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Produkt-Bild: Ein Deutsches Requiem

Ein Deutsches Requiem von Dorothea Röschmann, Thomas Quasthoff, Simon Rattle

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,63

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Deutsches Requiem

Tracks:

  • Requiem

Produktbeschreibung


Brahms Ein Deutsches Requiem

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Ein so großer Mann, eine so große Seele, doch er glaubt an nichts!", sagte einst Antonín Dvorák über Johannes Brahms - und doch war es Brahms, der eines der eindringlichsten geistlichen Chorwerke schuf, das am Karfreitag 1868 uraufgeführte "Deutsche Requiem". Im strengen Sinne ist Brahms' Requiem keine Totenmesse, denn Brahms vertonte nicht die lateinische Bitte der Trauergemeinde an Gott, die um Gnade für den Toten bittet. Brahms Musik spricht zu den Trauernden selbst, zu dem Menschen in selbstgewählten Bibeltexten. Bereits 1861, 28 Jahre war er alt, hatte er mit der Auswahl begonnen und sie nach dem Tod seiner Mutter fünf Jahre später fortgesetzt. Am Anfang seines REquiems steht die Bergpredigt: "Selig sind, die da Leid tragen" (Matthäus 5,4). Am Ende die Offenbarung: "Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an" (Offenbarung 14,13). Die entscheidende Stelle stammt aus dem Korintherbrief, das triumphal stolze: "Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" (1. Korinther, 15,55). Kritik brachte dem Komponisten ein, dass ein ausdrücklicher Hinweis auf den Erlöser fehlte, weshalb Brahms einen Arie für Sopran und Orchester zu den Abschiedsworten Jesu an seine Jünger schrieb: „Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen" (Johannis 16,22) hinzufügte.
Die Interpretation eine solchen Werkes sagt sehr viel auch über das Weltbild, das Gemüt des Interpreten aus. In diesem Falle ist es das des Briten Sir Simon Rattle, der hier seinem Ruf als charismatisch lächelnder Medienliebling gerecht wird. Die Schwere des Themas, sein gewaltiger Ernst, will er in dieser Live-Aufnahme aus der Berliner Philharmonie vom Oktober 2006 nicht betonen, wie es einst der tiefdeutschernste Otto Klemperer tat. Die Wucht der Musik, die extremen Stimmungen und Spannungen, die sich hier auftun, das schwermütige Mitleid, die herbe Ergebung kommen dabei nicht zum Tragen. Dafür bietet Rattle schöne, tröstliche Musik mit stimmlich ausgezeichneten Solisten wie Dorothea Röschmann, von der man sich nur etwas mehr Textverständlichkeit wünschte und den immer tiefgründigen Thomas Quasthoff. Teresa Pieschacón Raphael
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

3 Kundenrezensionen:

Totenmesse im toten Raum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zu Musik und Darbietung wurde bereits alles gesagt und zum Klang?
Perfektes Stereobild, erstklassige Verständlichkeit und so gut wie kein Rauschen.
Aber: Diese Qualität hatte scheinbar auch einen Preis: Es ist kaum ein Raum hörbar, also das akustische Element, das dem Ereignis Volumen, Tiefe und Authenzität verleiht. Man fühlt sich einfach nicht wie ein Zuhörer im Konzertsaal, weil die Akustik der Berliner Philharmonie im Grunde nur in den Solopassagen zu vernehmen ist, und so wirkt die Aufnahme besonders von Chor und Orchester leider etwas tot. Ein Wermutstropfen!
Ein menschliches Requiem....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... wollte Brahms sein Werk am Liebsten nennen. Er hat sich dann aber doch nicht zu diesem bekenntnishaften Titel durchringen können - "PR"-Gründe mögen eine Rolle gespielt haben.

Rattle trifft diesen menschlichen Ton sehr gut. Er wählt durchweg recht gemessene Tempi, was ihm und seinem phänomenalen Ensemble die Zeit und den Atem gibt, die verschiedenen von Brahms musikalisch gezeichneten Emotionen des trauernden Menschen kongenial einzufangen. Gerade im zentralen Satz, dem vierten ("Wie lieblich sind Deine Wohnungen"), gelingt es ihm, eine nahezu idyllische Stimmung zu erzeugen, zu der das Orchester fast schon serenadenhafte Klangfarben beisteuert.

Rattle wählt für sein Requiem insgesamt sehr dunkle Klangfarben. Diese werden auch durch die üblichen Knalleffekt-Stellen im zweiten und sechsten Satz kaum durchbrochen. Bemerkenswert die Orgelpunkt-"Coda" im dritten Satz, in der Chor und die hohen Orchesterstimmen von dem "Brodeln" der tiefen Register getragen werden.

Ein besonderes Lob verdient der Chor, der Rundfunkchor Berlin. Er produziert einen weichen und vollen Klang, der immer durchhörbar bleibt. Nie leidet der Gesamtklang, auch nicht in den massiven Fortissimo-Passagen. Nie wird eine der Stimmen zugedeckt, selbst nicht der Bass, der in anderen Einspielungen häufig im Orchesterklag untergeht oder aber versucht, dieses zu übertönen.

Thomas Quasthoff lässt seine sängerische und interpretatorische Autorität spielen. Ganz frisch wirkte seine Stimme an manchen Stellen indes nicht.

Wenn ich einen besonderen Höhepunkt herausheben müsste, wäre es der fünfte Satz ("Ihr habt nun Traurigkeit"). Dorothea Röschmann meistert die unangenehme Partie mit frei fließender Stimme und auch in hohen Lagen fast an einen Mezzosopran gemahnender Intensität. Bei Röschmann und Rattle ist dieser Satz kein intimes Intermezzo sondern tröstender Kommentar zur Gefühlslage des trauernden Menschen, analog zum dritten Satz ("Herr, lehre doch mich").

