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Lortzing-der Wildschütz von Mathis, Schreier, Süß, Hornik, Soffel, Sotin, ResickAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 11,78 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
Tracks:Disk 1
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4 Kundenrezensionen:Die Referenz (leider) 4 von 5 PunktenWie gerne würde man Neuaufnahmen von Lortzings einzigartigen Meisterwerken, insbesondere Zar und Zimmermann und dem Wildschütz (vielleicht sogar auf Original-Instrumenten) Kränze flechten! Der "deutsche Rossini" war ein echtes Genie des Musiktheaters, erdrückt vom übermächtigen Schatten Webers und Wagners und absolut würdig von allerbesten Sängern und Orchestern aufgenommen zu werden. Kein Stadttheater kann ohne Lortzings zündende Melodien überleben, ohne seine tiefe und reiche Menschenkenntnis, ohne seine zauberhafte und wahrlich zu Herzen gehende Musik, genial ausgearbeitet und perfekt instrumentiert. Aber im Zeitalter internationaler Gesangsstars, die dann womöglich mit gequältem Deutsch singen, wird's schwierig. So bleibt einem vom Wildschütz nur diese immerhin komplette, aber doch eher biedere Aufnahme vom Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die noch ältere Aufnahme von Robert Heger immerhin mit Wunderlich und Prey folgt ebenfalls nur der fröhlichen, frischen aber treudeutschen Richtung, zudem gibt es die üblichen Routine-Kürzungen in den Ensembles. Bernhard Klee bemüht sich dennoch um Frische und Abwechslung in den Tempi, aber seine Sängerriege ist mit Ausnahme von Hans Sotin als Baculus reichlich altbacken. Keine Spur von Lortzings durchaus dramatischer Zuspitzung in den Ensembles,alles folgt immer dem Image der Verharmlosung. Fazit: Nur zum Kennenlernen, aber man ist einfach sofort in die Musik verliebt. Dann ins Stadttheater gehen. Da wird Lortzing oft viel besser musiziert. Wunderbare Musik 4 von 5 PunktenLortzings bestes Werk, leider heute auf unseren Bühnen kaum noch zu hören. Diese Gesamtaufnahme überzeugt rundweg durch die gute Besetzung, bietet aber nicht die Lebendigkeit und Spielfreude der alten Emi-Aufnahme von Robert Heger. Hier wird ein etwas zu "künstlicher" Lortzing geboten. Die musikalischen Leistungen sind hervorragend, Bernhard Klee als Dirigent fast so gut wie Heger. Bei der Besetzung gefällt vor allem der viel zu selten auf CD hörbare Hans Sotin als Baculus. Edith Mathis ist als Baronin ein bißchen zu sehr Dame, singt aber wunderschön. Peter Schreier erreicht viel, aber nicht einen Fritz Wunderlich, auch Gottfried Hornik als Graf ist deutlich blasser als Hermann Prey. Doris Soffel und Georgine Resick als Gräfin und als Gretchen bieten hohe Qualität Stimme der Natur 5 von 5 PunktenDer Oper Der Wildschütz von Albert Lortzing kann man wünschen, mehr Aufmerksamkeit als bisher zu erlangen und somit aus einem Schattendasein heraus neben Zar und Zimmermann zu treten. Vielleicht noch mehr als letztgenannte Oper verfügt der Der Wildschütz über schöne Melodien und Ensemblestücke, und zwar wie aus einem Fluss ohne irgendwelche Hänger. Die Mitwirkenden müssen nicht nur über gute und flexible Gesangsstimmen verfügen, sondern bei Sprechdialogen auch gut hörbar artikulieren können. Aufgelegte Spiellaune und komödiantische Fähigkeiten sind ebenso unerlässlich. Die Choreinsätze kommen nicht zu kurz. Im Jahr 2007 kam die Oper an verschiedenen deutschen Häusern zur Aufführung, so in Darmstadt, Stuttgart und Dortmund. Im Gegensatz zu Darmstadt, wo die Finalszene in einem vornehmen und farbenfrohen Schwimmbad spielt, in dem zahlreiche hübsche Badenixen nicht fehlen, endet bei einer der anderen