


BELLA VOCE
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2 Kundenrezensionen:

Flutender Mozart-Gesang
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Mozart-Jahr brachte auf dem Cd-Markt viele Neuveröffentlichungen historischer Aufnahmen aber auch eine Reihe - z.T. diskussionswürdiger - Neuveröffentlichungen.

Wer sich neben den fragmentarischen Mozart-Skizzen einer umjubelten Russin dieses Recital zugelegt hat, konnte hören, wie Mozart Arien klingen können, wenn sie von einer wirklich profunden Mozart-Stilistin gesungen werden.
Schon die Elettra-Arie (D`Oreste d`Ajace) zeigt, dass Harteros die Stimme und die Technik für das furiose Stück besitzt: Sie muß nicht forcieren und kommt mit den Staccati gut zurecht.
Wirklich "traumhaft" schön klingt sie jedoch in langsamer Musik wie "Porgi Amor" und "Vado, ma dove?". Es ist beeindruckend, wie sie die Stimme fluten lassen, den Klang dabei anschwellen und wieder zurücknehmen kann - dank einer perfekten Atemkontrolle: Die Stimme liegt immer weich auf dem Atem und ist von prächtigem Volumen und angenehmen, dunklen Timbre.
Daneben ist Harteros zu Stimmnuancen (meist Abdunklungen) in der Lage, mit denen sie gefühlsschwankungen ihrer Figuren andeutet - wenn auch immer die Entfaltung der Stimme und eines schönen Klanges im Vordergrund stehen.
Ein Mozart-Gesang, der großes Können verrät und Individualität zeigt.

Als "Zugabe" wählte Harteros eine große selten zu hörende Szene von Haydn. Dadurch ist ein vergleichendes Hören möglich was im Grunde die Wirkung sowohl der Mozart-arien, wie auch des Haydn Stückes steigert.

Müßte ich das Mozart-Recital des Mozart-Jahres kühren, meine Wahl fiele auf dieses hervorragende Album.
Üppig, lyrisch, kraftvoll - einfach beeindruckend!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist doch wirklich ein großes Vergnügen, der Stimme von Anja Harteros zu lauschen. Schwungvoll wandert sie durch die komplexesten Melodiestrukturen, es wirkt alles so einfach, so jugendlich beschwingt. Aber dann, ganz plötzlich, bei den dramatischen Höhepunkten, bekommt ihre Stimme eine unglaublich kraftvolle Klangfarbe, die mich immer wieder aufs Neue mitreißt. Auf "Bella Voce" höre ich sofort Anja Harteros' Vorliebe für Mozart heraus - bei dem Opernauszug ,Porgi amor` verleiht sie den Melodiebögen die nötige Schwere und Nostalgie, um diese Arie atmen zu lassen. Allerspätestens bei dem Stück `Per Pietta' wird man endgültig in Anja Harteros' Bann gezogen: mal intoniert sie nachdenklich, mal aggressiv, dann plötzlich stolz, dann wieder in sich selbst versunken, verträumt. Erstaunlich, wie eindringlich und intensiv sich Anja Harteros durch die ganze Klaviatur der menschlichen Emotionen singt. Auch Haydns technisch höchst anspruchsvolle Kantate `Berenice, che fai' mit ihren verblüffenden Modulationen meistert Anja Harteros mit Bravour. Wenn ich sie mit anderen Opernsängerinnen vergleiche, sticht immer wieder ihr herausragendes Höhenregister hervor. Absolut empfehlenswert, diese CD.
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Produkt-Bild: Pique Dame

Pique Dame von Vladimir Atlantov, Maureen Forrester, Sergei Leiferkus, Mirella Freni

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 10,98, Angebote ab EUR 9,16

Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Pique Dame

Tracks:

Disk 1
  • Introduction
  • Gori, gori yasno
  • Chem konchilas vchera igra?
  • Ya imeni yeyo
  • A yesli tak, skorei za delo!
  • Nakonets-to Bog / A ty uveren
  • Schastlivy den / Skazhi, na kom ty zhenishsya
  • Mne strashno!
  • Kakaya vedma
  • Odnazhdy v Versalye
  • Se non ? vero
  • Uzh vecher
  • Obvorozhitelno!
  • Da, vspomnila...Podrugi milie
  • Nu-ka, svetik Mashenka
  • Mesdemoiselles
  • Pora uzh raskhoditsya - Ne nado zatvorit
  • Zachem zhe eti slyozy
  • Ostanovites
  • Prosti, prelestnoe sozdanye
  • Liza, otvori!
  • 'Kto strastno lyubya pridyot
Disk 2
  • Radostno, veselo v den sei
  • Khozyain prosit dorogikh
  • Ya vas lyublyu
  • Posle predstavleniya
  • Khozyain prosit dorogikh gostei
  • Dance of the Shepherds and Shepherdesses (Sarabande)
  • Moi milenki druzhok
  • Kak ty mila
  • Kto pylko i strastno lyubya!
  • Vsyo tak, kak mne ona skazala
  • Shagi! syuda idut
  • Polno vrat vam! Nadoyeli!
  • "Je crains de lui parler la nuit"
  • Ne pugaites!
  • Ona mertva! Sbylos
Disk 3
  • Ya neveryu chtoby
  • Mne strashno! strashno! / Ya prishla k tebe
  • Uzh polnoch blizitsya
  • Akh! istomilas ya gorem
  • A yesli mne v otvet
  • O da, minovali stradanya
  • Budem pit i veselitsya!
  • Dana!
  • Yeslib miliya devitsy
  • Tak v nenastnye dni
  • Za dela, gospoda
  • Chto nasha zhizn?
  • Idyot yeshcho?
  • Knyaz! knyaz, prosti menya!
  • Gospod! Prosti yemu!

Produkt-Bild: Esprit-Astor Piazzolla

Esprit-Astor Piazzolla von Astor Piazzolla

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,56

Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Esprit-Astor Piazzolla

Tracks:

  • Adi?s Nonino - Album Version
  • Contrabajeando - Album Version
  • Lo Que Vendr? - Album Version
  • Nonino - Album Version
  • Guitarrazo - Album Version
  • Volver
  • El Motivo
  • Prep?rense - Album Version
  • Tierrita - Album Version
  • Chiqu? - Album Version
  • Triunfal - Album Version
  • Quejas De Bandone?n - Album Version
  • Sur
  • Malena
  • El Gordo Triste
  • La Primera Palabra
  • Las Ciudades
  • Balada Para Un Loco
  • Chiquil?n De Bach?n
  • Verano Porte?o - En Vivo

Produkt-Bild: Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera

Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera von Sol Gabetta

Audio CD von SCL
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,72

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera

Tracks:

  • Moderato quasi andante
  • Thema: Moderato semplice
  • Variation 1: Tempo della Thema
  • Variation 2: Tempo della Thema
  • Variation 3: Andante sostenuto
  • Variation 4: Andante grazioso
  • Variation 5: Allegro moderato
  • Variation 6: Andante
  • Variation 7 - Coda: Allegro vivo
  • Andante cantabile op. posth.
  • Pezzo capriccioso op. 62
  • Nocturne
  • 1. Allegro non troppo
  • 2. Allegretto con moto
  • 3. Tempo primo
  • Pampeana Nr. 2 op. 21 (Rhapsodie für Violoncello und Klavier)

