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Alcina (Ga) von Sutherland, Wunderlich, Procter, Monti, LeitnerAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 23,95, Angebote ab EUR 23,19 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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3 Kundenrezensionen:Vorredner,Ihr habt Recht,aber wo bleibt der Monti? 5 von 5 PunktenJa,diese Aufnahme wurde lange auf dem grauen Markt gehandelt,alle Vorschreiber haben recht,aber wissen Sie wen,Stanley Kubrick liebte?,er liebte den heute leider unbekannten Nicola Monti,wenn man so will hat er ihm und seinem Paisiello Barbier ,einen Film gewidmet,Kubrick liebte diesen tenore grazia,aber heute?????Ach sie werden doch wissen,welchen Film ich meine,oder? Gehört in jede Sammlung 5 von 5 PunktenIch besitze diese Aufnahme schon einige Zeit, und kann nur jedem Opernfreund, Klassikfan, Barockfreak (...) diese Aufnahme empfehlen. Sicher, im Jahr 2008sind wir nach den Entwicklungen der "historischen Aufführungspraxis" sicher andere Klänge gewohnt, aber hier, quasi in der Geburtsstunde ebendieser Art zu musizieren ( die Capella coloniensis war ja das mit das erste professionelle Ensemble, das auf Originalnstrumenten spielte) teilnehmen zu können, und dann auch noch zwei singuläre Sänger wie Joan Sutherland und Fritz Wunderlich zu hören, das ist besser, wahrer, schöner und ehrlicher als so vieles, was danach kam und was heutzutage auf CD gepresst wird. Man höre "Ah mio cor" von Sutherland und weiß, hier bricht der Acina wirklich das Herz; perfekt phrasiert, im dramatischen Ausdruck genau auf die Stuation bezogen - im besten Sinne modern und klassisch zugleich. Fritz Wunderlichs Partie ist transponiert, und, sicher, dies würde man heute (zu Recht!) nicht mehr machen.....aber dann singt er "Verdi prati" und alle Vorbehalte fallen weg, und es bleibt sicher die einer der schönsten Aufnahmen dieser Arie ( nicht das der Rest seiner Partie weniger gut und genial gesungen wäre). Der Rest des Ensembles ist ebenfalls voll auf der Höhe seiner Aufgaben. Und interessant ist doch zu hören, daß der Unterschied zwischen der Capella Coloniensis und anderen (zeitgenössischen) Klangkörpern sicher so groß nicht ist: Es kommt eben doch darauf an Wie man spielt und singt, nicht allzusehr auf was. Also: Unbedingte Kaufempfehlung. Diese Aufnahme gehört in jede Sammlung. Um die Alcina quasi "moderner" zu hören, seien die Aufnahmen von Richard Hickox (EMI) oder William Cristie (Erato) empfohlen. 1959 5 von 5 PunktenIn Zeiten von Karajan und Karl Richter gab es kleine Inseln eher historischen Musizierens. Eine war der damals völlig unbekannte concentus Musicus von Nikolaus Harnoncourt und- noch früher- die capella coloniensis. "In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Musiker und Wissenschaftler, die Quellen der Kompositionen des Barock und der Klassik zu erforschen. Durch das Studium originaler Handschriften und aufführungspraktischer Anweisungen versuchten sie, dem Klangbild und dem musikalischen Ausdruck der Werke zum Zeitpunkt ihrer Entstehung so nahe wie möglich zu kommen. Ihre Bemühungen führten 1954 zur Gründung der CAPPELLA COLONIENSIS durch den damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk. Es entstand der Begriff der "Historischen Aufführungspraxis". Als weltweit erstes Orchester mit authentischem Instrumentarium erregte die Cappella großes Aufsehen. Zum Eröffnungskonzert kamen nicht nur interessierte Musiker und Wissenschaftler von weit her..." Sie musizierten mit Musikern, die dieser Aufführungstradition nicht nahe stande in dieser Produktion. Ferdinand Leitner..."Leitner studierte bei Franz Schreker, Julius Prüwer, Artur Schnabel und Karl Muck. Als Pianist vor allem in der Rolle des Begleiters, stieg er durch Fritz Busch in den dreißiger Jahren auch als Dirigent auf und war, obwohl im Dritten Reich von der tonangebenden Schicht im Kulturleben hintangestellt, 1943 bis 1945 Dirigent des Theaters am Nollendorfplatz in Berlin. 1945 bis 1946 in Hamburg, 1946 bis 1947 in München, fand er ab 1947 als Generalmusikdirektor in Stuttgart eine Stelle, in der er bis 1969 blieb, als er ans Opernhaus Zürich ging, das er erst 1984 wieder verließ. Gleichzeitig war er von 1976 bis 1980 in Den Haag tätig." Es klang also 1959 natürlich gar nicht so, wie man heute diesen Klang gewöhnt ist, aber im Vergleich zu den anderen Genannten klang es dann doch anders. Leitner standen hervorragende Stimmen zur Verfügung.Sutherland und Wunderlich wurden gelobt und sind natürlich immer noch Werbeträger für eine solche Veröffentlichung. Aber auch die Stimme von Nicola Monti, der den Oronto sang, ist sehr gut anhörbar. 10 Jahre älter als Wunderlich machte er nicht die grosse Karriere, sang aber mit Sutherland und auch der Callas in Opernproduktionen der fünfziger Jahre. Diese Aufnahme ist nicht nur aufführungshistorisch interessant, sondern kann nach fast fünfzig Jahren immer noch als ein Händel-Fest der Stimmen empfohlen werden. |
