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Carlos Kleiber: Complete Recordings on Deutsche Gr von Kleiber, Cotrubas, Domingo, Fischer-Dieskau, Bsom, WpAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 34,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
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3 Kundenrezensionen:Zugreifen! 5 von 5 PunktenVorweg der Ehrlichkeit halber: ich besitze dieses Box-Set nicht und kenne Kleibers Fledermaus und seinen Tristan noch nicht. Dass ich mich dennoch äußere, liegt ganz einfach daran, dass ich jedem Klassik-Fan, der nicht schon den Großteil dieser Aufnahmen besitzt, unbedingt zum Kauf raten möchte. Kleibers Freischütz (kostet einzeln 15.97 bei Amazon) ist absolut herausragend. Eine feurige und traumhaft durchgearbeitete Ouvertüre, atemberaubendes Tempo und Temperament bei der Introduktion und z.B. beim Walzer (ist vielleicht für manches Ohr zu extrem, hat aber ungeheuer viel Kraft), dazu mit Peter Schreier einen herausragenden Max, mit Theo Adam einen herausragenden Kaspar (er wächst bei dieser Aufnahme über sich hinaus), Gundula Janowitz vorzüglich als Agathe, Edith Mathis eine Luxusbesetzung für Ännchen. Wirklich herausragend! Niemand dirigiert Schuberts dritter Symphonie (einzeln 7.97) so schön wie Carlos Kleiber bei dieser Aufnahme. Auch hier flotte Tempi, die der oftmals etwas bieder aufgeführten Symphonie etwas Mitreißendes geben, wunderschön herausgearbeitete Bläserpassagen (Klarinetten), für mich die absolute Referenz für Schuberts Dritte. Auch bei der Unvollendeten gehört Kleiber zum absoluten Vorderfeld, ist für mich hinter Thomas Dausgaard die Nummer 2 bei einer riesigen Anzahl an Konkurrenten. Im ersten Satz nicht romantisch verklärend, sondern zügig, ohne zu hetzen, im 2. Satz ebenso mit brillianter Leistung. Beethovens Fünfte und Siebte Symphonie (einzeln 15.97 als SACD) haben bei Kleiber viel Volumen, werden etwas weihevoller und langsamer gespielt als man dies heute häufig hört, aber auch nicht so kitschig-verklärend wie dies zur Zeit der Aufnahme typisch war. Kleiber arbeitet dabei einzelne Phrasierungen und Instrumentierungen sehr schön heraus, was bei einem großen Klangkörper wie den Wiener Philharmonikern nicht gerade einfacher ist als bei den Originalbesetzungen, mit denen Norrington, Järvi und Co. operieren. Kleibers vierter Satz der 7. Symphonie ist einfach absolut herrlich. Nicht so gehetzt und hart wie beim späten Karajan oder so völlig überstürzt wie bei Dudamel, auch nicht so transparent wie bei Järvi, dafür aber einfach mit einem herrlichen Bläserklang und sehr viel Ausdruck. Wer diese CDs noch nicht besitzt, sollte bei diesem Box-Set unbedingt zugreifen! Zu Brahms' Vierter, zur Fledermaus und zu Tristan kann ich mich nicht qualifiziert äußern. Die Brahms-Aufnahme besitze ich zwar, bin aber bisher noch nicht so vertraut mit Brahms's Symphonik, das ich mir ein Urteil anmaßen möchte. Die Fledermaus- und den Tristan besitze ich wie gesagt nicht. Fazit: Der Freischütz, Schubert und Beethoven allein würden den Kauf rechtfertigen! Vermächtnis eines Genies 5 von 5 PunktenCarlos Kleiber war schon zu Lebzeiten eine Legende - nicht zuletzt, weil er sich in seinen späteren Jahren sehr rar machte, vor allem aber, weil er jedes Werk, das er dirigierte, so genau studierte und so intensiv probte wie kein anderer. Jede einzelne seiner wenigen Aufnahmen gehört zu den besten der aufgenommenen Werke. Abgesehen von wenigen Live-Mitschnitten findet sich in dieser Sammlung - für den Preis einer Einzel-CD - Kleibers gesamtes musikalisches Vermächtnis, aufgenommen zwischen 1973 und 1982: Den Anfang macht Webers Der Freischütz, aufgenommen 1973 in Dresden mit einer Ost-West-Starbesetzung (Gundula Janowitz, Edith Mathis, Theo Adam, Peter Schreier, Franz Crass, Bernd Weikl, Staatskapelle Dresden), eine bis heute unübertroffene, mit einer Ausnahme (unter Joseph Keilberth) sogar konkurrenzlose Einspielung. 1974 bzw. 1976 entstanden Aufnahmen der 5. und 7. Symphonie von Beethoven mit den Wiener Philharmonikern - besonders die 5. ist von enormer Intensität. An seiner Hauptwirkungsstätte seit Beginn der 70er Jahre, der Bayerischen Staatsoper, nahm Kleiber 1975 Johann Strauss' Fledermaus auf, orchestral sensationell, mit sehr guten weiblichen Solisten (Julia Varady, Lucia Popp), bei den Männern (Hermann Prey, Rene Kollo, Bernd Weikl, Ivan Rebroff [!]) allerdings nur bedingt beglückend. 1976/77 entstand - wieder in München - Verdis La Traviata, eine in ihrer Sensibilität und Intensität, der Geschlossenheit des Ensembles unerreichte Aufnahme, bei der auch die Solisten (Ileana Cotrubas, Placido Domingo, Sherrill Milnes) wieder überzeugen. Wieder die Wiener Philharmoniker leitete Kleiber 1978 bei Aufnahmen von Schuberts Symphonien Nr. 3 & 8 ("Unvollendete"), 1980 bei Brahms 4. - auch diese Einspielungen sind von einer unerreichten Sensibilität, Präzision und Intensität. Den Abschluss macht eine Gesamtaufnahme von Wagners Tristan und Isolde, entstanden 1982 in Dresden (Rene Kollo, Margaret Price, Kurt Moll, Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender, Staatskapelle Dresden). Kleiber selbst war mit den Aufnahmesitzungen - insbesondere mit der Leistung Kollos - dermaßen unglücklich, dass er sie vorzeitig abbrach und später nie mehr ein Aufnahmestudio betrat. Trotz dieser Probleme ist eine vor allem orchestral enorm spannende Aufnahme entstanden. Auch Price als traumhaft jugendliche Isolde, Fassbaender und Moll leisten großartiges. Und auch Kollos Tristan ist zumindest rollendeckend. Nach den Großleistungen Furtwänglers und Böhms die bis heute überzeugendste Studioaufnahme von Wagners persönlichstem und innerlichstem Drama. Boxen,immer mehr Boxen 5 von 5 PunktenDas waren noch Zeiten,als die DG Aufnahmen von Kleiber verkaufen konnte, die nicht einmal 50 Minuten Musik hatten. Diese Zeiten sind vorbei. Vorbei auch, dass Kleiber keinesfalls unumstritten war. Ich erinnere gut,dass er mit seiner Schubert-Interpretation sehr umstritten war. Inzwischen ist er eine Legende. In dieser Box werden seine wichtigsten Aufnahmen zusammengefasst. Viele hat er ja nicht gemacht. Das Repertoire war immer klein. Dafür waren die Interpretationen aussergewöhnlich. Kleiber schaffte es, die Musiker zu elektrisieren. Paradigmatisch die Probe der Freischützouvertüre mit einem Rundfundorchester,eigentlich Musikbeamte. Unter Kleibers Händen erwachen sie zu intensiven Musikanten. Von den wenigen Aufnahmen, die es gibt,vermisst man schmerzhaft die überragende Interpretation der zweiten Brahms-Sinfonie. Wenige andere Aufnahmen von Kleiber bei anderen labels,Emi oder Orfeo, fehlen naturgemäss. Perfektes Musizieren zum Boxenpreis. |
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Teatro d'Amore von Christina Pluhar, Philippe JarousskyAudio CD von Virgin Cla (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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5 Kundenrezensionen:Wunderbar! 5 von 5 PunktenFür mich immer noch die beste CD bisher von L'Arpeggiata! Schöne Musik, sehr sauber gespielt, gute Stimmen, fantasievolle Interpretationen und ein sehr schönes Booklet. Mit ein paar kleinen Ausflügen in's zwanzigste Jahrhundert, die für Puristen der historischen Aufführungspraxis möglicherweise nicht so prickelnd sind, die das Ganze - finde ich - aber um so lebendiger machen. Ein Muss für alle Liebhaber von Monteverdi und Co.! 5 von 5 PunktenTeatro d'Amore ist eine CD mit ausschließlich Monteverdi-Kompositionen. Sie ist allerdings nicht einseitig und eintönig, sondern bietet eine wunderbare Abwechslung von Gesang und Instrumentalstücken. Die Musiker um Christina Pluhar haben die Gabe, diese alte Musik sehr lebendig zu interpretieren. Hinzu kommen die wirklichen herausragenden Stimmen (solistisch und im Zusammenklang), allen voran der Countertenor Philippe Jaroussky. Beim Zuhöhren kann man dahinschmelzen wie ein Eis am Stiel in der Sonne... Ein wahrer Genuss! Alte Musik, Klassik & Jazz 5 von 5 PunktenFür mich eine der schönsten und packendsten Enteckungen der letzten Zeit. Eine derartige Mischung aus Alter Musik, Klassik und Jazz habe ich vorher noch nicht gehört und sie hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Ich kannte Jaroussky schon vorher, aber diese CD gefällt mir am besten. In einem Clip von einer Live-Version auf YouTube kann man schön die Stimmung sehen, die Spielfreude der Musiker, einen lockeren tanzenden (!, das bei Klassik) Jaroussky. Ich finde das unterstreicht noch einmal die Energie der Aufnahme. Alte Musik frisch interpretiert 5 von 5 PunktenChristina Pluhar (* 1965) spielt Laute und Harfe und entdeckte früh ihre Liebe zur alten Musik. 2000 gründete sie das Ensemble L'Arpeggiata, mit dem sie unter Beteiligung international bekannter Künstler regelmäßig auf Festivals auftritt und CDs einspielt. Die hier vorliegenden Einspielungen des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) klingen frisch und man merkt ihnen die Freude an, die die Musiker bei den Aufnahmen hatten. Dass dabei ein Jazz-Zitat auf den Tonträger rutschte, sei verziehen. Besonders beeindruckt bin ich von den Stimmen von Countertenor Philippe Jaroussky und der Sopranistin Nuria Rial. So macht alte Musik Spaß. Die Liedtexte sind im informativen Booklet abgedruckt. Wunderschön 5 von 5 PunktenDiese CD läuft bei uns im Moment ständig. Ich kann einfach nicht genug davon kriegen. Hochkarätige Instrumentalisten und wunderbare Stimmen, denen man die Spielfreude anhört. Einerseits setzen sie die Prinzipien der historischen Aufführungspraxis perfekt um, andererseits reichern sie Monteverdi mit jazzigen Improvisationen an. Der Enthusiasmus der Beteiligten ist deutlich hörbar und der Funke springt schnell auf den Hörer um. 100% empfehlenswert, Qualität, die Spaß macht! |
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Das Beste von Peter CorneliusAudio CD von Koch Universal (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,98, Angebote ab EUR 10,19 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2004 |
Tracks:Disk 1
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ProduktbeschreibungDAS BESTE 5 Kundenrezensionen:Ein sehr guter Mix 5 von 5 PunktenKeine Frage, "Das Beste" Album ist für alle denen noch einige Songs oder gar alle fehlen. Der Mix ist gut sortiert, es ist für alle etwas dabei. Kaufempfehlung! Das Beste! 5 von 5 PunktenPeter Cornelius versteht es wie kein anderer österreichischer Interpret, aus dem Leben gegriffene, nachvollziehbare Text in eingängie Melodien zu verpacken. Herausgekommen sind dabei in den letzten Jahrzehnten Klassiker, die aus der österreichischen Musikgeschichte nicht mehr wegzudenken sind. Ich kannte die Lieder von Peter Cornelius schon in meiner Jugend in den 80er Jahren und sie haben mir schon damals gefallen. Heute, zwei Jahrzehnte später, gefallen sie mir vielleicht sogar noch besser, weil so viele Text dabei sind, mit denen ich mich identifizieren kann, sie sind einfach aus dem Leben geschrieben. Nachdem ich heuer im Sommer schon das sensationelle Konzert auf der Mariazeller Bürgeralpe erleben durfte, habe ich mir nun diese CD gekauft und kann sie jedem uneingeschränkt weiterempfehlen. Sehr gute Zusammenstellung! 5 von 5 PunktenAuf diesem Album fehlt nichts. Es ist kurzweilig, von guter Qualität und ein Muss für jeden Freund des Austropop. Peter Cornelius beweist damit sein Gespür für gute Musik und es ist eine Freude, die Texte und musikalischen Interpretationen zu genießen. Best of!! 5 von 5 PunktenWenn man ein Fan von Peter Cornelius ist dann ist es ein Muss diese CD zu haben. Leider hoert man in diesen Tagen nicht mehr so gute Musik. aus dem Leben gegriffen 5 von 5 PunktenPeter Cornelius schreibt Texte über Dinge und Situationen, die er selbst erlebt hat. Man hört und spürt das ganz genau. Egal ob seine "alten" Lieder oder die neuen Songs, er schafft es immer noch, uns zum Nachdenken anzuregen und das ist gut so. |
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Für Immer und Dich von AdoroAudio CD von We Love Music (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 12,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2009 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionUm den Erfolg von Adoro angemessen zu würdigen, muss man sich klarmachen, dass sich die fünf Sänger auf schwierigem Terrain bewegen. Sie treten unter völlig anderen Bedingungen an, als Popstars sonst. Obwohl sie sich fast ausschließlich Pophits verschrieben haben, stehen ihnen nicht die gängigen Möglichkeiten von Singleauskopplungen, Musikvideos und Radiolandschaft zu Verfügung. Warum? Weil sie die Hits auf höchst ungewöhnliche Weise interpretieren, nämlich mit den Mitteln der Oper. Dennoch konnte ihr Erstlingswerk Adoro beim Publikum auf überwältigende Weise punkten. Nun erscheint der Nachfolger Für Immer und Dich nach gleichem Rezept, mit charakteristischen Songs deutscher Interpreten wie Nena, Marius Müller Westernhagen, Rio Reiser, Herbert Grönemeyer, Udo Jürgens und sogar Udo Lindenberg. Wie schon beim Vorgänger wurden auch hier bei der musikalischen Umsetzung keine Mühen gescheut. Das Budapest Filmorchestra meistert beeindruckend den Wechsel von romantischen Klangmalereien zu einem Höchstmaß an Dynamik und liefert damit ein Bekenntnis zu seiner eigentlichen Passion; der Filmmusik. Ob das wohl der Grund dafür sein mag, dass sämtliche Stücke dieser CD von der emotionalen und spannungsreichen Stimmung eines klassischen Scores getragen werden und sogar die fünf Herren auf dem Cover ein wenig so aussehen, als seien sie auf dem Weg zur Oscar-Verleihung? Es liegt in der Natur von Filmmusik und Oper, mit dramatischer Überhöhung und Pathos zu arbeiten. Das funktioniert auch hier erstaunlich gut. Am besten sogar ausgerechnet bei jenem Stück aus der Feder von Rock-Revoluzzer Rio Reiser ?Für Immer und Ich?, aber auch bei ?Ich glaube? von Udo Jürgens oder ?So soll es bleiben? von Annette Humpe. Vielleicht liegt es an den zeitlos-poetischen Qualitäten ihrer Texte, die ihren Beitrag dazu leisten, dass sich Songs der Neuzeit mit den Klängen im Opernstil verbinden. Eine Glaubwürdigkeit, die freilich an ihre Grenzen stößt, wenn in den Songs von Marius Müller Westernhagen und Udo Lindenberg, Zeilen gesungen werden wie ?Die Kappelle rumm ta ta? oder ?Wir war?n 2 Detektive.? Doch werden solche kleinen Details auf Für Immer und Dich all jene nicht stören, die bereits den Erstling Adoro in vollen Zügen genossen haben. - Andreas Schultz 5 Kundenrezensionen:Musik zum Lieben 5 von 5 PunktenDie Stimmen dieser 5 jungen Männer sind wundervoll und ihre musikalische Umsetzung der verschiedenen Stücke ausgesprochen gelungen - vieles gefällt mir in der Version von Adoro besser als im Original. Ich hoffe, man hört noch viel von ihnen! Einfach schön... 4 von 5 PunktenMir gefällt diese "verpoppte Form der Klassik! Das erste Lied auf der CD finde ich wesentlich besser von Adoro interpretiert als im Original von Nena! Für mich die Liebeserklärung überhaupt. Auch der Song "Ich bin ich" finde ich sehr gelungen. Bei Adoro ist es wie so oft: Man/frau mag es oder eben nicht! Mir gefällt es sehr gut und sowohl beim Autofahren als auch im Wohnzimmer drehe ich hierfür die Anlage gern lauter. Kleiner Minuspunkt: Das Lied "Freiheit" von MMW passt da nicht bzw. die Interpretation und ich finde es hätten ruhig 2 Titel mehr auf der CD sein dürfen, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet. Originale genial neu interpretiert 5 von 5 PunktenDieses Album ist echt empfehlenswert. Da ich vorher schon das andere Album "Adoro" gekauft hatte, wollte ich nun auch die Fortsetzung "kennenlernen" mit dem Risiko es nicht gut zu finden. Doch alle Zweifel wurden beseitig als ich die ersten Lieder dieses Albums hörte. Adoro schafft es auch auf diesem Album die Originale auf eine stilvolle, klassische und dennoch geniale Art und Weise neu zu interpretieren. Für mich gehört dieses Album und der o.g. Vorgänger in das CD-Regal (ob virtuell oder real) jedes Musikliebhabers. Meine Mam liebt diese Musik 5 von 5 PunktenIch kann zu der CD nicht viel sagen, da meine Mam sie bestellt hat. Doch sie sagt sie ist super, ich empfehle sie eher Älteren läuten ;-) Klassik in ihrer schönsten Form 5 von 5 PunktenIch habe nie sehr viel von klassischer Musik gehalten, sie ist irgendwie sehr unverständlich. Bei Adoro ist das anders, man kennt die Lieder und kann nebenbei auch noch mitsingen! Super, ich warte gespannt auf die nächste CD. |
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Sacrificium von Cecilia BartoliAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungVokalrecitals Lieder und Arien - Cecilia Bartoli - Sacrificium 3 Kundenrezensionen:Brilliante Platte - aber bitte in der "Limited-Edition" kaufen... 4 von 5 PunktenWer die zahlreichen Rezensionen zur Limited Edition dieser Scheibe liest (ASIN: B002GYGSXG), wird - völlig zu Recht - überwiegend hymnische Kritiken finden, denn das Album ist wirklich hervorragend. Trotzdem würde ich unbedingt versuchen, eben jene Limited Edition zu erwerben, auch wenn diese teurer ist, und NICHT diese CD kaufen. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Zum einen ist die Aufmachung der LE wesentlich edler: Es gibt ein sehr informatives und ansprechend gestaltetes Booklet mit einem 100-seitigen "Kastratenlexikon". 2. Noch wichtiger ist allerdings die Bonus-CD mit den folgenden drei Titeln, wobei vor allem der erste Track ein absolutes Highlight in der Bartoli-Diskographie darstellt. 1. Son qual nave [Arbace] from Act III of Artaserse (Broschi) 2. Ombra mai fu [Serse] from Act I of Serse (Händel) 3. Sposa, non mi conosci [Epitide] from Act III of Merope (Giacomelli) Fazit: Gute Platte, aber lieber die Limited Edition kaufen. Das Geld ist gut investiert! jedem Classic-Musik Liebhaber empfehle ich diesen CDs, es ist ein Musicerlebnis, mit Castrate, Vivaldi und Haiden sind super 5 von 5 Punktenjedem Classic-Musik Liebhaber empfehle ich diesen CDs, es ist ein Musicerlebnis, mit Castrate, Vivaldi und Haiden sind super, Cecilia Bartoli für mich beste und stärkste Sopran-Stimme;Premium-Soprana und das Chiechern ist absolut unglaublich und schön Bravo CECILIA... Schreckliches Cover .... 5 von 5 Punktensensationelle Musik! Ich bin kein ausgeprägter "Klassik-Insider", aber was Cecilia mit ihrer Stimme anstellt, treibt nicht nur unsere Hündin stets vor die Cambridge Anlage! ;-) Da ist mitsingen angesagt! (die Zweibeiner unterlassen das tunlichst!) Wunderbar schwungvoll - Gänsehautgurgeln .... und eine populäre Klassikscheibe, die sicher auch als SACD ein schlankes Bein machen würde! Wobei ...5.1 Bartoli würden wohl die Riedel-Gläser kaum überstehen! ;-) |
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Romantic Arias von Jonas Kaufmann, Armiliato, Prager PhilharmonikerAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,17 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungROMANTIC ARIAS Aus der Amazon.de-RedaktionDas Netz scheint für Künstler in der heutigen Zeit die beste Plattform für die Eigenvermarktung zu sein. Es kann aber ziemlich gnadenlos sein. So muss der gutaussehende Tenor Jonas Kaufmann aus München nicht nur Kommentare aller Art über seine Kunst über sich ergehen lassen, sondern auch eindeutige Angebote. In New York schrieb man über seine «Traviata» neben Angela Gheorghiu «Brangelina on Stage» in Anspielung auf Brad Pitt und Angelina Jolie:. ?Die Leute sind begeistert von meiner Bühnenpräsenz?, räumt Kaufmann ein. ?Schön, dass ich das habe. Aber letztlich muss der Look doch hinten anstehen. Die Leute sollen über meine Stimme sprechen.? Doch auch im Hinblick auf seine Stimme fühlte sich Kaufmann nicht immer richtig eingeschätzt, ?Mein Umfeld hat anfangs von mir erwartet, dass ich wie ein leichter, lyrischer, deutscher Tenor klinge. Wenn ich mal zu laut gesungen habe, wurde ich gleich wieder in die Schranken verwiesen, musste immer nur säuseln. Was tierisch anstrengend war." Bis plötzlich ein Lehrer in Kaufmanns wunderbar dunkel getönten, stabilen, aber auch sehr biegsamen Tenor ?mehr Potenzial? sah. ?Mach doch mal deinen Mund auf, lass deine Stimme heraus?, riet er ihm. Heute ist Kaufmann einer der selten deutschen Tenöre, die neben deutschem auch italienisches und französisches Fach an den großen Opernhäusern der Welt singen. Seine CD ?Romantische Arien? ? seit kurzen hat er einen Plattenexlusivvertrag mit der Decca ? legt Zeugnis davon ab. Ob Massenets ?Werther?, Verdis ?Don Carlos? oder Wagners ?Stolzing?, um nur einige Werke zu nennen; Kaufmanns Repertoire ist wirklich beeindruckend und seine intensive zuweilen brennende Darbietung steht dem in Nichts nach. Bravo! --Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:la fleur que m àvais ;nein länger trag ich `nicht die Qualen 5 von 5 PunktenJ. Kaufmann könnte der neue Startenor deutscher Sprache werden. Er wird jetzt schon mit Wunderlich und Domingo verglichen und liegt genau dazwiswischen. Problematisch... 3 von 5 Punktenscheint es zu sein, eine Einschätzung von Jonas Kaufmanns Fähigkeiten zu geben und nicht in Extreme zu verfallen. Ich persönlich bin ebefalls hin- und hergerissen: einerseits herrscht Freude, daß es endlich mal einen deutschen Tenor gibt, der idiomatisch einigermaßen sicher so ziemlich alles singen kann, was das Repertoire erfordert; andererseits fehlen mir wirkliche interpretatorische Ansätze - es klingt alles gleich...Mit einer -allerdings rühmlichen- Ausnahme: in "Ah fuyez" aus Massenets Manon hat die Stimme dann doch so etwas wie Leben. Aber der generelle Eindruck bleibt unentschieden. Musik für schöne Stunden. 4 von 5 PunktenFaszinierend die Vielseitigkeit des Sängers - gleich überzeugend im franszösischen, italienischen und deutschen Fach. Was mich aber am meisten beeindruckt, ist J.K's. wechselndes Timbre auf der Basis eines großen Stimmumfangs. - Wo aber Jonas Kaufmanns künstlerische Einmaligkeit mit audrucksstarker Interpretation wirklich zur Geltung kommt, ist die 2006 bei "harmonia mundi" erschienene CD mit Liedern von Richard Strauss mit der fabelhaften Klavierbegleitung von Helmut Deutsch. Mit sensibler Intelligenz ist hier Text und Musik verbunden. Eine wunderbare Sprache. Jonas Kaufmann - eine glänzende Stimme 5 von 5 PunktenJonas Kaufmann ist mir schon seit 10 Jahren ein Begriff. Die CD erfüllt alle Erwartungen. Er ist stimmlich bestens dabei, und auch die Begleitung ist erstklassig. Eine empfehlenswerte CD ...überschätzt 1 von 5 PunktenKauffmann hat durchaus Gestaltungskraft, Phantasie, Musikalität. Und, so leid es mir tut das zu sagen, er gehört heute in der deutschen Tenorlandschaft sicher zu den führenden Tenören. Aber wenn man ihn einmal vergleicht mit den Tenören der älteren Generation wird einem klar, dass Kauffmann, wäre er zu Zeiten von Gedda, Wunderlich, Anders, Di Stefano, Corelli usw. aktiv gewesen allenfalls an Provinzbühnen hätte singen können. Die Stimme wirkt inzwischen breit, dunkel, ohne festen Kern. Als ich ihn irgendwann einmal das erste Mal hörte dachte ich: was macht der Mann mit seiner Kehle? Nichts gegen die tiefe Kehlstellung, aber so? Das wirkt forciert, maniriert, fast schon unnatuerlich. Andere Tenöre mit explizit dunkler Färbung, z.B. del Monaco oder Giaccomini blühten oberhalb des Passiagos aber geradezu "stählern" auf und hatten mächtig Squillo. Squillo? Nichts davon bei Kauffmann zu hören. |
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Recomposed By Matthew Herbert: Mahler Symphony 10 von Matthew HerbertAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMahler,Gustav - Recomposed By Matthew H ProduktbeschreibungDer britische Erfolgsproduzent Matthew Herbert (Björk, Moloko, R.E.M.) bearbeitet für die vierte Folge des innovativen Projekts Recomposed ein außergewöhnliches Werk: Gustav Mahlers unvollendete 10. Sinfonie. Gustav Mahler, dieser große Komponist an der Schwelle zur Moderne, schrieb seine letzte Sinfonie in der Zeit einer schweren Lebenskrise. Meisterlich hat Herbert das psychisch wie künstlerisch dünne Eis, auf dem Mahler sich im Krisen-Sommer 1910 bewegte, hörbar gemacht. Durch subtile Bearbeitungen der Struktur, des Klanges und der Räumlichkeit hören wir die 10. Sinfonie, wie wir sie noch nicht gehört haben. Eine besondere Hommage zum Mahler Jahr 2010. 2 Kundenrezensionen:Jenseits des Endes 4 von 5 PunktenWer im Mahler-Jahr 2010 mit bereits abwinkender Mimik durch die Musikabteilungen, Konzertsäle und feuilletonistisch anmutenden Artikeln in so mancher Intellektüllenzeitschrift stolpert, mag sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich das Wähnen nach Formvollendung und Wiedergutmachung hinsichtlich des bis in die 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stiefmütterlich behandelten Österreichers weniger zu einer Frage des guten Geschmacks, denn zu einem populären Trend entwickelt hat. Da steht neuerdings der Versuch einer auf Zelluloid gebannten Psychoanalyse von Mahler durch Siegmund Freud auf dem Programm, da jagt eine Subprominentenaussage zu Mahlerschen Musikerfahrungen die nächste - und da schickt sich ein Matthew Herbert an, der obskuren Recomposed" - Reihe der DGG, die durch Craigsche, Oswaldsche und Tenorsche Simplifizierung klassischer Musik bereits ihren Einstand bei einem komplexer Tonkunst eher ausweichenden Publikum gefunden haben dürfte, die monolithische Zehnte in seiner ganz persönlichen Interpretation hinzuzufügen. Doch halt, soviel muß an dieser Stelle dem Pedanten Spielraum gelassen werden; die unheils- bis bedeutungsschwangere Schwarzweißphotographie des Toblachschen Komponierhäuschen Mahlers, die auf der vorliegenden Einspielung prangt, lädt den Lauscher lediglich zu einer Bearbeitung des Kopfsatzes, des Adagios, ein - danach ist schon Schluß. So reduziert sich die transzendentale Erfahrung auf 37 1/2 Minuten, die aber - Mahlerianer werden es schon vermuten - über die übliche Einspielungslänge des Adagios hinausgeht. Dies liegt daran, daß Herbert den Satz regelrecht zerpflückt und, einem Puzzle mit dem Bildnis eines strahlend blauen Himmels gleich, das beim Zusammensetzen einige nicht passende, aber mit Gewalt in die Lücken gezwängte Versatzstücke aufzuweisen hat, re-konstruiert, re-komponiert. Insofern die erste CD der Reihe, die dem namentlichen Anspruch gerecht wird. Sicher, die Vorlage (verwendet wurde hier übrigens die großartige Sinopoli-Einspielung mit dem Philharmonia Orchestra) ist weiterhin -und glücklicherweise!- dominant. Doch alles ist auch irgendwie anders, ferner, toter, einsamer, schmerzhafter, strahlender, sanfter. Matthew gelingt im Folgenden nichts weniger als das Kunststück, das Adagio Mahlers 10. im Jenseits aufzuführen. Logische, zur Satzstruktur passende Kniffe sind so behutsam in das Gefüge eingeflochten, daß die Homogenität eines im Sinn stets strebenden Flusses beibehalten wird. Da wird das kongeniale Anfangsthema beispielsweise mit einer Solobratsche neu eingespielt, während man irgendwo fern im Hintergrund dem sonoren Brummen eines Verbrennungsofens im Krematorium lauscht". Da werden in den Momenten der schmerzhaften Überdehnung in den hohen Violinstimmen die Noten auf einmal länger und länger, die Zeit scheint förmlich erstarrt, einer Kälte, dem Kayschen Eisklumpen im Herzen nicht ungleich, remonstrierend, schwach und immer schwächer gegen die Häßlichkeit der Realität ankämpfend, zuletzt verstummend - und abermals auflebend, diesmal von Herbert dumpf unter jenes Eis gelegt, hervorbrechend - verlöschend. Das stetige Auf und Ab der Musik des Adagios, das unstete Hasten des Un- oder Halbwissenden, wieder das eingangs erwähnte Wähnen von Erschütterndem, gleichzeitig aber der Wunsch nach Vollendung - all dies, das in jeder halbwegs guten Einspielung der Zehnten dem letzten Gelegenheitslauscher klar werden dürfte, wird hier zu einer Gigantomanie der Überspitzung exponiert. Die simple Formel heißt: Effekte, wann die Musik einen Effekt nahebringen möchte. Die Überlegung liegt nahe, daß Mahler, mit den technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit ausgestattet, die ein oder andere Herbertsche Nuance durchaus selbst zur Erprobung ins Notengewebe gesponnen hätte - sei es auch nur aus Jux - gerade Mahlers Oeuvre strotzt vor solchen Späßen. So bleibt Herbert dem riesenhaften Torso linientreu, markiert gewissermaßen in einem Sütterlin-Manuskript die wichtigsten Aspekte mit neonfarbendem Edding. Schade nur, daß er bei der Kulmination nach Satzmitte lediglich beim altbekannten Neuntonakkord die Sau rausläßt (da dann aber auch das einzige Mal unter Zuhilfenahme des vollen DJ-Equipments!), den vorherigen, die Katastrophe erst so richtig grausam einleitenden Ausbruch nach as-moll jedoch weitestgehend ignoriert, indem er ihn in den Hintergrund blendet, den ahnungsvollen Mahler-Kenner (und nur solche sollten sich die vorliegende Einspielung zulegen) also gewissermaßen Luft holen läßt. Hätte ich anders gemacht, weil ich Mahler anders verstanden habe / zu haben glaube. Hier -und nur hier- werden sich die Geister scheiden. Ansonsten hat Herbert aber etwas errichtet, was ich einem sicher als Tonkünstler zu bezeichnenden Mitglied der heutigen Mischpultgattung nicht zugetraut hätte: Wie weiland Deryck Cooke rekonstruiert er aus Mahlers Hinterlassenschaft zur Zehnten eine spezielle Aufführungsversion. Seine jedoch ist postmortem, posttraumatisch, ein im schönsten Licht verkokelnder Schmetterling. Tod & Wiedergeburt, die diese Musik ausmacht, wurden nie aussagekräftiger dargestellt. 4 1/2 Sternchen, weil der as-moll - Effekt keiner ist und hier EINMAL wider die Partitur gehandelt wird. :-) Wie man einen Sarg sprengt und dabei in den Himmel schaut 5 von 5 PunktenWie leicht kann sowas classic light werden! Auch Mahler könnte manchen schlichten Geist zum Kitsch animieren, aber nicht Matthew Herbert. Die letzte Symphonie des Komponisten existiert nur unvollständig, noch dazu ist das Werk für Mahlers Verhältnisse geradezu monochrom. Und wahrscheinlich das einzige Mahler-Opus, das sich tatsächlich für die Remix-Kultur eignet. In den vorliegenden Fragmenten gibt es kaum Polaritäten, die aufeinander prallen, auch keinen wilden Dschungel der Melodien. Der Engländer konzentriert sich auf das Adagio, und versucht die dort angelegtten Texturen von Einsamkeit und spiritueller Suche zu filtern, zu verstärken. Eine Herausforderung für jemanden, der allem Bombast gerne - wie Mahler - den Boden unter den Füßen wegzieht. Dieses Mahlersche Werk als besonders abgründig zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Seine geliebte Alma hatte sich dem Architekten Walter Gropius zugewandt, und Mahler suchte gar Hilfe bei Sigmund Freud. Vor der Vollendung des Werkes stirbt er. Viel Licht schien Freud nicht in Mahlers schwarzes Loch gebracht zu haben. Der Brite geht behutsam mit dem Material um, lässt es aus der Stille langsam emportauchen, setzt neue Akzente: mal doppelt er einzelne Sequenzen, mal trennt er die Stereobalance, greift kaum hörbar in zeitliche Abläufe ein, indem er einzelne Passagen zeitverzögert abspielt. Als würde Mahlers Musik ihrem eigenen Echo begegnen in Schattenzonen. So kommt es zu elektronsichen Verfremdungen der sanften und bizarren Sorte, die gleichzeitig der Ideenwelt des Komponisten treu bleiben - Mr. Herbert kennt seinen Mahler gut. Einmal, inmitten dieser dunklen Wellen, setzt ein hartes elektronisches Intermezzo ein: Hörschock im ersten Moment, im zweiten reinigendes Gewitter: Herbert wollte dieses ewige An-und Abschwellen des dunklen Originals einmal kollabieren lassen, komplett einstürzen - mit einer Spiegelung aus der Post-Techno-Welt, die auch einem Aphex Twin reines Staunen abringen dürfte. Gelungen. Dann versinken wir wieder in Mahlers/Herberts Sog des Adagios. Beängstigend gut. Der auf dieser Seite befindliche Film zur CD ist in jeder Weise erhellend, und macht Lust, sich auf diese Musik einzulassen. Herbert hat durchaus recht, wenn er sagt, dass alle Misslichkeiten des Privatlebens Mahlers von der Schönheit der Musik transzendiert werden. Einmal hat er beim Neuerfinden die alte Musik gar in einem Sarg abgespielt und den Klang von außen aufgenommen. Daß trotz solch absoluter Enge die Musik immer wieder immense Weite suggeriert, belegt ihren besonderen Zauber. Matthew Herbert bereichert den Urstoff der Symphonie, und ein größeres Lob kann es nicht geben. P.S. Wer gerne Schubalden aussen vor lässt , dem empfehle ich zwei weitere Werke, die einen raffinierten Umgang mit sampling und remixing betreiben, zum einen THE GOOD SON VS. THE ONLY DAUGHTER - THE BLEMISH REMIXES (verblüffend, wie kreativ hier mit David Sylvians verstörendem Songreigen BLEMISH umgegangen wird), und zum andern ...AND POPPIES FROM KANDAHAR von Jan Bang, der mit seinem Live-Sampling und seinen "gefundenen Sounds" eines der herausragenden Werke des Jahres 2010 fabriziert hat (und auch da tauchen Spuren der Europäischen Klassik auf). |
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Sanfte Klassik für mein Baby von VariousAudio CD von Brilliant (Joan Records)Preis bei Amazon: EUR 3,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Günstige Klassik-CD, für Babys aber völlig ungeeignet!! 1 von 5 PunktenIch habe diese Klassik-CD zur Beruhigung für unseren Sohn gekauft. Wir hatten bereits die CD "Babys erste Klassikstunde" und sie gefiel ihm sehr. Diese CD hier ist leider eine einzige Enttäuschung! Die Lieder wurden scheinbar überhaupt nicht speziell für Babys ausgesucht. Die Musik plätschert leise vor sich hin (was sie ja auch soll!), bis man plötzlich selbst im Nachbarzimmer von Höhepunkten des Liedes aufgeschreckt wird! Scheinbar hat man nichtmal annähernd die Lautstärke für Babyohren normalisiert. Geschätzt würde ich sagen ist die Lautstärke an manchen Stellen 5-6 Mal so laut wie eigentlich eingestellt! Schöne Lieder, nur leider nicht für unseres Baby. 4 von 5 PunktenHallo zur denen, die es lesen. Die Lieder sind wirklich schön und entspannend, ich höre sie gerne. Nur das Problem ist, dass unser Sohn sie nicht mag und das zeigt er uns mit einem Schreien, so bald die Cd läuft. Das hat aber nichts mit den Liedern zutun, dass macht er bei allen Baby-Cd's die er bis jetzt gehört hat. Er mag eben keine Klassik, ganz der Papa -:), dafür mag er Cafe del Maar. ...nicht nur Baby gefällts! 4 von 5 PunktenKann diese CD nur empfehlen! Ruhige Klänge, die aufs Baby wirken.. und auch auf die Eltern! Im Vergleich zu anderen Klassik-CDs für die Kleinsten finden sich keine zu Aggressiven Töne wieder, mit denen man aus dem Schlaf gerissen werden könnte. Für den Preis ein absolutes Muss!! Inhomogene Zusammenstellung, nicht babygerecht 1 von 5 Punkten... sanfte Klassik ist was anderes. Natürlich hätte ich vorher die Playlist kritisch ansehen sollen, aber hab's versäumt. Die ausgewählten Stücke und Sätze passen weder zusammen (sodass man die CD kaum am Stück durchhören kann, zu schroff sind die Übergänge), noch sind sie alle "sanft" und babygerecht. Dvoraks Symphonie aus der neuen Welt, so schön sie ist, ist für ein Baby, und dann noch mit der Intention "Beruhigung", schlicht ungeeignet, ebensowenig wie Brahms' Dritte. Die starken Crescendi, die massiven Blechbläser, überhaupt die doch recht komplex-schwere Harmonienfolge: unser Baby hat sich dabei jedenfalls nicht ruhig dem Hörgenuss hingegeben, im Gegenteil, es wirkte gestresst. Ebensowenig geeignet ist meines Erachtens Mussorgski, hätte ich für ein Baby nie ausgewählt. Gut, der Preis ist wirklich günstig, aber für eine so disharmonische Playlist dennoch verschwendet. Es gibt doch so viele wirklich wunderschöne, babyohren-gerechte und RUHIGE Stücke, wie z.B. den 2. Satz von Mozarts wunderschönem Klarinettenkonzert, überhaupt zahllose ruhige und wirklich "klassische" Sinfonie-Sätze, meditative Barocksätze, langsame und unkomplizierte romantische Sätze und Musikstücke, Ouvertüren ...! Schön. Aber nicht zu 100% ganz ruhige Musik. 4 von 5 PunktenSchöne, ruhige Musik. Schöne Auswahl der Stücke. Jedoch manchmal für unseren Geschmack etwas zu kraftvoll, um ein Baby damit zu beruhigen. |
