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In Rock (25th Anniversary Edition) von Deep PurpleAudio CD von EMI Record (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,41 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1995 |
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ProduktbeschreibungIN ROCK Aus der Amazon.de-RedaktionDeep Purple in Rock gilt als einer der Klassiker des Hardrock, völlig zurecht. Nicht davor und kaum danach haben es die Briten-Rocker Deep Purple in dieser Konsequenz geschafft, die Essenz ihres Genres für die Ära derart komprimiert und packend auf den Punkt zu bringen wie auf ihrem fünften Album anno 1970. Nach dem von Jon Lord veranlaßten philharmonischen Seitensprung Concerto For Group And Orchestraübernahm bei dem britischen Quintett Rocker und Gitarrist Ritchie Blackmore das Zepter. Zwar hat Lord's virtuoses Tastenspiel nach wie vor eine tragende Funktion inne, etwa im von Ian Gillans Falsett-Gesang geprägten "Child In Time" oder in "Living Wreck". Aber dominierender ist eindeutig Riff-Meister Blackmore, der sich im knalligen "Into The Fire", im turbomäßig getunten "Speed King" oder in "Black Night" so richtig austoben kann. Die zum 25jährigen Jubiläum 1995 erschienene, remasterte "Anniversary Edition" wartet mit einer Reihe, für den Fan besonders reizvoller, Zugaben auf: Einige eingestreute "Studio-Chats" gewähren kurze Einblicke hinter die Studiokulissen; animierender indes sind fünf Song-Varianten wie "Speed King" als etwas gedämpftere Piano-Version oder "Flight Of The Rat" in Roger Glovers Remix. Ein (deutlich aufgewerteter) Meilenstein. --Claus Böhm 5 Kundenrezensionen:Meilenstein mit guten Bonustracks - aber klanglich nur mittelmäßig! 4 von 5 PunktenUm es gleich vorweg zu nehmen: Über die Songs der Platte und deren Einfluss und Status in der musikgeschichte brauche ich glaube ich nichts mehr sagen. Diese sind schlichtweg grandios. Ebenfalls ist die "25 Anniversary Edition" ist exzellent gemacht. Neben dem komplett remastereten Album gibt es viele unveröffentlichte Bonustracks, Studio-Improvisationen (gekennzeichnet als "Studio-Chats") und ein 24-seitiges Booklet mit Text zum Album und vielen Fotos. Bei den Bonustracks sind vor allem die Versionen von "Speed King" und "Black Night" hervorzuheben. Ersteres ist in der normalen 1970er Studioversion vorhanden, dann noch in einer ruhigeren, aber nicht minder rockenden "Piano-Version" mit mehr Klavier, und zuletzt im Remix von Roger Glover, welche m.E. die beste Fasung ist, da sie, laut Glover, "das verkörpert und so klingt, wie sie damals hätte klingen sollen". Recht hat er. "Black Night" hat in der originalen Single Version schon immer an der miesen Soundqualität gelitten. Durch das Remastering und das Remixing von Roger Glover gibt es diesen eigentlich superben Song jetzt in ungeschnittener Fassung mit deutlich besserem Klang. Jetzt kann man ihn endlich genießen und voll aufdrehen! Zur Klangqualität: Wie bereits erwähnt hat das gesamte Album ein großes Problem. Es ist maßlos übersteuert! Besonders beim Intro vom originalen "Speed King" hört man das Clipping deutlich heraus. Selbst das Remastering konnte das nicht mehr ausbessern, denn "die Regler und Anzeigen waren bei den Aufnahmen fast permanent auf Rot" (Glover im Booklet). Glücklicherweise geht das Clipping in der generellen Lautsärke und Dynamik des Album unter und es stört nicht allzu schlimm. Für Leute mit guten Ohren aber ist es schon etwas nervig. Insgesamt also ein Meilenstein mit sehr guten Bonustracks und schöner Aufmachung, aber in mittelmäßiger Soundquali. Da empfehle ich lieber "Machine Head", welches wirklich rundum perfekt ist! Was kann man zu dieser Platte noch sagen? 5 von 5 PunktenDeep Purple In Rock gehört zu den besten Hard Rock-Scheiben aller Zeiten. Ich denke mal, das wird keiner bestreiten. Ausserdem ist diese Platte die erfolgreichste Platte härterer Musik in Deutschland überhaupt! Sie war 1970/71 1 Jahr lang in den Charts und somit erfolgreicher als alle anderen Rock bzw. Metal-Scheiben aller Zeiten. Nur James Last (kein Witz) und ganz wenige andere Interpreten waren erfolgreicher. Was aber den besonderen Reiz dieser Platte ausmacht ist, sie hat die Musikwelt verändert! Sicher gab es vorher bereits die erste Black Sabbath, die ersten beiden Led Zeppelin, aber die "...in Rock" war deutlich extremer. Bis dahin hatte noch keiner seine Gitarre so gequält wie Ritchie, keiner seine Orgel wie Jon und keiner so gesungen (Sirenenalarmstimme) wie Ian Gillan. Einzelne Songs will ich gar nicht herausheben, da jeder Song allererste Sahne ist, auch die eher unbekannteren. `Child in time` und `Speed king` kennt eh` jeder über 30. Man sollte aber zu der 25-jährigen Jubiläums-CD greifen, da diese interessante Bonussongs beinhaltet (z.B. `Cry free` und auch den Megahit `Black night`). "Deep Purple in Rock" in Stein gemeisselt. D e r Klassiker des Hard Rock! Der Hardrock Klassiker schlechthin 5 von 5 PunktenDie Mark I Besetzung ist Geschichte und Rod Evans und Nick Simper wurden durch Ian Gillan und Roger Glover ersetzt. Beim bereits dritten Album von Deep Purple ist es vorbei mit Cover-Versionen, klassischen Einlagen oder wärmenden Elementen. Die 60-iger Jahre sind endgültig vorbei. Ab jetzt wird volles Rohr gebrettert! Blackmore setzt seine Riffs und langen Soli gnadenlos ein und Jon Lord wirbelt mal unterstützend, mal im Solo brillierend. Ian Gillan schreit wie nie mehr in seinem Leben und Paice und Glover bieten den gewohnt soliden Unterbau. Die Scheibe hat mit Child in Time" und Speed King" zwei bahnbrechende Stücke für die Hardrockszene, womit es fast egal wäre wie der Rest der Scheibe ausfällt, aber die anderen Stücke sind bei weitem keine Füller, sonder auch wahre Rock-Kracher. Child in Time ist mit seinen Wechseln von einem langsamen Orge-Intro und ruhigem Gesang zum gesteigerten Kreischen und den orgiastischen Soli ein absoluter Meilenstein der Rockgeschichte und mein Lieblingslied von Deep Purple! Speed King ist auch ein echter Rocker, dem es an nichts fehlt. DP hat zu jener Zeit die Singles nicht auf der LP veröffentlicht, so dass mit Black Night ein weiterer Top-Hit auf der Original-LP sogar noch fehlt, macht in Summe eigentlich drei Kracher pro LP - Wahnsinn! Zum Glück ist Black Night auf dieser Jubiläumsausgabe enthalten. Auch die Bonus-Stücke sind noch ein Mal eine schöne Abwechslung zu dem, was man ohnehin schon kannte. Die Album Gestaltung mit den Köpfen der Bandmitglieder, die die Präsidenten in Mount Rushmore ersetzen, ist einfach großartig. Wenn man es richtig krachen lassen will mit Hardrock an der Grenze zum Heavy Metal, muss man diese Scheibe einlegen. Keiner war zu dieser Zeit so laut und so schnell wie DP. Hier haben wir ein Must-have für jeden Plattenschrank. Klare 5 von 5 Punkten. Der Meilen"stein" des Hardrocks 5 von 5 PunktenViel braucht man da nicht zu sagen. Damals war es revolutionär, heute ist es Kult ! Das Remastering ist ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass das Originalmaterial soundtechnisch eher bescheiden daherkam. Mehr kann man vielleicht auch nicht erwarten. Keiner, der sich annährend mit (Hard)Rock beschäftigen will, kommt an dieser Scheibe vorbei. 5 von 5 PunktenNachdem Nick Simper (Bass) und Rod Evans(Vocals) die Band verlassen haben, entstand die legendäre MK-II-Besetzung bestehend aus Gillian(Vocals), Blackmore(Gitarre), Lord(Orgel), Glover(Bass), Paice(Schlagzeug). Diese Besetzung nahm ihr 1970 erschienenes, viertes Album "In Rock" auf. Es ist nicht nur das bekannteste der Band geworden, sondern generell eines der bekanntesten Alben mit einem der berühmtesten Plattencovers. Aber was bietet die Musik? Ganz einfach. Hard Rock par Excellence. Eine gewisse Blues-Note hatte damals so ziemlich alles was HardRock hieß. Bei Zepellin war es genauso. Was Deep Purple so interessant macht, sind die Duelle zwischen Lords röhrenden Hammond-Orgel und Blackmores E-Gitarre. Aber das ist auf dieser Platte nicht das Einzige. Es gibt knackig-kurze Speed-Rocker wie "Black Night"(ursprünglich nicht auf dem Album, jedoch auf der 25th Anniversary Edition enthalten) und eben "Speed King". Dazu gesellen sich knackig-kurze Slow-Rocker wie "Into The Fire" und das monströse "Child In Time". Dieser Song ist für die Ewigkeit geschrieben. Die Orgel hat hier etwas orientalisches. Die Gitarrensoli schießen voller Energie aus den Boxen. Gillian steigert sich in Extase. Da sitzt jede einzelne Note - bis zum allerletzten Ton auf der Orgel. "Child In Time" - Ein Alltime-Longtrack! Doch das ist nicht alles, was das Album zu bieten hat. Es gibt da zum Beispiel auch einen unbekannteren Song erster Klasse. Das pumpend-pulsiere "Flight Of The Rat". Energische Rockriffs bei leicht einprägsamer, aber dennoch ausgefeilter Rhythmik. Ein Stück, welches nicht unterschätzt werden sollte. Logisch, dieses Album gehört in jede Rocksammlung. Keiner, der sich annährend mit (Hard)Rock beschäftigen will, kommt an dieser Scheibe vorbei. |
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The Kick Inside von Kate BushAudio CD von EMI Record (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1988 |