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Puccini: Turandot von London Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta, Joan Sutherland, Luciano Pavarotti, Monserrat Caballe, Nicolai GhiaurovAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 21,03 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1991 |
Tracks:Disk 1
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ProduktbeschreibungTURANDOT GA 5 Kundenrezensionen:Die schönste Turandot 5 von 5 PunktenDie größte Überraschung vorweg: wer hätte gedacht, daß Belcanto-Diva Joan Sutherland eine derart hervorragende Turandot singen würde? Schon ihr Gesang allein würde den Kauf dieser Aufnahme lohnen. Aber es gibt noch mehr, woran man sich erfreuen kann: Luciano Pavarotti, von Natur aus eigentlich kein Heldentenor, verfügte zum Zeitpunkt der Aufnahme (1972) noch über die stimmmlichen Mittel, einen wirklich fulminanten Calaf zu singen. Montserrat Caballé, die sich später selber an Turandot versuchte und scheiterte, ist hier als Liù optimal besetzt und singt bezaubernd schön. Und die Turandot von Joan Sutherland ist mit Sicherheit die am schönsten gesungene der gesamten Diskographie. TREFFEN DER GIGANTEN 5 von 5 PunktenDem Opernkenner wird bekannt sein, daß Joan Sutherland in den 50er Jahren auch in dramatischeren Rollen von Bizet, Weber, Wagner oder Verdi mit großem Erfolg auftrat. Und ihre beeindruckende Darstellung der hybriden Partie der Esclarmonde schrieb Operngeschichte. All diese Tatsachen kommen in ihrer Gestaltung der Turandot zum Tragen: mit hochdramatischem Aplomb und vokaler Perfektion singt Joan Sutherland diese Rolle. Phänomenal ist das Volumen der Stimme und deren immenser Umfang, so daß sich die australische Sopranistin nicht hinter anderen Sängerinnen verstecken muß. Im Gegenteil: So sicher und mühelos hat niemand in den letzten Jahrzehnten die Turandot verkörpert! Luciano Pavarotti darf zu den herausragenden Interpreten des Kalaf gezählt werden. Mit seiner strahlenden Stimme und faszinierendem Timbre singt der italienische Tenor die Partie. Höhepunkte sind die Duette, in denen sich die Stimmen von Joan Sutherland und Luciano Pavarotti zu gewaltigen Klangfontänen vereinigen. Montserrat Caballé verfügt über eine außergewöhnlich schöne Stimme mit schwebenden Pianissimi, um in ihrer Rolle der Sklavin Liu zu überzeugen. Auch alle anderen Solopartien sind mit Nicolai Ghiaurov, Tom Krause, Peter Pears und Piero de Palma luxuriös besetzt. Dirigent Zubin Metha sorgt für einen opulenten und brillianten Orchesterklang, der trotzdem differenziert und detailreich bleibt. Eine grandiose Leistung bietet ebenfalls der Chor auf dieser Aufnahme! Turandot - Puccinis letztes Meisterwerk in Starbesetzung 5 von 5 PunktenGiacomo Puccini hatte ein untrügliches Gespür für gute Opernstoffe. Oft wurde er durch ein Theatererlebnis zu neuen Werken inspiriert und immer, wenn er von einer Aufführung beeindruckt war, ohne die Sprache zu verstehen, wußte er, daß er einen Stoff gefunden hatte, die eine Vertonung geradezu herausforderte. "Tosca" hatte er auf französisch gesehen, "Madame Butterfly" auf englisch und "Turandot" unter der Regie von Max Reinhardt in Berlin. Carlo Gozzis aus einer uralten Legende entstandenes Stück von der stolzen Prinzessin mit ihren tödlichen Rätseln begeisterte Puccini sofort, seine Stammlibrettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni entwarfen ein ausgezeichnetes Textbuch, in dem Dramatik, lyrische Momente, komische Elemente und gewaltige Massenszenen aufs Engste verknüpft sind, und die Gestaltung der Hauptfiguren Puccini einmal mehr die Möglichkeit zu vollster musikalischer Entfaltung gab. Der Komponist zeigt sich hier auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft, die Vielschichtigkeit des Textbuches setzt er virtuos um. Imposant sind die Massenszenen am Anfang und beim Auftritt des Kaisers, dramatische Höhepunkte wie die Rätselszene oder Lius Tod wechseln sich mit den parodistischen Auftritten der drei Minister und berührenden Liebesszenen ab. In dieser Oper ist alles, was das Musiktheater braucht. Puccini hatte sich mit den Geheimnissen der oastasiatischen Musik auseinandergesetzt und was in "Madame Butterfly" bereits in Ansätzen zu hören ist, nimmt hier einen breiten Raum ein. Die Musik klingt für Puccini ungewöhnlich, das in Asien viel verwendete Schlagwerk steht im Vordergrund und sorgt für eine geheimnisvolle, exotische Atmosphäre neben den für den Komponisten typischen breiten Melodiebögen. Und da gibt es natürlich noch "Nessun dorma", die Arie des Kalaf, die spätestens seit der Fussball - WM 1990 einer der populärsten Klassik - Hits geworden sein dürfte. Puccini selbst konnte "Turandot" nicht mehr vollenden. Die Komposition war bis zum Tod der Liu gediehen, als bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert wurde. Der Komponist wurde zwar erfolgreich operiert, starb aber am 28. November 1924 an einem Herzanfall, ohne "Turandot" fertigstellen zu können. Die letzten 15 Minuten wurden nach vorhandenen Skizzen von Franco Alfano in Musik gesetzt (er wird oft als "Schüler Puccinis" bezeichnet, Alfano war damals jedoch bereits über 50 Jahre alt und ein sehr anerkannter