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Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD) von Sol Gabetta

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 11,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Elgar: Cello Concerto/Dvorak/Respighi (Limitierte Edition incl. Bonus-CD)

Tracks:

Disk 1
  • I. Adagio - Moderato
  • II. Lento - Allegro molto
  • III. Adagio
  • IV. Allegro - Moderato - Allegro ma non troppo
  • Sospiri, Op. 70
  • Salut d'amour, op. 12
  • La Capricieuse, Op. 17
  • Silent Woods, Op. 68/5
  • Rondo for Cello & Orchestra in G minor, Op. 94
  • Adagio con Variazione
Disk 2
  • I. Marcatissimo
  • II. Dolcissimo

5 Kundenrezensionen:

Einfach wunderschön!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta ist eine Inspiration für jeden, der Cello spielt! Ich durfte ihre Interpretation des Elgar Cello Concertos live erleben und es war eine Offenbarung. Bei Vasks "Dolcissimo" war das Publikum atemlos, und das ist man auch noch, wenn man es auf dieser CD hört. Ein Muss!!!
Melancholisch und wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Edward Elgar ist ja vor allem bekannt für seine Pomp-and-Circumstance-Märsche, die er für die Krönung König Edward VII. 1902 komponierte. Diese strotzen ihrem Titel gemäß vor Temperament und Feierlichkeit und haben natürlich auch einen stark britisch-imperialistischen und kriegerischen Beiklang, der wohl auch durchaus intendiert war.
Das spezielle Flair der Last-Night-of-the-Proms wäre ohne diese Märsche wohl kaum denkbar. Ansichtssache, ob man dies nun humorlos als britischen Nationalismus interpretiert oder ob man die selbstironische Komponente, dieser durchaus weltoffenen Veranstaltung anerkennt.
Edward Elgar jedenfalls sollte man nicht auf "Pomp and Circumstance" reduzieren. Hört man sein Cello-Konzert begegnet einem ein sehr kontemplativer, spätromantischer Komponist.
Dass der große Star der medialen Aufmerksamkeit im Cello-Bereich, Sol Gabetta, im Schumann-Jahr das Elgar-Konzert veröffentlichte verwundert mich persönlich ein wenig. Was wäre marketingtechnisch logischer gewesen als auf den Schumann-Zug aufzuspringen? Doch die Entscheidung fiel auf Elgar. Mir ist nichts über die Motive bekannt, ob Sol Gabetta mit Schumann weniger anfangen kann (in ihrem Konzertprogramm tauchen vereinzelt Kammermusikstücke aus seiner Feder auf), ob sie sich bewusst gegen den Trend der ritualisierten Komponistenverehrung in Jubiläumsjahren stemmt oder ob die Entscheidung für Elgar überhaupt nichts mit einer Entscheidung gegen Schumann zu tun hat, ist mir nicht bekannt.

Zur Darbietung des Elgar-Konzerts möchte ich hauptsächlich betonen, dass ich vollauf begeistert bin. Sol Gabetta beweist für mein Ohr viel Feinfühligkeit, Artikulationsgeschick und ein gutes Gespür dafür, das Stück weder romantisch-süßlich-kitschig oder zu pathetisch melancholisch zu spielen, noch es auf der anderen Seite betont steril zu spielen. Es passt für mein Ohr einfach. Gleiches ließe sich über die Orchester-Begleitung durch das Danish National Symphony Orchestra sagen, wobei das Stück tatsächlich so angelegt ist, dass das Orchester sehr im Hintergrund der Solistin steht.
Die Tracks 4,5,6 enthalten Adaptionen von Stücken Elgars, die sich klanglich nicht groß vom Cello-Konzert abheben. Aus meiner Sicht gelungene und sinnvolle Ergänzungen, wobei ich gestehe, die Originale nicht zu kennen.
Mit Dvoraks "Waldesruh" sowie einem Rondo aus seiner Feder wurden des weiteren 2 Stücke ausgewählt, die mir noch kein Begriff waren, die ich aber als große Bereicherung empfinde. Die Waldesruh ist eine wunderschöne Schilderung einer Naturstimmung ohne dass mir dabei wirklich ein naturalistischer Bezug etwa durch Vogelstimmenimitation oder ähnliches aufgefallen wäre. Einfach ein schönes, eher ruhiges und doch irgendwie fröhliches Stück. Das Rondo ist ebenfalls wunderschön anzuhören.
Mit Ottorino Respighis Adagio con variazioni, einem ebenfalls eher kontemplativen, ruhigen Stück wird die Haupt-CD sehr gelungen abgerundet.
Die Bonus-CD enthält 2 Stücke des lettischen Komponisten Peteris Vasks aus seinem Opus "The Book for solo cello", das nach Aussagen des Komponisten im Booklet einen Protest gegen Krieg und Ausgrenzung und ein Plädoyer für Liebe und Frieden darstellen soll, das unter dem Eindruck des Eisernen Vorhangs entstanden ist. Sol Gabetta, die sich ja auch schon ausführlich mit Schostakowitsch befasst hat ist mit dem Komponisten eng befreundet.
Die beklemmende Atmosphäre von Krieg und Ausgrenzung wird im ersten Teil des Stückes durchaus eindringlich dargestellt, um für Liebe und Frieden zu werben ist mir der zweite Teil zu schrill und dissonant, wobei ich gestehen muss, dass ich mit der typischen zeitgenössischen "klassischen Musik" Stand heute nichts anfangen kann. Als Hintergrundmusik für einen Dokumentarfilm vielleicht, aber nicht für den Musikgenuss durch den CD-Player. Aber hierzu mögen sich Menschen äußern, denen besagter Musikstil mehr zusagt.

Ergänzung, 29.3.2010: nachdem ich mittlerweile zumindest das "Dolcissimo", also den zweiten Teil der Komposition von Vasks live von Sol Gabetta bei ihrem Konzert in Landau in der Pfalz gehört habe (Elgars Cellokonzert und "Sospiri" übrigens auch), muss ich meine Einschätzung zu Vasks zumindest so weit revidieren, dass dieses Stück live eine ungeheure Wirkung hat. Die technische Schwierigkeit dieses Stücks fällt einem Laien wie mir, wenn man die Solistin live "arbeiten" sieht, deutlich stärker auf. Doch das Stück ist nicht nur technisch schwer, sondern bedarf auch eines enormen Einfühlungsvermögens. Sol Gabetta hat dieses. Auch den Gesangpart, der zu Dolcissimo gehört und von der Solistin selbst bewerkstelligt wird, klingt sehr ergreifend. Ob man allerdings den gleichen Effekt beim CD hören hat, kann ich nicht vollends beurteilen. Mir fiel der Zugang beim Anhören der CD vor dem Konzert eher schwer.

