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Liebe Alte Weihnachtslieder von Prey, Schreier, WunderlichAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,36 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1995 |
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2 Kundenrezensionen:Wie zu Großmutters Zeiten 5 von 5 PunktenKeineswegs verstaubte sondern wunderbare zeitlose Weihnachtslieder, bei denen sicherlich auch alte Erinnerungen wieder auferweckt werden. Sehr traditionelle Interpretation mit einwandfreier Qualität. Nur das Rauschen der Schallplatten von früher muss man sich selber dazudenken... Liebe alte Weihnachtslieder 5 von 5 PunktenDer Titel stimmt voll und ganz. Wer klassische Weihnachtsmusik mag wird seine Freude haben. Die Mischung aus Bläser der Berliner Philharmoniker, Dresdner Kreuzchor mit hervorragender muskalischer Begleitung, Orgel und Gesangsdarbietungen von Peter Schreier sind hervorragend. Nicht zu vergessen das Duo Fritz Wunderlich (Tenor) und Hermann Prey (Bariton) mit musikalischer Begleitung - ein Dream-Team. Sehr empfehlenswert. |
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Matthäus-Passion/Mauersberger von Rudolf Mauersberger, Peter Schreier, Dresdner Kreuzchor, Erhard Mauersberger, Theo Adam, Hans-Joachim Rotzsch, Thomanerchor LeipzigAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,11 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
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ProduktbeschreibungMATTHÄUS-PASSION/MAUERSBERGER 5 Kundenrezensionen:"Musikalisches Hörspiel" mit Referenzcharakter 5 von 5 PunktenBei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um eine Einspielung in der ungebrochenen nicht historisierenden ostdeutschen Aufführungstradition bachscher Vokalwerke. Die Aufnahme entstand für das DDR Label Eterna. Aufnahmejahr ist 1970. Zu dieser Zeit war der Markt noch nicht überflutet mit Einspielungen sog. authentischer Aufführungspraxis. Wer eine nicht historisierende Einspielung sucht kommt an dieser nicht vorbei. Hervorragende Solisten und Peter Schreier als Evangelist gestalten die Matthäuspassion zu einer spannenden Geschichte. Die Textverständlichkeit ist hervorragend. Rezitative Anteile sind räumlich im Klangbild verteilt, so dass man durchaus von einem musikalischen Hörspiel sprechen kann. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist der Umstand, dass die Tontechniker um die doppelte Orchester-und Chorstruktur des Werkes deutlich hervorzuheben gelegentlich eine allzu scharfe rechts/links Trennung gewählt haben. Stereophonie und Matthäus Passion sind schon immer schwer ideal zu vereinen. Bei vielen Arien kommt die Begleitung aus einem Kanal und der Gesang aus dem anderen. Bei der jeweils nächsten Arie ist es umgekehrt. In unterschiedlicher Intensität wird der Klang auch in den luftigen Raum zwischen den Lautsprechern ausgebreitet. Auch wenn der ein oder andere Chor eine Gruppe ( Jünger, Priester, Volk etc.) darstellt, kommt der Klang oftmals nur unmittelbar aus dem rechten oder linken Lautsprecher. Das strengt beim hören etwas an und irritiert anfänglich. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an die etwas antiquiert wirkende Abmischung. Nein, man merkt , dass die Tontechniker bewusst in die Aufführungsabsichten der Gebrüder Mauersberger einbezogen wurden. Denn letztendlich hat Bach die doppelte Besetzung nicht gewählt, um mehr Klangvolumen zu erzeugen, sondern um eine Art Dialogprinzip einzuführen. Mehr als entschädigt wird man allerdings durch die Chöre und Choräle sowie jene Partien, an denen beide Orchester beteiligt sind, welche den gesamten Klangraum einnehmen. Die Chöre etc. setzen sich dadurch dramatisch von den Arien ab. Dies schafft Spannung und verstärkt den von mir beschriebenen "Hörspielcharakter". Unter allen anderen Aspekten betrachtet ist die Klangqualität hervorragend, denn man muss bedenken, die Aufnahme ist 38 Jahre alt. Interpretatorisch ist dies eine Referenzaufnahme. Wer gerne undogmatisch und vergleichend hört, der kommt um diese preisgünstige Einspielung nicht herum. Und zum Thema Knabenchöre sei gesagt, die Jungs hier singen, sie schreien nicht! Die Aufmachung ist edel: Dreifach Digipack im Papp-Samtschuber mit silberner Beschriftung. Booklet in Deutsch und englisch. Herausragende Interpretation 5 von 5 PunktenMit dieser Aufnahme der Mätthäus-Passion von Bach mit den Thomanern und dem Kreuzchor ist den Gebrüdern Mauersberger eine herausragende Interpretation dieses unvergleichlichen Meisterwerkes gelungen. Das Gwandhausorchester spielt nahezu perfekt, der Chor besticht durch eine reine Intonation und gewaltigem Ausdruck bei den Chorälen. Die Soli sind mit Schreier, Adam und co hervorragend besetzt und sind durchweg von ergreifender Schönheit. Jeder der die Matthäuspassion kennt, wird wissen, dass die Schönheit dieses Werkes schier unbeschreiblich ist. Die vorliegende Aufnahme ist nicht nur musikalische sehr gut, sondern steht auch in einem vernünftigen Preis - Leistungs Verhältnis. Viel Freude beim Höhren. Mauersberger; Stolte: Burmeister; für Bach SEHR geeignet 5 von 5 PunktenKann mann Annelies Burmeiser der Aria "Erbarme dich, mein Gott" oder Adele Stolte der Aria "Du lieber Heiland Du" singen hören ohne tief, bis zu Tränen, gerührt zu werden? Auch das ruhige Tempo dieser Ausführung kommt der Gefühlstiefe sehr zugute, und macht das hören dieser Aufnahme fast ein Religiöse Erfahrung, wie es selbstverständlich auch gemeint ist! Dieser vorzügliche Ausführubng zeigt, dass der "Matthaus" doch gewiss sehr ruhig ausgeführt werden soll. Dieser Aufnahme ist Balsam für die Seele! Musik mit echter Weihe. Ausgezeichnete Interpretation, Aufnahme und Verarbeitung 5 von 5 PunktenDiese Version des Matthäus-Oratoriums ist die beste, die mir je begegnet ist. Die Stimmen sind klar und verständlich, die Instrumente sind nicht zu laut, kein Sopran, der die Ohren zum bluten bringt, anstatt sie mit schönen Tönen zu erfreuen. Auch die Tempi sind passend gewählt, nicht zu schnell und meist auch nicht zu langsam. Auch die Aufnahme ist sauber, ohne störende Geräusche und mit brillianten Höhen und schönen Tiefen. Was noch positiv zu erwähnen wäre, ist die ausgesprochen hübsche Verpackung mit aufwendigem Stoffbezug und Silberprägung sowie ausführlichem Libretto und hübsch gestalteter Box. Auch für die Augen schön... 5 von 5 PunktenMusikalisch 1A - was erwartet man sonst von Rudolf Mauersberger, Hans-Joachim Rotzsch und Peter Schreier mit den Kruzianern. Nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Augen ist dieser CD-Box-Set wunderschön! Die samtartige Schachtel, schöne Passionsbilder auf dem CD-Box, etc. Ich bin so glücklich, dass ich heute dieses CD-Set in der Hand halte und die Musik höre. |
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Weihnachtsoratorium (Gesamtaufnahme) von Julia Hamari, Wolfgang SchöneAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 1985 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