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ProduktbeschreibungTHE KICK INSIDE Aus der Amazon.de-RedaktionAls die gerade mal 19-jährige Arzttochter Kate Bush aus der englischen Grafschaft Kent 1978 mit ihrem Debütwerk The Kick Inside zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit erblickte, waren die Kritiken wie selten zuvor einhellig begeistert. So sprach etwa das britische Magazin Evening News -- zurecht! -- vom "größten weiblichen Gesangstalent der letzten zehn Jahre", die Berliner Postille Tip völlig euphorisch vom "intelligentesten lebenden Pop-Geschöpf". Tatsächlich hatte es der introvertierte Teenager mit der ausdrucksstarken, zwischen Hysterie und Heiligkeit pendelnden Fünf-Oktaven-Stimme geschafft, schon mit seinem Erstling eine ganz eigene musikalische Kategorie zu begründen. Neben der unorthodoxen und beeindruckenden Kombination aus Pop und Folk, Theater und Rock gab es zudem als Dreingabe noch rätselhaft-mystische Texte, die sich im Spannungsfeld zwischen weltfremder Fantasy, abgehobener Spiritualität, dampfender Erotik und ergreifender Sensibilität bewegten. Kein Wunder, daß manch ein Kate Bush-Fan (und derer gibt es nach wie vor nicht wenige!) The Kick Inside für das Meisterstück der scheuen Exzentrikerin hält. Evergreens wie "The Man With the Child In His Eyes" oder "Wuthering Heights" sprechen partout nicht gegen diese Ansicht... --Michael Fuchs-Gamböck 5 Kundenrezensionen:Sehr schön... 4 von 5 PunktenKate Bush zu genießen mit dieser CD.... Entweder man hasst ihre Musik oder man liebt sie, ich glaube nicht, dass es da ein dazwischen gibt. Ich finde, die beste CD von ihr!!! Moving 5 von 5 Punkten"Bewegend", "Moving"- so heisst der erste Titel dieses Albums, das ich nun schon bestimmt zehn Jahre lang besitze. Noch immer bewegt es mich, wie kaum ein anderes. Man wird diesem Erstlingswerk von Kate Bush nicht gerecht, wenn man sich nur darauf bezieht, dass sich "Wuthering Heights", ihr erster Welthit darauf befindet. Vom ersten Klavierakkord; dem ersten, gesungenen Ton an zieht Kate Bush ihre Hörer mit sich in die Höhen und Tiefen ihrer eigenen Welt- und das mit einer Kunstfertigkeit, die wohl den meisten Sängerinnen immer ein Mysterium bleiben dürfte. Für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenEs gibt nur ganz wenige Alben die man wirklich oft und gern vom ersten bis zum letzten Ton mit Genuss durchhören kann. "The kick inside" ist eines dieser wenigen Meisterwerke. Die gleichzeitg elfenhaft und erotisch wirkende Stimme von Kate Bush verursacht beim Hörer eine Gänsehaut nach der nächsten. Diese CD hat definitiv keinen Durchhänger und platzt fast vor Ideenreichtum. Wenn man sich etwas von Kate Bush anschaffen will, kann man hier absolut bedenkenlos zugreifen. Einfach wunderschön! 5 von 5 PunktenDiese CD ist für mich immer wieder ein Hörgenuss. Richtig gute Musik mit Charakter und Gefühl. Ich habe sie schon Jahre, aber kann sie mir einfach nicht überhören. kates geniestreich 5 von 5 Punktenunter den meilensteinen der popgeschichte wird sich dieses album ewig halten können. ihr neuestes werk "aerial" zeigt eine gereifte künstlerin auf der höhe ihrer kunst. "the kick inside" ist ein zauberhaftes, beinahe explosives sturm und drang werk einer frühgereiften. alle ihre alben sind es wert sich darin zu verlieren und wenn man kate bush mag, MUSS mann HAPPY RHODES kennenlernen.eine 4 octaven-stimme und geradezu magische songs bieten mehr, als man sich denken kann. sie ist noch immer ein geheimtipp..... alle ihre cd`s bekommt man via der HAPPY RHODES homepage. UNBEDINGT AUSPROBIEREN !!! |
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Best of von Ten Years AfterAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 4,22 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2003 |
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ProduktbeschreibungTHE BEST OF 5 Kundenrezensionen:The best of TEN YEARS AFTER 5 von 5 Punkten)ch habe Ten Years After Mitte der 70er mehrmals live erleben dürfen. Diese CD sind einfach tolle Erinnerungen an früher. Ich bin heute noch genauso begeistert von der Musik wie damals. Nebenbei bemerkt halte ich Alvin Lee für den zweitbesten Gitarristen nach Kimi Hendrix. Brit-Bluesrock At It's Best 4 von 5 Punkten14 Stücke einer Band die nach Woodstock für kurze Zeit Superstarstatus hatte - es war die Zeit, als endlose Gitarrenimprovisationen Teile einer Generation zu Luftgitarristen und Tanzstundenverweigerern verwandelten. Alvin Lee und Co boten britischen Bluesrock gekonnt dar, auch heute noch gut hörbar. Hier nun die x-te Best of, für den unvorbelasteten Hörer und den Nostalgiker. Die Auswahl der Titel ist in Ordnung. Das Neue Testament des R'n'R 5 von 5 Punkten"I'm singing Rock and roll music to the world Rock and roll music to the world Ain't no relation To the United Nations Keep rock and rolling to the world Give peace a chance Get up and dance...." (Songtext) Seit 1965 traten der Gitarist und Sänger Alvin Lee, der Bassist Leo Lyons und der (nicht mit Alvin verwandte) Drummer Ric als Trio "Jaybirds" zusammen im Londoner Marquee Club auf. Nachdem ein Jahr später der einstige Roadie Chick Churchill als Keyboarder hinzu gekommen war, firmierte das Quartett fortan als "Ten Years After". Die Bedeutung des Gruppennamens ist bis heute Gegenstand von kontroversen Diskussionen. U. a. soll "TYA" sich auf Elvis Presley beziehen, der 1956 seinen Zenith erreicht hat. Derartige Mystifizierungen hin oder her, Fakt ist, dass die Gruppe tatsächlich ein gutes Jahrzehnt nach der Blüte des R'N'R mit ihren meist überlangen Stücken in Erscheinung trat. Sieht man Elvis, Jerry Lee Lewis, Little Richard und vor allem Chuck Berry als die Patriarchen des Alten Testaments des R'N'R an, kann man Alvin Lee & Co. durchaus als Propheten eines Neues Testaments verstehen....... .....deren Botschaft sich bereits in "Rock 'N' Roll Music To The World" (Track 1) offenbart. Vom gleichnamigen, im Oktober 1972 erschienenen, Album stammen die ebenfalls von Alvin Lee komponierten Titel "Choo Choo Mama" (4) und "Tomorrow I'll Be Out Of Town" (5). Bei "I Woke Up This Morning" (6) von der 1969er LP "Ssssh" zeigt die Truppe, dass sie auch den "Electric Blues" voll drauf hat. "Me And My Baby" (7) vom Album "Cricklewod Green" (April 1970) ist ein gelungener Vorstoss in die Sphären des Jazz(Rock). "50,000 Miles Beneath My Brain" (10) beginnt besinnlich, um sich dann in eine Adaption der Rolling Stone Number "Sympathy for the Devil" zu wandeln. Alvin Lee's "Love Like A Man" (13) hat sich zur Hymne der Gruppe entwickelt. Von der im Dezember 1970 erschienenen LP "Watt" gibt es eine beschleunigte Version von Chuck Berry's "Sweet Little Sixteen" (11) und "I'm Coming On" (12), die sich beide anhören, als hätte man einen Kompressor zugeschaltet. Bei "I'd Love To Change The World" (2) zeigt TYA, dass sie auch akustische Instrumente beherrschen. Das ebenfalls von "A Space In Time" (August 1971)stammende "Baby Won't You Let Me Rock 'N' Roll You" (14) ist eine weitere, kompromisslose R'N'R Nummer aus Alvin Lee's Feder. Auch "Going Back To Birmingham" (9) vom Album "Postive Vibrations" folgt dieser Diktion. Die Höhepunkt von "The Best of TYA" markieren jedoch die Live-Versionen von "Good Morning Little Schoolgirl" (8) und ganz besonders "I'm Going Home" (3), einem 10minütigen Gitarrenfeuerwerk, das bereits 1969 das 500.000 köpfige Woodstock-Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und Alvin Lee den Ruf des "schnellsten Gitarristen der Welt" einbrachte. In diese klassische R'NR Nummer hat Lee zudem Carl Perkins Blue Suede Shoes und Jerry Lee Lewis' "Whole Lotta Shakin' Goin On" eingebaut. Ein Druckfehler auf dem Backsidecover, der den elften Titel auslässt und den Anschein von insgesamt 15 Tracks erweckt, kann die Klasse des Albums und das Können "Old Fasthands" nicht schmälern. 5 Amazonsterne für tatsächlich "das Beste" eines Weltklasse-Gitarristen und seiner Gruppe, die ihren Beitrag zur Unsterblichkeit des R'N'R geleistet haben! Das Beste 4 von 5 PunktenThe tracks for this cd are well chosen. It gives you an idea what this band was like. So buy it and listen to it. Because music should be listened to, not viewed with video effect. Music is pure when you put on the headphone, and when you lay back in your chair. With this cd you made a perfect choice. JePe Klasse wie Ten Years selber 5 von 5 Punktennicht nur die CD ist klasse sondern auch bei Amazon Einkaufen ist top. Immer wieder gerne auf jeden Fall... |
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Aqualung (New Edition) von Jethro TullAudio CD von Chrysalis (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,91 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1998 |
