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Produkt-Bild: Songs of Myself

Songs of Myself von Andreas Scholl, Shield of Harmony

Audio CD von Harmonia M
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 12,94

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Songs of Myself

Tracks:

  • Es fuegt sich, do ich was (1. Strophe)
  • Herz, müt, leib, sel
  • Parlamento
  • Frölich, zärtlich
  • Di molen von pariis
  • Mi, mi, sol, fa
  • Grasselik lif
  • Bis grüßt maget reine
  • Durch Barbarei, Arabia
  • Es fuegt sich, do ich was (2. Strophe)
  • Ach senliches Leiden
  • Des himels trone
  • Nu rue mit sorgen
  • Mit ganzem willen wünsch ich dir
  • Kum, libster man
  • Jeloymors
  • Der mai mit lieber zal
  • Vierhundert jar
  • Der oben swebt
  • Es fuegt sich, do ich was (3. Strophe)
  • Wes mich mein bül

2 Kundenrezensionen:

Andreas Scholl und Oswald von Wolkenstein
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr schön! Andreas Scholl singt nicht nur Countertenor, sondern auch Bariton, und besser begleiten als Shield of Harmony und Crawford Young kann man fast nimmer. Eine Freude für alle, die sich für den Liedgesang begeistern! Es ist nicht die übliche Interpretation von Mittelaltergesängen - die kann für manche auch sehr schön sein, ist aber bestimmt nicht so schwungvoll. Hier bei Scholl & Co. kommt Leidenschaft und Fröhlichkeit voll durch zur Überraschung jener, die ein wenig Gejodel zur Laute erwarten würden. Wie für mich, aber ich bin von Ö1 - Radioprogramm in Ö. - aufmerksam gemacht und bekehrt worden!
Mittelalter - senationell neu!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gut is schon das auf dieser neuen CD mit mittelalterlicher Musik nicht gross "Mittelalter" steht. Den das wird staendig verbunden mit schlecht und gebrochen intonierenden und oft burschikos kraechzenden Saengern, mit Musikern die eher in den Zirkus gehoeren als auf Platte und immer versuchen das derbe und lustige Mittelalter zu beschwoeren das es so - vermutlich nie gegeben hat.

Also - gut das diese CD nicht Mittelalter heisst sondern schlicht "Songs of Myself" (Lieder die von mir erzaehlen). Und Andreas Scholl - was soll man ueber diesen unwarscheinlichsten und wohl vielfaeltigsten aller Countertenoere noch sagen das man nicht schon lobend irgendwo gelesen hat? - beschwoert Lieder des Minnesaengers und Cosmopoliten Oswald von Wolkenstein einfach sensationell.

Mit einmal Altus oder sogar mit Bariton Lage (!) zelebriert er die Schoenheit und Faszination dieser Lieder die klingen wie gestern geschrieben. Dabei hilft Scholl das er zwar viel von "Popmusik" versteht sich aber immer klassisch gibt mit Popanspruch. Einfach genial.

Das gleiche gilt fuer die co-genial belgeitenden Musiker von Shield of Harmony die auch die Sporanistin Kathlen Dineen oft im Duett mit Scholl anbieten. Einfach unglaublich. Diese Platte ist eine echte Sensation. Das Mittelalter neu und noch nie dagewesen gehoert und musikalisch neu erlebt und entdeckt. Lieder und Erzahelungen, Songs for Myself, vom allerfeinsten.

SOOOOOOOOOOOOOOOOOFORT bestellen! Es wird jedem zutiefst leid tun der diese Platte nicht im Schrank hat. Einmalig und zum immer wieder und wieder hoeren.
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Produkt-Bild: Crystal Tears (+Bonus-Dvd)

Crystal Tears (+Bonus-Dvd) von Andreas Scholl

Audio CD von Harmonia M
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 11,13

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Crystal Tears (+Bonus-Dvd)

Tracks:

  • Crystal Tears

Produktbeschreibung


CRYSTAL TEARS +BONUS-DVD
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3 Kundenrezensionen:

Ein Ohrenfest für Counter- Fans !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Renaissancemusik im Stile Dowlands oder Byrds erfordert ein schlichtes, stil- und intonationssicheres musizieren. Kombiniert mit einer Counter- Stimme die diesen Namen auch verdient (und nicht nach gequältem Frosch klingt), ergibt sich daraus perfekte musikalische Harmonie.
Das stimmlich versiert dargebrachte pianissimo Scholls sucht in der Stimmwelt seinesgleichen.
Der zur Zeit weltbeste Counter- Tenor hat mit "Crystal Tears" eine seiner schönsten CDs veröffentlicht. Ein Ohrenfest für alle Counter- Fans.
Zum weinen schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jeder der Stings Interpretation der Kompostionen John Downlands gemocht hat, wird dieses Album lieben.
Stings Falsettstimme hat sicherlich ihren Reiz und insbesondere für Rock- und Popfans einen hohen Wiedererkennungswert, aber ein Countertenor von der Klasse eines Andreas Scholl spielt bzw. singt dann doch in einer ganz anderen Liga.
"Crysatal tears" ist der perfekte Name für dieses Album, da es schlicht und einfach zum weinen schön ist.
Blonder Engel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie kann man nur sowas wie "Sting" mit dieser herrlichen Musik verbinden, ihn sogar mit Andreas Scholl vergleichen? Sting ist bei Dowland richtig schlecht. Für Leute, die Musik nach Pop-Gesichern aussuchen mag's ja angehen, auch Teenager sind ein wenig entschuldigt. Aber hier geht's nicht um Pop (nur Schein statt Sein) sondern um Musik.
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Produkt-Bild: Best of Andreas Scholl

Best of Andreas Scholl von Andreas Scholl

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 7,48

Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Andreas Scholl

Tracks:

  • "Ombra mai fù" (Largo)
  • Aria: "Che farò senza Euridice?" (1. Bild)
  • 2. "Ad te clamamus" Allegro (Original Version)
  • Dove sei, amato bene? (Act 1)
  • 1. Stabat Mater
  • 4. "Cum dederit" Andante (Original Version)
  • Lidia, il sonno sai cos'#? (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • "Cara sposa" (ERSTER AKT)
  • Arr. Craig Leon
  • Arr. Craig Leon
  • Arr. Jung Lee, Sonia Slany, Hyun-Sun Na
  • How Sweet The Moonlight [The Merchant of Venice]
  • Original Version
  • Original Version
  • La pietà che ancor non trova (Critical Edition: Dr. Alessandro Borin)
  • "Va'per le vene il sangue" (Critical Ed. Dr. Alessandro Borin)
  • Aure, deh, per pietà (DRITTER AKT)
  • "Al Lampo dell'armi" (ZWEITER AKT)

