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Bellini: La Sonnambula von Bartoli, Florez, de Marchi, Orchestra la ScintillaAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 25,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
4 Kundenrezensionen:Überzeugende Pioniertat 4 von 5 PunktenNach der überaus gelungenen Einspielung von Donizettis "Imelda de Lambertazzi" auf Originalinstrumenten bei Opera rara ist die Szene der historisch orientierten Aufführungspraxis nun bei Bellini angekommen. Endlich- möchte man sagen. Denn im Vergleich zu den zahllosen Einspielungen auf modernem Instrumentarium, das meist nur eine mehr oder minder belanglose Leierkastenbegleitung der Sänger liefert, spielt hier das Orchester die Rolle eines veritablen Protagonisten. Es schillert, funkelt, kommentiert und konzertiert nahezu gleichberechtigt mit den Sängern. Eine längst überfällige Rehabilitierung des instrumentalen Effekts im Belcanto also. Florez und D`Arcangelo in den männlichen Hauptrollen singen wunderbar, jede Kritik wäre hier geschmäcklerisch, besonders wenn man weiß, dass diese Herren auch eine überragende Bühnenpräsenz haben. (Beide habe ich 2005 live in derselben Oper in Wien erlebt) Mit Cecilia Bartoli freilich ist es nicht so einfach. Entweder mag man ihren mit zahllosen Manierismen überladenen Gesangsstil- oder eben nicht. Rein technisch singt sie hervorragend, nur bleiben berechtigte Zweifel, ob sie diese Rolle auf einer realen modernen Opernbühne ebenso souverän bewältigen würde oder ob es sich nicht vielmehr um eine Schallplattenrolle handelt, was prinzipiell ja nicht verwerflich ist. Insgesamt jedoch ist ein Mezzosopran in der Titelrolle sehr überzeugend, da dadurch die kleine aber heikle und wichtige Sopranrolle der Lisa (hervorragend von G. Bertagnolli gesungen) merklich aufgewertet wird. Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die nur nachdrücklich zum Kauf empfohlen werden kann. Schlafwandlerisch schön! 5 von 5 PunktenZeichen und Wunder, in der Tat! Diese Aufnahme von Bellinis romantischem Meisterwerk kann für sich selbst beanspruchen, nichts weniger als das zu sein: Ein Meisterwerk. Das Label Decca wagte eine der mittlerweile, abgesehen vom Barockfach, selten gewordenen Gesamt-Opern-Einspielungen und erzielte ein in vielerlei Hinsicht herausragendes Resultat. Kritische Edition von 2004, Originalklang durch historisch exakte Stimmung und epochengetreue Instrumente, kluges Dirigat, exzellente Aufnahmetechnik und - vor allem - eine unübertreffliche Sängerbesetzung - soweit zu den Zutaten. Im Detail sieht das dann so aus: Von der ersten kleinen Arie der Lisa über die herrlichen Duette des ersten Aktes bis hin zu den großen, virtuosen Arien von Tenor und Mezzo stehen nicht nur Schöngesang, sondern in der Tat historische Gesangspraxis im Vordergrund; Kadenzen werden virtuos ausgeziert, Koloraturen zelebriert, Spitzentöne in den Aufbau der Stücke integriert (und dies reichlich), aber nicht im Zirkusstil und überlang ausgehalten am Ende von Cabaletta oder Stretta geschmettert. Die klangliche Farbgebung des Originalklang-Orchesters gibt dieser Zelebration exquisiten Gesangs den würdigen Rahmen. Alessandro de Marchi leitet das Orchestra La Scintilla mit Inspiration im Stile eines gediegenen Kapellmeisters und beweist immer wieder viel Gefühl für die zarten Momente der Partitur. Der Chor der Züricher Oper agiert mit hörbarer Freude und angenehmer Wortdeutlichkeit. Aber es sind natürlich die Solisten, die, ganz im Sinne des für Sängerpersönlichkeiten "maß"komponierenden Bellini, das Um und Auf dieser Einspielung bilden. Die Rolle der Lisa ist mit Gemma Bertagnolli gut besetzt; die Sängerin kann in ihren beiden kleineren Arien durchwegs überzeugen. Als Graf Rodolfo ist Ildebrando d'Arcangelo wahrlich eine Luxus-Besetzung; eine der zur Zeit weltschönsten Baßstimmen auf der Höhe gestalterischer und expressiver Mittel, einfach ein Genuß! Juan Diego Flórez ist, das hat nicht zuletzt sein Rubini-Album bewiesen, erste Wahl für die Rollen des berühmtesten Bellini-Tenors. Seine Stimme präsentiert sich von einzigartiger Färbung, treffsicher in den Acuti, schmelzend in den lyrischen Passagen, immer sul fiato im Sinne eines veritablen Instrumentes geführt. Flórez' Interpretation mit ihren vielen kleinen unerwarteten, aber unglaublich musikalischen dekorativen Details ist unübertrefflich und wird, dank dieser Aufnahme, wohl noch lange unübertroffen bleiben; seine Duette mit der Mezzo-Amina der Bartoli sind enorm berührende und zugleich elegante Meisterstücke italienischen romantischen Operngesanges. Zu guter Letzt die Bartoli: Mit ihrem "Maria"-Album hat die Sängerin viele überrascht. Die Tatsache, dass Bellinis erste Amina mit Giuditta Pasta von einer Mezzosopranistin gesungen wurde, wird jedoch erst nach Vorliegen dieser "Sonnambula" auch in ihrer musikalischen Dimension zur Gänze begreifbar. Die Rolle lebt in ihrem tonalen Gesamtspektrum von einem Reichtum an Zwischentönen, die von einem klassischen Sopran meist durch virtuose Koloraturen und ein Spitzentonfeuerwerk übertönt werden. Aber in den lyrischen und den Duettpassagen zeigt sich nicht nur, dass die Mezzo-Stimme wesentlich mehr Ausdrucksmöglichkeiten zur Differenzierung des Charakters der "Schlafwandlerin" bietet, sondern auch, dass Bellini all diese Mittel mit größter Kunstfertigkeit in seiner Partitur umgesetzt hat. Der individuelle Stil der Bartoli, der vor allem durch übermäßiges, fast hektisches Aspirieren in der Vergangenheit zugegebenermaßen oft störend wirkte, hat sich, das muß nach Anhören dieser Aufnahme eindeutig festgestellt werden, im Sinne der Rolle auf ein Minimum reduziert. Stimmfärbung und -führung sind ausgezeichnet, und gelegentliche Rückfälle in zu heftige Atemzüge bei den Cabalette der großen Arien werden durch eine stupende Geläufigkeit in den Koloraturpassagen gefällig überdeckt. Die Sängerin weiß also sowohl durch lyrisches Gestalten als auch durch technische Meisterschaft zu berühren und zu überzeugen. Alles in allem eine eindeutige Fünf-Sterne-Produktion, der man getrost noch einen sechsten (für den Gesamteindruck) hätte hinzufügen können. Diese Aufnahme gibt Hoffnung auf das Entstehen weiterer Bellini-Aufnahmen, schließlich wurden auch die "Puritani" für das Gespann Pasta-Rubini komponiert - und eine bessere Kombination als Flórez-Bartoli gibt es einfach nicht, um dieses Traumpaar der Vergangenheit akustisch wieder zum Leben zu erwecken! Eine fast perfekte Aufnahme 4 von 5 PunktenDass ich dieser Aufnahme nur vier Sterne zugestehe, liegt einzig daran, dass ich Cecilia Bartolis Darbietung vielzu maniriert finde. Ansonsten ist das endlich wieder einmal eine Plattenaufnahme, bei der die Produzenten sich, was die Zustammenstellung des Ensembles, des Dirigenten und Orchesters angeht, und vor allem bei der Aufnahme selbst, sehr viel Muehe gegeben haben. Aufnahmetechnik sowie die Ausgeglichenheit zwischen Orchesterklang und Singstimmen sind exemplarisch. Waere es nur immer so, dass Plattenproduzenten die Verkaufschancen eines CD-Albums mit absoluten Stars, hier Bartoli und Florez, durch hochqualifizierte Comprimarii optimieren wollten. Denn auch was die anderen Haupt- und Nebenrollen angeht, so findet man fast nur erstklassige Saenger. So bietet Ildebrando Darcangelo einen vorbildlichen Basso cantante, waehrend man ihn bisher eher in Bassbariton und Charakterbariton-Rollen (Leporello, Dulcamara, Figaro etc.) hoeren konnte. Florez erfuellt, was man von ihm erwartet, und die etwas "feminine" Tessitura des Elvino ist bei ihm, in der Tradition eines Schipa oder Valetti, bestens aufgehoben. Meine Einwaende gegen Cecilia Bartolis Darbietung sind darauf begruendet, dass sie fast jedem Wort uebermaessig Bedeutung beimessen will. Sie tut des guten zuviel ! Mehr Schlichtheit waere angebracht. Waehrend die lyrischen Kantilenen von Bellini-Partien von ihr sehr intim gestaltet werden, so reizt mich (im negativen Sinne) seit einigen Jahren bei ihr, dass Koloratur nur noch im Affekt gesungen wird. Ohne dass man an der Beherrschung ihrer Koloraturtechnik zweifeln muss, so kommt mir das alles doch wie ein uebertriebenes Staccato vor, um es auf den Punkt zu bringen: ich finde, Verzeihung, sie "gackert". Man hoere sich die im Legato gesungenen Koloraturgirlanden der Callas, aber auch von Liuba Orgonasova an, um zu verstehen, wie es auch anders geht. Seitdem sie zum Superstar erkoren wurde, muss ich feststellen, dass mir Bartolis Gesang viel besser in rein lyrischen Passagen als in Koloraturpassagen gefaellt. Ihr Album "An Italian Songbook" aber auch der wunderschoen gesungene Idamante in Levines/Domingos Idomeneo-Einspielung sind dafuer die besten Beispiele. Also 5 Sterne minus 1, wegen Bartoli ! unglaublich schön 5 von 5 PunktenAlso, ich hatte keine hohen Erwartungen, war skeptisch wegen Bartoli in einer Sopran-Partie. Nach dem Anhören bin ich aber restlos begeistert, es gibt nichts schöneres wie Bartoli und Florez gemeinsam auf einer Aufnahme, beide singen dermassen perfekt auf ihre Art und Weise (ja, die Bartoli kann es eben immer noch, wenn auch ihre Feinde was anderes vorgaukeln)! Kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine so schöne Sonnambula vorher schon mal gehört zu haben...fand das Stück bis jetzt eher reizlos. Dazu eine perfekte Aufnahmetechnik, endlich war mal wieder etwas Geld für eine Studioproduktion vorhanden, es geschehen Zeichen und Wunder. Kaufempfehlung!!! |
