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Playing The Piano (Deluxe Edition Feat.'Out Of Noise') von Ryuichi SakamotoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 13,72 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionSelbst wenn man sich glücklich schätzen kann, einen Großteil der Alben von Ryuichi Sakamoto zu besitzen -darunter viele inzwischen längst vergriffene und nur über Umwege zu beschaffende- wird einem dieses eine schmerzlich fehlen, bis man es endlich erworben hat, nämlich das aktuelle: Playing The Piano. Daran, dass es, wenn schon, denn schon das Doppelalbum in der Deluxe Edition mit Out Of Noise sein muss, kann nicht der geringsten Zweifel bestehen, -doch hierzu später mehr. In Sakamotos Diskographie gibt es einige Belege für seine beeindruckenden Fähigkeiten als Klaviersolist, zum Beispiel auf Alben wie Coda oder BTTB. Letzteres erschien parallel zu seiner Deutschland-Tournee 2000, ebenso wie Playing The Piano nun zeitgleich mit einer Reihe von Europa-Auftritten 2009. Und auch die Wahl des Albumtitels bildet Anlass zum Vergleich mit einem früheren Werk, dem Doppelalbum Playing The Orchestra. Im Gegensatz zu diesem setzt Sakamoto jetzt auf die Konzentriertheit des Musizierens auf einem Flügel: Auf Playing The Piano gibt es keinen einzigen überflüssigen Tastenanschlag. Orchestrale Scores wie ?The Sheltering Sky? oder ?Merry Christmas Mr. Lawrence? büßen nichts von ihrer Leuchtkraft unter der beinahe meditativen Behandlung Sakamotos ein. Stattdessen weniger Dramatik zugunsten einer verspielten Gelassenheit wie sie einst Bill Evans auf You Must Believe In Spring formuliert hat, in das sich beispielsweise ?Bolerish? perfekt einfügen würde. Allein schon die erste CD böte genügend Anlass für Begeisterungsstürme, nicht zuletzt dank der höchst bemerkenswerten Aufnahmequalität, die den Flügel direkt vor den Zuhörer platziert und sogar die Arbeit am Pedal hörbar macht. Doch zusätzlich gibt es auch auf CD Nummer 2 noch jede Menge Spannendes zu entdecken, angefangen von Ausflügen in die Minimal-Music (?Hwit?) bis hin zu elektronischen Soundscapes. So erinnern Stücke wie ?Firewater? und ?Ice? unverkennbar an das Album Cendre, das gemeinsam mit dem österreichischen Gitarristen Christian Fennesz entstand. Playing The Piano- Deluxe Edition with ?Out Of Noise? besticht durch die starken Gegensätze beider CDs: auf der einen die Klavierbearbeitungen opulenter Albumtracks und Filmthemen und auf der anderen Ausflüge in die schwelgerische Vielfalt des elektronischen Ambient-Kosmos. Überzeugend sind sie beide gleichermaßen - Andreas Schultz 3 Kundenrezensionen:dieser mann ist ein soundgenie 4 von 5 Punktenryuichi sakamoto hat schon so manches sylvian album veredelt und auch wenn das hier so `ne Art Best of Scheibe ist, auf das Piano reduziert kommen die Stücke nochmal ganz anders rüber. Und auch die Luxus ed. mit Out of Noise ist was für die geschlauchten Ohren unserer Zeit, diese Musik tut einfach gut. Einziger Wermutstropfen für mich track 1 der cd2 ist mir schlicht zu lang, aber der Meister hat sich sicher was dabei gedacht. Das Beste - und mehr! 5 von 5 PunktenIch kann mich (fast) als Sakamoto-Fan der ersten Stunde bezeichnen. Bis auf die ganz frühen Elektro-Aufnahmen mit dem Yellow Magic Orchestra habe ich alles mitverfolgt und war immer wieder aufs neue von der Vielseitigkeit und Hintergründigkeit begeistert. Speziell in den letzten Jahren war Sakamoto ja geradezu verwirrend vielseitig, mal kam eine schwelgerische Filmmusik, dann ein Bossa Nova-Album, dann wieder ein avantgardistisches Werk. Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt: wo soll das jetzt hingehen? Insofern ist das neue Album eine Offenbarung und eine Überaschung. Als Solo-Pianist spielt Sakamoto hier nochmal bekanntere Titel aus zurückliegenden Jahren. Ganz ohne Firlefanz, traumhaft schön, ohne jemals kitschig zu sein. Weniger ist mehr. Ich empfehle diese Special Edition des Albums, denn auf der Bonus-CD erweitert Sakamoto das Solo-Piano-Konzept um experimentell-elektronische Aspekte. Sehr spannend und stimmungsvoll! Althergebrachtes und Neues vom Meister 4 von 5 PunktenRyuichi Sakamoto präsentiert auf "Playing the Piano" seine ganzen Klassiker, die jeder, dem der Künstler bekannt ist, schon oft und in verschiedenen Variationen gehört haben dürfte. Die Stücke sind hier sehr ruhig am Piano gespielt, etwas langweilig vielleicht. Auf jeden Fall eine beruhigende Hintergrundmusik, allemal schön, aber eben nichts Besonderes. Anders das "Bonusalbum" Out of Noise, das bislang nur in dieser Doppel-CD-Version erschwinglich zu kriegen ist. Hier gibt es seit langem neue klassische Stücke. Sie bewegen sich zwischen ruhiger Pianomusik und experimentelleren Soundscapes (Firewater z.B. erinnert etwas an die Zusammenarbeit mit Christopher Willits (Oceanfire)). Es gibt Fieldrecordings und an klassische Minimalisten erinnernde Pianos (erstes und letztes Stück). Insgesamt ein ruhiges und schönes Album, etwas melancholisch, passend zu Herbst- und Winterlandschaften. Schön! |
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Playing The Piano von Ryuichi SakamotoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 7,60 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Auch für Neulinge ein Hörerlebnis vom Feinsten 5 von 5 PunktenGeschenkt bekommen und so den Meister kennen gelernt. Diese Musik hat eine magische Aura. Irre schön, subtil, unaufdringlich und erst beim richtigen Hinhören mehr als nette Untermalung. Und dabei fröhlich und beschwingt. Was Musik so alles kann! Einiges erinnert mich an Steve Reich und trotzdem ist seine Musik für mich unaufgeregter, nicht so vordergründig wie Steve Reich. Also, nur Mut! Verschenkt solche Kunst für die Ohren. Das Beste - und mehr! 5 von 5 PunktenIch kann mich (fast) als Sakamoto-Fan der ersten Stunde bezeichnen. Bis auf die ganz frühen Elektro-Aufnahmen mit dem Yellow Magic Orchestra habe ich alles mitverfolgt und war immer wieder aufs neue von der Vielseitigkeit und Hintergründigkeit begeistert. Speziell in den letzten Jahren war Sakamoto ja geradezu verwirrend vielseitig, mal kam eine schwelgerische Filmmusik, dann ein Bossa Nova-Album, dann wieder ein avantgardistisches Werk. Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt: wo soll das jetzt hingehen? Insofern ist das neue Album eine Offenbarung und eine Überaschung. Als Solo-Pianist spielt Sakamoto hier nochmal bekanntere Titel aus zurückliegenden Jahren. Ganz ohne Firlefanz, traumhaft schön, ohne jemals kitschig zu sein. Weniger ist mehr. Ich empfehle allerdings die Special Edition des Albums, denn auf der Bonus-CD erweitert Sakamoto das Solo-Piano-Konzept um experimentell-elektronische Aspekte. Sehr spannend und stimmungsvoll! |
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Beauty von Ryuichi SakamotoAudio CD von Virgin Rec (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,01 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Zeitloses Meisterwerk 5 von 5 PunktenMit "Beauty" legte Ryuichi Sakamoto auch für mich sein definitives Meisterwerk vor, obwogl ich befürchte, dass er das selbst gar nicht so gern hören würde; und obwohl er selbst auf dieser Platte als Instrumentalist beinah hinter den Kulissen seines Weltkultur-Stilmischgewebes verborgen bleibt. Sakamoto stellt in seinem musikalischen global village interessanterweise keinen Schmelztigel der Kulturen her, sondern er überlagert diesselben, die dann ähnlich wie in einer Traumrealität immer