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Sinfonien 1-4 (Gesamtaufnahme) von Leonard BernsteinAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,98, Angebote ab EUR 9,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1997 |
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ProduktbeschreibungSINFONIEN 1-4 GA Aus der Amazon.de-RedaktionLeonard Bernstein war ein Mann voller Überraschungen. Als Dirigent oft der hoffnungslosen Sebstgefälligkeit beschuldigt, sprach er intuitiv auf die klassische Ästhetik Haydns und nicht weniger auf den frühen, romantischen Wagemut Schumanns an. Tatsächlich wurden diese Symphonien niemals besser gespielt, geschweige denn besser dirigiert als hier. Diese Darbietungen sind voller Leidenschaft -- sie sind weder sehr schnell noch sehr langsam -- und von außerordentlicher Farbenfreude und Dramatik. Bernstein hält sich zwar genau an die ursprüngliche, üppige Orchestrierung des Komponisten, es gelingt ihm jedoch, die Wirkung einer jeden Symphonie voll zu entfalten, indem er sie mit gleichbleibender Klarheit und kammermusikähnlicher Balance spielen läßt. Daß dies alles live auf der Bühne geschah, in einer Aufführung von solch großer, emotionaler Bandbreite, ist erstaunlich. Sein Publikum in Erstaunen zu versetzen, beherrschte Bernstein jedoch von jeher am besten. --David Hurwitz 4 Kundenrezensionen:Romantischer Überschwang 5 von 5 PunktenObwohl der CD-Markt von Aufnahmen der Schumann'schen Symphonien mehr als übersättigt ist, darf doch Leonard Bernsteins Gesamtaufnahme aus Wien in keiner ernstzunehmenden Klassik-Sammlung fehlen. Sie nimmt praktisch eine Idealposition zwischen Klemperers nüchterner Detaildurchleuchtung und Szells orchestraler Akribie ein. Bernstein war Musik dieser Art quasi wie "auf den Leib geschrieben", schon in den 60er Jahren hatte er für die CBS (heute Sony) mit den New Yorker Philharmonikern eine erste Gesamtschau auf Schumanns symphonisches Wirken unternommen, der eine sehr dichte Zweite mit der Symphony of the Air (DGG, längst vergriffen) in Mono vorausgegangen war. Der große Dirigent, der leider 1990 viel zu früh von uns gegangen ist, geht Schumanns Schaffen mit romantischem Überschwang und einer unüberhörbaren Liebe an. So herzerfrischend klingen die Werke nirgendwo anders, besonders die doch etwas plakative Dritte ("Rheinische") wird von Bernstein zu einem Meisterwerk von beinahe Beethoven'scher Dimension hochgewuchtet. Auch die Frühlings-Symphonie (Nr. 1) ist unter Bernsteins Dirigat von umwerfender Leuchtkraft und läßt die Aufbruchstimmung, in der das Stück 1841, kurz nach des Komponisten Hochzeit mit Clara Wieck, entstanden ist, an jeder Stelle voll durchscheinen. "Im Tale blüht der Frühling auf": dieses Motto könnte eigentlich über dem gesamten Zyklus stehen. Die Wiener Philharmoniker sind für den Dirigenten ein idealer Klangkörper, man spielt sich förmlich "die Bälle zu", herzerfrischend und beglückend zugleich. Die Aufnahmen wurden live 1984/85 im Wiener Großen Musikvereinssaal aufgezeichnet. Sie sind von großer Brillanz und Präsenz und lassen kaum erkennen, daß es sich nicht um Studioproduktionen handelt. Gottlob ist der Schlußapplaus weggeschnitten. Das Beiheft ist von hoher Qualität, und der niedrige Preis des Albums steht in keinem Verhältnis zum musikalischen Wert. Ohne Einschränkung empfehlenswert! nicht ideale,aber zur Zeit bester Schumanns Symphonienzyklus 4 von 5 PunktenIch bin dagegen,dass uns Sawallisch den besten Schumannszyklus gegeben hat.Seine Toene ist duenster,leer und duenn.Bernstein steckt Sawallisch in Hinsicht auf Aufnahmentechnologie,Einspielung oder Dirigat in die Tasche.Dieser Konzertmitschnitt bietet uns wieder eine spannende Auffuehrung an.Die Blechblaester sind maechtig genug.Und es ist weltbekannt,dass Wiener Bleichblaeser mit dem ganzen Orchester kohaerent sind.Aber in meinen Augen sind die Streicher ein wenig duenn und bietet uns nur einen Schattenfoermige Klang.Ihr Profil ist zu truebe. Schade! Stunning music 5 von 5 PunktenRobert Schumann was a German composer of the early nineteenth century. He died young, but not before producing many interesting and stunning works. In his short life, he produced piano works (that for which he is best known, perhaps), choral works, concertos, chamber music, and orchestral works. It is of these latter pieces that these discs are composed: * Symphony No. 1 in B flat, "Spring", op. 38 (composed in 1841) * Symphony No. 2 in C, op. 61 (composed in 1846) * Symphony No. 3 in E flat, "Rhenish", op. 97 (composed in 1850) * Symphony No. 4 in D minor, op. 120 (first composed in 1841; revised in 1851) The first and the last symphonies bear some interesting similarities, as one would expect, but the later revisions were significant enough to warrant considering the ordering as above, with the second composed now considered the fourth symphony. For a long time, Schumann seemed to compartmentalise his composition - in 1840, he seemed to concentrate exclusively on 'songs'; in 1841, he wrote two of the four symphonies. Schumann seemed to need to master each type of music before working on another. The symphonies are each unique. The first symphony, 'Spring', was