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Cecilia Bartoli: Maria (Ltd. Edit. Hardcover) von Gioacchino Rossini, Johann Nepomuk HummelAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,54 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMARIA LTD.EDIT.HARDCOVER BUCH Aus der Amazon.de-RedaktionEin großer Lastwagen mit dem Konterfei der wohl ersten Diva der Operngeschichte Maria Malibran (1808-1836) wird im November durch Deutschland ziehen, und Cecilia Bartoli auf ihrer Tournee begleiten. Seine kostbare Fracht: Ein kleines Museum mobile mit Photos und Erinnerungsstücken der großen Sängerin des 19. Jahrhunderts, die seinerzeit wie ein Popstar gefeiert wurde. Unter ihnen Frédéric Chopin und Gioacchino Rossini, der geradezu in Verzückung geriet: "Ach! Das wunderbare Geschöpf! Sie übertraf alle ihre Konkurrentinnen durch ihre wirklich überwältigende musikalische Begabung und alle Frauen, die mir begegnet sind, durch ihrer geistige Überlegenheit, ihr breitgefächertes Wissen und ein rasantes Temperament, von dem man sich nicht die geringste Vorstellung machen kann". Malibrans frühes Ende festigte den Mythos. Bei einer Jagd im Londoner Hyde Park war sie vom Pferd gestürzt und nur wenige Monate später ihren Verletzungen erlegen- mit knapp 28 Jahren. Nach ihren barock-und klassischen Exkursionen der letzten Jahre, nimmt sich Cecilia Bartoli nun das romantische Repertoire vor, mit dem Malibran seinerzeit glänzte: Schmachtarien von Vincenzo Bellini, Werke von Gioacchino Rossini und manch andere zeitgenössische Gelegenheitsarbeit , die Bartoli in Archiven und Bibliotheken fand, darunter auch eine ungewöhnliche Jodel-Arie von Johann Nepomuk Hummel. Ferner: Felix Mendelssohns aufwühlende Konzert-Arie "Infelice", ein faszinierendes hochdramatisches Stück. Rein stilistisch kehrt Bartoli damit zu den Anfängen ihrer Karriere zurück, die mit Belcanto-Kunst begann, will diese nun aber in einer neuen Klang-Dimension präsentiert wissen, mit den Original-Instrumenten des La Scintilla Orchesters unter Adam Fischer. Eine sehr schönes Programm hat sie sich ausgedacht, zugleich sehr publikumswirksam präsentiert. Cecilia Bartoli versteht es eben immer wieder die Aufmerksamkeit zu erlangen, die sie als große Künstlerin auch verdient. Auf den heutigen schwierigen schnelllebigen Musikmarkt ist dies das wahre Kunststück. Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Ein weiteres geglücktes Experiment 5 von 5 PunktenSeit dem Salieri-Album bin ich ein Freund von Cecilia Bartolis "archäologischer" Arbeit und auch das aktuelle Album hat mich wieder fasziniert und erfreut. Wie das Salieri-Album und "Opera Proibita" ist auch dieses Werk keines, das man sich mal eben so nebenbei anhören kann. Man muss sich Zeit nehmen - und das ausführlich Booklet - um es sich richtig erschließen zu können. Wie der Engländer sagen würde: "An aquired taste - and well worth the effort." Ich bin gespannt, was als nächstes von Frau Bartaoli in Angriff genommen wird. Vokaler Wirbelwind 4 von 5 PunktenEs gurrt und gluckst, wirbelt und schmachtet - mit einem Wort: Die Bartoli ist wieder in ihrem Element. Live im Konzert ist das ein sagenhaftes Erlebnis, auf CD kann so viel vokalartistischer Mitteilungsdrang schon mal auf die Nerven gehen. Das Album ist jedenfalls nicht geeignet als atmosphärisch nette Hintergrund- und Tafelmusik, sehr wohl aber als Neubegegnung mit einer als bekannt vorausgesetzten Stilepoche, mit diesem Anspruch ist die Sängerin jedenfalls angetreten. Ob die vom exzellenten Züricher Originalinstrumente-Orchester La Scintila begleitete Cecilia Bartoli wirklich dem Gesangscharakter der Zeit zwischen Mendelssohn und Bellini im Allgemeinen (und dem Belcanto der Maria Malibran im Speziellen) stilistisch nahe kommt, ist schwer zu sagen - näher als die hochdramatische Maria Callas dürfte sie jedenfalls dran sein. Doch das alleine würde ja ohnehin noch nichts zählen. Entscheidender ist, dass Cecilia Bartoli ein echtes Überraschungspaket geschnürt und wie immer überschäumend temperamentvoll auf CD gebracht hat mit 17 überaus unterhaltsamen und entdeckenswerten Zutaten - von denen Casta Diva" die letzte, aber nicht unbedingt die gelungenste ist. Ihr Gebet an die keusche Göttin ist zwar innig flehend und viel schlichter als jenes, das die Callas inszenierte und das deswegen lange Zeit als Hörideal eingebrannt war. Doch Mendelssohns Szene und Arie Infelice" ist dann doch der geeignetere Stoff für den stimmlichen Wirbelwind, für den man die Bartoli so sehr liebt. Wenn man nicht gerade Callas-Fan ist. Vorbildlich: Das Booklet! Einfach begnadet! 5 von 5 PunktenWer singt wie Cecilia Bartoli? Welche "Casta diva" kann noch neben ihrer originalgetreuen Interpretation bestehen? Eine unvergleichliche stimmliche Bandbreite, eine Präzision in der notentechnischen Artikulation und ein emotionaler Ausdruck, der seinesgleichen sucht! Der leider vor kurzem verstorbene WAZ-Musikjournalist Michael Stenger hat dieses Album im letzten Jahr absolut zu Recht in höchsten Tönen gepriesen. Zur musikalischen Höchstleistung - zudem geht das Programm kaum abwechslungsreicher - kommt noch die liebevolle Ausstattung der Hardcoveredition mit dem tollen Booklet, die ein Geschenk für den Musikliebhaber ist. Unbedingt empfehlenswert! Eine Herausforderung an den Zuhörer 5 von 5 PunktenMit Verlaub eine Herausforderung an den Zuhörer ist diese Aufnahme allemal. So soll es sein! Frau Professor hatte bestimmt nichts anderes im Sinne. Dafür sind ja Netrebko`s und Co. zuständig. Es geht hier in diesem Album bestimmt nicht darum dem Zuhörer leichte Kost, wie cremiges Vanilleeis zu servieren. Auch dafür sind andere zuständig. Cecilia Bartoli ist eine Wissenschaftlerin, was sie auch immer betont. Sie ist kein Modepüppchen, das mehr oder weniger emotionslos, aber bestimmt technisch korrekt ihre Arien runtersingt, als gäbe es eine Hausaufgabe zu erfüllen. Sie wissen wen ich meine...aber auch von Ihr bin ich ein Fan. Mir persönlich gefällt die Aufnahme sehr gut, obwohl ich mir nicht anmassen würde das absolute Gehör zu haben. Mag sein daß Bartolis Stimme, sagen wir mal einen sehr fordert, aber so ist sie nun mal. Es geht ja gerade um das Neue nicht das Alte verstaubte. Ja die Callas war schon ne Tolle! Aber Frau Bartoli ist eine Mezzosopranistin des neuen Jahrtausends und das verkörpert sie vollkommen- gesanglich wie technisch. Ok ich oute mich als Fan, denn sie ist einfach anders als die Anderen. Sie braucht keine Nerzstola oder Leihschmuck der Marke Tifanny um hübsch auszusehen, wie Frau N. Auch mir war es vergönnt Cecilia Bartoli live zu erleben- es war das absolute Erlebnis eine solch große Persönlichkeit mit einer göttlichen Stimme auf der Bühne zu sehen und zu erleben, und sich ihrere Stimme einfach zu ergeben, bis einem die Tränen kommen. Gerne würde ich sie nochmal auf der Bühne sehen, aber die Preise für Ihre Konzerte sind inzwischen ins Astronomische gestiegen... Winzige Stimme! 2 von 5 PunktenIch habe Frau Bartoli live erlebe dürfen und war von Ihrer Stimme maßlos enttäuscht. Ihre Stimme ist für die Oper gänzlich ungeeignet, sie ist einfach zu winzig und zu schwach für die große Bühne.Auch auf dieser CD Aufnahme wird deutlich, das ihr an Volumen fehlt und dadurch wirkt alles sehr flach. |
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Arien Zum Autofahren von Te Kanawa, Maazel, Or Nat.de PaAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,37 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2001 |
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ProduktbeschreibungARIEN ZUM AUTOFAHREN 4 Kundenrezensionen:...allerdings nicht bei 230 Stundenkilometern auf der Autobahn, 5 von 5 Punktendann nämlich sollte man besser fetzigen Rock hören oder sich eventuell Korsakovs Hummelflug zu Gemüte führen. Nicht grundlos ist auf der Hülle dieser CD ein altes Cabrio abgebildet. Es empfiehlt sich diese Arien aus Verdi- Puccini- und Mozartopern - wenn überhaupt- bei offenem Verdeck und vermindertem Fahrtempo an einem lauen Sommerabend zu genießen. Die Sonne kann ruhig schon untergegangen sein. Man bewegt sich auf einer nicht sonderlich genutzten Landstraße, nimmt die Gerüche des Juli oder August wahr und konzentriert sich auf die Musik. Nur nebenbei fährt man Auto, denn Opernarien benötigen die volle Aufmerksamkeit. Arien zum Autofahren? Jein. Da müssen schon die Bedingungen stimmen. Die Auswahl der Arien auf der CD ist gut getroffen, auch der Klang ist prima. Ich empfehle die CD auf den Beifahrersitz zu legen, an den nächst gelegenen See zu fahren und sich dort der Musik zu erfreuen, während man die Füße verzückt ins Wasser hält. Empfehlenswert, jedoch nur bedingt zum angebotenen Zweck! "Barock zum Baden", "Divertimenti zum Dinner"... 