5 Kundenrezensionen:Gut zu hören... 3 von 5 Punkten... aber sicherlich nicht das Highlight unter den Einspielungen des Weihnachtsoratoriums. Ausnahme - wie fast immer - Peter Schreier, er ragt eindeutig aus der Besetzung hervor, auch wenn die Solistenriege insgesamt auf hohem Niveau daherkommt. Die Tempi sind stellenweise doch arg betulich - so wirken insbesondere sämtliche Alt-Arien und auch das Accompagnato Nr. 3 ziemlich einschläfernd. Es muß nicht immer Gardiner-High-Speed sein, aber ein bißchen mehr Fluß hätte auch vielen Chorälen nicht geschadet. Immerhin: Wer tatsächlich noch kein Weihnachtsoratorium im Schrank stehen haben solle, der macht hier sicherlich nichts falsch. Man könnte sich aber sicherlich auch mal bei Gardiner, Koopman oder der neuesten Einspielung von Harnoncourt umhören. erstklassige Aufnahme 5 von 5 PunktenIch bin zwar kein Spezialist in Fragen Musik, schon gar keiner im Hinblick auf die Bewertung verschiedener Aufnahmen, doch diese hat mich ganz und gar überzeugt. Dabei kenne ich - nicht zuletzt aufgrund meiner Suche nach einer geeigneten Version - auch andere Aufnahmen, die teilweise erscheckend in der Qualität variieren - was vor allem für die Solisten gilt. Doch hier klingt der Sopran klar, der Bass solide (wie gesagt: so beschreib ich das als Laie), das Orchester voll, und doch transparent. Und für diesen Preis ist das Weihnachtsoratorium ein absolutes Schnäppchen! Das ist los mit der Welt - es gibt verschiedene Meinungen 5 von 5 PunktenDa ich sowohl die Rilling-Einspielung wie auch die Gardiner-Einspielung besitze, möchte ich diese Rilling Aufnahme wärmstens empfehlen. Sie ist nie langweilig, sie klingt immer schwungvoll und richtig. Gardiner dagegen klingt viel oft hektisch und gejagt, ja fast schon abgehackt. Eine der schwächeren Einspielungen von Gardiner, weil er sich allzu oft der Verlockung hingibt, im Mördertempo durch die Stücke zu jagen. Exemplarisches Beispiel: Einleitungschor "Ehre sei Dir Gott" aus dem 5. Teil. Das gleiche klingt bei Rilling entspannt aber schwungvoll, der Chor ist (wie immer) ausgezeichnet (die hohen a's der Sopranistinnen sind einfach allererste Sahne) und angenehm groß besetzt. Es ist ein Chor und nicht, wie bei vielen (auch Gardiner) anderen Originalbesetzungen eine kleine Sammlung von Solisten. Vielleicht findet man Rilling langweilig, wenn man das WO selbst schon tausend mal gesungen hat (obwohl ich es selbst schon oft gesungen habe und das nicht nachvollziehen kann) - aber das ist dann eine Einzelmeinung. Das Ensemble spielt ausgezeichnet, die Solisten wie auch der Chor sind sehr gut und die Aufnahme ist rund. Es ist Rilling pur - keine Originalinstrumente, satter Klang, dennoch kein "Wagnerbach" wie manche Richter-Aufnahmen, einfach nur alles richtig. Das reicht bei Bachscher Musik zu 5 Sternen - denn "den Rest" erledigt die Musik an sich. Nicht nachvollziehbar! 2 von 5 PunktenWie kann diese durchaus gut gemachte aber im ganzen doch mehr als durchschnittliche Aufnahme nur so über den Klee gelobt werden, wo es doch so perfekt interpretierte einwadnfrei mit meisterlichem Können ausgeführte historische Aufnahmen wie die von Gardiner gibt?! (Die ist zwar doppelt so teuer, aber Qualität hat eben ihren Preis, und wer etwas auch Bach und seine Musik gibt sollte das Geld investieren oder es ansonsten ganz lassen.) Diese Aufnahme ist nur für Leute zu empfehlen, die Bach gerne mit einem Hundertmannchor und einem romantischen Orchester und im Gemütlichen-Sessel-Tempo erlben. Bach selbst hat seine Werke allerdings nie so erlebt und darum könnten auch Karajan-Fans sich mal mit Gardiner probieren ;) Ich kann mich jedenfalls nur einem meiner Vorredner anschließen, hierfür gibt es allenfalls 2 Sterne, für die Mühe, die sich Rilling gemacht hat, und weil es immernoch um Einiges besser ist, als vieles Anderes, was so auf dem freien Musikmarkt kursiert... Was ist nur los mit dieser Welt?? 2 von 5 PunktenIch frage mich manchmal warum so durchschnittliche Aufnahmen wie diese 5 Sterne bekommen.... 