born in a matter of days, and fully orchestrated within a month. There are definite signs here that a man used to composing for piano is at work. There is romance and humour mixed in for good measure. The second symphony, composed during one of Schumann's troubled periods (he had mis-diagnosed syphillis that complicated his life, as did some of the treatments), was also a quickly inspired and completed piece, but there were gaps of time between his periods of work. There is a slowness and melancholy about this symphony. The third symphony, 'Rhenish', is easy going and occasionally sweet, but the fourth movement has the majesty of Gothic architecture about it. (Only the first and third symphonies have given subtitles.) The fourth symphony, the one with the longest timeline of composition, is perhaps the most complex, despite being envisioned somewhat as a symphony-in-one-movement. Schumann was a leading light in the German Romantic movement, and this series of recordings of the Vienna Philharmonic under the conductor Leonard Bernstein is truly remarkable. Bernstein's appreciation and connection with the passion in the music comes through with a keen sensitivity. Schumann was a master of detail as a composer, just as Bernstein was a master of detail as a conductor, so here we have a near perfect pairing. Schumann's symphonies are underappreciated generally, though there are some who proclaim them as unparalleled in the post-Beethoven world. Both ideas may be a bit wide of the mark, but certainly Schumann is closer to the later than the former. Brilliant! Einwandfreie Interpretation 5 von 5 PunktenSchumanns Sinfonien führen ja doch - zumindest ein wenig - ein Schattendasein. Der Komponist ist hauptsächlich für sein Klavierwerk bekannt, und das völlig zu recht, aber mit den Sinfonien zeigt er, daß er auch diese Gattung beherrscht. Die Ausdrucksstärke der vier Sinfonien reicht fast an Beethoven, den sinfonischen Übervater, heran. Von mitreißendem Schwung und lebendigster Fröhlichkeit ("Frühlingssinfonie") bis hin zu tiefer Emotionalität, die im sinfonischen Genre ihresgleichen sucht, ist das gesamte musikalische Spektrum aufgedeckt. Die Bernsteinsche Interpretation vermag die Intension und Ausdruckskraft der Schumann-Sinfonien sehr gut dem Hörer zu vermitteln. Die Aufnahme ist sehr lebendig und schwungvoll, intensiv, ansprechend. Für alle, die den Schumann ohne Klavier noch nicht kennen, bietet sich hier die Möglichkeit, sich positiv überraschen zu lassen und die den sinfonischen Schumann kennenzulernen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Schumann Masterworks Edition - Die Meisterwerke (Limited Edition) von Arcadi Volodos, Evgeny Kissin, Arthur Rubinstein, Vladimir Horowitz, Nikolaus HarnoncourtAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 41,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
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2 Kundenrezensionen:Einfach nur Klasse! 5 von 5 PunktenTolle Auswahl, wunderbare Interpreten, Interpretationen, die zum Nachdenken anregen. Eine Sammlung fürs Leben, ein "Muss" für jeden "Klassik"liebhaber! Ein musikalischer Schatz ist bereit, gehoben zu werden 5 von 5 PunktenDiese geradezu lexikale Sammlung der Meisterwerke Schumanns eignet sich bestens dazu, ein Sammlerstück zu werden! Der Inhalt dieser 25 CD-Edition, die zu Schumanns 200. Geburtstag erscheint, ist vielversprechend: Da gibt es z.B. die berühmteren Werke wie die ABEGG-Variationen, die Arabesque oder die Kinderszenen. Auch seltener zu Gehör gebrachte Werke wie die Davidsbündlertänze oder der Carnaval erfreuen den Klassikliebhaber. Die Masterworks-Edition beinhaltet auch die großen Symphonien Schumanns, wie beispielsweise die Rheinische Nr. 3, Opus 97 in Es-Dur: James Levine dirigiert hier die phantastischen Berliner Philharmoniker. Eine Fülle mehr oder minder bekannter Arien können, was deren Popularität und Niveau angeht, durchaus mit Schubertliedern mithalten. Die Mondnacht op. 39 oder die Frühlingsnacht Op. 39/12 - beide bravourös und mit großer Intensität gesungen von Starbassist Thomas Quasthoff sowie viele weitere wunderschön gesungene Lieder werden einfach jeden wahren Schumannfan glücklich machen. |
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Klavierwerke (Ga) von Wilhelm Kempff, Robert SchumannAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 23,99, Angebote ab EUR 18,21 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
