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Produkt-Bild: Box Set 1970-1975

Box Set 1970-1975 von Genesis

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 109,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Box Set 1970-1975

Tracks:

Disk 1
  • Lilywhite Lilith
  • The Waiting Room
  • Anyway
  • Here Comes The Supernatural Anaesthetist
  • The Lamia
  • Silent Sorrow In Empty Boats
  • The Colony Of Slippermen
  • Ravine
  • The Light Dies Down On Broadway
  • Riding The Scree
  • In the rapids
  • It.
Disk 2
  • Looking For Someone
  • White Mountain
  • Visions Of Angels
  • Stagnation
  • Dusk
  • The Knife
  • Reissues Interview, 2007
Disk 3
  • Musical Box
  • For Absent Friends
  • Return Of The Giant Hogweed
  • Seven Stones
  • Harold The Barrel
  • Harlequin
  • The Fountain Of Salmacis
Disk 4
  • The Musical Box
  • For Absent Friends
  • The return Of the Giant Hogweed
  • Seven Stones
  • Harold The Barrel
  • Harlequin
  • The Fountain Of Salmacis
  • Reissues Interview, 2007
Disk 5
  • Watcher Of The Skies
  • Time Table
  • Get 'Em Out By Friday
  • Can-Utility And The Coastliners
  • Horizons
  • Supper?s Ready
Disk 6
  • Watcher Of The Skies
  • Time Table
  • Get 'em Out By Friday
  • Can-Utility And The Coastliners
  • Horizons
  • Supper's Ready
  • Reissues Interview, 2007
  • Brüssel, ?Rock Of The 70?s?, 1972
  • Rom, ?Piper Club?, 1972
Disk 7
  • Dancing With The Moonlit Knight
  • I Know What I Like (In Your Wardrobe)
  • Firth Of Fifth
  • More Fool Me
  • Battle Of Epping Forest
  • After The Ordeal
  • The Cinema Show
  • Aisle Of Plenty
Disk 8
  • Dancing With The Moonlit kinght
  • I know what I like (In your Wardrobe)
  • Firth of Firth
  • More Fool me
  • Battle of Epping Forest
  • After The Ordeal
  • The Cinema Show
  • Aisle Of Plenty
  • Reissues Interview, 2007
  • Shepperton Studios, Italian TV, 1973
  • Bataclan (Frankreich), 1973
Disk 9
  • The Lamb Lies Down On Broadway
  • Fly On A Windshield
  • Broadway Melody Of 1974
  • Cuckoo Cocoon
  • In The Cage
  • The Grand Parade Of Lifeless Packaging
  • Back In N.Y.C.
  • Hairless Heart
  • Counting Out Time
  • The Carpet Crawlers
  • The Chamber Of 32 Doors
Disk 10
  • Reissues Interview, 2007
  • French TV, ?Melody?, 1974
  • The Lamb Lies Down On Broadway
  • Fly On A Windshield
  • Broadway Melody Of 1974
  • Cuckoo Cocoon
  • In The Cage
  • The Grand Parade Of Lifeless Packaging
  • Back In N.Y.C.
  • Hairless Heart
  • Counting Out Time
  • The Carpet Crawlers
  • The Chamber Of 32 Doors
  • Lilywhite Lilith
  • The Waiting Room
  • Anyway
  • Here Comes The Supernatural Anaesthetist
  • The Lamia
  • The Colony Of Slippermen
  • Ravine
  • The Light Dies Down On Broadway
  • Riding The Scree
  • In The Rapids
  • It
Disk 11
  • Happy The Man
  • Twilight Alehouse
  • Going Out To Get You
  • Shepherd (?BBC Nightride?)
  • Pacidy (?BBC Nightride?)
  • Let Us Now Make Love (?BBC Nightride?)
  • Provocation (?Genesis Plays Jackson?)
  • Frustration (?Genesis Plays Jackson?)
  • Manipulation (?Genesis Plays Jackson?)
  • Resignation (?Genesis Plays Jackson?)
Disk 12
  • Reissues Interview, 2007
  • Box Set 1967 ? 1975 VH1 Special
  • Happy The Man
  • Twilight Alehouse
  • Going Out To Get You
  • Shepherd (?BBC Nightride?)
  • Pacidy (?BBC Nightride?)
  • Let Us Now Make Love (?BBC Nightride?)
  • Provocation (?Genesis Plays Jackson?)
  • Frustration (?Genesis Plays Jackson?)
  • Manipulation (?Genesis Plays Jackson?)
  • Resignation (?Genesis Plays Jackson?)

5 Kundenrezensionen:

Musik wie es sie nicht mehr gibt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was waren dass für Zeiten, kein sinnloser Bombast sondern kreativer Art-Rock von seiner besten Seite. Hier kann man hören und sehen was das Phänomen Genesis ausgemacht hat. Kreative Spielfreude, wunderschöne Melodien, sehr gute Musiker und alles in einer noch nie dagewesenen Soundqualität. Kurzum die Box ist jeden Cent wert. Danach lohnen sich noch Trick Of The Tail und Wind And Wuthering sowie die diversen Solo CDs von Peter Gabriel und als Geheimtipp vom ersten Genesis Gitarristen Anthony Phillips, The Geese and the Ghost.
Und wer denkt hier hätte ein eingefleischter Prog Rock Fan geschrieben der irrt, stehe sonst auf Grunge, Punk und Metal sowie Porcupine Tree, also Musikfreunde hört rein und begeistert euch.
Spaß und Freude soweit die Ohren reichen...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mal vorab: 1 Stern Abzug, weil die CD-Hüllen nicht einheitlich sind. Also entweder Digipack o d e r Jewel-Cases innerhalb einer Veröffentlichung, aber bitte nicht gemixt. Und weil die Scheiben in den Digipacks nur in Taschen eingeschoben sind und so bei regelmäßigem rein- und rausziehen auf Dauer nicht unbeschadet bleiben können. Aber dem kann ja einfach abgeholfen werden...
Jedes Album findet sich hier in vier verschiedenen Soundvarianten: SACD-Stereo, SACD-5.1, Dolby 5.1 und DTS. Mein Favorit: Die SACD-5.1 Version.
Zur eigentlichen Musik werde ich nichts sagen, da diese schon seit mehr als 35 Jahren bekannt ist. Vivaldi's Vier Jahreszeiten wird ja bei einer Neuaufnahme in 2007 auch nicht in Frage gestellt oder vom Inhalt her rezensiert ;-)
Ich empfinde diese Box als logische Konsequenz der technischen Entwicklung und so betrachtet, als absoluten Zugewinn für Fans, hinsichtlich der vorhandenen Aufnahmen auf Vinyl und CD. Die Aufnahmen sind meiner Meinung nach sehr gut aufgearbeitet worden. Zu vergleichen mit "Dark Side of the Moon" oder "Tubular Bells" auf SACD. Der gesamte Hörraum ist mit Klang ausgefüllt und ich habe einige Details zum ersten Male wahrgenommen und die Alben praktisch neu erlebt.
Die volle Entfaltung hört man jedoch nur auf einer entsprechenden Anlage(SACD und/oder Dolby 5.1 fähig)
Mr. Banks, wo blieb Ihr Einspruch?!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
0.) ALLGEMEIN:

Nachdem die erste Euphorie des Neuerwerbs und die mehrmalige sowohl
emotional schwelgende
als auch analytisch vergleichende und notierbegleitete Anhörung und
Anschauung aller DVDs
und SACD`s abgeschlossen ist, muß auch ich leider mehr als nur einige
kritische Worte zur Sache
verlieren. Natürlich freue ich mich in erster Linie über diese neue
Edition, aber die Freude
wird allzuoft geteilt und verwässert - und manchmal kommt sogar Ärger
auf - verbunden mit der
Frage, wie, um alles in der Genesis-Welt Tony Banks, der das Projekt
flächendeckend
begleitete, diesen teilweisen Murks zur Herausgabe abnicken konnte.
Gabriel läßt in den
Interviews kaum Zweifel daran, dass ihn diesen alten Geschichten seiner
Schulband eigentlich
nicht mehr interessieren, Rutherford fand die Konzentration auf diese
Arbeit ziemlich anstrengend,
Collins wurde nicht gefragt und Hackett - oh Schreck - geht diese
Ausgabe in ihrer Bearbeitung
nicht weit genug (wahrscheinlich hätte er seine Parts lieber wieder
komplett neu eingespielt).
Man bezahlt knapp 110,- Teuro, um festzustellen, das die bisherigen
CD-Ausgaben unverzichtbar
bleiben (insbesondere die japanischen Papersleeve-Ausgaben als
Miniaturen der LP-Cover).
Aber, wie auch schon bei der "definite edition remaster" wurde "Wind &
Wuthering" in der Box 1976 - 1982 auch
diesmal aller Mitten, sprich: Wärme und Tiefgang, beraubt und klingt
völlig "überspitzt".
Umso schmerzlicher registriert man Fehler, wenn bei einer Verteilung der
Instrumente und
des Gesanges altgewohnte Signale plötzlich nicht mehr kommen oder viel
zu leise sind
(z.B die akkustischen Gitarren bei "Eleventh. Earl of Mar" während der
Sektion "Im fighting gravity
falling...) Und bei "Trick Of The Tail war der Übergang zwischen
"Entangled" und "Squonk" für mich
immer einer der stärksten Momente: Wie sich in der Coda der
Maria-Callas-programmierte Synthesizer
immer mehr aufbaut und den höchsten Lautstärke-Peak mit der Schlußnote
erreicht und dann die Gitarren
und Trommeln von "Squonk" reinkrachen, aber jetzt wird exakt dieser
Schluß rapide lautstärkengemindert
und abgeschnitten - Jammerschade, um nicht zu sagen, unzumutbar. - But,
back to the Gabriel-Roots.

Das filmische Bonusmaterial auf den DVDs kennen und besitzen die echten
Fans der Gabriel-Ära
ja schon seit Jahrzehnten (auf kaum zu distinguiernden Videos als 100.
Kopie der 100.
Kopie und auf den DVD`s der "Schwarzmärkte"). Generell bin ich etwas
enttäuscht,
das Genesis dies alles nicht in besserer Qualität auftreiben können,
teilweise ist
das Bildmaterial schlechter oder zumindest nicht besser, als das von den
"Schwarzmarkt"-DVDs`-
jedoch das Audio scheint mir generell hier besser zu sein. Schade, dass
das Live.Konzert von 1970
mit Phillips und Mayhew nicht aufgetaucht ist. Außerdem wäre noch eine
"Talentschuppen"-Sendung mit dem Moderator Bill Ramsey vielleicht zu haben
gewesen (ARD, April 1973) mit den Titeln: "Watcher of the skies" und
"The Musical Box"
("und nun etwas, das man vielleicht als "Elektrolore" bezeichnen
könnte...")...ich verfüge
wenigstens über den audio-stream der show- nebst
den (oft leider unvollständigen) Clips der sogennanten Black Show,
Montreal 1974, die hier ebenfalls fehlen.

Quintessenz: Diese 3 Boxen bieten eine Bereicherung als Hör-Alternativen,
nicht mehr und nicht weniger.
Generell muß man sagen, das die DVD-Audio bei ihren 5.1-Mixen ihrer Dynamik
weitestgehend flächendeckend beraubt wurde; nicht aber die SACD. Im
Klartext:
Die Unsitte der "Pegelgleichmachung" innerhalb eines Liedes hat auch
hier gegriffen.
Spätnachts mag dass ja sinnvoll sein, aber sonst? Gerade ein manchmal
bis zur
Schmerzgrenze mit Spannung und Dynamik geladener Titel wie "The Knife"
leidet
sehr - aber nicht nur darunter. Alle Mixe haben an Wärme/Tiefgang etwas
verloren
- aber an Transparenz und Detailaufbereitung ungeheuer gewonnen. Leider
fehlen oft
die Pausen zwischen dem jeweiligen vorletzten und letzten Titel.
Es ist in etwa wie in meiner Erdgeschoßwohnung im Winter: Der Kopf
schwitzt, aber
die Füße erfrieren. Ob ich die Lösung: Alles auf CD-Rom, und jeder baue
sich seinen
eigenen Mix mit eigener Klangfarbeneinstellung - noch erlebe, ist zu
bezweifeln.