und eigenständiger Komponist), die Uraufführung fand am 25. April 1925 unter der Leitung Arturo Toscaninis statt, der die Oper am ersten Abend nur bis zur letzten von Puccini fertiggestellten Stelle spielen ließ. Das Publikum der Mailänder Scala würdigte zwar den geliebten dahingegangenen Meister, mit der Oper selbst konnte man allerdings zunächst recht wenig anfangen. Erst langsam eroberte sich "Turandot" den ihr gebührenden Platz auf den Bühnen der Welt. Die Oper stellt an jedes Theater, das sie aufführen will, gewaltige Anforderungen. Man benötigt ein riesiges Orchester mit großer Schlagzeugabteilung, einen ebenso großen Chor, eine ausgefeilte Bühnentechnik und mindestens drei Sänger der Spitzenklasse. Auch die guten Aufnahmen muß man erstmal suchen. Von jeder Primadonna, die man gerne hört (u. a. Maria Callas und Birgit Nilsson) gibt es Einspielungen in der Titelrolle, nur fällt meist das restliche Ensemble ziemlich ab. Was tat man nun bei der Decca? Anfang der 70er Jahre hatte man dort so ziemlich jeden Spitzensänger unter Vertrag, allen voran Joan Sutherland, Luciano Pavarotti und Montserrat Caballé. Diese drei Weltstars holte man für eine "Turandot" - Aufnahme zusammen und besetzte die kleineren Rollen ebenfalls mit einer Reihe prominenter Namen, begleitet vom renommierten London Symphony Orchestra und geleitet von dem noch recht jungen, aber virtuosen Dirigenten Zubin Metha. Bei einer solchen Anhäufung von Superstars beschleicht einen oft das ungute Gefühl, eine sterile, nur von den großen Namen getragene Studioproduktion zu erwerben, aber diese Aufnahme hält sich seit über 30 Jahren mit Recht als Spitzenprodukt im Katalog und hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Von Joan Sutherland kenne ich bis auf ihre Turandot keine weitere Puccini - Einspielung, ihre weiche, lyrische Stimme war eher für Donizetti- oder Bellini - Partien geeignet, nicht zu vergessen ihre "Traviata" oder ihre Aufnahmen englischer Barock - Opern. Wie schlägt sich "La Stupenda" nun als eisumgürtete Prinzessin? Meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet. Ihre Stimme beherrscht sofort die Szene, hat hier einen für die Sutherland ungewöhnlich metallischen, unbarmherzigen Ton, der ein rundum glaubwürdiges Rollenportrait erzeugt. Erst als das Eis schmilzt (unter Kalafs Küssen, einer herrlich kitschige Szene), hört man das vertraute, weiche und warme Vibrato ihrer wunderschönen Stimme. Gesungen wird die Rolle natürlich erstklassig, Joan Sutherland war stets die Qualität in Person, und auch im Ausdruck braucht sie sich hinter keiner anderen Turandot zu verstecken. Sogar von Text versteht man jedes Wort, was bei ihr leider nicht immer der Fall war. Man mag von Luciano Pavarotti halten, was man will, zu seinen Glanzzeiten und in der richtigen Rolle war er unschlagbar. Kein anderer sang so natürlich, impulsiv und aus dem Bauch heraus. Diese Einspielung zeigt ihn noch vor der Fußballstadien - Karriere und im Vollbesitz seines Stimmmaterials. Frei und nie angestrengt klingt sein Kalaf, Pavarotti meistert die hohen Ansprüche der Partie mühelos. Wunderschön sein "Non piangere Liu", das Liebesduett mit der Sutherland, "Nessun dorma" ist ein Höhepunkt der Aufanhme und ein Musterbeispiel für hervorrangende Technik, gepaart mit dem richtigen Maß Emotion. Eine von Pavarottis besten Leistungen auf CD. Die Sklavin Liu ist eine dieser wundervollen Frauenfiguren, wie nur Puccini sie erschaffen konnte: Treu liebend, tapfer und beständig bis in den Tod, das Idealbild eines Menschen, wofür sie einen der schönsten Operntode überhaupt sterben darf. Auch Montserrat Caballé befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen in bestechender stimmlicher Verfassung und ihre Darstellung des warmherzigen Mädchens, durch deren Tod die eiskalte Prinzessin (und der Zuhörer) tief berührt wird, schließt den Kreis des großartigen Hauptdarsteller - Trios. Auch für die kleineren Rollen wurden Spitzenkräfte verpflichtet, angefangen bei dem wuchtigen, doch einfühlsamen Timur von Nicolai Ghiaurov, der diese oft vernachlässigte Figur beträchtlich aufwertet. Sir Peter Pears, der große Britten - Darsteller, verleiht mit wenigen Worten seinem Kaiser Altoum einiges an Profil. Seine etwas melancholisch klingende Stimme ist wie geschaffen für den gramgebeugten alten Herrscher. Sogar das groteske Minister - Trio Ping, Pang und Pong wurde mit Tom Krause, Pier Francesco Poli und dem unverwüstlichen Charaktertenor Piero de Palma hochklassig besetzt. Eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet die Chöre in "Turandot". Fast immer ist der Chor auf der Szene oder hat im Hintergrund zu wirken. Der John Alldis Choir und der Wadsworth School Boys' Choir leisten meisterliche Arbeit. Somit ist diese "Turandot" jedem Opernfreund zu empfehlen, als Alternative bietet sich die ältere Decca - Aufnahme mit ähnlich hochkarätigen Hauptdarstellern (Inge Borkh, Mario del Monaco und Renata Tebaldi) an, die jedoch meiner Meinung nach nicht ganz die Qualität dieser Aufnahme erreicht. Unerreicht - einfach großartig! 