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5 Kundenrezensionen:Glückes genug! 5 von 5 PunktenRobert Schumann war ein Klaviervirtuose, bis er infolge einer Krankheit an seinen Handgelenken nicht mehr spielen konnte. Immer wieder in seinem Leben, vor allem aber in seiner frühen Schaffensphase, komponierte er für sein geliebtes Klavier: kurze Charakterstücke, die ganz und gar dem Zeitgeist entsprachen, aber auch viele längere Zyklen, Klavierlieder oder Kammermusik mit Klavierbegleitung. Die vorliegende Einspielung ist gewiss keine Gesamteinspielung. Es wird im Booklet erläutert, dass sich Wilhelm Kempff dagegen ausgesprochen hatte, da Schumann an seinem frühen Lebensende von zahlreichen Krankheiten gezeichnet war und so nicht immer hervorragende Stücke komponieren konnte. Kempff selektierte also und spielt hier die in seinen Augen besten Stücke des deutschen Komponisten ein. CD 1 - Er beginnt mit den Papillons op. 2, ein leichter Reigen zusammengehöriger Kompositionen in verschiedenen Facetten. Es handelt sich dabei um ein filigranes, zartes Werk. Zupackender sind da schon die berühmten Davidsbündlertänze op. 6: Wieder reizt Schumann beinahe die gesamte Palette pianistischer Ausdrucksmöglichkeiten aus. Dennoch ist das Stück homogen. Carnaval op. 9 ist ein Werk bestehend aus 21 Charaktertücken über vier gleich bleibende Noten. Dabei schreibt er jedem dieser Stücke eine Persönlichkeit zu, auf welche man wohl auf dem Karneval treffen könnte. Seine frotzelnden Seitenhiebe auf Chopin und Paganini sind wundervoll. Insgesamt ist dieses Oeuvre unheimlich farbenprächtig und pittoresk. Skurrile Momente versteht Schumann exzellent mit Traditionellem zu verbinden. CD 2 - Mit seinen symphonischen Etüden op. 13 führt Schumann seinem Publikum erstmals vor Augen, welchen ungeheuren Rahmen an Klangfarben, Volumina und Ausdrucksmöglichkeiten das Klavier hat. Neben oberflächlichen Stücken finden sich auch tiefsinnige. Der Komponist beendet das Werk in einem feurigen Finale. Einer der bekanntesten Klavierzyklen des deutschen Meisters sind die Kinderszenen op. 15. Das Berauschende an diesem Stück ist insbesondere der für Schumann so typische Legendenton, der besonders den langsameren, tieferen Stücken innewohnt. Folglich sind die hervorzuhebenden Höhepunkte dieses Reigens die Teile Glückes genug", Träumerei" und Kind im Einschlummern". Gewiss eines der besten Stücke Schumanns ist seine Kreisleriana op. 16. Auch hier durchforscht der Tonsetzer eine breite Palette an Ausdrucksmöglichkeiten, ohne dabei die Einheit seines Werkes aus den Augen zu verlieren. Die ausgewogene Abwechslung von schnellen und langsamen Passagen ist besonders edel. CD 3 - Hier findet sich zunächst Schumanns geniale Fantasie in C Dur op. 17. Besonders das legendenhafte Intermezzo des ersten, leidenschaftlichen Satzes macht dieses Werk zu einem ganz großen. Auch der wilde zweite Satz besitzt ein derartiges Zwischenspiel. Das geheimnisvolle Finale rundet das Stück gekonnt ab. Ein kürzeres Stück ist die Arabeske op. 18. Es ist ein feines, elegantes Stück, mäßig und getragen, das sich schnell als unproblematisch zeigt. Die Humoreske op. 20 hingegen ist wesentlich umfassender gearbeitet. Die Sätze wirken durch ihre ständigen Tempowechsel beinahe rhapsodisch. Nur der zarte dritte Satz gebietet Einhalt. Aus dem Zyklus Bunte Blätter" op. 99 gibt's die Novelette Nr. 9, ein mitreißendes Charakterstück voller Anmut und Grazie. CD 4 - Die zweite Klaviersonate g moll op. 22 ist ein erstaunlich kompaktes Meisterwerk, dessen Kopfsatz sowie dessen Scherzo am Hörer nur vorbei zu rauschen scheinen. Das Andantino des zweiten Satzes wirkt dadurch nur noch feiner und erholsamer. Auch das rhapsodische Finale reißt den Hörer vom Hocker. Sehr fein und tief sind die vier Nachtstücke op. 23. Besonders das erste und das letzte Stück sind in ihrer Schlichtheit berückend. Bezaubernd ist auch der marschartige zweite Satz. Die drei Romanzen op. 28 sind ebenso schlicht in ihrer Anlage, dabei aber grundverschieden. Während die erste in Teilen überschwänglich wirkt, hält sich die zweite völlig zurück. Die dritte hingegen ist geradezu eine Symbiose der zwei vorherigen. Zum Abschluss gibt's noch einen berühmten Zyklus, nämlich die Waldszenen op. 82. Hier gefällt erneut der allgegenwärtige Legendenton. Schumann versieht sämtliche Teile mit einem eigenen Kolorit, so dass besonders der siebte Satz, der berühmte Vogel als Prophet", wunderbar vielseitig und abwechslungsreich wird. Wilhelm Kempff ist einer der Pianisten, die man sofort erkennt, nachdem sie die ersten Noten gespielt haben. Sein wunderbar warmer, zarter und lyrischer Anschlag macht ihn zu einem meiner Lieblingspianisten. Er ist kein Virtuos, spielt die Stücke menschlich und natürlich, was besonders den Kinderszenen und den Nachtstücken zu Gute kommt. Die Poesie in Schumanns Kompositionen kommt ihm hörbar entgegen. Die Tonqualität ist einwandfrei trotz des hohen Alters der Aufnahmen. Fazit: Klaviermusik vom Feinsten, vielleicht nicht immer höchst anspruchsvoll, aber stets lyrisch und warm. Nach wie vor Referenz 5 von 5 PunktenIm Schumann-Jahr blieb es ja erschreckend ruhig. In Mozarts Schatten eben. Dann ist es gut, auf diese Anthologie hinzuweisen. Wilhelm Kempff war eigentlich ein Romantiker ( der sich zu Beethoven verirrt hatte). Seine Schubert und Schumann-Interpretationen sind auch nach Jahrzehnten noch in die erste Reihe zu stellen. Sicherlich nicht sonderlich virtuos ( das war Kempff nicht), aber romantisch-schwämerisch, mit hoher Anschlagskultur. So kann man die herrlichen Klavierwerke von Schumann sehr geniessen. Zu diesem Preis gibt es eigentlich keinen besseren Zugang zu einem Großteil des Schumann?schen Klavierwerkes. Verachtet mir die Meister nicht!! 