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Duets von Anna Netrebko, Rolando Villazon, N. Luisotti, Staatskapelle Dresden, G. Puccini/G. Donizetti/ VerdiAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDieses Produkt mit Duetten von Anna Netrebko und Rolando Villazón mag knallhart kalkuliert sein, aber eines steht fest: die beiden mögen sich wirklich und bewundern einander. Wenn das Ganze nun als Liebesgeschichte vermarktet wird - die nicht wirklich stattfindet - ist das mehr als billig, doch wenn die Künstler dies zulassen, dann ist das allein ihre Sache und nicht die der Journalisten. Sie allein werden wissen, welcher Druck auf sie als Traumpaar der Oper lastet. Und auf der Bühne ist es nur gut, wenn zwei miteinander können. Das gibt dem ganzen mehr Drive, wenngleich nicht unbedingt auch Wahrhaftigkeit. Die kommt nur durch die künstlerische Leistung zustande. Von Fred Astaire und Ginger Rogers hieß es einst von Katharine Hepburn: "Er verlieh ihr Klasse, sie verlieh ihm Sex". Auf Netrebko und Villazón übertragen könnte man meinen: Er glüht, sie sorgt mit warm kontrolliertem Gesang - fast mütterlich - , dass er in seiner Leidenschaft nicht verglüht. Villazóns Intensität, ob im Gespräch oder auf der Bühne, seine künstlerische Unbedingtheit ist fast beängstigend und doch hat man sich seit Jahren nach so einem Künstler gesehnt, nach einem, der sich verzehrt, dem es auf der Bühne immer um Leben oder Tod geht. Es gibt sie nur selten, vielleicht einmal im Jahrzehnt. Und Villazón ist ein solcher Glücksfall. Ihn könnte man - in seiner Haltung natürlich - mit der Callas vergleichen, und nicht Anna Netrebko. Doch auch Anna profitiert ungemein von dieser Partnerschaft, Villazóns Inbrunst scheint sie geradezu anzustecken, ihr Vortrag ist zuweilen sehr bewegend. Acht Stücke in vier Sprachen bringen sie beide zum Besten - auf Italienisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Puccinis Bohème- Dachstubenglück ist darunter, und Gounods Roméo et Juliette, wie auch die Liebesextasen in Verdis Rigoletto und Donizettis Lucia di Lammermoor. Für Operettenheiterkeit sorgt Moreno Torrobas Zarzuela-Paar in Luisa Fernanda. Die Staatskapelle Dresden begleitet unter Nicola Luisotti. --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Ist das wirklich die Netrebko?!? 5 von 5 PunktenIch muss ehrlich gestehen, dass ich von Anfang an überhaupt kein Fan der russischen Sopranistin war. Der ganze Trubel der um ihre Person und ihre Stimme gemacht wurde, waren mir zuwieder, denn es gibt viel bessere Sängerinnen denen es nicht so leicht gemacht wird, weil sie nicht in Kleidergröße 36 passen! Zum allererstenmal aber hat die Netrebko mich wirklich berührt und ich finde, dass die Stimme sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Die Höhe ist voller und kräftiger, Koloraturen und Verzierungen werden gesungen und nicht länger nur angedeutet. Auch die Darstellungen der einzelnen Charaktere ist im Vergleich zu "Sempre libera" oder dem ersten Album unter Noseda bemerkenswert. Ungeahnt schön sind die Duette aus Manon von Massenet und die große Liebesszene aus Gounogs "Romeo und Julia". Wieder einmal bestätigt sich, dass die Netrebko rein von der stimmlichen Veranlagung her in das französische Fach gehört. Sehr schön ist auch das Lucia/Edgardo - Duett aus Donizettis Lucia di Lammermoor. Hier ist sie natürlich auch mit der Höhe nicht so maßlos überfordert, wie in der Wahnsinnsszene aus ihrem Album "Sempre libera". Villazon ist ebenfalls großartig. Nur an manchen Stellen wirkt sein Gesang etwas zu maniriert und hohe Noten werden mit so viel Druck gesungen, dass es zawr Effekt macht, aber der Stimme bestimmt nicht gut tut! Das Orchester spilet leidenschaftlich und niveauvoll! Lassen Sie sich verzaubern! 5 von 5 PunktenGenießen Sie die Duette der russischen Sopranistin Anna Netrebko und des mexikanischen Tenors Rolando Villazon. Nicht jeder hat die Gelegenheit dieses Traumpaar live zu erleben. Viele sahen das Waldbühnenkonzert auf dem Bildschirm und erfreuten sich an der Schönheit der hochbegabten Sängerin, aber auch an der Choreographie, die dem gesanglichen Können der beiden großartigen Künstler, den letzten visuellen Kick verliehen haben. Hören sie jetzt an den spätsommerlichen Abenden die vorliegende CD in Ihrem Garten bei einem Glas Rioja, vielleicht gemeinsam mit einem Menschen, den sie sehr mögen oder besser noch lieben und der das stimmliche Volumen dieses Duos auch zu schätzen weiß. Duette u.a. aus " La Boehme"( Puccini), " Rigoletto"( Verdi) und "Iolanta"( Tschaikowsky ) , gespielt von der Staatskapelle Dresden werden dazu führen , dass in ihrem Kopfkino ein wunderbarer Film abläuft, der sich, wenn Sie Glück haben, in den Augen desjenigen widerspiegelt, mit dem Sie dann gerade spanischen Rotwein trinken. Gewiss erlauschen Sie alsbald die stimmliche Verschmelzung der Melancholie einer russischen Seele mit dem Feuer , welches mexikanisches Blut in Wallung bringt und erfühlen, weshalb Netrebko und Villazon gesanglich füreinander geschaffen sind. Was sich in Ihrem Kopfkino abspielt, wissen nur Sie allein! Wunderschön! Empfehlenswert! Das Traumpaar! 5 von 5 PunktenNetrebko und Villazon haben schon jetzt Ihren Stammplatz in der Musikgeschichte. Ich halte beide für das größte Traumpaar der Operngeschichte. Ich hatte vorher immer gedacht die Calls und Di Stefano sind nicht mehr zu schlagen, da lag ich falsch. Ich höre, sammle und verfolge seid 30 Jahren alles was mit Oper zu tun hat und noch nie haben mich 2 Sänger so berührt.Für mich das Opern Phänomen seid Fritz Wunderlich. Mit Pavarotti, Carreras etc. konnte und kann ich bis heute nichts anfangen. Duette zum Schmelzen 5 von 5 PunktenWas soll man zu diesem wunderbaren Produkt noch anderes sagen - als Kaufen! Hören! Genießen???? Für mich persönlich ein ganz besonderes Highlight, das ich immer wieder gerne verschenken werde!!! Mehr "Belkonto" als belcanto 4 von 5 PunktenZweifelsohne haben Villazon & Netrebko, das "Dreamteam aller Opernhäuser", wunderbare Stimmen. 2005 wurden beide mit der »La Traviata« bei den Salzburger Festspielen förmlich in den Musik-Olymp katapultiert. Niemand will ihre Verdienste hier schmälern, doch ein Gutteil ihres Erfolges beruht nicht nur auf ihren gesanglichen Leistungen, sondern auf einer PR-Maschinerie, die wie geschmiert läuft. Und der ist es wohl zu verdanken, dass sich diese CD als - angeblich - die ultimativ beste verkauft. Die CD ist gut, aber auch nicht mehr. Nichts, was einem vom Hocker reißt. Nichts, was man - nach meinem Dafürhalten -unbedingt gehört haben muss. Nichts, was man nicht kennen würde. Ordentlich gemacht, das ja, aber ohne besondere Highlights. Keine Höhen und Tiefen. Und dass Villazon Frau Netrebko bei weitem überflügelt, hört wohl jeder selbst. Von mir gibt es für diese CD nur 4 Sterne, weil sie für mich - schlicht und ergreifend - mehr "belkonto" als belcanto ist ... |
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Das Waldbühnen-Konzert (NTSC)