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Die Symphonien, OrchesterliederAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 21,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
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Disk 5
Disk 6
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Disk 8
Disk 9
Disk 10
Disk 11
Eine Kundenrezension:Solider Mahler zum Superpreis 5 von 5 PunktenFür den Mahler-Zyklus von Sinopoli habe ich mich schon lange Zeit interessiert. Nachdem ich jedoch bereits viel Geld für die Aufanhem von Bernstein, Solti und Abbado ausgegeben hatte, wollte ich schlichtweg nicht nochmals einen Zyklus zum Vollpreis kaufen. Entsprechend groß war meine Freude darüber, dass die Serie eloquence den gesamten Zyklus nun zu so einem großartigen Preis herausgebracht hat. Da kann man es auch verschmerzen, dass die einzelnen Discs nur in Papierhüllen verstaut sind, das Beiheft sich auf die Auflistung der Titel beschränkt und die Sinfonien teilweise recht eigenwillig auf die 12 Cds verteilt wurden. Bei nicht einaml 2 Euro pro CD kann man allerdings nicht meckern. Zum Inhalt: Die Aufnahmen überzeugen durch einen sehr ausgewogenen, transparenten Digitalklang, was besonders die achte Sinfonie zu einem erfreulichen Hörerlebnis macht. Sinopoli wählt stellenweise recht eigenwillige Tempi, was zu ziemlich ausufernden Längen der einzelnen Sätze führt (das Adagio der Zehnten erreicht ganze 32?45 min !), lediglich die Sinfonien 1, 4, und 5 bleiben unter 80 min. Dennoch sind alle Sinfonien unter Sinopolis Stabführung ohne Probleme durchhörbar, man merkt, dass hier mit Herz und Verstand dirigiert wird. So findet man an keiner Stelle ein künstliches Zerdehnen oder Verschleppen der Musik. Die ausladenden Tempi ergeben sich aus der Interpretation und fallen keineswegs negativ ins Gewicht. Noch deutlicher kommt dies in einer späteren Aufnahme der Neunten mit der Staatskapelle Dresden zum Ausdruck, in der man trotz extrem breiter Tempi keine Langatmigkeit erkennt. Einsteiger sollten jedoch eher zu Abbados frühen Aufnahmen mit dem Chicago Symphony Orchestra greifen. Ansonsten möchte ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. |
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Jonas Kaufmann: Sehnsucht von Jonas Kaufmann, Claudio Abbado, Mahler Chamber OrchestraAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 8,98, Angebote ab EUR 7,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Sehens- und hörenswert! 5 von 5 Punktenwunderbare kräftige und dann wieder sanfte Stimme, attraktiver Künstler - einfach schön. Von Beethoven bis Mozart, von Wagner bis Schubert - ein MUSS für Liebhaber schöner Musik! Von großartig bis voll daneben alles drin 3 von 5 PunktenDass Jonas Kaufmann eine erstklassige Stimme hat, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Aber er kann mit seiner ziemlich brustlastigen, kernigen Stimme nicht alles singen. Es gibt in der Welt und auch auf dieser CD sehr unterschiedliche Musik, der Kaufmann nicht immer gerecht wird und nicht gerecht werden kann. Die Auszüge aus Lohengrin und Parsifal gehören zu den gelungenen Stücken; hier kann Kaufmann seine Emphase ausspielen und die leiseren Passagen (Lohengrin) erfordern nicht mehr Lyrik als er bieten kann (trotzdem sei angemerkt: neulich im Nationaltheater in München war die Gralserzählung, live ist manchmal eben doch besser, am Beginn noch inniger.) Hingegen passt sich Kaufmanns Organ den Erfordernissen der "Winterstürme" nicht an -- und bei Mozart wird es ziemlich schlimm: welche Prinzessin sollte einem so unromantischen, uncharmanten Tamino verfallen? Die beiden Arien aus Schubert-Opern hingegen sind immerhin interessante Fundstücke. Musik 5 von 5 PunktenSehnsucht-Deluxe Version Da ich zur Zeit ein ausgesprochener Jonas Kaufmann Fan bin, mußte es diese Aufnahme auch sein. Eine tolle CD mit Claudio Abbado! Aus dieser Zusammenarbeit kam ein super Ergebnis. Intelligent und hingebungsvoll 5 von 5 PunktenEine Freude, diese CD zu hören, die dem Hörer auch die Möglichkeit schafft, neben bekannten Arien von Wagner, Mozart, Beethoven und Weber unbekannte Schubert-Arien kennen zu lernen. Welche Wohltat, dass sich hier ein Sänger nicht von einem "schönen" Ton zum nächsten stemmt, sondern dem Hörer durch Gefühl und Intelligenz - und hervorragend begleitet von Claudio Abbado - die Seele der Rolle nahekommen lässt. Dass Jonas Kaufmann dafür auch keinerlei Konzessionen macht, dafür sei im Dank! Ich freue mich auf mehr! Der Sänger ist Spitzenklasse in der Interpretation 5 von 5 PunktenJonas Kaufmann ist nicht zu Unrecht einer der Shooting-Stars uner den Tenören.Welcher Fachkollege ist im italienischen, französischen und wie hier zu hören im deutschen Fach absolut Spitzenklasse wie er? Die CD hat uns voll begeistert. |
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