4 von 5 Punkten... oder halt "Arien zum Autofahren". Kunst ist nicht länger nur Selbstzweck, sondern wird einer bestimmten Verwendung zugeführt. Das gilt auch für die Musik. Den Anfang machte schon vor einiger Zeit die so genannte "Kuschelklassik": Musik zum Anschmiegen und Schmusen. Was aber soll man vom viel versprechenden Angebot: "Arien zum Autofahren" halten? Wenn man genauer auf die Musikstückeauswahl dieser CD schaut, erkennt man Parallelitäten. Als anführendes Musikstück gibt es "La donna è mobile" aus Verdis "Rigoletto". Na klar, "mobile" und Automobil, das passt irgendwie zusammen, und Frauen sind ohnehin die besseren Autofahrer ;-) Was aber Mozarts "Mi tradi quell'letto" aus "Don Giovanni" mit dem Auto zu tun hat, konnte ich bisher noch nicht ergründen. Da hätte ich eher auf das "Perpetuum mobile" von Johann Strauß Sohn getippt. Trotz allem eine schöne CD, die man beruhigt in seinen Auto-CD-Player einlegen und einfach nur zuhören oder kraftvoll - mit geöffneten oder vielleicht wirklich besser geschlossenem Fenster sei einmal dahingestellt - "mitschmettert" kann. Auch von mir - für diese Zweckbestimmung - eine Kaufempfehlung! Naja kann man lassen ... 3 von 5 PunktenBin jetzt nicht jemand der sich täglich klassische Musik anhört, aber schon ab und an gern mal ne Scheibe Klassik und Arien auflegt. Also hab ich mir mal die CD gekauft weil ich mir dachte: Im Auto hat man eh immer nicht das richtige dabei! Nimm dir die CD und du kannst beruhigt und entspannt fahren. Wie gesagt, hab ich mir gedacht! Feststellen musste ich leider, dass ich so genervt noch nie im Auto unterwegs war. Die zum Teil aufkommende Hektik lässt sich nicht mit einem entspannten Fahren verbinden. Noch dazu kommt, dass viele der Stücke garnicht wirklich soooooooo bekannt sind oder den meisten je im Gehör gewesen wären. Naja für eingefleischte Arienliebhaber ist es wohl ok aber für Gelegenheitshörer einfach nur nervtötend! Macht Lust auf mehr! 5 von 5 PunktenFür alle, die sich in klassischer Musik nicht so auskennen, die aber schöne Melodien genießen möchten, ist dies das Richtige. Wer bei dem Wort "Oper" von einer leichten Beklemmung ergriffen wird, mit dem Bild von Leuten in steifen Abendkleidern, die vier Stunden auf einem Platz sitzen und sich ein Gähnen verkneifen müssen, vor dem inneren Auge, aber trotzdem seinen Horizont in dieser Richtung erweitern möchte, der sollte sich diese wunderschöne Sammlung von Arien gönnen. "Zum Autofahren" deutet schon an, daß es sich um Lieder mit Tempo handelt, sie machen gute Laune und man wünscht sich, alle Texte zu beherrschen, um laut mitsingen zu können (wenn auch, zumindest in meinem Fall, tatsächlich nur im Auto, bei geschlossenen Fenstern). Berühmte Stimmen mit einer Auswahl von Arien vieler verschiedener Meister: eine herrliche Sammlung edelster Gute-Laune-Musik, die ich nur empfehlen kann! |
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Elina Garanca ~ Arie Favorite von Elina Garanca, Alexandrs Vilumanis, Lettisches Nationalsymphonieorchester, Latvian National Symphony Orchestra, Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Jules Massenet, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino RossiniAudio CD von Ondine (Note 1)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 16,36 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungARIE FAVORITE 2 Kundenrezensionen:A star was born............. 5 von 5 PunktenDie CD stammt aus dem Jahre 2001, entstand also ganz am Anfang der steilen Karriere Elina Garancas bis zur "Sängerin des Jahres 2007". Natürlich hat sie noch nicht den endlosen Atem einer Marylin Horne oder Joan Sutherland. Was jedoch ihre wundervolle Stimme auszeichnet, ist das unverkennbare Timbre, das allen großen Primadonnen eigen ist: Sie braucht nur den ersten Ton anzusingen, und man erkennt sie sofort an ihrem tragfähigen samtigen Mezzo. Mit dieser CD wird man sicher Zeitzeuge einer großen Karriere und erwirbt auch eine technisch perfekte Aufnahme. Schöne Auswahl 5 von 5 PunktenDie CD stellt eine schöne Auswahl von Arien zusammen, die vielleicht nicht alle so ganz bekannt sind. Nichts desto trotz aber schön. Und Elinas Stimme ist einfach klasse. Sie kommt zwar nicht an Marilyn Horne in ihren besten Zeiten ran, aber Elina ist ja noch jung. Auf jeden Fall ist ihre Stimme schön und flexibel und mir gefällt die CD sehr sehr gut |
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Sempre Libera von Anna Netrebko/Claudio Abbado, G. Verdi/G. Donizetti/ Bellini, Claudio AbbadoAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2004 |
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ProduktbeschreibungSEMPRE LIBERA Aus der Amazon.de-RedaktionSie hat alles, was man heute für eine große Karriere braucht. Sie ist nicht nur schön, sondern auch fotogen. Sie bewegt sich mit großer Anmut, hat Nerven wie Stahl und entsprechenden Ehrgeiz. Und sie hat die gehörige Portion Exhibitionismus, ohne die man in der heutigen Mediengesellschaft nicht überlebt. Auch nicht als ernstzunehmende Künstlerin. Und -- nicht zu vergessen -- sie hat eine Stimme, deren klanglicher Verve und Strahlkraft überwältigt. Klangvoll ist sie in der Tiefe, freischwebend in der Höhe, doch Anna Netrebko kann auch zärtlich gurren wie eine Katze. Einzigartig der "Hype", den sie in München bei ihrer "Traviata-Darbietung" auslöste und die sogar einen Kultusminister dazu veranlasste zu schreiben, es gebe nun in München "mindestens zwei Chefredakteure mit irreparabel gebrochenem Herzen". Dem "Stern" zufolge soll sogar jeder, der ihr begegnet, der Netrebko verfallen. Was ist dann also noch zu sagen über ihre CD mit den berühmtesten italienischen Arien aus Opern wie "La Traviata", "Otello", "Lucia Lammermoor", "Gianni Schicchi", "La sonnambula"? Perfekt will Anna Netrebko sein, absolut präzise, innerlich und äußerlich. Schwerstarbeit ist das, daran besteht keinen Zweifel. Und sie ist auch perfekt, punktgenau. Dennoch bleiben Leid und Jubel ihrer Heldinnen, ob Amina, Elvira, Violetta, Lauretta oder Lucia etwas neutral. Ein paar Schattierungen mehr könnte ihre dunkeltönige Stimme vertragen. Das weiß sie bestimmt am besten. Das Potential hätte sie, vorausgesetzt sie nimmt sich Zeit, in ihr Innerstes zu dringen, nicht ganz einfach angesichts des Schwindel erregenden Tempos ihrer Karriere und der Hetzerei im Opernzirkus. Denn glaubhaft, wahrhaftig zu sein, Netrebkos großer Anspruch übrigens, lässt sich nicht allein mit technischen Perfektionismus erreichen. Die Bitternis, fast neurotische Entgrenzung und Leidensfähigkeit der großen Tragödin Callas fand ihre Nahrung auf ganz anderen -- seelischen -- Ebenen. Den (ignoranten) Vergleich mit Callas währt sie als intelligente Künstlerin sowieso ab. Teresa Pieschacón Raphael 5 Kundenrezensionen:Langsam wirds! 4 von 5 PunktenIch bin mir nicht ganz sicher ob ich diese Cd nun ganz toll, oder doch nur mittelmäßig finden sollte. Es gibt auf dieser Platte durchaus sehr gelungene Stücke, in denen die Netrebko alle Vorzüge ihrer Stimme präsentieren kann. Auf der anderen Seite allerdings scheint es, als wäre ihre Stimme für einige der großen dramatischen Koloraturpartien ein wenig zu schwach und auch einige Unsicherheiten werden deutlich. La Traviata: Ihre Violetta ist zwar nicht weltbewegend, aber dennoch durchaus hörenswert. Die halsbrecherischen Koloraturen meistert sie mit Bravour und auch der musikalischc Grundcharakter der Arie kommt deutlich zum Vorschein. Sie singt von purer Freude und das vermag Violettas Lebensgefühl durch ihren Gesang glaubhaft auszudrücken. Das im Beiheft so gerühmte hohe es ist allerdings Geschmackssache. Für meinen Geschmack ist es ziemlich kurz und glanzlos. La Sonnambula: Eine herrliche Aufnahme, wahrscheinlich die Beste auf dieser Cd. Die elegischen Passagen im "Ah! non credea" werden sehr anrührend und herzzerreißend dargeboten. Die Stimme ist fähig wundervolle Pianotöne zu erzeugen, welche wahrlich unter die Haut gehen. Die Cabaletta ist wunderbar. Hier brliiert die Netrebko mit glänzenden hohen Noten und lupenreinen Koloraturläufen. Ihre Stimme ist für Bellini wie gemacht! I Puritani: Ebenso, wie die Sonnambula sehr schön gesungen. Besonders die Cabaletta ist prunkvoll verziert und alle Schwierigkeiten werden sicher ausgeführt. Das "O rendetemi la speme" ist für meinen Geschmack etwas fade, besonders wenn man Netrebkos Interpretation mit der von Maria Callas vergleicht. An sonsten aber sehr schön! Lucia di Lammermoor Hierbei handelt es sich um meine Lieblingsoper. Die Wahnsinnsarie habe ich schon von hunderten verschiedenen Interpretinnen gehört und ich muss leider sagen, dass Netrebkos Version nicht unbedingt zu den Glanzlichtern zählt. Zum Einen finde ich, dass man lieber die Flöte als die Glasharfe hätte einsetzen sollen, da diese an manchen Stellen unangenehm klirrend und hart klingt. Netrebkos Gesang ist zwar virtuos, aber keinesfalls einzigartig. Sie ist nicht in der Lage den Charakter vollständig zu erfassen, sofern man das bei nur einer einzelnen Arie beurteilen kann. Sie Spitzentöne klingen etwas schrill und gehen so schnee, wie sie gekomen sind. Schade!!! Otello und Gianni Shicchi Diese Aufnahme ist herrlich. Netrebko singt wunderbar das Lied von der Weide und das "Ave Maria" ist ebenfalls sehr eindrucksvoll. Netrebko ist durchaus in der Lage auch die Partien einmal zu singen. Was besonders erstaunlich ist, ist das sie diese Partie niemals zuvor auf der Bühne gesungen hat, aber dennoch in der lage ist ein derart beeindruckendes und vollkommenes Portrait der Figur zu erstellen. Auch das "O mio babbino caro" ist sehr gut geworden. Netrebko singt es sehr zart und weich. Ihre Interpretation erinnert ein wenig an die von Maria Callas. Das Orchester und der Chor sind sehr gut. Claudio Abbado dirigiert sehr mitreißend und ganz im Sinne des Belcanto. Wer nun denken sollte, man braucht diese Cd nicht zu kaufen, der irrt. Ich würde sagen, dass dieses Recital ihr erstes bei weitem übertrifft. Netrebkos Stimme mag zwar nicht für jede Rolle geschaffen sein, aber sie ist dennoch sehr hörenswert und vermag in bestimmten Momenten zu verzaubern. Halt! Stop! Einwand! 