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Puccini: Tosca (Gesamtaufnahme(ital.)) von Freni, Pavarotti, Rescigno, NapoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
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3 Kundenrezensionen:Berauschend! 5 von 5 PunktenIch liebe diese Einspielung und habe sie kurzfristig zu einer meiner Favourites erkoren. Das Sängerensemble ist unglaublich und es stimmt einfach alles. Mirella Freni, auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens, gibt eine authentische und hochdramatische Tosca. Ihre Stimme ist frei von Schärfe und unglaublich durchschlagskräftig. Sie gefällt mir in dieser Einspielung noch besser als in der Sinopoli - Aufnahme. Pavarotti ist ebenfalls großartig und zählt zu den idealsten Interpreten der Partie des Mario Cavaradossi. Seine Stimme ist frisch und jugendlich und er hat eine großartige Höhe. Wie man bereits aus der berühmten Bohemé - Einspielung weiß, sind Freni und Pavarotti ein Traumpaar der Opernszene. Im großen Duett im ersten Akt brillieren sie und es herrscht eine spürbare Harmonie zwischen den beiden Stars! Milnes gibt einen dämonischen Scarpia und singt und spielt die Rolle meisterlich! Man sollte diese Aufnahme einmal mit der Ricciarelli/Carreras - Einspielung unter Karajan vergleichen. Diese viel gerühmte Einspielung fällt im Vergleich mit der vorliegenden merklich ab. Diese Spitzenaufnahme unter dem großartigen Rescigno genießt bedauerlicherweise nicht den Stellenwert, der ihr zusteht!!! Tip? Kaufen, so lange sie noch so günstig ist... Strahlender Cavaradossi 3 von 5 PunktenWas diese Aufnahme an allererster Stelle lohnenswert macht, ist die überragende Interpretation der Rolle des Cavaradossi durch Luciano Pavarotti. Er singt mit einer gänzlich unverbrauchten, frischen Stärke, der scheinbar keine Grnzen gesetzt sind und ist auch von der interpretatorischen Seite einzigartig. In seiner Darstellung die teils hochdramatisch und dann auch wieder hochsensibel und lyrisch ist, jedoch alles an der richtigen Stelle, setzt er neue Maßstäbe für die Darstellung des revolutionären Malers, und kann somit guten Gewissens als der beste Cavaradossi neben Franco Corelli und Benjamino Gigli bezeichnet werden. Auch die Besetzung des Scarpia mit Sherril Milnes war eine glückliche Wahl. Er ist nicht der düsterste Scarpia, aber auch keineswegs so zahm wie andere. Hinzu kommt, dass er die Rolle durchaus nicht nur als Bühne zum Ausleben von Belcantoqualitäten betrachtet, sondern ihr ein eigenständiges Gesicht gibt und sie mit einer nicht allzu schwer erkennbaren Tiefe erfüllt. Seine harte, mächtige Stimme macht ein weiteres dramatisieren an den Eckpunkten der Rolle eigentlich unnötig. Was nun die anderen Aspekte dieser Aufnahme angeht, Hauptrolle und Dirigat, so trifft man hier auf die Schwachstellen der Aufnahme. Man erkennt den Wunsch Mirella Frenis eine Tosca zu singen und auch darzstellen, jedoch ein Wunsch macht aus einem Frascati noch keinen Bordeaux. Ihr fehlt einfach die Stimme zu einer überzeugenden Tosca, sie hat keinerlei Probleme mit der Umsetzung der hohen Töne, klingt jedoch an diesen Stellen ihrer Interpretation zwangsweise gequält (besonders im Erreichen des allerletzten Tones, der in der Oper zu singen ist), weil ihre Stimme, gelinde gesagt, einfach unpassend ist. Nicola Rescigno schließlich, der Lieblingsdirigent der Callas, verleiht der Partitur wenig neues, und er hat auch nicht das Potential dazu, eine Partitur so genial auszuleuchten, wie es andere tun. Er ist ein Sängerdirigent, der auf die Vorlieben der einzelnen Sänger eingeht und auch ein durchweg guter Begleiter ist. Seine Interpretation ist gekennzeichnet von einer breit ausgewälzten Dramatik und erschöpft sich in einer recht deutlichen Blechlastigkeit. Leider gibt es einen besonderen Punkt in dieser Aufnahme, der vorerst alles positive vergessen lässt: der Schluss. Wenn Mirella Freni zu ihrem Schluss anhebt und die Passage singt, wo Tosca feststellen muss, dass ihr Geliebter wahrhaftig tot ist, so singt sie das nicht mit der Eile und Hast welche die aus der Handlung erwachsene Szene