Zum Angleichen seines Systems auf diese 5.1-Mixe sollte man sich etwas
Zeit nehmen.
Zum Beispiel mußte ich meinen Center-Speaker um die Hälfte (6 db)
herunterregeln.
Klar, wenn man das nicht anpasst, rezensiert man dann nielleicht, das
Gabriels Stimme zu laut wäre.
Und weiterhin war es vom Vorteil, meine Front-Speaker im System auf
"Klein" zu stellen,
sonst blieben sie stets immer irgendwie im Nachteil zu den
Surround-Speakern.
Und, wenn man dies alles über den Zeitraum von einigen Stunden angepasst hat
(um es bei der nächsten DVD mit einem Film wieder verändern zu müssen),
kann man
auch sagen, dass sich allgemein im Verhältnis der Instrumente zueinander
bei der
Lautstärke wohl nicht so viel verändert hat (auch dies wurde m.E. oft
falsch rezensiert).

Damit nichts falsches stehenbleibt: Viele sprechen in ihren Rezensionen
von 5.1 SACD.
5.1-Mixe haben lediglich die DVD`s bei der Anwahl des dts-Tons (digital
theater sound)- als Alternative
kann man auch Dolby Surround anwählen. Die (S)uper(A)udioCD`s sind kein
"Schnickschnack", sondern
sie verfügen nur über einen normalen Stereo-Ton mit zirka 3,5 x
mehr.Datengehalt bzw. Hertz (und damit
Power und Tiefgang als "normale" CD`s.
Zur Erinnerung: Schallplatten erreichen, ganz grob gesagt, eine Frequenz
von 40.000 Hertz,
CD`s kommen nur auf 18.000 Hertz - aber DVD`s und SACD`s verfügen über
bis zu 70.000
Hertz. Unsere Ohren können dies zwar nicht mehr warnehmen, aber meine
Katze Ella schon!
Aber: das sind genau die Frequenzen, die unter die Haut gehen und in
unseren Gehirnen ein Sättigungs-
gefühl auslösen. Wir hatten ja mit dem Aufkommen der CD in den frühen
80er Jahren der Eindruck, dass
die CD, obgleich von Knistern und Knacksen und Rillenabnutzung und
Zentrifugalkraft frei, beim
hören lange nicht so unter die Haut geht wie das Vinyl. Dies liegt eben
an der geringeren Hertz-Frequenz
derselben zur Schallplatte - aber die SACD und die DVD-Audio
übertrumpfen den Tiefgang (oder
Frequenzbereich) des Vinyls um fast das dopppelte. Darin - und in der
Form des auf diesen Medien
(noch) nicht zu knackeneden Kopierschutzes (für die meisten) - besteht
eben auch der Sinn für diese
Medien.

1.) TRESPASS

Mit dieser Platte (meiner Lieblingsplatte -nicht nur von Genesis,
sondern überhaupt), habe ich große
Probleme bei den neuen Mixen; insbesondere "The Knife" und "White
Mountain" sind absolut mißlungen.
Bei "White Mountain" wurde Peter Stimme, auf der ursprünglich nur etwas
mehr Hall und ein Hauch von Megaphon
lag, insbesondere -aber nicht nur- bei der Sektion "Fang, Son of great
Fang.." durch Equalizer verzerrt und verdorben.
Man kann ein Meisterwerk auch kaputt machen durch "verbessern" wollen um
jeden Preis!
Dies gilt umsomehr für "The Knife", dass in seiner gesamten Melodramatik
zerstört wurde 1.) durch "Aufspeeding"
in der 1. Hälfte und 2.) durch die zeitweise Verfremdung von Peters
Stimme durch Equalizer. Selbige auch noch auf einen
Rundlauf durch alle Speaker zu jagen tut ein übriges - für mich
ungenießbar! Allerdings ist John Mayhews druming
absolut phantastisch zu hören - viele kleine Details offenbaren sich
erstmals und machen erstmals richtig Sinn.
Wenn man für 109,- Teuro eine CD doch nicht ohne Einschränkungen mit
Freude durchhören kann und die alten
Ausgaben auch noch behalten muß wird man doch etwas nachdenklich.
Positiv stellt sich für mich der Mix von "Stagnation" dar: Viele Details
werden erstmals richtig transparent, wenn auch
nicht immer zum guten für den Song. Gabriels gesang bei "Wait, there
still is time" auf den Linken Frontspeaker
zu mixen finde ich fraglich - und überdies erscheint er mir dort etwas
zu leise. Die Sektion "And will I wait forever.." kommt
zwar wieder vom Center, aber sie ist wieder durch Equalizer verdorben,
schade.
Hingegen profitiert "Dusk" (ähnlich wie "Harlequin" oder "For Absent
Friends") ungeheuer von den 5:1 Mixen, vielleicht auch,
weil die Pegel etwas angeglichen bzw. an den low peaks etwas angehoben -
und damit transparenter sind.
Zwischen "Dusk" und "The Knife" fehlen 2-3 Sekunden Pause (im Vergleich
zur Schallplatte), dieser Übergang ist einfach nur brutal.
"Visions of Angels" war für die Leute vom Charisma-Label und im Umfeld
desselben immer so eine Art Hymne
von Genesis; es wurde im Aleingang von Anthony Phillips geschrieben.
Einzig bei diesem Titel verstehe ich die Kritik
am Schlagzeuger John Mayhew, der das Lied in der Tat über die Passagen
des Mittelteils "zertrommelt", ansonsten
aber für mich auf dieser Platte gute Arbeit leistet. Allerdings wird
beim Anhören des "Jackson-Tapes" (auf der Bonus SACD/DVD)
doch offenbar, dass Mayhew wohl nicht in der Lage gewesen wäre, ähnlich
geniale Rhythmus-Wechsel vorzunehmen wie
Phil Collins (vergleiche die Sektion mit der frühen Version von "The
Musical Box") - und auch Phillips hätte wohl nicht die
solistischen Leistungen von Hackett bei "Salmacis", "Musical Box" oder
gar "Firth of Fifth" abgeliefert - andererseits fehlt
er mir als Songschreiber ab "Nursery Cryme". Seine pastorale Melancholie
fehlt mir und sogar sein Backround-Gesang
(übrigens auch der von Tony Banks und Mike Rutherford), und ich muß mich
nun, ab Nursery Cryme, abfinden mit den
Albernheiten eines Phil Collins (zugegeben, ein großartiger Schlagzeuger).

2.) NURSERY CRYME

Hier sind es vor allem die leisen und sanften Titel wie "For Absent
Friends" und "Harlequin", aber auch
"Harold The Barrel" und "Seven Stones", die ungeheuer von den Mixen
profitieren.
Wir brauchen nicht über die Brillianz von Titeln wie "The Musical Box",
"The Return of the Giant Hogweed"
und "The Fountain of Salmacis" zu reden; es sind jene Stücke, die
Nursery Cryme ausmachen, und auch
hier sind die Mixe (beinah) sensationell gut gelungen. Nur bei "The
Musical Box" werden die Stimmen
von Peter und Phil wieder verfremdet und auf einen Rundlauf geschickt
(play me my song, here it comes
again, and again and again). Ohne dieses Manko wäre diese Platte wohl
für mich der gelungenste Remix.
Aber so insgesamt und gerade durch die erstgenannten und schwächeren
Titel (die nun für mich nun etwas
erträglicher geworden sind) habe ich das Album stets als einen
Rückschritt im Vergleich zu "Trespass"
empfunden (Foxtrot wieder als Fortschritt, Selling England by the Pound
wieder als Rückschritt, The Lamb
lies down on Broadway wieder als Fortschritt). Weiter unten bezeichnete
jemand Mike Rutherford als
mittelmäßigen Bassisten. Gerade bei "Fountain of Salmacis" bin ich eher
gegenteiliger Meinung.
Dieser Song stellt für mich den gelungensten aller Remixe der Box dar,
da seine vielschichtigen Strukturen
deutlich zu differenzieren sind, man nehme Rutherfords Bass oder die
Stimme des "Narrartors" (Banks und
Rutherford), die endlich wieder neben der zeitgleich agierenden
"Salmacis" (Collins) zu hören ist.
Es ist zunächst dieser "Rest von Phillips", den ich an Rutherford in den
frühen Jahren mag, und er ist wichtig
als 12saiten-Gitarrist und Rhythmus-Gitarrist - eben nicht nur als
Bassist. Das er später, ab "And Then There
Were Three" vielleicht nur allzubereit war, der Verflachung durch
Collins beizustimmen, sei unbestritten, aber
auf Banks trifft dies ja ebenso zu. Es ist eher die Abwesenheit von
Hackett, die die Band endgültig flach macht.
Mit Phillips ging die Elegie, mit Gabriel ging die Mythologie, mit
Hackett ging die (unverkitschte) Romantik.
Bei "The Musical Box" stört mich eingangs, bedingt durch die größere
Detailschärfe, nunmehr das Hi-Hat
von Collins, das so überflüssig ist wie ein Kropf - und wohl auch nicht
im Takt.

3.) FOXTROT

FOXTROT ist mit Sicherheit der gelungenste Remix der gesamten Box (oder
sollte ich sagen, der am wenigsten verpfuschte?);
auch wenn mein erster Hör-Eindruck schon etwas absonderlich war, bedingt
durch die bislang so nicht registrierte Power bei
Schlagzeug und Bass von "Watcher of the Skies". Auch fand ich besonders
diesen Titel anfangs etwas zu schnell, was so wohl
nicht stimmt; schon eher ist es die atemberaubende Dynamik und
Trennschärfe zwischen den Instrumenten, die
diesen Eindruck enstehen läßt. Absolut unverständlich, dass einige
Genesis-Mitglieder sich in den Reissue-Interviews
nicht begeistert über dieses Highlight der Bandgeschichte äußern und
"Get èm out by Friday" für viel besser erachten.
Apropos "Get ém out": Es ist mir immer suspekt, wenn der main-Gesang
nicht aus der Mitte (oder eben dem Center-Speaker)
kommt, sondern auf rechts und links (hier leider der Fall) oder gar auf
die Surround-Boxen gemischt wird.
"Can Utility And The Coastliners": Ein wunderbarer Titel, für mich DER
große "Sleeper" unter den Genesis-Titeln mit
Peter Gabriel. Sagenhafte Trennung der akkustischen Gitarren, aber ich
hätte sie nicht auf die Surround-Speaker
gemixt, sondern auf die Frontspeaker rechts und links; schade. Auch
"Horizons" überzeugt durch die Trennung
der Gitarren und die ungeheuere Dynamik.
"Suppers Ready": Im großen und ganzen phantastisch und gelungen, auch
wenn ich beipflichten muß, das insbesondere
das Mellotron von Banks zeitweise absolut zu höhenlastig abgemischt ist.
Aber das nunmehr alles nur noch "zischen und
klimpern" würde, wie jemand rezensierte, erscheint mir etwas zu hart,
auch wenn ich verstehe, was gemeint ist. Erinnern wir
uns an unser gerade bei Genesis oft dumpfes Vinyl aus den 70ern; da
haben wir auch oft die Bässe und Höhen aufgedreht!
Das Glockenspiel in der Schlußsequenz (während: and it`s: hello babe,
You supper`s waiting for You)
wanderte früher immer über das gesamte Klangbild . und wenig später
wieder zurück - nunmehr bleibt es stur auf
dem linken Frontspeaker. Es sind "eben auch", wie unsere Nationalspieler
und Trainer immer sagen, solche
Kleinigkeiten, die mit entscheidend sind über das Gelingen oder
Mißlingen eines Projekts.
Insgesamt empfinde ich das Fehlen der Mitten auf dieser Platte nicht so
dramatisch wie ein anderer Rezensent

Zum Bonus-Material auf der DVD: den Filmbericht über den Auftritt im
Pipers Club in Rome besitze ich ohne die
nervende, mitlaufende Zeitanzeige (TCR) und dem groß das Bild
verderbenden Spruch "Free screening purposes only"
(was wohl als eine Form des Kopierschutzes auf der Quelle VHS gedacht
war). Wenn mein DVD-Produkt (vom Schwarzmarkt)
also besser ist, um wieviel einfacher wäre eine ordentliche Version für
einen Peter Gabriel in Italien auftreibbar gewesen!