Der CD-Klang ist für mein Ohr absolut ausgezeichnet. Das Booklet ist ansprechend gestaltet und enthält Informationen gehaltvolle Informationen über Elgar, Dvorak, Respighi, einen Beitrag von Peteris Vasks über sein Stück (leider darüber hinaus nichts über den Komponisten), ein Kurzportrait von Sol Gabetta und dem Danish National Orchestra, also nahezu alles, was man sich wünschen würde.

Die Haupt-CD ist vorzüglich gelungen und ich kann sie nur voller Überzeugung empfehlen!
tolle Programmauswahl
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich verfolge Sol Gabettags Veröffentlichungen schon eine ganze Weile. Bis zur, meiner Meinung nach, totla Überflüssigen Cantabile CD. Aber schon mit der letzten CD mit Stücken von Haydn, Hofmann und Mozart hat sich mich zurückgewonnen.

Das Cello Concert von ELgar ist für mich eine totale Offenbarung. Zum Glück hat SOl nicht versucht die Referenzaufnahme von du Pre zu kopieren. SIe hat vielmehr ihre ganz eigene SIchtweise dieses Konzertes gefunden und auf CD gebracht. Man kann bestimmt vorzüglich darüber streiten welche Version besser ist, ich finde man sollte sie nebeneinander stehen lassen. 2 SIchtweisen eines wundervollen Konzertes.

Da haben es dann die zusätzlichen Stücke natürlich schwer. ich wäre schon mit Elgars Konzert zufrieden gewesen. Die Umstellung auf die Stücke von Dvorak und Respighi ist mir schwer gefallen. SIe sind natürlich auch perfekt gespielt und toll ausgwählt.

Die Bonusstücke von Peteris Vasks hingegen sind genial. Leider konnte ich sie noch nicht im Konzert erleben aber ich kann mir vorstellen dass es die pure Freude sein muß SOl Gabetta diese beiden Stücke spielen zu sehen. Und der zusätzliche Gesang... Gänsehaut!
Von Frau Gabetta habe ich schon Eindrucksvolleres gehört;
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...liegt's an den Stücken oder an der Aufnahme, Frau Gabettas Spiel klingt meist etwas müde. Das ihr eigene Temperament und der übliche kraftvolle Strich werden weitgehend vermisst. Schade!
Großartig! - Wie Sol Gabetta eben
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass diese CD ein wahrer Hörgenuss wird, war ja zu erwarten, denn alles, was die junge argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta anpackt, wird großartig - und das sowohl für kritische Fachmänner als auch für "ahnungslose" Laien. Dass ihr das Elgar-Konzert, eines der anspruchsvollsten Werke der Cellokonzert-Literatur überhaupt, besonders gut liegt, erkennt man sofort: Sie spielt mit Wärme, Energie und Kraft, aber auch mit Transparenz und Feinfühligkeit; das Nationale Dänische Symphonieorchester begleitet sie dabei hervorragend. Auch die anderen kürzeren Stücke von Elgar sind wahre Leckerbissen. Die zweite CD mit Vasks "Cellobuch" ist ebenfalls umwerfend: Sol Gabetta spielt als wäre sie mit ihrem wunderbaren Cello verschmolzen. Fazit: Diese CD gehört ab jetzt in das Regal eines jeden Klassik- oder Cello-Liebhabers.
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Produkt-Bild: Hofmann Haydn Mozart: Cellokonzerte

Hofmann Haydn Mozart: Cellokonzerte von Sol Gabetta

Audio CD von RCA Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,53

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Hofmann Haydn Mozart: Cellokonzerte

Tracks:

  • I. Allegro moderato
  • II. Adagio un poco Andante
  • III. Allegro molto
  • I. Moderato
  • II. Adagio
  • III. Allegro molto
  • I. Allegro aperto
  • II. Andante ma non troppo
  • III. Allegro

5 Kundenrezensionen:

Grandiose CD mit Cellokonzerten der Wiener Klassik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta ist zweifellos die beste Cellistin der Gegenwart: Mit ihrer herzlich-sympathischen Ausstrahlung, ihrer perfekten virtuosen Technik und ihrer grenzenlosen Musikalität begeistert sie sowohl Klassik-Neueinsteiger als auch Experten.
Diese neue CD von ihr ist schlicht und einfach fantastisch. Auf dem Programm stehen das wunderbare (viel zu selten gespielte!) Cellokonzert D-Dur von Leopold Hofmann, das herrliche, längst zum Klassiker gewordene Konzert C-Dur von Joseph Haydn und das von George Szell arrangierte Flötenkonzert D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, welches in der Tat die Frage aufkommen lässt, warum sich der Salzburger nicht mehr bzw. überhaupt dem tiefen Streichinstrument gewidmet hat. Alle drei Stücke spielt Gabetta wunderbar frisch, energisch und warm, aber auch genauso zart, feinfühlig und transparent. Begleitet wird sie dabei hervorragend vom Kammerorchester Basel, das zu einem der führenden Ensembles historischer Aufführungspraxis gehört.
Sol Gabetta spielt Werke von klassischen Komponisten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta gehört derzeit zu den besten Cellistinnen der Welt. Sie spielt die schwierigsten Stellen in den klassischen Werken von Hofmann, Haydn und Mozart völlig mühelos und vor allem hoch musikalisch. Es ist ein wahre Freude, einen solchen Kunstsinn technisch und ausdrucksmäßig zu "vernehmen"! Man höre allein nur die langsamen Sätze der Werke! Mit welch einer Ruhe im Spiel sie die zartesten Piani und Pianissimi spielt ist einfach atemberaubend. Aber auf diese Weise sollte eben klassische Musik von herausragenden Musikern stets gespielt werden!
Herzerfrischend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme bietet für den Hörer zunächst eine sehr interessante und gelungene Gegenüberstellung von drei Komponisten im jeweiligen Umgang mit der Form des klassischen Solokonzerts.
Dabei sind das Cellokonzert von Leopold Hofmann sowie die Bearbeitung des Flötenkonzerts von W. A. Mozart selten gehörte, kaum bekannte und gleichzeitig lohnende Werke
Das Klangbild der Aufnahme wirkt sehr durchsichtig und brillant.
Das Orchester spielt federnd, sensibel, dezent und doch kraftvoll
Die Solistin bedient mit ihrem lupenreinen Spiel und einer atemberaubenden Haydninterpretation nicht nur die Liebhaber des technischen Feuerwerks. - Nein das Besondere an dieser Aufnahme ist, daß hier mit einer Leidenschaft gespielt wird, die das Herz des Zuhörers erreicht.
Diese CD ist uneingeschränkt sehr zu empfehlen.
Ein Album, das zeitlos ein Hochgenuss bleibt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Fantastisch! Die Ernergie, Spielfreude und die Auswahl der Stücke machen das Album zu einem zeitlosen (Hör-)Hochgenuss!
Wohlfühlmusik
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Art CD, welche man im Hintergrund laufen läßt, während auf dem Tisch die Teller locken und das Besteck glänzt. Brav, ein wenig seicht, perfekt gemacht und auf Massenverkauf optimiert. Eine Form extrem anspruchsvoller und hochwertiger Feiertagsmuzak. (Leider die Verpackung gefertigt aus dem Werkstoff Pappe; mag ich nicht; ist mir nicht Bonus, sondern Malus. In die Bewertung mit vier Sternen ist das aber nicht eingeflossen.)
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Produkt-Bild: Il Progetto Vivaldi

