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Produkt-Bild: La Boheme (Ga)

La Boheme (Ga) von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Nicole Cabell, Stephane Degout, Boaz Daniel

Audio CD von Deutsche Grammophon (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,95

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: La Boheme (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • "Questo Mar Rosso" (ERSTER AKT)
  • Pensier profondo" (ERSTER AKT)
  • "Legna!" (Act 1)
  • "Si può" (Act 1)
  • "Io resto" (Act 1)
  • "Chi # là?" (Act 1)
  • "Si sente meglio?" (Act 1)
  • "Che gelida manina" (ERSTER AKT)
  • "Sì. Mi chiamano Mimì" (ERSTER AKT)
  • "Ehi! Rodolfo!" (ERSTER AKT)
  • "O soave fanciulla" (ERSTER AKT)
  • "Arranci, datteri!" (ZWEITER AKT)
  • Chi guardi? (Act 2)
  • "Viva Parpignol" (Act 2)
  • Ch'io beva del tossico! (ZWEITER AKT)
  • "Quando men vo" (ZWEITER AKT)
  • "Chi l'ha richiesto?...Caro! - Fuori il danaro!" (Act 2)
Disk 2
  • "Oh#, là, le guardie!" - "Aprite!" (DRITTER AKT)
  • "Sa dirmi, scusi" (DRITTER AKT)
  • "Mimi!" - "Speravo di trovarvi qui" (Act 3)
  • "Marcello. Finalmente!" (DRITTER AKT)
  • "Mimì # una civetta" (DRITTER AKT)
  • "Mimì # tanto malata!" (Act 3)
  • "Donde lieta uscì" (Act 3)
  • "Dunque # propio finita!" (DRITTER AKT)
  • "In un coupé?" (VIERTER AKT)
  • O Mimì, tu più non torni (VIERTER AKT)
  • Che ora sia? (VIERTER AKT)
  • "Gavotta" (Act 4)
  • "C'# Mimì..." (Act 4)
  • "Vecchia zimarra, senti" (VIERTER AKT)
  • "Sono andati" (VIERTER AKT)
  • "Che avvien?" (Act 4)
  • "Che ha detto il medico?" (VIERTER AKT)

Produktbeschreibung


LA BOHEME GA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im realen Leben ist sie frisch verliebt und schwanger, doch auf der Bühne muss sie ein todkrankes junges Mädchen mimen: Anna Netrebko. Wenn das nicht schon Oper ist! Puccinis Heroinen habe es wirklich nicht leicht. Tragisch verstrickt in ihr Schicksal gibt es für sie oftmals kein Entrinnen wie auch in dieser tränreichen Liebesgeschichte aus dem Pariser Künstlerleben. Doch Anna Netrebko ist ein Profi, zupackend, körperlich, besonders auf der Bühne. Und so schallt es aus ihr heraus, strahlende sonnenhellste Spitzentöne werden ihre Fans zum Schmelzen bringen. Mit der zarten, distinguiert ja fast passiven Resignation einer jungen todkranken Frau wie Mimi, die sich - wie schön altmodisch - ihrem Schicksal ergibt, hat das nur wenig zu tun. Anders Rolando Villazón als Rodolfo. Er kann so richtig schmachten. Wie immer glüht er. Das passt, das berührt. Die Nebenrollen sind mit dem volltönenden Boaz Daniel als Marcello und Tiziano Bracci in einer Dreifachrolle als Hausbesitzer Benoit, als Galan Alcindoro und Zöllner glänzend besetzt. Die reizend aussehende Nicole Cabell als Musetta allerdings vermag ihrer Optik nicht im stimmlichen Ausdruck zu entsprechen.
Dirigent Bertrand de Billy schludert nicht, wie so manche große Dirigentenberühmtheit vor ihm, weiß er doch, dass Puccini größten Wert auf die Einhaltung aller Zeitmaße und allen dynamischen Anweisungen legte. Eine farbige Instrumentation ist das Ergebnis, gekoppelt an eine psychologische wie geschmackvolle Enthüllung der Charaktere. Präzise und feinsinnig erwidert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks de Billys Zeichen. Fazit: ein phantastisches Orchester, einige gut besetzte Nebenrollen und die beiden Superstars. Teresa Pieschacón Raphael
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Eine Kundenrezension:

Mittelmaß
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Hype um die beiden Protagonisten wird bei dieser Aufnahme schwer verständlich. Gewiss hat Netrebko eine hübsch anzuhörende und im großen und ganzen rollenadäquate Stimme, aber sie weist nur wenig Ausdrucknuancen auf und ihre Artikulation ist reichlich undeutlich. Villazon versucht, erotisch zu wirken, aber auch das gelingt nur punktuell. Der Rest, einschließlich Orchester und Dirigent, passt sich sich diesem Niveau an.