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ProduktbeschreibungAQUALUNG NEW EDITION Aus der Amazon.de-RedaktionAqualung ('71) ist das bekannteste Jethro-Tull-Album und das erste, mit dem sich Ian Anderson, Martin Barre und ihre ständig wechselnde Begleitmannschaft voll und ganz in der Avantgarde-Rock-Szene etablieren konnten. Der sehr blues- und folklastige Ansatz der frühen Jahre ist einem sehr viel breiteren Stilspektrum gewichen, das aber trotz Andersons hohem musikalischem Anspruch nie kopflastig wirkt. Im Vergleich zum ebenfalls schon in diese Richtung tendierenden Album Benefit ('70) ist das Songwriting durchgehend besser. Der Titeltrack, "Cross-Eyed Mary" und "Locomotive Breath" gehören zu den zehn grandiosesten Tull-Songs aller Zeiten und vereinen auf geniale Weise eingängige Melodien mit vertrackten instrumentalen Unterbauten und mächtig in die Beine gehenden Rhythmen. Von den ausufernden Epen späterer Jahre ist hier noch nichts zu spüren, und dennoch glänzen die Engländer mit enorm progressiven Songideen, die auch beim 20. Durchlauf noch neue Nuancen offenbaren. Ein echter Klassiker der Rock-Geschichte! --Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Tolles Album in unwürdiger Qualität! 2 von 5 PunktenÜber die Musik haben ja schon einige meiner Vorredner geschrieben, dementsprechend werde ich sie hier vernachlässigen (Sie ist natürlich absolut großartig). Ich wundere mich allerdings stark, dass nur so Wenige die wirklich schlechte Klangqualität des Albums kritisieren! Ich habe diverse Jethro Tull Alben in einer Remaster-Version und war bisher immer weitestgehend zufrieden. Bei Aqualung ists leider anders. Es klingt flach und undynamisch. Ich habe keine Highend-Anlage, aber doch eine schöne Stereoanlage mit Vollverstärker, CD-Spieler und zwei Lautsprechern. Und dieses Album macht darauf leider keinen Spaß. Schade. Hart rockende, aggressive Tull 5 von 5 Punkten"In the beginning Man created God", so beginnen die kontroversen Anmerkungen von Jethro Tulls legendärem Album "Aqualung". Ian Anderson setzte seine Erforschung der musikalischen Möglichkeiten in den Bereich Konzeptalbum fort. Dies geschah zu einer Zeit, als er einige seiner bekanntesten Stücke schrieb. Da das vierte Album von Jethro drei der größten Rockklassiker ("Aqualung", "Cross-Eyed Mary", "Locomotive Breath") enthält, wird es auch als Wendepunkt für Ian Anderson und seine Truppe gesehen. Das Konzept besteht aus zwei Teilen, die sich auf die beiden Seiten der alten Vinylplatte aufteilten. Der erste Teil erzählt von einem lüsternen Bettler mit dem Namen Aqualung (benannt nach seinem ratternden Atem), während der zweite Teil eine stechende Attacke gegen organisierte Religionsgesellschaften ist. Die Anmerkungen ziehen die beiden Themen zusammen in einem pseudobiblichen Text, der besagt, dass wenn sich die Menschen an den Geist erinnerten, der die Religion begründete, dann hätten sie mehr Nähe zu den sozial Ausgestoßenen, die ja gleiche Wesen sind. Das Titelstück ist verdienter Maßen ein Klassiker. Obwohl es mich immer wieder erstaunt, dass ein solch seltsames Lied mit wenig eingängigen Texten es zur Unsterblichkeit schaffen konnte. Eindrucksvoll wird die Psychologie durch die Dynamik des Titels verstärkt. Der zweite Titel der von einer prostituierten Schülerin handelt ist noch etwas heavier. Im zweiten Teil dreht es sich um das Hauptkonzept des Albums - gegen organisierte Religionsgesellschaften. In "My God", "Hymn 43" und "Wind-Up" sind Andersons Texte unmissverständlich und offen protestierend. Musikalisch schlägt auf dem Album Martin Barres Stunde. Er spielt im Titelstück eines seiner besten Soli und ist sichtlich in seinem Element wenn die krachenden Riffs zu "My God" und "Locomotive Breath" kommen. Das Album ist ein gutes Schaustück für Ian Andersons Songwriting-Fähigkeiten. "Mother Goose", "Wond'ring Aloud" und "Hymn 43" sind nicht die ersten Lieder, an die man sich erinnert, aber sie haben alle einen sehr hohen Standard. Die hohe Qualität der Musik ist ein weiterer Grund dafür, dass das Album zu einem Klassiker wurde. Das Superalbum 5 von 5 PunktenAqualung ist bis heute Jethro Tulls wichtigstes Album, weil es sie mit einem Schlag weltberühmt gemacht hatte. Auf diesem Album ist Locomotive Breath, der Song, der mich zum Tullfan werden ließ. Diese Explosion im positiven Sinne war, wenn man Ian Anderson Glauben schenkt, nicht absehbar. Die Aufnahmen und die Produktion standen unter einem schlechten Stern. Das Studio war brandneu und nicht erprobt, zu keiner Zeit bekamen Jethro Tull den Sound hin, der ihnen vorschwebte. Folglich war die Stimmung eigentlich schlecht, die Musiker waren genervt und wähnten sich außer Form. Sogar der für sein solides Spiel bekannte Martin Barre hatte seine Schwierigkeiten mit den technischen Hindernissen. Einzelne Parts wurden daher von Ian selber eingespielt (vgl. Interviews auf diesem Album und auf Aqualung live). Zur gleichen Zeit gastierten im selben Studio Led Zeppelin und nahmen ihr Jahrhundertalbum mit dem Song Stairway to Heaven auf. Keiner der Musiker rechnete mit dem, was dann wurde. Auf Aqualung versammelt sich die Rockelite eines Jethro Tull Konzerts. Ohne das Titelstück und Locomotive Breath brauchen Jethro Tull die Bühne nicht zu verlassen. Auch Cross-eyed Mary und My God fehlen nur ganz selten. Manchmal etwas vergessen wird Wind-up, für mich ein in der Qualität ein in vorderster Reihe stehendes Stück Musik, ebenso gut wie die bisher genannten. Für diese genannten Songs sind Jethro Tull unsterblich. Sie hätten sich danach auflösen können (Gott sei Dank nicht), sie wären niemals mehr in Vergessenheit geraten. Wenn es darum geht, die Musik auf Aqualung zu beschreiben, wird vor allem auf den harten Rock in den Stücken hingewiesen. Das stimmt auch, ist aber nur die halbe Wahrheit. Der Mittelteil des Titelstücks beginnt akustisch, wäre auch ohne das vorn und hinten flankierende Rockriff ein starker Song gewesen. Locomotive Breath wird von einem jazzigen Pianointro eingeleitet, bevor eines jener weltberühmten Riffs kommt, die man sonst nur noch von Satisfaction oder Smoke on the Water kennt. Cross-Eyed Mary ist durch die treibende Flöte am Anfang schon auf Betriebstemperatur. Ian Anderson schienen damals die Songs zu aggressiv, so dass er die kurzen akustischen Song aufnahm wie Cheap Day Return, Wondring aloud und Slipstream, teilweise kaum länger als eine Minute. Diese Stücke sind einfach und genial. Obwohl man von Aqualung des Eindruck eines harten Rockalbums hat, wird hier erstmalig so deutlich der akustische Part eingeführt, wie er seitdem fester Bestandteil bei Jethro Tull ist. Die damalige Veröffentlichung hat inhaltlich die Gemüter in alle Richtungen erregt. "Good Heavens, now Ian Anderson wants us to think." war eine Schlagzeile. Ich vermute mal, sie war auf My God gezielt. Insbesondere zu Anfang war nie klar, meint Ian es nun negativ oder positiv. Auf Aqualung Live erläutert er, dass Aqualung eine ProGod-Angelegenheit sei. Auch macht er deutlich, dass es kein Konzeptalbum ist, sondern das lediglich ein paar der Songs thematisch zusammenhängen, auf der einen Seite Aqualung und Cross-eyed Mary und auf der anderen Seite My God, Hymn43 und Wind-up. Die Mastertapes hatten wohl nie die entsprechende Aufnahmequalität, auch das digitale Remastern hat nicht in überragender Weise geholfen, deswegen sei jedem Aqualung live ans Herz gelegt, auch um einmal ein anderes Bild von der Scheibe zu bekommen. Klanglich ein Hochgenuss. Trotzdem bevorzuge ich von den Arrangements her im Zweifel immer das Original. Zu diesem Thema gibt es einen Bonustrack Lick your Fingers clean, der erst zum 20jährigen Jubiläum veröffentlicht wurde, aber anders arrangiert bereits auf War Child zu finden ist -- Two Fingers. Der Song auf War Child ist gut, hält aber den Vergleich nicht stand mit dem Original. Daran lässt sich vielleicht ermessen, wie unzufrieden Ian Anderson mit dem Material in Wirklichkeit war. Dass Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinander liegen, wird hier mal auf ganz gegenteilige Weise deutlich. Das auf dieser Version enthaltene Interview mit Ian Anderson ist sehr interessant, die übrigen Bonustracks sind nichts neues, eine neue (1974!!) Aufnahme von Wind-up, die trotz deutlich besseren Klangs nicht an das intensive Original heranreicht und wenig interessante Radiomitschnitte. Ich teile nicht die Meinung, dass man von Jethro Tull nur dieses eine Album braucht, aber man braucht es, weil es das Wichtigte ist. Übertroffen wird es nur noch von Thick as a Brick ein Jahr später. Wahnsinn, in welchen Abständen damals Spitzenmusik komponiert wurde. Ich muss wohl nicht wiederholen, wie lange wir schon auf ein neues Album warten. Ian, hau rein, ich bin mir sicher, Deine Schubladen sind voll. So bitte nicht ! 1 von 5 PunktenGrauenhafte Überarbeitung des schönen Tull-Originals , "Fat Man" z.B. hört sich an wie durch ein billiges Kofferradio. Kein Vergleich mit dem Klasse Sound des Originals : Finger weg von dieser Digital Masterd Version !!! Wozu die späteren Alben? 4 von 5 PunktenIn meiner Rockphase basaß ich sicher gut zehn Jethro Tull-Alben, von denen ich später die meisten überkandidelt fand, weil die Gruppe immer mehr zur One-Man-Ego-Show von Sänger und Flötist Ian Anderson verkam, die Songs immer mittelmäßiger und instrumentell mehr überfrachtet wurden. "Aqualung" ist das bekannteste und letzte richtig gute Album der Band, in denen das Zusammenspiel der einzelnen Musiker der Stammbesetzung noch ein Ganzes aus einem Guss ergibt. Es ist ein Themenalbum über Atheismus, auf der Innenseite befindet sich der denkwürdige Satz: "In the beginning man created god and after his image created he him". Die Songs bieten bluesigen Avantgarde-Rock und sind auf gleichmäßig hohem Niveau. Ian Anderson stellt sich mit seinem Gesang und den Flötensoli noch in den Dienst des Ganzen, instrumentelle Schnörkel halten sich in Grenzen. Mein Favorit ist das subtile und entspannte "Wind up". Dennoch klingt das Ganze heute ein klein wenig verstaubt und lange nicht so zeitlos wie die Led Zeppelin-Alben. |