Il Progetto Vivaldi von Sol Gabetta

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,40

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Il Progetto Vivaldi

Tracks:

  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Presto
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro
  • 2. Largo
  • 3. Allegro
  • 1. Allegro con molto
  • 2. Adagio
  • 3. Allegro ma non molto
  • 1. Allegro non molto
  • 2. Largo
  • 3. Allegro

Produktbeschreibung


IL PROGETTO VIVALDI
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5 Kundenrezensionen:

Faszinierender Vivaldi
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta widmete sich nach ihrer Debüt-CD den Konzerten des italienischen Barockmeisters Antonio Vivaldi. Mit dem Ensemble "Sonatori de la Gioiosa Marca" gelang ihr eine ungeheuer frische, schwungvolle und authentische Interpretation dieser Werke. Ihre technische Brillanz wird dabei noch unterstützt durch ihr wunderbares Guadagnini-Cello, das extra für diese Aufnahme mit Darm- statt Metall-Saiten bespannt wurde.
Junges Talent
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe Sols CD zwar noch nicht gehört, sie aber live im Konzert erlebt - eine junge Ausnahmekünstlerin, die sich sicherlich einen Platz an der Weltspitze erobern kann und wird. Mit Elan, Temperament und einem fantastischen Ton - und auch optisch gibt die -fast schon magere- Künstlerin viel her ;-) .
vivaldi neu erlebt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
vivaldi neu erlebt...diese CD ist eine entdeckung! ich kann mich an der spielfreudigen, temperamentvollen interpretation nur freuen. sol gabetta lässt uns antonio vivaldi, auch sehr bekannte stücke von ihm wie der "winter" aus den 4 jahreszeiten, auf harmonischste weise neu entdecken.
absolute kaufempfehlung.
Singendes Cello
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme gefällt mir wegen des sehr temperamentvollen Cellospiels, bei dem das Instrument zum Singen und Klagen kommt, Klänge hervorbringt, die völlig neu erscheinen. Das Zusammenspiel mit den Sonatori de la giososa Marca ist äußerst harmonisch,es wird wie aus einem Atem musiziert .Die schnellen Sätze bestechen durch ihr Tempo und starke Akzente, die langsamen Sätze sind gesanglich schön, nachdenklich, melancholisch.Der längst bekannte "Winter" aus den Jahreszeiten erklingt völlig neu, nie gehört. Eine mitreissende Interpretation der längst bekannten Concerti, die man immer wieder anhören möchte. Diese CD möchte ich nicht mehr missen!
Eine schöne Frau mit einem ungewöhnlichen Talent
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Il Progetto Vivaldi Sol Gabetta Vivaldi

Audio CD (14. September 2007)
ASIN: B000UTOVGA

Sol Gabetta ist eine noch junge Cellistin von außergewöhnlicher Begabung. Sie ist französisch-russischer Abstammung, 1981 geboren und wuchs in Argentinien auf.

Schon in jungen Jahren hat sie verschiedene Instrumente erlernt, das Cello aber blieb das Instrument, das sie zur Vollendung brachte.
Sie hat gleich mit ihrer hier vorliegenden zweiten CD Einspielung von Cellokonzerten von Vivaldi ihr seltenes Können unter Beweis gestellt.
Zusammen mit dem italienischen Spitzenensemble Sonatori de la Gioiosa Marca hat sie zudem eine Rarität ausgegraben und eine Neufassung des Violinkonzertes a-Moll RV 356 eingespielt. Um den Originalklang zu erreichen, hat sie die Stahlseiten ihres Cellos gegen Darmseiten ausgetauscht.

Die Cellokonzerte üben einen ungewöhnlichen Reiz aus. Gewiss hängt der Erfolg mit der unkonventionellen und frischen Darbietung der Künstlerin zusammen. Die Cellokonzerte werden schwungvoll gespielt, dazu mit Leidenschaft und Kraft.
Sol Gabetta steigt zielstrebig zur Elite der Cellosolisten auf.
Jeder Barockmusikfreund wird begeistert von ihrer Darbietung sein.
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Produkt-Bild: Chilling Cello, präsentiert von Klassik Radio

Chilling Cello, präsentiert von Klassik Radio von Sol Gabetta, Yo-Yo Ma, Jan Vogler

Audio CD von Sony Classical (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 11,97, Angebote ab EUR 11,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Chilling Cello, präsentiert von Klassik Radio

Tracks:

Disk 1
  • Andante cantabile, Op. ph
  • Sicilienne, Op. 78
  • Liebesleid
  • The Swan
  • Song Without Words, Op. 109
  • Oblivion
  • Love Theme aus "Der Pate"
  • Venezianisches Gondellied
  • Salut d' amour, Op. 12
  • Andante
  • Adagio for Cello and Orchestra
  • Park Avenue Waltz
  • Once Upon A Time In The West
  • Arabesque No. 1
  • Allegretto poco mosso
  • No. 4 (Als die alte Mutter mich noch lehrte singen)
  • Romanze aus "The Gadfly"
  • Crouching Tiger, Hidden Dragon
  • Summertime
Disk 2
  • Seven Years in Tibet from Seven Years in Tibet
  • Sospiri, Op. 70
  • Elegie, Op. 24
  • Milonga del Angel
  • Allegretto scherzando
  • Meditation
  • IV. Allegro molto
  • Largo
  • Lasst mich allein, Op. 82/1
  • Allegretto ben moderato
  • Zart und mit Ausdruck
  • Tendrement
  • No. 1 Der Engel
  • Allegro
  • II. Andante con moto e poco rubato from Three Preludes - Album Version
  • My Way (Comme d'habitude)

5 Kundenrezensionen:

Seicht überbetont
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Für Cellofans eine schöne Unterhaltung, die leider das seichte Genre etwas zu stark betont. Vergleichbare Zusammenstellungen von Mischa Maisky und Vogler sind ausgewogener. Klanglich ist die Platte ausgezeichnet.
wunderschöne CD, absolut empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CD ist ein absoluter Traum.
Berührende Perlen der Musik werden von großartigen Cellisten wie Yo-Yo Ma, Steven Isserlis, Jan Vogler, Sol Gabetta und den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker interpretiert.
Eine entspannte Hommage an ein faszinierendes Instrument, welche sicherlich nicht nur erklärten Cellofans großen Genuss bereiten wird.
Ein rundum überzeugendes Produkt.
Chilling trifft's auf den Punkt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese CDs sind super - abwechslungsreich, immer angenehm entspannend zum Zuhören erklingen die warmen Cello-Klänge. Auch meine Frau und meine 8-jährige Tochter sind begeistert. Erstaunlich, in wie vielen Fasetten man hier den Cellisten zuhören darf. Gerade, da man sonst oft glaubt, Cello sei nur ein Begleitinstrument.
überzeugende Wohlklänge
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine gelungene Mischung klassischer Musik und moderner Stücke stimmungsvoll gemischt und von großartigen Cellisten wunderbar interpretiert. Einfach zurücklehnen und genießen!
Chilling Cello
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zwei wirklich wunderschöne CD's zum Abhängen und Träumen, nicht nur für Cellofans. Eine gelungene Mischung weltbekannter Stars auf dem Cello (z.B. Yo Yo Ma, Sol Gabetta) und einiger Newcomer, die genauso hörenswert sind (z.B. Quattrocelli mit Filmmusiken in reizvollen Bearbeitungen). Schön, dass Sony Music den "Neuen" diese Chance zum Bekannterwerden bietet, die sie aber auch in jeder Hinsicht rechtfertigen. Ein größes Dankeschön an Klassik Radio, das diese Zusammenstellung erst ermöglicht hat. Besonders reizvoll für ganz junge Cellisten, welche die Möglichkeiten des Instruments erleben wollen!
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Produkt-Bild: Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate

Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate von Sol Gabetta, Münchner Philharmoniker, Marc Albrecht

Audio CD von RCA Red Seal (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,57

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate

Tracks:

  • Largo
  • Allegretto
  • Allegretto
  • Allegro non troppo
  • Allegro
  • Largo
  • Allegro

4 Kundenrezensionen:

Eine der besten Schostakowitsch-CDs!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die junge Cellistin Sol Gabetta, die schon lange zur absoluten Weltspitze gehört, hat mit dieser CD einen wahren Hörgenuss vorgelegt. Das Cellokonzert Nr. 2 (Opus 126) klingt in ihrer Interpretation ungeheuer kraftvoll und zart zugleich, der Komponist wäre mit Sicherheit begeistert gewesen! Für mich gibt es außer Heinrich Schiff keine andere Aufnahme, die dieser auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte - dabei spielen natürlich auch die glänzenden Münchner Philharmoniker unter Marc Albrecht eine Rolle. Die herrliche Sonate für Cello und Klavier (Opus 40) kann man einfach nur als großartig bezeichnen: Sol Gabetta entlockt ihrem einzigartigen Cello Töne, die jeden umwerfen, sie spielt mit einer solchen Genauigkeit und trotzdem mit einer unbändigen Energie, die man kaum für möglich halten würde. Ihre Begleit-Pianistin Mihaela Ursuleasa glänzt ebenfalls: Sie meistert den Klavierpart sehr virtuos und professionell, ohne aber durch unnötige "Kunststückchen" Aufsehen erregen zu wollen. Fazit: Der Kauf lohnt sich - wie immer bei Sol Gabetta.
"Für mich die seit langem beste Interpretation ..."
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lassen wir mal den Bonus der 'jungen, attraktiven Star-Cellistin der Gegenwart' beiseite (was mir zugegebenermaßen nicht leicht fällt!): Diese Einspielung "Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, op. 126" ist höchste Perfektion, absolut stimmige Harmonie zwischen Solistin und Orchester, so weiß ich nicht, wem ich zuerst größtes Lob aussprechen soll, Sol Gabatta, Marc Albrecht, den Münchner Philharmonikern ..., gäbe es 'Treppchen', so hätte ich gern alle miteinander auf dem obersten Sieger-Podest!

Also: Sol Gabetta beginnt leise, zärtlich, wehmutsvoll dezent, sanft, dann fragend melancholisch, sich (rein)steigernd, mit (an)klagendem und zugleich forderndem, ausholend bestimmendem Ton, Marc Albrecht bringt sein Orchester äußerst behutsam aus dem Raum komplementär mit ein, so dann spielen alle Musiker eindringlich, hellwach und höchst souverän, mit wunderschön weit ausgelebten Phrasen und spannenden Dialogen spielen sie immer wieder ganz wunderbare Kontraste aus, beleben Schostakowitsch's magische Gefühlswelten in faszinierender Weise, so dass man sich immer tiefer hinein versenken will, alle ziehen Zuhörer mitten ins Geschehen.
Das ist kein Schostakowitsch 'von der Stange', nein, hier wird mit höchster Präzision, aber auch mit allen Emotionen 'gespielt' (im mehrfachen Wortsinn): dunkel, warm, düster, drängend, fragend, humorvoll, ironisch, mitreissend vital, dann wieder äußerst sanft, kurz Schostakowitsch pur, als säße er lebendig mittendrin und 'glühte' mit ...