So gelingt es Rattle, ein musikalisches Gleichgewicht zwischen dem Menschen (dem Chor) und dem Göttlichen (den Solisten) herzustellen, wie es mir bislang in keiner anderen Aufnahme untergekommen ist. Definitiv ein Kauftipp!
Tiefgang & Perfektion
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wundervoll, wie hier Berliner Philharmoniker und Berliner Rundfunkchor (man versteht jedes Wort, die Intonation ist lupenrein und das piano bestechend) zusammen musizieren. Röschmann mit einer Träne in der Stimme ist unglaublich bewegend, Quastoff hat ein paar technische Schwierigkeiten, ist aber eine gute Besetzung. Rattle findet die perfekte Balance zwischen Tiefgründigkeit und fließender Bewegung. Technisch hervorragen aufgenommen - unter den neueren Aufnahmen hat diese keine Konkurrenz, einzig Kempes Aufnahme von 1956 ist vielleicht noch schöner, dort wird etwas objektiver musiziert, Fischer-Dieskau und Grümmer sind wohl das beste Solistenpaar aller Aufnahmen des Stücks, dafür ist die Chorleistung nicht ganz so gut.
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Produkt-Bild: Gershwin, George - Porgy and Bess (NTSC)

Gershwin, George - Porgy and Bess (NTSC)
mit Willard White, Cynthia Haymon, London Philharmonic Orchestra

DVD von EMI
Preis bei Amazon: EUR 10,96

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Gershwin, George - Porgy and Bess (NTSC)

Produktbeschreibung


PORGY & BESS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Um George Gershwins Oper Porgy and Bess ist viel gestritten worden. Gershwin komponierte das Werk, das in den schwarzen Slums von Charleston spielt und die Welt der Schwarzen Amerikas schildert, Mitte der 30er-Jahre, zu einer Zeit, als in den USA eine starke Rassendiskriminierung herrschte. Zudem musste der Komponist seinerzeit gegen etliche Vorurteile ankämpfen: Von einer Oper erwartete man etwas "Schweres" -- von Gershwin aber kannte man nur "Leichtes".
Erst 1942 konnte Porgy and Bess in New York einen sensationellen Erfolg feiern: Die bezaubernde Mischung aus Show-Schlagern, spritzig-sarkastischen Songs, die raffinierte Orchesterpalette und das zu Tränen rührende Pathos begeisterte und überraschte die Kritiker. Ein unvergängliches Stück Musiktheater war da aufgeführt worden; der italienische Jazzchronist Arrigo Polillo nannte es sogar "die schönste Huldigung eines weißen Musikers an die Kultur der amerikanischen Neger".
Eine fantastische Inszenierung von Porgy and Bess unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle sorgte beim Glyndebourne Festival 1986/87 für Furore. Die vielfach ausgezeichnete Produktion wurde nun für diese DVD adaptiert; dazu nahm man die Shepperton Studios zu Hilfe, die über bessere Beleuchtungsmöglichkeiten verfügen. Sämtliche Kameraeinstellungen, wie sie sich in der Filmtechnik durchgesetzt haben und die man auf der Opernbühne so nicht zur Verfügung hat -- also Detail-, Groß-, Nah- oder Total-Aufnahmen -- konnten hier eingesetzt werden.
Auch die Interpreten sind schauspielerisch und optisch den Anforderungen vollends gewachsen; nur wenige wurden durch professionelle Schauspieler ersetzt. Die psychologische Durchdringung der Figuren wird somit um ein Vielfaches intensiviert, wenngleich ich einschränkend dazu meine, dass man dem Naturalismus der Handlung erst in einer verfilmten Version wirklich gerecht werden kann.
Nichtsdestotrotz: Die glänzende Leistung der Sänger macht vieles wett. Unvergesslich anrührend die Szene, in der Clara (Harolyn Blackwell), die Frau des Fischers Jake, ihr Kind mit dem Wiegenlied "Summertime" in den Schlaf wiegt. Ideal besetzt sind auch der warme und dunkeltönige Bariton Willard White als Porgy und die emphatisch leidenschaftliche Cynthia Haymon als Bess. Das brillant geführte Orchester tut sein Übriges; Rattle reizt alle Möglichkeiten der ungemein farbigen Instrumentation aus und sorgt für große atmosphärische Dichte. Einfach großartig! --Teresa Pieschacón Raphael
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2 Kundenrezensionen:

Oper aus der neuen Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Verfilmung, an der alle anderen Aufführungen von Porgy und Bess zu messen sind, sängerisch, schauspielerisch und musikalisch ohne Schwächen, streckenweise brilliant, genial in jeder Hinsicht das Liebesduett "Bess, you is my woman now". Die Inszenierung führt den Zuschauer von Anfang an in das Geschehen mit ein, sodaß der Eindruck entsteht, selbst mit dabei zu sein. Die einzige Schwäche ist vielleicht die Abmischung von Gesang und Orchester, manchmal werden die Stimmen ein bißchen zu sehr in den Hintergrund gedrängt, so ist mein persönlicher Eindruck. Einmal mehr ruft sich Gershwin als profunder Kenner der schwarzamerikanischen Musik in Erinnerung, aber auch als Kenner der Kultur dieser entwurzelten Menschen, die im Glauben, wie im Aberglauben eingebettet ihr schweres, unsicheres Leben führen, und die in ihrer teilweise fast kindlichen Naivität liebenswert sind. Gershwin hat ein Denkmal gesetzt, das man immer wieder betrachten, an dem man als Musikliebhaber, welchen Geschmackes auch immer, nicht vorbeigehen kann.
Ein perfekte Inszinierung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese Aufnahme schon auf LD gehabt, und war restlos begeistert, die Aufnahme besticht durch Ihre Details, Willard White ist in der Rolle als Porgy einfach kaum zu schlagen. Die Szene in der die Marktfrauen Ihre Erdbeeren Verkaufen wird man kaum vergessen.
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Produkt-Bild: Kennedy-Greatest Hits

Kennedy-Greatest Hits von Nigel Kennedy

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,65

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Kennedy-Greatest Hits

Tracks:

  • Vier Jahreszeiten - Fruehling - Vivaldi
  • Meditation - Massenet
  • Gymnopdie Nr. 1 - Satie
  • The Lark Asscending - Vaughan Williams ( Rattle / CBSO )
  • The Girl with the flaxen hair - Debussy
  • Solo Sonate in C - Allegro - Bach
  • Praeludium + Allegro - Kreisler ( John Lenehan )
  • Kantate Nr. 60 - Es ist genug, so nimm, Herr - Bach
  • Londonderry Air - Kreisler
  • Scarborough Fair
  • Melody in the Wind - Kennedy
  • Czardas - Monti ( Kroke )
  • Vier Jahreszeiten - Sommer - Vivaldi