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Ricochet von Tangerine DreamAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 7,49, Angebote ab EUR 4,41 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1995 |
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ProduktbeschreibungRICOCHET 5 Kundenrezensionen:Ihre bestes Live-Album 5 von 5 PunktenAus dem wahrhaft (über)reichen Schaffen Tangerine Dreams ragt diese Album, insbesondere unter den Live-Aufnahmen, hervor. Hier spielt die, meines Erachtens, beste Line-up mit Froese/Franke/Baumann. Wenn man die technischen Möglichkeiten dieser elektronischen Pionierzeit bedenkt, ist es umso erstaunlicher was diese drei Könner live auf die Bühne brachten. Interessant dabei ist auch das die drei nicht alle an Keyboards sitzen, sondern Fröse Gitarre spielt und Baumman am Schlagzeug sitzt. Das Meisterwerk 5 von 5 PunktenEs ist 1975. Drei begnadete Musiker geben ein Live-Konzert in einer Kathedrale in Frankreich. Und erfinden dabei sich selbst und dazu gleich die gesamte elektronische Musik neu. Das Album ist ein Mythos, eine jener raren, außergewöhnlichen Glücksfälle, wo eine Sternstunde live dokumentiert wurde, gleichsam zum Miterleben, Nachvollziehen, für sich selbst Entdecken. Kein Genius, keine Muse kommt völlig unangekündigt; wir müssen Ricochet Part 1 als Overtüre betrachten, als Vorbereitung auf das Unfassbare. Part 1 ist 'konventionell' nach damaligen Begriffen - Tangerine Dream, wie in Phaedra oder Rubicon vorexerziert, mit phrasenhaften, orchestralen Themen die sich meist gekonnt perpetuieren und uneingeschränkt dem Psychedelischen frönen; auch wenn wir bereits gelegentlich das Feuer des Kommenden ahnen, bleibt Part 1 guter TD Durchschnitt ohne echte highlights. Ja, und dann kommt Part 2. Der Beginn ist fast zögerlich - ein behutsames, an Chopin erinnerndes Pianothema, das sich vor dem Zuhörer zunehmend zu einem furiosem, atemberaubenden Feuerwerk von ungeheurer Dichte und Brillianz entwickelt; die fugenhaften Patterns entrollen einen Klangteppich, dessen Intensität und Kraft dich fortreißt und gut ist für permanentes, wohliges Rieseln auf der Haut. Dabei bleibt das Timbre stets transparent und verliert nichts von der süchtig machenden Brillianz; kein Begriff könnte dieses rhythmisch auf den Klangwellen Surfen besser beschreiben als der Albumtitel selbst - Ricochet. Nach einem kurzen industriehaften Intermezzo, das uns fast störend aus dem Traumtanz reißt, steigert sich Part 2 zum endgültigen Finale. Musikgeschichte wird geschrieben, drei Musiker am Höhepunkt ihres künstlerischen Schaffens werden sich ihrer Sternstunde selbst gewahr und vollenden ihr Werk in meisterhafter, endgültiger Präzision, ohne die erfrischende Leichtigkeit, die Part 2 durchwebt, getragenem Pathos bewährter Natur zu opfern. Noch einmal tauchen wir ein in den Rausch von Ricochet, nachdrücklich und unwiderruflich, unbedingt und für alle Zeiten. Ricochet ist selbsterklärend; es erschließt sich dem Hörer ohne Erklärungsbedarf oder intellektuellem Manifest, und klingt auch nach über 30 Jahren frisch und unverbraucht. Es fällt manchmal schwer zu glauben, tatsächlich eine Live-Aufnahme zu hören. Anders als bei üblichen Live-Aufnahmen ist hier nicht die handwerkliche Virtuosität der Musiker im Vordergrund. Nein, es ist die Musik selbst, deren Live-Geburt Erstaunen und Bewunderung hervorruft; dass ein Stil, der prägend für die elektronische Musik im allgemeinen und Tangerine Dream im besonderen live und vor deinen Ohren entsteht, und fortan die Essenz der Musik von TD bilden wird. Wer hat Lust auf einen elektronischen Hypnose-Trip? 5 von 5 Punkten'Ricochet' ist ein Album, bei dem es sich um ein Live-Mitschnitt von Konzerten aus Frankreich und Grossbritanien. Was wir hier hoeren, ist elektronische Musik in Perfektion. Hervorragende, Keyboards, Synthies und Sequencermuster brillieren im ersten Teil. Auch eine spacige E-Gitarre wird eingesetzt. Ein sehr hypnotisches Klangerlebnis. Teil zwei beginnt melancholischem mit Piano und Floetenklaengen auf dem Mellotron, bis auch dort wieder die Sequencermuster einsetzen, um den Hoerer zu hypnotisieren. Wer in die Klangwelten von Tangerine Dream eintauchen will, ist mit diesem Album bestens bedient. Meisterwerk und Meilenstein der elektronischen Musik 5 von 5 Punkten"Ricochet" ist für mich ihr nie wieder erreichtes absolutes Meisterwerk aus der Peter Baumann/Christopher Franke/Edgar Froese-Zeit. Aus der selben Zeit ebenfalls zu empfehlen sind "Rubycon", "Stratosfear" und "Encore", von Peter Baumann "Romance '76". Nach dem Weggang von Peter Baumann änderte sich der Tangerine dream-Stil leider sehr stark. Wenn man Ricochet hört, weiß man wo sich Jean Michel Jarre für "Oxygene" und Michael Hoenig, der eine zeitlang für Peter Baummann bei Tangerine dream spielte, für "Departure of the Northern Wasteland" ihre Anregungen geholt haben, die natürlich beide ebenfalls den Ricochet-Fans empfohlen seien. Part 1 ist der kraftvollere Part mit mächtigen Rhythmussequenzen, einem symphoniehaftem Aufbau und schönen, räumlichen Stereoeffekten, Part 2 der eher "Romantische" mit schönem Klavierintro und trancehaften, sehr feinen, abhebenden elektronischen Rhythmen. Meine "schönste" CD. Unbeholfener Charm 4 von 5 PunktenSo ganz kann ich mich den Hymnen meines Vorrenzensenten nicht anschließen, dafür leidet das Album doch etwas an den überschaubaren instrumentaltechnischen Fähigkeiten der Musiker. Richtig ist jedoch, dass "Ricochet" den Peak der frühen Bandphase darstellt, da Franke/Froese/Baumann hier erstmalig ihren eigenen Stil gefunden hatten und auch endlich in der Lage waren diesen entsprechend umzusetzen. Aus heutiger Sicht hört sich das Werk natürlich reichlich unbeholfen an, was aber gleichzeitig auch etwas von dem Charm ausmacht, den das Album auch heute noch umfängt. |
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Balladen von Reinhard MeyAudio CD von Intercord (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,16 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1988 |
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ProduktbeschreibungBALLADEN 5 Kundenrezensionen:Gut! 4 von 5 PunktenIst eine gute Zusammenstellung von Reinhards Balladen. Wer seine CD's hat, braucht diesen Sampler nach m.M. nicht noch zusätzlich. Mey schafft es immer wieder.... 5 von 5 Punktenmich zum schmunzeln zu bringen - mich anzuregen mir über die banalsten Dinge Gedanken zu machen... Von "Bei Hempels unterm Bett" über "In diesem, unsrem Lande" bis zu "Die Mauern meiner Zeit" - Mey ist einfach wunderbar, seine Texte alles andere als Alltag - auch wenn sie den Alltag beschreiben... Reinhard Mey - einer der das Leben kennt schafft es die Dinge einfach und bissig auf den Punkt zu bringen, ohne verbissen zu wirken! Hoffentlich schenkt er uns noch viel von seiner Art Musik! Sein Opus Magnum 5 von 5 PunktenHier haben wir es, sein "Meysterwerk", an dem sich alles andere orientieren muss. Ich finde dieses Werk hier schmählich unterbeachtet, schlappe sechs Rezensionen...schade schade! Dieses Album hält mühelos mit seinen Legenden ( Ich wollte wie Orpheus singen, Über den Wolken, Diplomatenjagd, Ankomme Freitag den 13., der Mörder ist immer der Gärtner usw. ) mit bzw. in Sachen Anspruch übertrifft es diese schon. Klasse Songs, die in jede deutsche CD-Sammlung gehören sind zweifellos " Bei Hempels unterm Bett ", "In diesem, unsrem Lande" "Aller guten Dinge sind drei" und die übrigen dieser Scheibe....bis auf zwei. Diese beiden, die auch Balladen im besten Sinne darstellen, heben dieses Album vollends aus der " ja gut ist klasse, fünf Sterne, nächster Fall"-Bewertung hinauf in den Olymp des ewigen Klassikers: 1. " Das Meer" ...Gänsehautfaktor garantiert, Mey singt hier treffend, wunderschön, aber auch bissig zugleich über den arroganten und maßlos dummen Umgang des Menschen mit der Natur, über die verbrecherische Mißhandlung und Entmystifizierung dieses letzten ungezähmten Lebensraumes. Kann Mey das noch übertreffen? Ja, kann er, sogar auf dem gleichen Album: 2. "Die Eisenbahnballade": Mey tut das, was er am besten kann, nur hier tut er es auch am besten, er erzählt. Eine Geschichte, erzählt mit der scheinbaren Naivität eines unbedarften, ehrlichen Mannes, der in Gedanken über die Bahn abdriftet und deren Entwicklung seit ihrer Erfindung, der Kampf, das Abmühen, die Dynamik der