Für mich die seit langem beste Interpretation des wundervollen, großen Meister-Werkes! Edel!!!

Auch die "Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier d-moll, op. 40" hat ja nun viele Künstler gereizt, sie heraus zu bringen, oft erfolgreich; doch hier ist wieder die gefühlvolle Entsprechung zur vorgennannten großen Konzert-Einspielung, temperamantvoll, prononciert, farbig, Sol Gabetta lässt ihr Cello singen und Mihaela Ursuleasa geht am Klavier meisterhaft pointierend mit, viel mehr als nur Begleitung! (So dürfte über sie im Booklet bitte auch mehr als nur ihr Name stehen!). Fazit: Diese Einspielung wurde in ihrer vielgestaltigen Darbietung von beiden Interpretinnen ganz liebevoll ausgereizt!

Genug des Lobes, wer mit'glühen' will, muss diese CD kaufen, hören, hören und immer wieder hören, ruhig auch vergleichen mit den zahlreichen anderen großen Einspielungen bedeutender Interpreten - es lohnt sich jedoch, immer wieder mit dieser neuesten Aufnahme zu 'glühen' ...
Klasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sol Gabetta spielt einfach in einer ganz eigenen Liga.
Ihr Ton ist in jeder Nuance nahezu perfekt.
Auch wie diese Werke gespielt wurden ist einfach grandios.
Natürlich kann eine Aufnahme nicht zu 100% eine solche Leistung widerspiegeln, und es ist natürlich verständlich wenn einige der Meinung sind das diese CD nicht perfekt produziert wurde(An einigen wenigen Stellen kann ein geschultes Gehör erkennen das die verschiedenen Aufnahmen zusammengeschnitten wurden zu dieser CD), allerdings hat das nichts mit dem unglaublichen Können von Sol Gabetta zu tun.
Packend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich durfte eben dieses Konzert live miterleben, welches auf dieser cd festgehalten wurde. und ich finde das treffendste Wort für Gabettas Interpretation ist schlich"packend". Unglaublich wie die blonde Cellistin wirbelte und den melancholisch düsteren Ton des Konzerts traf. Sie steigerte sich virtuos bis zur raserei, wurde schlicht eins mit dem werkund füllt diese noten mit Leben und was bei Schostakowitsch sehr wichtig ist mit Ironie. Verspielt und doch ernst,wenn es nötig ist.
Und da sind so zarte von schönheit gefüllte momente, die faszinieren und dieses konzert zu einer referenzeinspielung machen. denn die bisherigen aufnahmen dieses für Rostropowitsch geschriebenen stücks sind nicht derart geistreich, denn sie sind zu pessimistisch. Gabetta nimmt den Komponisten ernst und schafft und das faszinierte mich, ein musikalisches Abbild des Komponisten.
Dazu tragen auch die in letzter zeit sehr wankenden, nicht immer überragenden Münchner Philharmoniker bei, die hier schier angesteckt werden von dieser rasenden Cellistin.
In einer Zeit der holen interpreten scheint gabetta wie eine leuchtende sonne. Nomen est omen.
hier erscheint nicht zum 20 mal dvoraks cellokonzert sondern ein werk, welches mehr aufmerksamkeit verdient und hier steht der komponist im vordergrund, nicht die blonden Haare der Interpretin.
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Produkt-Bild: Haydn/Hofmann/Mozart

Haydn/Hofmann/Mozart von Sol Gabetta

Audio CD von RCA
Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 9,75

Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Haydn/Hofmann/Mozart

Tracks:

  • Cello Concerto in D major, Badley D3; I. Allegro moderato
  • Cello Concerto in D major, Badley D3; II. Adagio un poco Andante
  • Cello Concerto in D major, Badley D3; III. Allegro molto
  • Cello Concerto No. 1 in C major, H. 7b/1; I. Moderato
  • Cello Concerto No. 1 in C major, H. 7b/1; II. Adagio
  • Cello Concerto No. 1 in C major, H. 7b/1; III. Allegro
  • Flute Concerto No. 2 in D major, K. 314, adapted for Cello and Orchestra; I. Allegro aperto
  • Flute Concerto No. 2 in D major, K. 314, adapted for Cello and Orchestra; II. Andante ma non troppo
  • Flute Concerto No. 2 in D major, K. 314, adapted for Cello and Orchestra; III. Allegro

Produkt-Bild: Cantabile

Cantabile von Sol Gabetta

Audio CD von RCA Red Seal
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 8,95

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Cantabile

Tracks:

  • Je veux vivre (Roméo et Juliette)
  • Promptes à servir (La Périchole)
  • O mon cher amant, je te jure (La Périchole)
  • Je dis que rien ne m'épouvante (Carmen)
  • Près des remparts de Séville (Carmen)
  • Les filles de Cadix
  • Connais-tu le pays (Mignon)
  • Lensky's Aria (Eugene Onegin)
  • Nur wer die Sehnsucht kennt, Op. 6/6
  • Berceuse (Chants d'Auvergne)
  • # Chloris
  • Pavane, Op. 50
  • L'amour est un bouquet de violettes
  • Largo al factotum (Il barbiere di Siviglia)

4 Kundenrezensionen:

Wunderbare Cello-Klänge
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie alle CDs von Sol Gabetta ist auch diese ein wahrer Hörgenuss. Auf "Cantabile" spielt sie Opernarien und Lieder, die herrlich fürs Cello arrangiert wurden. Und sie bringt diese Stücke mit ihrem fantastischen Instrument wirklich zum Singen! Diese CD kann man sich wirklich fünfmal hintereinander anhören. Die Prager Philharmoniker mögen vielleicht nicht das beste Orchester sein, doch klingen sie insgesamt auch sehr souverän. Mein persönlicher Favorit: Der Bonus-Track, eine Bearbeitung der Arie "Largo al factotum" aus Rossinis "Barbier von Sevilla" für Cello und Klavier (Mihaela Ursuleasa übernimmt den Part des letzteren). Das Kaufen lohnt sich für jeden, denn selbst für keine eingefleischten Klassik-Fans ist dieser Tonträger ein Muss. Was gibt es schöneres als die herrliche Melodie aus Lopez' "Violettes imperiales" oder Faures "Pavane" von Sol Gabetta gespielt zu hören?
Mehr als nur 'cantabile' (ital.: 'singbar') ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kann - wie der geschätzte Rezensent vor mir schreibt ("Gabetta ist ganz oben und kann aufnehmen, was sie will, nicht was andere ihr vorgeben.") - wirklich aufnehmen, was 'sie' will - und vor allem 'wie' sie es will? Oder sprechen da doch noch 'höhere Mächte' (manchmal zu sehr) mit!?