Produktbeschreibung


KENNEDY-GREATEST HITS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Cover dieser CD mit einem in die kostbare Guarneri-Geige beißenden kriegsbemalten Künstler sagt's aus: Nigel Kennedy scheint um keinen Deut müder geworden zu sein. Nach wie vor setzt er auf Provokation, frönt seiner Lieblingslust, der liebenswerten Pöbelei, und benimmt sich im Kempinski genauso wie in der Stammkneipe seines Fußballclubs Aston Villa frei nach dem Motto "Let's have a little damage". Dennoch: Die pubertären Wogen des Nigel Kennnedy vernebeln etwas nicht, das schon immer der Fall war: nämlich, dass dieser immer noch jungenhaft wirkende Künstler mit dem sensiblen Augenausdruck einfach ein grandioser Geigenvirtuose ist. Nur deshalb ist er so lange im Geschäft und nicht etwa, wie mancher glauben mag, weil er das viel zitierte "Getto für Pinguine in Smokings", sprich den Klassikbetrieb, durch freches Punker-Outfit und flegelhafte Sprüche schockierte. Da gab es in früheren Jahrhunderten ganz anderes, nur unsere prüde und politisch korrekte moderne Gesellschaft glaubt, sie sei das Maß aller Dinge.
Nigel Kennedy's Greatest Hits führt noch einmal vor, was dieser begnadete Künstler technisch drauf hat -- das Repertoire reicht von Vivaldi, Bach über Debussy und Vaughan Williams bis hin zu Kreisler und einem Csardas von Monti. Hochemotional packt Kennedy es an, wer hätte es auch anders erwartet. Sprich: ein wunderschöner Geigenton ist das Resultat, kraftvoll und intensiv und voller Wärme. Kennedy ist einfach authentisch; sowohl als Musiker und als Mensch, Und das gibt es nicht oft. --Teresa Pieschacón Raphael
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2 Kundenrezensionen:

Dito
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Stücke auf diesem Album sind herzzerreißend schön.

Ich möchte erzählen, dass mein Neunjähriger diese CD auch sehr gerne anhört, obwohl er wie alle in seinem Alter HipHop, Rammstein, Sportfreunde Stiller und so weiter anhört. Er freut sich, wenn Nigel Kennedy von mir aufgelegt wird. Gefragt hat er mich vor allem nach dem ersten Stück, also Vivaldi Frühling. Ich habe ihm die Struktur dieses Vivaldi-Werkes erklärt und ihm auch das letzte Stück, den Sommer vorgespielt. Jetzt möchte ich die komplette Vivaldi-CD für ihn kaufen.

Nigel Kennedy hat in unserem Fall Vivaldi einem völlig unverkopften Kind zugänglich gemacht, der ganz nebenbei diese Musik in meinem ZImmer hörte und - ohne dass ich ihn auf irgend etwas aufmerksam gemacht hätte - aufhorchte.

Mein Lieblingsstück ist "Londonderry Air", die Nationalhymne von Nordirland. Es zerreißt mir das Herz bei dieser Interpretation.

Sein Gedanke zu dieser Interpretation war, dass er dabei an den Untergang der Titanic denkt. Er sagt, er könne weinen, wenn er dieses Stück hört. Immerhin wurde die Titanic in Nordirland gebaut, und so schließt sich irgendwie der Kreis.

Ich kann diese CD nur jedem Kennedy- und Violin-Liebhaber empfehlen.
Mein Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir hat diese CD sehr gut gefallen. Vor allem die Titel 1 und 12 zählen zu meinen Favoriten! Nigel Kennedy ist und bleibt einer der größten Violonisten der Welt. Auf der CD sind auch die Debussy-Stücke nicht zu verachten. Kennedy gewinnt ein solches Gefühl bei diesen Stücken, das sich sofort auf den Zuhörer überträgt. Dazu mein Fazit: KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!
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Produkt-Bild: Sämtliche Sinfonien

Sämtliche Sinfonien von Simon Rattle, Cbso, Bp

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 59,95, Angebote ab EUR 35,93

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Sämtliche Sinfonien

Tracks:

Disk 1
  • 4. Finale: Allegro moderato
  • 1. Allegro maestoso
  • 2. Andante moderato
  • 3. In ruhig fließender Bewegung
  • 4. Stürmisch bewegt
Disk 2
  • 1. Kräftig. Entschieden
  • 2. Tempo di menuetto. Sehr mäßig
  • 3. Comodo. Scherzando. Ohne Hast
  • 4. Sehr langsam. Misterioso. Durchaus ppp
  • 5. Lustig im Tempo
Disk 3
  • 6. Langsam. Ruhevoll. Empfunden
  • Der Schildwache Nachtlied
  • Verlor'ne Müh'
  • Wer hat die liedlein erdacht?
  • Wo die schönen Trompeten blasen
  • Revelge
  • Der Tambourg'sell
  • Des Antonius von Padua Fischpredigt
  • Ablösung im Sommer
Disk 4
  • 1. Bedächtig, nicht eilen - Recht gemächlich
  • 2. In gemächlicher Bewegung, ohne Hast
  • 3. Ruhevoll
  • 4. Sehr behaglich
Disk 5
  • 1. Trauermarsch: In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt
  • 2. Stürmisch bewegt. Mit großer Vehemenz
  • 3. Scherzo: Kräftig, nicht zu schnell
  • 4. Adagietto: Sehr langsam
  • 5. Rondo-Finale: Allegro
Disk 6
  • 1. Adagio - Allegro risoluto, ma non troppo
  • 2. Nachtmusik: Allegro moderato
  • 3. Scherzo: Schattenhaft
  • 4. Nachtmusik: Andante amoroso
  • 5. Rondo-Finale
Disk 7
  • 1. Veni, creator, spiritus (1. Teil)
  • 2. Imple superna gratia
  • 3. Infirma nostri corporis
  • 4. Tempo 1. Allegro, etwas hastig
  • 5. Infirma nostri corporis
  • 6. Accende lumen sensibus
  • 7. Qui Paraclitus diceris
  • 8. Gloria Patri Domino
  • 9. Poco adagio (2. Teil)
  • 10. Più mosso. Allegro moderato
  • 11. Waldung, sie schwankt heran
  • 12. Ewiger Wonnebrand
  • 13. Wie Felsenabgrund mir zu Füßen
  • 14. Gerettet ist das edle Glied
  • 15. Uns bleibt ein Erdenrest
  • 16. Ich spür' soeben
  • 17. Höchste Herrscherin der Welt
  • 18. Dir, der Unberührbaren
  • 19. Bei der Liebe, die den Füsen
  • 20. Neige, neige, du Ohnegleichen
  • 21. Er überwächst uns schon
  • 22. Komm! hebe dich zu höhern Sphären!
  • 23. Blicket auf zum Retterblick
  • 24. Alles Vergängliche
  • (keine Angaben)
Disk 8
  • 1. Adagio
  • 2. Scherzo
  • 3. "Purgiato": Allegro moderato
  • 4. Scherzo
  • 5. Finale
Disk 9
  • 1. Allegro energico, ma non troppo
  • 2. Andante
  • 3. Scherzo: Wuchtig
Disk 10
  • 4. Urlicht: Sehr feierlich, aber schlicht
  • 5. Im Tempo des Scherzos: Wild herausfahrend -
  • Wieder sehr breit -
  • Ritardando... Maestoso -
  • Wieder zurückhaltend -
  • Langsam, Misterioso -
  • Etwas bewegter -
  • Mit Aufschwung
  • 1. Andante comodo
Disk 11
  • 2. Im Tempo eines gemächlichen Ländlers. Etwas täppisch und sehr derb
  • 3. Rondo-Burleske: Allegro assai, sehr trotzig
  • 4. Adagio: Sehr langsam und noch zurückhaltend
Disk 12
  • 1. Waldmärchen
  • 2. Der Spielmann
  • 3. Hochzeitsstück
  • Der Abschied
Disk 13
  • 1. Das Trinklied vom Jammer der Erde
  • 2. Der Einsame im Herbst
  • 3. Von der Jugend
  • 4. Von der Schönheit
  • 5. Der Trunkene im Frühling
  • 6. Der Abschied