4.) SELLING ENGLAND BY THE POUND

Dies könnte der gelungenste aller Remixe sein, und er kommt dem der
japanischen Papersleeve-Ausgabe
im Vergleich mit der SACD relativ nah; wenn da nicht ein entscheidender
Fehler gemacht wurde:
Bei "I Know what I like" setzt bei 3:06 die von Hackett gespielte
Piccolo-Flöte ein, aber die ab 3:32
einsetzende, auf allen bisherigen Ausgaben vorhandene, von Peter Gabriel
gespielte Querflöte fehlt meines
Erachtens gänzlich. Das ist unendschuldbar!! Nick Davis, der Remixer,
gibt ja zu, dass er auf den
bisherigen CD`s "Effekte und Stimmen" gehört hat, die auf den ihm
vorliegenden Mastertapes nicht zu
hören sind. Auf die Idee, diese Dinge von dort "rüberzuziehen" ist er
leider nicht gekommen. Besser,
es klingt mal kurz komisch oder wie Mono, als auf wichtige Elemente ganz
zu verzichten. Ansonsten
ist der Rest der Platte absolut brilliant geraten. Endlich kann man
Stücke wie "The Battle of Epping
Forest", das ja auch eine Schlacht zwischen Gesang und Musik ist, en
detail genießen. Oder "The
Cinema Show" ! Besser als Crosby, Stills & Nash (schwärmt Tony Banks im
Interview, zum Glück hat er
Neil Young vergessen!)

5.) THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY

Diese neuen Mixe höre ich teils mit sehr großem Vergnügen (In The Cage,
The Lamb Lies Down On Broadway,
Cuckoo Cocon), aber teilweise haben einige Titel beinah unerträgliche
Mängel erfahren (Back in New York City,
Hairless Heart). Ich bin jedoch sehr glücklich, das der Titel "The Lamb
Lies Down On Broadway" endlich wieder
wie zuletzt auf den Schallplatten mit korrektem Klaviervorspiel (ohne
Einblendung) beginnt.
Weiterhin ensteht bei mir der Eindruck, das insbesondere die zweiten
Stimmen bei einigen Titeln regelrecht fehlen, seien sie
nun von Gabriel oder Collins gesungen (damit meine ich nicht die ahs und
ohs auf den Surround-Speakern)!
"Back In New York City" beginnt schon katastrophal: Die Sequenz "I see
places and faces of home" ist komplett,
mit allem Gesang und Bass-drum auf den Center gemixt und explodiert dann
auf die anderen Speaker. Das gesamte Stück
erscheint mir schneller, der Gesang von Peter ist mit Hall unterlegt und
überhaupt derartig verfremdet, dass ich (beinah)
an die Übernahme des Gesangs von einem Alternate-Take glauben möchte.
Schauderhaft! Auch wird bei den Mixen der
DVD-Audio wieder die Dynamik speziell bei diesem auf modern getrimmten
Stück ungeheuer flachgepegelt.
Aber: Neu eingespielt und -gesungen wurde auf dieser gesamten Box mit
Sicherheit nichts (The Lamb war ja am gefährdetsten).
Bei "The Carpet Crawl" gewinnt Hacketts Gebet auf der Gitarre ungeheuer,
auch wenn es nur über den linken Surround-
Speaker kommt. Aber Peters Stimme fällt manchmal ungeheuer ab! Ähnlich
ruiniert ist die Dynamik von "The Chamber of
32 Doors" durch Pegelangleichung; Hacketts Gitarre hat zu viel Hall und
ist zu leise bzw. brav. Es fehlt hier und auch sonst
oft genau das, was unter die Haut geht (nicht aber bei den SACD`s!).
Auch hier vermisse ich Collins` Synchron-Gesang
bei den Refrains, wie auch bei Lillywhite Lilith". "Anyway" erscheint
mir wieder viel zu schnell, auch hier fehlt die 2. Synchron-Stimme.
Bei "Supernatural Anaesthesist" hat Steve`s Gitarre leider nur in der
Schlußsequenz die ursprüngliche Kraft. "The Lamia": einfach
nur phantastisch, wären doch alle Stücke so gut geraten. Herrausragend
auch "Riding The Scree"!
"The Waiting Room": Ein 5.1-Mix, der Pink Floyd alle Ehre machen würde,
jedoch auch hier wieder deutlich angeglichene Pegel.
Sicherlich haben Genesis ein Jahr zuvor "On The Run" auf "Dark Side"
gehört und hatten hierbei ähnliches im Sinn; ein gewisser Brian
Eno verlieh diesem Stück und "Silent Sorrow In Empty Boats" dann Ambienz
unter seiner Handschrift. Bei "The Colony of Slippermen"
hätte ich mir mehr bei der Abmischung von Tonys wunderbarem Synthi-Solo
versprochen, z.B. eine sekundiöse Wanderung zwischen
Front links und rechts. Das Artwork für das Cover ist großartig und
entspricht dem, was ich mir schon 1982 für CD`s
generell gewünscht hätte: dem Informationsverlust durch Miniaturisierung
zu entgehen durch Aufsplittung (z.B. des Artworks
auf den sogenannteninner sleeves der LP`s) auf mehrere Seiten des
CD-booklet. Die Story von Peter, die Texte, die
Credits - alles super. In der Tat: warum nicht als Papp-Cover bei allen
CD`s der Box mit ähnlicher Liebe zum Detail?!
Beim Übergang zwischen "Fly On A Winshield" und "Broadway Melody of
1974" ist bei mir leider ein Sekundenbruchteil
Pause auf der DVD-Audio, die mir den Hörgenuss verdirbt. Zu allem
Überfluss sind bei diesen beiden Titeln die tragenden
keyboards von Tony Banks zu einem Witz reduziert. Dafür kommt Steve
Hackett ausnahsmsweise sehr gut davon!

Vor kurzer Zeit gab es auf dem "schwarzen" Markt eine "Lamb Lies Down On
Broadway"-DVD zu erwerben, bei
der ein Freak unter Verwendung von Teilen eines audio streams einer Live
Show von West Palm Beach die wenigen vorhandenen
Filmaufnahmen immer wieder aufspielte, szenisch variierte und mit Teilen
der "Black Show" (Selling England-Tour,
Montreal 1974) durchmixte und auch Dias und Tourplakate verwendete. Wenn
wir nun "The Lamb" in den 5.1 Mixen
der DVD-Audio hören, können wir die komplette ursprüngliche Diashow und
ebenfalls die wenigen Filmaufnahmen der Live Show dazu sehen.
Wenn bei den anderen DVD`s doch wenigstens die Texte mitlaufen würden
anstelle des monotonen Einzeltitel-Standbilds!

6.) BONUS DVD/SACD 1970-1975

Hier sollte man einmal Hinterfragen, ob es für die Box wirklich Sinn
macht, DVD-Audio und SACD mit exakt den gleichen
Titeln auszustatten. Anders gesagt: ein 5.1-Mix von einer Mono-Quelle
wie "Pacidy", "Let Us Now Make Love" und "Shepherd"
machen einfach keinen Sinn, weil sie praktisch nicht herstellbar sind -
ähnliches gilt für das schlechte Stereo des Jackson-Tapes.
Somit liegen uns auf der 5.1 DVD Audio mit "Happy The Man" (das endlich
wieder korrekt mit Gitarren-Intro beginnt statt mit
der bisherigen Einblendung und eine Querflötensequenz enthält, die ich
noch nie vernommen habe) und "Twilight Alehouse" nur 2
echte 5.1-Mixe vor; das Stereo des Demos "Going Out To Get You" ist für
einen 5.1 Mix auch eher untauglich.
Also, warum nicht hier, für die DVD, die Singlefassung von "Watcher of
the Skies" (mit verkürzter Einleitung und verändertem,
ausgeblendeten Schluss) verwenden und den Alternate-Take von Dusk (von
Archives Vol.1, aber diesmal bitte ohne das störende
Metronom) und vielleicht noch einige andere Alternate-Takes (z.B. von
den Lamb-Sessions) - die SACD natürlich so lassen, wie sie
ist, beziehungsweise ergänzen:
Zum Beispiel durch die Live-Versionen von "Looking For Someone" und das
sehr interessante, alternativ endende "Stagnation"
(beide vom BBC-Nightride-Tape 1970 mit Phillips und Mayhew), aber sie
wurden wieder ignoriert, schade. Das man die nur sehr
schlechten Live-Versionen von "Going Out To Get You" (Orgel statt
Klavier und andere Strophenführung und -texte) als auch
"The Light" (später vereinfacht und gekürzt zu "Lillywhite Lilith")
nicht berücksichtigt hat, verstehe ich schon eher.
Auf der SACD konnte man -wohl durch Phasenverschiebung -bei den 3
wunderbaren Stücken "Shepherd", "Pacidy" und "Let Us
Now Make Love" beinah einen Stereo-Eindruck entstehen lassen. Das
zeitweise Chaos des Titels "Twilight Alehouse" wird durch
den 5.1-Remix gut aufgelöst bzw. gibt die nunmehrige Transparenz
bestimmten Passagen einen besseren Sinn. Dieser Titel von 1968
hatte seinen Zenit als Live-Fassung lange durchlebt, bevor er endlich im
Studio aufgezeichnet wurde, für "Foxtrot" war er vorgesehen,
aber auf "Trespass" hätte er wunderbar gepasst.(hat übrigens jemals
einer bemerkt, das wir eine kurze Version dieses Titels, ohne
Gesang, auf "From Genesis To Revelation" hören können, als Übergang
zwischen "Fireside Song" und "The Serpent"?!)
Das für mich (als Fan der "Trespass"-Zeit) zwingende Muß für den
Kauferwerb dieser Box war ohne Zweifel das sogenannte "Jackson-Tape",
produziert vom Ex-Yardbyrds-Bassisten Paul Samwell-Smith als audio score
für einen Fernsehdokumentation über den
Maler Michael Jackson (sic!), welche dann nicht verwendet wurde bzw. das
ganze Projekt nicht gesendet oder fertiggestellt wurde.
Diese 4 Stücke sind für mich ein kleines, wunderbares Fenster in die
faszinierende, ansonsten unsichtbare Genesis-Welt kurz bevor
die LP "Trespass" aufgenommen wurde (es hätte ein dreifach-Album sein
können für mich). So hören wir nun wenigstens kleine
Sequenzen einiger dieser unveröffentlichten Juwele und registrieren den
ungeheueren Fortschritt gegenüber "From Genesis To Revelation".
Aber die 4 Stücke sind auch ein Sammelpunkt für Ideen, die noch keine
fertig strukturierten Songs sind. Und: Tony Banks outet sich als
John-Lord-Fan!

7. Provocation: enthält Sequenzen von "Salmacis" und "Lookiing For Someone".
8. Frustration: enthält den Anfang einer früheren Version von "Anyway",
das ja später auf "The Lamb" zu hören ist
mit natürlich anderem Text (I am the madman Scientist...Anyway, You are
the one for me..) und die "I say what`s the use"-
Sequenz des Titels "Hair On The Arms And Legs", zu hören in voller Länge
auf Genesis Archives Volume 1, CD 4.
(dieser Titel enthält auch viele Worte mit -ation, also vielleicht eine
Inspirationsquelle für die Namen der 4 Stücke?)
9. Manipulation: enthält eine frühe Version von "The Musical Box" ohne
Gesang, damals noch unter dem Titel
"F Sharp" (weil hierfür die oberen Saiten der Gitarren auf den Ton "Fis"
gestimmt wurden). Dieses Stück gibt es auch als
Gitarrenduo von Anthony Phillips und Michael John Cleote Rutherford, zu
hören auf der Archives Volume 1 CD des
leider allzufrüh ausgestiegenen. Andererseits spielt besagter Phillips
gerade auf diesem Jackson-Tape erschreckend
wenig Lead-Gitarre; bei "Anyway" klimpert er nur ein wenig auf der
12-saitigen im Hintergrund, so dass ich doch
zweifle, ob er eine ähnliche spielerische Brillianz wie Hackett erreicht
hätte.
10. Resignation: beginnt (für mich wunderbarerweise) mit einer Sequenz
eines meiner am sehnlichsten erwarteten der unveröffentlichten Stücke
von Genesis,
"Little Leaf" (bis 0:49), das leider von der Band nie komplett aufgenommen wurde, aber zu
hören ist in einer Version für klassische Gitarre, leider
ohne Gesang, von Anthony Phillips und Enrique Berro Garcia unter dem
Titel "Old Wives Tale" auf PrivateParts and.Pieces Vol. III
und Phillips` "Archive Collection" Vol. 2. Wie sehen hier, bei der
Fassung am Anfang von "Resignation", wie die
einzelnen Stimmen aufgeteilt waren zwischen Gitarren, Querflöte,
Orgel...aber ich denke, dass es eigentlich ein
Gesangstitel sein müßte...Ähnlich wie bei "Visions Of Angels" beginnt
Mayhew das Lied fürchterlich zu "zertrommeln".

