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Violetta - Arien und Duette aus La Traviata von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Thomas Hampson, WpAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,09 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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ProduktbeschreibungVIOLETTA-ARIEN UND DUETTE AUS Aus der Amazon.de-RedaktionDie Welt stand still im Juli 2005 in Salzburg. Die Proben zu La Traviata waren angelaufen, die beiden Hauptakteure Anna Netrebko und Rolando Villazón verstanden sich prächtig, die Medien dichteten den beiden gar eine Romanze an. Das höchste Kartengebot lag angeblich bei 4500 Euro, die Filmrechte an der Aufführung hatte sich eine Firma für 500.000 Euro gesichert. Und dann die Premiere! Der absolute Triumph für beide sowohl für Anna Netrebko als auch Rolando Villazón. Aus Anna alias Violetta brachen die Töne schier übermächtig heraus, voll tönender Leidenschaft in der Tiefe und frei wie Schmetterlinge in der Höhe in bisweilen sehr apart schimmernden Nuancen, dennoch nicht in jeder Gefühlslage hochexpressiv. Und dann kam Rolando als Alfredo. Voller Emphase und Glut sein Vortrag. Es knisterte im Saal. Rolando, der sagt, dass er gerne diesen Part singt, obwohl er weiß, dass er hier nicht strahlen kann, da Verdi die kunstfertigere imposantere Musik der Violetta überlässt. Für alle, die sich nur die die Arien und Duette aus der Gesamtaufnahme herauspicken möchten gibt es die Highlights mit Violetta auf einer CD. Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Wunderbare Stimmen-falsche Titelangabe 2 von 5 PunktenDie Titelangabe in der Produktbeschreibung (Hörbeispiele) ist leider nicht korrekt. Es sind schon 25 Titel auf der CD, jedoch fehlt z.B. die wundervolle Arie von Thomas Hampson "Di Provenza il mar, il suol" komplett. Trotz wunderbarer Stimmen für mich leider enttäuschend. Enttäuschend 1 von 5 PunktenEs ist die erste Aufnahme mit der Netrebko, in die ich hineingehört habe. Ich bin maßlos enttäuscht. Sie hat in den zurückhaltenderen Stellen eine recht hübsche Stimme. Leider hält sie sich aber selten zurück. Die Stimme wird mit einem großen Umfang herausgequetscht. Auch was Differenzierungsvermögen angeht, wird die Netrebko ihrer Partie in keiner Weise gerecht. Ich habe in dem Duett Sempre libre abgebrochen und auf den Schrecken zum Vergleich in die alte Aufnahme mit Ileana Cotrubas unter Carlos Kleiber hineingehört. Die Cotrubas hat eine viel schlankere und interessantere Stimme und verleiht der Rolle unvergleichbar mehr Leben. Allerdings hat sie mit Kleiber und Placido Domingo auch unvergleichbar bessere Partner. Dem beschwingten Dirigat Kleibers hat Rizzi nichts wirklich Entsprechendes zu bieten - und Domingo ist hier in einer seiner besten Aufnahmen zu hören. Fazit: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Netrebko ist Violetta! Wunderbare Stimme 5 von 5 PunktenWas soll man noch zu dieser weltweit gefeierten Aufnahme schreiben.Zu recht ist diese Aufnahme schon jetzt Legende.Die 3 großen Netrebko, Villazon und Hampson hamonieren meisterhaft. Ein Traum diese 3 Ausnahmekünstler auf einer Aufnahme wieder zu finden.Allen voran die große Anna die im Januar 2007 auf der Met große Erfolge mit Il puritani gefeiert hat. Sie ist Violetta. Alle anderen Sängerinnen müssen sich jetzt an Ihre Leistung messen.Von 12 La Traviata Aufnahmen die ich besitze, ist Anna die beste Violetta.So einen schöne Sopran Stimme, einmalig warm, rund und honigfarbend. Klare Kaufempfehlung aus Wien. Es gibt nur eine Violetta! 5 von 5 PunktenIch habe über 20 verschiedene Aufnahmen meiner Lieblingsoper La Traviata. Doch jetzt gibt es für mich nur noch eine Violetta-Frau Netrebko. Zusammen mit Villazon unschlagbar gut.Klare Kaufempfehlung! Nicht enttäuscht 5 von 5 PunktenIch habe, wegen der unterschiedlichen Bewertungen lange gezögert um mir die CD zu kaufen und ich habe es nicht bereut. Ich finde es nicht richtig immer wieder Netrebko mit Callas und Villazon mit Domingo zu vergleichen, weil ich meine jede Stimme ist einmalig. Wenn ich die oft überaus negativen Rezensionen lese, muss man glauben die Verfasser hätten das absolute Gehör. Die Vorstellungen von Netrebko und Villazon sind jedesmal schon Monate vor Beginn restlos ausverkauft. Soviele Fans können doch wohl nicht irren, sind begeistert und verzeihen auch mal die eine oder andere Schwäche. |