5 von 5 PunktenVon Puccinis "Turandot" gibt es mehrere hervorragende Einspielungen. Aber diese würde ich mit auf die einsame Insel nehmen. Es ist eine der wenigen Opernplatten, von denen ich den Eindruck habe: sie ist schlichtweg perfekt! Keine andere Aufnahme hat in allen, ausnahmslos allen Partien ein vergleichbares Niveau aufzuweisen. Hier hat sich um den Dirigenten Zubin Mehta eine Sängerschar versammelt, die absolut ungetoppt geblieben ist, zumal sich zum damaligen Zeitpunkt alle auf ihrem stimmlichen Höhepunkt befanden. Joan Sutherlands Ausflug ins hochdramatische Fach ist sensationell. Sie verfügt natürlich nicht über so metallisches Stimmmaterial wie Birgit Nilsson, doch verleiht sie der Turandot mit wärmerem Stimmklang eine menschlichere Note und reduziert sie nicht zur Killermaschine. Stimmvolumen und schier endlos gehaltene Sostenuto-Bögen lassen einen nur so staunen, und der klangliche Reichtum in der Höhe ist schlichtweg atemberaubend. Luciano Pavarottis Calaf ist nicht nur wegen "Nessun dorma" ein Traum. Vor allem seine Leidenschaftlichkeit, sein Selbstbewusstsein und sein unbedingter Wille, die Prinzessin zu erobern, lassen die Rolle wunderbar lebendig und überzeugend wirken. Dieser Calaf ist ein echter Draufgänger. Stimmlich war Big P damals ohnehin in Bestform, die Höhe strahlt, dass es eine Wonne ist. Corelli und Del Monaco waren ihm an Stimmgewicht überlegen, aber kein anderer Calaf ist so stürmisch und vital. Montserrat Caballès als Liù schließlich liefert eines der berührendsten Rollenportraits, die mir je auf der Schallplatte begegnet sind. Innigkeit, Wärme und Reinheit erfüllen ihre Interpretation. Die Pianissimi sind von einer Duftigkeit und Süße, die ihresgleichen suchen. Wenn Liù in ihrer letzten Arie dem Leben entsagt, um Kalaf zu retten, und sich mit einem Schluchzer (der hier ausnahmsweise einmal wirklich geschmackvoll ist) ins Messer wirft, geht das einem beim Zuhören regelrecht an die Nieren. Keine andere Liù auf Platte stirbt so ergreifend. Ghiaurovs Timur ist reinste Luxusbesetzung, ebenso wie der alte König von Peter Pears und ganz besonders der balsamisch schön gesungene Ping von Tom Krause. Das Ministerterzett wird durch Piero de Palma und Pier Francesco Poli komplettiert und auch hier erreicht die Aufnahme den ersten Platz. Zubin Mehtas temperamentvolles Dirigat halte ich ebenfalls für herausragend: gleich zu Beginn schmeißt er den Zuhörer regelrecht in die Geschichte, und schnell wird klar, daß es am Pekinger Hof brodelt und rumort. Mit phänomenalem Gespür für Tempi und Transparenz peitscht er das London Philharmonic Orchestra zu einer atemberaubend farbigen Darbietung der raffinierten Partitur auf. Wenn man hört, wie drängend Kalaf im ersten Finale auf den Gong zustrebt, und von welcher Panik sein Vater und Liù ergriffen werden, dann spürt man, was für ein hervorragender Dramatiker Mehta ist (Karajan und manch andererer dagegen sind nur breiig und schleppend). Auch die Klangtechnik leistet Großartiges, man hört wirklich alles. Und auch die Chöre gliedern sich in das ganze Ensemble mit vollem Klang und großer Präzision nahtlos ein. Ein Meilenstein in der Schallplattengeschichte, den ich nur allerwärmstens empfehlen kann! Fünf Punkte sind eindeutig zu wenig, ich würde zehn vergeben! Ein wahres Meisterwerk !!! 5 von 5 PunktenAls Turandot am 25.April 1926 in der Mailänder Skala Premiere feierte, war Giacomo Puccini bereits anderthalb Jahre tot. Der Dirigent Arturo Toscanini legte im dritten Akt den Taktstock nieder und sagte: „Hier endet das Werk des Meisters; danach starb er". Später wurde der Aufzug immer in der heute üblichen Form aufgeführt. Franco Alfano hat anhand von Puccinis Entwürfen die Oper vollendet. Turandot erging es ähnlich wie Verdis Schwanengesang. Des Meisters letzte Oper war lange Zeit weniger beliebt als ihre Vorgänger. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch Turandot zu behaupten gewusst und viele Freunde und Liebhaber gewonnen. Es ist noch immer nicht leicht, sie zu besetzen oder zu würdigen, doch lohnt sich das eingehende Studium und wiederholte Hören. Die Tränen fließen nicht wie für Butterfly oder Mimi, es packt einen weniger das Mitleid als die Bewunderung und das ist meist die beständigere Empfindung. Dies trifft gerade auf diese Aufnahme zu. Es gibt keine bessere Besetzung als diese. Joan Sutherland schlüpft in die Rolle der Prinzessin Turandot. Sutherlands Stimme ist wie die einer Nachtigall - eine Jahrhundertstimme. Sie glänzt in der Darstellung der Turandot durch das phänomenale Volumen ihrer Stimme und deren Umfang. Sutherland zelebriert diese Rolle mir vokaler Perfektion. Keine andere Sopranistin hat diese schwierige Rolle so sicher und mühelos in den letzten Jahrzehnten dargeboten. Eine Glanzleistung An ihrer Seite glänzt Luciano Pavarotti als Calaf. Es ist sicher nicht untertrieben, wenn man ihn als einen der herausragenden Interpreten dieser Rolle bezeichnet. Die Arie „Nessun dorma" wurde nicht zuletzt durch ihn weltberühmt. Viele glauben, sie sei einzig und allein für ihn geschrieben worden... (auch wenn dies der Historie natürlich nicht gerecht