Aufführungen die Handlung in einem Puff. Bei der Aufführung in Darmstadt hat man sich einige Gags einfallen lassen. So wurden z.B. die Sprechdialoge in hessischem Dialekt vorgetragen, vom niederen Stand versteht sich, im Finale kam auch ein lebender Esel mit einem großen Wundverband auf die Bühne usw. Weniger ein Gag dürfte gewesen sein, dass man bei der Inszenierung des ersten Aktes denken konnte, man befände sich in einer von Fachwerk geprägten typischen Äppelwoi-Gegend, in der Straußwirtschaft und Bembel nicht fehlen und die Protagonisten einschließlich Chor in Odenwälder Trachten das Bild bestimmen. Im avantgardistischen Darmstadt war die Inszenierung eine angenehme Überraschung. Die positive Aufnahme durch das Publikum zeigte sich insbesondere durch häufiges und starkes Applaudieren auf offener Szene. Über die Gesellschaftskritik sollte man keine tiefschürfenden soziologischen Betrachtungen anstellen. Anders als z.B. in Rigoletto, Don Giovanni und Figaros Hochzeit kommt der Adel einigermaßen glimpflich davon. Die Neigung zu Liebesabenteuern der gräflichen Herrschaft hält sich sehr in Grenzen, man entschuldigt die Leidenschaft mit der Stimme der Natur, die zugleich den Untertitel der Oper bildet. Frau Gräfin folgt in vornehmer Blasiertheit einer Marotte der Zeit, indem sie im Salon griechische Klassik zelebriert, sehr zum Leidwesen der Dienerschaft, die wie paralysiert zuhören muss. Ist darüber hinaus dem in Liebe entflammten Baron-Stallmeister vorzuwerfen, dem Schulmeister dessen Braut für 5.000 Taler quasi abkaufen zu wollen, hat man dagegen den Schulmeister zum Lumpen und Volltrottel gemacht. Dieser will nämlich, wie erwähnt, für 5.000 Taler seine Verlobte an den Baron-Stallmeister abtreten. Auch war er eigentlich kein Wilderer, weil er im Tiergarten des Schlosses keinen gräflichen Rehbock, sondern nur seinen eigenen Esel erschossen hatte, in Darmstadt wurde er nur angeschossen. Da kann auch das Gretchen, seine Braut, über keine guten menschlichen Qualitäten verfügen, weil sie letztlich selbst dem Baron-Stallmeister Avancen macht. Wie schon gesagt, über den Inhalt sollte man sich nicht grämen, stammt doch die literarische Vorlage von August von Kotzebue, der sich vor allem als Trivialliterat einen Namen gemacht hatte. Die musikalische Umsetzung dieses farbigen und heftigen Spaßes durch Albert Lortzing ist von Einfallsreichtum und flotter Abwechslung geprägt. Die vorliegende Aufnahme erscheint mir unter den wenigen Produktionen, die überhaupt angeboten werden, als die beste. Sie vermittelt am ehesten den Eindruck eines sprühenden Feuerwerks der guten Laune. Vor allem die Solisten agieren auf gleichmäßig hohem Niveau in überzeugender Natürlichkeit ohne jedwede Abstriche. Die Sprechdialoge sind einwandfrei. Das Sächseln des Haushofmeisters gehört dazu, wie das Salz in der Suppe. Immerhin fand die Uraufführung in Leipzig statt. Auch ist der Elan zu loben, mit dem Bernhard Klee das Orchester führt. Das Klangbild erscheint präsenter und transparenter als etwa bei der älteren EMI-Aufnahme. Letztgenannte Aufnahme erscheint etwas dickflüssiger, sie hat die namhafteren Stimmen, die ich allesamt verehre und schätze, aber diese Stimmen erscheinen mir bei dieser musikalischen Komödie doch teilweise etwas aufgetragen und künstlich. Auch das Klangbild beeindruckt etwas weniger. Leider zu selten gehörtes Meisterwerk 4 von 5 PunktenAuch nach Anhören dieser Gesamtaufnahme von Lortzings "Der Wildschütz" bleibt absolut unklar, warum diese deutsche Spieloper so aus der Mode gekommen ist - sofern ein Meisterwerk überhaupt aus der Mode kommen kann. Möglicherweise liegt es an der läppischen