Produktbeschreibung


BEST OF ANDREAS SCHOLL
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Produkt-Bild: Largo-Ombra Mai Fu (Cc)

Largo-Ombra Mai Fu (Cc) von Fleming, Kozena, Otter, Carreras, Scholl

Audio CD von Wildschuetz
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,42

Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Largo-Ombra Mai Fu (Cc)

Tracks:

  • O had I Jubal's lyre (Part 3)
  • Sinfonia - "V'adoro, pupille" (Act 2)
  • "Ombra mai fù" (Act 1)
  • "Bramo aver mille vite..." (Act 3)
  • No.12 Aria "Cara speme, questo core tu cominci" (Atto primo)
  • Where'er you walk (Act 2)
  • Quando Spieghi (Original Version)
  • Care selve (Act 1)
  • Aria: "Lascia omai" (Original Version)
  • "E pur così in un giorno" - "Piangerò la sorte mia" (Act 3)
  • Lascia ch'io pianga (Act 2)
  • "Vezzi, lusinghe, e brio" (Act 1)
  • No.39 Duetto "Caro, più amabile beltà" (Atto terzo)
  • "Pompe vane de morte!" - "Dove sei, amato bene?" (Act 1)
  • 43. Air: I know that my Redeemer liveth (DRITTER TEIL)
  • 46. Air: Such haughty Beauties (Act 2)
  • Let the bright seraphim (Act 3)

Produkt-Bild: Andreas Scholl Goes Pop

Andreas Scholl Goes Pop von Andreas Scholl

Audio CD von Sony Classical (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 4,97

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Andreas Scholl Goes Pop

Tracks:

  • Overture - Unredeemed
  • Beauty pleasure
  • Never again
  • His voice
  • All beauty must die
  • Occhi del alma mia
  • Everything
  • Blue woman
  • Virtual girl
  • Love winged
  • Sunset bossa nova
  • After great storms
  • The pearl
  • Nives

Produktbeschreibung


ANDREAS SCHOLL GOES POP
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Pop, but not as we know it
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Entschuldigen Sie, dass ich in Englisch schreiben muss!

Andreas Scholl can almost do no wrong in my opinion but I admit to being pretty dubious about the oft-mentioned pop songs, having heard a few snippets here and there of his pop efforts. It's something he's been interested in his entire life but of course is a genre far removed from his other fifty-odd CDs - and there's the problem. I would never normally buy a CD of pop music (and whether it is actually pop music at all I discuss below) but I'm buying it because it's Andreas Scholl and I love his CDs. Probably most of the people looking to buy this CD are Scholl fans, not pop fans; we're probably not the people he wants to buy this CD, we're the wrong market, and reviews like this from lovers-of-baroque may not serve him well. Still, this is a foray into reviewing a genre in which I don't usually review and a CD that's not going on any of my current Scholl playlists, mainly because it doesn't fit. He's an utter master at baroque singing but I'm afraid for me he doesn't work as a pop singer, although the quality of the singing, instrumentation and some of the songwriting means I give it four stars.

Firstly I think the title of this CD is a misnomer. This isn't pop as I know it - I would place it much more in the 'Easy Listening' genre. It is easy to listen to, it works well as background music but it isn't the full, brash, in-yer-face type of bouncy music that I think of when I hear 'pop'. Perhaps this is because pop is more of a British thing and few Germans seem to have been able to crack it (or at least crack the British and American pop charts) and I'm a Brit so coloured by this, but for me this would be better titled "Scholl Goes Easy Listening" - but it'd probably find itself stuck in the discount bins of music shops almost immediately if it were.

Anyway, the album is a live recording from a concert including a large orchestra (the Nürnberger Symphoniker) and Orlando (Roland Kunz), another baroque countertenor who also releases music with his band Die Unerlösten. Scholl has worked with them before on a DVD and many of the songs that featured on that DVD have already been available elsewhere with slightly different arrangements. There's no doubt that all the contributors are excellent musicians/singers but somehow the overall feel is slightly disengaged - the rawness that I expect in pop isn't there.

1. "Overture & Unredeemed" - the beginning sounds like a film soundtrack, then Orlando comes in singing with Andreas Scholl in the background, continuing the film soundtrack feel with some high whistling pipes.
2. "Beauty Pleasure" - Another song with Orlando (Roland Kunz) in the lead and Andreas Scholl singing harmonies. It's another smooth, inoffensive listen but doesn't stay in the memory very long.
3. "Never Again" - this song has appeared before in a few places and this version is more smooth and languid. It sounds a little like you'd hear as background live music in a restaurant. This is a song penned by Scholl (as are several others on the CD) and the lyrics tend to be rather clichéd and cheesy but I do like it!
4. "His Voice" - this song has both Andreas Scholl and Orlando singing and sometimes it's hard to distinguish which is singing. Initially it sounded like background music for a James Bond film but then became more lively before going back to James Bond backing music.
5. "All Beauty Must Die" - this is another song penned by Scholl. It starts off sounding more like classical music before a drum beat comes in and it becomes rather forgettable.
6. "Occhi Del Alma Mia" - this is more 'traditional' Andreas Scholl, making the most of his stunning voice with minimal instrumentation and with much more of a baroque flavour to it than the preceding songs. This is the one I like most so far through the CD.
7. "Everything" - another song penned by Scholl with rather cheesy lyrics (he sings "ain't" but with such good diction, as always, that it sounds rather comical). The tune isn't particularly memorable until the chorus which is much more lively and makes the most of Scholl's upper register when he sings.
8. "Blue Woman" - this song has Orlando as the lead and it's good! It has a slightly mysterious air about it which resolves into a major key for the chorus (where Andreas Scholl does backing vocals) and has a catchy tune thread running through it.
9. "Virtual Girl" - This one is a surprise to start with as Scholl sings the verse in his baritone voice and the chorus in his alto register. He composed the music and lyrics for this song and this song works better than some of the others with more simple arrangements at the beginning.
10. "Love Winged My Hopes" - another film soundtrack song at the beginning but then it livens up with lyrics written by Robert Jones in 1610. However the overall impression is rather 70s disco to me.
11. "Sunset Bossa Nova" - with lyrics and music by Andreas Scholl (who has said in an interview how much he likes the bossa nova beat) this song has a section when Andreas Scholl talks rather than sings and I wasn't sure how well that worked. Still the overall feel is cheerful and it would sound good as background music sitting on a balcony looking over the sea on holiday with a good drink in your hand...
12. "After Great Storms" - This is for me the highlight of the album. The music was written by Orlando to fit lyrics from Thomas Wyatt written in 1540 and it's an atmospheric song with Orlando singing baritone and Andreas Scholl singing alto.
13. "The Pearl" is another Orlando/Thomas Wyatt collaboration (spanning 4 centuries that's quite impressive) with the music rather higher up in the mix than some of the other songs. Andreas Scholl sings most of the song with Orlando providing some backing in the baritone range. This is another good song.
14. "Nives" - another good song to round off the CD with music by Orlando and lyrics by Horace (I presume, the CD inlay says "Horaz" which I assume is the German version of Horace, he of Odes fame).