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungDAS WALDBÜHNEN-KONZERT 5 Kundenrezensionen:Barvo! Netrebko warme honigfarbende Stimme! 5 von 5 PunktenWer sich nach diesem Abend nicht in Frau Netrebko und Ihre Stimme verliebt, dem kann kein Blut in den Adern fliessen. Auch Villayon macht deutlich warum er der beste Tenor der Gegenwart ist.Kein anderer Tenor kann im Moment mithalten. Sein Ausdruck und seine Stimmfarbe sind meisterhaft. Sehr zu empfehlen - auch für 'Opern-Neulinge'! 5 von 5 PunktenSuper Bild und Ton! Großes Konzert in der einmaligen Waldbühnen-Kulisse, die ich live - vor Ort - bei einem Konzert von Joe Cocker kennenlernen durfte. Mein Interesse für Opern hielt sich bis jetzt sehr in Grenzen, aber bei diesem Konzert wäre ich gerne dabei gewesen. Die DVD sollte eigentlich verschenkt werden - jetzt behalten wir sie selbst... Die deutschen Untertitel machen das Ganze für mich nachvollziehbar und verständlich. Operngesang war bisher für mich zwar immer beeindruckend - wegen der gewaltigen Stimmen - aber unverständlich, weil zumeist italienisch gesungen wird. Klassische Musik gibt es in meiner CD-Sammlung zwar reichlich, aber nur instrumental, Operngesang war bisher keiner dabei. Dank dieser DVD hat sich mein musikalisches Interesse erweitert. zauberhaft 5 von 5 Punktenein wahrer genuß. ich hatte das glück, die aufführung mit all ihrer dramatik im umfeld (unwetter über berlin) in der waldbühne miterleben zu dürfen, am ende hielt es niemanden mehr so richtig auf den plätzen. man erlebt hier, wie drei solisten und ein orchester(!) mit sichtlicher freude musik zelebrieren. da macht es nichts, das die netrebko ein wenig viel speck auf den hüften hat und ein in ehren zwar aber doch inzwischen ergrauter domingo an mancher stelle das allerletzte geben muß, um einem tausendsassa-jungspund wie villazon ebenbürtig sein zu können. egal. die musik ist mitreißend, die akteure begeistern. wer da mit dem kopf schütteln kann, der ist taub und blind. Netrebko ein Traum! 5 von 5 PunktenIch habe diese DVD nur wegen Frau Netrebko gekauft und sie ist ein Traum. Deswegen gibt es von mir ganz klar 5 von 5 Sternen für diese DVD. Ein MUSS für jeden Klassik-Fan und ein "solltest du unbedingt" für die, die nicht so auf Klassik und Opern stehen 5 von 5 PunktenEin gigantisches Musikerlebnis der Spitzenklasse mit Gänsehautgarantie! Hier sind drei Sänger mit Weltklasse am Werk, die spürbar jede Menge Spaß an dem haben, was sie tun. |
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Verdi, Giuseppe - La Traviata (Anna Netrebko)
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungLA TRAVIATA.GA 5 Kundenrezensionen:"Sempre Libera" klingt anders 2 von 5 PunktenMan möge sich die Einspielung(en) mit Maria Callas anhören, z.B. von 1955, um zu hören, was von Verdis Musik man hier ausdrücken kann, jenseits jeder vordergründigen visuellen Schönheit heutiger video-medialer Vermarktung. Noch das beste sind Decker's Regie, der Arzt als immer päsente Allegorie des Todes und Thomas Hampson als Vater Germont. Wie soll man einer Netrebko ein "sempre libera", die (auch stimmlich musikalische) Unabhängigkeitserklärung, abnehmen, wenn sie, wie in dieser Aufnahme, gerade noch mit den Noten der Arie zurecht kommt. Das Weglassen der souveränen Spitzentöne hinterläßt allenfalls den Eindruck eines bedauernswerten Mauerblümchens. Zum völligen Unverständis gehört auch, am Ende demonstrativ stimmgewaltig, kerngesund, die Töne bis in den Tod (oder den Beifall ?) zu halten. Man will ja seine Stimme zeigen. Verstandene, verständliche Musik? Wohl kaum. Nun ja, schöne Bilder und ein unsäglicher Werbeaufwand werdens richten. wunderbar 5 von 5 PunktenAls nicht opernerfahren, bin ich nun doch begeistert. Der Gesang hat mich zu tiefst beeindruckt, auch die Schauspielkunst ist fabelhaft. Was mich besonders beeindruckt hat, dass es modern gespielt ist. Vielleicht lockt es, durch so ein gelungenes Werk, mehr jüngere Menschen in die Oper. Absolut geniale und gelungene Inszenierung! 5 von 5 PunktenIch bin begeistert! Als Audio-Freak sind für mich neben dem Bild auch die klanglichen Qualitäten wichtig. Diese Aufnahme ist wesentlich besser als vieles, das ich schon gehört habe. Die Bildqualität ist hervorragend. Wenn jemand was anderes schreibt, soll er die Einstellungen an seinem DVD und TV überprüfen. Auch klanglich ein absoluter Hochgenuss. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie sich hier in anderen Rezessionen Operliebhaber über das Orchester und den Dirigenten auslassen können. Ich verstehe nichts von dem allem, gebe ich zu. Ich sehe mir an, was mir gefällt und mir Spass macht. Diese Aufnahme gehört eindeutig dazu. Wie immer bei den Salzburger Festspielen ist die Inszenierung interessant und einfallsreich. Halt nicht einfach eine klassische Inszenierung. Sehr modern, was hier auf alle Fälle kein Nachteil ist. Die Hauptfiguren sind grossartige Sänger und Sängerinnen. Alles in allem eine sehr wertvolle Aufnahme, die mir immer wieder die Tränen in die Augen treibt. Für mich: volle 5 Sterne! Total überbewertete Einspielung 3 von 5 PunktenDiese so hochgelobte Aufführung ist total überbewertet. Sängerisch auf Hochniveau befindet sich ausschließlich der Interpret des Vater Germont. Alle anderen sind leider nicht mehr als guter Durchschnitt! Netrebko und Villazon sind ihren Parts stimmlich nicht gewachsen, sie sind hier allenfalls darstellerisch zu gebrauchen. Es sind dies Sänger die hervorragend in Buffa-Opern wie Liebestrank etc. einzusetzen sind. Dann kommen auch ihre schön timbrierten Stimmen zur Entfaltung.Sollten sie den Fehler machen, weiterhin für sie zu schwere Rollen zu besetzen, dann sind ihre Stimmen voraussichtlich früh am Ende! Und dies wäre eigentlich jammerschade! Zum besseren Verständnis meiner Ausführungen höre man sich einmal Placidoo Domingo, Alfredo Kraus, Teresa Stratas,Anna Moffo usw. in diesen Rollen an, dann müsste man eigentlich hören, was ich meine. Ein Hochgenuss 5 von 5 PunktenEs sind fast 3 Jahre vergangen, seit ich diese "Traviata" das erste Mal gesehen habe. Ich muss zugeben, dass ich im Allgemeinen keine großer Fan "moderner" Opernfassungen bin - aber diese Aufführung hat mich vom ersten Augenblick an begeistert und daran hat sich bis heute nichts geändert. Welch eine kluge, durchdachte Regie von Willy Decker, die keine überfrachteten Dekorationen und Kostüme braucht, um die Geschichte der Kurtisane Violetta und ihrem jungen und naiven Geliebten Alfredo zu einer bewegenden und einzigartigen "Traviata" zu machen. Ein rotes Kleid, ein schwarzer Mantel, eine Uhr, die zeigt, wie das Leben unerbittliche abläuft - ja und Weltklassesänger wie Rolando Villazón, Anna Netrebko und Thomas Hampson. Auch heute, nachdem ich diese Aufführung schon unzählige Male gesehen habe, bin ich immer wieder begeistert und am Ende den Tränen nahe. Anna Netrebko ist eine wunderbare Violetta, die vor allem im 2. und 3. Akt überzeugt, stimmlich und auch schauspielerisch. Thomas Hampson der unnahbare Giorgio Germont, der Violetta zwingt auf seinen Sohn zu verzichten und so die kommende Tragödie beschleunigt, die Idealbesetzung. Aber der wahre Star dieser Aufführung ist für mich der wunderbare Rolando Villazón. Darstellerisch auf höchstem Niveau und mit einer Stimme, die ihresgleichen sucht. Er stellt diesen Alfredo nicht dar, er ist es mit jeder Faser seines Körpers und seiner Seele. Ich habe schon sehr viel Sänger in dieser Rolle gesehen und gehört, aber keiner, nicht einmal Placido Domingo im berühmten Zeffirelli-Film haben mich so überzeugt. Eine DVD die man immer wieder ansehen sollte und für die 5 Stern wirklich nicht ausreichen. Einfach ein Hochgenuss. |