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La Traviata - Gesamtaufnahme von Anna Netrebko, Rolando Villazon, Thomas HampsonAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 33,95, Angebote ab EUR 21,03 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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ProduktbeschreibungLA TRAVIATA GA Aus der Amazon.de-RedaktionDie Welt stand still im Juli 2005 in Salzburg. Die Proben zu La Traviata waren angelaufen, die beiden Hauptakteure Anna Netrebko und Rolando Villazón verstanden sich prächtig, die Medien dichteten den beiden gar eine Romanze an. Das höchste Kartengebot lag angeblich bei 4500 Euro, die Filmrechte an der Aufführung hatte sich eine Firma für 500.000 Euro gesichert. Und dann die Premiere! Der absolute Triumph für beide sowohl für Anna Netrebko als auch Rolando Villazón. Aus Anna alias Violetta brachen die Töne schier übermächtig heraus, voll tönender Leidenschaft in der Tiefe und frei wie Schmetterlinge in der Höhe in bisweilen sehr apart schimmernden Nuancen, dennoch nicht in jeder Gefühlslage hochexpressiv. Und dann kam Rolando als Alfredo. Voller Emphase und Glut sein Vortrag. Es knisterte im Saal. Rolando, der sagt, dass er gerne diesen Part singt, obwohl er weiß, dass er hier nicht strahlen kann, da Verdi die kunstfertigere imposantere Musik der Violetta überlässt. Dazwischen steht Thomas Hamspon, ein großer Charakterdarsteller. Stehende Ovationen für alle; für Anna und Rolando, die alles gegeben, sich ausgeliefert haben, für Willy Deckers strenge Inszenierung und die Wiener Philharmoniker unter Carlo Rizzi. Großes Musiktheater, jetzt als Gesamtaufnahme auf CD zu bestaunen. Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Verkaufsschlager Netrebko / Villazon .... gibt es außerdem noch was? 2 von 5 Punkten... habe vor Kurzem die hervorragende Inszenierung in München an der Bayrischen Staatsoper gesehen und gehört und daraufhin zu Hause meine mir zur Verfügung stehenden Aufnahmen durchgehört, u.a. mit Anna Moffo /Previtali auf RCA aus den Ende 50ern. Daraufhin beschloss ich, dem eine aktuelle Aufnahme hinzuzufügen, in dem Glauben, wenn so viel Euphorisches über die Netrebko/Villazon/Wiener Staatoper-Aufnahme geschrieben wird, muss das auch gut sein. Im Vergleich zu den mir zur Verfügung stehenden Aufnahmen war ich wirklich in jeglicher Hinsicht sehr enttäuscht und kann mich zu 100% meinen "Vorrednern" anschließen. Wahrscheinlich muss man die Inszenierung live gesehen haben oder wenigstens auf DVD sehen; klanglich, interpretatorisch (ich habe "nur" die CD) ist die Aufnahme nichtssagend. Netrebko bleibt Netrebko, füllt die Rolle gesangstechnisch/musikalisch nur unbefriedigend aus, Villazon macht etwas mehr aus seinem Part, aber auch nicht befriedigend .... (da fehlen einfach die Erfahrungen einer Moffo, Sutherland, Caballé und eines Bergonzi, Tucker und Merrill, etc.; das kommt sicher noch, werden die Sänger vorher marketingtechnisch nicht vollends verheizt) insgesamt ein unrythmisches "Herumgeeiere"; zu keinem Zeitpunkt erreicht mich der Ansatz eines Funken, der mich hier bei dieser Aufnahme mitreissen kann (wie erwähnt, ich beziehe mich nur auf die CD, nicht auf die offensichtlich gute Gesamtinszenierung). Schlussfolgerung: Nicht immer mit dem Strom schwimmen; Auch Aufnahmen, denen Leute wie in Massenhysterie hinterherrennen kritisch vourteilsfrei anhören, um abschließend die "eigene" Meinung bilden zu können ... Ein Muß? - Für wen? 2 von 5 PunktenWenn diese neue "La Traviata" ein Muß wäre, dann dürften mindestens zehn andere Gesamtaufnahmen des Werkes aus den letzten 50 Jahren nicht existieren. Wer auch nur einigermaßen unvoreingenommen ist und sich nicht von den Werbetrommeln der Plattenindustrie einlullen läßt, dem dürfte diese Produktion herzlich entbehrlich sein. Dabei ist gar nicht zu bestreiten, daß Anna Netrebko eine schöne, jugendliche Stimme besitzt, aber damit ist noch lange keine adäquate Interpretation von Verdis mondänster Oper garantiert. Auch ihre Partner, Rolando Villazón und Thomas Hampton, geben ein annehmbares Ambiente, und Carlo Rizzi und die Wiener Philharmoniker liefern ein schöne und kultivierte Klangkulisse. Aber was bedeutet das für das Werk und vor allem für den potentiellen Käufer, der tief in seine Tasche greifen muß? Wer einmal in der Titelrolle Maria Callas gehört hat, der k a n n hier nicht zufriedengestellt werden. Man höre sie in ihren Live-Mitschnitten aus Mailand (1955) unter Giulini, aus Lissabon (1958) unter Ghione oder aus London (1958) unter Rescigno und dann noch in ihrer technisch zwar nur mäßigen Studio-Produktion von 1953 (Cetra) unter Gabriele Santini, und schon verbieten sich alle Vergleiche mit einer schnell gemachten, auf "cash and carry" abgestellten Aufnahme, so gut diese auch technisch gelungen sein mag. Wer die oben genannten legendären Callas-Interpretationen besitzt, bei deren Verlebendigung der Rolle man förmlich mitgerissen und zu Tränen gerührt wird, weil sie nicht nur gesungen, sondern gelebt und durchlitten wird, und wer dazu noch über die großartigen Einspielungen unter Pritchard (Decca) mit Joan Sutherland, unter Carlos Kleiber (DGG) mit Ileana Cotrubas oder unter Riccardo Muti (EMI) mit Renata Scotto verfügt, der kann auf das hier dargebotene Produkt "für den schnellen Markt" gut und gerne verzichten. Für diejenigen, die Anna Netrebko und die übrigen Protagonisten live auf der Bühne erlebt haben, mag die Aufnahme eine schöne Erinnerung darstellen, und für die arg gebeutelte Plattenindustrie mag sie als Kassenschlager von Bedeutung sein. Aber für wen sonst? GRAUSAM!!! 