Abschließend noch ein "Set" aller mir bekannten, frühen Genesis-Songs,
die wir wohl nie hören werden (etwas Hoffnung gibt es;
es existiert noch irgendwo ein Live-Film von einem Genesis-Konzert von
1970 mit Phillips und Mayhew, das uns vielleicht
Titel wie "Little Leaf", "Stranger" und "Grandma" in den Live-Versionen
bieten könnte (neben "The Knife", "Stagnation", "In The Beginning",
"Looking For Someone" und "Visions of Angels").

"Babies"
"Barnabys Advantage"
"Chobham Chords"
"Digby"
"Don`t Wash Your Back"
"Eastern Magic Boogie"
"Grandma"
"I`m Here"
"I`ve been travelling all night long" (nach "Trespass", mit Collins,
ohne Hackett)
"Jamaican Longboat" (nach "Trespass", mit Collins, ohne Hackett)
"Key To Love"
"Little Leaf" (zu hören in einer Version für klassische Gitarre, leider
ohne Gesang, von Anthony Phillips
unter dem Titel "Old Wives Tale" auf PrivateParts and.Pieces Vol. III
und seiner "Archive Collection Vol. 2 und, von Genesis, als opening
sequence des Titels
"Provocation" auf der Box 1970-1975)
"Listen On Five"
"Lost In A Drawer"
"Masochistic Man"
"Moss" (nach "Trespass", mit Collins, ohne Hackett)
"Peace" (Teile des Stückes "Provocation" des "Jackson-Tape")
"Rainbow"
"Sitting On The Top Of The Waves"
"Stranger" (bekannt durch die Solo-Version von Anthony Phillips auf
PrivateParts and.Pieces Vol.I )
"Stumble"
"Silver Song" (kennen wir nur in den beiden Versionen mit Collins und
Phillips)
"There Was A Movement" (von Genesis "ausgeschlachtet", Teile davon auf
Foxtrot bzw. Trespass zu hören)
"Think Again"
"2-30 Punktime (am.p.m)
"Wandering"
DAS BESTE VON GENESIS
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
DAS BESTE VON GENESIS ÜBERHAUPT.DIE VIER CD'S NACH LAMB, SIND ABER AUCH NOCH SEHR GUT,TROTZDEM,AUS GENESIS WURDE PHIL COLLINS(OB WOHL ER GUT IST)
SCHADE!!!!!!!!!!!!!...
Wir aus den 60er
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Yepp Leute, wie schön, dass wir in den 60er geboren wurden.

So haben wir (natürlich) diese Aufnahmen auf Schallplatte gekauft, die erste CD-Veröffentlichung ebenfalls, und selbstverständlich auch die
Definitive Edition Remaster.

Dazwischen lauschten wir den neuen Mixen auf der Platinum Collection und jetzt die bisher ultimative Veröffentlichung auf SACD und DVD Audio.

Bis dann in ein paar Jahren eine weitere Steigerung auf Blu Ray kommt, werden wir höchstwahrscheinlich zu alt sein, um noch große Unterschiede hören zu können.

Also freuen wir uns doch bitte über diese Box im Jahr 2008 und daran, wie gut Phil Collins, Peter Gabriel, Tony Banks und Steve Hackett waren und sehen großzügig darüber hinweg, was für ein mittelmäßiger Bassist doch Mike Rutherford ist.
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Konk von the Kooks

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,61

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Konk

Tracks:

  • See The Sun
  • Always Where I Need To Be
  • Mr. Maker
  • Do You Wanna
  • Gap
  • Love It All
  • Stormy Weather
  • Sway
  • Shine On
  • Down To The Market
  • One Last Time
  • Tick Of Time

Aus der Amazon.de-Redaktion


Auf die Idee hast kommt nicht jeder, sein Album nach dem Studio zu benennen, wo es aufgenommen wurde. Nebenbei sind es nicht irgendwelche Räume in London, sie gehören Ray Davies, der der Welt mit den Kinks eine schier unglaubliche Zahl an Hits / Evergreens schenkte. Das verpflichtet, und Konk ist ein bemerkenswerter Nachfolger des mit Edelmetall belohnten, millionenfach verkauften 2006er-Debüts Inside In / Inside Out. Erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit das Quartett aus Brighton mit neuem Bassisten Dan Logan (im Aufnahmeprozess ersetzte er Max Rafferty, der anstatt reich zu werden lieber die falschen Drogen nahm) die Hitmaschine auf Konk anwirft. Platz 1 der UK-Charts und eine Top-Ten-Placierung in Deutschland spiegeln wieder, dass die Kooks eine zwar junge aber souveräne Hand für eingängige Pop-Rock-Melodien haben, denen Star-Produzent Tony Hoffer (Goldfrapp, Thrills, Beck) den Feinschliff samt klasse Sound gab. Dass die Kooks ihren Erstling toppen und so frisch und erfrischend klingen, war so nicht zu erwarten. Die Band ist zwar musikalisch gereift, aber sie hat auch eine kräftezehrende Zeit hinter sich. Nicht einer der zwölf - plus einem Hidden Track - rutscht ab ins Mittelmaß, angetrieben vom hochtalentierten Songwriter, Sänger und Gitarristen Luke Pritchard verstehen es die Kooks, die emotionale Bandbreite zwischen Nachdenklichkeit und Überschwang in mal temporeiche, mal verschleppte Songs zu packen. --Sven Niechziol

Produktbeschreibung


KONK
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5 Kundenrezensionen:

Bester Britpop 2008
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit Konk legen The Kooks einen würdigen Nachfolger ihres Debutalbums Inside In / Inside Out aus dem Jahr 2006 vor und untermauern den Eindruck, eine der derzeit besten Britpop-Bands zu sein. Britpop, wenn auch mit deutlichen Einsprengseln von Reggae und Soul, ungefähr in der Tradition von Blur stehend. Gekennzeichnet und getragen von der Stimme Luke Pritchards, straight, positiv, melodiös, rockig und von guten Songideen lebend. Love It all, Sway, Shine On seien dabei beispielhaft genannt. Die Entwicklung der Rockmusik gründet derzeit wie in der ersten Hälfte der 60er Jahre ganz überwiegend auf den britischen Bands. The Kooks stehen dafür beispielhaft: Alles nicht wirklich neu. Aber inspiriert. Der Spirit stimmt. Das Zuhören macht Spaß.
Keine Eintagsfliege
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
The Kooks beweisen mit ihrem 2008er Album, dass der Erfolg von "Inside in/Inside out" keine Eintagsfliege war. Man mag sich streiten darüber ob "Konk" nun schlechter oder besser ist als das Debut, der Unterschied ist auf jeden Fall verschwindend gering. Ganz im Stile des Vorgängers gehalten, beweist die Indie-Rock Combo aus Brighton, dass sie keine Eintagsfliegen sind und ihnen die Ideen nicht ausgegangen sind. "Konk" ist eine klassische Fortsetzung des Vorgängers ohne grosse Experimente oder musikalische Veränderungen. Es klingt lediglich eine Spur poppiger. Jeder der "Ii/Io" ins Herz geschlossen hat, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen.

"See the sun", "Shine On" sind klassische "Sommer-Gute-Laune" Songs im Stile von "She moves in her own way", die schnell ins Ohr gehen. Natürlich sind auch wieder etwas rockigere, punklastige Songs mit drauf ("Do you wanna"). Der einzige Wehrmutstropfen ist das Fehlen eines herausragenden Songs wie "Naiv". Dieses Niveau erreicht leider keiner der Songs auf "Konk".

Insgesamt ein sehr gutes Album, dessen Kauf man nicht bereuen wird!!
Gute-Laune-Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was mir an diesem Album wirklich gut gefällt, ist die positive Stimmung die es verbreitet. Im Gegensatz zu den vielen anderen Brit-Pop-Bands, wie Coldplay oder Keane hat man hier nicht das Gefühl, dass diese Musik nur für potentielle Selbstmörder geschrieben ist, weil sie so sentimental ist.
Nein, Konk ist ein Gute-Laune-Album. Schöne Riffs, nette Melodien. Ich hatte das Album im Urlaub dabei und habe es (im Mietwagen) oft genug gehört. Auch vom Vorgänger habe ich ein paar Songs mit auf die CD gebrannt. Die neuen Songs brauchen den Vergleich zu den alten nicht scheuen. Vielleicht fehlt zum Vorgänger etwas die Konstanz, aber der Opener "See the Sun" ist - zumindest für mich - das beste Lied das die Kooks bisher veröffentlicht haben. Auf jeden Fall ein Kauftipp.
Bitte Zeit geben!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist sicherlich nicht die gleiche Art von Musik wie beim ersten Album der Kooks. Die Band hat sich weiterentwickelt; das Gitarrenspiel ist sauberer, das Songwriting klarer und strukturierter als zuvor; einen Song wie " IF only" wird man auf Konk nicht finden. Dafür wird das Niveau auf dem gesamten Album konstant hochgehalten; die Grundstimmung ist nach wie vor positiv- fröhlich, aber in Songs wie " Gap" streuen die Kooks auch eine Prise Melancholie ein.

Zu Beginn war ich auch nicht überzeugt,aber das änderte sich nach und nach.Nun halte ich beide Alben für gleichwertig spreche daher auch hierfür eine Empfehlung aus.

Besten Songs: See the Sun,Gap,Shine on,Sway,One last Time

In diesen finden sich auch hin und wieder brillante musikalische u. textliche Momente, wie in den ersten 70 Sekunden von One last time: Schöner gehts nicht.