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La Boheme (Ga) von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Nicole Cabell, Stephane Degout, Boaz DanielAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,91 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionIm realen Leben ist sie frisch verliebt und schwanger, doch auf der Bühne muss sie ein todkrankes junges Mädchen mimen: Anna Netrebko. Wenn das nicht schon Oper ist! Puccinis Heroinen habe es wirklich nicht leicht. Tragisch verstrickt in ihr Schicksal gibt es für sie oftmals kein Entrinnen wie auch in dieser tränreichen Liebesgeschichte aus dem Pariser Künstlerleben. Doch Anna Netrebko ist ein Profi, zupackend, körperlich, besonders auf der Bühne. Und so schallt es aus ihr heraus, strahlende sonnenhellste Spitzentöne werden ihre Fans zum Schmelzen bringen. Mit der zarten, distinguiert ja fast passiven Resignation einer jungen todkranken Frau wie Mimi, die sich - wie schön altmodisch - ihrem Schicksal ergibt, hat das nur wenig zu tun. Anders Rolando Villazón als Rodolfo. Er kann so richtig schmachten. Wie immer glüht er. Das passt, das berührt. Die Nebenrollen sind mit dem volltönenden Boaz Daniel als Marcello und Tiziano Bracci in einer Dreifachrolle als Hausbesitzer Benoit, als Galan Alcindoro und Zöllner glänzend besetzt. Die reizend aussehende Nicole Cabell als Musetta allerdings vermag ihrer Optik nicht im stimmlichen Ausdruck zu entsprechen. Dirigent Bertrand de Billy schludert nicht, wie so manche große Dirigentenberühmtheit vor ihm, weiß er doch, dass Puccini größten Wert auf die Einhaltung aller Zeitmaße und allen dynamischen Anweisungen legte. Eine farbige Instrumentation ist das Ergebnis, gekoppelt an eine psychologische wie geschmackvolle Enthüllung der Charaktere. Präzise und feinsinnig erwidert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks de Billys Zeichen. Fazit: ein phantastisches Orchester, einige gut besetzte Nebenrollen und die beiden Superstars. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungLA BOHEME GA Eine Kundenrezension:Mittelmaß 3 von 5 PunktenDer Hype um die beiden Protagonisten wird bei dieser Aufnahme schwer verständlich. Gewiss hat Netrebko eine hübsch anzuhörende und im großen und ganzen rollenadäquate Stimme, aber sie weist nur wenig Ausdrucknuancen auf und ihre Artikulation ist reichlich undeutlich. Villazon versucht, erotisch zu wirken, aber auch das gelingt nur punktuell. Der Rest, einschließlich Orchester und Dirigent, passt sich sich diesem Niveau an. Bei dieser Oper kann man, so scheint es, zwei Wege gehen. Der eine, in fast allen Aufnahmen beschrittene, besteht darin, die Elemente des Schmachtenden (erster und dritter Akt) und des Pittoresken (zweiter Akt) auszukosten; der vierte Akt, Mimis Sterbeszene, passt dann nicht so recht dazu, wenngleich im dritten Akt ihre Krankheit und ihre Todesangst sich bereits ankündigen. Diese Konzeption jedenfalls ist es, die auch dieser Aufnahme zu Grunde liegt, nur dass man dann in Karajans Aufnahme aus der Mitte der 1970er Jahre mit Pavarotti und Freni mit einem Protagonistenpaar (und auch sonst sehr guten Sängerinnen und Sängern) bedient wird, das über mindestens genau so viel Sinnlichkeit, aber viel mehr Ausdruckvermögen verfügt als hier Netrebko und Villazon. Oder aber, dies der andere Weg: Man legt die Oper, etwas pathetisch ausgedrückt, von Anfang an als "Krankheit zum Tode" an, lässt also schon zu Beginn etwas von der Unerbittlichkeit des Endes Mimis anklingen. Das hat Toscanini in den späten 1940er Jahren in seiner Aufnahme getan, die zwar akustisch weit hinter den heutigen Möglichkeiten zurückbleibt und auch nicht durchgängig über eine ideale Besetzung verfügt, aber als einzige die dramatische Wahrheit dieser Oper vermittelt. Von beiden Möglichkeiten ist diese Aufnahme recht weit entfernt. Sie ist, das muss der Gerechtigkeit halber gesagt werden, nicht zum Weghören - aber wer Zugang zu einer der beiden oben angesprochenen Aufnahmen hat (oder einer anderen Aufnahme, die ihm/ihr gefällt), kann auf diese hier gut verzichten. |
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Violetta - Arien und Duette aus La Traviata von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Thomas Hampson, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,07 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Welt stand still im Juli 2005 in Salzburg. Die Proben zu La Traviata waren angelaufen, die beiden Hauptakteure Anna Netrebko und Rolando Villazón verstanden sich prächtig, die Medien dichteten den beiden gar eine Romanze an. Das höchste Kartengebot lag angeblich bei 4500 Euro, die Filmrechte an der Aufführung hatte sich eine Firma für 500.000 Euro gesichert. Und dann die Premiere! Der absolute Triumph für beide sowohl für Anna Netrebko als auch Rolando Villazón. Aus Anna alias Violetta brachen die Töne schier übermächtig heraus, voll tönender Leidenschaft in der Tiefe und frei wie Schmetterlinge in der Höhe in bisweilen sehr apart schimmernden Nuancen, dennoch nicht in jeder Gefühlslage hochexpressiv. Und dann kam Rolando als Alfredo. Voller Emphase und Glut sein Vortrag. Es knisterte im Saal. Rolando, der sagt, dass er gerne diesen Part singt, obwohl er weiß, dass er hier nicht strahlen kann, da Verdi die kunstfertigere imposantere Musik der Violetta überlässt. Für alle, die sich nur die die Arien und Duette aus der Gesamtaufnahme herauspicken möchten gibt es die Highlights mit Violetta auf einer CD. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungVIOLETTA-ARIEN UND DUETTE AUS 5 Kundenrezensionen:Wunderbare Stimmen-falsche Titelangabe 2 von 5 PunktenDie Titelangabe in der Produktbeschreibung (Hörbeispiele) ist leider nicht korrekt. Es sind schon 25 Titel auf der CD, jedoch fehlt z.B. die wundervolle Arie von Thomas Hampson "Di Provenza il mar, il suol" komplett. Trotz wunderbarer Stimmen für mich leider enttäuschend. Enttäuschend 1 von 5 PunktenEs ist die erste Aufnahme mit der Netrebko, in die ich hineingehört habe. Ich bin maßlos enttäuscht. Sie hat in den zurückhaltenderen Stellen eine recht hübsche Stimme. Leider hält sie sich aber selten zurück. Die Stimme wird mit einem großen Umfang herausgequetscht. Auch was Differenzierungsvermögen angeht, wird die Netrebko ihrer Partie in keiner Weise gerecht. Ich habe in dem Duett Sempre libre abgebrochen und auf den Schrecken zum Vergleich in die alte Aufnahme mit Ileana Cotrubas unter Carlos Kleiber hineingehört. Die Cotrubas hat eine viel schlankere und interessantere Stimme und verleiht der Rolle unvergleichbar mehr Leben. Allerdings hat sie mit Kleiber und Placido Domingo auch unvergleichbar bessere Partner. Dem beschwingten Dirigat Kleibers hat Rizzi nichts wirklich Entsprechendes zu bieten - und Domingo ist hier in einer seiner besten Aufnahmen zu hören. Fazit: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Netrebko ist Violetta! Wunderbare Stimme 5 von 5 PunktenWas soll man noch zu dieser weltweit gefeierten Aufnahme schreiben.Zu recht ist diese Aufnahme schon jetzt Legende.Die 3 großen Netrebko, Villazon und Hampson hamonieren meisterhaft. Ein Traum diese 3 Ausnahmekünstler auf einer Aufnahme wieder zu finden.Allen voran die große Anna die im Januar 2007 auf der Met große Erfolge mit Il puritani gefeiert hat. Sie ist Violetta. Alle anderen Sängerinnen müssen sich jetzt an Ihre Leistung messen.Von 12 La Traviata Aufnahmen die ich besitze, ist Anna die beste Violetta.So einen schöne Sopran Stimme, einmalig warm, rund und honigfarbend. Klare Kaufempfehlung aus Wien. Es gibt nur eine Violetta! 5 von 5 PunktenIch habe über 20 verschiedene Aufnahmen meiner Lieblingsoper La Traviata. Doch jetzt gibt es für mich nur noch eine Violetta-Frau Netrebko. Zusammen mit Villazon unschlagbar gut.Klare Kaufempfehlung! Nicht enttäuscht 5 von 5 PunktenIch habe, wegen der unterschiedlichen Bewertungen lange gezögert um mir die CD zu kaufen und ich habe es nicht bereut. Ich finde es nicht richtig immer wieder Netrebko mit Callas und Villazon mit Domingo zu vergleichen, weil ich meine jede Stimme ist einmalig. Wenn ich die oft überaus negativen Rezensionen lese, muss man glauben die Verfasser hätten das absolute Gehör. Die Vorstellungen von Netrebko und Villazon sind jedesmal schon Monate vor Beginn restlos ausverkauft. Soviele Fans können doch wohl nicht irren, sind begeistert und verzeihen auch mal die eine oder andere Schwäche. |