Wirtschaft, die mit dem Blut der Arbeiter geölt wird...und ehe man sich versieht, hat Mey hier in über 10 Minuten, von denen keine Sekunde langweilig wird, wo man NIE versucht ist, vorzuspulen, plötzlich, gesehen durch die Augen der Bahn, eine ganz andere Geschichte erzählt...die, unseres Landes, mit einem Tribut an den Anteil, den die Bahn an unserem so selbstverständlichen Reichtum....materiell wie freiheitlich, hat. Abschließend mit einem optimistischen, unglaublich bewegenden Schlusswort... "...und eine Hoffnung lag über dem neuen Tag, und in dem Sonnenaufgang." Ein muss für eine umfassende CD Sammlung 5 von 5 PunktenReinahrd Mey singt und spielt, wie man ihn schon immer kennt. Da gibt es keine spektakulären Überraschungen, aber die wird wohl auch niemand erwarten. Es sind die zuhörenswerten Texte, das Feingefühl, die Autenzität mit der er musiziert. Die Kinderlieder haben mir, als ich dann selber Vater geworden war, immer wieder Tränen der Rührung in die Augen geleitet. Wenn Musik solche Emotionen weckt, muss sie einfach sehr gut sein. Wer ihn kennt, wird auch diese CD lieben, wer ihn nicht kennt (oder nicht wirklich) sollte ihn mit dieser CD kennen lernen. Abwechslungsreich und für jeden Geschmack ist etwas dabei 5 von 5 PunktenReinhard Mey ist unfraglich ein Meister seines Faches. Er schafft es immer wieder Themen auszugraben, die als zeitlos angesehen werden können. Auch dieses Album ist wirklich sehr abwechslungsreich, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. 1. " Bei Hempels unterm Bett" Als erstes beginnt er mit einem ironischen Blick auf das Spießbürgertum "Bei Hempels unterm Bett". Dieses Lied ist so beschwingt, dass es einem den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf geht und man es immer wieder vor sich hin singt. 2. "In diesem, unsrem Lande" Kritisches Lied mit einer "Country-Melodie", ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber halt mal was ganz anderes. 3. "Das letzte Abenteuer" Nett aber für mich leider auch nicht mehr 4. "Die Body-Building-Ballade" Toller Text mit einem guten Schuß Humor zum Thema Body Building und vor allem das übertreiben dieses. 5. "Fünf Gartennelken" Unglaublich schönes Lied von dem Alltag im Hotel und auf Tour. Ein kleines Meisterwerk. 6. "Aller guten Dinge sind drei" Geniales Stück zum Thema Kinder bzw. Hausmann und wie dieses gesehen wird. Wer Kinder hat, wird sich hier wiederfinden. Einer der Höhepunkte dieser CD. 7. "Hab Dank für deine Zeit" Nette Ballade als Dankeschön. 8. "Das Meer" Kritisches Lied zum Thema Umweltverschmutzung das heute noch aktuell ist. 9. "Die Mauern meiner Zeit" Ergreifender Titel der zum Nachdenken anregt. Mey einfach in Höchstform, ruhig aber sehr ergreifend. 10. "Lulu" Nach drei langsamen Titeln ein wunderschön schwungvolles Stück Musik, mit einem lustigen Text. Hier kommt das Kind richtig rüber, tolle Titel. 11. "Welch ein glücklicher Mann" Dieses Lied geht irgendwie nicht an mich heran, aber das ist halt einfach Geschmacksache. 12 "Die Eisenbahnballade" Ein über 10 Minuten langes Stück, welches die deutsche Geschicht anhand der Eisenbahn schildert. Ein sehr guter Text und tolle Melodie. Es paßt einfach alles bei diesem Titel, der für mich das absolute Highlight der CD ist und allein dieser Titel ist schon 5 Punkte wert. Ein wirkliches Meisterwerk. |
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Senderos de Traicion von Heroes Del SilencioAudio CD von Other (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 0,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1991 |
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ProduktbeschreibungSENDEROS DE TRAICION Aus der Amazon.de-RedaktionSpanien ist nicht gerade der Nabel der Rockwelt. Umso überraschender brachen die "Helden des Schweigens" 1990/91 über Mitteleuropa herein und zählten nicht nur in Deutschland dank mehrerer Tourneen zu den angesagtesten neuen Acts der Saison, ausgelöst durch ihren Hit "Entre Dos Tierras". In ihrer Heimat hingegen war die Band um Sänger/Gitarrist Enrique Bunbury, Mitte der Achtzigerjahre in Saragossa gegründet, schon geraume Zeit etabliert. Das Debütalbum El Mar No Cesa hatte 1989 in Espagna prompt Platinstatus erreicht, Senderos De Traicion startete sodann aus dem Stand an die Chartsspitze durch. Die Heroes del Silencio sind alles andere als "schweigsame" Rocker: Sie drehen die Volume-Regler heftig auf, bedienen sich bei aller Melodik bevorzugt im Metal- und Alternative-Rockregister und kommen selbst in den raren, verhalteneren Momenten nicht mal in die Nähe von poliert-gefälligem Poprock. Die Markenzeichen des rauhen Heroes-Sounds sind vielmehr das stets sehr präsente, wuchtig und dynamisch treibende Schlagwerk und die hochprozentig metall-haltigen Riff-Kaskaden, samt wild verzerrten Soloeinlagen und der machtvollen Düsterstimme Enrique Bunburys. Eben alles, was den besonderen Reiz von "Entre Dos Tierras" und, dank vielfältiger Variationen, von Senderos De Traicion insgesamt ausmacht. Dass die Spanier alles andere als dumpfe Rock-Klopper sind, bewies einmal mehr das von Phil Manzanera (Ex-Roxy Music) produzierte Folgealbum El Espiritu Del Vino. --Claus Böhm 5 Kundenrezensionen:Geniale Band, geniale Songs, geniale Stimme 5 von 5 PunktenHabe diese CD damals auch wegen des Hammersongs "Entres dos tierras" zugelegt, und ich kann nur sagen dass es für mich einer der besten Rock-Scheiben ist. Habe die Band zweimal Live erleben dürfen und ich wurde zweimal nicht entäuscht-> Live absolut der Hammer! Und die Stimme von Enrique und natürlich sein Art zu singen-> wow. Die CD höre noch heute immer gerne den alle Lieder ergeben irgendwie eine Einheit und deshalb kann man diese vomAnfang bis zum Enden ohne Unterbrechung anhören. Finde sehr, sehr schade dass sich die Band getrennt hat. Leider..! Dennoch bin ich und bleibe ein Fan von dieser Gruppe. Erinnerung an eine unvergessliche Reise 5 von 5 PunktenImmer wenn ich diese CD höre, bin ich wieder da, auf den langen Straßen des Baskenlandes auf dem Weg zum Atlantik, sitze wieder im alten Cabrio und könnte schreien vor Glück, wenn die ersten Töne donnern und der dramatische Gesang erklingt, der einen von den Sitzen reissen möchte und alles vibrieren lässt. Der Traum der Freiheit. Meine Favoriten sind besonders die ersten beiden Songs, denn dort ist der Übergang von einem Lied zum anderen so harmonisch und gelungen. Diese CD kann man wirklich "in einem Rutsch" hören, denn es sind nicht einzelne Stücke, sondern eher eine Geschichte. Nirgends wird man aus der Stimmung, die sich beim Anhören einstellt, herausgerissen, es geht einfach weiter und immer weiter...bei mir bis zum Meer. Gehört in jede Sammlung! Muy bien 5 von 5 PunktenNatürlich habe ich die Band durch "Entre Dos Tierras" kennen gelernt. Irgendwann mal habe ich den Videoclip dazu im Fernsehen gesehen und da mir die Mucke gefiel, legte ich mir alsbald gleich das ganze Album "Senderos De Traición" zu. Seither sind bereits einige Jährchen ins Land gezogen, doch immer noch wandert vorliegender Silberling gerne in meinen CD-Player. Nicht nur, dass so gut wie jeder Track ein Volltreffer ist, es gibt auch nur wenige Bands mit der Eigenständigkeit der Heroes - und das bezieht sich jetzt nicht nur auf die in spanisch gehaltenen Texte. Vielmehr meine ich damit den Sound der Band. Da wäre zunächst die einerseits mal verzweifelt schreiend und andererseits oft fast jammernd und weinerlich klingende Stimme (und das ist gar nicht gehässig gemeint) von Enrique Bunbury, der so manches Mal furchtbar zu leiden scheint (das zeigt sich auch in den tiefgängigen Texten - juhu, es ist was hängen geblieben vom Spanischunterricht in der Schule!). Und dann hätten wir vor allem den einzigartigen Gitarrensound. Solche Klampfen habe ich noch nie vorher oder nachher gehört. Irgendwie klingen die richtig geschmeidig, verbreiten eine gewisse düstere Atmosphäre und haben für mich auch etwas Spanisches an sich. Außerdem darf selbstverständlich die äußerst tighte Rhythmusgruppe nicht unerwähnt bleiben - Bass und Schlagzeug haben einen hohen Anteil daran, dass es insgesamt sehr rockig bleibt: "Entre Dos Tierras" geht natürlich tierisch ab, "Maldito Duende" besitzt einen geilen Mitsing-Refrain, "Decadencia" und "Hechizo" rocken ohnehin von vorne bis hinten und ansonsten gibt es kleine Verschnaufpausen mit wunderbaren Melodien und Gitarrenharmonien wie "Oración", "Malas Intenciones" (wundervolle Gitarrenstimme) oder "Con Nombre De Guerra". Eine wirklich tolle CD (genauso gut ist allerdings auch der Nachfolger "El Espiritu Del Vino") und es ist sehr schade, dass die Band nicht mehr existiert. Hätte sie gern mal live gesehen... Einfach klasse 5 von 5 PunktenDieses Album kann man auch nach so langer Zeit immer wieder hören. Jeder Song ist einfach klasse. Break thru 5 von 5 PunktenDiese Scheibe der "Helden der Stille" ist ihr Durchbruch gewesen, was vor allem am Opener "Entre dos tierras" liegt, der damals auch oft in den Charts gespielt wurde. Dieses Album hat alles was gute Rockmusik ausmacht: Eine fast schon zu saubere Produktion, geniale Songs die nahtlos ineinander übergehen, perfekte Gitarrenarbeit und einen extravaganten Gesang. Ich habe zwar fast alle Alben der "Heroes" aber man kann die Scheiben immer wieder hören, da sie ihre Messlatte für perfekt gespielte spanische Rockmusik hoch angelegt haben. |