Handlung, basierend auf einem Lustspiel von Kotzebue, mit den Liebesverwicklungen einiger Adeliger unter gefälliger Mitwirkung der Landbevölkerung. Das ist ziemlich schwer zu verdauen und wohl auch kaum zu inszenieren, da hilft auch Lortzings witziges Libretto nichts. Aber diese Musik ! Eine Fülle von melodischen Einfällen, sorgsam verarbeitet, quirlig, kostbar geführte Ensembles, aufbauend auf Mozarts Charakterisierungskunst. Den Wert dieser Musik kann die vorliegende Aufnahme schön transportieren. Das ist vor allem dem Dirigat Bernhard Klees zu danken, der dem Brio und dem Sentiment der Musik immer gerecht wird und das Orchester durchhörbar hält. Die Besetzung ist gut bis sehr gut; die erforderliche Jugendlichkeit der Stimmen ist leider nicht mehr bei allen gegeben. So fehlt hier Peter Schreier die wendige Leichtigkeit für den Baron. Das Wiederhören mit Edith Mathis in der gar nicht so "leichten" Rolle der Baronin überstrahlt jedoch alle und alles: ein Lehrbeispiel für seelenvollen und klaren Gesang. Die Problemzone mancher Gesamtaufnahmen - die Dialoge - sind auch hier rasch und lieblos heruntergenudelt. Dennoch empfehle ich wegen der Fülle an herrlicher Musik statt eines Querschnitts diese Gesamtaufnahme zu kaufen, noch dazu zu einem sehr günstigen Preis. |
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Der Wildschütz-Ltd von Heger, Wunderlich, Prey, RothenbergerAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 9,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
2 Kundenrezensionen:Spieloper par excellence 5 von 5 PunktenRobert Hegers Aufnahme vom Wildschütz ist ein Muß für alle Freunde der deutschen Spieloper. Mit kompetenter und leichter Hand führt er ein exzellentes Sängerensemble, aus dem das "Traumpaar" der 60-er Jahre Fritz Wunderlich und Hermann Prey herausragt. Elegante Stimmführung, Temperament und vokaler Glanz sorgen für eine exemplarische Rolleninterpretation. Aber auch die anderen Soli überzeugen: Anneliese Rothenberger mit vertraut weichem Schmelz als Baronin, Lotte Schädle als keckes Gretchen und der herrlich schrullige Fritz Ollendorf als später Bräutigam Baculus. Wohldosierte Tempi und ein gut aufgelegtes Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks komplettieren den Hörgenuß. Leider sind Lortzings Opern heute immer noch unterschätzt. Beim Hören dieser Aufnahme kann man das nicht verstehen. Musikalische Spritzigkeit, geniale melodische Einfälle und Wortwitz amüsieren köstlich! Großer Spaß und Sängerfest 5 von 5 PunktenAlbert Lortzings Opern werden leider heute - im Gegensatz zu vor 30 Jahren - nur noch selten gespielt. Das ist schade, denn zum einen lassen sie sich mit relativ geringem Aufwand sehr effektvoll auf die Bühne bringen - Lortzing war selber Schauspieler und Spieltenor, wusste also, was er sich und seinen Kollegen zumuten durfte. Zum anderen sind es musikalisch spritzige und im besten Sinne "komische Opern", insbesondere Zar und Zimmermann und eben Der Wildschütz: Eine typische Verwechslungsgeschichte mit einem erfrischenden Hang zur Albernheit und kleinen sozialkritischen Spitzen. Vor allem aber ein Stück voller wunderbarer Ensemble-Szenen, die hier wirklich perfekt eingefangen sind: Hermann Prey war in diesen volkstümlich komischen Opern ganz in seinem Element und singt den Grafen mit unübertrefflichem Schwung. Mindestens ebenbürtig, aber schwärmerischer, jugendlicher und damit perfekt für die Rolle des Barons der junge Fritz Wunderlich - ihm würde man hier noch eine Soloarie wünschen! Großartig auch Anneliese Rothenbergers Baronin: Mit klarer Stimme, voller Charme und Witz und noch ohne das harte, metallische Scheppern ihrer späten