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La Boheme Ost (Ga) von Anna Netrebko, Rolando VillazonAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 25,95, Angebote ab EUR 18,33 Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
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Donizetti, Gaetano - L'elisir d'amore (NTSC)
DVD von EMI Music Germany GmbH & Co.KG |
ProduktbeschreibungDER LIEBESTRANK LELISIR 5 Kundenrezensionen:Ich bin restlos begeistert! 5 von 5 PunktenIch kann mich der Begeisterung für diese DVD nur anschließen. Trotz der etwas angestaubt wirkenden Requisite, meine ich, dass es sich hierbei eindeutig um DIE Referenzaufnahme dieser Oper auf DVD schlechthin handelt. Anna Netrebko, die mich früher nicht immer ganz überzeugen konnte, spielt hier die Adina einfach grandios, wird im Laufe der Handlung sogar noch etwas besser - einfach herrlich! Rolando Villazón singt nicht nur wie ein junger Gott, sondern stellt als etwas tollpatschiger Nemorino auch sein großes schauspielerisches, komödiantisches und zuweilen sogar artistisches Talent unter Beweis - an einer Stelle jongliert er sogar mit Äpfeln, während er gleichzeitig singt. Genial! Ildebrando D'Arcangelo steht den beiden in nichts nach, spielt den Dulcamara blendend und schwungvoll. Leo Nucci kann als Belcore dieses Niveau gesanglich zwar nicht ganz halten, macht dies aber mit seiner Ausstrahlung und Bühnenpräsenz mehr als wett. Lediglich Inna Los wirkt als Giannetta etwas unauffällig, aber das ist letztendlich nur Erbsenzählerei... Alle Darsteller erbringen eine herausragende Leistung, und man merkt ihnen regelrecht an, wie viel Spaß sie bei der Aufführung hatten. Auch das Orchester spielt souverän, auch wenn der Chor manchmal ein wenig lauter ist. Alles in Allem eine großartige DVD ohne nennenswerten Schwachpunkte, die zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt und ihren Preis mehr als wert ist. Aufgrund der übersichtlichen, leicht nachvollziehbaren Handlung, möchte ich sie gerade Opern-Anfängern wärmstens ans Herz legen. Einzig schade ist nur, dass sich auf der DVD kaum Bonusmaterial befindet. Aber das ist letztendlich nebensächlich. Der eigentliche Inhalt stimmt! Rolando - auch ohne "L'elisir" zum verlieben 5 von 5 PunktenDiese Aufführung von "L'elisir d'amore" ist ein Genuß von der ersten bis letzten Minute. Anna Netrebko als umschwärmte Adina und Rolando Villázon als schüchterner und mittelloser Nemorino sind hier wirklich ein Traumpaar, wobei Villázon meiner Meinung nach, der absolute Star der Aufführung ist. Hier kann er endlich auch seine komische Seite zeigen und welch ein superber Schauspieler er ist. Alle Facetten dieses Nemorino bringt er mit soviel Talent, Freude am Spiel und natürlich seiner wunderbaren Stimme auf die Bühne, das man einfach nur gebannt zusehen kann. Ob er zirkusreif während einer Arie mit Äpfeln jongliert, sich mit dem vermeintlichen "Liebeselixier" Mut antrinkt, eine Freude ihn dabei zu beobachten oder "Adina credimi" so wunderbar singt, dass man eine Gänsehaut bekommt - er ist der Star dieses Abends. Er sang die "Una Furtiva Lagrima"-Arie so vollendet, dass das anspruchsvolle Wiener Opern-Publikum seine Ovationen erst beendete, als er bereit war, die Arie zu wiederholen. Die er beim zweiten Mal noch schöner und berührender sang. Wann ereignet sich das bei einer Opernaufführung??? Aber nicht nur stimmlich ist er eine Offenbarung, auch schauspielerisch überzeugt er völlig. Anna Netrebko ist ihm eine kongeniale Partnerin, die als Adina alle Register ihres Könnens zieht. Dabei dürfte sie die weitaus attraktivste Sängerin dieser Rolle sein, was ja auch nicht stört. Ihre Stimme ist wunderbar und hier kann man erkennen warum man Villazón und sie zum Traumpaar stilisierte. Sie scheinen wirklich wie füreinander geschaffen. Ildebrando d'Arcangelo als Quacksalber Dulcamara, der dem naiven Nemorino einen "Liebestrank" gibt, mit dem er angeblich die kühle und abweisende Adina für sich gewinnen kann, überzeugte ebenso stimmlich wie schauspielerisch. Ein richtiges Kabinettstück, das er ablieferte. Leo Nucci als Sergeant Belcore, war meiner Ansicht nach für die Partie schon etwas zu alt aber das tat dem Vergnügen keinen Abbruch. Die Inszenierung der Aufführung mag zwar schon etwas Patina angesetzt haben, aber dieses Weltklasse-Ensemble macht daraus einen Abend den man nicht vergißt. Ich konnte diese Aufführung leider nur im Fernsehen genießen, war aber auch ohne Live-Atmosphäre begeistert. Keine Frage also, dass ich die DVD sofort nach Erscheinen kaufte. Diesen Rat kann ich auch jedem geben, der eine Opernaufführung auf höchstem Niveau mit einem unvergleichlichen Rolando Villázon erleben möchte. Dafür 5 Sterne. As good as it gets 5 von 5 PunktenDiese Opern DVD ist ein absolutes muss. Eine tolle Einstudierung, traditionell und werkgetreu. Eine tolles Orchester. Spitzen Sänger, der eine besser als der andere. Ein Rolando Villazon der sogar Jongliert während er singt. Und dann technisch ... eine DVD bei der die Bild- und Tonqualität absolut stimmt. Uneingeschränkt empfehlenswert. So schön kann Oper sein 5 von 5 PunktenEine Inszenierung vom allerfeinsten, dazu die hervorragenden Darsteller, schöner kann Oper nicht sein. Meine Empfehlung kaufen, kaufen, kaufen und sich immer wieder daran erfreuen Da war noch die Netrebko, wie man sie sich wünschte 5 von 5 Punktendoch was sie dann in Salzburg machte, ob als Violetta oder Susanne, das war nicht mehr mein Ding. Nun Otto Schenk hätte ja auch nicht so inszeniert. Hier wird eine natürliche, liebenswürdige Inszenierung geboten, und nicht ein Wirrwarr eines "verrückten" Regisseurs. Außerdem hat sich die Stimme der Netrebko verflacht, ihre Höhe klingt nicht mehr frei - da war sie es noch, und man hatte die Hoffnung eine große Sängerin wäre im Entstehen. Leider war dies nicht der Fall und wenn sie jetzt für ein österreichisches Mineralwasser Reklame singt, dann gefällt sie mir schon gar nicht. Hier ist alles richtig - das ist bei Otto Schenk klar, die Musik ist durchsichtig und klar und die Stimmen klingen alle blendend. Wer Anna Netrebko sehen und hören will, wie sei einmal war, soll sich die DVD kaufen. 5 Sterne für die Netrebko und 5 Sterne für die zauberhafte Inszenierung aus der Wiener Staatsoper. |