1 von 5 PunktenIch befürchte, der o.a. Titel sagt genug aus über diese total misslungene Aufnahme, mit fehlbesetzten, sogenannten Stars. Es genügt, einfach nur grässliche, amateurhafte Stimmen. Netrebko wie geboren für die Rolle! Ein absolutes Muss! 5 von 5 PunktenGeht die Rechnung auf. Der zurzeit beste Tenor, und der beste Sopran und ein weltklasse Bariton zusammen in einer Aufnahme ergibt eine Meisterleistung? In diesem Fall ja!! Die Stimmen harmonisieren perfekt zusammen. Besonders Hampson harmonisiert mit Netrebko perfekt. Auch Villazon zeigt eine meisterhafte Leistung. Ich besitze von La Traviata 12 andere Gesamtaufnahmen. Einige sind auch wirklich sehr gut, nur kann in der Gesamtheit keine mit dieser hier mithalten. Nachdem ich diese Aufnahme gehört habe, habe ich auch versucht in meine anderen Aufnahmen rein zu hören doch, irgend etwas fehlte. Seid 2 Jahren höre ich jetzt nur noch diese Aufnahme. Sie ist für mich klar die beste Aufnahme die es auf dem Markt gibt. Vor allem die große Anna zeigt eine große Leistung. Sie singt und spielt atemberaubend.Das ist der neue Standard an dem sich jetzt alle messen müssen. Besonders freut es mich wie Anna sich entwickelt. In I Puritani die sie im Januar 2007 an der MET mit riesem grossen Erfolg aufgefuert hat sie so gut wie ein Sopran nur sein kann.Bravo! Verdi? 1 von 5 PunktenIst das Verdi? Giuseppe Verdi? Schwer zu erkennen, besonders was die Stimmen angeht... Netrebko..naja..irgendwie nett, hübsche (noch) junge Frau, aber Violetta? Darstellerisch halbwegs gelungen, stimmlich echt gescheitert, falche Fach. Die Dame sollte eigentlich nur lyrische Partien singen... Villazon...was kann man sagen...sieht wie ein Frosch aus und beim seinen geschmackslosen schmierando öffnet dazu echt ein Froschmaul, als ob er die Frau netrebko gleich verschlucken würde. Opernfrosch eben. Hampson...bischen besser als die beiden aber leider auch...falsche Fach. Und überhaupt, warum heutzutage so viele Tenöre(bzw. Baritone Basskarriere /Pape,Anastasov/ ) Baritonkarriere machen-Technikmangel!? Und das Bühnenbild ist echt hübsch-aber was macht das schon bei eine Traviata Vorstellung, wo es nämlich von Verdi kaum eine Spur geblieben ist? |
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Wagner: Tannhäuser (Gesamtaufnahme)Audio CD von Teldec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 34,95, Angebote ab EUR 25,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEs wimmelt nicht eben von guten Tannhäuser-Einspielungen auf dem Schallplattenmarkt, und daher ist Daniel Barenboims späte Fortsetzung seines Wagner-Zyklus äußerst willkommen, zumal er ein hervorragendes Sängerensemble um sich geschart hat: Allen voran ist Peter Seiffert als Interpret der Titelpartie zu nennen. Er bewältigt seine schwierige Aufgabe ganz hervorragend, indem er sowohl die nötige metallische Strahlkraft aufbringt als auch eine fern von jeder Zopfigkeit gelegene Sichtweise der verkörperten Figur vorstellt. Selbstverständlich ist Seifferts Tannhäuser auch sprachlich besser und nuancierter als derjenige von Domingo in der qualitativ vergleichbaren Sinopoli-Aufnahme. Bei Sinopoli überzeugen womöglich die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen mehr: Gleich im ersten Akt agiert Agnes Baltsa als Venus mitreißender und stimmlich etwas präsenter als Waltraud Meier in der vorliegenden Neueinspielung, und auch die Elisabeth von Cheryl Studer ist stimmlich schöner gefasst und jugendlicher als Jane Eaglens Porträt dieser Partie bei Barenboim. Im Fall des Landgrafen liegt der Vorzug wieder eindeutig bei Barenboims Aufnahme: René Pape beweist mit der brillanten Umsetzung dieser Partie, das seine bisherige Entwicklung zu allerhöchsten Hoffnungen Anlass gibt. Sein traumhaft schönes Material und der souveräne Umgang mit Sprache und Phrasierung erinnern mehr und mehr an seinen großen Vorgänger Franz Crass, dessen tragisch frühes stimmliches Ende für lange Zeit eine Lücke hinterlassen hat; sie scheint sich mit René Pape nun auf das Glücklichste zu füllen. Weniger begeistern konnte den Rezensenten hingegen Thomas Hampson als Wolfram. Ist er wirklich ein Wagner-Sänger? Sein Lied an den Abendstern ist weniger stimmlich begeisternd als geschmäcklerisch, und im Terzett mit Seiffert und Meier bleibt er deutlich hinter den Kollegen zurück. Bezüglich des Wolfram ist dem damals noch gut disponierten Andreas Schmidt bei Sinopoli der Vorzug zu geben. Damit aber genug der Kritik: Insgesamt ist Barenboims Tannhäuser eine auch orchestral sehr schöne, geschlossene Einspielung, die gut dazu geeignet ist, selbst einem Wagner-Skeptiker das Werk nahe zu bringen, denn hier wird differenziert und, wo möglich, auch recht kammermusikalisch gesungen und gespielt. --Michael Wersin 5 Kundenrezensionen:...........fast eine referenzaufnahme ! 