Diese neue Produktion 'CANTABILE' erinnert stellenweise hinsichtlich des Repertoires z.B. auch an
"Sopranlieder und -Arien" von Ana Maria Martinez (Naxos 2005), ebenfalls mit den 'Prager Philharmonikern' (unter Steven Mercurio), u.a. mit diesen Stücken:

LEO DELIBES - Les filles de Cadix
CHARLES GOUNOD - Romeo et Juliette, Act I: Je veux vivre (Juliette)
FRANCIS LOPEZ - Violettes imperiales
JOSEPH CANTELOUBE - Chants d'Auvergne, Series I: II. Bailero

Als Beispiel möchte ich "Chants d'Auvergne" herausgreifen; gerade dieses Werk lebt m.E. zunächst erst mal von einer wundervoll ausgeprägten Sopran-Stimme (wie z.B. bei Ana Maria Martinez oder auch anderen Sopranistinnen); so kann diese hier vorgenommene rein instrumentale 'Bearbeitung' als 'Cello-Version' mit den ihr eigenen tieferen Lagen dem gesungenen 'Original' kaum Paroli bieten; und auch die im Original zur Sopran-Stimme hinführenden subtilen Flöten- und Oboen-Passagen des bekannten Stückes hätten vielleicht in einer anders aufgebauten 'Cello-Bearbeitung' auch ihre Entsprechung bekommen können, um dieses wundervolle 'Gesangs'-Werk hier mit dem Violoncello wirklich instrumental außergewöhnlich zu prononcieren, zu verlebendigen.

Diese meine Meinung zur 'Bearbeitung' spricht aber keineswegs gegen die dennoch ausdrucksstarke Interpretation von Sol Gabetta, denn sie bietet wie gewohnt hervorragenden Cello-'Gesang'; gleichwohl scheint mir hier eine großartige Chance nicht maximal ausgereizt zu sein. Hat hier evtl. doch das Marketing im Hintergrund vielleicht zu sehr mitgewirkt?! Und vielleicht auch die Bearbeitung von Manfred Grafe 'beeinflusst'?

Wenn dem so wäre, so möchte ich das Label- / Marketing-Management dazu ermuntern, Künstlern noch mehr Freiraum zu geben, insbesondere der wunderbaren Sol Gabetta mit ihrer so erfrischenden, eindrucksvollen Interpretationskraft ihren eigenen 'Spiel-Raum' jederzeit zu gönnen, ja vielmehr zu erweitern und nicht evtl. durch Vorgaben etwa zu beengen. Der Erfolg wird es erweisen! Denn Sol Gabetta kann ganz wunderbar mit ihrem Cello 'singen', wenn man sie nur lässt! Dann wäre das nicht einfach nur 'cantabile' (ital.: 'singbar'), sondern 'bel canto grandioso' ...

Die Prager Philharmoniker unter Charles Olivieri-Munroe mit ihrem ausgefeilten Klang bieten ihrerseits alle Voraussetzungen für mehr 'bel canto'. Die Informationen im Booklet hingegen fallen etwas spärlich aus. Fazit: 'Mehr' (in o.g. mehrfacher Hinsicht) davon sollte möglich sein! Also: Gern noch mehr 'cantabile' - aber dann gleich 'grandioso'.
Wunderbar wie immer
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich Sol Gabetta am 13. Dezember in der Philarmonie gehört hatte, war mir sofort klar: auch die 4. CD von Sol Gabetta muss her. Und wie immer begeistert sie mich über alle Maßen. Ich will jetzt nicht an meine Vorredner anschließen und seitenlang darüber philosophieren, was sie so besonders macht. Ich sag nur: hört euch die CD an ... und ihr werdet begeistert sein :-)
On the top
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sie ist jung,ansehnlich und spielt hinreissend Cello- auf diesem Niveau momentan ohne wirkliche Konkurrenz.

Sie hat ein blendendes Marketing.

Wie andere Cellisten auch ( allen voran YoYo Ma) geht sie über die Grenzen des unmittelbaren Genres hinaus und spielt Transkriptionen, an denen sie teilweise selbst mitgearbeitet hat."Damit ihr Instrument ins Singen geraten konnte, feilte Gabetta persönlich an den Arrangements für das Cello. Besonders zu prüfen war die die Wahl der Tonhöhen: "Manchmal hat es überhaupt nicht geklappt", so Gabetta. "Es war wie mit einer Katze und einem Hund. Unten klang es wunderschön und oben klang es plötzlich wie eine Katze. Dann musste ich wieder von vorne anfangen. Aber auf die Suche zu gehen, was man mit dieser Musik machen kann, das war extrem beeindruckend."

Überwiegend werden Arien aus dem romantischen Repertoire dargestellt.
"Abgesehen von zwei Stücken Peter Tschaikowskys und der berühmten Figaro-Arie von Gioacchino Rossini als Zugabe, widmet sich Gabetta auf ihrer CD ausschließlich französischer Musik, darunter berühmten Arien von Georges Bizet, Charles Gounod und Jacques Offenbach. Schließlich ist ihre Mutter eine in Frankreich geborene Russin. Außerdem liebt die Cellistin raffinierte, kontrastreiche Opernmusik, die ihrem schlanken Celloton entgegenkommt."
Die Kritik ist begeistert."Beeindruckend ist auch, wie Gabetta - sensibel begleitet von den Prager Philharmonikern - auf ihrem Cello "singt". Mit einem ebenso flexiblen wie durch alle Lagen klangschönen Ton erzählt sie von all den Dramen und Verrücktheiten, die die Opernfiguren umtreiben: von Mignons Melancholie, Lenskis Verzweiflung, von Carmens Lust am Spiel mit dem Feuer. Dabei betört Gabettas Musizieren stets durch Eleganz und emotionale Tiefe. Fortsetzung erwünscht!"