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Cielo E Mar von Rolando VillazónAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,10 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSechs Monate lang war Rolando Villazón nicht aufgetreten, er war am Ende, seelisch, körperlich, seine Stimme war erschöpft - und er es wohl noch viel mehr von der hemmungslosen Vermarktung seiner Person. Das wird so schnell nicht aufhören, denn als er unlängst in einem sogenannten "showcase" in Madrid auftrat, wurde er wie ein Held bei seiner Rückkehr gefeiert. Gleichzeitig wurde seine neue Aufnahme Cielo e mar (Himmel und Meer) vorgestellt, die allerdings ein Jahr vor der Stimmkrise entstand. Weniger Bekanntes aber nicht minder Eindringliches möchte Villazón hier präsentieren: Arien von Cilea, Donizetti, Mercadante, Ponchielli, Verdi, Boito und Pietri gehören dazu aber auch die Romanza aus "Fosca", einer Oper des brasilianischen Komponisten Antonio Carlos Gomes, der heute vergessen ist, aber seinerzeit sogar von Verdi bewundert wurde. Den Titel der Aufnahme "Cielo e mar! entlehnte Villazón aus der gleichnamigen Arie aus La Gioconda von Amilcare Ponchielli. Es soll diese Arie gewesen sein, die den jungen Villazón in seinem Wunsch bestärkte, Sänger zu werden. Sie hat für den Sänger an ihrer Faszination wohl nichts verloren. Sie erzählt von einem Mann, der erwartet, dass ihn die Liebe seines Lebens vom Meer aus erreichen wird, sein Engel wird von dort kommen. Am Horizont treffen sich Wellen und Himmel und in gewisser Weise möchte ich mit der CD genau das erreichen. Ich will mit Musik zur Seele durchdringen und mit der Seele der Musik etwas zurückgeben." Ob seine eigene Seele seine Rückkehr auf die Podien unbeschadet übersteht, wünscht man ihm vom Herzen. Viele, sagt Villazón, hätten ihn vor seiner emphatisch exzessiven Art, die Dinge anzugehen, gewarnt, doch er bleibe einfach mit Leib und Seele Sänger. Und dann erzählt er die Geschichte seines Mentors Manuel Mijares, der das Bergsteigen liebte. Immer wieder hatten Menschen ihn gewarnt den Popocapetl in Mexiko, der bekannt ist für seine Gefährlichkeit, zu besteigen. Doch er ging das Risiko ein und starb, als er etwas tat, das er liebte. Ich denke, er war glücklich, erzählt Villazón. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungCIELO E MAR LTD DLX SPKG 5 Kundenrezensionen:Doch ein kluger Tenor ;-)! 5 von 5 PunktenRolando kokettiert ja immer mit der sprichwörtlichen Dummheit von Tenören. Mit dieser CD beweist er, nicht zu dieser Spezies zu gehören. Die Auswahl der Arien ist mehr als klug und bewegt sich einmal weg von den immer gleichen, in allen erdenklichen Variationen immer wieder aufgenommenen Opern-"Gassenhauern". Vor allem, so denke ich, hat Rolando Villazón das erreicht, was ihm, wie er selbst sagte, so sehr am Herzen gelegen ist, nämlich neugierig zu machen auf die unbekannteren Werke und den Wunsch, mehr daraus zu hören bzw. die Werke im Ganzen kennenzulernen, zu erzeugen. Daß er einmal mehr mit seiner samtweichen, baritonalen Stimme, seiner großen Ausstrahlung und musikalischen Überzeugungskraft zu faszinieren weiß, muß ja kaum noch extra betont werden. Obwohl die Aufnahmen ja nicht allzu weit von seiner großen Krise entfernt eingespielt wurden und vielleicht dann und wann ein wenig Müdigkeit in seiner Stimme durchkommen mag, bietet sie den reinsten Hörgenuß und ein wahres Vergnügen - nicht nur für Rolandos "Hardcore-Fans"! Zum Kauf der CD kann wirklich geraten werden, sie ist eine Bereicherung für jede Tonträger-Sammlung, auch wenn es immer wieder kritische Stimmen gibt, die sich viel Mühe geben, um doch noch etwas Schlechtes darüber sagen zu können. Wer Freude an hochklassiker Musik hat, wird besonders mit dieser CD seine helle Freude haben. Himmel und Meer 4 von 5 Punktenso der Titel dieser CD. R. Villazón hat eine schöne samtweiche Stimme die man gerne zuhört. Die Lieder handeln von Liebe, Glück (Himmel)und von Wut,Zerstörung(Meer). EIn toller Sänger der einfach was neues gewagt hat. Cielo e Mar 5 von 5 PunktenVillazon at his Best. Habe "titelsong" Cielo e Mar selten besser gehört. Vielleicht von Mario del Monaco bzw. Franco Corelli, aber die sind eine eigene Ära. Auch der Rest der CD ist absolut empfehlenswert. Klare Kaufempfehlung - 5 Sterne Ein funkelnder Schatz vergessener Perlen der Oper... 5 von 5 PunktenDer phänomenale und vor Lebenslust sprühende Rolando Villazon interpretiert hier virtuos und leidenschaftlich wie immer eher unbekannte Arien u.a von Verdi,Ponchielli und Donizetti! Ein musikalischer Glücksfall,eine dramatische Reise in die große Welt der Oper,eindringlich,prickelnd und zutiefst emotional! ROLANDI VILLAZON is deeply admired and truly appreciated even in Arabia (Gulf region) ! 5 von 5 PunktenLiving in Muscat/ Oman, working in abu Dhabi and Dubai/ Emirates, and travelling for business reasons all over the Gulf region, I like to discuss with my Arabian friends and my customers about the music in both cultures, the Western European and North American music, and the Oriental music. We enjoy to listen to the best musicians and most popular artists of both cultures. We travel to all the places where the world-famous Lebanese singer "Fayrouz" has a performance, and we enjoy to listen to European opera singers. One of our favourites is ROLANDI VILLAZON! He is deeply admired and truly appreciated in the Oriental world, too! ... a portrait of Rolando Villazon: Rolando Villazón is internationally recognized as one of the leading lyric tenors of our day and has been acclaimed for performances at leading theatres across the world including the Metropolitan Opera, Opera National de Paris, Royal Opera House Covent Garden, Berlin State Opera, Bavarian State Opera, Deutsche Oper Berlin, Teatro dell'Opera di Roma, Hamburg State Opera, Opéra de Lyon, Opéra de Nice, Berlin State Opera, New York City Opera and many others. Rolando Villazón was born in 1972 in Mexico City, Mexico. At the age of 11, he joined the Espacios academy for the performing arts, where he studied music, acting, contemporary dance and ballet. In 1990 Villazón met baritone Arturo Nieto who introduced him to the world of opera and became his voice teacher. Two years later, he entered the National Conservatory of Music to continue his vocal preparation with Enrique Jaso. There, he sang Dorvil from La Scala di Seta, Florville from Il Signor Bruschino, and Alessandro from Il Re Pastore. After winning two national contests in Mexico City and Guanajuato, Villazón became a student of baritone Gabriel Mijares, with whom he continued his studies before launching an international career. In 1998 he became a member of the Pittsburgh Opera's Young Artists Program where he appeared in productions of I Capuleti Ed I Montecchi, Lucia di Lammermoor and Samuel Barber's Vanessa, the latter directed by the legendary Regina Resnik. He subsequently entered the Merola Opera Program of the San Francisco Opera where he performed the role of Alfredo in La Traviata and also participated in master classes with Joan Sutherland. Rolando Villazón won the second prize in Placido Domingo's 1999 Operalia competition as well as the first prize for Zarzuela and the Prize of the Public. He made his European debut as Des Grieux (Manon) at the Teatro Carlo Felice in Genoa, and immediately after came his first appearance in France, appearing as Rodolfo for the Opéra de Lyon in December of 1999, the role of his subsequent debut in Rome. He made then his debut at the Teatro Verdi in Trieste in La Traviata and was then invited to replace an ailing colleague in the same work at the Opera Bastille in Paris. These performances in May 2000 brought the artist to international attention. Among his engagements for the season 2006-07 are La Boheme in New York and Vienna, Les Contes d' Hoffmann in Paris, Manon in Los Angeles, Berlin and Barcelona. He will also perform numerous recitals and concerts including appearances in New York, Miami, Vancouver, Tokyo, Liège, Paris, Toulouse, Monte Carlo, Moscow, Prague, Baden-Baden, Berlin, Frankfurt, Leipzig, Munich, Regensburg, Vienna, Zurich, Madrid, Peralada, Copenhagen, Faenol and London. The Artist's discography includes for EMI/Virgin Classic a recital of Italian arias, a recital of Gounod & Massenet arias and the third one "Opera Recital", all of which have won unanimous international critical acclaim. Recent releases include for EMI/Virgin Classic Monteverdi's Il Combattimento di Tancredi under Emmanuelle Haim and a DVD from the Vienna Staatsoper Elisir d'Amore production. Rolando Villazón has recently signed an exclusive contract with Deutsche Grammophon which has already released the recent Salzburg production of La Traviata in both CD and DVD and which has been one of the most successful complete opera recordings in recent times. Also for Deutsche Grammophon a DVD of The Berlin Concert: Live from the "Waldbühne" was recently released. |