5 von 5 PunktenDass es derzeit in Sachen Wagneraufführungen zur Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim keine (echte) Alternative gibt, ist bekannt - ich will gar nicht mehr näher darauf eingehen. Dass Peter Seiffert noch immer ein sehr, sehr guter Tannhäuser ist, konnte man erst kürzlich (April 2008) in Barcelona am Liceu erleben. Ich will nun den einzigen Punkt benennen, der mich an dieser Aufnahme stört: das ist die Sängerin Jane Eaglen. Ihr Text ist kaum (unmöglich) zu verstehen! Das trübt den Hörgenuss gewaltig, zumal man bei Seiffert und Hampson jedes Wort versteht. Trotzdem die beste Tannhäuser Aufnahme bisher. Tannhäuser - remixed 5 von 5 PunktenBarenboim versetzt hier die Dresdner Fassung des "Tannhäuser" mit einer Szene aus der Pariser Fassung. Unzulässig? - Nein, sinnvoll. Denn die Venus - Waltraud Meier in ausgezeichneter Form - erhält so den Stellenwert, den sie verdient und der die Handlung verständlicher macht. Janet Eaglen hat für die Elisabeth vielleicht eine etwas zu wuchtige Stimme, dafür besticht sie durch Klangschönheit. René Pape legt wieder einmal mehr als nur eine Talentprobe hin, Thomas Hampson einen etwas selbstgefälligen Wolfram. Großartig Peter Seifferts Tannhäuser - wortdeutlich, emotional und beim Sängerstreit mit der nötigen "Erdigkeit". Insgesamt wieder eine großartige Arbeit von Barenboim und seinem Berliner Team. Sehr gelungener Tannhäuser 5 von 5 PunktenNachdem ich bereits verschiedene Tannhäuser Versionen (Solti, Haitink, Gerdes) mein Eigen nennen darf, kann ich der hier vorliegenden Version ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Von der Orchstrierung und Instrumentalisierung kann diese Version mit den allerbesten mithalten. Ideale Tempi und sehr gut mit den Singstimmen abgestimmt. Hier passt m.E. alles. Auch die Sänger können überzeugen. Peter Seyffert als grossartigen Tannhäuser, Rene Pape als beeindruckender Landgraf und auch die Rolle von Wolfram Eschenbach ist mit Thoimas Hampston sehr gut besetzt. Und dann ist da ja auch noch eine hervorragende Venus in der Person von Waltraud Meier. Dieser Tannhäuser darf sich deshalb mit Fug und Recht in die Reihe der Referenzaufnahme von Solti etc. stellen Ein Knaller. 5 von 5 PunktenHier kann man bedenkenlos zugreifen: Der weltbeste Wagnerdirigent dirigiert die bestens disponierte Staatskapelle Berlin. Das Ergebnis ist phänomenal. Von ersten Takt an denkt der Hörer, dass Wagner genau so und nicht anders klingen sollte. Hinzu kommte eine gute Sängerbesetzung. Hier ist zunächst Peter Seiffert zu nennen, der mit Stralkraft und einigen netten Verzierungen den Tannhäuser bestens interpretiert. Hinzu kommt die unvergleichliche Waltraud Meier, die seit Jahrzehnten zur Spitze des Wagnergesangs gehört. Ebenso ist auf den Bass Rene Paspe hinzuweisen - wer ihn schon einmal live erlebt hat, weiss dass es nur wenige Sänger diesen Kalibers gibt. Ein Komplettausfall ist allerdings die Besetzung der Elisabeth mit Jane Eaglen. Auch auf Thomas Hampson hätte ich ohne weiters verzichten können. Dessenungeachtet: zugreifen und genießen! Sängerensemble der Spitzenklasse 5 von 5 PunktenDaniel Barenboim ist als Wagner-Dirigent nicht unumstritten. Wenn man diese Aufnahme hört, muss man sich allerdings fragen, warum. Das einzige, was man negativ anmerken könnte ist, dass das Orchester gegenüber den Sängern etwas in den Hintergrund gerät. Der Vorteil daran ist wiederum eine gute Textverständlichkeit. In sich ist das Orchester aber stimmig und ausgewogen disponiert, Barenboim entwickelt die Bögen in großer Ruhe, ohne die Tempi zu verschleppen, gestaltet Nuancen aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Das Ensemble ist durchweg großartig, allen voran Peter Seiffert mit einer Tannhäuser-Interpretation, die im nicht gerade kleinen Katalog an Tannhäuser-Aufnahmen ihresgleichen sucht. Mit strahlender, leichter, dabei doch energischer Stimme bewältigt er souverän die große Partie, technisch wie gestalterisch. Thomas Hampson gestaltet seinen Wolfram in warmen, manchmal leicht manierierten Tönen. Waltraud Meiers grandiose Venus lotet das Spannungsfeld zwischen zügelloser Leidenschaft und sanfter Verführung, das ihre Rolle bietet, voll aus. Einzig Jane Eaglen als Elisabeth fällt in diesem Ensemble insofern etwas ab, als ihr englischer Akzent gelegentlich durchzuhören ist, was in musikalischer Hinsicht freilich nicht ins Gewicht fällt. Auch die kleineren rollen sind mit Rene Pape (Hermann) oder Dorothea Röschmann (Hirt) absolut hochkarätig besetzt. Eine Aufnahme mit echtem Referenzstatus. |