5 Sterne bedeutet für mich perfekt. Ich würde der Gardiner-Aufnahme 5 Sterne geben aber nicht dieser. Höre man sich zum Beispiel Track 3 an... Das Accompagnato ist doch viel zu langsam. Das nimmt dem Ganzen völlig den Ausdruck weg... zum Einschlafen!!!!! Wo wir grad beim Einschlafen sind: Hört man sich mal die Arie "Schlafe mein Liebster.." an, dann merkt man erst richtig was einschlafen bedeutet :-). Zwar könnte ich weitere mangelhafte Stellen nennen aber ich lass das mal und gebe dieser Aufnahme gnadenvolle 2 Sterne, da sie von der interpretation um einiges besser ist als die von Martin Fläming, der ich einen Troststern gegeben habe. |
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Musik zur Weihnachtszeit von P. Schreier, Thomanerchor Leip.Audio CD von Corona Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 2,95, Angebote ab EUR 1,35 Erscheinungsdatum: November 1997 |
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Jauchzet, Frohlocket!Geistliche von Dresdner Kreuzchor, M. FlämigAudio CD von Art (edel)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 3,35 Erscheinungsdatum: März 1998 |
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Festliches Adventskonzert aus der Dresdner Frauenkirche von Simon Keenlyside, Christine Schäfer, P. Schreier, SdAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Exzellent und mit Applaus... 4 von 5 PunktenEine exzellente Einspielung von klanglicher Brillanz und Fülle. Dafür müsste es 50 Sternchen geben! Leider wurde aus dieser Aufnahme der Applaus nicht herausgefiltert, oder besser noch, während der Aufnahme untersagt, was auch zwischen dem ersten und zweiten Stück noch funktioniert hat. Offensichtlich wissen viele Konzertbesucher nicht mehr, das eine klassische Aufführung kein Rockkonzert ist. Anstrengend, wenn der Hörgenuss nach jedem Stück unterbrochen wird, noch bevor der letzte Ton verklungen ist, was in den eigenen vier Wänden erst recht keine Freude macht. Dessen ungeachtet ist diese Aufnahme gerade auch mit der besonderen Akkustik der Frauenkirche ein Genuss. Für den Applaus gibt es einen Stern Abzug. Gänsehautmomente 5 von 5 PunktenEs muss einer dieser seltenen Gänsehautmomente gewesen sein, als zum ersten Mal das Adventskonzert in der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche stattfand. Ich wäre sehr gerne dabei gewesen, vor Ort, in der Frauenkirche, konnte mir diesen Wunsch aber leider nicht erfüllen. Umso glücklicher war ich, als ich diese CD im Weihnachtsangebot entdeckte. Die Traumbesetzung mit Christine Schäfer und Simon Keenlyside, mit den Dresdner Musikern und Sängern und der wandelnden Legende Peter Schreier hält, was sie verspricht: Hier sind erstklassige Musiker am Werk. Das Programm ist mit Händel, Bach, Mozart und Mendelssohn wirklich geglückt und weit davon entfernt, einfach nur populär und reißerisch zu sein. Und die Orgel in diesem neuen/alten Gotteshaus muss eine Wucht sein. Das eigentliche Wunder besteht für mich aber darin, dass der Gänsehautaspekt" sogar auf der Aufnahme noch wahrnehmbar ist. Irgendetwas an dieser ergreifenden Atmosphäre ist hörbar, fühlbar - ich bin mir ganz sicher, dass ich mir das nicht nur einbilde. |
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Johannes-Passion (Gesamtaufnahme) von Johann Sebastian Bach, Hans-Joachim Rotzsch, Arleen Auger, Peter SchreierAudio CD von Rca Class. (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 1998 |
