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The Promise von Il DivoAudio CD von ARIOLA (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,16 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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ProduktbeschreibungIL DIVO PROMISE SNYS 5 Kundenrezensionen:The Promise von Il Divo - super! 5 von 5 PunktenDiese letzte CD "The Promise" von Il Divo ist einfach unglaublich schön! Die Musik der vier Sänger spricht alle Sinne an und tut einfach gut! Wenn man noch dazu das Glück hatte und in einem der Konzerte 2009 dabei sein konnte - doppelter Genuß! Hoffentlich kommt bald wieder so eine wunderschöne CD heraus, vielleicht mit "Bridge over troubled water"??? Wenn man in einem Tief steckt oder sonst einen Ärger hat - Il Divo hören, schön laut - das hilft 100 pro! Alles wird besser... Il Divo lohnt sich 5 von 5 PunktenErsteinmal ist zu Amazon zu sagen: Toll, unkompliziert und zuverlässig. Durch die Möglichkeit, Musik vorher anhören zu können, fällt das Auswählen sehr leicht. Zudem ist das Prei-Leistungsverhältnis einfach super. Also, Il Divo lohnt sich. Schönes Geschenk 5 von 5 PunktenIch habe diese CD schon mehrfach gekauft und verschenkt, was immer sehr gut ankam. Wirklich schöne moderne klassische Musik, sowohl für Klassik-Freunde als auch für "Einsteiger". noch besser wäre englisch 5 von 5 PunktenStimmen,Musik,Lieder,Arrangements und auch die Aufmachung der CD allgemein sind hervorragend! Jedoch: Wenn der Titel in englisch angegeben wird (Beispiel: The Power of Love), dann darf mann davon ausgehen,das er auch in englisch gesungen wird! So wird es schon seit Jahrzehnten angewendet in der Musikindustrie. Das Lied wird aber ausschliesslich in italienisch gesungen, was sehr schade ist,weil speziell bei diesem Lied der englische Text viel besser klingt und auch besser passt. Richtig müsste es also heissen: La Fuerza Mayor (The Power of Love). und nicht umgekehrt! Hätte ich dies gewusst,das italienisch gesungen wird,hätte ich diese CD wahrscheinlich nicht gekauft,denn genau dieses Lied gab den Ausschlag für den Kauf! Deshalb sind solche "Kleinigkeiten" nicht unwichtig. Der Kunde muss sich auf die angegebenen Daten verlassen können. Ein wahrer Hörgenuss 5 von 5 Punktenich kann nur Eines sagen - fantastisch. Auch wer nicht oder nur wenig mit klassischer Musik "am Hut hat". Diese CD ist ein Muss und nicht nur für die Frauenwelt ein excellentes Erlebnis. |
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Passione von Paul PottsAudio CD von Sony Music Entertainment GmbH (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionSeinen persönlichen Lebenstraum hat Paul Potts wie den sprichwörtlichen Stier bei den Hörnern gepackt. Con Passione, nämlich mit Leidenschaft singt er Opernarien auf den großen Bühnen der Welt, zu hören auch auf seinem neuen gleichnamigen Album. In punkto Selbstverwirklichung hat Paul Potts zweifellos Bestnoten verdient und damit Millionen von Menschen vorgemacht, dass Glaube in der Lage ist, Berge zu versetzen. Und das sogar entgegen dem Zynismus einer TV-Talentshow, deren Jury und Zuschauer alles andere als traurig wären, wenn ein Teilnehmer sich nach Strich und Faden vor laufender Kamera blamierte. Für Potts hingegen zeigte der Daumen steil nach oben. Doch damit nicht genug: Er verließ seinerzeit die Arena nicht nur als begnadigter Gladiator, sondern als Triumphator. In Anspielung auf diese einmalige Chance seines Lebens wählte er One Chance als Titel für sein Debütalbum, das über den Ladentisch ging, wie warmes Brot. Plötzlich war Paul Potts kein Unbekannter mehr, sondern in aller Munde, und zwar vor allem bei jenen, die mit der Oper eher weniger am Hut haben. Auch der aktuelle Nachfolger Passione steht in der Tradition seines Vorgängers, getreu dem Motto ?never change a winning team.? Auch wenn seine Anzüge jetzt besser sitzen als früher, ist aus dem ehemaligen Handyverkäufer noch immer kein zweiter Mario del Monaco geworden. Zuverlässig verleiht seine Leidenschaft ihm jedoch noch immer Flügel, um seine Fans in die höheren musikalischen Sphären zu entführen, auch wenn er dafür eine etwas längere Startbahn benötigt, als Pavarotti & Co. Für versierte Opernfans, die sich intensiv mit Glaubensfragen beschäftigen, ob die Vielseitigkeit der Callas der Ausgeglichenheit der Tebaldi im stimmlichen Ausdruck vorzuziehen sei, dürfte Paul Potts Passione eher von geringerem Interesse sein. Doch jene, die bereits One Chance rauf und runter hörten, naht hier Rettung in Form von elf neuen Stücken des populären Repertoires, darunter der Procul Harum-Hit ?A Whiter Shade Of Pale? und ?Memory? aus der Feder von Andrew Lloyd Webber. Quer durch das gesamte Album ziehen sich viele Zauberglöckchen, gezupfte Gitarren und perlende Klavierläufe, sowie eine reichlich mit Hall versehene Singstimme Paul Potts, die sich immer wieder über ein routiniert agierendes, perfekt arrangiertes Orchester erhebt. Das letzte Stück des Albums ?Dein ist mein ganzes Herz? aus Franz Lehars ?Land des Lächelns? könnte eine dezenter Fingerzeig sein, womit sich Paul Potts vielleicht in Zukunft besonders ehrenhaft verdient machen könnte, nämlich um Widerbelebung und liebevolle Pflege eines Genres, das nahezu aus der Mode und in Vergessenheit zu geraten droht: der Operette. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:bestellt für die Mutti 5 von 5 PunktenHabe diese CD meiner Mutter bestellt und die war hin und weg. Jetzt werde ich es mal mit dem weiblichen Ebenbild von Herrn Potts probieren - Susan Boyle. Ich bin gespannt. CD ist weiterzuempfehlen, an Leute, die solche Opernmusik gerne hören. Vielen Dank an Paul Potts 5 von 5 PunktenVielen Dank an Paul Potts für diese schöne Musik. Er singt einfach grandios, mehr als begnadet und mit unendlich viel Gefühl! ...und es sind sehr schöne Titel, die er singt. Man muss es einfach gehört oder besser gesagt erlebt haben... Einfach herrlich 5 von 5 PunktenPaul Potts ist ein Tenor der über sein offenes Herz singt, ein echter Weltstar. Das war es was die Menschen bei seinem ersten Auftritt begeisterte. Danke dafür ! Tolles Geschenk 4 von 5 PunktenIch habe dieses Produkt für meine Tante zum Geburtstag gekauft, aber sie war sehr begeistert und dieses album soll genauso gut wie das erste sein!! Gelungen 4 von 5 PunktenDa Preis-Leistungsverhältnis passt für die CD. Musik in einer guten Qualität. Einfacher und schneller Download. |
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Orff, Carl - Carmina Burana
DVD von Sony BMG Music Entertainment GmbH |
ProduktbeschreibungUnter den zahlreichen Einspielungen von Carl Orffs "Carmina burana" gibt es eine einzige, die alle anderen überragt, was ihre musikalische Qualität wie auch ihre Authentizität anbetrifft der Komponist selbst stand im ständigen Kontakt mit Kurt Eichhorn, der mit solch herausragenden Interpreten wie Lucia Popp, Hermann Prey und John van Kesteren seine inzwischen legendäre Einspielung dirigierte. Doch es war nicht allein die Schallplatte, die überzeugte, sondern auch die schillernde Bilderwelt, die der unvergessene Regisseur Jean-Pierre Ponnelle in seiner Filmversion den Orffschen Rhythmen und Melodien unterlegte. Der berühmte Film, bei dessen Dreharbeiten Orff in den Münchner Bavaria-Studios anwesend war, wird jetzt erstmals auf DVD vorgelegt in einer mit der neuesten 24/96-Technik von den originalen Bändern remasterten Audiofassung und in digitaler 5.1-Kanal-Videotechnik im Surround-Klang. Als zusätzliche Features bietet die DVD ein Interview mit dem Komponisten Carl Orff. Der berühmte Film, bei dessen Dreharbeiten Orff in den Münchner Bavaria-Studios anwesend war, wird jetzt erstmals auf DVD vorgelegt Jetzt hat der Endverbraucher erstmalig die Möglichkeit die Verfilmung im hochaufgelösten Tonformat Stereo 96 / 24KHz oder wahlweise im Dolby Digital 5.1 Surroundsound mit optimaler Bildqualität zu geniessen! Aus der Amazon.de-RedaktionWein, Weib und Gesang auf Lateinisch -- auf diese Formel könnte man Carl Orffs Carmina Burana bringen. Nichts konnte der Popularität der Carmina Burana bisher abträglich werden, auch nicht der Umstand, dass Carl Orff sich mit diesem Werk "empfohlen" hatte für ein Projekt, das der Autor Fred Prieberg in seinem Buch Musik im NS-Staat unter dem Kapitel "Ein Sommernachtstraum - arisch" beschrieb. Die Situation: auf der Suche nach einer neuen Bühnenmusik zum Sommernachtstraum -- die Version des (jüdischen) Komponisten Mendelssohn war verboten -- fragte man bei Orff an. "Mit großer Freude" nahm dieser den Auftrag an, der stattlich honoriert wurde. Später stilisierte er sich zum Nazi-Opfer. Orffs Glück war es, dass die Öffentlichkeit nicht allzu hartnäckig war und ihm eine unbeschadete Karriere in der Nachkriegszeit ermöglichte. Und so ist auf dieser DVD, einer ZDF-Produktion aus den frühen 70er-Jahren von all dem nichts zu erfahren. Mehr noch, die Pressestimmen nach der Uraufführung der Carmina Burana im Jahre 1937, die im schlampig aufbereiteten DVD-Beiheft aufgeführt werden, suggerieren das Bild eines Missverstandenen. Trotz all dieser Einwände: die choreografische Ausdeutung von Jean-Pierre Ponelle ist atmosphärisch dicht und profitiert von der professionellen Lichtregie einer Fernsehproduktion und der Bavaria-Studios. Man hat die Möglichkeit, die Verfilmung im hochaufgelösten Tonformat (Stereo: 24KHz/96) oder wahlweise im Dolby Digital 5.1 Surroundsound mit optimaler Bildqualität zu genießen. Unfreiwillig komisch wirkt allerdings manche Detailaufnahme der Darsteller -- eine Konzession wohl an den Film- und Fernsehserien-Geschmack der 70er-Jahre. Die Solisten sind charakterlich überzeugend besetzt, allen voran der nicht nur musikalisch, sondern auch mimisch einmalige Hermann Prey. Er ist der wirkliche Star dieser Aufnahme. Und auch an dem Chor und den Tanzeinlagen gibt es nichts zu bekritteln. Trotzdem bleibt der mitreißende musikalische Schwung dieses Werkes etwas auf der Strecke. Das liegt wohl an der knochentrockenen und nüchternen Lesart von Kurt Eichhorn. Dabei stand Orff im ständigen Kontakt mit dem Musikerteam und begleitete die Dreharbeiten. --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Sinnenfreude und Kunstgenuß 5 von 5 PunktenDiese Aufführung von Carmina Burana sehen wir uns immer wieder gerne an und haben die DVD schon einige Male Freunden geschenkt, die sie ebenfalls als ganz gelungene Inszenierung gerne anschauen. eine sehr gute Aufnahme 5 von 5 PunktenSchon in den 70ern, als diese Aufführung von Carmina Burana im Fernsehen lief, war ich begeistert von der Musik und der Darstellung. Für mich war es das absolute "Muß", diese DVD zu kaufen. Eine farbenfrohe, gut einstudierte Inszenierung mit sehr guten Solisten wie Lucia Popp und Hermann Prey. Für mich ist diese Version der Carmina Burana auch trotz der evtl. zu bemängelnden Bildqualität (immerhin vor gut 30 Jahren gedreht) eine 5-Sterne-Bewertung voll und ganz gerechtfertigt. Vollendet 5 von 5 PunktenCarl Orff schrieb seine Carmina Burana, um mittelalterliche Gesaenge und Taenze, die er als einer der ersten in der neuzeitlichen Geschichte wiederentdeckt hatte, in einen konzipierbaren Rahmen zu stellen und sie dem Publikum zeitgerecht zu praesentieren. Eigentlich ein zunaechst meines Erachtens kritisch zu sehendes Unterfangen, bin ich doch prinzipiell fuer Originalwerke. Herausgekommen ist dann aber doch etwas Unvergessliches, etwas, das ganz fuer sich stehen kann: eine bunte froehliche Abfolge mittelalterlichen Lebens. Und wer koennte diese Folge mittelalterlicher Musikstuecke besser in Szene setzen, als der unsterbliche ewige Ponnelle...! Erschuettert sass ich vor dem Film, weil ich kaum glauben konnte, dass jemand heutzutage noch so reichhaltig, so froehlich, bunt, so lebendig ein Stueck so inszenieren kann. Ponnelle hat genau das Herz der Musik, das Herz des Stueckes getroffen, und sich und uns eine dazu passende ueberragende Buehnenwelt erfunden. In kunstvollsten Masken und fantastischen Kostuemen tanzen und schwingen sich mittelalterliche Gestalten, unter ihnen der Teufel, der Narr und der Engel, durch Saele, ueber gruene Wiesen, durch Wasser, auf einen Burgturm, unter Baeumen hinweg. So muss das sein, meiner Meinung nach. Das ist Vollendung. Ein zutiefst beeindruckendes Stueck Theatergeschichte, eine beeindruckende Musik - absolut sehenswert! Einfach Toll! 5 von 5 PunktenEndlich auch auf DVD zu haben - ich sah diesen Film an der Premiere und wollte seither immer wieder die Gelegenheit haben darin zu schwelgen. Inszenierung und Vorstellungkraft vereinigen sich hier um ein kleines Meisterwerk der musikalischen Filmkunst zu schaffen. Dem Inhalt der Lieder fassungsgerecht zu entsprechen ist hier perfekt gelungen. Das Tolle am Ganzen ist dass sich die Menschheit in ihren Lieben und Leiden immer noch gleich benimmt - und hier kommt das Ganze mit Witz und Heiterkeit auf die Leinwand. Einfach empfehlenswert! Carmina Burana:Das volle Leben 5 von 5 PunktenOrff`s Musik findet keinen besseren Ausdruck als in d. Carmina Burana:Liebe,Leid,Tod,Sinnenfreude.Völlerei u.Geniesen und das alles unterlegt mit d. orffchen Musik u.seiner ihm eigenen Instrumentenauswahl.Dazu d.mittelalterlichen Bilder,die hier den Texten u.d. Musik vorbildlich angepasst sind.Ein rundes Gesamtwerk,das für Auge u.Ohr eine Freude ist. |
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Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2/Cellosonate von Sol Gabetta, Münchner Philharmoniker, Marc AlbrechtAudio CD von RCA Red Seal (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,56 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Eine der besten Schostakowitsch-CDs! 5 von 5 PunktenDie junge Cellistin Sol Gabetta, die schon lange zur absoluten Weltspitze gehört, hat mit dieser CD einen wahren Hörgenuss vorgelegt. Das Cellokonzert Nr. 2 (Opus 126) klingt in ihrer Interpretation ungeheuer kraftvoll und zart zugleich, der Komponist wäre mit Sicherheit begeistert gewesen! Für mich gibt es außer Heinrich Schiff keine andere Aufnahme, die dieser auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte - dabei spielen natürlich auch die glänzenden Münchner Philharmoniker unter Marc Albrecht eine Rolle. Die herrliche Sonate für Cello und Klavier (Opus 40) kann man einfach nur als großartig bezeichnen: Sol Gabetta entlockt ihrem einzigartigen Cello Töne, die jeden umwerfen, sie spielt mit einer solchen Genauigkeit und trotzdem mit einer unbändigen Energie, die man kaum für möglich halten würde. Ihre Begleit-Pianistin Mihaela Ursuleasa glänzt ebenfalls: Sie meistert den Klavierpart sehr virtuos und professionell, ohne aber durch unnötige "Kunststückchen" Aufsehen erregen zu wollen. Fazit: Der Kauf lohnt sich - wie immer bei Sol Gabetta. "Für mich die seit langem beste Interpretation ..." 5 von 5 PunktenLassen wir mal den Bonus der 'jungen, attraktiven Star-Cellistin der Gegenwart' beiseite (was mir zugegebenermaßen nicht leicht fällt!): Diese Einspielung "Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 G-Dur, op. 126" ist höchste Perfektion, absolut stimmige Harmonie zwischen Solistin und Orchester, so weiß ich nicht, wem ich zuerst größtes Lob aussprechen soll, Sol Gabatta, Marc Albrecht, den Münchner Philharmonikern ..., gäbe es 'Treppchen', so hätte ich gern alle miteinander auf dem obersten Sieger-Podest! Also: Sol Gabetta beginnt leise, zärtlich, wehmutsvoll dezent, sanft, dann fragend melancholisch, sich (rein)steigernd, mit (an)klagendem und zugleich forderndem, ausholend bestimmendem Ton, Marc Albrecht bringt sein Orchester äußerst behutsam aus dem Raum komplementär mit ein, so dann spielen alle Musiker eindringlich, hellwach und höchst souverän, mit wunderschön weit ausgelebten Phrasen und spannenden Dialogen spielen sie immer wieder ganz wunderbare Kontraste aus, beleben Schostakowitsch's magische Gefühlswelten in faszinierender Weise, so dass man sich immer tiefer hinein versenken will, alle ziehen Zuhörer mitten ins Geschehen. Das ist kein Schostakowitsch 'von der Stange', nein, hier wird mit höchster Präzision, aber auch mit allen Emotionen 'gespielt' (im mehrfachen Wortsinn): dunkel, warm, düster, drängend, fragend, humorvoll, ironisch, mitreissend vital, dann wieder äußerst sanft, kurz Schostakowitsch pur, als säße er lebendig mittendrin und 'glühte' mit ... Für mich die seit langem beste Interpretation des wundervollen, großen Meister-Werkes! Edel!!! Auch die "Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier d-moll, op. 40" hat ja nun viele Künstler gereizt, sie heraus zu bringen, oft erfolgreich; doch hier ist wieder die gefühlvolle Entsprechung zur vorgennannten großen Konzert-Einspielung, temperamantvoll, prononciert, farbig, Sol Gabetta lässt ihr Cello singen und Mihaela Ursuleasa geht am Klavier meisterhaft pointierend mit, viel mehr als nur Begleitung! (So dürfte über sie im Booklet bitte auch mehr als nur ihr Name stehen!). Fazit: Diese Einspielung wurde in ihrer vielgestaltigen Darbietung von beiden Interpretinnen ganz liebevoll ausgereizt! Genug des Lobes, wer mit'glühen' will, muss diese CD kaufen, hören, hören und immer wieder hören, ruhig auch vergleichen mit den zahlreichen anderen großen Einspielungen bedeutender Interpreten - es lohnt sich jedoch, immer wieder mit dieser neuesten Aufnahme zu 'glühen' ... Klasse 5 von 5 PunktenSol Gabetta spielt einfach in einer ganz eigenen Liga. Ihr Ton ist in jeder Nuance nahezu perfekt. Auch wie diese Werke gespielt wurden ist einfach grandios. Natürlich kann eine Aufnahme nicht zu 100% eine solche Leistung widerspiegeln, und es ist natürlich verständlich wenn einige der Meinung sind das diese CD nicht perfekt produziert wurde(An einigen wenigen Stellen kann ein geschultes Gehör erkennen das die verschiedenen Aufnahmen zusammengeschnitten wurden zu dieser CD), allerdings hat das nichts mit dem unglaublichen Können von Sol Gabetta zu tun. Packend 5 von 5 PunktenIch durfte eben dieses Konzert live miterleben, welches auf dieser cd festgehalten wurde. und ich finde das treffendste Wort für Gabettas Interpretation ist schlich"packend". Unglaublich wie die blonde Cellistin wirbelte und den melancholisch düsteren Ton des Konzerts traf. Sie steigerte sich virtuos bis zur raserei, wurde schlicht eins mit dem werkund füllt diese noten mit Leben und was bei Schostakowitsch sehr wichtig ist mit Ironie. Verspielt und doch ernst,wenn es nötig ist. Und da sind so zarte von schönheit gefüllte momente, die faszinieren und dieses konzert zu einer referenzeinspielung machen. denn die bisherigen aufnahmen dieses für Rostropowitsch geschriebenen stücks sind nicht derart geistreich, denn sie sind zu pessimistisch. Gabetta nimmt den Komponisten ernst und schafft und das faszinierte mich, ein musikalisches Abbild des Komponisten. Dazu tragen auch die in letzter zeit sehr wankenden, nicht immer überragenden Münchner Philharmoniker bei, die hier schier angesteckt werden von dieser rasenden Cellistin. In einer Zeit der holen interpreten scheint gabetta wie eine leuchtende sonne. Nomen est omen. hier erscheint nicht zum 20 mal dvoraks cellokonzert sondern ein werk, welches mehr aufmerksamkeit verdient und hier steht der komponist im vordergrund, nicht die blonden Haare der Interpretin. |
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Caro Amor von Angelika Kirchschlager, Vesselina Kasarova, Nuria Rial & Lawrence Zazzo, Ian Bostrigde, Annette Dasch, Marijana MijanovicAudio CD von Sony Classical (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 8,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2009 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Händel - Wunderschöner geht es kaum - Man wird süchtig !!! 5 von 5 PunktenAuf 2CDs die schönsten Arien aus Händels Opern Interpretiert von den derzeit angesagtesten Künstlern. Eine wunderschöne Doppel CD die süchtig macht und immer wieder begeistert. Die ideale Entspannungsmusik für alle Gelegenheiten. So schön kann Klassik sein... Kaufempfehlung 5 Sterne plus |
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Glenn Gould,Klavierkonzert Nr. 3/Sinfonie Nr. 5 (Live) von Glenn Gould, Herbert Von Karajan, BpAudio CD von EURODISC (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 3,39 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERT 3/SINFONIE 5 5 Kundenrezensionen:Leider dann doch nicht.... 2 von 5 PunktenGould und Karajan und Beethoven! Wie habe ich mich auf diese Aufnahme gefreut. Aber leider entspricht die Interpretation nicht den Erwartungen. Keine wirkliche innere Spannung, keine wirkliche Transparenz, kein mitreißender Schwung. Natürlich eine hohe und fabelhafte Musikalität seitens Herrn Gould - doch HvK kann dieses Niveau nicht halten. Zu konträr sind die Partner, zu gegensätzlich die Auffassungen. Ein zu großer Hype für so ein kleines Konzertereignis. Da gibt es andere Einspielungen, die besser sind. Es gab mal eine Einspielung dieses Konzerts im Doppelpack mit dem Klavierkonzert 1052 von Bach. Glenn am Klavier und Mitopoulos am Pult. Live in Salzburg. DAS ist musikalisch ein Ereignis. Die Sensation - Gould und Karajan 5 von 5 PunktenEin wirklich legendärer Live-Mitschnitt mit Gould, den Berliner Philharmonikern unter HvK. Die Aufnahme wurde sehr schonend digital remastert,ohne die hohen Frequenzen abzuschneiden, wie es auf den übrigens nicht autorisierten italienischen CDs dieser Aufführung (Beethoven) geschehen ist. Der Sibelius besticht durch seine musikalische Stringenz, interessant dabei, dass auch die Phils unter HvK live nicht überperfekt sind. Frevel 2 von 5 Punkteneine einzigartige Kombination: den alten Beethoven muss man mögen, einen grandiosen Dirigenten, den hervorragenden Solisten am Klavier und der hustende TBCler in der zweiten Reihe außen - unsterblich! Dem Produzenten dieser CD blieb noch verborgen, dass es heute bereits technische Möglichkeiten gibt, um solche störende Nebengeräusche aus den Stücken zu verbannen. Darf man so etwas ungestraft anbieten und verkaufen? Grandios 5 von 5 PunktenDa spürt man den Atem der Geschichte... Ein tolles Gespann! Auch wenn ich kein Freund von von Karajan bin (dafür um so mehr von Gould) ist die Kombination aus beiden fast unschlagbar. Das Beethoven Konzert ist im Klang und der Dynamik derart homogen... Das Spannungsfeld zwischen dem musikalischen Verständnis Karajans und dem Goulds ist derart inspirierend... ...das es mehr als schade ist, das keine weiteren gemeinsamen Aufnahmen von von Karajan und Gould überdauert haben. Die 5. Sinfonie von Sibelius war für mich neu und zählt nun zu meinen absoluten Favoriten. Was für eine wunderbare Musik. Lautmalerisch, theatralisch, reich an Brüchen, voll von Spannungsfeldern welche von von Karajan meisterlich herausgearbeitet wurden. Auch hier ist die Homogenität mit der das Orchester spielt herausragend. Natürlich ist die Klanqualität z.B. bei der späteren Studioaufnahme des 3. Klavierkonzerts mit Bernstein und Gould weit besser. Wenn es einzig darauf ankäme... was wäre alles einfach. Natürlich kann man Störgeräusche beseitigen. Dies geht aber immer einher mit einer Minderung der Frequenzspitzen (Brillianz). Es ist offensichtlich das dies Band nachbearbeitet wurde. Dies ist aber nun einmal nur bis zu einem gewissen Grad möglich! Wen solche Geräusche derart stören, sollte generell nur Studioaufnahmen nehmen. Was wird denn da erwartet? "Meine Damen und Herren, heute werden Tonaufnahmen gemacht. Daher bitten wir Sie nun das Atmen einzustellen..." Historische Sternstunde 5 von 5 PunktenAuf der Rückreise von seiner Russland-Tournee traf sich Glenn Gould im Frühling 1957 mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern zu einem denkwürdigen Konzert im Konzertsaal der Berliner Hochschule für Musik, welches vom Sender Freies Berlin mitgeschnitten wurde. Nach mehr als fünfzig Jahren des Dämmerschlafs in den Archiven hat man jetzt die Aufnahmen des c-Moll Konzerts von Beethoven sowie der es-Dur Sinfonie von Sibelius das erste Mal offiziell veröffentlicht. Der SONY-Classical und den weiteren Beteiligten ist zu einer hervorragenden Edition zu gratulieren. Nach den viel versprechenden "... very first recordings ..." und den sehr lieblos vermarkteten "CBC-Goldbergvariationen" hat man jetzt mit dieser dritten, "echten" Neuveröffentlichung einer Glenn Gould Aufnahme erstmals wieder an das gewohnte Niveau anschließen können. Das lange Warten hat ein Ende! Chapeau und herzlichen Dank! Das Beethoven Konzert wurde bereits vor zwanzig Jahren von italienischen Labels veröffentlicht. Die verrauschten und in der Dynamik des Klavierklangs doch sehr begrenzten Aufnahmen halten keinem Vergleich mit der jetzigen Überspielung stand. Das Klavier ist dort im Diskant verengt und zum Teil auch stark übersteuert. Erstaunlich tapfer schlägt sich demgegenüber die gut zehn Jahre alte russische Überspielung, die insbesondere den Klang der Philharmoniker in den Vordergrund stellt. Aber die jetzige Ausgabe dürfte dem auch von Glenn Gould persönlich favorisierten, direkten Klangbild des Steinways am Besten entsprechen. Es ist schon erstaunlich, welchen Klang man mit den heutigen Digitalfiltern aus den alten SFB-Aufnahmen hat herauskitzeln können, wobei das analoge Masterband leider selbst etwas hinter den Möglichkeiten der damaligen Technik zurückgeblieben sein dürfte. Den leicht erhöhten Rauschteppich (vgl. meine Rezension der "... very first ...") und die etwas überscharf klingenden Violinen nimmt der Klavierfreund demgegenüber sehr gerne in Kauf. Auch sonst gerät man über die Edition nur ins Schwärmen: Ein liebevoll gemachtes Begleitheftchen mit Photos der Protagonisten von den Probensitzungen erfreut das Auge des Liebhabers. Instruktive Ausführungen des Gould-Biographen Michael Stegemann vermitteln neue Einsichten zu dem Verhältnis, welches Gould als Zuhörer der anschließend an dem Abend dargebotenen Sinfonie zu deren Komponisten und zu Herbert von Karajan entwickelt hat. Eine PDF-Datei des originalen Programmheftes des Konzertabends auf der CD rundet das Ganze ab und kündet von der Freude der Herausgeber an ihrer Arbeit. Die Interpretation selbst ist zwar nicht maßstabsetzend aber doch sehr eindrucksvoll. Die Philharmoniker schwelgen in gewohntem "Karajan-Sound". Glenn Gould als Antagonist hält in seinem jugendlichen Elan eindrucksvoll dagegen. Auch ein Vergleich mit der späteren Studioaufnahme unter Leonard Bernstein und dem "Columbia Symphony" erscheint sehr reizvoll. Mag sein, dass die Bedingungen einer Live-Aufführung den Pianisten unter enormen kreativen Druck versetzt haben. Jedenfalls ist er trotz persönlicher Ausschmückungen der Beethoven-Kadenz schneller als in der Kadenz der zwei Jahre später entstandenen Studioaufnahme. Ansonsten spiegeln beide Aufnahmen wider, das das Verhältnis zwischen Glenn Gould und dem jüngst zu seinem Hundertsten geehrten Herbert von Karajan von gegenseitigem Respekt, das zwischen Glenn Gould und Leonard Bernstein aber von mehr als dem, nämlich von großer Sympathie getragen war. |
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The Priests (German l) von the PriestsAudio CD von "No,Butyes! (Sony BMG)"Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,68 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Ohne Einschränkung zu empfehlen 5 von 5 PunktenThe Priests überzeugen auf dieser CD mit wunderschönen Interpretationen und angenehmen Stimmen. Ich freue mich schon sehr auf weitere Veröffentlichungen. Einmaliges Album 5 von 5 PunktenIch habe mir das Album heute gekauft, ich höre viel Gregorianische Musik, und bin daher von dieser Cd begeistert. Die 3 katholischen Priester interpretieren hier kirchliche Klassiker wie Ave Maria oder Holy Night mit einer wundersamen Klangnote. Jeder der gregorianische Musik liebt, der sollte sich die Priests kaufen und wird es nicht bereuen. Cd wurde teilweise sogar im hohen Petersdom zu Rom (Vatikan) aufgenommen, was dem Album noch eine deutlich besser Musiknote verpasst. Viel Spaß wünsche ich beim Hören. Gänsehautfeeling pur 5 von 5 PunktenSeit vielen Jahren höre (und singe) ich geistliche Musik, aber noch nie hat mich eine CD mit dieser Art Musik so tief berührt, wie diese. Obwohl es sich ja um gängige und bekannte Stücke handelt, sind sie dennoch so arrangiert, dass die Musik die Seele berührt. Als ich die CD das erste Mal hörte, war ich wie vom Donner gerührt. Ich habe sie heute zwei Mitsängerinnen aus dem Chor vorgespielt und beide sagten übereinstimmend, dass sie die Stücke selten so schön gehört hätten. Absolute Kaufempfehlung! Wunderschöne Stimmen 5 von 5 PunktenSchöne Stimmen - schöne Lieder! Das Beiheft ist gut gestaltet, sehr gut sind die Lieder in DEUTSCHER SPRACHE beschrieben. das ist ein Extra Stern wert!!! Wunderbar klar gesungen! Sehr zu empfehlen, zum "Hören" oder "Mitsingen" Dieter Göbler The Priests (German) 5 von 5 PunktenThe Priests, eine CD mit 4 außergewöhnlich begabten Sängern. Es überläuft einem, wenn man diese Stimmen in entspannter Atmosphäre in sich aufnimmt. Musik und Texte vereinigen sich in einem außergewöhnlichen Hörgenuss. Diese CD ist nicht nur zum verschenken, sondern um sich selbst eine Freude zu machen. |
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Sinfonien 5 & 1 von Paavo Järvi, DkpAudio CD von Rca Red Se (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 11,09 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungBEETHOVEN, L. VAN SYMPHONIES NO.5 & 4 Kundenrezensionen:Nur leichte Abstriche 5 von 5 PunktenFür mich persönlich sind Paavo Järvi und die Bremer Kammerphilharmonie eine ganz große Bereicherung auf dem nicht eben kleinen Markt der Beethoven-Einspielungen. Auch die hier vorliegenden Aufnahmen der 1. und der 5. Symphonie bilden da keine Ausnahme. Insbesondere die 1. Symphonie ist für meinen Geschmack ausgezeichnet gelungen. Schlank, temperamentvoll und elegant spielen Järvi und das Orchester die verspielte C-Dur-Symphonie, vielleicht vermisst man im letzten etwas das Klangvolumen aufgrund des kleinen Orchesters, manchmal klingt es auch in leichten Ansätzen abgehackt, aber alles in allem ganz wunderbar. Die Fünfte klingt bei Järvi sehr unpathetisch, was für diese Symphonie für meinen Geschmack nicht optimal passt. Es sicher sehr angenehm, dass er die Fermate des legendären Kopfsatzes nicht so ewig aushält wie dies sonst gerne gemacht wird und auch die Dynamikwechsel sind fulminant und ungeheuer schön gestaltet. Dennoch auch hier: manchmal klingt es schon zu schlank, leicht abgehackt und ein wenig des Pathos', nachdem diese Symphonie für meinen Geschmack schon verlangt fehlt. Für die Fünfte ziehe ich persönlich schlussendlich dann doch Kleiber oder einen der späten Karajan-Zyklen vor. Dennoch ich kann Järvis Aufnahme absolut empfehlen, eine sehr gute Leistung und eine echte Bereicherung. Ich muss meiner alten Rezension noch anfügen (September 2009): je öfter ich die Interpretationen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen höre und je mehr andere Aufnahmen ich höre, um so mehr wächst meine Achtung. Am Lob für die Erste habe ich nichts zu korrigieren, wenn es heute auch etwas überschwänglicher ausfallen würde. Was die Fünfte betrifft, muss ich gestehen: ich kannte sie eben hauptsächlich von Karajan. Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie spielen sie anders: transparenter, schlanker und mit mehr Ausdruckskraft, also besser herausgearbeiteten Dynamikwechseln. Also auch für die Fünfte nahe am Optimum, auch wenn ich Karajan und Kleiber als "Klassiker" und Norrington als Vertreter der Historisch Informierten ebenfalls schätze. Seit ich Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in Bonn beim Beethovenfest gesehen habe, bin ich einfach zutiefst beeindruckt. Beethoven lebt bei diesem Gespann! Er hat Kraft, hat Schwung, bietet Spaß, Freude, Ausdruckskraft und sein Ideenreichtum beeindruckt. Danke für das Beethoven-Projekt an Järvi und das Orchester! Sehr schön 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme ist wirklich sehr schön, abwechslugsreich, durchsichtig. Es macht ausgesprochen Freude, sie zu hören. Selbstredend 5 von 5 PunktenWunderbare Musik, Beethoven phänomenal interpretiert und gespielt von der unnachahmlichen deutschen Kammerphilharmonie. Jedes weitere Wort wäre Verwässerung. Reinhören!!! Näher beieinander- die erste und fünfte- alles Beethoven 5 von 5 Punkten"Im späten 18. Jahrhundert sollen die Damen bei Hofe regelmäßig in Ohnmacht gefallen sein, wenn sie das starke Crescendo eines Orchesters hörten. Und so abwegig ist diese Reaktion gar nicht - das zumindest zeigt die Wucht der Crescendi in Järvis Interpretation der von Beethovens Sinfonie Nr. 5. In nur ein, zwei Takten bringt Järvi das Orchester vom kaum hörbaren Piano-Pianissimo zum tosenden Fortissimo. Er setzt ganz auf dynamische Extreme und zeichnet die Konturen der Musik absolut scharf und präzise. Die melodramatischen Konnotationen, über die bei der Sinfonie häufig gesprochen werde - wie die Beinamen "Schicksal" oder "Odyssee" - seien für ihn nicht so entscheidend, sagt Järvi. Für ihn gehe es vor allem um einen großen Kampf von c-Moll nach C-Dur. Die Sinfonie sei eine ganze Welt, in der man sich permanent durchsetzen und Widerstände überwinden müsse.Angeregtes und anregendes Musizieren.Die ungeheure Energie, die das Orchester aufbringt, ist ebenso mitreißend wie die klangliche Prägnanz und die Kontraste: Dieser Beethoven klingt überschäumend lebendig und im nächsten Moment gesanglich und intim. Nichts ist hier steif oder dogmatisch, auch die zügigen Tempi haben immer eine gewisse Flexibilität - ein angeregtes und anregendes Musizieren. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Järvi haben ihren Beethoven gefunden: einen Beethoven, der im 21. Jahrhundert lebendig ist." So eine aktuelle Kritik. Eine andere, vom heutigen Tag, eine bekannte Kritikerin titelt: "Höchste Maßstäbe gesetzt" und lobt feinste Abstufungen,"eine in jedem Detail akribische Wiedergabe",bei der fünften Sinfonie ein "wunderbar komplexes Geflecht voller dramatischer Impulse." Unbezweifelbar legt die Kammerphilharmonie mit diesem Zyklus eine hohe Meßlatte auf. Vergleiche ich sie also- auf diesem Niveau- mit der Aufnahme von Carlos Kleiber,kommt mir diese Aufnahme, naturgemäss, ein wenig " kleiner" vor.Kleiber ist in seiner Interpretation nicht so " binnendifferenziert", wird der Mächtigkeit dieses Werks mehr gerecht. Die Zuschreibungen zu dieser Sinfonie interessieren Järvi weniger. Deswegen sind in seiner Interpretation die Unterschiede zwischen der ersten und fünften Sinfonie kleiner als in sonstigen Interpretationen. Die erste ist auch Beethoven- wird deutlich dramatisch aufgeladen, die fünfte wird eher pathosarm ausgeführt, man höre nur, wie schnell in der Einleitung die Akkorde aufeinander folgen.Furtwängler macht dazwischen erst einmal bedeutungsvolle Pausen. Höre ich auf der "anderen Seite" Joos van Immerseel, sind die Unterschiede im Ansatz nicht so gravierend. Ebenfalls sehr dynamisch, unpathetisch, aber hoch-dramatisch. Die Kritikerin Eva Pinter meint am Schluss ihrer Kritik, man höre nach der Aufnahme der Kammerphilharmonie Beethoven "einfach anders." Dem kann ich mich nicht anschliessen. Es ist eine hervorragende Interpretation, die sich einreiht in eine Fülle anderer, hervorragender Interpretationen. All diesen Deutungsangeboten durch eine vollkommen neue, nicht nur andere, sondern sich deutlich absetzende Interpretation zu entrinnen, gelingt so wenig wie beim Radfahren das Ausreißen. Das Hauptfeld ist immer nah. |
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Vivaldi, Antonio - Die Vier Jahreszeiten
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Eine Kundenrezension:Vivaldi in Traumbesetzung 5 von 5 PunktenDas erste Konzert zur Eröffnung des Kammermusiksaals an der Berliner Philharmonie in Traumbesetzung. Anne Sophie Mutter als Solistin, die Berliner Philharmoniker mit ihrem Jahrhundert-Dirgenten Herbert von Karajan. Ein wirkliches künstlerisches Vermächtnis des Maestro. Für mich der schönste Konzertmitschnitt dieses bekannten Konzertes. |
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Felix Mendelssohn: Sämtliche Meisterwerke [30CD-Box Limited Edition] von VariousAudio CD von RCA Red Seal (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 51,99, Angebote ab EUR 34,27 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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2 Kundenrezensionen:Alles was Man(n) brauch 4 von 5 PunktenDiese Umfangreiche Sammlung kann es durchaus mit den sehr viel teureren Gesamtausgaben und anderen scheinbar hcohwertigeren Sammlungen aufnehmen, zumal die einzelnen Aufnahmen von z.T. sehr nahmhaften Dirigenten, Solisten & Orchestern stammen. Wunderbar 5 von 5 PunktenDie Sammlung ist ein gelungener Querschnitt durch die großen Bartholdy-Werke. Ob sie komplett vollständig ist kann ich zwar nur schwer beurteilen, aber weite Bereiche sind sicher abgedeckt. Die Aufnahmen sind durchgängig von sehr guter Qualität, die Quartette sind lebendig und dynamisch gespielt und toll aufgenommen. Das Henschel Quartett bietet hier überdurchschnittliches. Verwaschene, alte und "digital aufbereitete" Werke findet man hier nicht. Ob Violinkonzerte, Klaviertrios mit Isaac Stern oder Glenn Gould am Klavier, man muss gegenüber Einzelaufnahmen erfrischend wenig Abstriche machen. Für alle, die wie ich selbst bisher nur wenige von Bartholdys Werken im CD-Regal untergebracht hatten eine äußerst gelungene Kollektion im Bartholdy-Jahr 2009. |
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