werden kann)! Eine vergleichbare Einspielung liefert nur Placido Domingo unter Herbert von Karajan. Pavarotti verleiht Calaf seine strahlende Stimme und schwingt sich zu wahren Höchstleistungen empor. Zusammen mit Sutherland macht er diese Einspielung zu einem unvergesslichen Ereignis. Als Sklavin Liu tritt Montserrat Caballe auf. Sie bezaubert mit ihrer wunderbar göttlichen Stimme, auch und gerade in höheren Lagen. Sie fördert ein Maß an Präzision zutage, welches bis heute unerreicht ist. Caballe ist die perfekte Besetzung für diese Rolle. Später erfolgte ein nicht ganz so glücklicher Versuch selbst die Titelrolle zu singen. Auch die weiteren Rollen sind fantastisch besetzt. Nicolai Ghiaurov spielt Timur, Sir Peter Pears gibt den L`Imperatore Altoum, Tom Krause, Pier Francesco Poli und Piero de Palma verkörpern die drei Minister Ping, Pang und Pong. Sabin Markov übernimmt die Rolle des Un Mandarino und Pier Francesco Poli schlüpft auch noch in die Rolle des Il Principe di Persia. Am Dirigentenpult steht Zubin Mehta und leitet das London Philharmonic Orchestra in beeindruckender Art und Weise. Mehta gelingt es, aus dieser Ansammlung von Persönlichkeiten eine Einheit zu formen. Diese Aufnahme gehört in jede Klassiksammlung, und zwar ohne wenn und aber! |
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Best of Oper von Moll, Caballe, Milnes, BpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,36 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungBEST OF OPER Eine Kundenrezension:Eine Ideale CD für "Opernneulinge" (und Fortgeschrittene) 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Es gibt daruf keine "Nullnummer" sondern ein Höhepunkt aus der Opernwelt löst den anderen ab. Dies CD ist aus meiner sehr umfangreichen Sammlung nicht wegzudenken. Ein wirklich heisser Typ für alle, die aus dem Bereich der Oper einen Querschnitt der schönsten Melodien suchen. |
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No Reservations von Ost, Luciano Pavarotti, Joan SutherlandAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 11,08 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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ProduktbeschreibungNO RESERVATIONS / O.S.T. Eine Kundenrezension:Wunderbar! 4 von 5 PunktenIch habe mir die CD gekauft, weil der Film in meinen Augen ein absolutes Meisterwek ist. Zwar war ich anfangs etwas enttäuscht, dass sich das "Hauptthema", welches auch im Trailer vorkam, NICHT auf der CD ist, aber wie ich erfahren habe, kann man das Lied "Building a Family" auf der CD "Live as a house" von Mark Isham wiederfinden. Die Songs auf der "No Reservations"-Cd wechseln sich prima ab. Mal Luciano Pavarotti, mal Michael Buble.Und zwischendrinnen die todtraurigen Klänge von Philip Glass. Einfach genial. Sehr empfehlenswert!! |
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Der Messias (Gesamtaufnahme)Audio CD von Universal VertriebPreis bei Amazon: EUR 11,50, Angebote ab EUR 9,15 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
ProduktbeschreibungDER MESSIAS GA 4 Kundenrezensionen:Messiah mit Dame Joan Sutherland 5 von 5 PunktenGesamtaufnahme des Oratoriums "Messiah" von G. F.Händel in Englisch, eigentlich nur in dieser Sprache richtig. Die deutsche Übersetzung ist nicht schlecht, aber es wird dann eben ein deutscher "Messias" daraus. Zu allererst möchte ich die herrlich Dame Joan Sutherland nennen, ihr Sopran leuchtet und die Spitzentöne kommen, dann aber sofort den Alt der Huguette Tourangeau, eine derart geschmeidige Stimme einfach wunderbar. Wenn eine Rezension schrieb, dass hier ein etwas ins Italienisch hinein gebrachtes Oratorium gebracht wird, hat er/sie nicht unrecht, aber eben die italienische Opern- und Messkomposition war in ganz Europa, zu der Zeit, tonangebend. Das schadet gerade dem "Messiah" nicht. Im Ganzen ein prachtvolles Oratorium und der Chor, sowie Werner Krenn und Tom Krause singen einen herrlichen Händel. Ich kann nur Jedem empfehlen sich diese Ges. des Messiah zu kaufen. Hier wird ein ökumenisches Oratorium gebracht, lange bevor es das gab, komponiert, und wer weiß wie lange es unter diesem Papst Benedikt XVI. das noch gibt. sehr gesangsorientiert 4 von 5 PunktenGesanglich ist diese Aufnahme ein einziger Genuss. Die Solisten singen wunderschön - darüber hinaus ist der Chor wie ein fünfter Solist zu werten. So genau, geschmeidig und geschlossen intonieren Chöre selten. Der Instrumentalpart wird durch ein sehr schlank besetztes English Chamber Orchester eher mit leichtem understatement wiedergegeben. Es dient nur zur Begleitung und Unterstützung des Gesanges und ordnet sich ihm zu sehr unter - ihm fehlt etwas der "Körper" und das Strahlende. Die rein orchestralen Teile sind zurückgenommen und dienen eher der Überleitung zum nächsten Vokalteil. Deswegen "nur" 4 Sterne - da die Balance etwas zum Gesang verschoben ist. Bonygne dirigiert den Messiah leicht und schwungvoll - in Richtung italienisches Barock. Gesamteindruck : eine gesanglich erstrangige Aufnahme mit leichten Abstrichen bei der orchestralen Begleitung Barock 4 von 5 