Eine Kundenrezension:

Unglaublich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vom Preis her macht man hier nur einen Gewinn. Kauft euch diese CD's bevor es zu spät ist, das ist mein Vorschlag!
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Produkt-Bild: Young Persons Guide To The Orchester

Young Persons Guide To The Orchester von Simon Rattle

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,99

Erscheinungsdatum: Oktober 1996
Zoom ± Produkt-Bild: Young Persons Guide To The Orchester

Tracks:

  • Thema (Allegro maestoso e largamente)
  • Var. A : Flöten und Piccolo
  • Var. B : Oboen (Lento)
  • Var. C : Klarinetten (Moderato)
  • Var. D : Fagotts (Allegro alla marcia)
  • Var. E : Violinen (Brillante : alla polacca)
  • Var. F : Violen (Meno mosso)
  • Var. G : Celli
  • Var. H : Kontrabasse (Comminciando lento ma poco a poco accelerrando al Allegro)
  • Var. I : Harfen (Maestoso)
  • Var. J : Hörner (L'istesso tempo)
  • Var. K : Trompeten (Vivace)
  • Var. L : Posaunen und Bass-Tuba (Allegro pomposo)
  • Var. M : Schlagzeug (Moderato)
  • Fuge (Allegro molto)
  • Canadian Carnival op. 19 (Ouvertüre)
  • An American Overture op. 27
  • 1. Cakes and Ale
  • 2. The bitter withy
  • 3. Hankin Booby
  • 4. Hunt the squirrel
  • 5. Lord Melbourne
  • Lacrimosa (Andante ben misurato)
  • Dies irae (Allegro con fuoco)
  • Requiem aeternam (Andante molto tranquillo)

Produktbeschreibung


YOUNG PERSONS GUIDE TO T
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Produkt-Bild: Sinfonie 9

Sinfonie 9 von Simon Rattle, Berliner Philharmoniker

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 12,24

Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sinfonie 9

Tracks:

Disk 1
  • 1. Andante comodo
  • 2. Im Tempo eines gemächlichen Ländlers. Etwas täppisch und derb
Disk 2
  • 3. Rondo - Burleske: Allegro assai. Sehr trotzig
  • 4. Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend

Produktbeschreibung


SYMPHONY NO 9
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Produkt-Bild: Das Parfum

Das Parfum

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,44

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Das Parfum

Tracks:

  • Prologue: The Highest Point
  • Streets of Paris
  • The Girl with the Plums
  • Grenouille's Childhood
  • Distilling Roses
  • The 13th essence
  • Lost Love
  • Morrish Scents
  • Meeting Laura
  • The method works
  • Richi's escape
  • Laura's murder
  • Awwaiting execution
  • Grasse in panic
  • The perfume
  • The crowd embrace
  • Perfume distilled
  • Epilogue: Leaving Grasse

Produktbeschreibung


DAS PARFUM-OST

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit seinem Roman “Das Parfum“ entfachte der Schriftsteller Patrick Süskind vor 21 Jahren ein wahres Lesefieber, indem er eine millionenschwere Leserschaft gemeinsam mit dem genial-perversen Geruchs-Junkie Grenouille auf die Jagd nach der ultimativen Liebesdroge im Frankreich des 18. Jahrhunderts schickte. Ein spektakulärer Erfolg, an den nun gleichnamiger Film anzuknüpfen versucht, mit Hilfe eines aufregenden Soundtracks, der nicht weniger süchtig macht, als das Buch.
Es ist zugegebenermaßen ein hochgestecktes Ziel, die Welt der Düfte mit jener der Sprache, Bilder und Klänge beschreiben zu wollen. Zumindest Autor Patrick Süskind gelang diese Kunststück einst mit Bravour, womit er den Ehrgeiz renommierter Regisseure anstachelte. Steven Spielberg, Martin Scorsese und sogar Stanley Kubrick interessierten sich seinerzeit für die Rechte. Zu den Auserwählten dürfen sich nun Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Tom Tykwer zählen, die sich mit ihrem Film künftig aber auch an der literarischen Vorlage messen lassen müssen. Das gilt ebenfalls für den zugehörigen Soundtrack Das Parfum, den kein Geringerer eingespielt hat, als Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker. Das Resultat ist so hervorragend, wie verblüffend: Sind etwa Filmmusik-Legenden wie Bernhard Herrmann oder Max Steiner musikalisch wiederauferstanden ? Fast könnte man es bei dem Prolog “The Highest Point” meinen. Doch bei der Suche nach dem Namen des Komponisten verweist das Kleingedruckte überraschenderweise auf die Namen dreier Herren, die sich “von früher“ kennen: Reinhold Heil war Mitglied der Nina Hagen Band, ebenso wie Johnny Klimek, der später, 1998, am Soundtrack zu Tom Tykwers Film “Lola rennt“ mitarbeitete. Der Kreis schloss sich, als Letzterer nicht nur Regie führen sondern auch am Soundtrack mitschreiben wollte.
Der Versuchung, Düfte musikalisch zu interpretieren hat das Triumvirat von Vornherein klugerweise nicht nachgegeben und stattdessen auf die Kraft markanter Leitmotive gesetzt. Ob hypnotisch-glitzernd, wie die bezwingenden Anfangstakte im Stile Bernhard Herrmanns in seiner Hitchcock-Ära (“The Method Works“) oder eher düster-romantisch, wie der Sopran von Chen Reiss, der sich aus dem Chor grauer Bedrücktheit eines Krzystof Kieslowski Films zu einem Moment der reinen Erhabenheit emporschwingt (“Meeting Laura“), zuweilen auch kriegerisch-pompös mit “Star Wars“-Anleihen von John Williams (“Grasse in Panic“) -stets entfalten sich in beeindruckender Weise musikalische Psychogramme, die sowohl mit also auch ohne Film hervorragend funktionieren. Musikalische Kleinode in der nuancenreichen Orchestrierung legendärer Klassiker nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise, quer durch die Geschichte der Filmmusik, seit dem Film Noir bis in die Gegenwart. Andreas Schultz
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Einerseits - Andererseits
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Bitte nicht von der 'schlechten' Note verwirren lassen:
Denn einerseits ist der Klangeindruck super, die Einspielung durch die Berliner Symphoniker hervorragend; Im Zeitalter der digitalen Orchestrierung ist zu bemerken, daß noch immer nur ein echtes Orchester echten Orchestersound liefern kann -für so einen renommierten Klangkörper wie die Berliner ein Kinderspiel!