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Massenet: Thais von Renee Fleming, Thomas Hampson, Giuseppe SabatiniAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 26,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2000 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWenn man zur Kenntnis nimmt, dass es in Jules Massenets Oper Thais um die Bekehrung einer weithin bekannten Kurtisane zu einer gläubigen Christin geht, mit deren heiligmäßigem Dahinscheiden die Oper endet, und dass diese Geschichte auch noch im Ägypten des vierten Jahrhunderts spielt, dann könnte man geneigt sein, dieses Werk gelangweilt zur Seite zu legen: Schon wieder einer dieser historisierenden Opern-Schmachtfetzen mit ihrer schrecklichen Divergenz zwischen spätromantischer Musik und antikem Schauplatz. Ganz so leicht ist Massenets Meisterwerk jedoch nicht aus den Angeln zu heben. Wichtiger als der äußere Rahmen ist nämlich die innere Entwicklung der beiden Hauptpersonen und ihre gekonnte musikdramatische Umsetzung. Der Mönch Athanael, der die Kurtisane Thais im zweiten Akt bekehrt, findet nicht die Ruhe im Glauben, die Thais beschieden ist. Er kann seiner Erinnerung an ihre körperliche Schönheit nicht Herr werden, und der Wunsch nach fleischlicher Vereinigung mit ihr wird übermächtig. Getrieben von einer Vision, die ihm den bevorstehenden Tod von Thais ankündigt, eilt er zu ihr. Im bewegenden Schlussdialog der Oper reden die beiden völlig aneinander vorbei: Die in gläubiger Verklärung Sterbende gerät in zunehmende Verzückung und nimmt Athanaels Liebesschwüre, seine Beteuerungen, er habe sie getäuscht, es gebe keine reine, göttliche Liebe, nicht mehr wahr. Nach Thais' Tod bleibt Athanael als vollkommen Gescheiterter zurück. Massenet gestaltet diese Handlung mit einer wunderschönen Musik, die trotz ihrer engen Zuordnung zum Bühnengeschehen und seinen inneren Bezügen immer wieder auch in ganz eigener Größe und Vollendung hervortritt. Yves Abel, der Dirigent der vorliegenden Neuaufnahme, gestaltet den Orchesterpart stringent und klangschön, vereinzelte kleinere Intonationsmängel fallen nicht allzu sehr ins Gewicht. Problematischer ist die Sängerbesetzung: Thomas Hampson wirkt mit der stimmlich fordernden Partie des Athanael bisweilen etwas überfordert. Zahlreiche Rauheiten und eine durchgehende klangliche Blässe treten im Vergleich mit Sherill Milnes, dem Athanael in Maazels Thais-Einspielung von 1976, besonders deutlich hervor: Milnes kann einfach ein viel kraftvolleres, sonoreres Material in die Waagschale legen. Renée Fleming hingegen hält dem Vergleich mit Beverly Sills, der Thais von 1976, einigermaßen stand, was jedoch beiden nicht nur zur Ehre gereicht: Weder die eine noch die andere meistert die anspruchsvolle Partie ohne Blessuren. Nicolai Gedda als Nicias war Giuseppe Sabbatini, der diese Partie in der vorliegenden Aufnahme verkörpert, wiederum weit überlegen. Insgesamt lässt die Neueinspielung bez. der Gestaltung der Hauptrollen zu viele "psychologische" Feinheiten vermissen, die in der Partitur sehr wohl angelegt sind. --Michael Wersin 2 Kundenrezensionen:Kein Vergleich 3 von 5 PunktenEine Opern-Neueinspielung, die ganz auf die beiden Superstars Fleming und Hampson ausgerichtet ist - und die dennoch bei weitem nicht die erste Einspielung von Maazel (EMI) erreicht. Vor allem Thomas Hampson ist in dieser Einspielung im Vergleich mit Milnes eine glatte Enttäuschung. Auch der berühmte Decca-Klang scheint diesmal eher topfig statt transparent. sehr zu empfehlen ! 5 von 5 PunktenDiese Gesamtaufnahme stellt eine sehr begrüßenswerte , in der Auswahl der Hauptdarsteller einmalige Produktion dar. Leider wird diese Oper viel zu selten auf der Bühne aufgeführt. Gerne würde ich sie einmal- mit der Besetzung Renee Fleming / Thomas Hampson - in Berlin erleben können. Die Einspielung bei DECCA ist eine Freude ! Sowohl Frau Fleming als auch Herr Hampson sind stimmlich (- sicher auch darstellerisch )eine Idealbesetzung. |
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Giuseppe Verdi - Don Carlos / Alagna, Hampson, Mattila, van Dam, Meier - Antonio Pappano, Luc Bondy, Théâtre du Châtelet
DVD von Warner Music Group Germany |
Aus der Amazon.de-RedaktionWilliam Shakespeare war Giuseppe Verdis Lieblingsdramatiker. Doch gleich auf Platz zwei folgte Friedrich Schiller. Mit dem deutschen Schriftsteller und Bühnenautor verband ihn nicht zuletzt der Kampf für Gedankenfreiheit und das unaufhörliche Streben nach Liberalität und Aufklärung. Deshalb war es nur folgerichtig, dass Verdi in seiner Laufbahn als Komponist mehrere Male Theaterwerke von Schiller in Opern verwandelte. Hier wären etwa die Vertonungen von Giovanna d'Arco (Die Jungfrau von Orleans), Luisa Miller (Kabale und Liebe) sowie I Masnadieri (Die Räuber) zu nennen. Und natürlich darf auch Don Carlos nicht unerwähnt bleiben. Aus diesem Bühnenstück machte Giuseppe Verdi eine Oper in fünf Akten -- erste Fassung 1867, später wiederholt überarbeitet --, die inhaltlich die Schwerpunkte im Vergleich zu Schillers Vorlage ein wenig anders setzte. Während Schillers epische Tragödie als intimes Kammerspiel mit streitlustigem Grundton angelegt war, betonte Verdi eher die lyrischen Momente und den Themenkomplex der unerfüllbaren Liebe. Luc Bondy strich in seiner Inszenierung am Pariser Théâtre du Châtelet diesen Aspekt mit erfinderischen Regieeinfällen besonders anschaulich und plakativ heraus. Der gebürtige Züricher, der sich bei den Festspielen in Salzburg, an der Berliner Schaubühne und mit Opernarbeiten wie Lulu und Wozzeck einen Namen gemacht hat, ließ damals seine Akteure den Konflikt zwischen Liebessehnsucht und Liebesentzug in einem stilsicher und geschmackvoll eingerichteten Ambiente austragen. Kostümdesignerin Moidele Bickel und Bühnenbildner Gilles