3 von 5 Punktenmöchte ich am liebsten rufen, wenn ich ständig lese wie super, göttlich und einmalig diese CD ist. Einmalig ist wohl nur der Megahype, der sich um die Person von Anna Netrebko entwickelt hat. Ja, sie hat eine tolle Stimme und sie sieht phantastisch aus. Und dennoch: Diese CD ist nicht das "Gelbe vom Ei". Seit dem Medienspektakel anläßlich der »La Traviata« bei den Salzburger Festspielen 2005 macht sich eine Massenhysterie um die Netrebko breit, die ihresgleichen sucht. Der Erfolg dieser CD beruht meines Erachtens hauptsächlich auf dem wochenlangen Hochpushen durch die Medien. Und je mehr Publicity eine Platte erhält, desto größer ist die Nachfrage und je mehr Leute sie mit großen Erwartungen hören, desto mehr hören sie auch, "weil man sie gehört haben muss" frei nach dem Motto: Wenn die CD so toll besprochen wird, muss sie ja gut sein... Nur - das ist die hier sicher nicht! Oder wie es die »Süddeutsche« einmal sehr treffend formuliert hat: Das Gefühlige ist Netrebkos Sache, aber nicht die jubelnde Virtuosität. Zu brav, zu bieder, schön gesungen - aber auch schnell langweilig. P.S.: Ich war bei den Salzburger Festspielen 2005 auch in einem Liederabend von Cecilia Bartoli. Was sie geboten hat, »das« war sensationell. Vergleichen Sie einmal Netrebkos »Sempre Libera« mit der Bartoli-CD »Opera Proibita«. Dann wissen Sie, was man unter "hervorragend" versteht. Einfach schön! 5 von 5 PunktenIch kann nur sagen, dass ich diese CD sehr gerne höre... braucht das eine Begründung? Dann kann ich nur sagen, dass es für meine Ohren etwas Schönes ist Anna Netrebko singen zu hören. Was noch schöner ist, ist sie gleichzeitig anzusehen... Netrebko Meisterhaft! Bravo! 5 von 5 PunktenWas für eine Stimme! Schöner geht es nicht mehr. Der Fritz Wunderlich unter den Sopranen. Bravo Netrebko! Warum? 1 von 5 PunktenDiese CD ist mit geradezu hymnischen Kritiken überschüttet worden, denen ich mich einfach nicht anschließen kann. Keine einzige Aufnahme ist ohne gravierende Fehler und da hier nicht der Platz ist, alles im Detail zu kommentieren, werde ich mich auf die offensichtlichen beschränken. La Traviata: hier scheint mir schon ihre Phrasierung und das pacing der Phrasen problematisch zu sein, so dass ich die ganze Zeit eigentlich nicht weiß, wo sie mit ihrer Konzeption, wenn sie denn eine hat, hin möchte. Hinzu kommt, dass sie bei hohen Tönen ihren Ton allzu weit öffnet, was böse Folgen haben kann, wenn sie damit nicht aufhört. Die tiefen Noten sind selten mehr als ein Hauch, worauf ich noch zurückkommen werde. Skalen sind schlecht definiert, besonders die aufsteigenden, die Triller kaum vorhanden. La Sonnambula: für mich einer der beiden Tiefpunkte der CD. "Ah!Non credea" ist für viele Sängerinnen ein Problem. Netrebkos Stimme klingt zu dunkel für die Musik, wie eine nach Italien verirrte Erda, abgesehen davon, dass man aufgrund ihrer bewölkten Tongebung fast kein Wort versteht. Technisch hätte sie bei der Ausführung auf einen guten alten Trick zurückgreifen sollen und selbst bei den tiefen Passagen von einer hohen vokalen Plazierung aus singen sollen und müssen. Im Rondo endlich werden ihre technischen Grenzen evident: bereits angesprochen, dass weder Skalen noch Triller ihre Sache sind, aber auch die Staccati sind nicht das, was sie sein sollten. Sie müssen einzeln und leicht gesungen, ausgestoßen werden, während sie bei ihr Hammerschlägen gleichen. Offenbar hat sie große Probleme mit dem raschen Öffnen und Schließen des Kehlkopfs. Nochmals zurück zur Artikulation: schlechte Artikulation ist eigentlich unentschuldbar. Und ihre Textbehandlung ist bestenfalls als passiv zu bezeichnen. Dafür gibt es Gründe: zum einen scheint sie einen leichten Sigmatismus zu haben, der sie übervorsichtig macht, zum anderen scheint mir, sind die Vokale nicht ganz korrekt plaziert - und das muss dringend verbessert werden! Lucia: Warum? Wie kann man eine Sängerin, die sich schon durch die technischen Schwierigkeiten der Traviata müht, durch diese Musik jagen? Eine schlimme marketingorientierte Fehlentscheidung. Otello: ihre Aufnahme ist relativ gut, sicherlich auch, weil die Desdemona eine der technisch anspruchsloseren Rollen ist. Aber auch hier stört mich einfach das Fehlen guter tiefer Noten. Die meisten Arien enthalten irgendwelche tiefen Töne, die es hervorzubringen gilt, und es ist nicht angenehm, wenn immer wieder die Linie nicht ganz sauber ist, weil eine Sängerin das tiefe C nicht singen kann. Um zusammenzufassen: die CD ist eine herbe Enttäuschung, vor allen Dingen,weil Netrebko sich im falschen Repertoire bewegt. Sie hat eine sehr gute und klangschöne Stimme, aber nicht die Technik und den Ton, um sich in diesen Rollen zu behaupten. Sie braucht Rollen, in denen sie lange Bögen singen und sich ihre Stimme entfalten kann. Ich denke, über kurz oder lang, wird sie sich im Fach des lirico spinto wiederfinden - oder zumindest sollte sie das, weil dies Rollen wären, die zu ihrem vokalen Apparat besser passen als das, was sie uns hier angeboten hat. |
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Norma (Ga) von Sutherland, Horne, Bonynge, LsoAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 20,92 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2002 |
Tracks:Disk 1
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4 Kundenrezensionen:Belcanto - Vergnügen! 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme von Bellinis Norma lässt keine Wünsche offen. Die Musik ist anrührend, virtuos und farbenreich. Ihm ist hier ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Sänger dieser Aufnahme sind allesamt brilliant. Zum einen ist da Joan Sutherland als Rachegöttin Norma. Ihre Darstellung mag bei weitem nicht so ausgereift sein, wie beispielsweise die einer Maria Callas, aber dennoch ist sie der Rolle in vollem Umfange gewachsen. Ihre Stimme ist leicht und geschmeidig. Die vielen Spitzentöne und die waghalsigen Koloraturen, mit denen sie stets aufs Neue verblüfft, sind exemplarisch. Die Adalgisa wird von Marilyn Horne gesungen. Sie ist für mich die beste Adalgisa, die es auf Platte zu hören gibt. Koloraturen und Spitzentöne bis zum hohen C sind grandios und lassen Sopranqualitäten vermuten. John Alexander als Pollione ist ebenfalls vortrefflich besetzt. Er ist stimmlich und darstellerisch wie für die immens schwere Tenorpartie gemacht. Das absolute Highlight der Gesamtaufnahme ist das "Vanne si" (Ende des ersten Aktes). Hier steckt so viel Dynamik und Schwung in der Musik, das es einen förmlich mitreißt. Mit traumhaften Spitzentönen liegt Sutherland hier über dem gesamten Ensemble. Chor und Orchester sind hervorragend und auch Richard Bonynge liefert ein bewegendes und angemessenes Dirigat. Die Belcanto-Alternative 5 von 5 PunktenWarum soll man sich eigentlich immer entscheiden zwischen der Sutherland und der Callas? Warum soll man diese beiden großen Sängerinnen gegeneinander ausspielen? Beide haben auch in dieser Rolle ihren eigenen Weg gesucht und gefunden: Die Sutherland war hier auf der absoluten Höhe ihrer stimmlichen Fähigkeiten (Warnung vor der späteren Aufnahme mit indisponierter Caballe und abgesungenem Pavarotti!) und singt die Norma in der großen Belcanto-Tradition, insbesondere technisch brillant und durchaus innig im Ausdruck. Die Callas brachte noch eine weitere, modernere Facette in die Rolle, und war zumindest in ihrer ersten Einspielung auch technisch und stimmlich noch ähnlich gut wie die Sutherland (und sang etwas textverständlicher, aber mal ehrlich: Wer von uns kann so gut italienisch?). Diese Aufnahme ist vor allem deshalb insgesamt befriedigender als alle anderen, weil sie stilistisch völlig aus einem Guß ist: Neben der Sutherland ist nämlich Marilyn Horne eine technisch gleichwertige Adalgisa mit ebenso wunderschöner Stimme. Die großen Duette dieser beiden Diven sind das eigentliche Ereignis dieser Einspielung. Auch die Männer sind zwar weniger bekannt als in vielen anderen Aufnahmen, singen aber ausgezeichnet - insbesondere John Alexander mit sonorem Tenor - und passen voll in die Besetzung, die von Richard Bonynge, dem Ehemann der Sutherland, gewohnt stilsicher und souverän zusammengehalten wird. Eine wunderschöne Aufnahme, die eigentlich keine Wünsche offen läßt. Nur manchmal kommt einem das Stück in dieser Interpretation sehr museal vor, und man sehnt sich nach der Charakterdarstellung der Callas. Aber wie gesagt, nur manchmal. Bellinis schönste Oper 5 von 5 PunktenDiese Aufnahme von Bellinis Norma lässt keine Wünsche offen. Die