Andererseits ist keines der Stücke wirklich als eigenständige Musik geeignet, da sehr repetitiv und recht arm an reichhaltiger Melodie.

Meiner Meinung nach kommt der Soundtrack nur in Verbindung mit dem Film richtig zur Geltung -und im Zusammenspiel von Bild und Ton ist der Begriff "Meisterwerk" durchaus angebracht.

Zur 5-Sterne Note fehlen aber epische Qualitäten, die z.b. ein John Williams (Star Wars, Jurassic Park...) oder ein Michael Kamen (Robin Hood-König der Diebe...) hat(te).
Hammer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin ein leidenschaftlicher Filme Sound Sammler , und muss sagen als ich den Film das Parfum ansah war ich gleich von der Film Sound Mischung begeistert , zumal nur ein Film gut rüber kommt wenn die Hintergrund Musik stimmt , und das hat es hier in diesem Stück total erreicht .
Eine Ausgewogenheit zwischen Orchester und Gesang , Höhen und Tiefen in einem , ich denke das dieses Album mit zu meien Top 10 in der Sammlung gehört . Emotionen , Gefühle und Gänsehaut pur !
Zum Träumen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film allein ist schon gigantisch aber mit der Musik wird das ganze
noch besser und die Bilder werden noch besser wahrgenommen als sonst
schon. Der Soundtrack ist allgemein ziemlich ruhig und dezent gehalten
und wird auch bei Mordszenen nicht wirklich "laut". Hier wird "Das
Parfum" nur untermalt mit einer tollen Musik.

Den Anfang macht der Prologe, der sich was schnelles Herzklopfen anhört
und etwas schneller ist. Danach kommen die ersten Konservierungsversuche
die Mädchen die Sterben müssen bis zum Grandiosen Ende. Von Gitarren,
Violinen über Trommeln zu Rasseln und schönen Gesangstimmen ist alles
dabei. Wie schon geschrieben wird alles ruhig und einfühlsam gehalten.
Für viele wäre natürliche in pompöser Soundtrack lieber gewesen aber
hätte dieser nicht die Bilder übermalt?
Ich finde es gut, da ich die lauteren Stück (Mordszenen, etc.) nicht
sehr gerne mag. Die meisten hören sich an, als ob man die Instrumente
kreuz und quer spielen würde.

Mein absoluter Lieblingstrack ist Nummer 9! Dieser hat mir schon im
Film sehr gut gefallen und war sehr froh darüber, dass dieser auf
der CD ca. 4 Minuten hat. Dieser sehr ruhig Track hat durch die Stimme
der Sängerin eine wahnsinnige Kraft und führt sogar zur Gänsehaut.

Die Aufmachung des Soundtracks ist schön gestaltet mit Bildern aus
dem Film sowie ein Vorwort vom Macher des Filmes sowie der Musik.
Dazu kann man sich kostenlos einen Track aus dem Internet runterladen
der nicht auf der CD enthalten ist aber auch nicht wirklich not-
wendig ist.

Super Film und ein super Soundtrack!
Was soll man noch dazu sagen?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Soundtrack wird mit Sicherheit einer der Besten, wenn nicht sogar DER BESTE Soundtrack der Filmgeschichte!

Dass liegt zum einen daran, dass der Film ohne die Musik halb so gut wäre: Die Bilder und die Musik bilden eine PERFEKTE Symbiose, Harmonie und Erhabenheit. Besonders bei "The Girl with the Plums" und "Meeting Laura" wird das deutlich. Man wird regelrecht in einen Bann gezogen, verliert sich in dem Moment vollkommener Schönheit (klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber ich denke einige werden wissen, was ich meine). Die Bilder und die Musik - grandios aufeinander abgestimmt.

Zum anderen ist die Filmmusik deshalb so gut, weil sie ohne Film mindestens genausogut funkioniert: man kann sich die CD 10 mal anhören, und entdeckt immer ein neuses Detail ( und sei es ein Instrument), was für mich einen guten Soundtrack ausmacht. Ebenso kann man die CD einlegen, und sich das Buch nocheinmal zu Gemüte führen, die Musik passt auch hier wie die Faust aus Auge!

Fazit: Atemberaubend, Betörend, Detailreich - EINFACH GRANDIOS!
PS: Ich kann mich zwar irren, doch einige Passagen erinnern mich stark an die Musik von Disneys "Die Schöne und das Biest" (und damit meine ich nicht die Songs, sondern die Originalinstrumentierung). Denn auch dort hatte die Musik eine romantisch-morbide Seite. Nur mal so am Rande.
super schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
den film fand ich zwar nicht so gut wie das buch,aber der soundtrack kann super mit dem buch mithalten....
also die reihenfolge wie ich es mir kaufen würde,wäre

buch
SOUNDTRACK
und wer noch nicht genug hat den film(DvD)

also jetzt zur cd.im film gibt es eine szene die mich erst richtig auf diesen wahnsinns soundtrack aufmerksam gemacht hat.der parfumer trifft auf laura die grade das grab ihrer mutter aufsucht.es ist so 1000% passend,diese musik trifft dieses gefühl in diesem moment so sehr.ich war schkichtweg begeistert.ich rannte gleich am nächsten tag los und besorgte mir den soundtrack ,eigentlcih nur wegen diesem einen stück(es heißt:meet laura),doch ich sollte überrascht werden.jedes stück ist durchweg sehr gut komponiert und arrangiert.die spannung in den stücken ist ausergewöhnlich und man fühlt sich wie eine note die dazu gehört,beim hören.es ist so bezaubernd,fazinierend und wunderbar diesen soundtrack zu hören....