5 von 5 PunktenWollte man aus heutiger Sicht einen Starpianisten beschreiben, so müsste man zuerst an den Typus eines Lang Lang denken, der mit PR-kompatibel gestylten Haaren die gefühlt 1500. Einspielung von Tschaikowskys b-moll-Konzert vorlegt und sich mit unfehlbarer Treffsicherheit durch die Konzertsäle der Welt donnert. Wie anders wirkte dagegen der 1991 verstorbene deutsche Pianist Wilhelm Kempff. Sieht man heute Fernsehaufzeichnungen seiner Konzerte, begegnet man einem zerbrechlich wirkenden älteren Herrn, der immer etwas weltabgewandt, fast scheu am Flügel sitzt. Tschaikowsky oder Rachmaninow sind von ihm undenkbar. Viel lieber versenkte er sich in Schuberts Sonatenwelt, brachte selten gespielte Werke von Schumann zu Gehör oder führte Beethovens 32 Sonaten zyklisch auf. Trotz dieses ganz und gar unspektakulären Auftretens hat Kempff nach wie vor eine beachtliche Fangemeinde. Bezeichnenderweise weniger in Deutschland als vor allem in Frankreich. Denn bei uns haben deutsche Pianisten seiner Generation keinen allzu guten Ruf, gelten sie doch als akademisch, grüblerisch ernst und trocken, ganz und gar unvirtuos. Wenn jedoch Klavierfreunde jahrzehntelang überall in die Konzerte von Wilhelm Kempff strömten, müssen derartige Vorurteile überprüft werden. Dazu bietet die vorliegende Schumannsammlung reiche Gelegenheit. Die Humoreske op. 20 beispielsweise ist ein selten zu hörendes Hauptwerk Schumanns. Kempff trifft sofort den spezifischen singenden "Schumann-Ton". Schumanns Klaviermusik ist ja u. a. deshalb so schwer zum Klingen zu bringen, weil brillantes Passagenwerk meist genauso fehlt, wie sonorer Oktavendonner. Sie hat weder den funkelnden Glanz Chopinscher Verzierungen noch die dämonische Ausdrucksgewalt Lisztscher Bravourstücke. Alles hängt von der Fantasie, der Phrasierungskunst und der Einfühlungsgabe des Pianisten ab. Alles dies besaß Wilhelm Kempff in Überfülle. Er geht den Anfang von op. 20 vergleichsweise rasch an, aber niemand bringt die Melodie so schön zum Singen wie er. Kempffs Anschlag, sein "Ton" ist schlank, beinahe zierlich, dabei ungemein nuancenreich. Man kann sich wohl keinen größeren Gegensatz zu jenen fleißig übenden und unbeirrbar zuverlässigen Virtuosen amerikanischer, russischer oder chinesischer Herkunft vorstellen, denen bei aller unbestreitbaren Brillanz eine unverkennbare klangliche Identität fehlt, während die großen Pianisten des 20. Jahrhunderts doch gerade ihres individuellen Klanges wegen so einzigartig waren. Wilhelm Kempff ist eben eindeutig von Rubinstein oder Horowitz zu unterscheiden. Dies soll nun keineswegs eine Herabwürdigung technischer Vollkommenheit zugunsten des so genannten "Ausdrucks" bedeuten. Beides gehört zu einer großen Interpretation. Aber speziell bei Schumann gilt, dass ein Pianist, der die technischen Zusammenhänge der Komposition allzu analytisch-eindeutig offen legt, Brillantes allzu eindeutig vom Träumerischen trennt, einen wesentlichen Teil des Schumann-Klanges verfehlt, der sich ja aus kaleidoskopartigen Stimmungsbrechungen, aus romantischer Zweideutigkeit ergibt. Kempff war nun keineswegs nur romantischer Träumer, so wie Schumann nicht nur Eusebius sondern auch Florestan war. Der florestanische Anteil von Schumanns Charakter hat Musikstücke von ungewöhnlicher Erregtheit hervorgebracht. Diese Stücke sind nicht im herkömmlichen Sinne "brillant", verlangen dem Pianisten aber oft extrem schwere Griffe bei hohem Tempo und kompliziertem Rhythmus ab. Hört man die entsprechenden Passagen aus der Humoreske gespielt von Vladimir Ashkenazy, so entpuppt sich die technisch zweifellos Neid erregend gelungene Aufnahme als bloße Virtuosenraserei. Da stellt sich keine Innenspannung ein. Kempff spielt das alles langsamer, auch keineswegs so gleichmäßig wie der technisch überragende Ashkenazy, aber durch kluge Phrasierung und Pointierung, durch ein Nachklingen der erregten Passagen in die Adagiostellen gewinnt das Stück unter seinen Händen Gestalt, wo selbst beim hochkultivierten, durchaus zu ernsthafter Verlangsamung fähigen Ashkenazy an dieser Stelle nur Temporausch bleibt. Anders sieht die Sache bei der C-dur Fantasie op. 17 aus. Während Kempff die gefürchtete Springstelle des zweiten Satzes noch ordentlich meistert, droht ihm der erste Satz zu zerfallen. Hier scheinen technische Begrenzungen anders als in der gerade besprochenen Humoreske doch deutlich den Fluss der Musik zu hemmen. Hier hat Sviatoslaw Richter ganz klar Maßstäbe gesetzt, die Kempff nicht erreichen kann, auch wenn ihm der dritte Satz sehr schön gelingt. Vor diesem Hintergrund war es eine weise Entscheidung, dass Kempff auf die Einspielung der Toccata op. 7 verzichtet hat, weil hier die technische Vollkommenheit zur Sache selbst gehört. Zu den weniger gelungenen Interpretationen gehört die Sonate g-Moll op. 22 und überraschenderweise auch die Kinderszenen op. 15. Das haben Claudio Arrau (op. 15) und Bernd Glemser (op. 22) besser getroffen. Auch Kempffs Kreisleriana op. 16 kann in der vorliegenden Aufnahme nicht restlos überzeugen. Ähnlich wie in op. 17 scheint ihm das Stück in Einzelheiten zu zerfallen, der große Zusammenhang wird nicht hörbar. Die diesbezüglichen Lobeshymnen beziehen sich wohl auf seine Einspielung von 1956/57, die in der Tat besser ist. Das mit Abstand Beste in dieser CD-Box habe ich mir jedoch für den Schluss meiner