wieder Akzente punktuiert und scheinbar zusammenhanglos in der Vordergrund treten lassen - um sie gleich wieder in den Zwiebelschalen des (Hör-) Bewußtseins zu verbergen. Manchmal ist es schier unfassbar und mit der Ratio eigentlich gar nicht determinierbar, was und wieviel da erklingen mag - man spürt es besser nur, eher man versucht, die Sitar von der Koto zu distinguieren. Man muß der Musik (oder besser sich selbst mit ihr) jedoch schon etwas Geduld geben und sich auf sie einlassen, denn sonst könnte man durch die Intensität der Überlagerungen schon einmal (besonders beim 1. Titel) resignieren und genervt abschalten, ohne die Schönheit dieser Platte erfahren zu haben. Begleitet wird Sakamoto von einer Band, die er nach seiner (ebenfalls recht gelungenen CD "Neo Geo") als Neo-Geo-Ensemble bezeichnet. Die Liste der dieser Gastmusiker und -sänger ist schier endlos, und nur die wichtigsten seien hier genannt: Der Brasilianer Arto Lindsay (Gesang und hauptsächlich Co-Autor der Texte), Brian Wilson (Beach Boys) als Sänger von "Calling From Tokyo", Robert Wyatt, der Inder L. Shankar (Doppel- Violine), Sly Dunbar, Robbie Robertson (The Band), der Westafrikaner Youssou N`Dour, Nana Vascondelos (Percussion), Pino Palladino (Bass)... Herrausragend sind für mich vor allem die japanisch-folkloristisch angehauchten Titel 4. (Asadoya Yunta), 9 (A Pile Of Time -die Musik zum Computerspiel "Jiria"), 10. (Romance) und )11.(Chinsagu no Hana) (beeinflusst von der Okinawa-Kultur, dem musikalischen Schmelztigel Japans) und mit oft beinah schmerzlich-trauriger Schönheit von Yoriko Ganeko, Misako Koja und Sanba Kuzumi gespielt und gesungen (die beiden ersteren Damen haben auch eigene CD`s veröffentlicht). Wer "Beauty" mag, dem seien auch Sakamoto`s "Neo Geo" und vor allem "Heartbeat" (mit David Sylvian) an`s Herz gelegt. Mein Klassiker 5 von 5 PunktenTausendsasse Sakamoto liefert mit diesem Album sein Meisterstück ab. Von der klassischen Musik kommend (insebesondere Debussy und Satie), mega-erfolgreich in den 80ern mit Techno-Pop mit dem Yellow Magic Orchestra und als Solist in allen musikalischen Sparten zu Hause, bietet diese Album für mich den Höhepunkt seines Schaffens. Die perfekte Harmonie, spannungsreiche Pop-Stücke und faszinierende Arrangements. Elemente aus Ost und West in einzigartiger Verbindung ohne den sonst üblichen Worl-Musik-Kitsch. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich die japanische Pressung besorgen: einige zusätzliche Songs, die aber das Album erst vollkommen abrunden. Die Internationale Version ist leider für den vermeintlich westlichen Geschmack etwas poppiger. Zeitloses Meisterwerk 5 von 5 PunktenMit "Beauty" legte Ryuichi Sakamoto auch für mich sein definitives Meisterwerk vor, obwogl ich befürchte, dass er das selbst gar nicht so gern hören würde; und obwohl er selbst auf dieser Platte als Instrumentalist beinah hinter den Kulissen seines Weltkultur-Stilmischgewebes verborgen bleibt. Sakamoto stellt in seinem musikalischen global village interessanterweise keinen Schmelztigel der Kulturen her, sondern er überlagert diesselben, die dann ähnlich wie in einer Traumrealität immer wieder Akzente punktuiert und scheinbar zusammenhanglos in der Vordergrund treten lassen - um sie gleich wieder in den Zwiebelschalen des (Hör-) Bewußtseins zu verbergen. Manchmal ist es schier unfassbar und mit der Ratio eigentlich gar nicht determinierbar, was und wieviel da erklingen mag - man spürt es besser nur, eher man versucht, die Sitar von der Koto zu distinguieren. Man muß der Musik (oder besser sich selbst mit ihr) jedoch schon etwas Geduld geben und sich auf sie einlassen, denn sonst könnte man durch die Intensität der Überlagerungen schon einmal (besonders beim 