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4 Kundenrezensionen:Eine Wonne, den Evangelisten zu hören - auch den Jesus 5 von 5 PunktenIch bin so glücklich, diese CD gefunden zu haben. Der Evangelist wird von Peter Schreier herzzerreißend klar und eindrucksvoll gesungen. Theo Adam singt Jesus - meine Erwartungen wurden auch hier reichlich belohnt. Die beste Aufnahme der Johannespassion 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles schon die Johannes-Passion aufgeführt und aufgenommen?! Wer allerdings dieses Werk in schnörkelloser Klarheit und Reinheit, ohne den Schnickschnack der sog. historischen Aufführungspraxis, hören will, der sollte hier zugreifen. Diese Aufnahme ist Predigt im besten Sinne, das Bachsche Motto "Soli Deo Gloria" findet hier seinen Ausdruck. Mit welcher Vollendung die Thomaner alle Teile, ob schlichte Choräle, turbulente Volksszenen oder die großen Chorsätze zu Beginn und am Ende, bewältigen, ist so nicht wieder zu hören. Daß Peter Schreier der Evangelist schlechthin ist, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Und daß die anderen Solisten sowie das Gewandhausorchester ihren angemessenen Part am Gesamtkunstwerk zum Lobe Gottes haben, klingt schon fast banal. Was kann man noch sagen? Greifen Sie zu, solange es diese Aufnahme noch gibt! Eine Wonne, den Evangelisten zu hören 5 von 5 PunktenIch bin so glücklich, diese CD gefunden zu haben. Der Evangelist wird von Peter Schreier herzzerreißend klar und eindrucksvoll gesungen. Theo Adam singt Jesus - meine Erwartungen wurden hier auch reichlich belohnt. Die beste Aufnahme der Johannespassion 5 von 5 PunktenWer hat nicht alles schon die Johannes-Passion aufgeführt und aufgenommen?! Wer allerdings dieses Werk in schnörkelloser Klarheit und Reinheit, ohne den Schnickschnack der sog. historischen Aufführungspraxis, hören will, der sollte hier zugreifen. Diese Aufnahme ist Predigt im besten Sinne, das Bachsche Motto "Soli Deo Gloria" findet hier seinen Ausdruck. Mit welcher Vollendung die Thomaner alle Teile, ob schlichte Choräle, turbulente Volksszenen oder die großen Chorsätze zu Beginn und am Ende, bewältigen, ist so nicht wieder zu hören. Daß Peter Schreier der Evangelist schlechthin ist, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Und daß die anderen Solisten sowie das Gewandhausorchester ihren angemessenen Part am Gesamtkunstwerk zum Lobe Gottes haben, klingt schon fast banal. Was kann man noch sagen? Greifen Sie zu, solange es diese Aufnahme noch gibt! |
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Bach, Johann Sebastian - Weihnachtsoratorium
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungDVD-Bach Christmas Oratorio 2 DVD 4 Kundenrezensionen:Bach in katholischem Outfit 5 von 5 PunktenZunächst ein Wort zur Bildästhetik: Die in der barocken Stiftskirche Waldhausen aufgenommene DVD bringt das Weihnachtsoratorium in einem sehr katholisch anmutenden Gewand, was durchaus wörtlich zu verstehen ist. Die Sängerknaben sind gekleidet wie Ministranten, die Chormänner tragen lange Spitzen-Rochets und die Solomännerstimmen und Instrumentalisten, incl. dem Dirigenten, tragen soutanenähnliche schwarze Klerikerkleidung. Dazu kommen die immer wieder eingeblendeten Bilder einer süddeutsch-österreichischen Barockkrippe mit ihren prallen Figuren von Hirten, Engeln und natürlich der heiligen Familie. Die Bildregie von anno 1981 mag man heute als etwas altbacken ansehen; dennoch ist die Aufführung insgesamt sehr