Rezension aufgehoben: Carnaval op. 9, Symphonische Etüden op.13 und Davidsbündlertänze op. 6. Obwohl das Opus 9 neben Opus 13 zu Schumanns glanzvollsten Klavierstücken zählt, kann ein "Nur-Virtuose" das Stück nicht erobern. Wilhelm Kempff besitzt jedoch die Fantasie, die Anschlags- und Phrasierungskunst, um die Geschichte dieses Maskenballs zu erzählen. Freilich spielt der technisch überlegene Claudio Arrau noch souveräner, aber selbst er kann nicht an Wilhelm Kempffs einzigartig gelungene Mischung aus, tänzerischem Schwung und Humor, Verträumtheit und Grazie heranreichen. Und auch dem pianistischen Glanz bleibt Kempff nichts schuldig. In op. 13 setzt Kempff ungeahnte technische Reserven frei, die man ihm gar nicht zugetraut hätte. Und wie er den Schluss von op. 6 einzigartig zum Klingen bringt, macht ihn zu einem der größten Schumann-Interpreten aller Zeiten. Fazit: Echte Meisterschaft beweist sich nicht nur im Glück des Gelingens, sondern auch im Niveau des Scheiterns. So gesehen bringt uns die vorliegende Box der Musik des romantischen Musikgenies Schumann ebenso nahe wie der beeindruckenden Lebensleistung des Meisterpianisten Wilhelm Kempff. Und das ist allemal 5 Sterne wert. Interpretatorischer Gleichmut 3 von 5 PunktenUneitel, unprätentiös und versonnen-durchdacht spielt Kempff seinen Schumann. Auch klanglich ganz ausgezeichnete Dokumente eines Klavierspiels, das offenbar keinerlei Wert auf Äusserlichkeiten legte. Vieles mag für heutige Ohren zu un-psychologisch klingen, folgende einer Tendenz zur Zuspitzung der Seelenzustände. Und dennoch: dieser interpretatorische Gleichmut, die apollinische Glätte lässt mich kalt. Schumanns Problematik: Ausbrüche nach innen, Ausbrüche ins Nichts, Abwendungen in die Leere: alles das erlebe ich hier nicht. Die fast unbeteiligte Schönheit dieses Klavierspiels lässt rauhe und ungestüme Passagen ins ästhetisch Leere laufen. Meisterhafte Interpretationen 5 von 5 PunktenSchon zu seinen Lebzeiten waren die Schumann-Aufnahmen von Wilhelm Kempff, "einem Preußen, wie Gott ihn liebt" (Joachim Kaiser), begehrt und berühmt, neben Beethoven hat der große Künstler sich wohl keinem anderen Komponisten so oft zugewandt wie dem Romantiker Robert Schumann. Bereits in den 1950er Jahren hatte Kempff, der 1895 im brandenburgischen Jüterbog geboren wurde und 1991 im gesegneten Alter von 95 Jahren in Positano/Italien, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte, verstorben ist, einige herausragende Aufnahmen Schumann'scher Werke aufgezeichnet, noch in Mono-Qualität, von denen besonders die Kreisleriana von 1957 geradezu legendären Ruf genießt. Zwischen 1966 und 1972 hat der Pianist dann noch einmal, nun in Stereo, die wesentlichen Klavierwerke Schumanns auf Platten festgehalten, die von der Deutschen Grammophon Gesellschaft jetzt in einer schönen 4 CD-Box gebündelt wieder veröffentlicht wurden. Er ist eigentlich müßig, Glanzpunkte herausgreifen zu wollen, sämtliche Stücke sind traumhaft schön gespielt, mit wunderbar singendem Anschlag und einer spürbaren inneren Beteiligung, so daß man schlechthin von Idealinterpretationen sprechen kann. Kempff war durch und durch Romantiker, und so konnte er sich auf einzigartige Weise in die Welt des großen sächsischen Komponisten versenken. Geradezu berückend spielt Kempff die Papillons op. 2 und die zauberhaften, verträumten Kinderszenen op. 15. Der Klang der Stereo-Aufnahmen ist ganz natürlich und von einwandfreier Qualität, und auch an dem beigefügten Textheft gibt es nichts zu mäkeln. Wer einen großen Pianisten der alten deutschen Schule mit deutscher romantischer Klaviermusik genießen möchte, der sollte sich das Album so schnell wie möglich beschaffen. Es ist eine echte Bereicherung. |
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Schumann-the Masterworks (Ltd.Edit.) von VariousAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 51,99, Angebote ab EUR 50,64 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
ProduktbeschreibungDiese 35CD Box bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das Oeuvre eines der bedeutendsten Jubilare 2010: Robert Schumann, dessen 200. Geburtstag auf den 8. Juni 2010 fällt. Sämtliche Aspekte des Schaffens des großen Romantikers werden abgedeckt - zu einem unschlagbar günstigen Preis. CD 1 - 5 Orchesterwerke, Konzerte - Gardiner (Symphonien), Ashkenazy (Klavierkonzert), Szeryng (Violinkonzert), Harrell (Cello Konzert) Mutter (Fantasie op. 131) u.a. CD 6 - 10: Chorwerke - inklusive Gardiners Paradies und die Peri u.a. CD 11 - 19: Lieder - mit Varady, Schreier, Fischer-Dieskau, Eschenbach u.a. CD 20 - 26: Kammermusik - mit dem Hagen Quartet, Beaux Arts Trio, Argerich/Kremer u.a. CD 27 - 35: Klavierwerke - mit Pollini, Ashkenazy, Pogorelich, Eschenbach u.a. 2 Kundenrezensionen:8.Juni 1810 4 von 5 PunktenHEUTE Schumann wird gefeiert. Insbesondere heute. Verschiedene labels gehen in ihre Archive, stellen Aufnahmen zusammen und bringen diese in umfangreichen Boxen heraus. So auch die DG, die auch einige Aufnahmen von Decca hier unterbringt. Fast alle Werke von Schumann werden hier versammelt, sehr preiswert. Bei einem solchen Marktverhalten kann man nicht erwarten, dass nur die