1. Titel) resignieren und genervt abschalten, ohne die Schönheit dieser Platte erfahren zu haben. Begleitet wird Sakamoto von einer Band, die er nach seiner (ebenfalls recht gelungenen CD "Neo Geo") als Neo-Geo-Ensemble bezeichnet. Die Liste der dieser Gastmusiker und -sänger ist schier endlos, und nur die wichtigsten seien hier genannt: Der Brasilianer Arto Lindsay (Gesang und hauptsächlich Co-Autor der Texte), Brian Wilson (Beach Boys) als Sänger von "Calling From Tokyo", Robert Wyatt (Soft Machine), der Inder L. Shankar (Doppel- Violine), Sly Dunbar, Robbie Robertson (The Band), der Westafrikaner Youssou N`Dour, Nana Vascondelos (Percussion), Pino Palladino (Bass)... Herrausragend sind für mich vor allem die japanisch-folkloristisch angehauchten Titel 4. (Asadoya Yunta), 9 (A Pile Of Time -die Musik zum Computerspiel "Jiria"), 10. (Romance) und )11.(Chinsagu no Hana) (beeinflusst von der Okinawa-Kultur, dem musikalischen Schmelztigel Japans) und mit oft beinah schmerzlich-trauriger Schönheit von Yoriko Ganeko, Misako Koja und Sanba Kuzumi gespielt und gesungen (die beiden ersteren Damen haben auch eigene CD`s veröffentlicht). Wer "Beauty" mag, dem seien auch Sakamoto`s "Neo Geo" und vor allem "Heartbeat" (mit David Sylvian) an`s Herz gelegt. Aufmarsch musikalischer Größen 5 von 5 PunktenWenn Ryuichi ruft, kommen sie gerne. Und dürfen alle überraschend viel ihres eigenen Stils in die Kompositionen des Japaners einweben. So z.B. Youssou N'Dour, der sowohl an der Musik von DIABARAM mitwirkte wie auch die Lyrics in seiner Muttersprache schrieb. Die hervorragenden Session-Musiker Eddie Martinez (Gitarre) und Pino Palladino (Baß) geben sich ebenso ein Stelldichein wie Brian Wilson und Robert Wyatt mit ihren Stimmen, die den Stones-Titel WE LOVE YOU neu interpretieren. Der fast siebeneinhalbminütige Schlußtitel jedoch ist mal wieder ein Beweis dafür, daß Sakamoto die größten Glanzstücke abliefert, wenn er sich auf japanische Traditionals bezieht. CHINSAGU NO HANA geht so was von unter die Haut, daß sich regelrecht ein Film beim Anhören vor den Augen abspult und die Tränen kommen bei soviel klingender Schönheit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Back To The Basics von Ryuichi SakamotoAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 2,76 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBTTB Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich sollten es Fingerübungen werden. Denn Ryuichi Sakamoto war gerade dabei, eine Oper zu schreiben, und musste sich via Notation ein wenig disziplinieren, um das aufwendige Projekt in den Griff zu bekommen. Er komponierte daher 15 Piano-Solo-Etüden zur Auflockerung der Spieltechnik und des Geistes, die er spaßeshalber im Studio archivierte und unter dem Titel Back To The Basic veröffentlichte. Und siehe da, die Japaner hatten Freude daran. Als die Plattenfirma darüber hinaus auf die unkonventionelle Idee kam, eine der verhaltenen Klaviermeditationen als Single zu veröffentlichen, ereignete sich das Unerwartete. Energy Flow wanderte die nationalen Hitparaden hinauf, platzierte sich an erster Stelle und hielt sich dort über Wochen hinweg. Sakamoto, der musikalische Wunderknabe zwischen allen stilistischen Stühlen, hatte es wieder einmal geschafft, die Experten zu verblüffen und die Laien zu begeistern. Dabei ist Back To The Basic eigentlich nichts Neues, sondern eher etwas clever Kombiniertes. Die pianistischen Miniaturen vereinen Einflüsse des europäischen Impressionismus mit minimalistischen, repetitiven Momenten. Man hört Debussy und Ravel hinter den Motiven, vermutet ein wenig Satie und Reich hinter der kargen Struktur und trifft auf eine Prise Keith Jarrett, die die streng gegliederten formalen Gerüste um vitale Impulse