Aillaud haben dafür ein klares Konzept mit strengen, aber wunderschönen Farben und Formen entworfen. Mithilfe des Orchestre de Paris hat eine renommierte Riege internationaler Stars diese zu Recht hochgelobte Aufführung mit ihrer Sangeskunst veredelt. Robert Alagna, der sein Debüt in La Traviata gab und seither in vielen wunderbaren Produktionen zu sehen war, überzeugte in der Titelrolle sowohl stimmlich als auch schauspielerisch. Die begnadete Karita Mattila aus Finnland meisterte in der Figur der Elisabeth de Valois komplizierteste Passagen scheinbar mühelos und legte viel Hingabe in ihre Partie. Die stets verlässliche Waltraud Meier, bekannt vor allem als Wagner-Sängerin, zeigte als Prinzessin Eboli einmal mehr, dass sie mit Fug und Recht zur Elite der europäischen Klassik-Interpretinnen gerechnet wird. Was für ein grandioser Opernabend! --Harald Kepler Amazon.de DVD-BewertungDie 211 Minuten lange DVD-Fassung dieser ursprünglich für Fernsehen und Video konzipierten Aufnahme bietet als Zusatz-Features eine Auflistung der Charaktere und der Besetzung sowie eine kurze Beschreibung der Handlung zum Nachlesen. Als Tonformate stehen Dolby Digital 2.0 Stereo und Dolby Digital 5.0 Surround zur Verfügung, die Bildmaße sind im Format 16:9 gehalten. Wer einen PC mit DVD-Laufwerk zu Hause hat, kann das französische Libretto von Joseph Méry und Camille du Locle, Künstlerbiografien und einen Essay von Michael Ratcliffe zum Don-Carlos-Stoff studieren. Abgerundet wird die DVD schließlich mit Untertiteln in insgesamt fünf Sprachen, darunter Deutsch. --Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:Quelle surprise! 5 von 5 PunktenDen Don Carlos ganz! Also mit der Szene in den Wäldern von Fontainebleau. Die Besetzung der Protagonisten ist nicht zu überbieten. Vom Bühnenbild hätte man mehr erwarten können. Wer Verdi mag, sollte sich auf jeden Fall diesen französischen Don Carlos ansehen. Einfach gut. Überirdisch 5 von 5 PunktenOptimale Starbesetzung. Der selten gespielte Fontainbleau-Akt ist auch inkludiert. Bild und Tonqualität sind hervorragend. Ein Muss für Verdi-Liebhaber Einfach brilliand. 5 von 5 PunktenIch habe Don Carlos noch nie in einer solchen schauspielerischen und sängerischen Qualität gesehen und genossen wie auf dieser dvd. Es passt einfach alles. Man ist von der ersten bis zur letzten Minute verzaubert. Ob Alagna, Mattila, Hampson, Van Dam oder Meier. Sie sind alle brilliand und harmonieren perfect. Man vergißt jegliches Zeitgefühl.Und das allein spricht für die Qualität einer Darbietung.Ich kann jeden Opernfreund diese DVD nur empfehlen.Diese Inszenierung ist brilliand und setzt neue Maßstäbe. Das französische Original 5 von 5 PunktenDiese DVD bietet die Gelegenheit Verdis Oper "Don Carlos" in ihrer eigentlichen Gestalt kennen zu lernen: in der französichen Originalsprache, in 5 Akten. Die hierzulande übliche italienische Version ist eine Übersetzung. Verdi schrieb die Oper als Auftragswerk für Paris. Zudem wird der erste Akt häufig gestrichen, was nicht eben zum Verständnis des Werkes beiträgt. Das bestrifft auch weitere kleinere Striche in den anderen Akten. "Ich kenne Deine Macht, aber Du kennst nicht die meine", schleudert Eboli dem Marquis de Posa wütend entgegen. Was meint sie damit? In der italienischen Fassung bleibt das im Dunkeln, weil die Passage gestrichen wurde, in der Eboli später der Königin gesteht, ein Verhältnis mit dem König zu haben. Eine weiteres Rätsel: "Ich werde ihn retten!" singt Eboli am Schluß ihrer großen Arie und stürmt von der Bühne. Um was zu tun? Wenn dann in der folgenden Kerkerszene das aufgebrachte Volk Carlos Freilassung fordert, nähert sie Eboli nur in der Originalfassung der Königin um ihr zu sagen: "Sieh, wie sehr ich ihn liebe. Ich habe das Volk aufgewiegelt." Das alles ist auf DVD natürlich besonders gut zu verfolgen, durch die zuschaltbaren Untertitel. In Luc Bondys geschmackvoller Inszenierung agiert ein Ensemble der Superlative, das seine Rollen sowohl gesanglich als auch darstellerisch ausfüllt. Lediglich Alagna bleibt als Carlos schauspielerisch etwas blaß. Dafür vermag Waltraud Meier die Koloraturen im "Lied vom Schleier" nur anzudeuten. Eine übeerzeugende, beeidruckende Eboli ist sie trotzdem. Jose van Dam ist als Phillip Ideal besetzt. Ebenso Thomas Hampson als Posa, der wie immer optisch und akkustisch eine Freude ist. Karita Mattila zeigt als Elisabeth, daß sie eindeutig zu den besten Sängerinnen ihres Fachs zählt. Eine Schande, daß die großen Firmen sie derart links liegenlassen. So schießt die DVD auch eine Lücke für diese auf dem Markt schlecht repräsentierte Sängerin. Himmlisch, so soll heute Oper dargeboten werden! 5 von 5 PunktenDieser Don Carlos ist eine sehr starke Inszenierung, ins moderne gehend, doch niemals vergessen lassend, es wird Don Carlos gegeben. Der sonst immer unterschlagene Fontainblau-Akt zeigt in dieser Aufführung, wie wichtig er eigentlich für das Verständnis der anderen Akte dieser Oper ist. Hervorragend die Sänger und auch musikalsich sind keine Abstriche zu machen, auch von der Tonqualität her, wenn man im DVD-Menü eine Umstellung von Surround auf Stereo vornimmt und die Gelegenheit hat, den Ton über die Boxen der Stereoanlage zu leiten und sich nicht mit dem mageren Ton des Fernsehers zufrieden gibt. Hier kommt der Opernfreund wirklich auf seine Kosten. |