hochwertigsten Aufnahmen genommen werden. Im Zweifelsfall sind alle älter,manche richtig alt. Dies ist per se kein Argument gegen die Aufnahme. So ist die Aufnahme der Toccata op. 7 von Pogorelich alt, aber immer noch aufregend. Die Auswahl aus dem, was im Archiv liegt, wird immer auf Zustimmung oder Kritik stossen. Mir fehlt zum Beispiel Wilhelm Kempff als Schumann-Interpret. Eine sicher alte Aufnahme aus DG-Beständen, aber man hat viel Ashenazy in diese Box aufgenommen. Da hätte es interessantere Alternativen gegeben. Im Bereich von Orchestermusik ist Gardiner sehr prominent vertreten. Auch dazu gibt es natürlich Alternativen, aber sein Zugang ist immer sehr anhörbar,sowohl die Aufnahmen der Sinfonien, als auch etwa die sehr bemerkenswerte Aufnahme von Paradies und Peri( die Einzelausgabe wird nach wie vor im midprice Segment angeboten und würde allein fast halb so viel kosten wie die gesamte Box). Dietrich Fischer-Dieskau ist in dieser Box dominant vertreten.Er hat teilweise umwerfend gute Interpretationen von Schumann hinterlassen, wie die Aufnahme der Dichterliebe mit Demus( leider nicht in dieser Box). Aber sich auf diesen einen Sänger konzentrieren, der ja gar nicht unumstritten ist, muss eher als Mangel bezeichnet werden,zumal in den Archiven der DG so "kultige" Aufnahmen sind, wie Wunderlich mit der Dichterliebe.Wahrscheinlich werden eher finanzielle als künstlerische Gründe die Auswahl bestimmt haben. Angenehm zu hören: Wussow 1984 in der Aufnahme des "Manfred", ein eindrucksvoller Sprecher. Das Stück so richtig ein "Schauer-Stück", ein dramatisches Gedicht nach Texten von Byron. Bei der Kammermusik ist die überragende Aufname vom Argerich und Kremer von den Violinsonaten hervorzuheben. Die anderen Aufnahmen ,auch vom beaux Arts Trio, würde ich nicht unter den vielen hervorragenden einordnen. David Garrett in der Schumann-Version der Paganini-Capricen ist natürlich ein werbewirksamer Anteil dieser Box. Geigen kann er ja. Wenn man insgesamt ein Fazit ziehen will, finden sich einige Perlen in dieser Box,einige Aufnahmen, die eher "füllen", einzeln wahrscheinlich kaum zu verkaufen wären. Warum dieser deutsche Komponist mit "the masterworks" angepriesen wird, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass dieser Name erhalten blieb, aber Bestandteil der universal music group ist. Also in dieser Sprache: happy birthday. Nicht so überzeugend wie die Chopin Edition; dennoch Empfehlung! 5 von 5 PunktenFür die beiden hervorragenden CDs des Hagen-Quartetts mit den Streichquartetten und dem Klavierquintett hatte ich 1996 ungefähr so viel ausgegeben wie diese Box jetzt hier kostet. Vorliegend machen die Aufnahmen zwei von 35 CDs aus und zeigen, dass die Wertverhältnisse im Grunde stimmen. Dennoch erreicht diese Kollektion nicht ganz die Klasse von Chopin-Edition (Ga), wo man sich fast nur konsequent für die allgemein konsentierten Spitzenaufnahmen entschieden hat. Vorliegend ist das Bild etwas gemischter, wobei ich insgesamt doch eine Empfehlung aussprechen kann: Wer die Liederaufnahmen mit Fischer-Dieskau noch nicht sein Eigen nennt oder wem das Chorwerkb bzw. das dramatische Werk (ohne Genoveva) bzw. die Soloalben mit Pollini fehlen, wird hier keinen Fehler machen: CD 1 bis 3: Die ersten drei CD beinhalten die Sinfonien mit Gardiner. Ich liebe Schumanns Musik seit jeher und bin ein großer Gardiner-Fan; dennoch hat mich das Zusammentreffen der beiden nicht restlos überzeugt. Die Bernstein-Aufnahmen hätte ich daher hier lieber gesehen. Ein persönlicher Tipp wäre allerdings Robert Schumann: Sinfonien Nr.1 & 2 und Sinfonien 3 & 4. Allerdings kann an der Originalität der Interpretation und dem aufrichtigen Engagement Gardiners und seines Orchesters kein Zweifel bestehen. Die Genoveva-Ouvertüre gibt Kubelik (die Oper selbst ist hier nicht enthalten!) und die Ouvertüre Julius Caesar Solti. CD 4 bis 5: Auch beim Klavierkonzert hätte ich die Aufnahme Klavierkonzert a-Moll/Op.16 der hier gewählten (Ashkenazy/Segal) vorgezogen; eine Alternative wäre auch Pollini ewesen. Beim Violinkonzert aber überzeugt die Einspielung mit Henryk Szeryng; die Fantasie in A-Moll gibt Mutter; im Hinblick auf das Cello-Konzert hat man wiederum eine eher unbekannte Aufnahme gewählt (Harrell/Marriner) und keine der bekannteren aus dem Katalog der DG. CD 6 bis 10: Die Chorwerke Requiem für Mignon und Das Paradis und die Peri werden hier mit Gardiner und dem Monteverdi Choir aufgelegt. Es handelt sich um sehr engagierte Aufnahmen, die sich in den Dienst dieser fast vergessenen Werke stellen. Die Szenen aus Goethes Faust liegt in einer bemerkenswerten Aufnahme unter Benjamin Britten vor, mit Fischer-Dieskau und Peter Pears. Sie ist wegen dieser Besetzung ein singuläres Ereignis und bereitet dem Hörer großes Vergnügen. Dies gilt erst recht für Manfred mit Gert Albrecht, dem Rias Kammerchor und der Radio Symphonie Berlin (Klaus-Jürgen Wussow hat die Sprecherrolle). Die Aufnahme wurde - weil zwischenzeitlich vergriffen - schon für Fantasiepreise um 70 Euro gehandelt. Wer Byron mag und einige wenige Trivialitäten ertragen kann, wird hier auf Bemerkenswertes treffen. Auch dieser Teil rechtfertigt die Anschaffung der