Produktbeschreibung


WERKE FÜR CELLO

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als "Fee ohne Flügel, aber mit Cello" wurde sie von einem Kritiker bezeichnet. Wenn man ihr begegnet hat man zunächst den Eindruck einer bodenständigen sehr präsenten Musikerin, die, obwohl sie genau weiß, was sie will, dennoch sehr expressiv, warmherzig und spontan geblieben ist. Damit hat die gebürtige Argentinierin und jetzt Wahlschweizerin neben ihrem großen musikalischen Talent alle Eigenschaften, die unabdingbar sind, um sich in das Herz ihres Publikums zu spielen, die aber auch für eine langanhaltende Laufbahn als Musikerin nicht von Nachteil sind. Sol Gabetta beharrt darauf, dass sie ?einen typischen Frauenberuf " ausübe, im Hinblick auf die wenigen bekannten Cellistinnen, sieht man von Guillermina Suggia und Jacqueline du Pre ab.
Ihren Vornamen Sol (gleich Sonne) könnte man auch auf ihren Ton übertragen. Noch kann sie sich nicht den gefährlich ?schönen? Stellen entziehen, verharrt sie in ihrem Spiel etwa in der verklärten Stimmung, die auch Tschaikowski zu seinen Variationen über ein Rokoko-Thema inspirierte. Die Cello-Rhapsodie ihres Landsmannes Alberto Ginastera trägt sie mit Verve vor und Camille Saint-Saens? Erstes Cellokonzert, das mehr als nur schöne Melodien enthält, erklingt aus ihrer Hand anrührend lieblich. Das kämpferische, bedingungslose Musizieren, als ginge es um Leben und Tod, liegt ihr nicht. Sie ist also doch eine Fee.... Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Star trifft auf Stümper
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Auf diese Aufnahme bin ich über eine Fachzeitschrift gestossen, habe online reingehört und war sofort begeistert! CD gekauft, in die Anlage gegeben - und bekam den ersten Schock! Es ist immer wieder ein sehr störendes Zischen zu hören. Zuerst dachte ich, es läge an meiner Anlage (Brummschleife !?) und habe Kabel und Anschlüsse überprüft - daran lags nicht - die CD in einer anderen Anlage getestet - gleiches Ergebnis! Einen Bekannten probehören lassen, der mir dann meinen Höreindruck bestätigte. Nun habe ich online die Stücke mit Kopfhörer nochmals angehört und dasselbe festgestellt - an der CD liegts also nicht sondern an der Aufnahme. Wieso hat das bisher niemand gehört/erwähnt ? Die Störgeräusche sind derart eklatant, dass es schon eine Frechheit ist, sowas überhaupt zu veröffentlichen und das bei einer derart virtuosen Künstlerin, die einen mit Ihrem Spiel in den siebten Himmel hievt ! Das ist auch der einzige Grund, warum ich mich von der Scheibe nicht trennen kann und sie eben so leise höre, dass das Gezische nicht mehr so stört. Die Bewertung müsste eigentlich so sein: künstlerische Leistung 6 Sterne, Technik -1!