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Rolando Villazon ~ Italienische Opernarien von Rolando Villazon, Giuseppe Verdi, Gaetano Donizetti Giacomo Puccini, Marcello Viotti, Münchner RundfunkorchesterAudio CD von Virgin Cla (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,73 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2004 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEr gibt sich gern Haare raufend und leidenschaftlich auf der Bühne, doch bei seinen hohen Tönen horcht man auf, so leuchtend und doch zart kommen sie daher. Der junge mexikanische Tenor Rolando Villazon belegt, dass gute Tenöre derzeit keine Mangelware sind, wie nicht selten dargestellt. Seinen Einstand bei Virgin Classics, mit der er gerade einen Exklusiv-Vertrag abgeschlossen hat, gibt er mit italienischen Opernarien. Alles ist darunter, was das Herz begehrt. Von Cileas "L'Arlesiana" über Donizettis "Elisir d'amore" und "Lucia di Lammermoor" bis hin zu Arien aus Mascagnis selten aufgeführten Opern Nerone und L' amico Fritz, die bisher zu Unrecht im Schatten der Cavalleria rusticana standen. Dazu einiges von Puccini und viel von Verdi. Vielschichtige Rollen und Figuren also, denen Villazon je ein eigenes Profil verleiht, ob als ekstatischer Alfredo in La Traviata, der mittlerweile zu seiner Paraderolle wurde, oder als treffsicher Tenorsalven schießender Macduff in Verdis Macbeth. Bleibt zu hoffen, dass sich Villazon seinen emphatisch poetischen Stil bewahrt und sich nicht von Veranstaltern zum Brüllaffen degradieren lässt. --Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungITALIENISCHE OPERNARIEN 5 Kundenrezensionen:ROLANDO VILLAZON is truly appreciated in the Middle East, too ! 5 von 5 PunktenMeine Freunde und Bekannte in Arabien sind ganz begeistert, wenn ich ihnen die CDs von Rolando Villazon auflege! Ich lebe in Muscat/Oman, und bin viel geschäftlich unterwegs in der Region Golf-Staaten, Oman, Emirate, Saudi Arabien, Quatar, Bahrain, Kuwait und im geamten Middle East. Mit meinen Bekannten und Freunden in Arabien unterhalten wir uns sehr gerne über die musik in der arabischen und in der westlichen Kultur. In der klassischen arabischen Musik gibt es die "all-time big 5", Oum Khaltoum, Haleem Hafez, Mohammad abdel Wahab, Farid Al Atrache und Fayrouz aus Beirut/Libanon, als die last living legend. Dann stelle ich meinen Freunden in Arabien die beste Sänger/-innen der westlichen klassischen Musik vor, wie u.a. Lucianao Pavarotti, Jose Carreras, Placido Domingo, Montserrat Caballe, Anna Netrebko, und ROLANDO VILLAZON. Über diese Künstler sind sie ganz begeistert! .....The person Rolando Villazon - how a five-month break saved him from burnout The cover of Rolando Villazon's first solo album for Deutsche Grammophon shows the Mexican tenor against a backdrop of sea and sky, his arms outstretched, his expression ecstatic. It's called Cielo e mar (Sky and Sea), after the hero's famous aria in Ponchielli's once popular, now neglected La Gioconda: the best-known numbers are the soprano's Suicidio! and the Dance of the Hours, unforgettably "choreographed" by Walt Disney in Fantasia for ballerina ostriches and hippos, and alligator villains. For Villazon, this is the comeback album, because, from July 2007 until January this year, he cancelled all his engagements for a five-month break. As no official reason was given for this impromptu sabbatical, the operatic rumour mill suggested that he was either depressed or recovering from an operation on his vocal cords. In July, he had appeared at the Liceu, in Barcelona, singing the Chevalier des Grieux to the Manon Lescaut, in Massenet's opera, of the French star Natalie Dessay. At some performances, the worst nightmare of any tenor occurred: he cracked on some of his high notes. When we met in London just before Christmas last year, as Villazon was poised to return to the stage in Vienna with three performances in Manon and three in Masse-net's other great tenor opera, Werther, I asked him what had gone wrong. After a long pause, he answered with disarming frankness and honesty. "I was exhausted," he said. "I couldn't sing the way I wanted to sing, I couldn't perform the way I wanted to perform. And I couldn't go on living the way I was. Vocally, I was tired. It was physically hard to reach notes, to sing piano(softly). You know, it started to become a job, not a pleasure, to sing. I went for a check-up and the doctor said I needed to take five weeks off. So I called my agent and said, `The doctor says I need to take off five months!' A pause was needed, absolutely needed." Villazon's rise to international stardom has been meteoric, especially since his sensational debut, only five years into his European career, as the doomed romantic hero of Offenbach's The Tales of Hoffmann at Covent Garden in 2004. I remember the first night as vividly as any since the Royal Opera House reopened in 1999. Villazon had sung a well-received but unspectacular Rodolfo in Puccini's La bohème at Glyndebourne the previous summer, but nothing had prepared the public (or critics) for the impact of his Hoffmann, arguably the finest interpretation of the role - brilliantly acted as well as sung - since Placido Domingo inaugurated the John Schlesinger production almost a quarter of a century before. At his curtain call, the audience response was rapturous, and an evidently surprised and moved Villazon jumped up and down with delight like a child on the loose with a credit card in Hamleys. That night, he won all hearts in the Opera House. After rave reviews, Villazon was on the international map. Offers came flooding in from all over the world. Soon, the record companies began to bid for this attractive young tenor, with his Latin looks - although, with his curly mop and bushy eyebrows he is sometimes unkindly compared to Rowan Atkinson's Mr Bean - and a dark-toned, though lyrical, tenor to match. In the year of his Covent Garden debut, his first solo album of Italian arias appeared on Virgin Classics, but he soon defected to the Universal stable's most glamorous label, DG, singing alongside Anna Netrebko in a live recording from the 2005 Salzburg festival and releasing an album of operatic duets with the same soprano last year. They were opera's new "dream couple". By the middle of last year, the dream looked to be in tatters. Villazon dropped out of the operatic loop, and Netrebko confessed, in an interview in these pages, that she hadn't heard from him. He has cancelled several projects originally planned with her, but there is no personal rancour. Last month, they were reunited on the set of a film of La bohème in Vienna, lip-synching to the "soundtrack" that they recorded live in concert last year, which DG will release as an audio album in May. It becomes clear, talking to Villazon, that something had to go or he would have been in danger of early burnout. "What happened to me is nothing serious when you consider what is going on in the world today," he says. "I went back and sang again and life continues. Why should I talk about it publicly? Well, because it's an example of what everybody can experience in our modern times. It wasn't easy for me. Singing wasn't really fun any more, and I wanted it to be fun again, so I had to step back." When