ergänzt. Und man sieht förmlich den 48-jährigen Kulturklitterer schmunzelnd am Klavier sitzen, wie er die Klischees der Innerlichkeit aus der Perspektive des geläuterten Postmodernisten humorvoll zitiert. Denn Sakamoto ist ein Schelm, der Industrie und Publikum mit pfiffigen Produkten den Weg in die kommerzielle Zukunft weist. Back To The Basic ist dafür das beste Beispiel. --Ralf Dombrowski 2 Kundenrezensionen:Interessanter Mix 4 von 5 PunktenBTTB ist mein zweites Album von Ryuichi Sakamoto. Ist m.E. ein guter Mix aus jazzigen bzw. eher klassisch-anmutenden Klavierstücken. Das Album "Ryuichi Sakamot plays the piano" gefällt mir allerdings besser. Mehr eingängige Stücke - insbesondere die bekannteren wie The Last Emperor, Merry Christmas Mr. Lawrence etc. Ryuichi Sakamoto - das japanische Multitalent 5 von 5 PunktenKenner der Musikszene wissen die vielseitige Kreativität von Ryuichi Sakamoto schon lange zu schätzen. Er ist ohne Zweifel einer der aufgeschlossensten und talentiertesten Musiker seiner Generation in Japan. Der 1952 in Tokio geborene Japaner verbindet verschiedene Musik-, Kunst- und Technologierichtungen miteinander wie Pop, Klassik, Jazz, Schauspiel, Fotografie, Akustik und Elektronik. Ryuichi Sakamoto ist ein Mensch, der die Fäden der Vergangenheit aufnimmt, um daraus neue Stoffe zu weben. Diese Arbeitsweise liegt auch seinem neuen Klavieralbum "BTTB" Back to the Basic zugrunde. Eine Kollektion hübscher Klaviermelodien irgendwo zwischen Sandmännchen und Satie. Mit "BTTB" stellt das Multitalent seine japanischen Soloklavierkompositionen und das bisher unveröffentliche Stück "Reversing" vor. Sakamoto erfüllte sich mit diesem Album den langjährigen Wunsch eine reine Piano-CD zu produzieren, die dem Zuhörer zeigt, dass ein Klavier experimentierfreudig auf unterschiedliche Art und Weise einsetzbar ist. Dabei greift er Einflüsse von Brahms, Ravel, Satie und anderen auf und entwickelt daraus seine musikalischen Farbwelten. In Japan, wo das Album bereits vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, war "BTTB" ein Erfolg ohnegleichen. Mit der Singleauskopplung "Energy Flow", eine sanft am Klavier getupfte Werbemelodie für Vitaminpillen, führte Sakamoto gar acht Wochen lang die dortigen Single Charts an. In Japan war er damit der älteste Musiker, der je eine Nummer-eins-Hit in den japanischen Charts hatte. Mit allzu großer Experimentierfreude ist Sakamoto allerdings nicht zu Werke gegangen. Er selbst nennt Satie, Debussy und Strawinsky als Bezug. Aber auch Chopin und Claydermann kommen einem beim Hören in den Sinn. Vergleichbar pseudo-klassische Alben haben auch Chick Corea und Keith Jarrett in ihrer post-elektronischen Phase veröffentlicht. Avantgarde ist das bestimmt nicht, wirklich aufregend ist es auch nicht, aber es ist hübsch, sehr hübsch. |
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Ryuichi Sakamoto Soundtracks von Ryuichi SakamotoAudio CD von VirginPreis bei Amazon: EUR 32,99, Angebote ab EUR 18,95 Erscheinungsdatum: Juli 2001 |
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Out of Noise von Ryuichi SakamotoAudio CD von Import (Megaphon)Preis bei Amazon: EUR 34,99, Angebote ab EUR 18,90 Erscheinungsdatum: April 2009 |