Musik ist anrührend, virtuos und farbenreich. Ihm ist hier ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Sänger dieser Aufnahme sind allesamt brilliant. Zum einen ist da Joan Sutherland als Rachegöttin Norma. Ihre Darstellung mag bei weitem nicht so ausgereift sein, wie beispielsweise die einer Maria Callas, aber dennoch ist sie der Rolle in vollem Umfange gewachsen. Ihre Stimme ist leicht und geschmeidig. Die vielen Spitzentöne und die waghalsigen Koloraturen, mit denen sie stets aufs Neue verblüfft, sind exemplarisch. Die Adalgisa wird von Marilyn Horne gesungen. Sie ist für mich die beste Adalgisa, die es auf Platte zu hören gibt. Koloraturen und Spitzentöne bis zum hohen C sind grandios und lassen Sopranqualitäten vermuten. John Alexander als Pollione ist ebenfalls vortrefflich besetzt. Er ist stimmlich und darstellerisch wie für die immens schwere Tenorpartie gemacht. Das absolute Highlight der Gesamtaufnahme ist das "Vanne si" (Ende des ersten Aktes). Hier steckt so viel Dynamik und Schwung in der Musik, das es einen förmlich mitreißt. Mit traumhaften Spitzentönen liegt Sutherland hier über dem gesamten Ensemble. Chor und Orchester sind hervorragend und auch Richard Bonynge liefert ein bewegendes und angemessenes Dirigat. TREFFEN DER TITANEN 5 von 5 PunktenSicherlich interpretierte Maria Callas die Partie der Norma genial und hochdramatisch, aber Joan Sutherland singt diese Rolle unvergleichlich souverän und makellos, wie keine andere Sängerin. Ihre wunderschön flutende Stimme, in Verbindung mit den phantastischen Koloraturen, ist ein großes vokales Ereignis. Wenn dann auch noch die zauberische Marilyn Horne ihren virtuosen Mezzosopran erklingen läßt, ist keine Steigerung mehr möglich. Die Ensembleszenen sind Feuerwerke der Gesangskunst, die man einmal gehört, nie wieder vergißt. Daß die anderen Solisten dagegen nicht sonderlich auffallen, sei den beiden Primadonnen geschuldet. Richard Bonynge versteht es trefflich die Bellini-Melodien zum Leben zu erwecken. Die einzige Alternative zu den Einspielungen der Callas! |
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Opera Arias von Anna Netrebko, Elina Garanca, David Aronson, Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsopernchor, Gianandrea Noseda, Jules Massenet, Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Vincenzo Bellini, Hector Berlioz, Gaetano Donizetti, Charles Gounod Antonin DvorakAudio CD von Deutsche G (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,20 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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ProduktbeschreibungOPERA ARIAS 5 Kundenrezensionen:naja... 1 von 5 Punktenich bin sehr enttäuscht von dieser cd. aufmerksam geworden durch die große publicity wollte ich mir nun ein eigenes urteil erlauben, leider fällt er negativ aus: netrebkos stimme ist eben doch noch nicht so weit. viele arien klingen platt und ohne seele. wahrscheinlich muss die sängerin noch zu sehr auf ihre technick achten, die allerdings auch noch nicht ganz ausgereift zu sein scheint. dabei vergisst sie gänzlich, die arien emotional auszudrücken. violetta klingt so, als sei sie nicht ganz bei der sache, sondern als hätte sie noch etwas auf dem herd vergessen. Anna Netrebko Wiener Philh. Noseda 5 von 5 PunktenWenn ich die negativen Beurteilungen dieser Aufnahmen lese, kann ich nur sagen, man sollte vorsichtig mit grossartigen Voraussagungen über die Entwicklung von Stimmen sein. ich hatte das Glück Anna Netrebko am 29.04.07 zusammen mit Villazon in Manon zu hören und zu sehen. Es war einfach fantastisch in jeder Hinsicht. Weder stimmlich noch darstellerisch irgendwelche Scwachpunkte. Immerkin habe ich in 76 Lebesjahren im Bereich der klassischen Musik einige Erfahrungen sammeln können. Raimund Kaemper, Berlin Gesäusel 1 von 5 PunktenDie Sängerin bleibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ohne viel Ausdruck und bei gepresst wirkender Stimme plätschern die Arien vor sich hin. Schon jetzt Legende! Eine Meisterin ihres Fachs! 5 von 5 PunktenSchön zu sehen wie Frau Netrebko sich im Laufe der Jahre gesteigert hat. Wer sie in La Traviata Feb. 2008 gesehen und gehört hat wird mir zustimmen besser geht es nicht. Jetzt ist es nur noch Geschmacksache ob man die Stimme der Callas oder der Netrebko besser findet. Einen Platz in der Musikgeschichte haben jedenfalls beide. Total überschätzt! 3 von 5 PunktenDie Plattenindustrie braucht Umsatz, und da kam die junge Russin Anna Netrebko gerade zum richtigen Zeitpunkt daher. Klar, sie sieht gut aus, und ihre Stimme kann sich hören lassen. Sie aber zu einer neuen Maria Callas hochzujubeln, halte ich für total überzogen, ganz abgesehen davon, daß hier wirklich "Äpfel mit Birnen" verglichen werden. Denn während Maria Callas eine dramatische Singschauspielerin von einzigartigem Zuschnitt war, verfügt Anna Netrebko über eine mehr lyrische und deutlich leichtere Stimme, die weder von der Farbe noch vom Timbre mit der zu Recht legendären Vorgängerin in irgendeiner Weise zu vergleichen ist. Auf der vorliegenden bunt gemischten CD gibt Anna Netrebko einen umfassenden Einblick in ihr breites, für meine Begriffe viel zu breites Repertoire. Wirklich gelungen halte ich nur ein einziges Stück: Musettes Walzer aus Puccinis "La Bohème". Alles andere ist Mittelmaß, kein Vergleich zu so renommierten, künstlerisch ausgereiften Sängerinnen wie Tebaldi, Sutherland, Caballé, Scotto, de los Angeles etc., von Maria Callas ganz zu schweigen. Netrebkos Stimme klingt in den Höhen deutlich forciert, das Legato stimmt über weite Strecken nicht, stimmschauspielerisch findet so gut wie nichts statt. Wenn man dann noch im Fernsehen die Sängerin in einem bunten Gummiboot zu dem Soundtrack des Mondliedes aus Dvoraks "Rusalka", entnommen der vorliegenden CD, durch einen engen Wasserkanal gleiten sieht, was mit dem Inhalt des Werkes nicht das Geringste zu tun hat, fragt sich der verstörte Hörer, ob die Zukunft der Oper überhaupt noch zu retten ist. Mit solchen Mätzchen lockt man junge Leute bestimmt nicht an, und der ernsthafte Musikliebhaber wird eher abgeschreckt. Aber dafür kann man nicht allein und erst recht nicht zuerst Anna Netrebko verantwortlich machen. Wer das wunderbar stimmungsvolle Mondlied wirklich ungeschmälert genießen möchte, der greife zu den herrlichen Aufnahmen mit Zinka Milanov (RCA), Lucia Popp (RCA) oder der wunderschönen deutschen Version mit Elisabeth Lindermeier (EMI). Fazit: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine riesige Lücke, die Anna Netrebko nicht füllen kann. Positiv könnte man sagen: Sie ist noch jung und lernfähig, aber es steht zu befürchten, daß sie, wie so manche andere hoffnungsvolle Nachwuchskünstlerin, vom internationalen Musikbetrieb ganz rasch gnadenlos verheizt wird. Das ist traurig, aber so sind nun einmal die Zeiten. |
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Maria Callas-Greatest Arias 1 von Maria CallasAudio CD von Membran in (SPV)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
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ProduktbeschreibungMARIA CALLAS-GREATEST ARIAS 1 2 Kundenrezensionen:Though living in the Middle East I truly do appreciate MARIA CALLAS ! 5 von 5 PunktenMaria Callas died in Paris, nearly 30 years ago, on September 16 1977. She was 53, a virtual recluse, dependent, at the end of an unhappy life, on cocktails of uppers and downers to give her some sense of emotional wellbeing. She was also regarded as the greatest soprano of the 20th century, though paradoxically - and much about Callas is genuinely paradoxical - some have wondered, and continue to wonder, whether the personal price she had to pay for success was too high. Thirty years on, we know much more about her from the vast numbers of biographies, sensationalist or otherwise, that have been written. Her reputation as the greatest, however, remains untarnished. Her discs still sell in the millions. CD issues of her live performances, whether authorised or otherwise, remain central to any collection. Earlier this year, a poll of opera critics (I was not among them), published in Gramophone magazine, voted her the most influential soprano of the recording era. Though there was heated discussion of which other singers should be included in the list, no one questioned that Callas should be anywhere other than first. Whether any one soprano could, or should, be singled out as "the greatest" is, of course, a matter of dispute. Callas had her limitations. Her international career - it ran from 1947 to 1965 - was not long by operatic standards, and towards the end of it, her appearances had become sporadic. She was bound by constraints of language: after her apprentice years in Greece, she would only sing in Italian on stage, though she included French music, most notably Carmen, in her recordings and recitals. She rarely deployed what was clearly a remarkable flair for comedy - listen to her recording of Rossini's Il Turco in Italia, if you don't believe me - and predominantly limited herself to a repertoire that was essentially tragic in tone. She found Mozart "dull" and rarely sang him. To consider Callas "the greatest" is consequently