In conclusion, probably a lot of the people buying this are fans of Andreas Scholl and who want to hear his pop as it's something he frequently talks about in interviews. It will probably be a disappointment to many but it does have its own charms. The "pop" label to my mind is a misnomer but it's not a bad CD for the Easy Listening genre and has a good variety of styles and singing. I hope that the people for whom this genre of music is their thing will find this CD and enjoy it and be introduced to this man's amazing voice; for the baroque Scholl fans it's probably one to miss unless you want a complete Scholl CD collection!
scholl goes pop
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist eine echte Überraschung. Countertenöre und Pop, Sinfonieorchester und Band - eine wirklich ungewöhnliche, aber durchaus gelungene Kombination, die vieles zu bieten hat. Vor allem die wunderbaren Stimmen, phantastische Arrrangements und einen Breitwandklang - wie im Kino! Es überrascht auch, dass die Songs aus der eigenen Feder der beiden Sänger (Andreas Scholl und Orlando alias Roland Kunz) stammen - sie klingen sehr vertraut und schön. Für mich kein Pop, eher Filmmusik. Wohltuend anders.
Gewöhnungsbedürftig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
"Goes Pop" trifft nur wenige Songs dieser Scheibe. Die äußerst hohen Gesangs-Tonlagen sind nun leider gar nicht mein Geschmack; hier fehlt mir der Stimm-Charakter. Orchester klingt gut, kommt aber über die Klangqualität einer CD nicht hinaus. Bei einer SACD erwarte ich mehr
Dynamik, Raum und Details.
Zeitlos, schwerelos
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Andreas Scholl zählt für mich zu den Stars aus der Klassikszene, die bei allem Erfolg überaus sympathisch und bodenständig geblieben sind. Und so großartig seine Auftritte und CDs mit Werken von Händel und Co. auch sind, so scheint er doch auch ganz gerne mit anderen Musikrichtungen zu liebäugeln. Als er vor ein paar Jahren seine CD Wayfaring Stranger" mit schlichten Folksongs herausbrachte, war dies sicherlich für viele eine Überraschung. Nachdem mich dieses Album schon begeisterte, habe ich mich jetzt umso mehr gefreut, dass Andreas Scholl noch mutiger geworden ist und sich in den Bereich der Popmusik gewagt hat. Das Ergebnis ist auch diesmal absolut überzeugend: Der einzigartige, überirdisch schöne Klang der Stimme verbindet sich bei diesen Neukompositionen auf perfekte Art und Weise mit dem Orchester und der Band und hat dabei oft etwas Mystisches, Geheimnisvolles. Manchmal weiß man kaum, ob man etwas ganz Altes, oder etwas ganz Modernes hört, und dann ist die Musik irgendwie fast schwerelos.
Scholl goes Pop
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zwei Countertenöre, eine Band und ein Orchester. Das ist mal was anderes und mehr als ungehwöhnlich. Zeigt aber auch, wie vielseitig gerade Andreas Scholl ist! Die Stimmen harmonieren und die Songs sind richtige Ohrwürmer. Allerdings gehen sie teilweise im doch etwas zu dick aufgetragenen Arrangement unter - da wäre weniger wirklich mehr gewesen.
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Produkt-Bild: Andreas Scholl Heroes

Andreas Scholl Heroes von Andreas Scholl

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,78

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Andreas Scholl Heroes

Tracks:

  • Frondi tenere
  • Ombra mai fu
  • Where'er you walk
  • Such haughty beauties rather move aversion
  • Oh Lord, whose mercies numberless
  • Vivi, tiranno
  • Con rauco mormorio
  • Dall' ondoso periglio
  • Aure, deh, per pietà
  • Pallido il sole
  • Che farò senza Euridice?
  • Al mio ben mi veggio avanti
  • Ah! non turbi il mio riposo
  • Venga pur, minacci e frema

Produktbeschreibung


HEROES

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Wohlwollen der Götter des Musikbusiness gilt zur Zeit dem nach oben strebenden Countertenor-Talent Andreas Scholl. In weniger als einem Monat erschienen zwei Aufnahmen mit seinen Arien. Die erste CD von Harmonia Mundi zeigt einen Scholl mit erheblicher stimmlicher Stabilität: scharfes und empfindliches Phrasieren, kodierte Koloratur und pure, runde Töne mit dem Tick entkörperlichten Heulens, das den Countertenor auszeichnet. Die zweite CD, produziert von Decca, zeigt eine breite Klangpalette von Hasse über Gluck, Mozart und Händel. Sie repräsentiert das Spektrum von Scholls Können im Guten wie im Schlechten. Scholls ausgeprägte Koloratur irritiert den Zuhörer, zwischen den sehr hohen Tönen hört man ein leichtes Quietschen. Die zu zögerlich angestimmten Klänge, die leicht an Joan Sutherlands wundervolle Kombinationen erinnern, werden durch wenig überzeugende Diktion und fehlendes Temperament verschleiert. Diese Defizite führen zu besonderen Verlusten in den Melodien der Rodelinda und des Giulio Cesare, die nur noch die Wirkung durchschnittlicher Pastoräle haben.
Das berühmte "Che farò?" aus Glucks Orpheus und Euridike klingt sogar tötlich selbstschädigend (Roger Norringtons lebhaftes Tempo trägt seinen Teil dazu bei). Demgegenüber steht Scholls brennendes Mitgefühl in "Oh, Lord, whose mercies numberless" aus Händels Oratorium Saul und zwei Arien der frühen Mozartopern. Insgesamt bietet das Album einen runden Überblick über das Repertoire eines jungen aufsteigenden Sängers. Für das Künstlerportrait auf der CD hat der Decca-Fotograf einen Sonderapplaus verdient: Dem schlaksigen Deutschen mit der Nana-Mouskouri-Brille verhilft er zu einem blendenden Auftritt. --Matthew Westphal
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4 Kundenrezensionen:

Engelsstimme
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Andreas Scholl ist einer der besten, wenn nicht der beste Countertenor schlechthin. Wer sich von seiner glasklaren Stimme überzeugen will kommt an dieser CD nicht vorbei. Über die Auswahl der Tracks lässt sich freilich streiten, vielfach scheint die Wahl eines wenig eingängigen Stücks zugunsten der Demonstration technischer Brillanz gefallen zu sein. Aber das bekümmert einen nur wenig, weil man sich dieser Engelsstimme mit dem klaren und sauberen Timbre ohnehin nicht entziehen kann. Darüber hinaus gibt Scholl in Interviews an, gerade mit dieser Plattenfirma einen Deal gemacht zu haben, weil sie ihm weitgehende künstlerische Freiheit gewähren. Das meint man auch zu hören, denn Scholl klingt nie wie einer der arbeitet sondern wie einer der geniesst und dennoch bei allem Gefühl und aller Intensität nie die Intelligenz und Kontrolliertheit aus den Händen gibt, wenn es an die Interpretation geht. Scholl ist das Lieblingskind der Presse, und man versteht auch warum, hört man diese wundervollen Klänge. Beseelter kann ein Mensch wohl kaum singen. Über das Artwork zu streiten scheint mir nicht sinnig. Natürlich sieht man dass hier versucht wurde, Scholl als hippen Typus zu inszenieren der etwas kauziges an sich hat bei dem Versuch die Klassik in unser Zeitalter hinüberzurretten. Aber mal ehrlich: wen interessiert bei dieser Stimme schon das Artwork? Diese CD könnte auch in Tempos gewickelt sein, es wäre dennoch meine liebste.
Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Andreas Scholls Heroes - mein persönlicher Heroe im CD-Regal. Unter allen Barocksammlungen ebenso wie unter der Scholl-Diskographie die in meinem Haus meistgespielte, wohl auch meistverschenkte CD. Scholls klare Stimme - ich zögere nicht, sie ?göttlich" zu nennen. Sowohl Orchester als auch Countertenor agieren pointiert, temperamentvoll und temporeich, mit feinem Gespür für das Dramatische der Oper. Der Vortrag ist kraftvoll in den ?rebellischen", kämpferischen Arien der Heroes (besonders hervorzuheben sind hier Händels ?Vivi, tiranno" und Mozarts ?Venga pur..."), von besonderer Intensität in den Stücken, die die Helden im Liebesleid zeigen. Selten hat mich eine Interpretation von Glucks ?Che farò" mehr berührt, und selbst Händels seit Jahren bei Hochzeiten und anderen Festivitäten abgenudeltes und verkitschtes ?Ombra mai fu" erhält durch Scholl und Norrington wieder neue Qualität. Der englische Text Congreves (aus "Semele"), ohnehin von höchster Poesie, wird durch den Belcanto zu einem ganz besonderen Hörerlebnis (mit hohem Gänsehautfaktor!).
Die Auswahl der Stücke sowie das schöne Konzept, sie unter dem ?Heldenbegriff" zusammenzufassen und diesen wiederum durch die verschiedensten Aspekte zu beleuchten, ist gelungen. Zusammen mit geradezu liebevoll-ästhetisch gestaltetem Textbüchlein und Cover (großes Lob an die Designer für das gelungene Zusammenspiel von ?stylischen" Schwarz-Weiß-Fotografien und edler Typographie!) ergibt sich ein rundes Gesamtkunstwerk, das immer wieder Genuss schenkt.
Noch Zweifelf
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Falls eine noch Probleme mit dem Gesang von Countertenören hat, dann sollte er diese CD anhören. Die mikrosomalen Probleme, die der Profi dort wahrnimmt, werden ihn nicht stören.
Zu aufgepeppt!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ganz schöne Produktion, aber warum kommt das alles so aufgemotzt daher? Sprüche statt Texte, überinszenierte, gekünstelte Fotos - braucht weder die wunderbare Musik, noch der begabte Sänger! Hat etwas Dekadentes!
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Produkt-Bild: Andreas Scholl - the Voice

Andreas Scholl - the Voice von Andreas Scholl, Anonymous, Johann Sebastian Bach, Dietrich [composer] Buxtehude, Antonio Caldara, Andreas Hammerschmidt, George Frideric Handel, Johann Nauwach, Antonio Vivaldi

Audio CD von Harmonia M
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Andreas Scholl - the Voice

Tracks:

  • The Three Ravens
  • Barbara Allen
  • Messiah: Air 'But Who May Abide The Day Of His Coming?'
  • Serse: Sinf
  • Serse. Recitativo: Frondi Tenere
  • Serse: Atto I, Scena 1. Aria: Ombra Mai Fu
  • Cantate, RV 684 'Cessate, Omai Cessate': Largo E Sciolto: Cessate, Omai Cessate
  • Cantate, RV 684 'Cessate, Omai Cessate': Larghetto & Andante Molto: Ah Ch'infelice Sempre
  • Cantate, RV 684 'Cessate, Omai Cessate': Andante: A Voi Dunque Ricorro
  • Cantate, RV 684 'Cessate, Omai Cessate': Allegro: Nell'orrido Albergo Ricetto Di Pene
  • Messe in b: Agnus Dei
  • Stabat Mater (Exc): Eja Mater, Fons Amoris
  • Stabat Mater (Exc): Fac Ut Ardeat
  • Stabat Mater (Exc): Amen
  • Maddalena Ai Piedi Di Cristo. Recitativo Amor Celeste: Di Miei Dardi Possenti
  • Maddalena Ai Piedi Di Cristo. Aria Amor Celeste: Da Quel Strale Che Stilla Veleno
  • Cantate 'Jubilate Domino'
  • Ach Liebste, Lass Uns Eilen
  • Kunst Des Kussens
  • Cantate Profane 'Hercules Auf Dem Scheidewege'. Aria Hercules: Treues Echo
  • Matthaus-Passion. Aria: Erbarme Dich

Produktbeschreibung


The Voice
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Mein Klassiker
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gewiss ist ein männlicher Altus etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Leichtigkeit und die Brillanz, mit der Andreas Scholl die schwindelnden Höhen erklimmt, ist atemberaubend. Der volle, strahlende Klang lässt in diesen Höhen schon mal eine Gänsehaut aufkommen.
Die CD beginnt mit mit zwei englischen Folksongs, die nur von der Laute begleitet sind und der Stimme weiten Raum geben. Sie stimmen den Hörer auf die folgenden Stücke ein, die oft in Originalsprache interpretiert werden, aus Händels Messias (englisch), aus Stabat mater von Vivaldi (lateinisch). Natürlich darf Bach nicht fehlen, Agnus dei, und eine Kantate von Dietrisch Buxtehude. Etwas weltlicher wird es zwischendurch mit zwei Barockliedern von J. Nauwach und A. Hammerschmidt, bevor das "Erbarme Dich" aus der Matthäus-Passion, wiederum von J.S. Bach die CD abschliesst.
Im Booklet findet sich eine Diskographie weiterer CD's von Andreas Scholl. Einzelne Stücke daraus hat der Hörer bereits auf dieser CD auf sich wirken lassen können.
Ich weiss nicht, ob es die Auswahl und die Mischung dieser ausserordentlichen "Voice" ist, oder ob es daran liegt, dass Scholl in jedem vorgestellten Genre so virtuos und leicht die Interpretation des Stückes präsentiert, mit dem Hören dieser Querschnitts-CD bekommt man sofort Lust, sich die anderen CD's auch noch anzuschaffen.
Sinnlich mit ganzer Seele
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Beste aus berühmten Werken, die Andreas Scholl bis zu seinem Wechsel zu Decca eingespielt hat. THE VOICE ist überzeugend durch seine Interpretation und beseelt mit klanglichem Wohlgenuss.
Großartiger Überblick über das Repertoir von Andreas Scholl!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist der beste Einstieg für alle, die sich an eine authentische Interpretation Alter Musik herantasten wollen. Die Stimme von Andreas Scholl fasziniert einen sofort. Hier erhält man einen Eindruck, wie die großen Werke von J.S.Bach, Händel oder Vivaldi klingen können, wenn sie auf höchstem Niveau dargeboten werden. Eine bessere Version des "Agnus Dei" aus der h-moll-Messe von Bach beispielsweise habe ich bisher nicht gehört. Auch das hier eingespielte "Ombra mai fù" von Händel sucht seines Gleichen.
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Produkt-Bild: Mehmet Scholl-Frei Gespielt

Mehmet Scholl-Frei Gespielt von Various

Audio CD von Stereo Deluxe (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,49, Angebote ab EUR 5,54

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Mehmet Scholl-Frei Gespielt

Tracks:

  • Sportfreunde Stiller - Dem Fritz sein Wetter
  • The Decemberists - Sons and Daughters
  • Röyksopp - What Else Is There
  • Teenage Fanclub - It's All In My Mind
  • Mazzy Star - Fade Into You
  • HushPuppies - Bassautobahn
  • Hidden Cameras - The Animals of Pray
  • Fertig Los! - Ein Geheimnis
  • ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Eight Days Of Hell
  • CocoRosie - Rainbowarriors
  • Beirut - Postcards from Italy
  • Peter, Björn and John - Amsterdam
  • Velvet Underground & Nico Sunday Morning
  • Hildegard Knef - Für mich soll's rote Rosen regnen

3 Kundenrezensionen:

Goodbye, DJ Mehmet!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ex-Fußballer Mehmet Scholl hat es nicht immer leicht gehabt: Während seiner gesamten Karriere von mehr oder weniger schweren Verletzungen geplagt, stellte die Musik für den sensiblen Karlsruher einen ständigen Quell von Trost und Energie dar. In München und Umgebung ist er seit vielen Jahren auf Gigs auch kleiner und noch unbekannter Bands anzutreffen, die er stets nach Kräften unterstützte. Kein Wunder also, dass zum Ende von Scholls aktiver Spielerlaufbahn eine Doppel-CD mit seinen Lieblingsliedern erschien. Die Release Party fand übrigens anlässlich der Kinopremiere eines halbdokumentarischen Films statt, der Scholls Leben eindrucksvoll in Szene setzt.

Der dienstälteste und mit fünfzehn Titelgewinnen erfolgreichste Spieler des FC Bayern stellte den Soundtrack des Streifens zusammen. So entstand eine Compilation, die von viel Fachkenntnis auch abseits des Platzes zeugt: Rare Insidertracks von Beirut und den HushPuppies, aber auch Mitsingtaugliches von Hildegard Knef und ein Kultklassiker von Velvet Underground haben es in den Mix geschafft. Die Sportfreunde Stiller reüssieren mit »Dem Fritz sein Wetter«, The Decemberists stellen ihre »Sons and Daughters« vor und Peter, Björn and John entführen uns nach »Amsterdam«. Zurück im verregneten München heißt es dann Abschied nehmen von unserem Mehmet. Da kommt beinahe so etwas wie Wehmut auf und fast könnte einem der FCB jetzt sympathisch werden: Fast!
Hacke, Spitze, eins, zwei, drei!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hier haben wir einen sehr schönen Soundtrack zum Film "Frei: Gespielt" über die Fußballlegende Mehmet Scholl!
Die CD zeichnet sich durch ein interessantes Tracklisting aus: Mit "Sportfreunde Stiller", "Röyksopp", "Hildegard Knef" und "Velvet Underground" wird ein recht breites Spektrum an Musik geboten. Dadurch erhält die CD ihren eigenen Charakter. Dazu gibt es den Kinotrailer zum Film.
Eine eindeutige Kaufempfehlung!
Super Selecao eines Ausnahmefußballers
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Musikgeschmack von Mehmet Scholl ist sehr gut und wird wieder einmal mit dieser CD unter Beweis gestellt. Insbesondere die Titel von Mazzy Star, Hidden Cameras und Beirut zeigen, dass sich Fußballer auch jenseits von Pur & Shakira mit Musik beschäftigen. Uneingeschränkt hörenswert inkl. Kurzkommentaren des Fußball-Stars zu jedem einzelnen Titel.
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Produkt-Bild: Wayfaring Stranger

Wayfaring Stranger von Scholl, Karamazow, Oco

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 5,97

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Wayfaring Stranger

Tracks:

  • Wayfaring stranger
  • Down by the Salley gardens
  • My love is like a red red rose
  • Wild mountain thyme
  • Henry Martin
  • Charming beauty bright
  • I will give my love an apple
  • She moved through the fair
  • Blow the wind southerly
  • Wife of Usher's well
  • I loved a lass
  • Pretty Saro
  • Down in yon forest
  • Barbara Allen
  • Ragge taggle gypsies o
  • Annie Laurie
  • Black is the colour of my true love's hair
  • Lied vom Mississippi
  • Heil Dir Columbus

Aus der Amazon.de-Redaktion


Popmusik ist im künstlerischen Werdegang des Countertenors Andreas Scholl keineswegs ein Fremdkörper: Vor seiner großen Klassik-Karriere hat er sich schon einmal in diesem Genre bewegt, wie er im Amazon-Interview mit einer gehörigen Portion Selbstironie und nicht ohne nachdenklichen Unterton erzählte. Ob aber die vorliegende CD mit Folksongs in "modernen" Arrangements nun etwas mit der Popmusik-Produktion zu tun hat, die er im genannten Interview für dieses Jahr ankündigte, bleibt ungewiss. Immerhin wollte er dafür ja eigene Stücke schreiben und erklärtermaßen "kein Crossover machen" und sich nicht an die Klassik-Käufer wenden. Nun ist es doch irgendwie passiert.
Einerseits knüpft Scholl an klassische Traditionen an, wenn er sich bei der Auswahl der Stücke etwa am Repertoire des Countertenors Alfred Deller orientiert, oder wenn er mit dem in der ersten Strophe unbegleitet vorgetragenen "Blow the wind southerly" Bezug auf die lang verstorbene englische Altistin Kathleen Ferrier nimmt (auch sie sang dieses Lied so, allerdings unvergleichlich viel schwermütiger und tiefgründiger). Andererseits lässt er sich von dem Produzenten der Popgruppe Blondie Arrangements komponieren, die sich bei erklärter Absicht, nicht "im altmodisch klassischen Stil" daherzukommen, streckenweise im stilistischen Niemandsland bewegen: Traditionell klassische Satztechnik wird bewusst ausgehöhlt, indem logische Vorhaltsbildungen vermieden und Farbe gebende Terzen oder Septimen ausgespart werden. Stattdessen kommen im klassischen Satz verpönte Elemente wie offene Parallelen unter den Stimmen ganz gezielt zum Einsatz. Das Ergebnis ist oftmals ein recht strohiger, leerer Klang. Wie man einfach und unprätentiös, aber nicht simpel komponiert, demonstrierte etwa Benjamin Britten mit seinem Satz von "Down by the salley gardens" -- ob Craig Leon den kennt?
Andreas Scholl, daran besteht kein Zweifel, singt sehr schön und ausdrucksvoll, und er vermag die oftmals dornigen Arrangements zu veredeln -- aus der Sicht des klassischen Hörers jedenfalls. Auf eine andere Idee brachte mich allerdings ein Freund, der im Pop zu Hause ist: Eine raue, "unreine" Stimme wie etwa diejenige von Tom Waits hätte diesen Arrangements deutlich besser getan. Andreas Scholls unvermittelte Verwendung seiner "normalen" Bruststimme in einem der Lieder ist ein viel versprechender Schritt in diese Richtung des bewussten Verfremdens und Aufrauens der allzu glatten Oberfläche, zu welcher übrigens auch die klassischen Instrumente -- ein weiterer Crossover-Aspekt -- beitragen.
Aber bei so vielen Änderungsvorschlägen hätte man vielleicht gleich eine ganz andere CD machen müssen, ohne Scholl, ohne das Orpheus Chamber Orchestra. Zumindest sei eine frühere CD von Andreas Scholl zum viel sagenden Vergleich empfohlen: 1996 nahm er Englische Folksongs und Lautenlieder in "konventioneller" Art und Weise nur mit Lautenbegleitung auf. Eine Produktion, bei der mir persönlich wohler ist. --Michael Wersin
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5 Kundenrezensionen:

mal was anderes....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den vernichtenden Kritiken nicht anschließen...was erwarte ich denn, wenn ich ein Album von Andreas Scholl kaufe? Eine wunderschöne Stimme und schöne Arrangements. Bei aller Liebe zur "ernsthaften, klassischen" Musik aber wenn ein Album im Titel die Beschreibung "Folksongs" trägt, was wird zu hören sein? Eben. Folksongs, interpretiert von einem der besten Countertenöre der Gegenwart. Für alle Unsicheren - Amazon wie auch itunes bieten eine großzüge Reinhörmöglichkeit an - ich empfehle, diese zu nutzen.
Besonders interessant fand ich 2 Lieder in denen Andreas Scholl die Gelegenheit bekommt, seine (durchaus angenehme) Baritonstimme zu zeigen, Henry Martin und Wraggle Taggle Gypsies. Also, meine ernsthaften Musikkritiker, nicht alles gleich in Grund und Boden verdammen, was den "Mainstream" verläßt, am Besten vorher anhören, ob`s gefällt und es wird keine "Enttäuschungen" geben.
Gudrun
Traumhaft schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der wohl beste Countertenor seiner Zeit leiht seine Stimme irischen, englischen, schottischen und amerikanischen Volksliedern. Zwar mag die Musik im ersten Moment befremden und Stimme und Repertoire nicht zusammen passen, beschäftigt man sich jedoch länger damit, passiert großartiges. Eine vollkommen neue Welt eröffnet sich, man schwebt förmlich dahin und entspannt sich vollkommen. Wunderschön!! Beste Beispiele ist "My love is like a red red rose" und "Down in yon forest". Besonders aufregend wird die Cd, wenn Scholl während zweier Lieder ("Henry Martin" und "The wraggle, taggle gypsies, o!") in seinen "natürlichen" Bariton fällt. Eine Abwechslung, die überrascht und gefällt. Diese Cd ist definitiv eine der Entdeckungen des Jahres für mich gewesen.
Überirdisch - Achtung macht süchtig!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist wohl wieder eine der Aufnahmen, die man entweder total liebt oder kaum ertragen kann.
Die Auswahl der Lieder ist vielleicht ungewöhnlich für Andreas Scholl und eine gewisse Gefahr ins Kitchige abzugleiten kann man nicht verneinen.
Aber laut einer Website ist er ein religiöser Mensch und er möchte vor allem Lieder singen. Also für mich ist das Album damit durchaus stimmig.
Nur wenn man "Wayfaring Stranger" für ein trauriges Wanderlied oder etwas ähnliches hält, dann wird man nicht nur dieses Lied sondern auch viele der anderen Lieder in dieser Form nicht mögen.

Das dies ein Konstrukt der Plattenindustrie sein soll, ist abwegig.
Ich glaube viele Künstler haben oft den Wunsch aus der Schublade, in die sie von vielen Leuten gesteckt wurden ab und zu herauszukommen und mal etwas ganz anderes auszuprobieren.

Außerdem singt Andreas Scholl diese "einfachen" Folksongs und Traditionals natürlich in einer sehr eigenen Interpretation. Wenn man durch wen auch immer auf eine bestimmte Interpretation geprägt ist, ist es sicherlich schwierig eine neue Interpretation zu mögen.
Ich empfehle: Einfach immerwieder hören. Irgendwann machts klick und dann will man die Platte gar nicht mehr rausnehmen. So war es jedenfalls bei mir.

Wenn man völlig unvoreingenommen an diese Aufnahme herangeht, dann muss einen "Wayfaring Stranger" eigentlich umhauen.
Für mich ist das wie wunderschöne (vielleicht ab und zu auch leicht kitschige) Filmmusik und dann erhebt sich darüber die beste Countertenorstimme der Welt - fantastisch!
Für mich klingt es einfach überirdisch.
Ich hör die Platte jetzt hintereinander mind. zum 10. Mal. Am Anfang gefiehlen mir eigentlich nur "Wayfaring Stranger", "Blow the wind southerly" und "The wraggle taggle gypsies, o!" - mittlerweile ist es eher umgedreht. Mir gefallen alle Lieder sehr gut, außer "The wife of usher's well".

Meine Meinung: Geniales Album!
Unter Wert verkauft
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Über die Qualität der Stimme von Andreas Scholl auch nur ein Wort zu verlieren wäre überflüssig, aber irgendwie wird man beim Anhören dieser CD den Verdacht nicht los, dass jemand versucht damit möglichst schnell, möglichst viel Geld zu verdienen.
Die hier gebotenen Songs werden - wie nicht anders zu erwarten - allesamt anrührend schön präsentiert. Trotzdem will der fade Beigeschmack einfach nicht weichen, dass Andreas Scholl wesentlich mehr als puren Schönklang zu bieten hätte und aus vermarktungstechnischen Aspekten sich hier letzendlich unter Wert verkaufen muss.
ganz unvoreingenommen...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
im Gegensatz zu all den anderen Rezensenten bin ich weder mit klassischen Arrangements vertraut noch mit anderen Vergleichsmöglichkeiten "geschlagen". Dies war meine erste Andreas Scholl-CD (zwei weitere folgten), und ich war fasziniert vom Klang der Stimme und der Genauigkeit der Arrangements, die, wie ich finde, eine sehr präzise Balance zwischen Stimme und Orchester ergeben. Ob die vorliegenden Umsetzungen "werktreu" sind, interessiert mich ehrlich gesagt herzlich wenig. Scholl hat seine ganz eigene, zu seiner Stimme passende Interpretation geschaffen, und die ist schlicht ein ganz großes Stück Musik.
Unvoreingenommen reinhören! Man wird diese Platte lieben oder ablehnen, dazwischen gibt es vermutlich nicht viel.
Ich jedenfalls liebe sie - und das schon seit drei Jahren.
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Produkt-Bild: Arias for Senesino

Arias for Senesino von Andreas Scholl, Ottavio Dantone, Accademia Bizantina, Ottavio Dantone, T. Albinoni, D. Scarlatti, Porpora

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,83, Angebote ab EUR 5,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Arias for Senesino

Tracks:

  • "Bel contento" (Original Version)
  • Pompe vane di morte! (Act 1)
  • Dove sei, amato bene? (Act 1)
  • "Stelle ingrate" (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • "Selvagge Ameiità (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • "Discordi pensier" (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • "Del ciel su sui giri" (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • "Fosti caro" (Critical Edition Dr. Alessandro Borin)
  • Dall'ondoso periglio (DRITTER AKT)
  • Aure, deh, per pietà (DRITTER AKT)
  • Al lampo dell'armi - Mora Cesare, mora! (ZWEITER AKT)
  • "Cara sposa" (Act 1)
  • "Va'per le vene il sangue" (Critical Ed. Dr. Alessandro Borin)

Produktbeschreibung


ARIAS FOR SENESINO

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als der Countertenor Andreas Scholl einst ein Konzert in Kuala Lumpur gab, fing eine Dame in der zweiten Reihe an zu lachen. Auch die mitleidige Bemerkung: ?Eine schöne Stimme hat er ja. Aber ein armer Kerl bleibt er trotzdem!" hat Scholl schon über sich ergehen lassen müssen. Noch ist nicht ganz ins Bewusstsein der Mehrheit gedrungen, dass man heute nicht mehr entmannt werden muss, um die schöne hohe Knabenstimme zu erhalten, wie einst zu Lebzeiten von Händel und seiner großen Muse, dem Kastraten Senesino. Senesino (etwa 1680 - 1758), der bürgerlich auf den Namen Francesco Bernardi hörte und aus Siena stammte, wurde seinerzeit wie ein Popstar gehandelt. Dank seiner Stimme ersang er sich ein Vermögen von 15.000 Pfund - eine für damalige Verhältnisse ungeheure Summe - und trieb so manchen Impresario durch seine Gagenforderungen in den Ruin. Senesinos Erbe: ein ungeheures Repertoire, das mehrere CDs füllen könnte. "Wenn ich?s schaffe, bis zum Ende meiner Karriere alle Senesino-Arien gesungen zu haben, oder mindestens fast alle, das wäre ?ne schöne Sache", sagt Andreas Scholl.
Den Beginn macht er jetzt mit dieser CD, die zur Hälfte Arien aus den bekannten Händel-Opern ?Cesare?, ?Rinaldo? und ?Rodelinda? enthält, aber auch sechs wunderbare Arien von Tomaso Albinoni, Alessandro Scarlatti, Antonio Lotti und eine Arie aus der Oper "Il trionfo di Camilla" von Nicola Porpora, die letzte Rolle, die Senesino wenige Jahre vor seinem Tod verkörpert hat. "Insgesamt kann man sagen, dass alles, was Händel für diesen Senesino, den berühmtesten Altkastraten seiner Zeit geschrieben hat?, sagt Scholl, ?alle 17 Hauptpartien, wenn auch nicht alle Titelrollen, meiner Stimme sehr gut liegen." Uneitel indes Scholls Gesang: von betörender Schönheit, ohne dass Scholl sich selbstverliebt im bloßem Wohlklang seiner Stimme verlieren würde. Er ist ein Meister der auf- und verblühenden musikalischen Momente, hochvirtuos und brilliant in den Bravourstücken, anrührend, ohne Sentimentalität in den schwermütigeren Gesängen, dabei immer vibrierend und intensiv. Unmöglich sich dem Sog dieser Kunst zu entziehen. --Teresa Pieschacón Raphael
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5 Kundenrezensionen:

Mitleid bekommt man umsonst, Neid muss man sich verdienen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Scholl ist ein Ausnahmekünstler, und das bestätigt er mit dieser Aufnahme aufs Schönste. Dass er mit seinem Erfolg dem einen oder anderen "Bliemchenkaffe-Spezialisten" auf die Füße tritt, braucht ihn - und auch uns an Gesangskultur Interessierte - nicht zu kümmern. Wer für diese CD meint nur einen oder zwei Sterne vegeben zu können, muss sich fragen lassen, wo er denn in Relation dazu die Bocellis, Potts und Rieus dieser Welt verortet.
Über jeden Zweifel erhaben.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Andreas Scholl ist zweifellos die außergewöhnlichste Counter-Stimme die jemals auf Tonträger aufgenommen wurde. Im direkten Vergleich können die Konkurrenten weder in der Makellosigkeit noch in der Interpretation mithalten. Das schafft Missgunst, wie man hier deutlich an einigen unqualifizierten Kommentaren ablesen kann. Im Zweifelsfalle sollte sich der Interessent selbst überzeugen ob solch üble Beschimpfung gerechtfertigt ist.
Mein knappes Urteil: Wunderbare Interpretation ohne jede Effekthascherei.
Des Gärtners Blumen...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Des Gärtners Blumen...