PunktenIch möchte ohne weitere Ausführungen zum Positiven den Sternabzug begründen. Mir sind es zu viele barocke Verzierungen im Instrumentalpart. Triller von oben und unten, das auch nicht immer so plausibel. Schade! Etwas weniger hätte gut getan. Bewegend und zutiefst berührend 5 von 5 PunktenObwohl aus dem fernen Jahr 1970 stammt, einer Zeit, in der Barockmusik häufig viel zu langsam und mit wenig spirituellem Einfühlungsvermögen dirigiert wurde, überrascht diese Gesamtinterpretation von Händels "Messiah" positivst: Richard Bonynge als Dirigent ist ein wahrer Meister seines Fachs und er bringt sowohl Orchester (English Chamber Orchestra) als auch Chor (Ambrosian Singers) und Solisten zu musikalischen und geistlichen, und somit das Werk entsprechend würdigenden Hochleistungen. Ja echte Gänsehaut vermag Tom Krause auszulösen, wenn er davon singt, dass die Posaunen erklingen und alle Toten erstehn. Ganz besonders hörenswert auch die wundervolle Joan Sutherland. Insgesamt eine der besten Gesamt-Interpretationen, die jemals von Händels "Messias"publiziert wurden. |
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Don'T Look Back von John SutherlandAudio CD von Centaurus (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 2,88 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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4 Kundenrezensionen:noch ein bisserl unreif 4 von 5 Punkten"Don't look back" ist der Titel von John Sutherland's Debut-Album, und wahrscheinlich soll damit auch ein Bruch mit seiner Vergangenheit bei "B3" eingeleitet werden. Mehr als eine Einleitung ist es dann auch nicht, denn ich persönlich würde das durchaus energiegeladene und frisch klingende Album mit seinen Balladen und "rockigen" up-tempo Nummern im Wechsel eher als durchwachsen bezeichnen. So liegen die Stärken des Sängers eindeutig bei den Balladen, denn diese zeichnen sich durch erhöhte Abwechslungsfähigkeit aus und werden gekrönt durch die Cover-Version von Elton John's "Rocket Man" - eine wie ich finde sehr gelungene Interpretation, die auch stimmlich recht gut passt. Die up-tempo Songs sind dagegen beatmäßig eher als Einheitsbrei zu bezeichnen. Die zweite ("Keep Talking") und die erste Singleauskopplung mit dem Titel "My Love is Crazy" (neben "Rocket Man" übrigens der beste Song des Albums) sind hier maßgeblich für die Taktfrequenz, die auch bei den anderen Liedern vorherrscht, wodurch das ganze etwas uninspiriert wirkt, obwohl einige instrumentelle Ansätze als Einleitung oder als temporäre Untermalung eines Songs wirklich gut klingen, ehe dieser wieder in die gewohnte Form übergleitet und das besondere zum gewöhnlichen werden lässt. Es sind wie gesagt die Balladen, die hier John Sutherland's Stärke ausmachen und die auch stimmlich besser zu ihm passen. Alles andere klingt dann doch zu sehr nach Pseudorockigkeit. Ich sehe jedoch gute Perspektiven, falls er diese "Depeche Mode"-artigen Ansätze von "My Love is Crazy" (das Gitarrenspiel erinnert ein wenig an "Personal Jesus") weiter ausbaut. Ein zweiter Bruce Springsteen, Bono oder gar Elton John wird er jedenfalls nicht werden, und ich denke mal, dass er zu diesem Zeitpunkt selbst noch gar nicht weiß, ob die Reise dorthin oder sonst wohin gehen wird. Neben den 12 Songs enthält dieses Album als Bonus noch die Videoclips zu den ersten beiden Singleauskopplungen. Das Inbook beinhaltet keine Lyrics, dafür aber eine Danksagung Sutherland's an Familie, Feunde und Fans, und natürlich auch Fotos (wie üblich)... Guter Durschnittsrock, überraschend 4 von 5 PunktenJohn Sutherland war Sänger und Mädchenschwarm der Boyband B3, die sich vor wenigen Jahren durch Bee-Gees-Cover (I.O.I.O.)einen Namen machte und schließlich trennte. Vom Boygroup-typischen Schmusepopsound ist nichts mehr übrig. John geht jetzt mehr in Richtung Gitarrenpop bzw. Softrock. Vor allem der Opener "Teenage Suburban Queen" überrascht - rockiger Sound, sehr melodisch, der im Ohr hängenbleibt. Selbst Balladen wie "Rocket Man" erinnern nicht an Boygroup-Zeiten sondern zeigen Johns Weiterentwicklung. Das Album geht nie über die Melodie hinaus und erinnert an soften Rock von Patrick Nuo. Songs wie "Over the edge" haben Ohrwurmpotential. Alles in allem vielleicht nichts, was sich von der Masse abhebt, trotzdem ein Album voller Perlen und Hitkandidaten, das konsequente Abwechslung zwischen Pop, Pop/Rock und Balladen bietet. Laune auf den Sommer macht es aber auf alle Fälle. Eine kleine Überraschung 4 von 5 PunktenIch habe grade die CD zum ersten mal gehört. Etwas enttäuscht war ich über die ersten vier Titel die etwas belanglos und nichtssagend wirken. Lied 5 hat dafür wirklich Hit Potenzial und geht sofort ins Ohr. Mit 'My Love Is Crazy' liefert er einen rockigen guten Song ab und auch die nachfolgenden Lieder können meist überzeugen. Wer hätte gedacht das John Sutherland rockige Lieder liegen. Genau das sollte er nämlich weiter machen. Die Balladen auf dem Album wirken hingegen sehr blaß und austauschbar. Mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 41 minuten ist das Album für meinen Geschmack