Die Fortsetzung wird sicher kommen. Gabetta ist ganz oben und kann aufnehmen, was sie will, nicht was andere ihr vorgeben.

Bei einem Instrument wie dem Cello fragt man sich, ob die reichliche Literatur für dieses Instrument nicht ausreicht ? Sol Gabetta ist noch sehr jung. Sie wird doch das Repertoire für Cello nicht als ausgeschöpft ansehen ?
Die Qualität eines Künstlers kann man an solchen Arbeiten nicht messen.

Das ist Unterhaltung auf hohen Niveau ( wobei ich diese Arien eigentlich lieber gesungen höre- irgendwie anders bei bei YoYoMa, wenn er Gesangsstücke von Bach auf dem Cello spielt)

Nun, Sol Gabetta hat ihren Weg zur Spitze bereits gemacht und diese CD wird auch ihren Weg machen.
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Produkt-Bild: Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera

Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera von Sol Gabetta

Audio CD von SCL
Preis bei Amazon: EUR 15,98, Angebote ab EUR 9,72

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Tchaikovsky, Saint-Saens, Ginastera

Tracks:

  • Moderato quasi andante
  • Thema: Moderato semplice
  • Variation 1: Tempo della Thema
  • Variation 2: Tempo della Thema
  • Variation 3: Andante sostenuto
  • Variation 4: Andante grazioso
  • Variation 5: Allegro moderato
  • Variation 6: Andante
  • Variation 7 - Coda: Allegro vivo
  • Andante cantabile op. posth.
  • Pezzo capriccioso op. 62
  • Nocturne
  • 1. Allegro non troppo
  • 2. Allegretto con moto
  • 3. Tempo primo
  • Pampeana Nr. 2 op. 21 (Rhapsodie für Violoncello und Klavier)

Produktbeschreibung


WERKE FÜR CELLO

Aus der Amazon.de-Redaktion


Als "Fee ohne Flügel, aber mit Cello" wurde sie von einem Kritiker bezeichnet. Wenn man ihr begegnet hat man zunächst den Eindruck einer bodenständigen sehr präsenten Musikerin, die, obwohl sie genau weiß, was sie will, dennoch sehr expressiv, warmherzig und spontan geblieben ist. Damit hat die gebürtige Argentinierin und jetzt Wahlschweizerin neben ihrem großen musikalischen Talent alle Eigenschaften, die unabdingbar sind, um sich in das Herz ihres Publikums zu spielen, die aber auch für eine langanhaltende Laufbahn als Musikerin nicht von Nachteil sind. Sol Gabetta beharrt darauf, dass sie ?einen typischen Frauenberuf " ausübe, im Hinblick auf die wenigen bekannten Cellistinnen, sieht man von Guillermina Suggia und Jacqueline du Pre ab.
Ihren Vornamen Sol (gleich Sonne) könnte man auch auf ihren Ton übertragen. Noch kann sie sich nicht den gefährlich ?schönen? Stellen entziehen, verharrt sie in ihrem Spiel etwa in der verklärten Stimmung, die auch Tschaikowski zu seinen Variationen über ein Rokoko-Thema inspirierte. Die Cello-Rhapsodie ihres Landsmannes Alberto Ginastera trägt sie mit Verve vor und Camille Saint-Saens? Erstes Cellokonzert, das mehr als nur schöne Melodien enthält, erklingt aus ihrer Hand anrührend lieblich. Das kämpferische, bedingungslose Musizieren, als ginge es um Leben und Tod, liegt ihr nicht. Sie ist also doch eine Fee.... Teresa Pieschacón Raphael
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5 Kundenrezensionen:

Star trifft auf Stümper
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Auf diese Aufnahme bin ich über eine Fachzeitschrift gestossen, habe online reingehört und war sofort begeistert! CD gekauft, in die Anlage gegeben - und bekam den ersten Schock! Es ist immer wieder ein sehr störendes Zischen zu hören. Zuerst dachte ich, es läge an meiner Anlage (Brummschleife !?) und habe Kabel und Anschlüsse überprüft - daran lags nicht - die CD in einer anderen Anlage getestet - gleiches Ergebnis! Einen Bekannten probehören lassen, der mir dann meinen Höreindruck bestätigte. Nun habe ich online die Stücke mit Kopfhörer nochmals angehört und dasselbe festgestellt - an der CD liegts also nicht sondern an der Aufnahme. Wieso hat das bisher niemand gehört/erwähnt ? Die Störgeräusche sind derart eklatant, dass es schon eine Frechheit ist, sowas überhaupt zu veröffentlichen und das bei einer derart virtuosen Künstlerin, die einen mit Ihrem Spiel in den siebten Himmel hievt ! Das ist auch der einzige Grund, warum ich mich von der Scheibe nicht trennen kann und sie eben so leise höre, dass das Gezische nicht mehr so stört. Die Bewertung müsste eigentlich so sein: künstlerische Leistung 6 Sterne, Technik -1!
Cello wie gesungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder einmal hat mir meine Fachzeitschrift Fono-Forum den entscheidenden Tipp gegeben: In der September-Ausgabe las ich ein recht einnehmendes Porträt der in Argentinien geborenen und heute in der Schweiz lebenden Cellistin Sol Gabetta. Je ansprechender ein Artikel formuliert ist ("Die Costa del Sol verläuft neuerdings durch die Schweiz"), desto weniger kann ich ihm widerstehen - und besorgte mir demnach gleich die Debüt-CD der 25-Jährigen. Der Fach-Meinung kann ich mich nur anschließen, ja sie sogar noch nach oben korrigieren: Sol Gabetta spielt das erste Violoncellokonzert von Saint-Saens und die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky mit einem wunderbar frischen, druckfreien Ton, herrlich lyrisch und leicht. Sie behandelt ihr Cello (ein Instrument von Guadagnini) wie eine Singstimme, also völlig frei von Pathos und Kitsch. Spannend zu hören sind auch die zwischen den beiden populären Cello-Paradewerken eingefügten kleineren Stücke, darunter von Alberto Ginastera eine "Pampeana": Zauberhaft schön, unangestrengt virtuos, einfach erfrischend!
Schwere Musik - leicht, locker und lustig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Technik perfekt. Spielfreude ohne Ende. Nicht spektakulär sondern angenehm. Hebt die Stimmung. Ruckzuck ist die Scheibe zu Ende und ich schaue wieder enttäuscht zum CD-Spieler. Gleich nochmal von vorne. Um diesem Kreislauf zu entkommen musste ich die CD nach 3 Wochen verschenken. Aber bald kaufe ich sie wieder nach. Die anderen im CD-Regal bangen schon vor der Reservebank.
"Glücksgefühle ..."
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Münchner Rundfunkorchester unter Ari Rasilainen und Sol Gabetta spielen gemeinsam, bestens aufeinander eingestimmt, mit ganz eigener, inniger Hingabe; das Orchester wird der Solistin sehr gerecht, Ari Rasilainen weiß den excellenten Klangkörper an den richtigen Stellen "zurückzunehmen", Sol Gabetta spielt mit unverkrampft jugendlicher und zugleich großer virtuoser Leidenschaft, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, denn sie ist eh auf ihre ganz natürliche Art präsent. Ich habe sie seit ihrem Debüt oft live erlebt. Nichts hat sie von ihrer erfrischenden Art zu musizieren verloren. So ist es mit etwas zeitlichem Abstand (seit dem Foyerkonzert vom 18.08.2006 beim NDR in HH) an der Zeit, ihr diese Rezension zu schreiben. Das ist stimmige Harmonie zwischen Orchester, Dirigent und Solistin. Ganz offensichtlich ist sie ein glücklicher Mensch. Beseelt von den Stücken, die sie vorträgt, glücklich mit ihrem Guadagnini Cello von 1759. Gefühle des Glücks. Wer davon etwas für sich "mitnehmen" möchte, kommt an dieser CD nicht vorbei.
Vital
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nein und nochmals nein, Klassik muss nicht staubig, trocken oder bleischwer klingen.
Dieses Album ist der lebende Beweis dafür.
Sol Garbeta sieht nicht nur blenden aus, sie versteht es auch, ihr Cello so zu spielen, dass sich die von ihr gespielten Werke so anhören, als hätten sie ein fast südländisches Eigenleben, das man nur zu wecken braucht, um von seinem Zauber gefangen zu werden.
So lange es immer wieder solche Glücksfälle gibt, braucht einem um die klassische Musik auch im 21. Jahrhundert nicht bange zu sein.
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Produkt-Bild: Peteris Vasks: Gramata Cellam

Peteris Vasks: Gramata Cellam von Sol Gabetta

Audio CD von Rca Red Seal (Sony Music)
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 3,10

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Peteris Vasks: Gramata Cellam

Tracks:

  • I. Marcatissimo
  • II. Dolcissimo

Eine Kundenrezension:

Expressiv, direkt, ungekünstelt - spannende Klangsprache ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
So wie Peteris Vasks seine Musik stets aus tiefster Emotion heraus komponiert, so interpretiert Sol Gabetta auch diese beiden Cello-Solo-Stücke mit 'Herzblut', mit impulsiver Virtuosität. Der 1946 in Lettland geborene Vasks schrieb 1978 dieses moderne Werk, alle Möglichkeiten des Cellos als Solo-Instrument auskostend, ja provozierend; der Komponist: "Ich mache mir alles zunutze, was auf einem Instrument möglich ist ..., ein Monolog, ein Akteur ... ganz alleine auf sich gestellt, kein Orchester, kein Klavier, keine Elektronik ..."; so entstand seine spektakuläre, spannende Klangsprache, von 'forte fortissimo' bis 'piano pianissimo'.

Während der erste Teil des 'Buchs' eine aggressiv anmutende, anhaltende Hochspannung aufbaut, wirkt der zweite Teil entspannt, fein gesponnen, improvisiert, zu einem weit ausholenden Melodiebogen führend, den die Künstlerin mit ihrer Gesangsstimme nachzeichnet, den Konzertbesuchern von Sol Gabetta schon vertraut, denn dieses Stück von Peteris Vasks ist eine ihrer favorisierten Zugaben, bei der sich Sol Gabetta gern selbst begleitet: Cello solo plus Gesang - wunderbar!

The Book 'Gramata Cellam' For Cello Solo
01 Marcatissimo (5:21)
02 Dolcissimo (7:27)

Peteris Vasks studierte Geige, Kontrabass und Komposition, spielte in div. Sinfonie- und Kammerorchestern, bis 1974 beim Lettischen Rundfunk- und Fernsehorchester. Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. 1996 'Main Composer' des Stockholm Festivals für neue Musik, Herder-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung, drei mal 'Großer Musikpreis Lettlands', 1993 für 'Litene', 1998 für sein Violinkonzert 'Tala gaisma' ('Fernes Licht'), 2000 für seine 2. Sinfonie; seit 1994 ist Vasks Ehrenmitglied der 'Lettischen Akademie der Wissenschaften'; in die 1771 von König Gustav III. in Stockholm gegründete 'Königlich Schwedische Musikakademie' wurde er 2001 aufgenommen. Gut 80 bedeutende Werke schuf Peteris Vasks; er lebt als freischaffender Komponist in Riga und zählt heute zu den bekanntesten Komponisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Vasks möchte seinem Land, seinem Volk, das extrem unter der Sowjetherrschaft zu leiden hatte, eine musikalische Stimme geben: Expressiv, direkt, bewusst ungekünstelt.
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Produkt-Bild: Shostakovich: Cello Concerto

Shostakovich: Cello Concerto von Sol Gabetta

Audio CD von Red Seal
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 10,13

Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Shostakovich: Cello Concerto

Tracks:

  • Cello Concerto No. 2 in G major, Op. 126; Largo
  • Cello Concerto No. 2 in G major, Op. 126; Allegretto
  • Cello Concerto No. 2 in G major, Op. 126; Allegretto
  • Sonata for Violoncello and Piano in D minor, Op. 40; Allegro non troppo
  • Sonata for Violoncello and Piano in D minor, Op. 40; Allegro
  • Sonata for Violoncello and Piano in D minor, Op. 40; Largo
  • Sonata for Violoncello and Piano in D minor, Op. 40; Allegro

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