Edition. Die CD 11 bis 19 beinhalten das bekannte Liedschaffen Schumanns. Grundlage ist die Einspielung Fischer-Dieskaus mit Eschenbach; unterstützt werden beide durch Julia Varady, Peter Schreier und Edith Matthis. Hier handelt es sich größtenteils um einsame Spitzenaufnahmen. Die Dichterliebe mit Fischer-Dieskau etwa gilt nach wie vor als eine der besten im Katalog. Wer diese Aufnahmen noch nicht hat, verpasst beim Kauf dieser CD natürlich die Liedtexte, bekommt aber jede Menge anderer Zugaben. CD 20 bis 21 beinhalten die bereits erwähnten Einspielungen des Hagen-Quartetts: die drei Streichquartette und das Klavierquintett. M.E. rangieren die Streichquartette im obersten Spitzensegment; dies gilt auch für das Klavierquintett, obwohl hier die Konkurrenz größer ist. CD 22 bis 26: Das Klavierquartett und die drei Klaviertrios übernimmt das Beaux Arts-Trio in einer wunderschönen Aufnahme. Die Violinsonaten mit Kremer und Argerich zählten lange Zeit zu den besten Einspielungen. Nun dürfte die Führung an Violinsonate 1,2,3 gegangen sein. Die Paganini-Capricen werden hier mit Garrett/Canino eingespielt; die Werke für Oboe und Klavier mit Heinz Holliger/Alfred Brendel (sehr überzeugend) und die Werke für Klavier und Horn bzw. 2 Klaviere, 2 Celli und Horn mit Ashkenazy und Solisten CD 27 bis 35 bringen die Klavierwerke (keine Gesamteinspielung). Die Abegg-Variationen, die Intermezzi, Kinderszenen und Waldszenen spielt hier Ashkenazy (schön, aber hier ist die Konkurrenz großI). Die Toccata mit Pogorelich ist absolut hörenswert. Zum Glück vereint die Sammlung die Pollini-Solo-Aufnahmen: Symphonische Etuden, Arabeske, Davidsbündler, Concert sans Orchestre (Sonate Nr. 3 in Frühfassung eher selten eingespielt, mit dennoch viel Schönheiten); das Allegro op. 8, die Kreisleriana, die Gesänge der Frühe, die erste Sonate und die C-Dur-Fantasie. Pollini mag nicht jedermanns Sache sein, aber hier handelt es sich um Spitzenaufnahmen, die eine ganz eigene und daher wertvolle Sicht auf Schumann vereinen. Ashkenazy trägt schließlich noch die Fantasiestücke bei, das Blumenstück, die zweite Klaviersonate und den Faschingsschwank aus Wien sowie die Bunten Blätter. Das Album für die Jugend gibt abschließend Homero Francesh in Auszügen. Ich bin mir selbst etwas unschlüssig, aber ich kann heute die große Ashkenazy-Begeisterung der 70er und 80er Jahren nur noch teilweise nachvollziehen. Dies zeigte mir letztens der Vergleich mit den Aufnahmen von Arrau (Arrau spielt Schumann: Vol.8), die leider vergriffen sind und zu Mondscheinpreisen gehandelt werden: Hier vereinen sich Verständnis für die deutsche Romantik, Rhythmusgefühl und überlegene Pianistik einfach deutlich eindrucksvoller. So hat die vorliegende Sammlung klare Höhepunkte, aber keine ebensolchen Schwächen, sondern eher Stellen, wo man sich anderes gewünscht hätte. Zu diesem Preis aber erscheint mir das Gesamtpaket aber 5 Sterne wert. |
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Schumann: Complete Piano Works von Klara Würtz, Peter Frankl, Ronald BrautigamAudio CD von Brilliant Classics (Foreign Media Group)Preis bei Amazon: EUR 23,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
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Eine Kundenrezension:Klavierwerke Robert Schumanns 5 von 5 PunktenSchumann: Complete Piano Works Diese sehr preiswerte Sammlung aller Klavierwerke Robert Schumanns ist von hervoragender technischer Qualität und erfischend modern eingespielt, auch wenn nicht alle Interpreten zu den medienbekannten Stars der Klaveirszene zählen. Sie enthält alle bekannten und viele weniger bekannte Kompositionen und wird begleitet von einem Booklet auf CD-Rom, das ausführliche Erläuterungen in englischer Sprache bietet. Ein Kompendium, das in der CD-Sammlung klassischer Musik eines jeden Musikfreundes Platz finden sollte. |
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Eloquence - Schumann (Klavierwerke) von Wilhelm KempffAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 0,69 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1998 |
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ProduktbeschreibungKinderszenen / Waldszenen. Klassik-CD. AV Papillons / Drei Romanzen 3 Kundenrezensionen:Blaues Blümlein 5 von 5 PunktenWilhelm Kempff war einer DER Pianisten der fünfziger Jahre ( und auch davor). Seine Schubert und Schumann-Aufnahmen sind legendär. Diese entstanden vor reichlich vierzig Jahren und haben nichts von ihrer Gültigkeit eingebüsst. So zart, verträumt, wie er spielt kaum einer die Kinderscenen. Es mag einen immer wieder verwundern, wie sich ein Mensch in der Kunst verwandeln kann. Las man das Buch seines Kindes- Fettfleck, 1979,- von seiner jüngsten Tochter Diana, wird nichts von verklärter Romantik erzählt, sondern von Vernachlässigung und Isolation. Und dann setzt sich der selbe Mensch ans Klavier und zaubert Kinderscenen. Einen ganz leichten Haschemann, ein zarte Träumerei, ein kindliches Bangemachen. Vielleicht ein Hauch Melancholie über dem gesamten Zyklus. Eine blaues Blümlein reinster romantischer Provenienz. Kempff war ein Deuter. Man höre seine Darstellung von Vogel als Prophet aus den Waldscenen. Schon ein