etwas kurz geraten und auch das Booklet ist sehr dürftig. Klar seine weiblichen Fans freuen sich sicher über einige Fotos von ihm aber ich hätte dann doch lieber die Texte zu den Songs gehabt, in Zeiten der Raubkopiererei ist eine gute Aufmachung des Booklets Pflicht. Wenigstens wird auf die Homepage verwiesen wo man die Lyrics finden kann. Was noch erwähnenswert ist, ist das John Sutherland an der Häjfte der Songs selbst mit geschrieben hat und einiges an Text von ihm selbst stammt. Auf dem Album sind auch noch die Videos von 'My Love is Crazy' und 'Keep Talking' enthalten. Ich kann nur hoffen das dieses Album nicht auch das letzte von ihm wird da er eine sehr gute Stimme hat die mehr Potenzial in sich trägt als sie auf diesem Album zeigt. Fazit: Ein Album was nun nicht in die Geschichte eingehen wird aber doch nette Unterhaltung verspricht. John Sutherland - Don't look back 4 von 5 PunktenNachdem John Sutherland im vergangenen Jahr seine Solokarriere begonnen hat, ist am vergangenen Freitag sein Debutalbum "Don't Look Back" erschienen. Mit auf der CD ist auch die zuvor ausgekoppelte Single "Rocket Man". Der Londoner Erfolgsproduzent Tommy D., der bereits Größen wie Kylie Minogue, Jamelia und den Sugababes zu internationalem Erfolg verholfen hat, sieht in John ein "Ausnahmetalent mit Wahnsinnsstimme". So wurde "Rocket Man" dann in seinem Studio mit großem Streichorchester aufgenommen. Das John Sutherland stimmlich richtig was auf dem Kasten hat, konnte er aber nicht nur mit diesem Lied beweisen. John Sutherland, der seine Karriere in der Boygroup "B3" begonnen hat, hat mit "Don't Look Back" nun ein Album aufgenommen, das mit poppigen Sounds, schönen Balladen und auch Rockeinlagen glänzt. Hier stellt er sich nicht nur als ein Mitglied einer Boygroup hin, singt seinen Text und tanzt im Gleichschritt, sondern zeigt, dass er es auch alleine kann. Eindrucksvoll ist der Anfang des Albums, denn die ersten beiden Songs "Teenage Suburban Queen" und "Everywhere but here", die mit rockigen Sounds überraschen, lassen schon beim ersten hören die Beine wippen. Die Ballade "Lose My Way" ist nach der Single "Rocket Man" und den beiden gelungenen Popsongs "Keep Talking" und "Over The Edge" die Nr. 6 auf dem Album. Hier kann John zeigen, das er mit seiner klaren und eindrucksvollen Stimme auch gegen ein Übemaß an Streichern ankommt. Beim darauf folgenden Titel "My Love Is Crazy" gehen die Geschmäcker sicherlich auseinander. Die Rockstimme, schnelle Gitarren und lauten Hintergrundsounds will man John nicht so wirklich abkaufen. Danach geht es aber wieder steil aufwärts. Besonders herausheben kann man die beiden Songs "My View" und vielleicht sogar speziell "Carry On". Beides sind Balladen, die absolut herzergreifend rüberkommen und die Stunden zu zweit oder auch alleine, um ein vielfaches versüßen können. Alles in allem ist "Don't Look Back" aber ein wirklich gelungenes Album, das man gerne weiterempfiehlt. Das John Sutherland schon einige Jahre Gesangserfahrung mitbringt, hört man sehr gut heraus. Und sicherlich wird es nicht nur ein Ausflug als Solokünstler sein, denn nach diesem Album möchte man mehr von diesem Mann hören ... |
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Norma (Ga) von Sutherland, Horne, Bonynge, LsoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 20,92 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
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Disk 2
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4 Kundenrezensionen:Belcanto - Vergnügen! 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme von Bellinis Norma lässt keine Wünsche offen. Die Musik ist anrührend, virtuos und farbenreich. Ihm ist hier ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Sänger dieser Aufnahme sind allesamt brilliant. Zum einen ist da Joan Sutherland als Rachegöttin Norma. Ihre Darstellung mag bei weitem nicht so ausgereift sein, wie beispielsweise die einer Maria Callas, aber dennoch ist sie der Rolle in vollem Umfange gewachsen. Ihre Stimme ist leicht und geschmeidig. Die vielen Spitzentöne und die waghalsigen Koloraturen, mit denen sie stets aufs Neue verblüfft, sind exemplarisch. Die Adalgisa wird von Marilyn Horne gesungen. Sie ist für mich die beste Adalgisa, die es auf Platte zu hören gibt. Koloraturen und Spitzentöne bis zum hohen C sind grandios und lassen Sopranqualitäten vermuten. John Alexander als Pollione ist ebenfalls vortrefflich besetzt. Er ist stimmlich und darstellerisch wie für die immens schwere Tenorpartie gemacht. Das absolute Highlight der Gesamtaufnahme ist das "Vanne si" (Ende des ersten Aktes). Hier steckt so viel Dynamik und Schwung in der Musik, das es einen förmlich mitreißt. Mit traumhaften Spitzentönen liegt Sutherland hier über dem gesamten Ensemble. Chor und Orchester sind hervorragend und auch Richard Bonynge liefert ein bewegendes und angemessenes Dirigat. Die Belcanto-Alternative 5 von 5 PunktenWarum soll man sich eigentlich immer entscheiden zwischen der Sutherland und der Callas? Warum soll man diese beiden großen Sängerinnen gegeneinander