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Fireball-25th Anniversary von Deep PurpleAudio CD von EMI Catalo (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1996 |
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ProduktbeschreibungFIREBALL-25TH ANNIVERSARY 5 Kundenrezensionen:DP's rising up... 5 von 5 PunktenDie großen Platten In Rock, Fireball, Mashine Head und Made in Japan habe ich noch in Venyl und stellen somit den größten Schatz meiner Plattensammlung dar. Für die entsprechenden Anniversary-Remasters bin ich aber sehr dankbar. Zum einen haben die alten Aufnahmen klanglich sehr gewonnen; sie beinhalten aber auch phantastisches Bonusmaterial. Bei der Fireball ist es für mich z.T. so gut, daß zwei Songs nach dem eigentlichen "Programm" herausstechen: Freedom (die Vocals..!!) und besonders der Slow Train! Genial! Schade, daß man erst in der Ann.-Edition zu diesem Vergnügen kommt! Besonders der Solopart von Orgel/Gitarre ist hier phänomenal. Über die sonstigen Highlights Fireball (Doublebass-Drums und diese fast schon klassische Orgel), Demon's Eye, Fools muß man nicht mehr viel sagen. Das ist (Rock-)musikalisches Handwerk in Vollendung. Sowas wurde/wird fast nur durch diese Herren selbst getopt (siehe Strange Kind of Woman -live). Also: Für DP-Fans eh ein Muß; für Einsteiger super geeignet, da man eine große Vielseitigkeit der Band kennenlernt, wie sie später leider nur noch selten so gegeben war. Deshalb 5 Sterne (und noch einige mehr, wenn's denn ginge..) 5 Sterne nur für die Musik 5 von 5 PunktenUnter einer 25th Anniversary Edition habe ich mir etwas anderes vorgestellt! Dies ist eine lieblos zusammengestellte CD im Pappschuber mit Bandfoto. Die Bonussongs hätten wie auf der Machine Head auf eine extra-CD gehört. Die Musik ist entrauscht, aber die Dynamic ist auch nicht wesentlich besser als bei der ungeremasterten ersten Ausgabe von Fireball. Das es auch besser geht, kann man bei der DVD-Audio von "Machine Head" hören, die von Rhino genial geremastered wurde! Auch bei der "Who do we think we are" Gold-CD von Audio-Fidelity war ein Könner am Werk (Made in Japan von DCC nicht zu vergessen). Ich hätte mir eine Limited Edition Gold-CD (Wie die aus Japan!!) von MFSL geremastered (Pink Floyd läßt Grüßen), als Mini-LP-CD wie die 25th Anniversary Doppel-LP gewünscht! Diese CD macht den Eindruck als würde Sie noch in 50Jahren verkauft werden, die Erstausgabe von Fireball erreicht schon den mehrfachen Preis von dieser CD und bei der Japan Gold-CD (30th Anniversary limited)ist schon der 20fache Kurs angesagt. Zur Musik ist nur zu sagen: Den harten Gesang mit dem mathematisch genauen Schlagzeug von Fools, den treibenden Groove von No One came, das orgiastische Finale von The Mule, die Ironie von Anyones Daughter und die Power von Fireball (Ohne Double-Bass)und Demons Eye möchte ich nicht missen! übersehen... 5 von 5 Punktenfireball hatte ich seinerzeit zwischen einer kassettenaufnahme von "in rock" und meiner ersten von zusammengekratzen taschengeld gekauften LP "machine head" irgendwie übersehen. klar kenne ich alle songs und irgendwann hatte ich auch die LP, trotzdem - erst jetzt habe ich wiederentdeckt, was das für eine großartige rockscheibe ist, die auch musikalisch irgendwie zwischen diesen beiden alben angesiedelt ist. etwas abgehalten hat mich das veränderte cover, das hier zu sehen ist - aber keine sorge - es ist ein hochwertiger kartonschuber und im inneren findet sich auf der eigentlichen CD das natürlich entsprechend verkleinerte LP-originalcover samt dickem booklet mit infos und vielen fotos. die größte überraschung ist aber wohl das remaster. die matschige ursprünglich recht komprimierte aufnahme bekommt hier farbe, durchhörbarkeit und besonders ian paice's drumset ist größer und treibender geworden und glaubhafter zwischen die lautsprecher gestellt. klar, audiophil ist das noch immer nicht, aber mindestens so gut wie die anderen remasters oder MIJ. gillan präsentiert sich mit mehr saft und kraft und es ist deutlich zu hören, dass hier einer der besten rocksänger ever zu werke geht. deshalb selbst für besitzer des originals ein must have, überhaupt um diesen preis. dazu gibts noch 8 interessante (vor allem der "fireball" instrumental take one) und sinnvolle bonustracks - super und locker mehr als 5 sterne für die einzig wahren erfinder des riffigen-wechselspiel-hard-rocks und der ekstatischen solos. Alles geschrieben 5 von 5 Punkten... was es zu dieser Superscheibe zu schreiben gibt, aber eins will ich hier noch loswerden: Alleine die Idee mit dem einschalten des Studiolüfters am Anfang von Fireball incl. dem Schlagzeugeinsatz von Ian Paice, das nicht wie Gerüchte immer wieder behaupten mit nur einer Bassdrum gespielt wurde, sondern mit zweien von dem eins eine "Leihgabe" (die zufällig im Studio stand) von Keith Moon war, ist schon die 8,95 ? Wert!!!! schielen! 4 von 5 Punktenalso, jetzt aus der sicht eines musikfreundes, aber nicht dezitierten purple-fanatikers: ein sehr interessantes album, steht es doch zwischen den beiden hardrock-proto-metal-klassikern "in rock" und "machine head", und ist doch etwas ganz anderes. das album enthält keine "hits" ("strange kind of woman" war auf der originalfassung nicht drauf, nur eine single). es klingt experimentell, spontan, frei, aber auch ein wenig unkonzentriert und im songwriting stellenweise sehr lässig bis fast nach-lässig. seine spannung bezieht es aus den stilen, die hier ungehemmt kollidieren: hardrock, blues, progrock, psychedelic (deep purple scheinen hier ihren ganz frühen tagen wehmütig-lustvoll lebewohl zu sagen). besonders bemerkenswert: "anyone's daughter", ein countyrockstück mit einem typisch hingefetzten ian-gillan-text, der gleichzeitig gscheit, witzig, traurig und ein bisschen blöd zu sein scheint. das titelstück ist klassischer hardrock, der aber bereits zum funk hinüberschielt. dieses sehnsuchtsvolle flirten mit funk und soul kommt in diesem album immer wieder. noch ist es nur ein harmloser flirt, zwei, drei jahre später wurde draus eine ernste beziehung. die bonus5racks sind sinnvoll ("strange kind of woman") bis lustig und nett bis eher sinnlos. ein tolles album, das auf höchstem niveau am songwriting scheitert - und genau deshalb so interessant ist. |
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Deep Purple (Remastered) von Deep PurpleAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 3,23 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2000 |
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ProduktbeschreibungDEEP PURPLE Aus der Amazon.de-RedaktionAndere Bands betiteln ihr Debüt mit dem Gruppennamen, Deep Purple taten es erst 1969 bei ihrem dritten Album. Viele Fans, für die ihre Karriere erst mit Deep Purple In Rock so richtig in die Gänge kam, mögen das Werk mit dem originalen Cover von Hieronymous Bosch nicht --- in erster Linie wohl, weil die "Mark I"-Besetzung mit Keyboarder Jon Lord, Gitarrero Ritchie Blackmore, Trommler Ian Paice und den bald darauf Abgängigen Rod Evans (Vocals) und Nick Simper (Bass) für "April" gleich fast ein ganzes Sinfonieorchester antreten ließ. Dafür stammen bis auf das sinnlich delikate, getragene "Lalena" von Donovan diesmal alle Songs aus ihrer Feder. In den Power-Stücken "Chasing Shadows", "Bird Has Flown" oder "Why Didn?t Rosemary?" ist das Quintett zu einer kompakten Einheit verschmolzen, sind Gitarren und Keyboards songdienlich perfekt ausbalanciert, hüpft der Bass markant durch die Songs. Und Blackmore liefert bei Letzterem und im treibenden "The Painter" seine bis dato pointiertesten Soli ab. Im Übrigen bestreitet die Band auch im gut zwölfminütigen "April" mustergültig ihren Part zum Ein- und Ausstieg. Klanglich ist die Neuauflage der Remastered Collection ohnehin sowohl dem Ur-Muster wie auch den beiden anderen Frühwerken in Punch und Transparenz um Längen überlegen. Und auch hier winken fünf Bonustracks als Dreingabe: eine alternative Version von "Bird Has Flown", die rare Single-B-Seite "Emma-retta" plus drei knackige Mitschnitte der BBC. Gründe genug also, eventuelle Vorbehalte zu begraben. --Claus Böhm 5 Kundenrezensionen:abschied von den sixties 4 von 5 Punktendas letzte album der mk-I-besetzung zeigt eine band, die vom sixties-pop kommend bereits in der tür zum progrock stand - um dann im letzten moment doch ein haus weiterzugehen, zum hardrock. und es zeigt eine band, die es bereits nicht mehr gab. simper und evans waren bereits auf kurzarbeit bzw. beim ams angemeldet (hartz IV heißt das in deutschland, glaub ich), als das album erschien. absurd, aber auch später bei deep purple keine seltenheit. der hardrock, der demnächst kommen sollte, ist hier bereits mehr als eine ahnung, er steht massiv im raum, in form von verhärteten bluesstücken wie "the painter" oder "why didn't rosemary", wo jon lord