Kann man kaufen.
Enttäuschend schwach
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Oh je...wie kann eine so talentierte Band mit so viel musikalischem Potenzial so eine Platte herausbringen...??? Das läßt nur drei Schlüsse zu.Entweder der Vorgänger "Inside..." war ein Zufallsprodukt an Innovation, sie hatten für einen Nachfolger einfach nicht genügend gute Ideen, oder aber sie haben ihr Pulver schon bei dem guten Vorgängeralbum verschossen...!!! Wie auch immer, eine Platte die ich nicht empfehlen kann...leider!! Schönen Tag noch.
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Produkt-Bild: Inside in/Inside Out (Special Version Open Disc)

Inside in/Inside Out (Special Version Open Disc) von the Kooks

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Inside in/Inside Out (Special Version Open Disc)

Tracks:

  • Seaside
  • See The World
  • Sofa Song
  • Eddie's Gun
  • Ooh La
  • You Don't Love Me
  • She Moves In Her Own Way
  • Matchbox
  • Naïve
  • I Want You
  • If Only
  • Jackie Big Tits
  • Time Awaits
  • Got No Love
  • persönlicher Zugangscode zu exkl. Homepage

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die gewaltigen Wogen, die die Artic Monkeys im Frühjahr 2006 geschlagen haben, sind nicht einmal verebbt, da rauscht mit The Kooks der nächste Gitarren-Brecher herein. Inside In / Inside Out heißt das fulminante Debüt des Quartetts aus Brighton, das gerade den Sprung von Teenager zum Twen hinter sich brachte. The Kooks, benannt nach dem gleichnamigen David-Bowie-Song von dessen 71er-Album Hunky Dory, lernten sich 2003 bei einem Schulprojekt kennen, erklärten den Übungsraum zur neuen Heimat, in die so ungefähr jeder Einfluss aus der eigenen Plattensammlung Einlass fand.
Mit 100 (!!) mehr oder weniger fertigen Songs gingen die Jungs keine zwei Jahre später nach London, um zusammen mit dem Produzenten Tony Hoffer (Belle & Sebastian, Thrills, Grandaddy, Turin Breaks, Supergrass) zu selektieren. Übrig geblieben sind 14 Songs, die sich häufig mit dem Teenagerdasein auseinander setzen. Dass The Kooks wie auch die Artic Monkeys Songwritern wie Syd Barrett, Bowie oder Marc Bolan in der selben Lebensphase unendlich unterlegen sind, darf ausgeblendet werden. Die Kooks (wie auch die Artic Monkeys) vermitteln nämlich ein Gefühl, dass der Underground-Szene scheinbar verloren ging. Was einem Bands wie Coldplay, Eels, Super Furry Animals, Bright Eyes, Smog, Mogwai - um nur einige ohne despektierliche Hintergedanken zu nennen - nie geben konnten: unbändigen Spaß. Deswegen ist Inside In / Inside Out auch ein wunderbares Pop-Album, ungleich facettenreicher als Whatever People Say I Am, That's What I'm Not der Arktischen Affen. The Kooks gehen nämlich völlig unbeschwert und cool, aber nie respektlos mit der Rock-Geschichte um. „Warum sich selbst beschränken, wenn es da draußen so viel Musik zu entdecken gibt?, sagen sich Sänger und Hauptsongschreiber Luke Pritchard, Drummer Paul Garred, Bassmann Max Rafferty und Gitarrist Hugh Harris. In ihren knackigen, sonnigen 3-Minuten-Songs finden sich Ska wie Blues, Soul wie Mod-Sound, Brit-Pop wie Rock & Roll, psychedelische Keyboard-Sounds wie Folk wieder. Wer nach Referenzen sucht, findet Police, The Jam, Supergrass, XTC, Dexy's Midnight Runners, Housemartins. Wer nicht sucht, findet trotzdem einfach nur gute Songs. --Sven Niechziol

Produktbeschreibung


INSIDE IN/INSIDE OUT
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5 Kundenrezensionen:

Gut, auf Dauer aber langweilig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Veröffentlichung: UK 2006

Genre: Alternative Rock

Label: EMI

Für Hörer von...Artic Monkeys,Thrills,Mando Diao,Strokes

01. seaside [7/10]
02. see the world [07/10]
03. sofa song [06/10]
04. eddie's gun [08/10]
05. ooh la [10/10]
06. you don't love me [04/10]
07. she moves in her own way [08/10]
08. match box [06/10]
09. naive [08/10]
10. I want you back [04/10]
11. if only [05/10]
12. jackie bitg tits [03/10]
13. time awaits [6/10]
14. got no love [5/10]

= 6,21

Sie könnten tatsächlich deine Freunde sein. Sie singen über's "Wixxxen" wie du und ich reden. Genial.
Außerdem nehmen sich The Kooks aus dem Vereinigten Königreich selbst nicht ganz so erst und das bringt
dieser Platte eine Menge an Pluspunkten und vorallem Symphatie. Das Album unterhält den Hörer auf ganzer
Linie, trotz so einiger Schwachpunkte.

Das Debut der Kooks aus Brighton beginnt mit einer sehr spärlich instrumentalisierten Komposition. "seaside"
erzeugt ein wenig Lagerfeuerstimmung. Und ich fühle mich tatsächlich jetzt am Strand. Um angeblich die Welt
zu sehen muss ich nur einen Titel weiter skippen. Und dort trifft mich dasselbe gute Niveau nur viel temporeicher.
Einfach ein toller Song der im Ohr bleibt. Nun folgt mit "sofa song" eine Single, die nun nicht so recht zünden will.
Nicht falsch verstehen, der Song passt schon ganz gut, aber er ist sofort vergessen nach dem Hören, denn es fehlt irgendwas.
Aber wenn ich wüsste was, dann würde ich bereits tausende von Euros verdienen *fg* Mit "eddie's gun" folgt eine weitere Auskopplung des
Albums. Diese kann gänzlich überzeugen und lässt jeden lachen, der auf den Text achtet. Zudem verbreitet das Lied einfach nur gute Laune und
erhöht das Niveau der Cd (der text natürlich nicht). Mit "ooh la" folgt das absolute Highlight der CD. Also zeigt mir echt nen Künstler der so
melancholich und wunderbar ein "ooh la" über die Lippen bringt. Das Lied ist super und gefällt mit jedem Hördurchgang mehr. Jedoch mit "you don't love me"
lassen sich erste Schwächen aufzeigen. Zu oft wurde ein derartiges Songkonzept schon verwendet und fiel zumindest bei mir jedesmal durch... Zu einfach und zu sehr
erzwungen klingt dieses recht belanglose Stück."she moves in her own way" überzeugt dagegen wieder. Sie verfolgen stets mit jedem Song dasselbe Prinzip, aber es klingt
jedesmal erfrischend anders, wie auch bei diesem Stück. Nach der überdurchschnittlichen Nummer "match box" folgt ein weiteres Highlight mit der neuesten Singleauskopplung
"naive", die unglaublich viel groove hat. Leider fehlt es den Kooks von hier an, an Konstanz. Es folgt nur noch durchschnittliche oder gar unterdurschnittliche Kost.
Sicherlich war es eine richtige Entscheidung, den Jungs viel Spielraum zu lassen, denn sonst wären wohl kaum so großartige Songs wie "ooh la" rausgekommen. Aber wie bereits
eben erwähnt fehlt es zum Schluß an Ideenreichtum und Konstanz. Die letzten fünf Songs überzeugen mich nur in sehr geringem Maße.

Dennoch prophezeihe ich den Kooks eine glorreiche zukunft, wenn sie weiter so spielfreudig bleiben und solch starke Nummern schreiben. Für eine Debut CD aufjedenfall hörenswert!
Einfach gut - einlegen und Spaß haben :o)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin auf diese Gruppe nur wegen "She moves in her own way" aufmerksam geworden. Habe dann mal ein bißchen in das Album reingehört und es mir auch gleich bestellt.

Endlich mal wieder eine CD die man von Vorne bis Hinten durchhören kann. In vielen Fällen kommt von einer Gruppe ein Single heraus und das Album ist dann nicht so berauschschend - nicht bei diesem Album!!! Die Songs haben einen geilen Sound wo man einfach mit dem Fuss mitwippen muss....vorallem bei "Naive" kann ich die Füsse zum Leidwesen meiner Mitmenschen nicht mehr still halten!

KAUFEN!!!
Ein außergewöhnliches Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich halte dieses Debütalbum für sehr gelungen, die lustigen Kooks haben mit ihren Twentysomething wirklich einen superguten Start hingelegt. Es gibt viel guten britischen Rock, aber die Jungs von The Kooks haben einen eigenen Stil, vor allem durch die starke Stimme von Luke Pritschard, der tatsächlich einen Wiedererkennungswert besitzt und so ausdrucksstark (und so britisch=)) singt, dass man eigentlich immer mitsingen möchte.
Die Songs auf der Platte sind beinahe alle sehr eigen und haben ihre eigene besondere Note, jedes kennzeichnet sich mit einem besonderen Merkmal; alle Tracks sind unterschiedlich -meiner Meinung nach schon eine kaum noch zu findende Eigenschaft.
Besonders gut gefällt mir "I want you", es hat einen so intensiven Charakter und einen so ausgezeichneten, durchdachten Aufbau, dass es mich immer wieder mitreißt.
Weitere Favoriten sind Naive (hier bringt Luke eine seiner besten stimmlichen Leistungen), Seaside, She moves in her own way, Ohh la, You don}t love me und Eddie}s Gun.
The Kooks haben bereits mit der ersten Platte einen unverwechselbaren Stil gefunden und ich warte schon auf das nächste Album!
Fantastisches Album!!! Das einfach Rockt!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
The Kooks - Inside in Inside Out ist ein durchweg gelungenes Album.Ich mag eigentlich nicht besonders britische Bands ,aber The Kooks heben sich von den Rest ab. Besonders zu empfehlen sind:

Seaside
Sofa Song
Ooh La (Megatop)
You don}t Love me
She Moves In Her Own Way
Naïve ( Mein absoluter Favoritensong )
Eddis Gun

Ich freue mich schon auf das kommende Album!!!
Melancholisch schön
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Derzeit findet sich ungewöhnlich viel britischer Independentrock im Radio und im Musikfernsehen. Die zugehörigen Protagonisten nennen sich Maximo Park, Razorlight oder Kaiser Chiefs und regelrecht unüberschaubar ist ihre Zahl. Wer hier die besseren 10% herausfiltern möchte, hat es wahrlich nicht leicht. Den echten Musikliebhabern möchte ich daher The Kooks ans Herz legen.
Ohne viel nerviges Drumherum, auf welches oben erwähnte Bands gerne zurückgreifen, bekommt der Hörer hier wonach er sucht.
Inside in / Inside out startet mit der wunderschönen Ballade Seaside. Genau der richtige Song für verregnete Sommertage. Um Einiges rockiger wird mit See the World fortgesetzt. Und weiterhin werden die Ohren von melancholisch schönen Melodien verwöhnt. Obwohl die Nummern Hitpotential haben, haftet ihnen doch etwas Trübsinniges an.
Was die Kooks von anderen Bands abhebt, ist vermutlich die Liebe zum Detail und vor Allem, dass sich Zeit genommen wird. Vor penetranten Gitarrenriffs und hektischem Gesang braucht man sich hier nicht grausen. Denn die Liebe zur Musik hört und spürt man bei dieser Platte einfach.
Die Kooks bestechen ebenfalls durch Vielseitigkeit. Es finden sich Pop, Balladen und rockige Nummern zusammen. Dazu dieses Gewisse Ohrwurmpotential mit einem Schuss Melancholie und fertig ist das Debüt.
Da darf man gespannt sein, ob uns Luke Pritchard, Huch Harris, Max Rafferty und Paul Carred weiterhin mit so wundervollen Melodien beglücken werden.
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Produkt-Bild: Forth

Forth von the Verve

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Forth

Tracks:

  • Sit and wonder
  • Love is noise
  • Rather be
  • Judas
  • Numbness
  • I see houses
  • Noise epic
  • Valium skies
  • Columbo
  • Appalachian Spring

Aus der Amazon.de-Redaktion


Neun Jahre nach ihrer weltweit betrauerten Auflösung melden sich The Verve einem neuen Album zurück. Die Erwartungshaltung der Presse und der Fans war ihm Vorfeld entsprechend gigantisch. Doch davon lässt sich eine Band von dieser Klasse, die immer schon ihren eigenen Weg gegangen ist, nicht sonderlich beeindrucken. Mit Forth setzt die Gruppe um Sänger und Gitarrist Richard Ashcroft ihre Reise fort, ohne auf der Stelle zu treten. The Verve klingen auf Platte 2008 zwar nicht durchgehend anders als auf ihrem letzten Album Urban Hymns aus dem Jahr 1997. Trotz der langen Pause findet man sich im vertrauten Soundkosmos der zehn Songs sofort ohne Probleme wieder zurecht. Neben der wie gewohnt im Mittelpunkt stehenden Stimme von Ashcroft sorgt vor allem Gitarrist Nick McCabe mit seinem ausdrucksstarken, jedoch nie aufdringlichen Spiel dafür, das man bereits beim ersten Stück "Sit And Wonder" alle Vorbehalte gegen dieses Comeback aufgibt und ganz tief in die süchtig machenden Klangschichten eintaucht.
Auch wenn The Verve auf Forth, das die vier Bandmitglieder selbst produziert haben, mit keinem unsterblichen Klassiker wie "Bitter Sweet Symphony" oder "Drugs Don't Work" aufwarten, schaffen sie es mühelos, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Selbst ruhigere Nummern wie "Judas" oder "Numbness" ziehen den Hörer sofort in ihren Bann, ganz zu Schweigen von den in epischen Harmonien schwelgenden Stücken "Valium Skies" und "Appalachian Springs", in denen sich das Quartett von seiner besten Seite präsentiert. --Norbert Schiegl

Produktbeschreibung


FORTH
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5 Kundenrezensionen:

Eher durchschnittlich
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als alter Verve-Fan musste ich mir natürlich das neue Album zulegen.
Doch um es vorweg zu nehmen es ist sehr durchwachsen. "Sit and wonder" und "love is noise", also der 1. und 2. Track des Albums bieten gute Momente, ein starker Start. Danach allerdings wabern die Stücke 3 - 9 so vor sich hin mit wenig Höhepunkten, eher radiotaugliche Kost. Erst der Schlusstrack "Appalachian Spring" ist wieder ein Highlight.
Wolkenreisen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich bewerte dieses Album hier als "The-Verve-Unkundiger", der bislang nur das Best-Of-Album der Briten besaß. "Forth" hat große Stärken, aber auch gelegentliche Schwächen:

"Sit And Wonder" ist ein gelungener Opener mit düsterem, entrücktem Groove, der ein wenig an THE CHURCH erinnert. "Love Is Noise" ist eine schöne Gitarren-Pop-Nummer und als radiotaugliche Single-Auskopplung der ideale Aufhänger, um die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen - insgesamt jedoch untypisch auf diesem Album. "Rather Be", "Judas" und "I See Houses" sind leicht perlende Wolkenreisen, und "Appalachian Springs" ist als wunderschöne, siebeneinhalbminütige Ballade der für mich überragende Schlusspunkt des Albums.