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Cinemage von Ryuichi SakamotoAudio CD von Sony Classical (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 4,26 Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEr zählt zu den weltweit erfolgreichsten Soundtrackkomponisten jenseits der Cliquenwirtschaft von Hollywood: Ryuichi Sakamoto. Auf der CD Cinemage präsentiert das japanische Multitalent (Komponist, Dirigent, Interpret, Produzent, Schauspieler, Model) unter anderem einige seiner bekanntesten Filmmusiken in der Orchesterversion: The Last Emperor -- Der letzte Kaiser, für die er 1987 einen Oscar sowie Grammy erhielt, plus der von Little Buddha und Merry Christmas, Mr.Lawrence. Der 1952 in Tokio geborene Künstler war Mitbegründer des Yellow Magic Orchestra, dessen Einfluss auf die Technopop-, Rave- und Ambient-Music-Szene allgemein anerkannt ist. 1983 begann Sakamoto mit dem Komponieren von Filmmusiken. Der ausgezeichnete Score zu The Last Emperor zeigt eindrucksvoll sein Talent, das Zusammentreffen von West und Ost musikalisch in einem Lied dadurch auszudrücken, dass eine asiatische Melodie mit romantischen Orchesterklängen verschmilzt. Ähnlich getragen wie dieses Thema eröffnet der klassisch geschulte Pianist die Komposition zu einem weiteren Bertolucci-Film, Little Buddah, mit einem Adagio. Das Herzstück von Cinemage ist die herzerweichende Titelmelodie zu Merry Christmas, Mr.Lawrence, die es in der aus dem Film bekannten Version mit dem englischen Avantgarde-Pop-Vocalisten David Sylvian (Ex-Japan) zu hören gibt. Außerdem enthält das empfehlenswerte Album (inklusive eines informativen Booklets) den Klassiker "Replica" und das 17-minütige "El Mar Mediterrani", das Sakamoto für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 1992 von Barcelona geschrieben hat. --Thomas Hammerl |
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Casa von Ryuichi Sakamoto & Morelenbaum2, Paula Morelenbaum, R. Sakamoto, Ryuichi SakamotoAudio CD von Scl Col (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 9,12 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2002 |
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ProduktbeschreibungCASA 4 Kundenrezensionen:Jobim à la Schumann 5 von 5 PunktenDiese CD ist genauso traumhaft gut, wie die anderen Rezensenten schon schrieben. Ich will nur noch auf Folgendes hinweisen: Dies hier ist kein reiner Bossa Nova. Hier wird Jobim als klassische Musik interpretiert. Sakamotos Begleitung klingt nach dem von ihm sehr verehrten Debussy. Er meinte in einem Interview, wenn man Jobim spielte wie Schumann, merkte man, dass er besser sei als Schumann. Es ist also eine Geschmacksfrage, ob man den ?klassikoiden" Jobim mag. Die Tempi sind langsam. (Ganz ähnlich wie bei "klassischer" Virginia Rodrigues' Neueinspielungen der Afro Sambas von Baden Powell und Vinicius de Moraes.) Es gibt relativ wenig brasilianischen Rhythmus. Für mich ist die Antwort eindeutig: Bessere Versionen dieser Stücke wird man nicht mehr finden - höchstens andere. Noch eins: Der Sound!!!! Atemberaubend ist noch untertrieben. Und schließlich: Die Live-CDs nicht vergessen, vor allem ?Live in Tokyo 2001" mit einer Menge zusätzlicher Standards gleicher Qualität inklusive Chega de Saudade, A Felicidade und Desafinado. Bossa Nova in Reinform 5 von 5 PunktenSakamoto, Pianist, Komponist und Arrangeur, wurde u.a. durch Filmmusiken für ?Der letzte Kaiser" und ?Merry Christmas, Mr. Lawrence" bekannt. Dieser Sakamoto liefert mit dem Duo Morelenbaum eine wirklich gelungene Hommage bzw. Interpretation der Werke von Antonio Carlos Jobim. Dabei wird der Übervater des Bossa Nova in sehr puristischer Weise - lediglich Piano, Cello, Gesang - interpretiert, was sehr erfrischend, elegant und fein rhythmisch wirkt: Bossa Nova meets Kammermusik. Das Album wurde im leerstehenden Wohnhaus von Jobim bei offenem Fenster aufgenommen, so daß das leise Rauschen von Wind und Meer der Musik eine Extraportion Authentizität vermittelt. Die Stimme von Paula Morelenbaum ist wirklich ergreifend, so daß sich sofort ein gewisses Fernweh nach den Stränden Brasiliens einstellt. Der einzige Nachteil der CD: irgendwann ist auch der letzte Track zu Ende und man befindet sich wieder in der Realität. Es lohnt sich also, die