auf der orgel bereits riffs klopft und blackmore die schnellen töne von der leine lässt. das ist der entscheidende unterschied zum vorgängeralbum. dort war orchestraler progrock die bestimmende farbe, der blues kam gar nicht vor. coverversion ist diesmal nur noch eine dabei: "lalena" von donovan. die interpretation fügt dem original wenig neues hinzu, evoziert aber noch einmal wunderbar das lebensgefühl der hippiejahre, einen sound, den sie ab jetzt nicht mehr wollten. abgesehen davon croont hier rod evans fantastisch - wenn der gut war, war er wirklich sehr gut! genau genommen verabschieden sich deep purple mit diesem stück von den sechziger jahren. schade drum, denn zb mit "bird has flown" zeigen sie, dass sich aus sixties-pop und hardrock durchaus etwas vernünftiges basteln lässt. das eröffnungsstück "chasing shadows" gilt unter vielen fans als kleiner klassiker, zeigt es doch die richtung für die ganze reise vor. mir ist die nummer aber kompositorisch ein wenig zu stumpf. lustig ist aber der schmissige latin-beat, den ian paice hier nicht restlos unaufdringlich klopft - genau dieser groove kam dann später wieder in "you fool no one" wieder zum vorschein. als zentrales stück dieses albums gilt zurecht "april", obwohl es am ende steht. hier führen deep purple in kompakter und beindruckender form noch einmal vor, wofür die mk-I-besetzung stand: für orchestralen früh-progrock (jon lord), sixties-folk-pop (evans und simper) und hardrock (blackmore und paice). die bonstracks sind wie immer ganz interessant, aber klanglich weniger gut. fein aber, dass die hier die famose single-b-seite "emaretta" dazugegeben haben - ein weiterer beleg für die these, dass das crossover aus sixtiespop und hardrock funktioniert hätte. ewig schade, dass diese besetzung nicht älter werden durfte und wir niemals erfahren werden, was die noch alles hätten leisten können - und das sage ich als fan von mk II und mk III. im grunde genommen sind das ja alles völlig andere bands. offenbar reichte ritchie blackmores geduld und aufmerksamkeitsspanne nie länger als 2,3 jahre und 3,4 alben. erst seit steve morse kennt deep purple so etwas wie kontinuität, wobei die kreative spannkraft nicht mehr reicht, aus dieser kontinutität echte meisterwerke zu schöpfen. aber immerhin verwalten sie das erbe mehr als anständig. fazit: die remastered-neuauflagen der ersten drei alben sind klanglich sehr gut und vermitteln ein faires bild einer völlig übersehenen besetzung (bzw. eigentlich eigenen band). diese alben sind erstaunlich gut und charmant gealtert, sie gefallen mir teilweise besser als manches auf späteren arbeiten. auf jeden fall hätten sie es verdient, dass man sie wahrnimmt. April ... 5 von 5 Punkten... war die erste Aufnahme von Deep Purple, die ich als damals Sechzehnjähriger auf Tonband gebannt hatte. Die dazugeörige LP "Deep Purple" war bereits die dritte der Band, bei der neben Ritchie Blackmore, Jon Lord und Ian Paice noch Rod Evans (Gesang) und Nick Simper (Bass) beteiligt waren (also die Mk I-Besetzung). Deep Purple waren zu dieser Zeit in England und Europa weitgehend unbekannt, hatten aber 1968 in den USA mit der ersten Single ("Hush") und der ersten LP ("Shades of Deep Purple") Hit-Paraden-Plätze erreicht, die sie dort erst viel später wieder erreichen sollten, - "Deep Purple in Rock" verkaufte sich in den USA recht schwach. "Deep Purple" ist das erste Album der Gruppe, welches weitgehend aus selbstgeschriebenen Stücken besteht, - einzig "Lalena" stammt aus fremder Feder (Donovan). Mit "Chasing Shadows" geht es schwungvoll los und mit "Why didn't Rosemary" und "Painter" sind Stücke vertreten, aus denen der spätere Weg der Band herauszuhören ist. Die übrigen Stücke sind stilistich im Psychedelic Rock der späten 60er-Jahre anzusiedeln. "April" ist immer noch die herausragende Nummer des Albums. Das Stück teilt sich in drei Teile, der erste Teil wird in ruhiger, getragener Form von der Band bestritten, der zweite, klassische Teil von Streichern und der dritte, rockige wieder von der Band. Hier zeigt Ritchie Blackmore, wie auch in den Stücken "Why didn't Rosemary" und "Painter", dass er auf dem Weg zum Klasse-Gitarristen ist. Als "Deep Purple" in Europa veröffentlicht wurde, waren Rod Evans und Nick Simper schon nicht mehr Mitglieder der Band. Mit Ian Gillan (Gesang) und Roger Glover (Bass) strebten Deep Purple neuen Erfolgen entgegen. unglaublich gut und auf dem weg zum weltruhm nicht mehr aufzuhalten 5 von 5 Punktentitel wie chasing shadows oder april hätte man auch in späteren purple jahren nicht besser raushauen können !!! alles was purple in späteren jahren zu immer mehr weltruhm verhalf ist auf diesem album schon zu finden. auch purple neueinsteiger werden an diesem album gefallen finden !!!! unbedingt antesten es lohnt sich !!! klassiker 5 von 5 Punktenmir scheint es ist 1000 jahre her, als ich das album zuletzt gehört habe. nach und nach möchte ich mein angesammeltes vinyl mit cd's ersetzen. "april" darf dabei nicht fehlen - das schöne an dieser cd ist, dass man das booklet nur umzudrehen braucht und schon besitzt man das originalcover zur cd.immer wieder gern gehört - halt ein klassiker. Deep Purple Album Nr. 3 4 von 5 PunktenDie "Deep Purple" erschien im Sommer 1969 und ist somit das dritte Album der Gruppe. Eingespielt wurde es von Blackmore, Lord, Paice, Rod Evans (Vocals) und Nicky Simper (Bass). Evans und Simper waren jedoch zum Erscheinugszeitpunkt bereits nicht mehr in der Gruppe. Sie wurden von Ian Gillan und Roger Glover abgelöst. Somit hatte das Album es so schwer, wie kaum ein anderes von Purple, da es kaum promotet wurde. Meines Wissens nach wurde von der Platte auch niemals ein Song Live gespielt. "Deep Purple" ist aber ein wirklich gutes Album geworden. Besonders musikalisch ist es Top. Es gefällt mir etwas besser als der Vorgänger "Book Of Taliesyn". Auch hier sind wieder verschiedene Musikstile vorhanden, diesmal aber recht schlüssig und gelungen. Chasing shadows: Ein absolutes highlight der MK 1-Besetzung. Ian Paice glänzt am Schlagzeug. Der Song geht gut ab und es ist sehr schade, dass er nie live gespielt wurde. Blind: Ein ruhigeres Stück, von Jon Lord geschrieben. Lalena: Die einzige Coverversion und zwar von Donovan. Sehr ruhiges Stück. Rod Evans singt sehr schön. Fault line/ The painter: Eine Doppelnummer. Teil 1 besteht aus technischen Spielereien. Teil 2 ist eine frühe Hard Rock Nummer. Why didn`t Rosemary: Auch ein Hard Rocker. Ritchie Blackmore zeigt seine Klasse. Bird has flown: Eine abwechslungsreiche Nummer mit Hippie-Einschlag. April: Die Glanznummer des Albums und 12.10 Minuten lang. Jon fröhnt hier seiner Klassikleidenschaft. Aber auch die nicht-Klassik-Parts überzeugen. Die Bonussongs sind durchaus interessant, jedoch ist die Soundqualität nicht immer gut. "Deep Purple" ist sicherlich musikalisch eines der besten Alben der Gruppe und hat leider nie die Aufmerksamkeit erhalten, die es verdient hätte. Es wären eigendlich 4,5 Sterne verdient, da das nicht möglich ist, gute 4 Sterne von mir. |
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Bat Out Of Hell Vol. 2 - Back Into Hell von Meat LoafAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 0,02 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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ProduktbeschreibungBAT OUT OF HELL VOL.2 Aus der Amazon.de-RedaktionAn einem bestimmten Punkt werden schlechter Geschmack und Bombast so übermächtig und grandios, daß man sie nicht einfach nur mehr als schlichtes Ärgernis abtun kann. Im Gegenteil, plötzlich können sie dann zum Sinnbild verquerer Phantasien werden. So etwas ist Meat Loaf mit Bat Out Of Hell II: Back To Hell gelungen, dieser verspäteten Fortsetzung des Klassikers von 1977, Bat Out Of Hell. Wieder einmal hat Songwriter Jim Steinman Meat Loaf als Heavy Metal-Pavarotti auserkoren, der seine zu wagnerianischer Größe aufgeplusterten High-School-Phantasien kongenial umsetzt. Typisches Produktionsbeispiel ist die Hitsingle "I´d Do Anything For Love (But I Won´t Do That"): Steinman türmt Gitarren, Drums, Synthesizer und Chorstimmen übereineinander, als gelte es, den legendären Phil Spector noch zu übertreffen. Der Rest des Albums dreht sich um Teenagerlust- und frust und alle möglichen Rock´n´Roll-Phantasien und ihre Spielarten. Es ist irgendwie müßig, sich über die infantilen Texte aufzuregen, oder über die bleierne Rhythmik, den effekthascherischen Gesang, die geklauten Melodien und die überladenen Arrangements. Steinman kennt den Knopf, den man beim Publikum drücken muß, und mit Hilfe von Meat Loaf drückt er ihn -- wenn auch mit einem Vorschlaghammer. --Geoffrey Himes 5 Kundenrezensionen:Perfekt! 