Villazon first emerged, he was lazily, undiscriminatingly dubbed the "new Domingo". This has been as much a curse as a compliment, for it has led to expectations of the young Mexican filling the great Spaniard's shoes as Domingo abandons hefty dramatic parts. Villazon is a slighter man than Domingo and doesn't have what the admiring younger singer calls his "iron technique" - nor, I would add, his stamina, workaholism or robust physique. Even before the crisis last July, Villazon had dropped the demanding role of Riccardo in Verdi's A Masked Ball at the Netherlands Opera. "And now Tosca in Berlin," he adds. "I'm doing a new production of Tchai-kovsky's Yevgeny Onyegin with Baren-boim." Before he sang the tragic poet Lensky for the first time in 2006, Villazon told me he doubted if he would sing it again. He wasn't sure the Russian idiom suited him, and felt there were native singers who were better able to do it justice. "No! Now I love it. I want to sing it everywhere." Hoffmann, Des Grieux, Werther and Lensky are all doomed young men, unlucky in love, to whom Villazon's special qualities - his emotional involvement, his dramatic commitment and his impassioned singing - would seem ideally suited. Perhaps it is because he has refused to stint himself in performance that he has run into problems. "Someone said to me, `You know, you give too much on the stage.' But that's me, and I will have to make sure I don't give too much when I am tired or sick. I always say that my voice is a horse, and I got to a point where my horse was kicking me andsaying, `Not any more.' Slowly, things cameback, and I cried when I realised my voice was letting me ride it again." Even off stage, Villazon is one of the most animated singers I have ever met, and it his nervous energy that makes him such a joy to watch and listen to. He is clearly thrilled to be coming back to Covent Garden for Don Carlo in June, and the news that it is the first of many returns will thrill his fans here. "I am coming back for Hoffmann in November, and for many other things there. I adore this theatre. My debut there was such a special moment in my career." Despite his hyperactivity, he seems more relaxed and centred, pleased that he has now learnt he has nothing to lose by saying no, and delighted to be spending more time with his young family - he and his wife have two sons aged four and five - in Paris. He looks at his career break positively: "If anything, I sing with more energy now. If you take risks, you eventually fall and eat some dust. Either you go back and continue as before, or you start again with a new perspective and you have something much more interesting to give. As difficult as it has been, it tasted good, the dust!" Ausgezeichnet! 5 von 5 PunktenRolando Villazon? Bis zur Übertragung von Verdis „La Traviata" von den Salzburger Festspielen war mir der Name kein Begriff. An der Seite von Anna Netrebko und Thomas Hampson brillierte Rolando Villazon und verzauberte das Publikum durch seine wunderbare darstellerische Leistung und noch mehr durch seine Gesangsqualitäten. Er könnte der nächste Weltstar der Opernszene werden und in die großen Fußstapfen von Luciano Pavarotti, Jose Carreras und Placido Domingo treten. Er hat eine ungeheure Ausstrahlung und wirkt auf der Bühne unheimlich präsent. Seine Stimme ist mit des jungen Domingo zu vergleichen, auch wenn es den Anschein hat, dass Villazons deutlich mehr Kraft zur Verfügung hat. „Italienische Opernarien" ist sein erstes Solo-Recital und gleichzeitig ein Dokument seiner jetzt schon großen Qualitäten. Auf der CD befinden sich fünfzehn gut ausgesuchte Arien der italienschen Meister. Von Giuseppe Verdi haben Villazon und die Plattenfirma gleich sechs Arien ausgewählt, wovon das „Lunga da lei..." aus „La Traviata" eines der Highlights dieses Recitals ist. „La donna e mobile" darf natürlich auch nicht fehlen und ist sehr gut gelungen. Aber auch bei den anderen Werken von Verdi, Arien aus „I Lombardi", „Don Carlo", „Macbeth" und „Rigoletto", weiß Rolando Villazon nicht nur zu überzeugen sondern zu gefallen. Mit seiner schmelzigen, aber zugleich kraftvollen Stimme wird er sicherlich einer bedeutendsten Verdi Tenöre der kommenden Jahre werden. Die drei Arien von Gaetano Donizetti, aus „Il duca d'Alba", „L'elisir d'amore" und „Lucia di Lammermoor", meistert Villazon wirklich grandios und man wünscht sich weitere Werke von Donizetti. Weitere Highlights sind die beiden Arien von Puccini aus „La Boheme" und „Tosca". Beide interpretiert Villazon mit wunderbarem Schmelz, aber ohne übertriebenen Schmalz. Abgerundet wird das Recital durch drei Arien von Cilea (aus „L'Arlesiana") und Mascagni (aus „L'amico Fritz" und „Nerone"). In einer sehr schönen Auswahl von Arien weiß Villazon, vor allem durch sein wundervolles Legato, in jeder Partie zu überzeugen. Begleitet wird der Tenor vom Münchner Rundfunkorchester unter Dirigent Marello Viotti, dessen herrliches Dirigat das Orchester und den Tenor zu Höchstleistungen anspornte. Tenor! Die höchste männliche Stimme, aber auch die Stimme, die am meisten vergöttert wird, am begehrtesten ist und auf Anhieb in ihren Bann zieht. Bei Villazon trifft dies auf jeden Fall zu und man wird in der Zukunft noch einiges von ihm erwarten können. Sein Management sollte aber bitte dafür sorgen, dass er sich noch nicht an die vielen schweren Partien heranwagt und seine Stimme zu schnell überstrapaziert. Eine langsame und kontinuierliche Entwicklung ist sowohl für den Künstler als auch das Publikum wünschenswert! Gsehaut 5 von 5 PunktenSeine Stimme ist unter anderen sofort zu erkennen.Emotionsgeladen und ausdrucksvoll, einfach ein wundervoller Tenor!!! Dies wird auch bei dieser CD deutlich, die vor emotionalen Arien nur so platzt. Auch mir vorher unbekannte Stke haben bei Rolandos Interpretation sofort Gsehaut erzeugt. Sollte man jedoch an "La Traviata" mit Netrebko/Villaz gewnt sein, die CD besser 2x hen, denn die Studioaufnahme ist im Gegensatz zur Liveaufnahme akustisch etwas, etwas schwher, was aber beim 2ten Hen nicht mehr aufflt. Ich bin vollauf zufrieden und begeistert!!! "Diese Stimme macht süchtig" 5 von 5 PunktenIch habe Rolando Villazón an einem unvergesslichen Abend in der Wiener Staatsoper in "L'Elisir d'Amore" entdeckt, wo er und seine kongeniale Partnerin, Anna Netrebko, über eine dreiviertel Stunde mit standing ovations bejubelt wurden. Gleich am nächsten Tag stürzte ich mich auf alle von ihm erhältlichen CDs, und als erstes natürlich auf diese seine erste der "Italienischen Opernarien". Und ich wurde nicht enttäuscht! Selbst auf der CD hört man sein Temperament, sein Charisma und seine Freude am Schauspielern heraus. Und seine Stimme ist ohnehin unverkennbar! Ich warte jetzt schon voll Ungeduld auf die CD, die mit ihm und Anna Netrebko von "La Bohême" diesen Winter in München aufgenommen werden soll! Inzwischen müssen seine bis jetzt erschienen CDs, und allen voran diese, herhalten! Immer wieder eine Freude - aber Achtung, diese Stimme kann süchtig machen! Weltklasse 5 von 5 PunktenIch kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen. Allerdings ist es mir ein Rätsel was der Tontechniker beabsichtigte als er bei "Una furtiva lagrima" die Stimme des Sängers im Panorama (Balance) scheinbar ohne Ziel hin- und herschiebt. Auf Kopfhörern stört das merklich. Ansonsten eine hervorragende CD. |