Cello wie gesungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder einmal hat mir meine Fachzeitschrift Fono-Forum den entscheidenden Tipp gegeben: In der September-Ausgabe las ich ein recht einnehmendes Porträt der in Argentinien geborenen und heute in der Schweiz lebenden Cellistin Sol Gabetta. Je ansprechender ein Artikel formuliert ist ("Die Costa del Sol verläuft neuerdings durch die Schweiz"), desto weniger kann ich ihm widerstehen - und besorgte mir demnach gleich die Debüt-CD der 25-Jährigen. Der Fach-Meinung kann ich mich nur anschließen, ja sie sogar noch nach oben korrigieren: Sol Gabetta spielt das erste Violoncellokonzert von Saint-Saens und die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky mit einem wunderbar frischen, druckfreien Ton, herrlich lyrisch und leicht. Sie behandelt ihr Cello (ein Instrument von Guadagnini) wie eine Singstimme, also völlig frei von Pathos und Kitsch. Spannend zu hören sind auch die zwischen den beiden populären Cello-Paradewerken eingefügten kleineren Stücke, darunter von Alberto Ginastera eine "Pampeana": Zauberhaft schön, unangestrengt virtuos, einfach erfrischend!
Schwere Musik - leicht, locker und lustig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Technik perfekt. Spielfreude ohne Ende. Nicht spektakulär sondern angenehm. Hebt die Stimmung. Ruckzuck ist die Scheibe zu Ende und ich schaue wieder enttäuscht zum CD-Spieler. Gleich nochmal von vorne. Um diesem Kreislauf zu entkommen musste ich die CD nach 3 Wochen verschenken. Aber bald kaufe ich sie wieder nach. Die anderen im CD-Regal bangen schon vor der Reservebank.
"Glücksgefühle ..."
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Münchner Rundfunkorchester unter Ari Rasilainen und Sol Gabetta spielen gemeinsam, bestens aufeinander eingestimmt, mit ganz eigener, inniger Hingabe; das Orchester wird der Solistin sehr gerecht, Ari Rasilainen weiß den excellenten Klangkörper an den richtigen Stellen "zurückzunehmen", Sol Gabetta spielt mit unverkrampft jugendlicher und zugleich großer virtuoser Leidenschaft, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, denn sie ist eh auf ihre ganz natürliche Art präsent. Ich habe sie seit ihrem Debüt oft live erlebt. Nichts hat sie von ihrer erfrischenden Art zu musizieren verloren. So ist es mit etwas zeitlichem Abstand (seit dem Foyerkonzert vom 18.08.2006 beim NDR in HH) an der Zeit, ihr diese Rezension zu schreiben. Das ist stimmige Harmonie zwischen Orchester, Dirigent und Solistin. Ganz offensichtlich ist sie ein glücklicher Mensch. Beseelt von den Stücken, die sie vorträgt, glücklich mit ihrem Guadagnini Cello von 1759. Gefühle des Glücks. Wer davon etwas für sich "mitnehmen" möchte, kommt an dieser CD nicht vorbei.
Vital
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nein und nochmals nein, Klassik muss nicht staubig, trocken oder bleischwer klingen.
Dieses Album ist der lebende Beweis dafür.
Sol Garbeta sieht nicht nur blenden aus, sie versteht es auch, ihr Cello so zu spielen, dass sich die von ihr gespielten Werke so anhören, als hätten sie ein fast südländisches Eigenleben, das man nur zu wecken braucht, um von seinem Zauber gefangen zu werden.
So lange es immer wieder solche Glücksfälle gibt, braucht einem um die klassische Musik auch im 21. Jahrhundert nicht bange zu sein.
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Produkt-Bild: Sinfonie 7