gelungen. Da man im Juli und November aufnahm, ist jedoch die Chorbesetzung nicht immer dieselbe, was aber nur optisch auffällt, dem Klang tut das keinen Abbruch. Nikolaus Harnoncourt, einer der ganz großen Künstler unserer Zeit, hat wie wohl kein zweiter (ausser vielleicht sein Zeitgenosse Gustav Leonhard) unsere Ohren für die barocke Klangsprache geöffnet. Dass er mittlerweile von Nachfolgern überholt worden sei, stimmt dahingehend nicht, dass seine frühen und mittleren Aufnahmen (sagen wir von 1955 bis 1985) eine musikalische Unmittelbarkeit überliefern, die bis heute einzigartig bleibt. Und genau davon ist auch diese Aufführung des WO durch und durch geprägt. Der Tölzer Knabenchor singt wundervoll, mit großer Hingebung und totalem Einsatz. Dem folgen die grandiosen Solisten und auch das Orchester ohne jeden Abzug. Und Nikolaus Harnoncourt dirigert mit vollster Konzentration; wie immer funkeln und glitzern seine Augen und übertragen das musikalische Feuer auf alle Mitwirkenden - ein echtes Phänomen, das ich so von keinem anderen Dirigenten kenne. Diese Aufnahme gehört musikalisch zum Allerfeinsten; die für manche etwas antiquiert wirkende Bildgebung wird man dafür gerne in Kauf nehmen. Die schönste Musik in einer der schönsten Kirchen von allen ... 5 von 5 Punkten... wer mag da kleinmütig mosern wie "mokrue"? Offenbar nur eine Oberlehrerin, die diese wundervolle Kirche nicht kennt. Es ist ein absoluter Glücksfall, daß dieses Konzert in dieser Form auf dem Markt ist. Schade nur, daß bei der alles in allem einfühlsamen Bildregie eher wenig von der überirdisch schönen Stiftskirche "rüberkommt" - aber der Kenner kennt's eh, und die Banausin mag ihr Valium schlucken. Ruhe sanft! Akzentuiert und ausdruckstark! 5 von 5 PunktenWer heatte gedacht, dass der ehedem avantgardistisch daherkommende Harnoncourt nunmehr selbst als konservativ gelten darf? Das vorliegende Ton- und Filmdokument laesst die seinerzeit neue Schule Bachscher Auffuehrungspraxis selbst als historisch erscheinen. Damals sehr progressiv (obwohl historisch), gehoert Harnoncourts Stil heute selbst zum Establishment und wird von den juengeren, schlankeren Klangaestheten Herreweghe, Jacobs und McCreesh getoppt. Dennoch, diese DVD ist ein Juwel Bachscher Auffuehrungspraxis. Die Abstimmung im Orchester, die Choere, Solopartien - spitzenklasse. Tempi, Ausdrucksnuancen, Phrasierung und Akzentuierung - wundervoll. Sogar die sonst intonationsproblematischen Oboen da Caccia und Barockhoerner fuegen sich herrlich in dieses Gesamtkunstwek ein. Nahezu perfekt, sehr zu empfehlen und die Seele tief beruehrend! Warum nur???? 4 von 5 PunktenWarum nur muß es bei einer konzertanten Musikdarbietung eine sogenannte 'Regie' geben, die mich zwangsweise Putten anschauen läßt? Ich persönlich möchte in einem Konzert den Instrumentalisten auf die Finger und den Sängern ins Gesicht schauen. Anderenfalls kann ich eine CD einlegen und mir dazu einen Bildband schnappen oder auch wahlweise die Wohnung putzen. Wieso wird mir gerade eine der schönsten Soloarien, die Echoarie für Sopran in Kantate Nr.4, die übrigens unvergleichlich perfekt gesungen ist -unglaublich sauber und weich, wie es nur Knaben können - durch den ständigen Kameraschwenk auf irgendwelche Krippenfiguren zum Ärgernis gemacht? Meine Erwartungshaltung -jetzt sehe ich das Echo, nein, platsch, ich sehe einen häßlichen Hirten- wird ständig enttäuscht. Das ist einfach unfair, sowohl gegenüber dem Zuschauer als auch den jungen Künstlern. Über die musikalische Darbietung braucht man kein Wort zu verlieren, ganz klar 5 Sterne, manchmal etwas langsame Tempi sind Geschmacksache. Für die sogenannte Regie allenfalls 3 Sterne, immerhin ruht die Kamera häufiger auf den Künstlern als auf dem Kirchenschmuck. ;) Aus technischem Kram (Qualität der Digitalisierung u.ä.) halte ich mich raus, ist mir auch ganz egal. Fazit: man muß die Aufnahme haben, klar, man sollte aber zwischendurch Entspannungsübungen einlegen oder vorher eine Valium schlucken, um ernsteren Wutanfällen vorzubeugen. ;) |