verlangt, sondern ganz langsam und beinahe, bitte das nicht falsch zu verstehen, wollüstig. Nur aus ihrer Betonung könnte man meinen, dass momentan etwas ganz anderes auf der Bühne dargestellt wird. Das ganze Finale ist schwer und langsam und führt fast unwürdig zum tragischen alles erschütternden Ausgang. Außerdem lässt sich die Freni so viel Zeit damit "ihr" Finale zu gestalten, dass man es in der Realität zehnmal schaffen würde, sie noch zu packen bevor sie in den Abgrund springt. Insgesamt eine lohneswerte Aufnahme, besonders für jene, die verstehen wollen, was eingefleischte Pavarotti-Liebhaber an ihrem Liebling so mögen. Lohnenswert wird sie erst recht, wenn man es schafft, über ihre Schwächen hinwegzusehen, das Angenehme herauszufiltern und zu würdigen. Eigentlich nicht mein Fall, aber .... 5 von 5 PunktenIch habe Tosca live in Zürich gesehen und fand die Oper alles andere als berauschend. Da ich aber Freni und Pavarotti in La Boheme gesehen habe, dachte ich mir, ich kaufe mir die CDs. Und habe es nicht bereut. Meine Lieblingsarie, E lucevan le stelle, wird von Pavarotti mit einer Leidenschaft gesungen, wie ich es noch nie erlebt habe. Überhaupt erkennt man hier, warum Pavarotti unbeschränkt der Beste war: Jeder Ton wird nicht nur gesungen, sondern drückt auch noch ein Gefühl aus. Und auch Freni gefällt mir als Tosca sehr gut, vielleicht weil ich es mag, wenn Arien getragen gesungen werden. Freni und Pavarotti harmonieren wunderbar. Eine gelungene Aufnahme |
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Tutto Pavarotti - Songs and Arias von Luciano PavarottiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,33 Erscheinungsdatum: April 1991 |
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ProduktbeschreibungTUTTO PAVAROTTI |
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Opera Gala - Nessun dorma (Zwanzig große Tenorarien) von Pavarotti, Domingo, BerganzaAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,96 Erscheinungsdatum: Mai 1998 |
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Produktbeschreibung20 GROSSE TENOR-ARIEN |
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Maria Callas von Maria CallasAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 9,73 Erscheinungsdatum: November 2000 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Biografie der griechischen Sängerin Maria Callas, die 1977 in Paris im Alter von nur 54 Jahren verstarb, ist eine der großen Künstlerlegenden des 20. Jahrhunderts. "Callas", alias Maria Kalogeropoulou, ist weit über die Kreise von Musikkennern hinaus zu einem Synonym für Genie, grenzenlosen Ruhm und abgrundtiefe Tragik geworden: Aus einem von vielen als unansehnlich und unförmig beschriebenen jungen Mauerblümchen wurde durch unvorstellbaren Fleiß eine einzigartige Sängerin und Bühnendarstellerin. Ebensowenig wie sie ihre Karriere als Schönheit begann, war sie stimmlich zu solchen Leistungen prädestiniert, denn ihr Material weist neben großartigen Anlagen auch gravierende Probleme auf. In den 50er Jahren eroberte sie schließlich nach und nach die Bühnen der Welt und wurde zur "Primadonna assoluta". Allerdings zeigte ihre Stimme, die sie zu Höchstleistungen peitschte und niemals schonte, nach wenigen Jahren bereits deutliche Spuren des Verschleißes, so dass die Karriere in den Sechzigern abbrach. Ein spätes Faszinosum sind noch die amerikanischen Meisterkurse von 1971 und 1972, die glücklicherweise dokumentiert sind. Die letzten Jahre der Callas müssen von entsetzlicher Einsamkeit und unstillbarer Sehnsucht nach dem Bühnenleben geprägt gewesen sein; die Umstände ihres frühen Todes konnten nie vollkommen aufgeklärt werden. Aufnahmen aus ihrer Glanzzeit sowie aus späteren Jahren sind auf den CDs der vorliegenden Doppelbox zu einem Rezital zusammengestellt. Die eröffnenden Arien aus der Carmen-Produktion von 1964 sind immer noch beeindruckend bezüglich der Dramatik, die die Callas zu entfalten vermochte, leiden aber schon unter der starken Zunahme stimmlicher Unebenheiten sowie unter jenem eigenartig gaumigen Klang, von dem die letzten Jahre geprägt sind. Grandios ist hingegen "Vissi d'arte" aus Puccinis Tosca: In weit ausschwingenden Bögen voll fesselnder Intensität überrollt dieser verzweifelte Gesang förmlich den Zuhörer. Staunenswert ist auch die Geläufigkeit der Sängerin, die in Bravourstücken wie "Una voce poco fa" aus Rossinis Barbiere oder "Ombra leggiera" aus Meyerbeers Dinorah hörbar wird: Schwierigste Koloraturen durch alle Register hindurch bereiteten ihr offenbar nicht die geringste Mühe. Hinzu kommt in ihren Interpretationen die stetige Anwesenheit von persönlicher Ausdrucks- und Gestaltungskraft, wie sie von vielen ihrer virtuosen Kolleginnen niemals erreicht wurde. Die Doppelbox ist in "Normalversion" und zusätzlich in limitierter Auflage als "Luxusversion" mit einem umfangreichen Booklet, das neben einer Biografie interessantes Fotomaterial enthält, erschienen. --Michael Wersin |
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The Very Best Of Pavarotti ; Deluxe Sound & Vision [2 CD & DVD] von Luciano PavarottiAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,20 Erscheinungsdatum: November 2004 |
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Maria Callas - A Documentary (NTSC)
DVD von Sunny-Moon |
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Bellini: Il pirata (Gesamtaufnahme(ital.),Aufnahme New York 1959) von Callas, Ferraro, Ego, RescignoAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 11,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1997 |
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Eine Kundenrezension:Konkurrenzlos 5 von 5 PunktenFür keinen Komonisten hat Maria Callas mehr getan als für Bellini. Und was für ihre Einspielung der "Norma" gilt, gilt erst recht für "Il Pirata": es gibt keine Alternative, wirklich keine. "Il Pirata" liegt mit Callas nur in Form dieses Live-Mitschnitts von 1959 vor. Die Tonqualität ist nicht berauschend, aber aktzeptabel, von ihren Kollegen ließe sich ähnliches sagen. Trotzdem: keine Sängerin nach Callas (auch Montserrat Caballé nicht, und erst recht nicht Lucia Aliberti) hat es verstanden, der Figur der Imogene Leben einzuhauchen; keine singt Bellinis lange, schwebende Melodienbögen mit einem ähnlichen Gefühl für Timing; keine weiß mit den Worten Romanis so umzugehen. Um zu hören was dieses Werk sein kann, wie diese Musik gesungen werden muß, was in dieser Figur steckt, muß man zu Callas zurückkehren, und damit zu dieser Aufnahme. |
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Cinema Classics Vol. 2 von VariousAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 11,70 Erscheinungsdatum: Dezember 2000 |
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Puccini-Gala von Te Kanawa, Domingo, CaballeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 32,99, Angebote ab EUR 15,00 Erscheinungsdatum: Juni 1994 |
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Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (ital.) von Gruberova, Kraus, Rescigno, RpoAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1992 |
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4 Kundenrezensionen:Ein zwiespältiges Vergnügen 4 von 5 PunktenEdita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist. Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend. Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant. Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen! Zwiespältiges Vergnügen 3 von 5 PunktenEdita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist. Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend. Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant. Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen! Wenn man das Alter von Alfredo Kraus bedenkt 5 von 5 Punktenso liefert er hier ein Lehrstück, wie man diese Rolle singt. Schöner kenne ich nur unseren geliebten Pipo. Zwiespältiges Vergnügen 3 von 5 PunktenEdita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist. Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend. Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant. Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen! |
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