Leider gibt es jedoch auch Hänger, so zuallererst das seltsame "Noise Epic", das sehr beliebige "Valium Skies" oder auch das völlig spannungsarme "Columbo". Solche Songs sind mal wieder ein Hinweis darauf, dass ein Album manchmal auch zu lang sein kann.

Bis auf eine Ausnahme sind alle Songs zwischen fünfeinhalb und acht Minuten lang. Britpop-Hymnen wie "Bittersweet Symphony", "Sonnet", "Song For Lovers" oder "Lucky Man" sucht man hier vergeblich; dafür finden wir entspannende, manchmal fast psychedelisch anmutende und überwiegend harmonische Klanglandschaften in mittlerem Tempo, die - trotz einiger Durchhänger - "good vibrations" hinterlassen.
Ein im wahrsten Sinn des Wortes ambivalentes Album
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Sie waren mal mindesten so groß wie Oasis oder Blur (damals 1997 mit "Urban Hymns") - doch nach der Trennung der Band respektive der von Gitarrist Nick Mc Cabe und Egozentriker Richard Ashcroft 1999 blieb nicht mehr viel vom Ruhm.

Ashcroft machte ein paar gute und noch mehr mäßige selbstverliebte Songs, doch nach elf Jahren sind sie wieder vereint. Die Gründe können uns egal sein, solange das Ergebnis einigermaßen gute Musik zutage bringt. Und das ist leider das Problem dieses Albums.

Haben sich Ashcroft und McCabe früher genial ergänzt, so spielen sie auf "Forth" oft leider nur nebeneinander daher. Denn zu selten ergänzen sich die beiden wie in den fesselnden Songs wie "Columbo" oder "Noise Epic" oder dem tanzbaren (Rave?) "Love Is Noise". Denn entweder sind die Songs zu langatmig (Ashcroft?) oder einfach zu lang wie bei einer Jam Session, bei der keiner den Mut hat, endlich auf den Punkt zu kommen.

Ein im wahrsten Sinn des Wortes ambivalentes Album, das seine großen Momente besitzt - aber leider zu wenige.
The Verve - Forth
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Gewiss, Richard Ashcroft macht auch als Solist ganz manierliche Platten. Zu seiner ganzen übermenschlichen Größe aber findet der Schlacks nur im Verbund mit Gitarrist Nick McCabe und seiner Band The Verve. Jetzt, elf Jahre nach dem Jahrhundertalbum "Urban Hymns", ist es mal wieder so weit. Und man sollte sich von der euphorischen Single "Love Is Noise" mit ihrem Stadion-Refrain und den Teletubbie-Sounds nicht ins Boxhorn jagen lassen: "Forth", wie die zum zweiten Mal wiedervereinte Gruppe ihr viertes Album nennt, ist fast monumental. Die Lieder, die sich vielfach auf sieben, acht Minuten ausdehnen, vereinen in sich alles, was The Verve immer ausmachte. Sie sind großspurig, komplex, rätselhaft, und sphärisch, manchmal Furcht einflößend und meistens ausnehmend prachtvoll.

(2 Boni auf dem Vinyl)
Klasse Album! Punkt.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ums kurz zu machen: Hier wird tief in die psychedelische Kiste gegriffen und tiefgründige, schaurige und doch herrlich melodiöse, eigenwillige und anspruchsvolle Musik zelebriert, die den Fan von Gruppen wie Porcupine Tree oder Archive begeistern. Aber auch ein Touch "Coldplay" rundet die Scheibe angenehm ab. Gerade das 8-minütige lärmende "Noise Epic" ist grandios, ebenso das baladeske "Appalachian Springs". Insgesamt ist aber jeder Song melodiös und tiefgründig, daher von den schlechteren Kritiken nicht beirren lassen. Ein Album, welches die nächsten zehn Jahre seine Fans bekommen wird, ich bin}s heute schon! Anerkennung, Richard!
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Produkt-Bild: Platinum Collection

Platinum Collection von Ennio Morricone

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 12,77

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Platinum Collection

Tracks:

Disk 1
  • Gabriel's Oboe
  • Il Buono, Il Brutto, Il Cattivo
  • C'era Una Volta Il West
  • Metti Una Sera A Cena
  • Nuovo Cinema Paradiso
  • La Donna Della Domenica
  • Il Clan Dei Siciliani
  • Addio A Palermo
  • Il Mio Nome # Nessuno
  • Terma D'Amore Disperato
  • Speranze Di Libertà
  • Paura Sulla Città
  • La Califfa
  • Inseguimento E Fuga
  • Lontano
  • Barbablù
  • Tema D'Amore
  • Viaggio Con Anita
  • La Moglie Più Bella
  • Per Un Pugno Di Dollari
Disk 2
  • Deborah's Theme
  • L'Estasi Dell'Oro
  • The Mission
  • Dal Sex Appeal Al Primo Fellini
  • L'uomo Dell'Armonica
  • Il Segreto Del Sahara (Secret Of The Sahara)
  • Algeri 1 Novembre 1954
  • Forse Basta
  • Il Vizietto
  • Via Mala
  • La Cosa Buffa
  • Dimenticare Palermo
  • Romanza Quartiere
  • Si Muore D'Amore
  • Thieves After Dark
  • Estate 1943
  • Viva La Revolucion
  • Venuta Dal Mare
  • Il Vento Il Grido
  • La Tragedia Di Un Uomo Ridicolo
Disk 3
  • Giù La Testa
  • Indagine
  • Infanzia E Maturità
  • Per Qualche Dollaro In Più
  • Romanzo
  • The Falls
  • Questa Specie D'Amore
  • Il Federale (Titoli)
  • Poesia Di Una Donna
  • I Crudeli
  • Chi Mai
  • Marcia In La
  • Cockeye's Theme
  • La Verité Et Le Soleil
  • Rivoluzione
  • L'Uomo Proiettile
  • Crescete E Moltiplicatevi
  • Tema Di Dunja
  • La Ballata Di Hank McCain
  • La Ragion Pura

Produktbeschreibung


PLATINUM COLLECTION
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Geniale Meisterwerke in Originalaufnahme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Anschaffung habe ich nicht bereut....einfach nur genial und unübertroffen. Zusammenstellung und Sound sind für mich perfekt und alles Originalaufnahmen...was bei den vielen "Coverversionen" in dem Bereich gar nicht so häufig vorkommt.
Einer der vielseitigsten Filmkomponisten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Elegisch-dramatisch, bedrohlich-gefährlich, nachdenklich-besinnlich - die Stimmungen der Filmmusik von Ennio Morricone haben Geschichte geschrieben.
Das Talent des am 10.11.1928 in Rom geborenen Multikomponisten wurde schon in den 40er Jahren entdeckt, und in den frühen 50ern schrieb er fürs Theater und Radio. In den 60ern gelangte er mit Hilfe von Filmmusik für Western von Sergio Leone und Bernardo Bertolucci zu Ruhm. Auch in Gangsterfilmen hatte Morricone viel "zu sagen", wenn man ihm den Soundtrack überließ.
Die wundervollsten Harmonien seines Schaffens sind wohl die berührenden Melodien aus "Cinema Paradiso" (bitte den Soundtrack dazu kaufen).

Hier gibt es auf 3 CDs einen ergiebigen Querschnitt durch das Lebenswerk des unverwüstlichen Qualitäts-Garanten Ennio Morricone. Kann man nebenbei hören oder auch intensiv im Dunkeln - je nachdem wieviel Zeit man übrig hat.
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Produkt-Bild: Tangram

Tangram von Tangerine Dream

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 4,70

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Tangram

Tracks:

  • Tangram (Solution Part)
  • Tangram Set 2

4 Kundenrezensionen:

Wirklich klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tangram gehört wirklich mit zu den besten Alben, die Tangerine Dream gemacht haben. Dieses Werk beinhaltet verschiedene Stilistiken, die die Musik von TD auszeichnet. So wechseln sich sequencerlastige Passagen mit sehr ruhigen, z.T. psychedelischen Phasen, wie man sie von TD-Alben aus den 70er Jahren kennt, ab. Zwischendurch tauchen dann neue Klangbilder auf, die man aus älteren Werken nicht kennt. Kurzum: ein sehr gutes, abwechlungsreiches Album!
11 min 48 bis 12 min 59
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Sequenz von 11 min 48 sec bis 12 min 59 sec aus "Tangram Set 1" ist für mich persönlich das Beste Stück elektronischer Musik, welches jemals komponiert wurde. Die restliche Komposition ist streckenweise interessant, teilweise aber auch etwas zu vorhersehbar.
TDs bestes Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach ist Tangram das beste Album aus der besten Zeit der Elektronik-Rocker. 2 LP-Seiten / 2 Tracks. Sehr abwechlungsreich vermischen sich die einzelnen Klangfragmente wie die Teile des Tangram-Spiels zu einem akkustischen Ganzen. Ein musikalischer Bilderbogen, mal romantisch mal spannend. Für TD-Neulinge ist Tangram bestimmt ein guter Einstieg.
Meilenstein frühen 80er Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Werk von Tangerine Dream ist für mich ein absoluter Meilenstein in der Elektronischen Musik der 80er Jahre. Während in den 70er noch die analogen Synthys dominierten spürt man in diesem Album deutlich den frischen Wind, den die Gruppe durch die digitale Klangerzeugung und auch durch das neue Mitglied J.Schmoelling erhielt. Gerade nach den zwei Vorgänger-Alben 'Cyclone' und 'Force Majeure', die etwas ideenlos wirken, werden hier alle Register gezogen. Leider wurde dieses Niveau auf den folgenden CDs auch nicht mehr erreicht!
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Produkt-Bild: Wild Frontier (Remastered)

Wild Frontier (Remastered) von Gary Moore

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Wild Frontier (Remastered)

Tracks:

  • Over the hills and far away
  • Wild frontier
  • Take a little time
  • The loner
  • Friday on my mind
  • Strangers in the darkness
  • Thunder rising
  • Johnny boy
  • Over the hills and far away (12" Version)
  • Wild frontier (12" Version)
  • Crying in the shadows
  • The loner (Extended Mix)
  • Friday on my mind (12" Version)
  • Out in the fields (Live)

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Wild Frontier Remastered
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5 Kundenrezensionen:

The Eighties
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ja, so klangen eben die 80er. Entsetzliche elektronisch nachscheppernde Drums, sehr einfache, sich permanent wiederholende Rhythmen (Drums eben wie ein Uhrwerk ohne besondere Fill-ins), noch furchtbarere Synthesizer. Die Songs sind ganz nett, aber irgendwie auch im 80er Stil komponiert (wäre mal interessant, wie es in modernem Klanggewand klingen könnte). Die Gitarre: ja, es ist Gary Moore, aber eigentlich in der Entwicklung zu seinem letztendlichen Stil. Vieles klingt unfertig, nur angedacht. Mit der Gitarre strophenlang nur die Gesangsstimme zu imitieren, reicht nicht. 2 Sterne gibt es nur für sein außergewöhnliches Talent.
"The Loner" hat eine schöne Melodie, diese wird aber viel zu wenig ausgebaut. Zum Schluss, als er dann endlich mal improvisiert (was seine Stärke ist), wird ausgeblendet. Nee, gefällt mir nicht. Wer 80er Rocksound mag, ist hier bestens bedient. Wer Gary Moore hören will, muss sich die Blues und Bluesrock-Scheiben ab 1990 kaufen. Wer das Projekt "Scars" noch nicht kennt, wird nicht verstehen, was ich meine.
Still got the blues.
geile musik, schlechter sound
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
4 sterne nicht für den guitar hero, sondern für den schlechten sound.
bei "thunderrising" wird es bei meinem player auf einmal leiser
und zwar wegen des schlechten sounds. wenn eine platte dig. remastered ist,
dann sollte der sound bei normaler lautstärke schon aus den boxen
knallen, das ist hier leider nicht der fall . ich muss den player
sogar etwas aufdrehen, damit genau das passiert.
ansonsten ist es `ne geile mucke, bis auf "johnny boy" (ziemlich seicht)
und den 12`er versionen von "over the hills and far away" und
"wild frontier" (die letzten beiden sind überflüssig). dafür geht die
12`er von "friday on my mind" schneller ab , als die normalversion, die
hier auch noch drauf ist.
Diese Scheibe hat mein Mann mit in die Ehe gebracht ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... und wurde von mir adoptiert, was ich wirklich nicht von jeder seiner Scheiben behaupten kann (er hört sonst Uriah Heep, Ken Hensley und so ein Zeug, mit dem kann ich mich nicht so anfreunden). Aber diese Musik von Gary Moore, die hat etwas und gefällt sogar mir als Nicht-Hardrockerin.

Diese Scheibe erinnert mich sehr an unseren Irland-Urlaub im April 1989 mit dem Motorrad. Es war schweinekalt und wunderschön. Einmal wollten wir trampen, aber da hat sich ein Pferd neben uns gestellt, und niemand hat uns mitgenommen. Den River Shannon sehe ich immer noch vor mir, wenn Gary seinen "Johnny Boy" singt, für mich das schönste Lied auf der CD. Da wird Irland lebendig.

Die anderen Titel kommen natürlich rockig daher: "Over the hills and far away" (hier gefällt mir besonders gut die Irish-Folk Anspielung), "Wild frontier" (auch sehr interessant in der längeren Version mit jaulender E-Gitarre. Bemerkenswert "the loner" - eines der besten E-Gitarren-Stücke, die ich kenne, oder "Take a little time". Insgesamt echt gelungen und hörenswert!
Ein Meilenstein des modernen Hardrock
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Gary Moore brachte mit "Wild Frontier" ein Album heraus, das einerseits sehr "irisch" gehalten ist, andererseits in seinen vielen Facetten auch an moderne Rocksounds anknüpft: so würde "Take a Little Time" auch Chris de Burgh gut zu Gesicht stehen und "Friday on My Mind" klingt so, als hätte Phil Collins mitkomponiert.
Dauerbrenner sind freilich "Over the Hills and Far Away" (ein Folk/Rock-Geniestreich), "The Loner" (eines der romantischsten Gitarrensoli, das ich kenne), die wunderschöne irisch-folkige Ballade "Johhny Boy" und das erdig-bluesige "Crying in the Shadows".
Schade nur, daß dieser Ausnahmegitarrist seine wahren Talente erst auf den 12''-Versionen offenbart, deren Sound nicht gerade der beste ist.
Auch fehlt mir auf dem Album ein echter Schlagzeuger, und manche Folk-Passagen hätten mit akustischen Instrumenten gespielt einfach besser geklungen als der sterile Keyboardsound. Moore hätte sich die Dubliners zum Vorbild nehmen sollen....
Dafür gibt es dann auch einen Punkt weniger, auch wenn die Musik über alle Zweifel erhaben ist. Trotzdem strikte Kaufempfehlung für alle Irland-und Hardrock-Fans!
Klasse Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die 12" Version von "Over the hills and far away" gehört zum Besten was Gary jemals abgeliefert hat. So ein Stück schreibt man wohl nur 1x in seinem Leben.

Auf WILD FRONTIER sind auch deutliche Folk-Einflüsse zu hören, die das Album sehr vielfältig klingen lassen.
Wegen 2-3 Durchhänger knapp am 5. Stern vorbei gerasselt. Ändert aber nichts an der zwingenden Kaufempfehlung!!!! Hard-Rock Fans können dieses Album nicht ignorieren.
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Produkt-Bild: Never Mind The Bollocks Here's The Sex Pistols

Never Mind The Bollocks Here's The Sex Pistols von Sex Pistols

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 2,77

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1985
Zoom ± Produkt-Bild: Never Mind The Bollocks Here's The Sex Pistols

Tracks:

  • Holidays in the sun
  • Bodies
  • No feelings
  • Liar
  • God save the Queen
  • Problems
  • Seventeen
  • Anarchy in the UK
  • Submission
  • Pretty vacant
  • New York
  • EMI

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nunja, was soll man da noch schreiben, außer Klassiker, Kult, Meilenstein, bla, bla, bla,.. War vor über 20 Jahren mal die Skandalpunkrockscheibe von der Insel überhaupt, nicht zuletzt wegen der "God Save The Queen"-Version. Textmäßig haut das keinen mehr vom Hocker, die Kids werden heutzutage mit wesentlich derberer Kost versorgt. Von den Vibes allerdings nach wie vor allererste Sahne. Es wird gemunkelt, dass diese Scheibe von Gastmusikern wie unter anderem auch von Chris Spetting an der Gitarre eingespielt wurde, da die Pistols dazu nicht in der Lage waren. Wer´s nun letzlich auch gewesen sein mag, die Never Mind The Bollocks ist nach wie vor eine ungeschlagene Scheibe, voll druckvoller Midtempo Punkrock-Songs, mit breiten, rotzigen Gitarren, und mittendrin Frontmann Johnny Rotten, der dir augenrollend seine Statements in deine gelangweilte Visage rotzt, so dass dir Hören und Sehen vergeht. --Wally W.

Produktbeschreibung


NEVER MIND THE BOLLOCKS...
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5 Kundenrezensionen:

it`s onely rock`n`roll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
dieses album ist rock`n`roll aus der gosse, 3 akkorde im 4/4tel takt, von einer band die gerade erst ihre instrumente "gelernt" haben und dauernd plärrt rotzend und fluchend johnny rotten mit, der schon von sich selbst behauptete nicht singen zu können. eine gute voraussetzung musik zu machen, in einer zeit wo pink floyd, supertramp und wie sie sich alle nennen, an ihrer gigantomanie und perfektionismus fast erstickten. ja, und da waren sogar die ach so netten hippis schockiert. natürlich gab es auch schon die stranglers oder the clash, aber die klingen nicht so rotzig, wütend und frech, eher wie eine nette kopie, für die charts. als die sex pistols auf dem höhepunkt ihrer karriere waren, kam diese LP heraus und dann lösten sie sich auch bald auf, was nur konsequent war, da johnny rotten einmal sagte, dass eine band aufhören solle wenn sie eine langspielplatte veröffentlichen, weil sie sonnst eine hippieband seien. tja, und so war die erste generation des punk tot. danach gab es noch einen haufen super bands, wie exploited...und ihr horden von irokesenfrisuren oder crass und conflict, zwar echt geile musik aber mit überheblichen und humorlosen politisch-korrekten aufgesetzten anarchotexten. ja, dieses album ist ein meilenstein jeder song ein hammer. der SPIEGEL hat mal geschrieben dass diese band mit ihrem dilettantismus die beste platte des jahrzehnts gemacht haben. genau! wer wissen will was punkrock ist sollte dieses album hören.
God Save The Queen, She Aint No Human Being!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Never Mind The Bollocks - Heres The Sex Pistols was soll man von diesem Album halten? Mittelmäßige Soundqualität, der Sänger hat eine zutiefst schlechte Stimme und die Band klingt so als hätte sie die Instrumente auf einer Müllkippe gefunden.
Zuerst sind es solche und ähnliche Attribute, die einem zu den Sex Pistols einfallen und die Assoziationen fallen auch nicht gerade weit vom Baum der ersten Erkenntnis. Das Interesse wird dadurch gedämpft, dass es gewisse Charaktere einfach nicht lassen können, Musik zu pauschalisieren und die Pistols in die strikte Punksparte zu drängen. Natürlich gehören sie zu den unmittelbaren Vorläufern und Wegbereitern des Punks, aber trotz alledem sollte man jene Ansichten nicht vernachlässigen, welche die Pistols von sich selbst hatten. Und diese waren nun einmal geprägt von der utilitaristischen Vorstellung der Egomanie und der Manifestation alles seienden im Präsens (eine Bande von sadistischen Kneipenschlägern waren sie, mehr nicht). Somit waren/ wurden die Pistols zu Ikonen der No Future Generation. Das hier vorliegende Album ist einer der ganz großen Würfe der Musikindustrie im 20. Jahrhundert und einer der ganz großen Meilensteine des Rock & Roll im Allgemeinen. Neben diesem Werk wirken Werke wie Nirwanas Nevermind beinahe wie die Intonation eines Kindergartenchors, das aber auch nur wenn die Gefühle des Hörers überkochen. Die Pistols waren somit unweigerlich die Wegbereiter all jener Bands, deren Musik durch die Reduktion derselben erst richtig aufkeimte und in den Hintergrund des alles überragenden Inhalts gestellt wurde.
Never Mind The Bollocks ist eine Hymne auf Freiheit, gespielte und parodierte Gleichgültigkeit und trotz des einen poetisches Meisterwerk. Die schlechte Qualität der Aufnahmen ist dahingehen mehr als egal. Kaufen, Reinhören. Eine der besten Platten ever.
Das beste Album das ich je gehört habe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Never Mind The Bollocks" von den Sex Pistols ist mein persönliches Lieblingsalbum überhaupt. Es ist für mich ein Superalbum, denn die Musik drückt für mich genau die richtige Mischung aus Fröhlichkeit und Aggression aus. Das ganze noch gewürzt mit den bissigen, primitiven, aber genau genommen gar nicht mal so dummen Texten und Johnny Rottens genial-quietschigem Rotzbengel-Gesang - super. Es gibt andere Platten und Bands, die ich ebenfalls gerne höre. Aber kein Album hat bei mir jemals diese Wirkung hinterlassen und mein Leben so nachhaltig verändert wie "Never Mind The Bollocks".