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La Traviata - Gesamtaufnahme von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Thomas HampsonAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 33,95, Angebote ab EUR 21,03 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Welt stand still im Juli 2005 in Salzburg. Die Proben zu La Traviata waren angelaufen, die beiden Hauptakteure Anna Netrebko und Rolando Villazón verstanden sich prächtig, die Medien dichteten den beiden gar eine Romanze an. Das höchste Kartengebot lag angeblich bei 4500 Euro, die Filmrechte an der Aufführung hatte sich eine Firma für 500.000 Euro gesichert. Und dann die Premiere! Der absolute Triumph für beide sowohl für Anna Netrebko als auch Rolando Villazón. Aus Anna alias Violetta brachen die Töne schier übermächtig heraus, voll tönender Leidenschaft in der Tiefe und frei wie Schmetterlinge in der Höhe in bisweilen sehr apart schimmernden Nuancen, dennoch nicht in jeder Gefühlslage hochexpressiv. Und dann kam Rolando als Alfredo. Voller Emphase und Glut sein Vortrag. Es knisterte im Saal. Rolando, der sagt, dass er gerne diesen Part singt, obwohl er weiß, dass er hier nicht strahlen kann, da Verdi die kunstfertigere imposantere Musik der Violetta überlässt. Dazwischen steht Thomas Hamspon, ein großer Charakterdarsteller. Stehende Ovationen für alle; für Anna und Rolando, die alles gegeben, sich ausgeliefert haben, für Willy Deckers strenge Inszenierung und die Wiener Philharmoniker unter Carlo Rizzi. Großes Musiktheater, jetzt als Gesamtaufnahme auf CD zu bestaunen. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungLA TRAVIATA GA 5 Kundenrezensionen:Verkaufsschlager Netrebko / Villazon .... gibt es außerdem noch was? 2 von 5 Punkten... habe vor Kurzem die hervorragende Inszenierung in München an der Bayrischen Staatsoper gesehen und gehört und daraufhin zu Hause meine mir zur Verfügung stehenden Aufnahmen durchgehört, u.a. mit Anna Moffo /Previtali auf RCA aus den Ende 50ern. Daraufhin beschloss ich, dem eine aktuelle Aufnahme hinzuzufügen, in dem Glauben, wenn so viel Euphorisches über die Netrebko/Villazon/Wiener Staatoper-Aufnahme geschrieben wird, muss das auch gut sein. Im Vergleich zu den mir zur Verfügung stehenden Aufnahmen war ich wirklich in jeglicher Hinsicht sehr enttäuscht und kann mich zu 100% meinen "Vorrednern" anschließen. Wahrscheinlich muss man die Inszenierung live gesehen haben oder wenigstens auf DVD sehen; klanglich, interpretatorisch (ich habe "nur" die CD) ist die Aufnahme nichtssagend. Netrebko bleibt Netrebko, füllt die Rolle gesangstechnisch/musikalisch nur unbefriedigend aus, Villazon macht etwas mehr aus seinem Part, aber auch nicht befriedigend .... (da fehlen einfach die Erfahrungen einer Moffo, Sutherland, Caballé und eines Bergonzi, Tucker und Merrill, etc.; das kommt sicher noch, werden die Sänger vorher marketingtechnisch nicht vollends verheizt) insgesamt ein unrythmisches "Herumgeeiere"; zu keinem Zeitpunkt erreicht mich der Ansatz eines Funken, der mich hier bei dieser Aufnahme mitreissen kann (wie erwähnt, ich beziehe mich nur auf die CD, nicht auf die offensichtlich gute Gesamtinszenierung). Schlussfolgerung: Nicht immer mit dem Strom schwimmen; Auch Aufnahmen, denen Leute wie in Massenhysterie hinterherrennen kritisch vourteilsfrei anhören, um abschließend die "eigene" Meinung bilden zu können ... Ein Muß? - Für wen? 2 von 5 PunktenWenn diese neue "La Traviata" ein Muß wäre, dann dürften mindestens zehn andere Gesamtaufnahmen des Werkes aus den letzten 50 Jahren nicht existieren. Wer auch nur einigermaßen unvoreingenommen ist und sich nicht von den Werbetrommeln der Plattenindustrie einlullen läßt, dem dürfte diese Produktion herzlich entbehrlich sein. Dabei ist gar nicht zu bestreiten, daß Anna Netrebko eine schöne, jugendliche Stimme besitzt, aber damit ist noch lange keine adäquate Interpretation von Verdis mondänster Oper garantiert. Auch ihre Partner, Rolando Villazón und Thomas Hampton, geben ein annehmbares Ambiente, und Carlo Rizzi und die Wiener Philharmoniker liefern ein schöne und kultivierte Klangkulisse. Aber was bedeutet das für das Werk und vor allem für den potentiellen Käufer, der tief in seine Tasche greifen muß? Wer einmal in der Titelrolle Maria Callas gehört hat, der k a n n hier nicht zufriedengestellt werden. Man höre sie in ihren Live-Mitschnitten aus Mailand (1955) unter Giulini, aus Lissabon (1958) unter Ghione oder aus London (1958) unter Rescigno und dann noch in ihrer technisch zwar nur mäßigen Studio-Produktion von 1953 (Cetra) unter Gabriele Santini, und schon verbieten sich alle Vergleiche mit einer schnell gemachten, auf "cash and carry" abgestellten Aufnahme, so gut diese auch technisch gelungen sein mag. Wer die oben genannten legendären Callas-Interpretationen besitzt, bei deren Verlebendigung der Rolle man förmlich mitgerissen und zu Tränen gerührt wird, weil sie nicht nur gesungen, sondern gelebt und durchlitten wird, und wer dazu noch über die großartigen Einspielungen unter Pritchard (Decca) mit Joan Sutherland, unter Carlos Kleiber (DGG) mit Ileana Cotrubas oder unter Riccardo Muti (EMI) mit Renata Scotto verfügt, der kann auf das hier dargebotene Produkt "für den schnellen Markt" gut und gerne verzichten. Für diejenigen, die Anna Netrebko und die übrigen Protagonisten live auf der Bühne erlebt haben, mag die Aufnahme eine schöne Erinnerung darstellen, und für die arg gebeutelte Plattenindustrie mag sie als Kassenschlager von Bedeutung sein. Aber für wen sonst? GRAUSAM!!! 1 von 5 PunktenIch befürchte, der o.a. Titel sagt genug aus über diese total misslungene Aufnahme, mit fehlbesetzten, sogenannten Stars. Es genügt, einfach nur grässliche, amateurhafte Stimmen. Netrebko wie geboren für die Rolle! Ein absolutes Muss! 5 von 5 PunktenGeht die Rechnung auf. Der zurzeit beste Tenor, und der beste Sopran und ein weltklasse Bariton zusammen in einer Aufnahme ergibt eine Meisterleistung? In diesem Fall ja!! Die Stimmen harmonisieren perfekt zusammen. Besonders Hampson harmonisiert mit Netrebko perfekt. Auch Villazon zeigt eine meisterhafte Leistung. Ich besitze von La Traviata 12 andere Gesamtaufnahmen. Einige sind auch wirklich sehr gut, nur kann in der Gesamtheit keine mit dieser hier mithalten. Nachdem ich diese Aufnahme gehört habe, habe ich auch versucht in meine anderen Aufnahmen rein zu hören doch, irgend etwas fehlte. Seid 2 Jahren höre ich jetzt nur noch diese Aufnahme. Sie ist für mich klar die beste Aufnahme die es auf dem Markt gibt. Vor allem die große Anna zeigt eine große Leistung. Sie singt und spielt atemberaubend.Das ist der neue Standard an dem sich jetzt alle messen müssen. Besonders freut es mich wie Anna sich entwickelt. In I Puritani die sie im Januar 2007 an der MET mit riesem grossen Erfolg aufgefuert hat sie so gut wie ein Sopran nur sein kann.Bravo! Verdi? 1 von 5 PunktenIst das Verdi? Giuseppe Verdi? Schwer zu erkennen, besonders was die Stimmen angeht... Netrebko..naja..irgendwie nett, hübsche (noch) junge Frau, aber Violetta? Darstellerisch halbwegs gelungen, stimmlich echt gescheitert, falche Fach. Die Dame sollte eigentlich nur lyrische Partien singen... Villazon...was kann man sagen...sieht wie ein Frosch aus und beim seinen geschmackslosen schmierando öffnet dazu echt ein Froschmaul, als ob er die Frau netrebko gleich verschlucken würde. Opernfrosch eben. Hampson...bischen besser als die beiden aber leider auch...falsche Fach. Und überhaupt, warum heutzutage so viele Tenöre(bzw. Baritone Basskarriere /Pape,Anastasov/ ) Baritonkarriere machen-Technikmangel!? Und das Bühnenbild ist echt hübsch-aber was macht das schon bei eine Traviata Vorstellung, wo es nämlich von Verdi kaum eine Spur geblieben ist? |
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