Aufnahmen. Eine echte komische Glanzleistung bietet schließlich Fritz Ollendorfs Schulmeister, ohne ihn - wie leider viele Kollegen - zum Deppen zu stempeln. Einzig Gisela Litz als Gräfin klingt ältlich und hat ihre Stimme nicht ganz im Griff, was aber den Gesamteindruck nicht wirklich stört, zumal ja auch die Rolle ruhig etwas altjüngferlich klingen darf. Das restliche Ensemble, Chor und Orchester werden von Robert Heger mit großem Gespür für diese Musik und genügend Temperament zusammengehalten. Alles in allem also eine wunderbare Aufnahme einer viel zu selten gespielten Oper. Kleine Zusatzempfehlung: Zar und Zimmermann, auch unter Heger, mit Prey, Frick, Köth, Schreier und - leider nicht Wunderlich, sondern - Nicolai Gedda. |
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Lortzing,a.,der Wildschütz von Schreier, Mathis, Klee, Staka BerlinAudio CD von Berlin Classics (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,24 Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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Lortzing: Der Wildschütz (Gesamtaufnahme) (Aufnahme München 1963) von Rothenberger, Wunderlich, HegerAudio CD von EMI ClassiPreis bei Amazon: EUR 37,19, Angebote ab EUR 14,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1997 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:nur kleine Schwächen 4 von 5 PunktenLortzing auf der Bühne ist leider sehr selten geworden. In den 60er Jahren gehörten seine Opern zu den beliebtesten, das ist heute anders. Diese Aufnahme dokumentiert den Geist der damaligen Zeit und kann auch heute noch mithalten. Sie ist künstlerisch sehr gelungen, die Bodenständigkeit Lortzings geht aber nicht verloren. Die Besetzung ist im wesentlichen sehr gut: Anneliese Rothenberger als Baronin, Fritz Wunderlich als Baron, Hermann Prey als Graf und Lotte Schädle als Ännchen können kaum besser gesungen werden. Gisela Litz bringt für die Gräfin den nötigen Spleen mit, aber sie und Fritz Ollendorff (sehr spielfreudig) können bei dem hohen Rang der anderen Sänger nicht ganz mithalten. Absolut hörenswert! 4 von 5 PunktenEine im großen und ganzen hervorragende Sängerbesetzung, ein wunderbares Orchester und ein Dirigent, der in subtiler Weise immer die richtigen Tempi findet, machen diese Aufnahme zu einem musikalischen Leckerbissen. Einzige Kritik: die manchmal nicht immer stimmige Dynamik und die Rolle der Gräfin (Gisela Litz), die etwas mehr Qualität verdienen würde. Halb großer Spaß, halb Sängerfest 5 von 5 PunktenAlbert Lortzings Opern werden leider heute - im Gegensatz zu vor 30 Jahren - nur noch selten gespielt. Das ist schade, denn zum einen lassen sie sich mit relativ geringem Aufwand sehr effektvoll auf die Bühne bringen - Lortzing war selber Schauspieler und Spieltenor, wusste also, was er sich und seinen Kollegen zumuten durfte. Außerdem sind es musikalisch spritzige und im besten Sinne "komische Opern", insbesondere Zar und Zimmermann und eben Der Wildschütz: Eine typische Verwechslungsgeschichte mit einem erfrischenden Hang zur Albernheit und kleinen sozialkritischen Spitzen. Vor allem aber ein Stück voller wunderbarer Ensemble-Szenen, die hier wirklich perfekt eingefangen sind: Hermann Prey war in diesen volkstümlich komischen Opern ganz in seinem Element und singt den Grafen mit unübertrefflichem Schwung. Mindestens ebenbürtig, aber schwärmerischer, jugendlicher und damit perfekt für die Rolle des Barons der junge Fritz Wunderlich - ihm würde man hier noch eine Soloarie wünschen! Toll auch Anneliese Rothenbergers Baronin: Mit klarer Stimme, voller Charme und Witz und noch ohne das harte, metallische Scheppern ihrer späteren