nicht nur ein muss für die klassik fans,sondern für jeden der anspruchsvolle musik mag und glauben sie mir dieses werk werden sie lieben......
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Produkt-Bild: Die Klavierkonzerte

Die Klavierkonzerte von Alfred Brendel, Simon Rattle, Wp

Audio CD von Philips (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 49,95, Angebote ab EUR 40,45

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 1999
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Tracks:

Disk 1
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Largo
  • 3. Rondo. Allegro scherzando
  • 1. Allegro moderato
  • 2. Andante con moto
  • 3. Rondo. Vivace
Disk 2
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Adagio
  • 3. Rondo. Allegro molto
  • 1. Allegro con brio
  • 2. Largo
  • 3. Rondo. Allegro
Disk 3
  • 1. Allegro
  • 2. Adagio un poco mosso
  • 3. Rondo. Allegro

Produktbeschreibung


The 5 Piano Concertos / Klavierkonzerte. 3 Klassik-CDs. AV Nr. 1 C-dur op. 15 / Nr. 2 B-dur op. 19 / Nr. 3 C-dur op. 3

Aus der Amazon.de-Redaktion


Einige Musiker nehmen das gleiche Repertoire mehrmals auf und verbessern bei jedem Mal ihr altbekanntes Konzept. Alfred Brendels Beethoven-Konzerte dagegen verändern sich jedes Mal gravierend. Einen entscheidenden Einfluß bei dieser Aufnahme hat der Dirigent Simon Rattle. Er ist einer der willensstärksten Dirigenten, die Brendel jemals hatte. Seine Neigung zu historisch angehauchter Darbietung inspirierte den Pianisten zu einer radikalen Neubewertung. Einzelne Phrasen werden stark herausgearbeitet, werden zu zwar winzigen, aber sehr wichtigen mosaikähnlichen Einheiten innerhalb der Gesamtkonzeption. Sie werden oft von etwas begleitet, das man so gar nicht von Brendel kennt: Rubato. Auf dem Höhepunkt seiner Musikkarriere spielt Brendel mit einem großen Gespür für das Unvermeidbare, das inmitten der Überraschungen, die jedes Mal, wenn ein großer Musiker ein Werk erneut angeht, zu finden ist. Einzige Enttäuschung hier ist das "Emperor"-Konzert. Obwohl es perfekt gespielt ist, bleibt die Interpretation zu konventionell. --David Patrick Stearns
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5 Kundenrezensionen:

Große musikalische Reife und tiefsinnige Leidenschaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Den merkwürdigen Rezensionen meiner beiden Vorgänger kann ich mich in keinster Weise anschließen, möglicherweise wünschen sie eine oberflächliche, schnelle Version wie von Francois Rene Duchable. Wir hören in Brendels Aufnahme einen tiefsinnigen, leidenden, entschlossenen, wütenden, ironischen und auch melancholischen Beethoven. Brendel zeigt uns die gesamte Vielfalt von Beethovens Klavierkonzerten die durch die verständige Hand Simon Rattles und den wunderbaren balancierten Klangkörper der Wiener tatkräftig untermalt, unterstützt und in neue Höhen katapultiert wird. Selten hab ich die Klavierkonzerte in solcher Vielfalt erlebt, eine solche Aufnahme findet man heutzutage nur noch selten.
Die Stimme der Erzähler
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe die Beethoven-Klavierkonzerte schon 'zig Male gehört und besitze einige exzellente Aufnahmen - sowohl von "historischen" (Levin/Gardiner) als auch von "modernen" Klangkörpern (Brendel/Levine, Pollini/Abbado). Ich wusste bislang, was ich von "meinen" Beethoven-Konzerten zu erwarten hatte und achtete bei Interpretationsvergleichen immer auf bestimmte Lieblingsstellen. So hat jede der genannten Aufnahmen in meinen Augen ihre Meriten, lässt NEUE Details entdecken, NEUE Schattierungen etc.
Bei dieser Einspielung war das anders. Ich habe anfangs noch - wie üblich - eher selektiv gehört, war aber bereits nach einigem "Zappen" überzeugt, dass ich wohl "am Thema vorbei" gehört haben musste. Zu vieles kam mir ungewöhnlich und willkürlich vor: Ein ungewohntes Herantasten hier (3. Konzert, letzter Satz) ein besonders "organisches" Aufblühen (4. Konzert, Einleitung zum 1. Satz) oder unerwartet spannende Stellen (2. Konzert, Exposition des 1. Satzes) dort, und so weiter. Wie sollte sich das alles zu einem Ganzen fügen?
Erst nachdem ich einmal den den Kopf "ausgeschaltet" gelassen hatte, begriff ich, dass hier die "Stimme des Erzählers" ganz offenbar eine besondere ist: So banal es auch klingen mag: Klavier und Orchester führen hier nicht nur einen ungemein spannenden Dialog, sondern verschmelzen gewissermaßen zu einer Einheit: Simon Rattle - Spitzname "Master of Tempi" - beschleunigt und ritardiert wie weiland Leonard Bernstein und webt dabei mit den Wiener Philharmonikern einen unerhört lockeren und plastischen Orchesterklang, in den Alfred Brendel sich mit seiner subtilen Anschlagskunst ideal einfügt. Er geht jede Bewegung des Orchesters mit, und das Orchester folgt seinerseits quasi synchron den Phrasierungen des Solisten.
So wird es auf einmal zu etwas Besonderem, wenn sich das Klavier in den Kadenzen oder im Eröffnungssatz des fünften Konzerts virtuosen Freiraum nimmt oder Solist und Orchester sich in den beiden ersten Konzerten gegenseitig "die Bälle zuspielen" oder sich die Partner - am Anfang des Mittelsatzes des vierten Konzerts - sogar unversöhnlich gegenüber stehen!
Hier machen 60 Leute Kammermusik, bei der die Spannung nie nachlässt, weil auch die kleinste Phrase mit unter den "großen Bogen" gezwungen wird!
Ich habe mich immer noch nicht groß damit beschäftigt, ob die Ausführenden etwas fundamental Neues entdeckt oder irgendeinen wichtigen Rekord gebrochen haben. Es ist bei dieser Aufnahme für mich einfach nicht wichtig!
Natürlich gibt es einige schöne Details zu entdecken: Dass das erste Klavierkonzert so voll geistreichen Humors ist, habe ich bisher nicht gewusst. Und dass das dritte Konzert nicht unbedingt so düster, dramatisch und drängend gespielt werden muss wie die ebenfalls in c-Moll notierte "Pathétique" oder die fünfte Sinfonie, hatte mir auch noch keiner gesagt.
Aber das wirklich Besondere an dieser phänomenalen Einspielung ist, dass sich das, was die Ausführenden da machen, einfach gut "anfühlt": Ein exzellentes Orchester und ein großer Pianist machen unter einem Ausnahmedirigenten auf spannende und berührende Art und Weise Musik. So einfach ist das.
Solist: sehr schwach; Orchester: hervorragend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Bei der Aufnahme kann vieles verbessert werden, was im Konzertsaal wirklich nicht klappt. Das weiß man, wenn man die Konzerte im Saal - von Brendel gespielt - gehört hat. Trotzdem ist das Resultat mehr als enttäuschend. Über schwerfällige Grüblerei kommen die Interpretationen nicht heraus. Das Spiel des Orchesters ist hervorragend. Aber gibt es wirklich keine anderen Solisten auf der Welt, die man für eine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte gewinnen könnte?
Keine Referenzaufnahme
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses stets schwerfällige und letztendlich nicht viel aussagende Spiel von Alfred Brendel...
Das Orchester mit seinem Chefdirigenten, wie immer, ekzellent
Keine Referenzaufnahme.
"Mein Klassiker"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine wunderschöne Aufnahme der 5 Klavierkonzerte von Beethoven. In einem modernen Tempo und doch mit vielen großen Gefühlen - eben Beethoven. Orchester und Pianist harmonieren und scheinen bei der Einspielung viel Spass zu haben. Muss man einfach haben und oft hören!!!
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Produkt-Bild: Mahler: Sinfonie Nr. 5 (Live aus der Philharmonie Berlin)