Bei dieser Oper kann man, so scheint es, zwei Wege gehen. Der eine, in fast allen Aufnahmen beschrittene, besteht darin, die Elemente des Schmachtenden (erster und dritter Akt) und des Pittoresken (zweiter Akt) auszukosten; der vierte Akt, Mimis Sterbeszene, passt dann nicht so recht dazu, wenngleich im dritten Akt ihre Krankheit und ihre Todesangst sich bereits ankündigen. Diese Konzeption jedenfalls ist es, die auch dieser Aufnahme zu Grunde liegt, nur dass man dann in Karajans Aufnahme aus der Mitte der 1970er Jahre mit Pavarotti und Freni mit einem Protagonistenpaar (und auch sonst sehr guten Sängerinnen und Sängern) bedient wird, das über mindestens genau so viel Sinnlichkeit, aber viel mehr Ausdruckvermögen verfügt als hier Netrebko und Villazon. Oder aber, dies der andere Weg: Man legt die Oper, etwas pathetisch ausgedrückt, von Anfang an als "Krankheit zum Tode" an, lässt also schon zu Beginn etwas von der Unerbittlichkeit des Endes Mimis anklingen. Das hat Toscanini in den späten 1940er Jahren in seiner Aufnahme getan, die zwar akustisch weit hinter den heutigen Möglichkeiten zurückbleibt und auch nicht durchgängig über eine ideale Besetzung verfügt, aber als einzige die dramatische Wahrheit dieser Oper vermittelt.

Von beiden Möglichkeiten ist diese Aufnahme recht weit entfernt. Sie ist, das muss der Gerechtigkeit halber gesagt werden, nicht zum Weghören - aber wer Zugang zu einer der beiden oben angesprochenen Aufnahmen hat (oder einer anderen Aufnahme, die ihm/ihr gefällt), kann auf diese hier gut verzichten.
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Produkt-Bild: Fauré: Requiem [UK-Import]

Fauré: Requiem [UK-Import]

Audio CD von Naive
Preis bei Amazon: EUR 44,83

Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fauré: Requiem [UK-Import]

Tracks:

  • Fauré: Requiem opus 48 - Introït
  • Kyrie
  • Offertorium
  • Sanctus
  • Pie Jesu
  • Agnus Dei
  • Libera me
  • In Paradisum
  • Cantique de Jean Racine opus 11

Produkt-Bild: Ein Deutsches Requiem Op.45

Ein Deutsches Requiem Op.45 von Sandrine Piau, Stephane Degout, Brigitte Engerer, Boris Berezovsky

Audio CD von Naive Clas (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 11,95

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Deutsches Requiem Op.45

Tracks:

  • Ein Deutsches Requiem

Eine Kundenrezension:

Minder-Version
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zu Zeiten,als die Menschen noch Hausmusik machten und kein technisches Gerät im Haus hatte,Musik zu hören, kamen die grossen Werke ins Haus, indem es eine Fassung für Klavier,meist vierhändig,gab. Brahms war ein grosser Bearbeiter seiner Werke für vierhändig KLavier. Auch das Requiem,ironisch, wie Brahms sein konnte mit seinen Werken,meinte er, nun sei dem Requiem Ewigkeitswert garantiert,nachdem er die Fassung für die vierhändigen Seelen fertig-gestellt habe. Nach einer reinen Klavier- Fassung nur für vier Hände, wird hier eine Fassung herausgebracht mit Solisten,Chor und eben zwei Klavieren. Die Solisten sind sehr gut, der Chor accentus allemal,die Pianisten spielen ausgezeichnet, aber die Fassung überzeugt nicht, überhaupt nicht. Zwei Klaviere können nicht ersetzen, welche Rolle das Orchester beim Requiem spielt. Vor allem der Satz,Ihr aber habt nun Traurigkeit, klingt unvergleichlich dürr gegen die Orchester-Fassung.Natürlich können zwei Klaviere auch nicht die dramatischen Teile des Requiem adäquat darstellen. Zum Kennenlernen in vier Wänden,ja, aber nicht als Alternative zu den Aufnahmen mit Orchester.
Es lohnt nicht.
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Produkt-Bild: Wolfgang Amadeus Mozart - Cosi fan tutte (2 DVDs)