to ignore the comparable achievements of other sopranos in music that Callas herself would never have tackled, or which she would never have considered central to her art. Yet within the boundaries of her chosen repertoire, she was - quite simply - unique and revolutionary. Her influence inevitably filtered elsewhere. It has always been said - and even she herself would never deny it - that her voice was not classically beautiful. In her day, many people disliked that sometimes throttled, sometimes metallic sound, and there are some who still do. What she stood for, however, was truth rather than beauty, for expressive veracity rather than display. Her technique has often been described as flawed, which it was not, though the demands she placed on herself - particularly after her famous and considerable loss of weight in the mid 1950s - inevitably took a toll on the voice itself. That she changed our perspective on the bel canto repertoire, partly by unearthing little known works and above all by making us aware of its hitherto dismissed dramatic potential, is beyond dispute. She possessed the greatest range of vocal colour of any singer that I know and she used it to devastating effect. Her discography was colossal, though comparatively few of her performances were televised and, to my knowledge, we possess no film of any of her operatic roles complete. What we experience when we hear Callas, however, or see some of that rare footage of her in action, is a sense of such complete immersion in her chosen character that we take away the impression of a life lived rather than artistry perfected. That her greatness was achieved through a self-lacerating perfectionism and a need to express emotion through the vicarious assumption of figures other than herself, was the product of the private tragedies that are also part of her myth. It makes her a difficult role model to follow, though some have tried. Callas's quest to express emotional truth through music has, however, influenced generations of singers and musicians way beyond her chosen field and even beyond opera itself. That is perhaps the most important aspect of her tremendous legacy and the reason why she will always rank among the greatest singers of all time. Despite an effective career which did not even last 18 years, Maria Callas will probably go down in history as the most important singer of the second half of the 20th century. What made her unique in her time was her attention to verbal nuance and matching gesture. Yes, there were singers who trod that path a few decades earlier, but plentiful aural and visual documentation is lacking for Lotte Lehmann, Claudia Muzio or Rosa Ponselle, to name just a few. And while we can hear Callas in almost all her roles and at various stages in her career, the plentiful photos unfortunately do not compensate for the skimpy live visual coverage. Callas is an artist who needed the stage to come to life; even if she brought fascinating moments to almost all of her studio incarnations, listening to some of the "unofficial" versions allows us to appreciate the artist at her full worth. It is worth considering what made Callas so special at a time when Renata Tebaldi and Zinka Milanov were in full triumph at the Metropolitan Opera. Both Tebaldi and Milanov possessed a lushness of voice which was never a Callas attribute, but neither of them had a coloratura technique that enabled them to tackle Bellini or Donizetti (despite Milanov's attempts at Norma) or had the knack of uttering a line unforgettably, as the often-cited ma in Una voce poco fa or much of Tosca or La Traviata. MARIA CALLAS' 1o best: 1. Bellini: Norma With two official EMI versions and five complete live recordings, Norma is at the top of the Callas hit parade, but choosing a single version is a nightmare as each has its virtues, based on the state of the soprano's voice or the surrounding cast. On balance, our choice lies with the first studio recording where the balance between vocal health and emotive quality is as good as one can get for this artist. Cast includes Ebe Stignani, Mario Filippeschi and Nicola Rossi-Lemeni, conducted by the venerable Tullio Serafin. 2. Bizet: Carmen A recording which may not be one's first choice for a performance of Carmen, but it is Callas at her best: the range is comfortable for her in 1964, the rest of the cast is French to the core and Callas lives the role, as her last act makes clear, without ever having sung it onstage. Cast includes Nicolai Gedda, Andréa Guiot and Robert Massard, conducted by Georges Prêtre. 3. Cherubini: Medea One of the first things we must accept today in listening to the Callas resuscitations is the lack of philologic concern in the interests of presenting a drama. Medea suffers the most, with its use of the Lachner recitatives, but what Callas does with them is extraordinary. Here we must turn to one of the pirate versions, but the choice is not easy: either the Scala premiere conducted by Leonard Bernstein, or the Dallas performance with Teresa Berganza and Jon Vickers or Covent Garden with Fiorenza and Vickers, both of the latter conducted by Nicola Rescigno. Ultimately, it is the Dallas that wins the day for the slightly less monolithic version chosen by Rescigno so that Medea regains some of her humanity 4. Donizetti: Anna Bolena Despite a few earlier revivals, it was only Gavazzeni's version for Callas and Giulietta Simionato which pushed Anna Bolena into greater prominence in the Donizettian canon. Despite cuts amounting to at least 25 percent of the music, this is essential Callas as she gives us the woman betrayed by all those surrounding her. If you want to hear the difference between the studio and a live performance - this version began life as a pirate until EMI jumped into the breach - just listen to the way the final scene sounds on the recital disc (EMI 5 66459 2) and here in the theater, despite the many nuances which grace the studio performance. While Rossi-Lemeni was already into his wooly-sounding phase, Gianni Raimondi holds up the tenor honors. It is for Callas and Simionato that we will continue to listen to this disc despite some of the more musicological performances since. 5. Donizetti: Lucia di Lammermoor Mad Lucy is another recurrent heroine in the Callas sweepstakes, but there is one performance above all that captures the genius of Callas: Berlin, 29 September 1955 with Herbert von Karajan conducting the Berlin Radio Symphony Orchestra. What is already impressive on the first studio recording with Serafin and Giuseppe di Stefano is raised to levels that few were willing to accord the composer at that time. Everyone is in a state of grace and Karajan clearly does not feel the least demeaned by conducting what until then was considered little more than a coloratura vehicle. Cast also includes Rolando Panerai and Nicola Zaccaria, and once again EMI places us in its debt by recovering this essential issue from its original pirate status. 6. Puccini: Tosca Although not the opera she performed most often, Tosca was indelibly associated with Callas from the time of her first recording with Giuseppe di Stefano and Tito Gobbi and Victor de Sabata, one of the greatest opera recordings ever made. Clearly De Sabata is responsible for generating the same electricity one would have found in the theater, while the combination of two of the greatest singing actors of our time remains a classic. 7. Rossini: Il Turco in Italia Once again Gavazzeni performed a service by restoring to circulation Rossini's Pirandellian comedy, alas with many of the disfiguring cuts that were then considered necessary to render the music palatable to an audience. Callas shows that comedy is also within her grasp, and she is partnered by Nicola Rossi-Lemeni, the ageless Mariano Stabile as the Poet, an exotic-sounding Nicolai Gedda shorn of most of his music and Franco Calabrese. Essential for an understanding of the Callas magic, even though more recent recordings are musicologically sounder. 8. Verdi: Macbeth What should have been a cherished role for Callas was one she sang only early on in her career. Her dispute with Rudolf Bing over performance schedules deprived the Met of her mature command of the role but allowed Leonie Rysanek to establish herself as one of New York's most cherished prima donnas. In 1952, with Victor de Sabata, we can at least hear Callas in a complete assumption of the role. Fortunately, she overcomes the dismal sound of what was once a pirate recording and we are left once again bemused by EMI's lack of foresight in neglecting to record Callas in the repertory to which she was suited, instead asking her to perpetuate the standard repertoire. Cast includes Enzo Mascherini, Ginno Penno and Italo Tajo. 9. Verdi: La Traviata Traviata was at the heart of the prima donna's quarrel with Tullio Serafin who chose another soprano for a recording of the opera when Callas was prevented from participating by a legal technicality. EMI has once again had recourse to the unofficial legacy by reissuing (in 1981) a 1956 performance from Lisbon and, more recently, a 1955 Scala performance (EMI 5 66450 2). Despite the interest of the former, it is the latter which retains our interest, for it is Carlo Maria Giulini at the helm, long before his tempi became sodden, with the perpetual di Stefano and Bastianini as partners. Unfortunately, perhaps the most complete performance is from Covent Garden in 1958 with Cesare Valletti and Mario Zanasi, both pretty much forgotten today but worth (re)discovery. Nicola Rescigno conducts in a manner that belies his tepid reputation. 