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Mozart - La clemenza di Tito / Bartoli, Heilmann, Jones, Montague, Cachemaille, Bonney, AAM, Hogwood von Cecilia Bartoli, Barbara Bonney, Della Jones, Uwe Heilmann, Diana Montague, Gilles Cachemaille, Chorus of the Academy of Ancient Music, The Academy of Ancient Music, Wolfgang Amadeus Mozart, Christopher HogwoodAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 14,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1995 |
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Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDies ist eine Opera Seria von genau derselben Art, wie sie Händel fünfzig Jahre vorher und viele andere Komponisten in dem Jahrhundert zuvor komponiert hatten. Dieser Stil war bereits überlebt, als Mozart mit ihrer Komposition begann (es handelte sich um einen Auftrag vom Königshof, den er nicht zurückweisen konnte),und die er erst wenige Monate vor seinem Tod fertigstellen sollte. Die Handlung ist etwas weit hergeholt: Vitellia, verärgert über den Plan Titus' (des Römischen Kaisers), eine andere Frau zu heiraten, überredet Sesto (der hoffnungslos in sie verliebt ist), Titus zu ermorden. Während die Ereignisse langsam voranschreiten (Sesto ist von dem Plan nicht sehr begeistert, weil Titus so ein lieber Kerl ist), überlegt es sich Titus anders und beschließt, Vitella zu heiraten, die sich nun vergebens bemüht, den Mordplan rückgängig zu machen. Titus wird erdolcht, er überlebt jedoch und vergibt den Missetätern. Dazu kommen dann noch einige Nebenhandlungen. Diese seltsame Geschichte inspirierte Mozart zu einer seiner größten Kompositionen -- Musik, die der angeschlagenen Kunstform der Opera Seria neues Leben einhauchen sollte. Christopher Hogwood hat mit seinem Orchester, das auf zeitgenössischen Instrumenten spielt, eine ausgezeichnete Truppe von Spezialisten versammelt, die dieser oft unterschätzten Oper musikalisch und stilistisch voll gerecht wird. --Joe McLellan Eine Kundenrezension:sehr schöne aufnahme 5 von 5 Punktenals bartoli-fan habe ich natürlich zu dieser aufnahme gegriffen und ich hatte bisher nicht das bedürfnis, mir eine alternative zuzulegen, denn auf der vorliegenden einspielung stimmt wirklich alles. klar, cecilia bartoli bietet eine ordentliche leistung mit allem, was dazu gehört und was man als opern-kenner von ihr erwartet. in der hosenrolle des sesto, der ihrem ursprünglichen stimmtypus absolut entspricht, kann sie zeigen, was ihren unvergleichlichen mezzo ausmacht, und das sind nicht nur gestochen scharfe koloraturen und der wechsel von feiner lyrik zu großem pathos. die überraschung dieser aufnahme ist jedoch della jones in der rolle der vitellia. ich kannte della jones bisher nur in mezzo-rollen. die vitellia ist vom typ her ein dramatischer sopran, der eine zweieinhalb oktaven stimme voraus setzt. und frau jones meistert alle tücken dieser schwierigen partie mit bravour. über eine profunde tiefe in der großen arie "non piu di fiori" verfügt sie ebenso wie über das d in alto im terzett am ende des ersten aktes. zwar sind ihre höhen etwas scharf (jedoch nicht ohne reiz), aber das passt absolut zu der von rache und intrigen angetriebenen vitellia. man nimmt ihr die hasserfüllte und sich dennoch nach liebe sehnende frau absolut ab. sie dominiert definitiv den rest des ensembles, allen voran sesto. Der titus ist bei uwe heilmann in guten händen. uwe heilmann hat einen schönen tenor mit einer guten höhe, aber die rolle des tito ist halt an sich ziemlich langweilig, weshalb eine differenzierte ausgestaltung schwierig ist. nichtsdestotrotz macht heilmann seine sache wirklich gut. ein weiterer