Wolfgang Amadeus Mozart - Cosi fan tutte (2 DVDs)
mit Stéphane Degout, Ann Maria Martinez, Wiener Philharmoniker

DVD von Universal/Music/DVD
Preis bei Amazon: EUR 38,99, Angebote ab EUR 17,20

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Wolfgang Amadeus Mozart - Cosi fan tutte (2 DVDs)

Eine Kundenrezension:

Cosi auf dem Niveau des führenden Mozart-Festivals
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Salzburg war 2006 Schauplatz aller Opern von Mozart. Die Cosi war bereits zu den Osternfestspielen auf dem Spielplan. Zitat der Kritik: "Aus Himmel wird Hölle, aus leichtfüßigem Spiel bitterer Ernst. Schließlich geht es um Existenz und Identifikation, um Vertrauen, Sehnsucht und die Illusion einer Erfüllbarkeit schrankenloser Treue.Das Lehrstück für Liebende will in ästhetisch ambitioniertem Theaterzauber dem drohenden Gleichmaß der Dinge, gar einer übergreifenden Gleichgültigkeit mit theatraler Spielentfaltung, mit Witz und Temperament begegnen und ins Zentrum menschlichen Daseins führen: in eine Leidensfähigkeit und Verletzlichkeit, die sich am Anderen entzündet und das gewaltige Panorama menschlicher Gefühle sichtbar macht."

Ana María Martínez singt die schwierige Partie der Fiordiligi achtbar,muss aber bei " come scolgio" ein wenig Tempo herausnehmen.
Ein junger Tenor,Stéphane Degout, der die bekannte Arien un aura amorosa mit viel lyrischen Schmelz singt.
Die anderen haben Festspielniveau,nicht mehr, nicht weniger.
Don Alfonos und Despina werden von erfahrenen Kräften gesungen, Helen Donath und Sir Thomas Allen. Helen Donath ist alles andere als ein Kammer"kätzchen"- Fehlbesetzung. Auch Sir Thomas hat seine besten Zeiten hinter sich ( tutte accusan le donne)
Musikalisch ist Manfred Honeck verantwortlich.Zitat:"Doppelbödig ist auch die musikalische Leitung des Österreichers Manfred Honeck, der hiermit sein erstes Operndirigat in Salzburg absolvierte: eine Wendigkeit in den Tempi, die mitunter an Harnoncourt erinnert, dann wieder in Hyperpräzision schwelgend wie weiland Claudio Abbado, dessen Assistent er einst war."
Das Tempo des Finale I ist grenzwertig- die Sänger kommen jedenfalls an ihre Grenzen.
Das Bühnenbild ist minimalistisch.Eine gute Idee, nicht durch Dekor von dem Beziehungsgeflecht zwischen diesen sechs Personen abzulenken.Das Ehepaar Hermann insceniert präzise- alles andere als blosses Rumstehen mit typischen Sängergesten. Bis in die Kleidung hinein wird Bedeutung sichtbar- trägt man hell oder dunkel ?
Interessant die Realisierung des so schwierigen Finales. Keineswegs zerknirschte Frauen, sondern eher wütende. Verunsicherte Männer. Vielleicht mit dem Text des Jahres 1789 nicht so konform, aber mit der zeitlose Idee der Cosi durchaus konform. Schliesslich waren die Frauen die Getäuschten.Honeck dirigiert keinen freudigen, sondern eher einen Schluss ,der voll Empörung ist.
Überwiegend findet die Handlung in recht dunklem Bühnenraum statt- für kleine Bildschirme eine gewisse Zumutung.
Die ständige Jubelbereitschaft des Publikums ist störend.Man wird dadurch aus den Stimmungen der Musik und der Inscenierung gerissen.
Am Schluss berechtigte Begeisterung.
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