Meine Lieblingstitel sind "Holidays In The Sun" (dieses Riff!), "No Feelings" (melodisch und spritzig), "God Save The Queen" (geiles Riff, rotzige Gitarren und ein Johnny Rotten in Hochform), "Problems" (wieder mal das Riff und Rottens genialer Text), "Anarchy In The UK" (die Punk-Hymne überhaupt), "Pretty Vacant" (rotzig, aggro, Rottens Gesang) und "EMI" (aus den selben Gründen wie "No Feelings"). Aber auch die anderen Songs sind richtig gut, und ich kann das Album immer an einem Stück durchhören. Mit einer Ausnahme: "Submission" überspringe ich fast immer. Aber das macht den Kohl auch nicht fett. Einfach ein Hammeralbum!
Das einzige Album der Skandalbrüder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kaum eine andere Band verursachte einen solchen Wirbel wie die Sex Pistols. Die Band schaffte es mit ihrer extrem provokanten Attiüde immer wieder, in die Schlagzeilen zu geraten und mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam zu machen.
Lange Zeit waren nicht einmal Singles der Band zu bekommen, die EMI hatte nach einem skandalträchtigen Fernsehauftritt die Single "Anarchy In The UK" eingezogen und den Pistols den Vertrag gekündigt, bei der Firma A & M erging es der Band nicht besser, die erste Pressung der höhnischen "Hymne" zum 25 - jährigen Kronjubiläum der Queen wurde sofort nach dem Erscheinen wieder eingestampft, die Pistols ein weiteres mal rausgeschmissen.
"God Save The Queen" erschien schließlich doch noch, auf dem eigentlich gehaßten Hippie - Label Virgin Records, was die Band mit einem Konzert auf einem Boot auf der Themse feierte, welches wie üblich von der Polizei beendet wurde.
Hinter dieser Aktion wie überhaupt hinter dem ganzen zu dieser Zeit so skandalösen Image der Band steckte ihr Manager Malcolm McLaren, der den Sex Pistols nicht nur ihr für jeden Punk stilprägende Outfit verpasste (unterstützt von der Designerin Vivienne Westwood), sondern auch mit den generalstabsmäßig geplanten Rowdy - Aktionen der Pistols den Bekanntheitsgrad seiner Schützlinge sehr erfolgreich steigerte (und damit davon ablenkte, daß kaum einer der Pistols sein Instrument wirklich beherrschte). Die Sex Pistols sind der beste Beweis für die Wirkung der richtigen Werbestrategie.
Knapp 1 1/2 Jahre waren die Pistols damals die Galionsfiguren der Punk - Bewegung (obwohl die Band selber von dem Begriff nichts wissen wollte), auf vier Singles verhöhnten sie das britische Establishment und besangen (falls man bei Johnny Rottens Mikrokünsten von Gesang sprechen kann) das Lebensgefühl und die Desillusioniertheit der Jugend der späten 70er Jahre, die sich von den Idealen der Hippie - Bewegung und deren Musik enttäuscht abgewandt hatte. Die Musik der Pistols passte optimal in die knallharte Realität und brachte die unterdrückte Wut, die viele fühlten, zum Ausdruck.
1977 schließlich erschien "Never Mind The Bollocks Here's The Sex Pistols", das offiziell einzige Album der Band und die Hysterie um die Sandaltruppe kollabierte sofort. Groß war die Enttäuschung, als die Platte sich als reine Hit - Sammlung mit sämtlichen Singles und deren B - Seiten und nur sechs neuen, wenn auch sehr potenten Stücken entpuppte. Die Musikpresse (nur in England, in Amerika kannte man die Band noch nicht und war von dem Album absolut begeistert) reagierte mit bissigen Verrissen, McLaren kommentierte seinen neuen Coup (auch negative Presse ist Publicity) als "The Great Rock 'N' Roll Swindle".
Natürlich legte sich der Sturm und heute ist das Album wohl das wichtigste Überbleibsel dieser einzigartigen Band. Die Texte von Johnny Rotten haben über die Zeit einiges von ihrer Schärfe und Provokation verloren, wenn man sich mal anhört, was man zum Beispiel von Gangsta - Rappern um die Ohren gehauen bekommt. Trotzdem reißt die Wucht der Songs auf dem Album noch immer mit, Stücke wie die Singles "Anarchy In The UK", "God Save The Queen", "Pretty Vacant" und "Holidays In The Sun" sind für die Rockmusik genauso wichtig und einflußreich geworden wie so mancher Song von den Großmeistern Beatles, Stones und Dylan und die so arg verrissene Platte prägte eine ganze Menge Bands nicht nur aus der "Punk" - Ecke bis heute. "Never Mind The Bollocks" ist eines der wichtigsten Alben aller Zeiten geworden.
Kurz nach der Veröffentlichung lösten sich die Sex Pistols auf, noch bevor die ersten Sicherheitsnadelträger und ihre Hunde in den Fußgängerzonen auftauchten. Geblieben sind ein Musterbeispiel für die optimale Vermarktung einer Band, das oft nachgeahmt wurde und eine Platte voller Songs mit unglaublich wütender Energie.
Ein weiteres Album für die Ewigkeit.
"no future, no future, no future for you........"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
das war noch "dirty rock`n`roll". laut und demolierend.
dass kann man dieser band zumuten.
als ich mir damals die platte gekauft habe, habe ich sie mir vorher
Nicht angehört und hoffte keine enttäuschung.
ich wurde nicht enttäuscht. musikalisch einfach nur top . nur der sound
war zum heulen. ich habe ein paar songs auf meinem mp3-player drauf-
gespielt und die höchste lautstärke eingestellt. es war mir nicht laut
genug und hab sie später also wieder gelöscht. ich möchte zwar beim mp3 hören
keinen hörsturz bekommen, allerdings will ich aber beim musik hören auch
nicht dabei einschlafen.
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Produkt-Bild: Platinum Collection

Platinum Collection von Genesis

Audio CD von Virgin UK (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 26,95, Angebote ab EUR 11,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Platinum Collection

Tracks:

Disk 1
  • No son of mine
  • I can't dance
  • Jesus he knows me
  • Hold on my heart
  • Invisible touch
  • Throwing it all away
  • Tonight tonight tonight (Edit)
  • Land of confusion
  • In too deep
  • Mama
  • That's all
  • Home by the sea
  • Second home by the sea
  • Illegal alien
  • Paperlate
  • Calling all stations
Disk 2
  • Abacab
  • Keep it dark
  • Turn it on again
  • Behind the lines
  • Duchess
  • Misunderstanding
  • Many too many
  • Follow you follow me
  • Undertow
  • In that quiet earth
  • Afterglow
  • Your own special way
  • A trick of the tail
  • Ripples
  • Los endos
Disk 3
  • The lamb lies down on Broadway
  • Counting out time
  • Carpet crawlers
  • Firth of fifth
  • The cinema show
  • I know what I like (in your wardrobe)
  • Supper's ready
  • The musical box
  • The knife

Produktbeschreibung


The Platinum Collection
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5 Kundenrezensionen:

Remastered Top, Remixed Flop
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die Zusammenstellung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, der Remastered Sound ist gut. Was aber voll daneben ging, sind einige der Remixe. Die Gesangparts bei "Carpet crawlers" und "Follow you" wurden klar zum Negativen hin verändert. Bei "Turn it on" wurde das Schlagzeug so abgeschwächt und in den Hintergrund verschoben, dass der druckvolle Sound des Originals klar abgeht. "The lamb lies down" klingt so ziemlich anders als meine LP-Version. Die anderen, mir unbekannteren Stücke, kann ich nicht so beurteilen. Ohne die Remixe hätte ich 5 Sterne vergeben, so aber werde ich meine alte "Turn it on-Best of" behalten.
Gute Zusammenfassung des Gesamtwerkes
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Kompilation bietet einen guten Überblick über das Genesis'sche Gesamtwerk, dass natürlich verschiedenste Phasen, ergo Stilrichtungen umfasst. Die erste CD daher als super und die anderen als "weichgespült" zu bezeichnen, naja... man kann auch gegenteiliger Meinung sein.
Im Prinzip ist es eher schade, dass auf der ersten CD alle gängigen Hits vereint sind, die man eh schon in und auswendig kennt, z.B. das nicht mehr erträgliche "Mama" oder "Jesus, he knows me". Sicherlich sind das gute Stücke, aber hier hat sich die Zusammenstellung mehr an den Hits als an der Qualität orientiert. Es fehlen die längeren Werke, wie "Domino". Immerhin gibts im Gegensatz zu der Turn It On Zusammenstellung auch die zwei "Home by the Sea"-Songs.

Mir persönlich gefallen auch die zweite und dritte CD sehr gut. Auf der zweiten hat man eindrucksvoll den Übergang von der Prog-Band Genesis - intellektueller, verspielter, symphonischer Pop, zu den Chartbreakern, meiner Meinung nach die produktivste Phase der Band.

Wer, wie ich, nicht alle Platten hat und sich an gute alte Zeiten erinnern will, für den ist dieses CD-Set sicherlich zu empfehlen. Um Genesis etwas genauer kennenzulernen, würde ich mir eher einzelne CDs raussuchen und hören: das Album ohne Titel, Abacab, Wind and Wuthering, A Trick of the Tail.
Top Zusammenstellung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Natürlich fehlen - wie bei jeder Compilation - Songs, die eigentlich dabei sein müssten...
Aber hier hat man wirklich einen guten Querschnitt durch die GENESIS-Geschichte. Wer mehr hören möchte, hat im Booklet die Übersicht, von welchen Alben die einzelnen Songs stammen und kann sich dann ja näher damit beschäftigen.
Platinum Genesis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Gruppe Genesis zählt ohnehin zum Besten, was die Branche zu bieten hat.

Kein Album ist schlecht, sie hatten in ihrer Karriere viele Tophits, unzählige Auszeichnungen usw. und natürlich viele, sehr viele Fans.

Es gab zwar schon ein Greatest-Hits Album von Genesis, was auch wirklich Top ist, aber die Krönung ist diese einzigartige Platinum Edition, das ist ein absolutes mind. 10 Sterne Album, eigentlich------ein Muss.
Keine repräsentative Auswahl!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die "Platinum Collection" hat zwar beeindruckende Remixe zu bieten, ist aber nicht im geringsten repräsentativ, sondern zeichnet ein Zerrbild von Genesis als hit-orientierter Popband, was höchstenfalls ab 1983 der Fall war.

Zunächst mal zur Auswahl der Stücke - die sich so charakterisieren lässt, dass von Alben, die es verdient hätten, mit fünf Stücken in der Auswahl vertreten zu sein, nur ein Stück drauf ist - und leider auch umgekehrt. Diese "Auslese" verläuft anti-chronologisch, das heißt, die ältesten Stücke kommen zuletzt. So müsste die Auswahl eigentlich mit "Calling all stations" anfangen, aber den mit Ray Wilson als Sänger besetzten Titel hat man lieber schamhaft ans Ende der ersten CD verschoben, was eigentlich unfair ist. Das Stück steht im Vergleich zu vielen Nummern auf der ersten CD besser da - wenngleich man den Rest des gleichnamigen Albums zum größten Teil vergessen kann.
"No son of mine" ist eines der besseren Stücke auf dem weichgespülten "We can't dance"-Album und ist somit zu Recht vertreten. Das beste Stück dieses Albums, "Driving the last spike", sucht man hier vergebens. Auf diese Art wird es auch weitergehen. Mit noch mehr Titeln als "We can't dance" ist "Invisible touch", das zweitschlechteste Album der Band (nach "Calling all stations"), vertreten. Einzig das druckvolle "Land of confusion" ist meiner Ansicht nach würdig, auf so einer Auswahl zu erscheinen. Aber die Plattenfirma sieht das anders, und daher ist die erste CD größtenteils von dem sterilem Plastik-Pop geprägt, den die Band in den 80er Jahren kreierte - inklusive langweiliger seichter Popstücke wie "That's all" und dem unglaublich nervigen "Illegal alien" von dem Album "Genesis".
Die unglaublich kreative Phase in den 70er Jahren kommt viel zu kurz, wenn sie sich auch auf gut die Hälfte der Gesamtdauer verteilt. Das wäre ja zu verschmerzen, wenn denn von den Alben der 70er Jahre die besten Stücke ausgewählt worden wären. Aber stattdessen finden sich auf der "Platinum Collection" bevorzugt die vergleichsweise seichten Stücke. Von "Abacab", dem sehr durchwachsenen Album, mit dem Genesis in die 80er starteten, hat man hier mit der Titelnummer und "Keep it dark" zwei mittelmäßig-solide Stücke. Stattdessen hätte man den Kracher des Albums, "Dodo", und die schöne Ballade "Me and Sarah Jane" nehmen sollen. Weiter geht's mit Stücken aus "Duke", der letzten richtig großen Scheibe von Genesis, die berechtigterweise mit 4 Stücken repräsentiert ist. Hier war klar, dass man den langweiligen Radiohit "Turn it on again" zu erwarten haben würde. Dazu gibt es "Misunderstanding", ein locker-flockig unterhaltendes Lied mit typischer Phil-Collins-Note. Mit vollem Recht enthält die Sammlung zudem "Behind the lines" und "Duchess", zwei ausgezeichnete Stücke mit brillantem Arrangement und mitreißenden Melodien. Schade, dass die wundervollen Tony-Ban