10. Verdi: Il Trovatore Another role Callas rarely sang onstage, but one which she illuminates and shows that in her own way she can rival the sublimity of Milanov in Act IV. That she and Karajan have restored the Act IV cabaletta so that the scene retains the shape Verdi gave it is another plus, but it must be said that Verdi had to be crazy to have written a single scene with "D'amor sull'ali rosee", followed by the "Miserere", the customarily omitted cabaletta, and then a lengthy duet with the baritone. In any event, the entire fourth act is unforgettable, despite the lack of any other interpreter at the same level as Callas. Fedora Barbieri's Azucena is in incomparable vocal health as in her earlier recording with Milanov and Bjoerling and Warren, while di Stefano is somewhat out of his depth as Manrico. Rolando Panerai is sufficiently intelligent to know he is miscast but does his more than considerable best to convince us otherwise. But it is the conductor and prima donna who give us an unforgettable lesson. Ein glänzendes Doppelalbum 5 von 5 PunktenMaria Callas (1923-1977) war die letzte Primadonna assoluta der Opernbühne, und sie ist bis heute, 30 Jahre nach ihrem Tod, "so gegenwärtig, daß alle, die ihr die Rollen geschrieben haben, von Verdi bis Bellini, von Rossini bis Cherubini, in ihr nicht nur die Erfüllung gesehen hätten, sondern weitaus mehr. Sie war das letzte Märchen, die letzte Wirklichkeit, deren ein Zuhörer hofft, teilhaftig zu werden" (Ingeborg Bachmann). Die hier vorgelegte Doppel-CD enthält ausschließlich Höhepunkte aus der Glanzzeit der legendären Sängerin, entstanden in den Jahren 1952-1961. Sie reichen von Verdis Gilda (Rigoletto) über Puccinis Heroinen bis zu den großen Szenen aus den Opern von Bellini und Donizetti, die durch Maria Callas nach dem Zweiten Weltkrieg der Vergessenheit entrissen und zu neuem Leben erweckt wurden. Auch eine Live-Szene aus der "Medea" von Cherubini, der berühmten Mailänder Aufführung von 1953 unter Leonard Bernstein entnommen, ist enthalten. Die übrigen Arien und Szenen stammen aus originalen EMI-Aufnahmen und nicht, wie das ansonsten gute Beiheft fälschlich zu verstehen geben will, aus öffentlichen Konzertaufführungen. Eigentlich ein unentschuldbarer Fehler, zumal auch etliche Angaben zu Orchestern und Dirigenten nicht korrekt sind. Ich werde den Verdacht nicht recht los, daß man aus lizenzrechtlichen Gründen absichtlich irreführende Angaben gemacht hat. Das alles ändert nichts an der Tatsache, daß es sich um insgesamt 21 Auszüge in einmaliger, unwiederholbarer Interpretation handelt, mit denen sich Maria Callas unvergängliche Denkmäler gesetzt hat, die noch in Generationen als Paradebeispiele vollendeter Darstellung gelten werden. Die Klangqualität ist aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmedaten nicht gleichmäßig, aber insgesamt von annehmbarer Qualität. Auch das Textheft ist, mit der oben erwähnten Einschränkung, interessant und informativ. Es enthält auch einige schöne Bilddokumente der unvergessenen Künstlerin. Eine exquisite Zusammenstellung zu einem fairen Preis. |
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Bellini, Vincenzo - Norma
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungNORMA +MAKING OF 5 Kundenrezensionen:Auf dem Mount Everest 4 von 5 PunktenAuch ich gehörte zu jenen, die gezweifelt haben, ob die Norma für die zweifellos großartige Edita Gruberova nicht unerreichbar sein würde. Die Oper gehört mit Mozarts DON GIOVANNI und Wagners TRISTAN UND ISOLDE sicherlich zu den Schlüsselwerken der Opernliteratur und ist extrem schwer für die Sängerin der Titelpartie. Dazu kommen unvergleichlich hohe Maßstäbe, die Sängerinnen der Schallplattenära gelegt haben, allen voran Maria Callas, die wohl absolut unerreicht bleiben wird. Dennoch! Edita Gruberova hat es gewagt - und gewonnen. Sie bezwingt die Partie mit erstaunlicher Dramatik und gestaltet sie sehr glaubwürdig. Dass sie manchmal ihren Schmollmund aufsetzt, ist zu verzeihen... Ich gestehe, dass sie mich wirklich überzeugt hat und ich sie jetzt als würdige Nachfolgerin von Joan Sutherland in dieser Rolle erkenne. Sona Ganassi ist eine ausgezeichnete Adalgisa, Zoran Todorovich ein machohafter Pollione und Roberto Scandiuzzi ein adäquater Oroveso. Heider dirigiert sehr ansprechend - die Oper ist hochdramatisch und lyrisch zugleich mit traumhaften Kantilenen, auch im Orchester. Regie und Bühne sind ästhetisch akzeptabel und nicht in unsinniger Weise provozierend (Jürgen Rose). Dafür muss man heute schon dankbar sein. Dennoch ein Stern Abzug wegen der Optik (Kostüme...) Alles in allem das Dokument einer gesanglichen Gipfelbesteigung, die in jeder Weise erfolgreich verlaufen ist und zu der man der Primadonna Edita nur gratulieren kann. Eine Zerbinetta mit Ambitionen 1 von 5 PunktenZerbinetta will Norma sein "Ich bin so dankbar, dass es einen Donizetti und einen Bellini gegeben > hat", bekennt sie, "das ist meine Musik, das ist mein Fach." Doch Bellinis > Norma, eine Bravourpartie, lehnt sie ab: "Norma ist nicht meine Stimme, > allein vom Timbre her. Aber ich habe auch zu viel Ehrfurcht vor dieser > Oper, mit der die Callas so berühmt geworden ist. Norma ist ihre Partie > gewesen. Sie ist für mich ein Heiligenbild. Das rühr ich nicht an." > > --- Edita Gruberova, Die Welt, 22. Februar 2001 Wo ist diese kluge Einsicht abgeblieben? Man mag der alternden Diva ja verzeihen, daß sie jetzt, im Herbst ihrer Laufbahn, noch ein paar Traumpartien singen möchte....Aber Norma? Mit einer Stimme so ganz ohne jenen strahlenden Elan den eine Callas, eine Sutherland und auch eine June Anderson hatten/haben? Gruberova sieht sich als dramatischer Koloratursopran, weiß sie denn nicht, daß sie stimmlich verglichen mit Sutherland eine halbe Portion ist? (Sutherland sang auch lyrische Rollen weil sie eben jene Kraft & reiche Mittellage hat, die Gruberova in ihrer "Norma Light" nicht aufzubieten hat. Ihr Urteil, Callas wäre eine Verismostimme gewesen aber "nichts für den Bel Canto" zeigen nur, wie wenig sie mit Bellinis rauschhaften Melodien (Geschrieben für eine Pasta, eine Malibran.......) eins ist. Sie singt CASTA DIVA in der Originaltonart (Weil Pasta das nicht "schaffte") und brüstet sich damit, daß es ihr so "wie auf den Leib geschrieben ist". Nun, Sutherland sang es in der Originaltonart (Callas in jungen Jahren ebenfalls, aber sie ging dann zur Pasta-Version, die Bellini so wichtig war, zurück, um 1949) und deklassiert Gruberova was Brillanz und auch was Bescheidenheit angeht. Lilli Lehmann, eine größere Künstlerin als GRuberova & alle "Normas" die es heute gibt, zeigte WAHRE Ehrfurcht vor Bellini und kein Primadonnengehabe. Gruberova's Norma wurde als "empfindsam" und "verletzlich" verteidigt, das ist jedoch nur eine lächerliche Verteidigung einer Sängerin die eine Heroine zum empfindsamen Mädchen reduzierte. Ihr Forte ist gequetschter denn je, ihre Phrasierung bleich und überhastet (In Wien war es noch schlimmer) und einfach nicht ON TIME, ihr Scooping stillos und ihr Japsen, Schmachten & Seufzen infantiles "Schauspiel". Ganassi ist eine interessante Adalgisa, ich hoffe, sie einmal mit einer besseren Norma hören und sehen zu können. Das Dirigat war durchschnittlich, der Tenor langweilig (Wie fast immer in Aufnahmen mit Gruberova als "Star"....) und der Chor dürftig. Alles in allem eine Aufnahme, die die von Beverly Sills erträglich macht, was nicht sehr dafür spricht. Sills sang ebendieses Repertoire, doch konnte sie wenigstens alls Künstlerin vokaler Farben und VERVE überzeugen. Diese Inszenierung ist etwas besseres Regietheater als sonst, sie kommt allerdings nicht an die großen Aufführungen an der Scala oder in Paris ran. Das dieses durch und durch mißglückte Unterfangen auch noch als neuer Standard gefeiert wird & Gruberova als "sacred monster" eh nix falsch machen kann, verdreht eine miserable Leistung ins schlichtweg Absurde. Gruberova scores an artistic triumph as Norma 5 von 5 PunktenGruberova waited long before tackling Norma on stage, and this DVD confirms that the wait has been worth it. Having released a concert performance on CD which was recorded in 2005, her first staged performances were recorded by UNITEL in January/February 2006 at the Bayerische Staatsoper. I must admit that looking at Gruberova, one sees an older woman, which is obvious, given that she was almost 60 at the time of this recording. However, age has not seemed to have taken its toll too heavily on her vocal resources. It was probably the need to rise to the occasion that made this recording all the more special. Munich assembled an outstanding supporting cast and Haider, ever the loving and sympathetic conductor, allowed his wife to shine. His