ausspielen? Beide haben auch in dieser Rolle ihren eigenen Weg gesucht und gefunden: Die Sutherland war hier auf der absoluten Höhe ihrer stimmlichen Fähigkeiten (Warnung vor der späteren Aufnahme mit indisponierter Caballe und abgesungenem Pavarotti!) und singt die Norma in der großen Belcanto-Tradition, insbesondere technisch brillant und durchaus innig im Ausdruck. Die Callas brachte noch eine weitere, modernere Facette in die Rolle, und war zumindest in ihrer ersten Einspielung auch technisch und stimmlich noch ähnlich gut wie die Sutherland (und sang etwas textverständlicher, aber mal ehrlich: Wer von uns kann so gut italienisch?). Diese Aufnahme ist vor allem deshalb insgesamt befriedigender als alle anderen, weil sie stilistisch völlig aus einem Guß ist: Neben der Sutherland ist nämlich Marilyn Horne eine technisch gleichwertige Adalgisa mit ebenso wunderschöner Stimme. Die großen Duette dieser beiden Diven sind das eigentliche Ereignis dieser Einspielung. Auch die Männer sind zwar weniger bekannt als in vielen anderen Aufnahmen, singen aber ausgezeichnet - insbesondere John Alexander mit sonorem Tenor - und passen voll in die Besetzung, die von Richard Bonynge, dem Ehemann der Sutherland, gewohnt stilsicher und souverän zusammengehalten wird. Eine wunderschöne Aufnahme, die eigentlich keine Wünsche offen läßt. Nur manchmal kommt einem das Stück in dieser Interpretation sehr museal vor, und man sehnt sich nach der Charakterdarstellung der Callas. Aber wie gesagt, nur manchmal. Bellinis schönste Oper 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme von Bellinis Norma lässt keine Wünsche offen. Die Musik ist anrührend, virtuos und farbenreich. Ihm ist hier ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Sänger dieser Aufnahme sind allesamt brilliant. Zum einen ist da Joan Sutherland als Rachegöttin Norma. Ihre Darstellung mag bei weitem nicht so ausgereift sein, wie beispielsweise die einer Maria Callas, aber dennoch ist sie der Rolle in vollem Umfange gewachsen. Ihre Stimme ist leicht und geschmeidig. Die vielen Spitzentöne und die waghalsigen Koloraturen, mit denen sie stets aufs Neue verblüfft, sind exemplarisch. Die Adalgisa wird von Marilyn Horne gesungen. Sie ist für mich die beste Adalgisa, die es auf Platte zu hören gibt. Koloraturen und Spitzentöne bis zum hohen C sind grandios und lassen Sopranqualitäten vermuten. John Alexander als Pollione ist ebenfalls vortrefflich besetzt. Er ist stimmlich und darstellerisch wie für die immens schwere Tenorpartie gemacht. Das absolute Highlight der Gesamtaufnahme ist das "Vanne si" (Ende des ersten Aktes). Hier steckt so viel Dynamik und Schwung in der Musik, das es einen förmlich mitreißt. Mit traumhaften Spitzentönen liegt Sutherland hier über dem gesamten Ensemble. Chor und Orchester sind hervorragend und auch Richard Bonynge liefert ein bewegendes und angemessenes Dirigat. TREFFEN DER TITANEN 5 von 5 PunktenSicherlich interpretierte Maria Callas die Partie der Norma genial und hochdramatisch, aber Joan Sutherland singt diese Rolle unvergleichlich souverän und makellos, wie keine andere Sängerin. Ihre wunderschön flutende Stimme, in Verbindung mit den phantastischen Koloraturen, ist ein großes vokales Ereignis. Wenn dann auch noch die zauberische Marilyn Horne ihren virtuosen Mezzosopran erklingen läßt, ist keine Steigerung mehr möglich. Die Ensembleszenen sind Feuerwerke der Gesangskunst, die man einmal gehört, nie wieder vergißt. Daß die anderen Solisten dagegen nicht sonderlich auffallen, sei den beiden Primadonnen geschuldet. Richard Bonynge versteht es trefflich die Bellini-Melodien zum Leben zu erwecken. Die einzige Alternative zu den Einspielungen der Callas! |
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Puccini The Definitive Collection (La Boheme / Madama Butterfly / Tosca / Turandot / Manon) von Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Joan Sutherland, Montserrat Caballe, Herbert von Karajan, Zubin Mehta, lAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 78,95, Angebote ab EUR 71,92 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Focus CD-Edition Vol. 7 Una Furtiva Lagrima von Cecilia Bartoli, Joan Sutherland, PavarottiAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,48 Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungFOCUS CD-EDITION VOL.7 UNA FUR |
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Delibes: Lakmé (Gesamtaufnahme) (franz.) von Sutherland, Bacquier, BonyngeAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 12,33 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1999 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLAKME GA Eine Kundenrezension:unglaublich schön, selbst für Oper - Neulinge 5 von 5 PunktenJoan Sutherland in dieser so schönen Oper ... fantastisch. Wer kennt nicht das Blumen- bzw. Rosenduett (spätestens wen sie/er es hört)? Wer immer neu zu begeistern ist für die Oper, bitte probiert dieses. Die, die nicht neu sind in diesem Genre sei gesagt, hört diese Aufnahme, Ihr werdet sie mögen. |
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