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Sinfonien 5-7/Rückert Lieder/Kindertotenlieder von Leonard Bernstein, Thomas Hampson, Wp, NypoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,27 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
Tracks:Disk 1
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Eine Kundenrezension:Empfehlenswert 5 von 5 PunktenIn dieser Box ist ein Ausschnitt aus dem berühmten Zyklus von Bernstein aus den 80-er Jahren enthalten. Gegenüber dem Zyklus von Sony aus den 60-ern sind die enthaltenen Aufnahmen deutlich ausladender und expressiver und auch anspruchsvoller zu hören. Wer sich also bisher noch nicht mit Bernsteins Mahler auseinendergesetzt hat, sollte sich erst die DVD-Mitschnitte aus den 70-ern ansehen. Enthalten sind hier die Sinfonien Nr.5(1988, Konzertmitschnitt Frankfurter Oper), Nr.6 (1989, Wiener Musikverein)und Nr.7 (1986, New York, Avery Fisher Hall); 5 und 6 mit den Wiener Philharmonkern, Nr.7 mit dem New York Philharmonic. Die Fünfte ist leider ein Schwachpunkt im Zyklus, auch die Version von Sony ist nicht zufriedenstellend. Dies gilt aber ganz sicher nicht für die Sechste und die Siebte! Nr.6 ist neben der Version von Karajan eine absolute Referenzaufnahme, NR.7 ist vielleicht die beste Version auf CD, besonders wegen des tollen Spiels des NPO. Auch die Kindertotenlieder und die Rückertlieder sind hervorragend eingespielt. Die hier vorliegende Edition ist zudem sehr günstig, besonders gegenüber dem Einzelkauf. Bislang gab es nur noch wahlweise den ganzen Zyklus für 120 Euro, diese Ausgabe ist also am günstigsten und bietet einem einen ausführlichen Einblick in den Zyklus. Bernsteins Mahler ist für meine Begriffe unübertroffen, lediglich bei der Fünften muss man auf Abbados Version mit dem CSO oder auf die Version von Karajan ausweichen. Bernstein hat mit den Wienern in den 70-ern eine bessere Einspielung aufgenommen, die aber leider nur auf DVD erhältlich ist. |
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Winterreise von Thomas Hampson, Wolfgang SawallischAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,26 Erscheinungsdatum: August 1997 |
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ProduktbeschreibungWINTERREISE |
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Christmas With the Stars 2 von Mckennit, Page, Carreras, DomingoAudio CD von Erato (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 8,99 Erscheinungsdatum: November 1998 |
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ProduktbeschreibungCHRISTMAS WITH THE STARS 2 |
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Georges Bizet: Carmen (Gesamtaufnahme) von Elizabeth Vidal, Roberto Alagna, Inva Mula, Thomas Hampson, Nicolas Cavallier, Nicolas Rivenq, Ludovic Tézier, Isabelle CalsAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 35,95, Angebote ab EUR 24,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAngela Gheorghiu und Roberto Alagna haben sich einem weiteren berühmten Paar der Operngeschichte gewidmet: In einer insgesamt hervorragend gelungenen Gesamtaufnahme unter Leitung von Michel Plasson präsentieren sie sich als Carmen und Don José. Angela Gheorghiu muss sich für diese Partie aus ihrer Sopran- in die Mezzo-Lage begeben, wie dies vor ihr unter anderen schon Victoria de los Angeles, Leontyne Price oder Maria Callas getan haben. Die dabei zu erwartenden Register-Probleme halten sich sehr in Grenzen; es gelingt Gheorghiu, ihrer Stimme durchgehend eine dunklere Färbung zu verleihen, mit der sie der Partie sowohl technisch als auch hinsichtlich des Charakters gerecht wird. Ihre Carmen gehört im Vergleich zu den Aufnahmen der letzten Jahrzehnte ohne Zweifel zu den besten Verwirklichungen dieser Partie. Ein besonderes Bonbon bietet sie übrigens in Form einer früheren Version der berühmten "Habanera", die als Alternative hinter die bekannte Antrittsarie gestellt wurde. Noch in anderer Hinsicht unterscheidet sich diese Aufnahme von der Carmen-Tradition der jüngeren Vergangenheit: Plasson zog die von Bizets Freund Guiraud nach dessen Tod komponierten Rezitative den gesprochenen Dialogen vor und knüpft damit wieder an eine ältere Aufführungspraxis vor der kritischen Ausgabe Fritz Oesers (1964) an. Was aber haben die anderen Sänger zu bieten? Inva Mula als Micaela gibt sich mit ihrer im positiven Sinne reifen und vollblütigen Stimme etwas weniger mädchenhaft, als der Hörer von berühmten Vorgängerinnen gewohnt ist; durch stimmschöne und homogene Gestaltung kann sie sich jedoch überzeugend profilieren. Roberto Alagna hinterlässt insgesamt einen erstaunlich positiven Eindruck, obwohl er auch hier natürlich nicht auf die bekannten Rauheiten und harschen Akzentuierungen