pluspunkt und kaufgrund dieser aufnahme ist barbara bonney in der rolle der servilia. ihr lyrischer sopran hat noch seine jugendliche frische, sie ist das liebe mädchen, das sie mit ihrer stimmlichen reinheit wunderbar verkörpert. abgerundet wird das ensemble durch diana montague und gilles cachemaille, die mit ihren nebenrollen zwar absolut überbesetzt sind, aber was solls, solange sie eine solide leistung hinlegen. the academy of ancient music spielt unter der engagierten stabführung von christopher hogwood auf originalinstrumenten mehr als ordentlich. insgesamt eine wirklich schöne aufnahme, die ich mir immer wieder gern anhöre und auch schön oft weiterempfohlen habe. eine alternativ aufnahme kommt wahrscheinlich erst dann ins regal, wenn cecilia bartoli die vitellia singt. das zeug dazu hätte sie ja mittlerweile. |
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Geistliche Arien - Great Sacred Arias von Uwe Heilmann, Gewandhausorchester Leipzig, Peter SchreierAudio CD von DeccaPreis bei Amazon: EUR 33,99, Angebote ab EUR 14,79 Erscheinungsdatum: Januar 1995 |
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Haydn - L'anima del filosofo, ossia Orfeo ed Euridice / Bartoli · Heilmann · D'Arcangelo · AAM · Hogwood von Cecilia Bartoli, Uwe Heilmann, Ildebrando d'Arcangelo, Roberto Scaltriti, James Oxley, Andrea Silvestrelli, Jose Fardilha, Angela Kazimierczuk, Chorus of the Academy of Ancient Music, The Academy of Ancient Music, Joseph Haydn, Christopher HogwoodAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 13,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1997 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungORFEO ED EURIDICEGA Eine Kundenrezension:Haydnscher Hochgenuß in Idealbestzung 5 von 5 PunktenEigentlich wollte ich diese Aufnahme ja boykottieren: Die Idee, beide weiblichen Hauptrollen von Cecilia Bartoli singen zu lassen, erachte ich als gleichermaßen unseriös wie ärgerlich (ist der gleiche verkaufszahlenorientierte Decca-Manager dafür verantwortlich, der auch Andrea Bocelli in Zubin Mehtas "La Boheme" hineinpflanzte?). Aufgrund eines Sonderangebots habe ich dann doch zugegriffen - und bereue dies nicht im Geringsten: "Orfeo ed Euridice" ist eine der schönsten Haydn-Aufnahmen, die ich kenne. Zunächst das Stück: kurzweilig, voller anmutiger Melodien, dabei gefühlsintensiv und durchaus dramatisch, (nach Gluckschem Vorbild?) in farbigem, flüssigem Wechsel zwischen (eher kurz gehaltenen) Soloarien, ausdrucksstarken Accompagnato-Rezitativen und Ariosi, Ensembles und Chören, mit einer Besetzunng, in der sich die drei Protagonisten Bartoli, Heilmann und Hogwood jeweils von ihrer besten Seite zeigen. Ich mag CECILIA BARTOLI wirklich, aber in ihren sonstigen Aufnahmen scheint sie mir nicht immer idealbesetzt: manchmal (z.B. in gewissen Rossini-Arien) kann sie der geforderten Dramatik nur durch stimmliches Andicken Herr werden, in anderen Rollen hingegen (z.B. in Händels Rinaldo) wirkt sie mit ihrem spezifischen Timbre nicht mädchenhaft, nicht natürlich genug. Als Euridice vermag sie hingegen alle ihre Trümpfe ausspielen: hingebungsvolle Empfindsamkeit, eine Piano- und Pianissimo-Kultur, die den Atem anhalten läßt, an anderer Stelle wohldosierte und exemplarisch geläufige Koloraturen, die nie in die Oberflächlichkeit abrutschen: ein wahrer Hörgenuß. Schade, daß die (ohne Not selbst geschaffene) Notwendigkeit, bei der Rollengestaltung des Genio den Stimmklang zu modulieren, um beide Protagonisten von einander abzusetzen, die gewisse Künstlichkeit ihrer stark kontrollierten Stimmführung noch besonders hervorhebt... Von UWE HEILMANN hatte ich mir eigentlich nicht viel versprochen: für seine Herrscher- und Heldenportraits in Mozarts frühen Opera seriae konnte ich mich bislang nicht sonderlich erwärmen. Erst hier, als schwärmerisch-sanfter Orpheus, wird im besonderen Maße deutlich, was für einen geschmeidigen, schlank geführten lyrischen Tenor er in einem ihm angemessenen Umfeld entfalten kann. Die Basis für das Aufblühen des schmerzensreichen Liebespaares bilden CHRISTOPHER HOGWOOD und seine Academy auf nicht zu übertreffende Weise: Während mir in Hogwoods Händel-, Mozart- oder Beethoveninterpretationen immer wieder das notwendige Quantum an Risikofreude, Aggressivität oder Größe fehlte, trifft er hier den Haydnschen Ton auf berührende und stets überzeugende Weise; der transparente, seidenweiche, duftige Klang des Orchesters umgibt die Protagonisten wie sanftes Scheinwerferlicht; - in keinem Moment würde ich hier gegen kantigere, forschere Ansätze eines Harnoncourt, Gardiner oder Jacobs tauschen wollen: Dies ist Musik, die glücklich macht! |
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Messe 3 in F-Moll/+ von Rilling, Gächinger Kant.St., Helmuth Rilling, RsosAudio CD von HänsslerPreis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 7,89 Erscheinungsdatum: Januar 1997 |
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Die Sieben Letzten Worte / Requiem B-Dur von Rilling, Bach Colleg.Stuttgart, Coburn, Danz, BcsAudio CD von HänsslerPreis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 12,68 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1997 |
Eine Kundenrezension:Tief beeindruckende Kostbarkeit 5 von 5 PunktenDie letzten Worte des dahinscheidenden Christus, Der bereits im Herannahen des Kreuzes bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen war, zeigen uns Sein Martyrium tiefsten Schmerzes und finsterster Gottverlassenheit, aus welchem Er empor ragte zu dem erlösenden Jubel: "Es ist vollbracht!" Haydns Komposition lässt der Selbstreferenz keinen Raum. Sie ist definitiv der Punkt, an dem jede Debatte um Aufführungspraxis, Originalklang und interpretatorische Form von sich aus verstummt. Einem Dirigenten, der sich an dieses hohe Werk begibt, ist bewusst, welches Gewicht auf ihm liegt. Helmuth Rilling macht seine Sache großartig, und es lässt sich wohl kaum ein Ensemble denken, das für diese anspruchsvolle Aufgabe besser in Betracht käme als das Bach-Collegium gemeinsam mit der Gächinger Kantorei Stuttgart. Wer eine erfüllte Aufnahme sucht, kommt an dieser wunderbaren Einspielung nicht vorbei |
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Masses/Messen (Compl von Chamber Choir of Europe, N. Matt, N MattAudio CD von BrilliantPreis bei Amazon: EUR 23,86, Angebote ab EUR 19,88 Erscheinungsdatum: April 2003 |
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Sakralmusik KV 276 und 337 von Nikolaus Harnoncourt, CmwAudio CD von Teldec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 9,84 Erscheinungsdatum: März 1993 |
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Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) (ital.) von Cuberli, Rk, Bp, BarenboimAudio CD von EratoPreis bei Amazon: EUR 34,97, Angebote ab EUR 29,97 Erscheinungsdatum: Januar 1992 |
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Die Zauberflöte (Gesamtaufnahme) von Uwe Heilmann, Ruth Ziesak, Andreas SchmidtAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 18,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1991 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWenn man nur eine Version der Zauberflöte besitzen möchte, ist diese hier genau die Richtige. Georg Soltis Gemütszustand bei dieser Aufnahme ist eher gelassen, die Besetzung ist exzellent, wenn auch nicht besonders berühmt, und für so eine Orchester und Chor würde jeder Dirigent alles geben. Die Sänger sind nicht besonders berühmt (es scheint, als ob London Solti zum Star dieser Produktion gewählt hat), doch die fehlenden Starallüren und die nicht übermäßige Beachtung des Dirigenten haben viel zu dieser guten Produktion beigetragen. Sumi Jo, hier in einer spektakulären und dramatischen Darbietung der zwei "Königin der Nacht"-Arien, verlangt besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie Uwe Heilmann (Tamino) und Michael Kraus (Papageno). --Joe McLellan 4 Kundenrezensionen:Insgesamt die Beste! 5 von 5 PunktenIch schließe mich gerne meinen Vorrezensenten an, jedoch kommt mir bislang hier jemand zu kurz, das ist der Tamino gesungen von Uwe Heilmann. Eigentlich der Tamino der 90er Jahre, der dann aus persönlichen Gründen die Bühne verlassen hat. Er braucht als Tamino den Vergleich mit Fritz Wunderlich nicht wirklich zu scheuen. Klarheit und Deklamation sind von höchstem Niveau. Leider, wie Wunderlich zu früh "abgetreten". Der Vorteil zu der Aufnahme mit Böhm/Wunderlich ist die Ausgeglichenheit des Gesangsensembles. Brillant 5 von 5 PunktenIch möchte mich gerne meiner Vor Rezensentin anschließen, diese Aufnahme der Zauberflöte ist besonders gelungen! Und ich höre sie immer wieder gerne. Es gibt nicht mehr viel zu sagen, aber Sumi Jos Arien sind wirklich einzigartig! Darf in keiner Sammlung fehlen, finde ich. Nicht zu überbietende Version der "Zauberflöte"! 5 von 5 PunktenÜber die musikalische Qualität muss man wohl keine großen Worte verlieren - es handelt sich hier schließlich um eine Mozart-Oper. Und was die Einspielung angeht: Große Namen tauchen hier eher weniger auf. Kurt Moll kennt man und Andreas Schmidt sicherlich ebenso. Die anderen hingegen dürften eher nicht so bekannt sein - dies jedoch bedeutet keineswegs, dass wir es hier mit geringerer Qualität zu tun hätten, ganz im Gegenteil. Sumi Jo brilliert als Königin der Nacht, Michael Kraus als Papageno (besonders auch in den gesprochenen Passagen, ich musster des öfteren herzhaft lachen) und meiner Meinung nach vor allem Ruth Ziesak als Pamina. Wie sie die Arie "Ach, ich fühl's, es ist verschwunden", vorträgt, sucht seinesgleichen. Eine solche Intensität, eine solche Leidenschaft, und besonders: ein solches Piano, gerade in den hohen Bereichen - besser geht es nicht. Das ist so beängstigend gut, dass ich den Tränen nahe war. Insgesamt auf jeden Fall: Eine ganz hervorragende Aufnahme, bei der alles passt: der Gesang ist super, die Dialoge sind exzellent ausgearbeitet und gesprochen, alles ist immer im richtigen Tempo gespielt (nicht zu langsam, nicht zu schnell) und das Orchester (wie allerdings könnte es bei den berühmten Wiener Philharmonikern anders sein?) ist erste Sahne unter einem natürlich weltbekannten Dirigenten Georg Solti. Wenn ich mir "Die Zauberflöte" anhöre, dann meistens diese Version! Obwohl es berühmtere Aufnahmen gibt... 5 von 5 Punktenist diese eine der schönsten für mich. Gerade weil keine der großen Namen auftreten, sondern schöne und ausdrucksstarke (mehr oder weniger bekannte)Stimmen. Sehr eindrucksvoll: Michael Kraus als Papageno, Sumi Jo mit ihren berühmten Arien als Königin der Nacht und natürlich auch die drei Damen. Sollte man als Zauberflöten-Fan auf jeden Fall in der Sammlung haben, u.a. weil die Kassette auch das vollständige Libretto enthält. |
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Adoramus von VariousAudio CD von Rca Red SeAngebote ab EUR 3,82 Erscheinungsdatum: November 2001 |
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