Aufnahmen. Eine echte komische Glanzleistung schließlich Fritz Ollendorfs Schulmeister. Einzig Gisela Litz als Gräfin "knödelt" (wer's hört, weiß, was ich meine), was aber den Gesamteindruck nicht wirklich stört, zumal ja auch die Rolle ruhig etwas altjüngferlich klingen darf. Das restliche Ensemble, Chor und Orchester werden von Robert Heger mit großem Gespür für diese Musik und genügend Temperament zusammengehalten. Alles in allem also eine wunderbare Aufnahme einer viel zu selten gespielten Oper. Kleine Zusatzempfehlung: Zar und Zimmermann, auch unter Heger, mit Prey, Frick, Köth, Schreier und - leider nicht Wunderlich, sondern - Nicolai Gedda. |
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Thomas Quasthoff - Die Stimme (Deutsche Opernarien / Arien aus deutschen romantischen Opern) von Quasthoff, Thielemann, OdobAudio CD von Deutsche Grammophon Production (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 3,15 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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ProduktbeschreibungDIE STIMME/QUASTHOFF,THOMAS Aus der Amazon.de-RedaktionEine besondere CD eines besonderen Künstlers. Zweifellos gehört der deutsche Bassbariton zu den prominentesten Liedersängern unserer Zeit mit zahlreichen preisgekrönten Aufnahmen und einer recht üppigen Konzerttätigkeit. Seine körperliche Behinderung hat ihn bislang von der Opernbühne ferngehalten. Nun kann Quasthoff insbesondere bei den amüsanten Melodien von Albert Lortzing seine spielerische Seite und ein authentisches komödiantisches Talent zeigen. Nicht nur die Buffo-Arien wie etwa "O sancta Justitia!", sondern auch die heldenhaften Töne eines Zaren aus Zar und Zimmermann kann er mit stimmlicher Brillanz und bravouröser Wandlungsfähigkeit gestalten. Dieser heimliche Schwerpunkt der CD (von Lortzing stammen sechs der zehn Tracks) wird zum glänzenden Höhepunkt der Aufnahme. Außer Lortzing singt Quasthoff Arien von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Richard Strauß und demonstriert dadurch auch eine stilistische Entwicklung seines Fachs. Federleicht und schwungvoll gestaltet Christian Thielemann den Klang der Berliner, der insbesondere Lortzing sehr zugute kommt. "Opernarien mit der Intelligenz des Liedsängers" preist die Deutsche Grammophon dieses Rezital. Wie strahlende Perlen reiht Quasthoff die Worte der Arien Silbe um Silbe aneinander. Erstaunlich ist seine plastisch saubere Artikulationsgabe, die dem Sänger oft in der Vergangenheit bei erzählenden Liedern ermöglichte, das romantische Ideal eines Gesamtkunstwerks aus Musik und Wort herzustellen. Dass aber die Intelligenz des Liedsängers auch ein zweischneidiges Schwert sein kann, ist bei den opulent orchestrierten Arien von Wagner und Richard Strauß festzustellen. Auf welcher Opernbühne, gegen welches klangvolle Orchester oder modernes Regiekonzept, wenn es den Sänger z.B. auf den Boden sitzend oder mit dem Rücken zum Publikum singen lässt, könnte die leicht manierierte, sehr auf raffinierte Phrasenästhetik bedachte Interpretation von Quasthoff bis zum letzten Opernbesucher durchdringen? Hier wird deutlich, welche Theaterpraxis dem Sänger fehlt und welcher körperliche Einsatz auch bei bester Studiotechnik nicht ersetzt werden kann. Nichtsdestotrotz ist diese eine besonders wichtige und sehr gelungene Einspielung. Nicht nur weil sie viel Schönes enthält, und auch nicht nur, weil sie eine temperamentvolle und so seltene Lortzing-Hommage darstellt. Vielmehr, weil sie einen Wendepunkt in der Karriere des Liedersängers markiert. Werden wir in Zukunft Quasthoff auch als Opernsänger wahrnehmen können? Pläne für