verzichten kann; allerdings scheint ihm die Partie des Don José prinzipiell gut zu liegen. Große Konkurrenz hat er als Liebhaber Carmens jedenfalls nicht: Thomas Hampson verfügt nicht (mehr) über die stimmlichen Mittel, um den Stierkämpfer Escamillo als "Mann der Tat" mit überwältigender Ausstrahlung und entwaffnendem Sex-Appeal darzustellen. Vielmehr bekommt man eine Vorstellung davon, wie Dietrich Fischer-Dieskau vielleicht in dieser Partie geklungen hätte. Dafür gibt es aber ein Trostpflaster: Ludovic Tézier bezaubert in der kleinen Rolle des Moralès durch die Geschmeidigkeit und Fülle seines wundervollen Materials, und er bekommt aus dem Fundus der irgendwann gestrichenen Passagen auch im ersten Akt noch eine Szene dazu, was sehr zum Vorteil dieser Produktion ist. --Michael Wersin 2 Kundenrezensionen:Bizet: Carmen 5 von 5 PunktenBevor die erste von insgesamt drei Silberscheiben im CD-Player liegt, steht eigentlich schon fest, dass kein Mensch noch eine Gesamtaufnahme jener Oper braucht, deren Popularität alle denkbaren Schmerzgrenzen längst überschritten hat. Doch mit dem ersten Takt, den Michel Plasson am Pult des Orchestre National du Capitole de Toulouse schlägt, mutiert das desinteressierte Achselzucken zum verblüfften Hochziehen der Augenbrauen, denn was in diesem Moment und in den nächsten Minuten und Stunden zu hören ist, klingt über weite Strecken so außergewöhnlich, dass selbst ausgewrungene Floskeln wie die von der musikalischen Sternstunde wieder ins Blickfeld des Betrachters rücken. Dieser überraschende Befund ist - und das überrascht nun nicht - in erster Linie der von ihrer angestammten Sopran- in die Mezzolage gewechselten Angela Gheorghiu zu danken, die Carmen mit einer vokalen und emotionalen Intensität ausstattet, die in neuerer Zeit tatsächlich beispiellos sein dürfte. Ihr Lebens- und Bühnenpartner Roberto Alagna kann ihr in diese Regionen - wie so oft - nicht wirklich folgen, doch sein Don José wächst mit den Herausforderungen der überragenden Gegenspielerin und findet in den Szenen mit der fantastischen Inva Mula (Micaela) sogar zu berührender Eindringlichkeit. Thomas Hampson lässt es als Escamillo erklärlicherweise eher derb zugehen, doch auch sein Rollenporträt verdient ein Sonderlob für jene verblüffende Genauigkeit des Einfühlungsvermögens, die sich eben nicht bei jeder x-beliebigen Produktion einstellen will. Zu guter Letzt bleibt dann also nur die Feststellung: Auf diese „Carmen" hat die Welt gewartet, zumal die Aufnahme als besonderes Bonbon die Ersteinspielung einer früheren Fassung der berühmten „Habanera" enthält. Phantasie brillante sur carmen 5 von 5 PunktenDie neuste Aufnahme von Bizet's Meisterwerk Carmen sorgt für Spannung bei den Fans der Französischen Musik und mit Recht. Nicht viele Sopranistinnen trauen sich die Niedrige Partie Carmens zu Interpretieren- eigentlich nur die ewige Callas und Anna Mofo. Die Primadonna assoluta der letzten 10 Jahren Angela Ghergiu traute sich auch und das beweist dass Ihr an Selbstbewusstsein gar nicht mangelt. Das ist ja eine gelungene Carmen- mit viel Geschmack gesungen und Interpretiert. Ein bisschen zu süss und zu freundlich vielleicht. Thomas Hampson hält leider nicht das hohe Niveau seiner letzten Aufnahmen- das ist keine Rolle für seine zu tiefe und kalt timbrierte Stimme. Am schlechtesten ist aber Roberto Alagna- seine Stimme ist zu delikat für die gedruckte Atmosphäre Joses. Sein Held erlebt einen dramatischen Wandel- von dem exemplarischen Soldat zu dem Mörder- was wir hören ist aber ein ziemlich zu forcierten Nemorino- trotzdem eine beneidenswerte Sprachkultur. Michelle Plasson ist der Star dier Aufnahme- führt sein phantastischer Orchester zu ungehörten Interpretationen von Tempi die uns nur träumen lassen. |
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Mahler, Gustav - Lieder
DVD von Universal/Music/DVD |
Eine Kundenrezension:Sternstunden 5 von 5 PunktenEs ist ein wahrer Glücksfall, dass diese Aufnahmen gemacht wurden. Die wunderbaren, teils sehr melancholischen Lieder Mahlers für Singstimme(n) und Orchester sind hier in der Interpretation des Jahrhundertgenies Leonard Bernstein für die Ewigkeit erhalten. Thomas Hampson und die Wiener Philharmoniker bringen die Rückertlieder, die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Kindertotenlieder in einer Weise zu Gehör, dass man manchmal Gänsehaut bekommt. Hier ist Musik in Leben umgesetzt, ganz im Sinne Mahlers! Die mit manchmal gewollt naiver Köstlichkeit in Töne gesetzten Lieder aus des Knaben Wunderhorn werden von zwei Künstlern gesungen, die wie Lenny Bernstein leider auch schon gestorben sind: Lucia Popp und Walton Groenroos. Sie und das Israel Philharmonic Orchestra zeigen unter der Leitung von Bernstein, wie tiefsinnig und vielschichtig diese "Volkslieder" wirklich sind. Grandiose Aufnahmen, beste Ton- und sehr gute Bildqualität. (Regie: Humphrey Burton) Diese DVD ist eine wunderbare Ergänzung zur Box mit allen Symphonien (ebenfalls DG). |
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