Mahler: Sinfonie Nr. 5 (Live aus der Philharmonie Berlin) von Simon Rattle, Gustav Mahler, Berliner Philharmoniker

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,04

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Mahler: Sinfonie Nr. 5 (Live aus der Philharmonie Berlin)

Tracks:

  • Sinfonie Nr. 5

Aus der Amazon.de-Redaktion


Seit September 2002 haben die Berliner Philharmoniker einen neuen Chefdirigenten und Deutschland einen glänzenden Stern am Kultur-Himmel. Simon Rattle überreicht uns mit dieser strahlenden und intensiven Aufnahme eine beeindruckende Visitenkarte und ein Versprechen für weitere, spannende Hör-Erlebnisse.
Natürlich war das nicht die erste Begegnung des englischen Stardirigenten mit dem deutschen Spitzenorchester. Auch vorherige Aufnahmen belegen eine besonders erfolgreiche Zusammenarbeit, allen voran die sensationelle Einspielung von Mahlers 10. Sinfonie in der Bearbeitung von Deryck Cooke. Diese hat schon den Status einer Referenzaufnahme, zahlreiche Preise und glänzende Verkaufszahlen errungen, zur Freude von Rattles Plattenfirma und des Berliner Ensembles, das sehr auf lukrative Plattenprojekte bedacht ist.
Die 5. Sinfonie von Gustav Mahler war eine sehr glückliche Wahl. Obwohl ein Repertoire-Werk für die Berliner, schafft es Simon Rattle, dem Ensemble einen frischen und absolut transparenten, aber satten Klang zu entlocken. Rattle, der bekannt ist für seine vitalen Tempi und für seine Sorgfalt um klare und deutlich hörbare Mittelstimmen, erzeugt hier ein Klangfeuerwerk von berückender Expressivität. Die ausgezeichnete Musizierqualität und die magische Atmosphäre des Konzerts belegen die perfekte Chemie zwischen Maestro und Orchester. Oder in den Worten des New Yorker: "Rattle ... beflügelt die Musiker, bringt das Publikum in Hochstimmung und hält ihre Aufmerksamkeit bei jeder melodischen Linie, jeder Farbe, jeder Modulation des Themas wach". --Kleopatra Sofroniou-von Tavel
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5 Kundenrezensionen:

Interpretation ist Geschmackssache
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nachdem ich mit Begeisterung mehrere Mahler-Interpretationen mit Claudio Abbado gehört und gekauft habe, bin ich auch auf die 5. Sinfonie neugierig geworden. Aufgrund der schlechten Kritik eines Käufers bei Amazon über seine Einspielung bin ich vorsichtig geworden und habe mir die Interpretation von Simon Rattle im Laden angehört. Nach den ersten Takten habe ich sie wieder ins Regal zurückgelegt und mich doch für die CD mit Claudio Abbado entschieden, aber dies ist sicher Geschmackssache. Meine Empfehlung: Vergleichen Sie diese CD unbedingt mit anderen Einspielungen. Das Cover sieht wunderschön aus, aber an ihr fehlt mir der musikalische Tiefgang, den ich bei den Mahler-Aufnahmen mit Abbado verspüre.
Mein Klassiker
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Einspielung und Interpretation von Mahlerìs 5. Sinfonie sind immer eine Herausforderung - für jeden Dirigenten und jedes Orchester. Simon Rattle hat sich dieser Herausforderung gestellt und bringt einen transparenten, jedoch mit der erforderlichen Dynamik versehenen Mahler zu Gehör.
Dabei verlangt das Werk, das in Mahlers Schaffen eine zweite kompositorische Phase begründete, eine differenzierte Herangehensweise. Verstärkte Kontrapunktik, erweiterte Harmonik, die verschiedenen, gleichzeitig existierenden musikalischen "Ebenen" in der Partitur, die rhythmische Vielfalt und das Nebeneinander von "Tragischem" und "Trivialem", (was Mahler bereits zu Lebzeiten Kritik und Spott einbrachte) gilt es, in einem harmonischen Ausgleich zusammenzuführen.
Die wuchtigen ersten beiden Sätze bilden einen "Kontrapunkt" zum Adagietto im 4. Satz, das als Ruhepol vor den Schlusssatz gestellt ist. Gerade der 4. Satz fordert jeden Dirigenten heraus, die Interpretation weder zu "oberflächlich sentimental" noch zu "getragen und ersterbend" zu gestalten. Simon Rattle gelingt diese Gradwanderung, da er die Einheit in der Vielfalt, die für diese 5. Sinfonie charakteristisch ist, zu gestalten vermag. Die gesamte Interpretation wirkt geschlossen und homogen und leistet einen Beitrag dazu, die 5. Sinfonie "neu hören" zu können.
Mein Klassiker
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Aufnahme lohnt schon allein aufgrund des (eigentlich zu) bekannten Adagiettos: Sir Simon Rattle führt die Berliner Philharmoniker in eine fesselnde Interpretation, die an keiner Stelle gefühlig ist, aber noch in der leisesten Passage von einer vibrierenden Emotionalität durchdrungen ist. Das Adagietto wird als absolute Musik hörbar - völlig befreit von jeglicher "Tod-in-Venedig"-Assoziation. Das Scherzo wirkt überirdisch leicht und fröhlich. Im ganzen gibt die Aufnahme Zeugnis ab von der überragenden Perfektion der Berliner Philharmoniker. Die im 2. Satz ("Stürmisch bewegt") von Mahler geforderte "größte Vehemenz" wird allerdings nicht immer erreicht, hier wirkt das Spiel des Orchesters überkontrolliert.
Wundervoll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Sinfonie ist mir bekannt aus "Tot in Vendig". Ich habe den Film mal im Fernsehen aufgenommen und da ist mit diese Sinfonie ins Ohr gegangen. Sie hat für mich etwas sehr tragisches was Tot in Venedig auch ist. Hier wurden die Gedaken von Thomas Mann verfilmt... Ich finde diese Sinfonie einfach wundervoll und bekomme jedesmal eine Gänsehaut.
Mein Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Orchester hat hier einen wahrhaft "goldenen Griff" bei der Auswahl ihres neuen Dirigenten, Simon Rattle, bewiesen. Ich liebe Mahler's Symphonie No.5. Diese Interpretation ist ein absoluter Genuss. Das Adagietto klingt zart und verträumt, vielleicht auch geheimnisvoll und verursacht regelrecht "Gänsehaut" beim Zuhören. Während (nicht nur!) das Rondo-Finale:allegro einen satten vollen Klang hergibt. Diese CD ist eine rundum gelungene Aufnahme,die nichts zu wünschen übrig lässt.
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Produkt-Bild: Carmina Burana - Silvesterkonzert