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Hänsel und Gretel (Ga) von Adam, Schreier, Hoff, Otmar Suitner, SdAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,22 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Sehr schöne, würdige Neuauflage der Oper 5 von 5 PunktenIch kann diese Aufnahme uneingeschränkt empfehlen, besonders den Leuten, die diese Oper überhaupt nicht kennen. Sie wurde 1969/1970 eingespielt und ist in Stereo, das sehr gut abgemischt wurde. Oft merkt man nämlich, dass bei irgendeiner anderen Aufnahme "Stereo" darin besteht, dass es nur die Positionen "rechts" und "links" gibt, weder eine richtige Mitte geschweige denn halbrechts oder halblinks sind vorhanden. Bei diesem Pseudo-Stereo hört man dann z.B. Streicher auf der linken Seite, aber rechts überhaupt nicht; oder man hört eine Instrumentengruppe (z.B. Bläser) nur auf einer Seite, was ein völlig unnatürliches "Klangpanorama" zur Folge hat. Hier lassen sich alle Instrumente präzise orten. Auf der linken und halblinken die Violinen, aber auf der rechten hört man sie auch noch, so, wie es in Wirklichkeit wäre. Nun aber endlich zur Einspielung selber: Ingeborg Springer und Renate Hoff in den Titelrollen sind ganz gut, klingen aber viel zu erwachsen und können hochkarätigen Sängern wie Elisabeth Grümmer, oder einer Erika Köth nicht das Wasser reichen. Sei es drum der Rest singt hervorragend, auch wenn mich Theo Adam ab und zu stört, der den Vater stellenweise zu pathetisch singt und eher wie irgendeine lächerliche Wagner-Figur klingt, als wie ein armer Besenbinder (Holla, das wird negative Bewertungen geben) Hervorheben möchte ich den großartigen Peter Schreier, der als Mann die Hexe spielt. Er verkörpert die Bosheit der Hexe nicht durch Gekreische, wie man das leider oft bei weiblichen Kollegen (Edda Moser, Christa Ludwig usw.) erleben kann, sondern durch den wechselnden Tonfall (mal schadenfroh, mal ungeduldig, bald wütend, bald hinterlistig) seiner Stimme. Er stellt seine Figur sehr plastisch dar, man sieht sie richtig auf der Bühne geistern. Eine der absoluten Referenzhexen. Wenn man schon mehrere Einspielungen gehört hat, fällt einem an dieser sofort eines auf: Das Tempo. Bis auf die Ouvertüre, die Hexenballade, oder dem Hexenritt selber wird hier alles in einem mordsmäßigen Tempo gespielt. Dennoch schaffen es z.B. die Streicher mühelos und fehlerfrei, sogar solche Sachen wie die ab Richtziffer 60 durchgehend Stakkato gespielten 16tel bis zum Ende des 1. Bildes durchzuhalten. Freilich geht durch solch ein Tempo bisweilen schonmal die Märchenromantik flöten, manche Stellen sollten, nein, müssen einfach langsamer gespielt werden. Otmar Suitner hat offenbar sehr viel Wert auf einen transparenten, ausgewogenen Klang gelegt, aus dem man jedes Instrument heraushören kann, wenn man es drauf anlegt; die vorhin beschriebene Klangqualität unterstützt das nach Kräften. Lediglich beim Ritt der Hexe ("Hurr hopp hopp hopp") hätten die 2 Clarinetten und die 2 Fagotte zusammen mit dem Xylophon etwas mehr Lautstärke vertragen, denn das Zusammenspiel dieser Instrumente passt klanglich so schön zu der Szene