Sinfonie 7 von Günter Wand

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 7,26

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonie 7

Tracks:

  • Allegro moderato
  • Adagio. Sehr feierlich und sehr langsam
  • Scherzo: Sehr schnell
  • Finale: Bewegt, doch nicht zu schnell

Produktbeschreibung


SINFONIE 7

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der große alte Mann und die Sinfonien Anton Bruckners: Mittlerweile schon fast 90 Jahre alt, kann Günter Wand nun die reifen Früchte seiner lebenslangen disziplinierten Arbeit ernten. Bescheidenheit und ein bewusst nicht allzu voll gepackter Terminkalender waren für ihn stets eine Selbstverständlichkeit, was ihn vor Selbstherrlichkeit und mentaler Auszehrung bewahrte.
Inzwischen ist er in seinem Berliner Bruckner-Zyklus bei der Siebten Sinfonie angekommen, jenem Werk, das dem Komponisten nach seiner Uraufführung im Jahre 1884 in zahlreichen Städten die lang ersehnten Erfolge einbrachte, die er so lange entbehren musste. Das Adagio beinhaltet nach Bruckners eigener Auskunft die "Trauermusik" zum Tode Richard Wagners, dessen Nachricht Bruckner erreichte, als er an diesem Satz arbeitete.
Günter Wands Interpretation zeichnet sich auch bei dieser Sinfonie wieder durch klar gezeichnete Strukturen, große Ruhe und ein durchsichtiges Klangbild aus. Es gelingt ihm, den Hörer die Architektur dieser Musik unmittelbar wahrnehmen zu lassen, jene Architektur, in der Wand Prinzipien einer göttlichen Ordnung erkennt. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, solche Musik als "Ersatzreligion" zu konsumieren: Zwar ist Bruckners tiefe Gläubigkeit zweifellos ein wesentlicher Motor seines Schaffens gewesen, aber auf dem Podium bewährt er sich zuallererst als überragender Sinfoniker.
Besonders souverän beherrscht Günter Wand die komplexen Temporelationen der Sinfonie. Seine Übergänge sind ebenso stimmig wie die zahlreichen kleinen agogischen Modifikationen, mit denen er die Stringenz der musikalischen Entwicklungen zu optimieren versteht. Ein weiterer überzeugender Aspekt ist die Homogenität und Klangschönheit, die für die Berliner Philharmoniker unter Wands Leitung eine Selbstverständlichkeit zu sein scheint: Die Musiker sind sich offenbar der besonderen Bedeutung dieser Arbeit vollkommen bewusst. Bleibt zu hoffen, das dem teilweise bereits sehr geschwächten Dirigenten die Vollendung des gesamten Zyklus vergönnt ist. --Michael Wersin
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit der 7.Symphonie gelang dem bereits 60jährigen und bis dahin verspotteten Bruckner der Durchbruch. Dies war vor Allem dem traumhaft freien und herrlich fülligen Haupttheme des Kopfsatzes, das im Finale in Variation wieder auftaucht, zu verdanken, von dem man sagt, Bruckner habe es im Traum gehört.
Günter Wand schaffte es, als einer der wenigen wirklich fähigen Bruckner-Interpreten, eben diese "traumhafte", mystische und monumentale Welt der Symphonien Bruckners, mit denen Wand eine Spätkarriere machte, darzubieten. Seine Bruckner-Interpretationen (wie auch seine Schubert-Interpretationen) weisen eine große Souveränität und vollkommene
Natürlichkeit auf und lassen die Geistigkeit des mystischen Bruckner deutlich werden, was diese Aufnahme (sowie die Aufnahmen der übrigen 8 Symphonien Bruckners) unter der Leitung von Günter Wand zu etwas Einzigartigen macht.
Ohne Zweifel: Die Referenzaufnahme
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Günter Wand legt mit den Berliner Philharmonikern mit der 7 Symphonie in E-Dur seine vierte Bruckner Einspielung mit dem Berliner Orchester vor: Und wiederum gelingt ihm die Referenzaufnahme im Katalog. Wand ist (und bleibt) der Dramatiker unter allen Nachkriegsdirigenten in Sachen Bruckner. Beispielhaft sei nur an die Coda des ersten Satzes erinnert und v.a an die "berühmte" Adagiostelle (Ziffer X in der Partitur) im zweiten Satz. Wand denkt gar nicht daran, sich der falschen Empahthie hinzugeben. Auch nach dem Adagiohöhepunkt (natürlich originalgetreu ohne Becken, Paukenwirbel und Triangel)wird das Tempo nicht verschleppt und erst der (wunderbare) Übergang in die Coda der Tuben erlaubt die Gedanken an den Tod Richard Wagners. Selbst dieser Satz wirkt dramatisch und spannend bis in seine letzen Akkorde. Die Genialität dieser Einspielung zeigt nicht zuletzt das Finale, deren Coda Wand im Tempo des Eröffnungstempos des ersten Satzes nimmt und damit exemplarisch den Kreis schliessen lässt. Die Aufnahmetechnik ist ohne Tadel, die Instrumentengruppen sind sehr präsent bei einer leichten Dominaz der Primgeigen und der Trompeten. Dr. Frank Sistenich
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