Allen Unkenrufen zum Trotz, legt Andreas Scholl mit "Arias for SENESINO" ein majestätisches Album vor!
Die Kritik an Scholl, die seit seinem Wechsel zu einem Major-Label immer wieder laut wird,
er singe nicht mehr mit der alten, intensiven Ausdruckskraft wie zu der Zeit, als er noch bei einer kleineren Plattenfirma unter Vertrag war,
und sein künstlerischer Anspruch sei seitdem dem Kommerz gewichen, ist für mich unverständlich und absolut nicht gerechtfertigt!
Wenn einem diese Art von Musik nicht gefällt, ist es das Eine,
sicher aber liegt es dann nicht an der Qualität des Gesangs oder an mangelnder Ausstrahlungskraft Scholls, sondern wohl vielmehr daran,
daß es leider immer wieder Leute gibt, denen es nicht schmeckt, wenn andere Menschen in ihrem Tun erfolgreich sind,
und da kommt dann schonmal Mißgunst auf...
Aber wie heißt es so schön:
"Der Neider sieht nur die Blumen, jedoch nicht den Gärtner"!
Das Kunst allerdings wirklich von Können kommt, beweist Scholl einmal mehr mit dieser ausgefallenen, kunstvollen CD-Einspielung.
Kommerz kann man hier weder der Auswahl der Stücke vorwerfen, noch deren Umsetzung oder den wunderbaren Arrangements.

( ...Allein die Verallgemeinerung, lieber Rezensent "Michael", daß die "Musik-Freunde" von Herrn Scholl ohne Kritikfähigkeit alles annehmen,
was man ihnen vorsetzt, ist eine überhebliche, voreingenommene Unterstellung. In den häufigsten Fällen verhält es sich jedoch tatsächlich so,
daß der Konsument bei Scholl-Einspielungen sicher nicht enttäuscht wird, er also tatsächlich gefahrenlos "blind" kaufen kann!...)

Wenn also etwas wirklich gut ist, sollte man es dann auch vorbehaltlos anerkennen können - da muß der "selbsternannte Fachmann" nicht fadenscheinig mit der Brechstange nach Dingen suchen, die ihm vielleicht nicht so zusagen - Dinge, die mit der Kunst und dem Können Scholls ohnehin nichts zu tun haben....
...So mißfällt vielleicht dem Einen die Vermarktung, dem Anderen gefällt unter Umständen die "neue Präsenz" nicht, und dem Nächsten paßt vielleicht die Tatsache nicht, daß Scholl nun endgültig kein Geheimtipp mehr ist, er nun "seine Entdeckung" mit Anderen teilen muß...
Wenn man allerdings die Dinge nur von einer solchen Warte aus betrachten will, kann man wohl lange darauf warten,
daß sich je soetwas wie Genuß einstellt...
Für den Genießer jedoch ist die Auswahl der einzelnen Lieder und deren Interpretation über jeden Zweifel erhaben. Denn hier wird kein abgedroschenes Allerlei serviert, welches man in anderer Form schon zig mal in seiner Sammlung hat. Nein, diese Auswahl ist individuell, anspruchsvoll und gleichzeitig einprägsam und melodisch.

Wer Andreas Scholl in jüngster Zeit einmal live erleben konnte, wird feststellen, daß "künstliche Aufregung" das Letzte ist,
was er benötigt oder für sich in Anspruch nimmt,
und sein Publikum weiß sehrwohl zu schätzen, wie Scholl sich absolut bodenständig und ungekünstelt in seine Lieder einfühlt!
Sein Gesang ist nach wie vor sehr klar und sauber, mit hohem künstlerischen Anspruch und klingt dennoch leicht, warm und tief emotional!
Abgewirtschaftet ist da gar nichts! Aber naja, der Neid, der Neid und die damit verbundene Unfähigkeit, nicht genießen zu können - Schade!

"Arias for SENESINO" - Anspieltipps:
-Bel contento - Händel (Lied Nr.1)
-Dove sei, amato bene? - Händel (Lied Nr.3)
-Discordi pensieri - A. Lotti (Lied Nr.6)
-Aure deh, per pietà - Händel (Lied Nr.10)
Ohrenschmaus pur!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist nicht die erste CD von Scholl, die ich gekauft habe. Ich halte ihn für einen der besten Counters, die es zur Zeit gibt - wer barocke Musik so hören möchte, wie sie sich (vermutlich) damals anhörte, als Kastraten diese Arien sangen, der wird hier sehr gut bedient.
Scholl hat, neben Kowalski und Daniels, sehr viel dafür geleistet, daß wir Barockmusik heute wieder so hören können und wollen - schon dafür gebührt ihm Anerkennung und Dank. In München können wir gottseidank an der Nationaloper sehr viel Barockoper life erleben und so unser Ohr schulen. Und dann zuhause weitermachen...

Scholls Stimme hat auch in der Höhe Wärme, er hat viel Ausdruck. Die Zusammenstellung hier (bekannte Bravourstücke und unbekanntere Schmuckstücke) finde ich sehr gelungen. So kann man neben Vertrautem (v. a. die Händel-Arien) auch Entdeckungen machen.

Wie wunderbar, wenn die CD eines Counters Hitparaden-Qualitäten entfaltet und erfolgreich ist - wo ist das Problem? Ich finde es prima, daß er es schafft, Klassik - noch dazu die schwierigere Barockmusik - aus dem Intellektuellen-Ghetto rauszuholen. Ich weiß schon eines: auch seine nächste CD wird in meinem Musikschrank stehen!

FAZIT: für Freunde barocker Musik ein Muß.
Albern
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Was soll eigentlich diese künstliche Aufregung über Andreas Scholl? Er hat sich für den Weg der kommerziellen Unterhaltung entschieden, dass ist doch sein gutes Recht. Er genügt künstlerischen Ansprüchen damit nicht mehr - was ohrenfällig ist - aber seine Fangemeinde ereifert sich blind und unkritisch. Was soll das? Ist doch schön, wenn sie für den Jungen schwärmen. Aber musikalisch hat er abgewirtschaftet.
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