interpretation of Bellini's score is, in my opinion flawless and even better than the CD recording. The audience love Gruberova and the performance is one to listen to over and over again. This will probably be the ideal performance for many, however, Jurgen Rose's sets, costumes and direction will disappoint those who prefer a more traditionlist approach to the opera, with a minimal set and the chorus flasing guns at certain moments. Musically, there are no cuts and Gruberova sings Casta Diva in G, as well as both verses of of her ensuing cabaletta. Mira o Norma, with a wonderul Ganassi as Adalgisa, is sung in the high key, with both voices blending beautifully. Todorovich bawls his way a bit through the ungrateful role of Pollione and Scandiuzzi is sonorous as Oroveso. There is even an 11 minute feature on the making of the production, as well as short interviews with the stars. With superb DTS sound and picture in high definition colour, this is one DVD I have and will return to many times over! Eine DVD, keine CD 5 von 5 PunktenJa, diese DVD ist sehr zu empfehlen. Inszenierung und Darstellung sind gelungen, musikalisch rund. Die Interpretation der Norma geht unter die Haut, darstellerisch wie (ja, auch das, weil es passt) gesanglich. Diese Aufnahme ist - ich kann mich an keinen Aussetzter in der Besetzung erinnern - ein aktuelles Dokument einer Oper, die wegen des künstlerischen, stimmlichen Anspruchs nicht alle Tage auf die Bühnen gebracht werden kann. Wer die Gabe hat, sich in eine Oper "hineinfallen zu lassen", der wird sich diese DVD regelmäßig aus dem Schrank ziehen. Noch eine Kleinigkeit: Auch wenn die CD-Aufnahme nicht den Geschmack von uns allen trifft (welche kann das?)und vielleicht für Ego und hardliner-Fans aufgenommen wurde, so hat sie doch ihre Berechtigung. Niemand MUSS sie kaufen. Wer nur Spaß daran hat, vergleichend jeden Ton, jede Phrase und jeden Atemzug in Frage zu stellen tut mir leid, weil er seine Idole offensichtlich überlebt hat und im ewigen Gestern lebt. Aber Kopf hoch: "Ihr werdet froh Euch wiedersehn." Absolut gelungen 5 von 5 PunktenIch sah diese Inszenierung zufällig im Fernsehen. Es ist zwar schon recht lange her, aber seitdem geht sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Für mich ist es eine absolut gelungene Vorstellung, die ich mir immer wieder ansehen könnte. Ich bin niemand, der Sänger anhand ihrer "Gesangs-&Atemtechnik" zerpflückt. Für mich allein zählt Wohlklang und Gefühl. Edita Gruberova hat mich überzeugt und damit einen neuen "Fan" gewonnen. Sie singt ihren Part mit viel Gefühl und wirklich sehr schön. Ich hab schon einige Inszenierungen gesehen und jede hat mich bisher eher gelangweilt, sodass ich Norma nicht gerade zu meinen Lieblingsopern zählen konnte. Doch dies hat sich nun geändert. P.S.: Ich finde es nicht in Ordnung und unfair, Rezensionen zu kopieren, die sich auf ältere Aufnahmen beziehen, ohne sich vielleicht die neue überhaupt angesehen zu haben, nur um seine Abneigung gegen bestimmte Personen überall kundzutun. |
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Bellini, Vincenzo - I Puritani
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungI PURITANI 5 Kundenrezensionen:Netrebko und sonst nichts 3 von 5 PunktenIch hatte das grosse Glück diese DVD als live in der Met in NYC zu sehen. Ehrlich gesagt ohne Netrebko lohnt sich das nicht. Das sich die Met zu einer so unzeitgemässen Inszenierung hinreisen lässt und die verstaubten Bühnenbilder aus den 70er Jahren vorholt ist nur schwer zu verstehen. Auch nur der unbändige Wille von Frau Netrebko die Elvira in I Puritani zu singen, vor einem grossen Haus, kann der Grund sein, warum sie sich für so etwas hergibt. Sie ist wunderbar. Sutherland und Gruberova singen vielleicht besser, aber die Ausstrahlung dieser Frau und die Bühnenpräsenz macht alles Wett. Die gesamte Männerwelt in dieser Aufführung kann man vergessen und wäre ohne die Netrebko wahrscheinlich auch nie auf DVD gebrannt worden. Es war ein schönes Erlebnis Frau Netrebko live in der Met zu sehen, den Rest kann man vergessen. Ebenso diese DVD. Die drei Sterne gibts nur für A.N. Nur Netrebko ist gut 2 von 5 PunktenAlso wer nur auf Netrebko steht, ist gut bedient. Sie ist sensationell gut, alle Töne sind brilliant und ihre Stimme ist glasklar. Die Inszenierung finde ich auch gut. Jedoch: Butler ist eine echte Enttäuschung. Schwache Stimme, unschönes Timbre, schlechter Schauspieler. Auch die anderen sind nicht auf dem Niveau, das Netrebko als Mitspieler verdient. Sie werden am Ende besser, aber mehr als OK sind sie nicht. Es ist die erste DVD bei der ich ernsthaft denke, sie wieder zu verkaufen. Die schöne Anna in romantischer Ausstattung - und mit teilweise schwächelnden Partnern 4 von 5 PunktenBei der vorliegenden DVD handelt es sich um eine der ersten Live-Übertragungen der Metropolitan Opera, die seit letztem Jahr weltweit in Kinos und Radio übertragen werden. Eine aufregende Sache, und die Nervosität merkt man den Protagonisten anfangs auch ganz schön deutlich an, was aber meiner Meinung nach nicht schlimm ist und sehr verständlich ist. Sänger heutzutage brauchen wirklich Nerven aus Stahl. Die Inszenierung von Bellinis "Puritani" stammt aus den Siebzigerjahren (die Premiere damals hatten noch Pavarotti und die Sutherland gesungen!) und ist dementsprechend klassisch, verschwenderisch ausgestattet und ein wahrer Augenschmaus. Verstaubte Rampensteherei würden die Anhänger des modernen Regietheaters sich wohl eher mokieren. Aber ich persönlich bin heilfroh, die wunderbare Netrebko auch einmal in einer "normalen" Inszenierung bewundern zu können, und sie ist darstellerisch absolut überzeugend und sieht in ihren Roben einfach hinreißend aus. Rein gesanglich bin ich hin- und hergerissen in meinem Urteil: ich halte die Netrebko von ihrer Anlage mehr für einen lyrischen Sopran. Die Brillanz der Koloraturen läßt ein wenig zu wünschen übrig und die Spitzentöne werden im ersten Akt nur mit Mühe erreicht und auch nur kurz gehalten - sicher auch aus nervlicher Anspannung. Im zweiten Akt scheint sich das gelegt zu haben und die große Wahnssinnsszene gelingt ihr packend und überzeugend. Auch die große Kantilene des "Qui la voce" scheint ihr besser zu liegen als "Son vergin vezzosa". Alles in allem eine sehr schöne Leistung, nicht ganz so virtuos wie Gruberova und Sutherland, aber darstellerisch und von der Schönheit des Timbres wundervoll. Die männliche Riege vermag nicht ganz so zu überzeugen. Franco Vassallo und John Relyea singen vorwiegend schön und strahlend, sind aber darstellerisch etwas blasse Persönlichkeiten. Eric Cutler in der horrend schweren Tenorpartie als Arturo ist eher zu bemitleiden. Er sieht attraktiv aus und passt optisch hervorragend zur Netrebko, kämpft aber deutlich mit seinen Nerven und der hohen Tessitura der Partie. Er bewältigt sie zwar gerade noch, aber Pavarotti darf man da nicht im Ohr haben. Schade, dass für die Produktion nicht Juan Diego Floréz zur Verfügung stand. Die kleinen Rollen sind mit der fabelhaften Enrichetta von Maria Zifchak und dem schön timbrierten Bruno von Eduardo Valdes hochwertig besetzt. Als Bonusmaterial ist ein köstliches Radiointerview mit der wenige Monate später verstorbenen Beverly Sills und eine Backstage-Führung, moderiert von Renèe Fleming (!) enthalten, die auch in den Pausen die Netrebko interviewt. (Bewundernswert, was diese Frau für Nerven hat, dass sie sich auch noch in den Pausen mit der Kamera verfolgen lässt). Fazit: keine Jahrhundertvorstellung, aber eine sehr schöne Puritani-Aufnahme in traditionellem Gewande. Und für Anna-Fans ohnehin unentbehrlich. Netrebko ist Weltklasse! Der Rest farblos! 5 von 5 PunktenNetrebko ist Weltklasse! Dafür gebe ich klar 5 Sterne. Besser kann ein Sopran nicht sein! Der Rest der Besetzung jedoch hat neben der Netrebko nichts zu suchen. Schon traurig wie die Met momentan da steht.In Wien hätten diese mittelklasse Sänger jedenfalls nichts zu suchen. new economy 3 von 5 PunktenGlobalisierung der Oper heisst, weltweite Vermarktung. Man kann sich ins Kino setzen und eine live Aufführung aus NY ansehen. Oder eben eine DVD davon kaufen. Da sehen wir bei den Extras banales Geplänkel zwischen einer Rundfunkmoderatorin und einer ständig kichernden Beverly Sills, die den armen Tenor bedauert und meint, Bellini habe dieser Stimmgattung eins auswischen wollen. Oder wir sehen Renée Flemming mit dem stage director, dessen Wortschwall sie nur mühsam bändigen kann. Zwischen den Akten huscht sie bei der Netrebko herein und tauscht mir ihr Banalitäten aus. Wir sehen nicht nur auf die Bühne, sondern auch hinter die Bühne, der Schlussapplaus wird ausführlich dokumentiert und beweist einmal mehr, welche ein Medienprofi die Netrebko ist- allerletztes Bild, zwei hochgereckte Daumen nach tosendem Schlussapplaus. Das Bühnenbild, verrät, vielleicht unfreilich, der stage director, ist Jahrzehnte alt-unübersehbar. Die sängerischen Leistungen, ausser der Netrebko, die wirklich sehr gut ist, entsprechen vielleicht dem Niveau der MET, aber hört man dagegen Serafin aus dem Jahre 1953 mit Sängern der Scala, darf man schreiben, arme MET. |
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