Carmina Burana - Silvesterkonzert von Rundfunkchor Berlin, Sally Matthews, Lawrence Brownlee

Audio CD von EMI Classi (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,45

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Carmina Burana - Silvesterkonzert

Tracks:

  • O Fortuna
  • Fortune plango vulnera
  • Veris leta facies
  • Omnia Sol temerat
  • Ecce gratum
  • Tanz
  • Floret silva
  • Chramer, gip die varwe mir
  • Reie
  • Were diu werlt alle min
  • Estuans iterius
  • Olim lacus colueram
  • Ego sum abbas
  • In taberna quando sumus
  • Amor volat undique
  • Dies, nox et omnia
  • Stetit puella
  • Circa mea pectoral
  • Si puer cum puellula
  • Veni veni venias
  • In trutina
  • Tempus est iocundum
  • Dulcissime
  • Ave formosissima
  • O Fortuna

Produktbeschreibung


Carmina Burana - Silvesterkonzonzert 2004
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5 Kundenrezensionen:

Überflüssig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Was kann eine Aufnahme von Carmina Burana noch rechtfertigen? Nur eine aussergewöhnliche Qualität. Die ist hier nicht vorhanden.
Chor: die Artikulation ist übertrieben, obwohl dies sonst etwas ist, das bei Chören nie übertrieben sein kann. Man fühlt sich unwohl. Männerchor: akzeptabel, Frauenchor: Schwächen bei der Intonation
Solisten: farblos. Brownslee: ok, aber nicht überragend; Matthews: Intonationsschwächen; Gerhaher: näselnd und bemüht.
Dirigent und Orchester: rastlos, schnell, das Zusammenspiel zerfällt streckenweise. Keineswegs klar.
Zusammengenommen: eine überflüssige Einspielung, mit schlechter bis mittelmäßiger Interpretation.
Kein muss, aber gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe im Fernsehen übertragen zu Sylvester das Konzert sehr genossen und war begeistert. Va wegen Rattle, teils wegen des Baritons (manchmal meh'hrere Probleme).
Die Begeisterung habe ich beim Anhören der Aufnahme (offenbar ein Zusammenschnitt dreier Aufführungen) nicht mehr empfunden.
Eine gute Aufnahme, das zweifellos, und insofern jedenfalls empfehlenswert.
Leider, leider...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Leider kein Vergleich zu der TV Übertragung vom Silvester 2004, die mich absolut begeistert hatte.
Ich hatte die CD schon zuhause, aus dem Jahr 1994 mit dem Saint Louis Symphony Orchestra and Chorus Leonard Slatkin. Aber als ich die Übertragung aus Berlin sah, habe ich mir sofort vorgenommen, mir die Aufnahme zu besorgen.
Konnte allerdings meine Begeisterung nicht mehr verstehen - beim anhören der neuen CD.
Als Vergleich habe ich mir sofort die ältere CD angehört und festgestellt, das ich mir das Geld für die neue hätte sparen können!
Kein Vergleich zu der Faszination der TV Übertragung!
Orchester tadellos, Solisten eher farblos
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine gute Aufnahme, aber nicht mehr. Die Berliner Philharmoniker spielen tadellos, aber die ziemlich farblosen Solisten können sich mit denen älterer Einspielungen nicht messen. Wer auch einen optischen Genuss dazu haben möchte, sollte sich die Ponnelle-Inszenierung auf DVD (mit dem Dirigenten Kurt Eichhorn) besorgen. Mit Solisten wie Hermann Prey und Lucia Popp einfach unschlagbar.
Aus dem "Städtezweikampf" ging eindeutig Wien als Sieger hervor. Denn das Neujahrskonzert lag schon kurze Zeit später auf SACD vor, also in einer Klangqualität, die man bei EMI vergeblich sucht. Da war man im Geschehen mitten drin. Auch bot das Wiener Programm viel Neues. Sir Simon hingegen setzt auf Anbiederung an die Popkultur (Überbetonung des Rhythmus), um die Zuschauerbasis zu verbreitern. Ein untaugliches Rezept.
Eine interessante Interpretation
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine sehr moderne Carmina Burana. Rattle hat Orff etwas gegen den Strich gebürstet. Extrem schnelle Tempi ergänzen sich mit dem Ausschöpfen des gesamten Dynamikumfangs. In Taberna Quando Sumus wird vom gemütlichen Trinklied zum Soundtrack einer berauschten Partynacht. Das hohe Tempo und die Dynamik lassen Assoziationen an moderne Popmusik aufkommen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften