|
| |
|
Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 / Klaviersonate Nr. 28 von Helene Grimaud, V. Jurowski, SdAudio CD von Deutsche Grammophon (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionSie ist der dritte Künstler der Deutschen Grammophon, der es in diesem Jahr mit Beethoven aufnimmt. Nachdem bereits Mikhail Pletnev und Lang Lang CDs mit Klavierkonzerten von Ludwig van Beethoven einspielten, bringt nun Hélène Grimaud ihre Version von Beethovens 5. Klavierkonzert auf den Markt. Doch auch der Philosophin am Klavier, wie Grimaud ob ihrer hohen Intelligenz und Bildung genannt wird, gelingt es kaum, dieses majestätische Klaviermonument, das so oft gespielt wurde, musikalisch in metaphysische Sphären zu rücken. Das Klavierkonzert ist wie ein Biest, vor dem man unglaublich Respekt hat, sagt sie und sie ahnt, dass es das auch immer bleiben wird. Doch sie wäre nicht Helene Grimaud, wenn sie sich nicht mutig dem Biest stellen würde. Was nichts anderes heißt: sie fechtet den dramatischen Kampf aus zwischen Geist (Solist) und Materie (Orchester) - oder wenn man so will - zwischen Herr und Knecht im Sinne des Philosophen Georg Friedrich Hegel, der schließlich im gleichen Jahr wie Beethoven geboren wurde. Doch ein philosophisches Ereignis resultiert aus Grimauds musikalischem Ringen nicht - trotz entfesselter Momente und sehr inspirierender Passagen. Teresa Pieschacón Raphael ProduktbeschreibungKLAVIERKONZERT 5/KLAVIERSONATE 5 Kundenrezensionen:interessante aufnahme 4 von 5 PunktenIch glaube, man sollte zwischen einer recht heftigen Vermarktung des Namens Grimaud und dem Klavierspiel und der Person Helen Grimauds unterscheiden, daher möchte ich mich weder den Meinungen anschließen, die automatisch jede neue Aufnahme dieser Pianistin sofort als genial sehen wollen, noch denen, die sich manchmal geradezu auf sie einschießen. Das Klavierkonzert in Es habe ich das erste mal als Jugendlicher kennengelernt und immer wieder - mit langen Pausen dazwischen - hörender-weise wieder zu mir geholt, es kann mich mich noch immer fesseln. So vermag ich auch in dieser Aufnahme viel schönes, intessantes und auch unorthodoxes zu erleben, gerade der kadenzartige Beginn des 1. Satzes mit den Kaskaden des Soloklavieres wird von der Pianistin ungewohnt skandiert, es gibt für mich in den beiden schnellen Sätzen gut verteilt viel Kraftvolles neben genauso intensivem Zartem, ich finde - im Gegensatz zu manchen vorangegangenen Kritiken - nicht, dass Helen Grimaud auf dieser Aufnahme vorwiegend grob oder jedenfalls undifferenziert spielte, z.B. der Beginn des Finales ist im Klavierpart von Beethoven mit ff (fortissimo) bezeichnet, zusätzlich noch im nächsten Takt mit Sforzato auf der Synkope (=Betonung auf dem schwachen Takteil), eine Lieblings-sache dieses Komponisten, das bringt sie dann tatsächlich so, das ist bei Aufführungen und Aufnahmen nicht immer zu hören (vielleicht weil nicht ganz bequem zu spielen), das folgende piano kommt bei ihr (und etlichen anderen Pianisten) nicht ganz so gut heraus. Den langsamen, zweiten Satz finde ich wunderschön ausmusiziert, weder zu langsam, noch zu rasch über Details hinweg. Das Konzert nach dem vielen Hype und negativer Kritik insgesammt eine angenehme Überaschung. Der Aufnahmeort für dieses war die Lukaskirche in Dresden, und dieser halligen Sache begegnete man offensichtlich mit einer Mikrophonierung, die teilweise, so mein Höreindruck, sehr nahe an die Instrumente ging - es ist interessant, so meine Erfahrung als Musiker, wie aus ein und demselben Musikstück und Pianisten bei unterschiedlichem Aufnahmeabstand (und unterschiedlichen Mikrophonen) was ziemlich anderes werden kann. Noch angenehmer war ich dann von der Musik des zweiten Werks auf dieser CD angetan, die Realisierung dieser Sonate finde ich sehr vital, überzeugend und in vielen Details interessant, auch in unmittelbaren Hörvergleich mit der zuletzt editierten