und klingt derartig nach Spätromantischer Märchenoper, dass es ein Jammer ist, wenn man sie nur erahnen kann. Wer schonmal das Glück hatte, einer Orchesterprobe zu dieser Oper beizuwohnen und das "Hurr hopp... " mal ganz ohne Gesang gehört hat, der wird nur zu gut wissen, wie toll die Nummer klingen kann. Zu den CDs noch ein paar Worte: Ich habe diese Einspielung schon einmal rezensiert, damals war es eine Doppeldecker-Plastikhülle von Berlin Classics. Hier nun liegt eine Neuauflage, ebenfalls von Berlin Classics vor, und was für eine! Ich möchte gleich zu Beginn sagen, dass die Tonqualität bei beiden exakt die selbe ist, es wurde nichts remastered oder ähnliches, wie mir der Direktvergleich zwischen den zwei Versionen gezeigt hat. Wäre auch nicht nötig gewesen, denn schon die alte Auflage hatte eine überdurchschnittliche Klangqualität zu bieten. Jedoch die Verpackung ist völlig anders: Hier bekommt man einen robusten, mit dunkelgrünem Samt überzogenen Schuber inklusive goldener Gravur des Titels, der im Licht sehr schön glänzt, das selbe auch beim "Buchrücken" des Schubers geboten - sieht sehr edel aus, auch im Regal jedoch sollte man bei einer solchen Verpackung aufpassen, sie nicht mit fettigen Fingern zu berühren, sonst hat man nicht lange Spass daran, dass die Lieblingsoper so liebevoll verpackt ist; dieses Problem hat man bei den normalen Plastikhüllen ja nicht, die kann man leicht reinigen, wenn es hart auf hart kommt. In diesem Schuber befindet sich einerseits ein aufklappbares Digipack, in welchem die beiden CDs stecken, und im Gegensatz zur alten Auflage, in denen die CDs silber waren, wurden hier die ganze CD-Fläche ausfüllende farbenprächtige Bilder draufgemacht. Auf CD1 sieht man die Hexe, die bei Hänsel am Stall steht und den Knochen ertastet, auf CD2 Gretel, die die Hexe in den Ofen stößt. Die Bilder sind im gleichen Stil wie das auf dem Titelbild. Auch hier hat man sich Mühe gegeben, nicht nur die Verpackung, auch die CDs selber sind schön zum Anschauen. Auch in dieser Neuauflage gibt es ein Booklet, das exakt das gleiche ist wie das der alten, auch hier findet sich das Libretto und die zwei Texte über die Oper, nur enthält dieses Booklet diesmal noch zwei Bilder von Humperdinck (eines davon kannte ich bis dato nicht, es wurde 1894 in Wien aufgenommen) sowie ein Bild des Compositeurs an seinem Schreibtisch, ebenso verschiedene Bilder, Stiche und Illustrationen von Hänsel und Gretel, während das Booklet der alten Auflage gänzlich ohne Bilder auskam. Diese Box lohnt sich auf jeden Fall, noch dazu, wenn man bedenkt, wie oft total lieblos gestaltete CDs dieser Oper kosten... |
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Weihnachtslieder von Peter Schreier, Rotzsch, SdAudio CD von Bc (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,94 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1993 |
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Eine Kundenrezension:Wunderschöner Weihnachtsevergreen 5 von 5 PunktenDiese CD begleitet Weihnachten und mich seit meiner Kindheit. Noch heute finde ich diese CD, auch wenn sie schon 30 Jahre alt ist, einen musikalischen Hochgenuss. Peter Schreiers wunderschöner, einfühlsamer Tenor, der sehr präsente Thomanerchor und nicht zuletzt die überaus gelungenen Orchersteradaptionen der schönsten deutschen Weihnachtslieder machen diese CD zu einem Evergreen, der für mich an Weihnachten einfach dazu gehört. Mein absoluter Liebling ist dabei "Herbei o ihr Gläubigen". Allein das Bläserintro lohnt den Kauf! |
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