5 von 5 PunktenHm, ich weiß nicht wer Geoffrey Himes ist, aber die Rezension in der Amazon-Artikelbeschreibung klingt einfach nicht objektiv. Als empfinde er tiefe Wut auf Steinman und seinen Sänger. Tatsache ist vielmehr dass dieses Album zum Besten gehört das die Musikgeschichte zu bieten hat. Natürlich ist es voller Bombast, jedoch ist nichts einfach aufeinander aufgetürmt, sondern nebeneinander wunderbar verzahnt. Das Meat Loaf über eine großartige Stimme verfügt und dazu noch hervorragend singen kann ist bekannt, zu diesem Album passt er bestens. Es gibt keinen einzigen Ausfall auf der Platte (sorry, CD), jeder Rock-Fan sollte sie mal gehört haben! Ich finde sie auch besser als den (hervorragenden) ersten Teil! Kaufen, Kaufen, Kaufen 5 von 5 PunktenDas Album war vor knapp 14 Jahren schon ein Reißer, aber das hier hätte keiner mehr erwartet, das Geld ist es wirklich wert !!! Angefangen damit das die 3 eizigen Videos des ganzen Albums auf der DVD perfekt wiedergegeben werden, nich nur das, Das Interview klärt alle Fragen zu dem ganzen Album auf (von damals noch)!!! Auf der ersten CD ist wie normal das Album drauf, und auf der 2 CD ist ein genialer Konzert Abschnitt der das ganze Abrundet. Also um alles nochmal zusammen zufassen : Von dem Packendem Anfang mit I'd do Anything for Love bis zu dem ausklingendem Video von Object's In The Rear View Mirror May Appear Closer Than They Are ist dies eine perfekte Zusammenfassung. Wie gesagt : Nun hat die gute Seele ruh !!! Nicht nur für Fans was, auch für Neueinsteiger !!! (sorry wegen der Rechtschreibfehler) !!! Von Anfang bis Ende ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenKann man noch etwas sagen, was Vor-Rezensenten nicht schon geschrieben hätten ? Etwa, das jedes einzelne Lied vom Ersten bis zum Letzten Track ein Juwel der Rockmusik darstellt. Das Jim Steinmann ein Genie ist. Das Meat Love ein würdiger Interpret ist. Das "Obejcts in the Mirror..." eines der genialsten Lieder aller Zeiten ist (und gleichfall im ebenso genialen "Tanz der Vampire"-Muiscal verwendete wurde). Das man die CD leise aber eben auch sehr gut LAUT hören kann ?^^ Eigentlich nicht - von daher: 5 Sterne, kaufen, anhören. Mehr gibts nicht zu sagen. Wenn ein Blitz zweimal einschlägt... 5 von 5 PunktenIrgendwann 1994 - dieses Album war schon zwei Jahre auf dem Markt - sah' ich den Videoclip eines Liedes, dass mich fortan für immer begleiten sollte: "I would do anything for love (but I won't do that)". Diese Theatralik, dieses Monströse, diese lauten Gitarren, diese feinen Klaviermelodien, die wechselnden Rhytmen - das alles war absolutes Neuland für mich. Was damals nicht schwierig war, bestand mein vorpubertierender Plattenschrank damals nur aus ein paar Phil Collins-Alben, zwei blöden Technosingles und Kinder-CDs. Aber selbst in all den Jahren danach, als meine Plattensammlung so langsam in den drei- und vierstelligen Bereich kam, gab es kaum ein geschlossenes Werk wie "Bat out of Hell II: Back into Hell", welches mich so fesseln konnte. Sicher, habe ich mir auch die "Brüder" dieses Albums geholt: "Deadringer", "Bat out of Hell", "Bat out of Hell 3", "Bad for Good" (Komponist Jim Steinman) und alles sonstige von Meat Loaf. Und ich fand auf jedem dieser Werke, Stücke die mich begeistert haben, aber ich bleibe dabei: Das geschlossenste Werk Meat Loaf's ist und bleibt dieser zweite Teil seiner epochalen Fledermaus-Trilogie: "Back into Hell". Das Album beginnt mit einem wahren Inferno. Verzerrte Gitarren spielen sich bis zum Unerträglichen hoch, ehe eine Klaviermelodie wie feine Regentropfen niederperlen und die Achterbahn für die Mega-Ballade "I would do anything for love" freigeben. Meat Loaf Stimme jagt einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, wenn er für seine Geliebte sogar mit Universum und dem Leibhaftigen persönlich hadert. Der Song wechselt permanent zwischen leisen und lauten Tönen und nicht eine der 12 Minuten wirkt unnötig. "Life is a lemon (and I want my money back)" zeigt die zynische Seite - neben der absoluten Liebe Meat Loaf's einzige Textinhalte - einer Person, die befindet, dass alles im Leben absolute K**** ist. Meat Loaf steigert sich hier dermaßen hinein, dass es einem fast das Frösteln kommt. Dieser Titel dürfte von allen auf diesem Album der dramatischste sein. "Rock n Roll dreams come true" ist eine sanfte Rock Ballade, die durch den Einsatz Streichern und Bläsern zum Schluss eine sehr bluesige Note erhält. Dieser Song, ursprünglich auf Komponist Steinman's Soloalbum "Bad for good" veröffentlicht, zeigt einmal mehr, welches Dilemma Steinman und Meat Loaf gleichermaßen haben: Meat Loaf braucht ein Komponist wie Steinman, der ihm die passenden Songs auf den Leib schneidert, während Steinman feststellen muss, dass sich kein Interpret (selbst Bonnie Tyler) so gut eignet wie Meat Loaf, seinen Kompositionen Leben einzuhauchen. "It just won't quit" ist eine weitere sanfte Ballade (mit grandiosem Gitarrensolo), ehe das bombastische "Out of the freying pan (and into the fire)" sich von Anfang bis Ende hochschaukelt und den Zuhörer in reine Ekstase treibt. "Objects in the rear view mirror (may appear closer than they are)" ist höchstwahrscheinlich der längste Songtitel Meat Loaf's und das genaue Gegenteil von "Out of the freying pan". Eine sanfte, spartanisch instrumentalisierte Ballade, die unter die Haut geht und die ganze Brillianz von Meat Loaf's Stimme offenbart. "Wasted youth" - oder aber auch "Jim Steinman erzählt", he he. Ob der gute Steinman bei dieser zweieinhalbminütigen Anekdote aus seiner Jugend nun übertreibt oder nicht - es ist sehr unterhaltsam. Da Steinman jedoch nicht gerade langsam und akzentfrei redet, empfiehlt es sich das ganze zwei oder dreimal zu hören. "Everything louder than everything else" ist dann eine richtig, laute Rocknummer, mit griffiger Melodie, griffigem Refrain, genialem Solo und gehört zu der Sorte Songs, bei denen man ruhig die Lautstärkeregler nach oben fahren kann. Gute Mädels kommen in den Himmel, die bösen überall hin. Aber dass wissen wir ja, nicht wahr ;)?. Meat Loaf und Steinman haben das ganze in einen unglaublich, mitreißenden Song gepackt: "Good girls go to heaven (Bad Girls go everywhere)". "Back into Hell" ist ein reines , knapp 3minütges Instrumental, dass den Riff von "Good girls..." aufnimmt und wirklich wie eine Fahrt vom Himmel in die Hölle anmutet. Die Melodien wird azunächst sanft von Piano und Streichern intoniert und anschließend brutal von dröhnender Orgel und verzerrten Gitarren nachgespielt. Tolles Stück. "Lost boys and golden girls" ist dann eine etwas wehmütige Ballade und setzt einen leisen Schlussstrich unter das vermutlich imposanteste Musikalbum der Welt. Nach einem fulminanten Debüt ("Bat out of Hell"), einer Reihe von Misserfolgen (kommerziell und teilweise auch qualitativ) konnte Meat Loaf mit Steinman den Blitz ein zweites Mal einschlagen lassen. Für die meisten wird der erste Teil wahrscheinlich höher rangieren, für mich persönlich ist "Back into Hell" jedoch das absolute Highlight in Meat Loaf's Schaffen und bis heute die unangefochtene Nummer Eins in meinem Plattenschrank. Wer nach diesem Album, wie ich, süchtig geworden ist, empfehle ich folgende weitere Anschaffungen: Von Meat Loaf "Bat out of Hell", "Bat out of Hell 3", "Deadringer", "Bad Attitude" sowie Jim Steinman's "Bad for good", Bonnie Tylers "Faster than the speed of night", Pandora's Box "Original Sin" und das Musical "Tanz der Vampire" (indem Steinman gewaltig, aber gekonnt von "Back into Hell" zitiert). Eines der besten Alben aller Zeiten: jetzt noch besser! 5 von 5 PunktenEs ist wohl unstrittig, dass "Bat 2" eines der besten Rock Alben in der Musikgeschichte ist, nun wurde passend zum Release von "Bat 3" dieses Meisterstück nochmals neu aufgelegt. Und das ganze für weniger als 20 Euro! Ein wirklich gutes Angebot für Hardcore-Fans und Meat Loaf Neulinge. Erstere werden bemerken, dass es sich bei Disk 1 nicht um die Original BOOH II CD handelt, sondern um eine remasterte Version. Die Instrumente wurden neu abgemischt, das Ganze klingt nun ein wenig klarer als 1993. Disk 2 enthält alle Titel von BOOH I (1977) + Anything for Love als live Aufnahmen. Es befinden sich ja sehr viele Meat Loaf Live-Platten im Umlauf, und diese gehört eindeutig zu den besten davon. Wenn man diese CD gehört hat, weiß man, warum man sich den Mann live ansehen MUSS! Nur als Randnotiz: Paradise by the Dashboard Light und For Crying Out Loud (Meiner Meinung nach eines der besten Lieder aller Zeiten, genau wie "Objects" auf Disk 1) stammen nicht vom gleichen Konzert wie alle anderen Aufnahmen, sondern sind die gleichen Versionen wie auf dem Doppelalbum "Live Around The World" (1996). Und auf der DVD befindet sich dann noch als krönender Abschluss ein 10 min Interview mit Meat Loaf und dem Genie schlechthin: Jim Steinman, der für die Produktion und alle Songs von Bat I+II verantwortlich schreibt. Die drei zum Album gehörenden Musikvideos befinden sich erstmals in bester Digitalqualität ebenfalls auf der DVD. Das Video zu "Rock n Roll Dreams" war übrigens eines der ersten Projekte von Angelina Jolie. Alle 3 Videos wurden von Michael Bay produziert (Armageddon, Pearl Harbor, etc.), somit haben diese eher die Qualität von Mini-Hollywood Filmen als von normalen Musikvideos. Definitiv Meisterwerke für sich. Fazit: Ein geniales Album mit genauso genialen Extras zum noch genialeren Preis. |
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