Repeat-Taste zu aktivieren. Und wieder eine Sakamoto-Traumwelt...dieses Mal im Trio 5 von 5 PunktenEin weiteres Versatzstück von Sakamotos Meister-Welten. Die künstlerischen Reisen des japanischen Musikers, Sängers, Komponisten, Produzenten führen von Pop, Filmmusik und Jazz bis zur Klassik. Und jedes Mal - bis auf ganz wenige Aussnahmen in den 80er Jahren - hat der Perfektionist dassselbe Credo: Höchstes Niveau. Ob legendäre Soundtracks wie "Wild Palms" oder "Merry Christmas, Mr. Lawrence", Electronic Beat oder Arrangements zwischen Tradition und Moderne: Sakamoto macht Ernst und beleidigt im Gegensatz zu manch anderem Künstler nicht die Sinne, Produktenttäuschungen nahezu ausgeschlossen. Dieses Mal landet Weltbürger Sakamoto in Brasilien, setzt am Klavier gemeinsam mit dem Künstlerpaar Morelenbaum (eine traumhaft schöne Stimme) Melancholie am Zuckerhut (die gibt es neben RambaSambaauch...) um. Hallo, liebe Compilisten: So kann Chillout auch funktionieren. Mit Leichtigkeit und Perfektion. Diese CD funktioniert sogar bei Schlau-nachdenklich-in-die-Ferne-Guckern, wie wir sie aus der Werbung kennen. Und das könen neben Sakamoto nur wenige.... Casa Morenbaum/Sakamoto 5 von 5 Punkteneine gute idee das morelenbaum und sakamoto miteinander ins studio gegeangen sind. das ergebniss eine zauberhafte cd für träumerrische abende. bozza nova mit den typischen sakamotoelementen und dazu die wunderschöne stimme von paula morelenbaum |
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Koko von Ryuichi SakamotoAudio CD von JapanPreis bei Amazon: EUR 27,99, Angebote ab EUR 12,32 Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
ProduktbeschreibungCD SINGLE |
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Chasm von Ryuichi SakamotoAudio CD von Kontext (Galileo Music Communication)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 8,89 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Musik zwischen modernem Pop und schwieriger Avantgarde 3 von 5 PunktenRyuichi Sakamoto ist ein Künstler mit einem schwer zu greifenden Werk. Das liegt zum einen an den vielen Kooperationen mit anderen Künstlern, dazu Remixe, Alben, die kaum mehr sind als Soundexperimente und Soundtracks, in denen er zum Teil eigenes Material neu überarbeitet. Selbst wenn er ein" normales" Popalbum herausbringt, ist man von der Vielfalt der Ideen schier erschlagen. Nach "Sweet Revenge" und "Smochy" wirkt auch sein neuestes richtiges Studioalbum "Chasm" von 2004 ein wenig zerrissen. Zwischen Pop, Klassik, und elektronischer Avantgarde berührt er verschiedene Stile, schafft aber kein geschlossenes Ganzes, sondern wieder einmal ein Album, das wie eine Collage wirkt. Das eröffnende "Undercooled" zeigt mit japanischem Rap zu traditionellen Geigenklängen famos, wie gut unterschiedliche Stile zusammenpassen, doch schon das zweite Stück "Coro" nervt mit verzerrten Industrialbeats, "War And Peace" ist wiederum eine grandiose atmosphärische Easy-Listening-Meditation über Krieg und Frieden. Soundtrackartige Ambientstücke wie "Only Love Can Conquer Hate" oder "Chasm" sind angenehm, scheinen aber kaum mehr als Klangskizzen zu sein. Höhepunkt, und eines der wenigen Stücke mit richtiger Songstruktur, ist das ruhige "World Citizen" mit Gastsänger David Sylvian. So zeigt sich auch hier der Klangkosmos von Sakamoto als schillernd und facettenreich, und doch wünscht man ihm die Disziplin, auf einem Album eine stilistische Richtung beizubehalten. Hier scheinen sich die verschiedenen Stile eher zu stören statt sich zu ergänzen. So sind die Vorgängeralben "Sweet Revenge" mit seinem entspannten Trip-Hop und "Smoochy" mit brasilinanischem Flair für Popfans wahrscheinlich ergiebiger. |
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