Hinweis auf den viel späteren Messian- abime des oiseaux. Wer einen Schumann mit dem Silberstift schätzt, kommt an Wilhelm Kempff nicht vorbei. Auch nicht nach vierzig Jahren! Tolle Klaviermusik 5 von 5 PunktenWilhelm Kempff Kenner werden sich über den günstigen Preis diesr vielen Klavierwerke Schumanns sicher freuen. Die vorliegende klare Aufnahme bringt das können von W. Kempff erst richtig zur Geltung, wahrer Hörgenuss. Große Interpretation für kleines Geld! 5 von 5 PunktenGerade bei Schumann zeigt sich m.E. die Fähigkeit eines Pianisten über reine Virtuosität hinauszugehen und die Tiefen der Komposition tatsächlich zu erfassen. Hier zeigt sich die wahre Meisterschaft eines Wilhelm Kempff. Neben ihm ist wohl nur Horowitz noch in der Lage gewesen, solch tiefgeistige Interpretationen seines romantischen Repertoires abzuliefern. Kempffs Phrasierungen und die subtile Kultur seines Anschlags sind unerreicht. Die CD bietet eine hervorragende Klangqualität, auch wenn der Bekleittext sich auf das Nötigste beschränkt. Dennoch: Optimals Preis-Leistungs-Verhältnis und viel Kempff (vom Feinsten) für wenig Geld. |
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The Best Of - The Best Of Schumann von VariousAudio CD von NaxosPreis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 4,13 Erscheinungsdatum: Mai 1997 |
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Schumann: Complete Concertos von VariousAudio CD von Brilliant Classics (Joan Records)Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 1,98 Erscheinungsdatum: April 2004 |
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ProduktbeschreibungSCHUMANN COMPLETE CONCERTOS 2 |
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Träumerei (Die schönsten romantischen Klavierstücke) von Argerich, Anda, Askenase, VasaryAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,27 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1988 |
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ProduktbeschreibungTräumerei. Klassik-CD. AV Die schönsten romantischen Klavierstücke von Beethoven, Schubert u.a 5 Kundenrezensionen:richte traumereien 5 von 5 PunktenDiese CD ist schon romantisch. Mann kommt ganz zu ruhe. Es ist eine sehr schone sammelung klavierstucke. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenIch halte Martha Argerich für die derzeitig beste Pianistin der Welt. Ihre perfekte Technik und ihre Dynamik verbunden mit einer überragenden Einfühlsamkeit in die Musik sind mir persönlich ein steter Genuß. Diese CD gibt einen kleinen aber perfekten Einstieg in das Repertoire dieser Künstlerin. Nicht schlecht, aber 3 von 5 Punktenes wurde mal wieder verschwiegen, daß die CD in AAD aufgenommen wurde. So hört sie sich, obwohl sich mindestens drei gute Lieder darauf befinden, die man immer wieder hören kann, etwas matt an. Romantik pur 5 von 5 PunktenWunderschön - damit kann man alles zusammenfassen, was zu dieser CD zu sagen ist. Diese CD wurde in den 70'ern erstmals von der Deutschen Grammophon als Langspielplatte herausgebracht - und seither immer wieder neu aufgelegt. Sie ist DER Klassiker der Ausgaben romantischer Klaviermusik. Es ist alles von feinster Qualität : die Auswahl und Reihenfolge der Klavierstücke, die Interpreten, die (natürlich analoge) Aufnahmequalität. Wann immer beruhigende und stimmungsvolle Klaviermusik erwünscht ist, ist man mit dieser CD mit 70 Minuten Laufzeit bestens bedient. Ein echtes Juwel klassischer Klaviermusik ... "Mein Klassiker" 5 von 5 PunktenMöchten auch Sie sich inspirieren lassen? Hören Sie einfach rein in diese Musik, interpretiert von renommierten Künstlern, die unsere Zeit uns schenkt. Wenn Sie sich einmal erschöpft, antriebslos oder unkonzentriert fühlen, lassen Sie sich zumindest ein paar Minuten berieseln von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Robert Schumann, Frédéric Chopin und Claude Debussy. Romantische Musik betont Ausdruck und Gefühl, programmatisch handelt sie oft von Individualität, Nationalgefühl und Mystik. Sie eignet sich besonders, Sympathie, Mitgefühl und Liebe zu erwecken. Aber auch steigert sie die Konzentration durch Beruhigung des Herzschlags und der Gehirnwellen. Musik kann nerven oder auch anregen und wirkt sich geistig und körperlich auf uns aus. Das Journal of the American Medical Association berichtete 1996 über eine Musiktherapiestudie in Austin, Texas. Schwangere brauchten demnach, sofern sie bei der Geburt ihres Kindes Musik hörten, nur noch halb so häufig Schmerzmittel. Musikalische Stimulation lenkt auch ab von Schmerzen und nimmt Ängste. Heilendes Erwachen: "Die Integrations- und Heilkraft der Musik ... ist etwas ganz Findamentales. (Sie ist das) wirksamte nichtchemische Medikament." Dr. Oliver Sacks, Awakenings - Zeit des Erwachens Diese Rezension wurde geschrieben von einer eifrigen Pianistin, Musik besitzt Heilkraft und verleiht Kräfte. |
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Robert Schumann - Symphony No.4 / Piano Concerto [Blu-ray] , Regie: Michael BeyerBlu-ray von Naxos Deutschland GmbHPreis bei Amazon: EUR 26,99 Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
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