Aufnahme (Masters choice) des von mir sehr geschätzten Alfred Brendel behielt sie meine Bewunderung. Daran ändert für mich auch nicht so viel, dass die Pianistin sich stellenweise ganz offensichtlich nicht den Vortragszeichen des (Ur-)Textes verbunden fühlt. Warum sie - bei aller sonst von ihr überzeugend vorgebrachten Schätzung für den Komponisten - sich nicht für einen Notentext entscheidet, der es zumindest anstrebt, den Intentionen der Niederschrift Beethovens nahe zu kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Das ändert aber nichts daran, dass ich immer wieder schönes und faszinierendes in Aufnahmen und beim Live-Spiel dieser Musikerin und Pianistin erleben kann. Nicht mehr als bieder 3 von 5 PunktenDieses fünfte Beethoven-Konzert sei wie ein wildes Tier, vor dem man unglaublich Respekt hat", hat Hélène Grimaud gesagt. Nur: Spielen scheint sie es dann doch eher wie ein weit zahmeres Wesen zu wollen. Die Pianistin, die gerne mit der Aura des Besonderen umgeben wird von den Medien, ist eine nicht mehr als solide Beethoven-Interpretion. Man muss das "Emperor"-Konzert ja nicht unbedingt wie ein Schlachtengemälde klingen lassen, doch etwas weniger harmlos, etwas weniger bieder dürfte es dann schon sein. Sogar den genialen Übergang vom zweiten zum dritten Satz verschenkt sie, immerhin die spannendste Minute, die die Gattung Klavierkonzert zu bieten hat. Bei Hélène Grimaud klingt das Sich-Hineintasten in den Finalsatz viel zu brav, zu berechenbar. Besser gelingt ihr dann die Solosonate op.101: Das Alla Marcia hat Feuer und Brisanz, im Finale bekennt sie Farbe. Da wird die glatte Katze dann wirklich zum Tier... Unglaublich ! 5 von 5 PunktenEin Feuerwerk, das ist es, was Hélène Grimaud in dieser Einspielung entzündet. Ich weiß nicht, was manch anderer an diesem Konzert auszusetzen hat. Es ist rundum perfekt. Ich habe mir die CD vor einer Woche gekauft und seitdem läuft bei mir der dritte Satz auf Dauerschleife. Ich glaube nicht, dass sich ein Orchester und eine Pianisten besser ergänzen können. Der Wechsel zwischen gefühlvollem und hartem Anschlag an völlig unerwarteten Stellen verschlägt einem den Atem. Ich habe mir mehrere Einspielung zu Beethovens 5. Klavierkonzert angehört und das besondere an dieser ist, dass Hélène Grimaud nicht versucht das Konzert, wie gewöhnlich, heroisch zu interpretieren. Das ist es auch nicht. Aber gewaltig. Genau wie ihr Spiel! Keine schöne aber eine interessante Aufnahme 3 von 5 PunktenDas KK Nr. 5 wird von HG eigenwillig aber in sich schlüssig interpretiert. Da muss man auch einmal härtere Klangfarben aushalten, dafür gibt es dann auch echte pp-Erlebnisse. Ärgerlich ist aber die Qualität der Aufnahmetechnik: es wimmelt nur so von Nebeneräuschen und wenn bei der Flöte die Luftgeräusche den Klang negativ beeinflussen, dann wurde hier etwas falsch gemacht. An der Qualität der Musiker dürfte es nicht liegen. Ansonsten: Marketing bis zur Schmerzgrenze. Großartig ! 5 von 5 PunktenHélène Grimaud hat das Respekt einflößende "Biest" nicht gezähmt oder bezwungen - sondern sie hat es frei gelassen, damit es seine Kraft und seine Schönheit voll entfalten kann. Eine hervorragende CD! Unbedingt empfehlenswert! |
|
|
Michelangelo-Suite u.a. von Jurowski, KrsoAudio CD von Capriccio (DELTA MUSIC)Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 14,72 Erscheinungsdatum: Dezember 2000 |
Tracks:
|
|
|
Sinfonie 5/Ode von V. Jurowski, SrussAudio CD von Pentatone (CODAEX)Preis bei Amazon: EUR 22,99, Angebote ab EUR 13,95 Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
Tracks:
|
|
|
Saxophone Concertos von J. Ernst, V. Jurowski, RsobAudio CD von Arte Nova (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 4,09 Erscheinungsdatum: Sept. 1999 |
Tracks:
|
|
|
Orchestral Music V. 2 von Jurowski/Radio-PhilharmionieAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 8,57 Erscheinungsdatum: August 2002 |
Tracks:
|
|
...