Opernauftritte in den nächsten Jahren lassen uns darauf gespannt sein. --Kleopatra Sofroniou-von Tavel 2 Kundenrezensionen:Na ja... 2 von 5 PunktenIch muss mich meinem Vorredner leider anschließen. Zu kühl, etwas distanziert, künstlerischer Ausdruck scheint intellektuell kalkuliert und wenig glaubhaft. Sehr ärgerlich finde ich dazu einen Titel wie "Thomas Quasthoff - Die Stimme". Doch, es gibt auch noch andere Stimmen, tatsächlich. Opernarien mit dem Ausdruck eines Lied- oder Oratoriensängers - da haben wir schon Anderes gehört. Zweifelsohne ist Thomas Quasthoff ein herausragender Sänger (Schuberts "Winterreise" mit Barenboim), doch diese CD hätte er sich ersparen dürfen. Schade. Zu distanziert 3 von 5 PunktenIch habe bisher nur Lobendes über diese Einspielung gelesen. Mich persönlich lässt sie insgesamt jedoch kalt. Warum gebe ich dennoch 3 von 5 Punkten (also "überdurchschnittlich")? Thomas Quasthoff ist ein toller Sänger, ohne Frage, und musikalisch auch hier ohne Fehl und Tadel. Es handelt sich hier um eine Einspielung auf sehr hohem Niveau. Aber mein Fall ist sie nicht. Die leichten, spielerischen Lortzing-Arien/Szenen gefallen mir noch recht gut: Ich finde, sie haben Esprit. Zum Schmunzeln bringen sie mich indes kaum. Was soll ich mit komischen Szenen, die mich nicht unmittelbar amüsieren? Noch ein Beispiel für das, was mir NICHT gefällt: Wagners "Lied an den Abendstern" liegt hier in einer durchdachten, wiederum intelligent gesungenen Version vor. Aber: Quasthoff berührt mich nicht, ganz anders als z.B. Terfel in seiner grandiosen Einspielung von 2002, auch Goerne auf seiner Arien-CD, die die Musik für meinen Geschmack weitaus freier fließen lassen. Auf manche mag deren glutvolle Auffassung kitschig wirken, für mich bleibt Quasthoff hingegen zu nüchtern und distanziert. |
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Romantic Gentlemen (My Jazz) von VariousAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 4,44, Angebote ab EUR 1,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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ProduktbeschreibungVarious - Romantic Gentlemen My Eine Kundenrezension:Alte und neue Gentlemen - spitze! 5 von 5 PunktenSehr gut zusammengestellte Mischung aus Klassikern und neuen Künstlern wie Jamie Cullum und Till Brönner. Eine runde Sache zu einem Spitzenpreis. |
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Jazz Macchiato (My Jazz) von VariousAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 4,44, Angebote ab EUR 2,66 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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2 Kundenrezensionen:Ganz nett 3 von 5 PunktenEine recht nette Compilation, aber keine, die einen vom Hocker haut. Dennoch, zum entspannten Frühstück passt sie ganz gut. Muss man(n) gehört haben! 5 von 5 PunktenJazz Macchiato ... Erinnert schon vom Titel an ein schönes ausgiebiges romantisches Frühstück. Lädt zum Träumen ein. Sollte in keiner Sammlung fehlen. |
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Nur mit Dir (My Jazz) von VariousAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 4,44, Angebote ab EUR 3,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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ProduktbeschreibungVarious - Nur Mit Dir My Jazz 2 Kundenrezensionen:Nicht nur für Verliebte 4 von 5 PunktenGanz ohne Frage eine richtig schöne Zusammenstellung älterer und neuerer Aufnahmen für einen lauschigen Abend zu Zweit bei Kerzenlicht und rotem Wein. Zumal der Wein dabei ggf. teurer sein dürfte als dieses CD. Ein wirklich gutes Preis - Leistungsverhältnis. Schön lauschig im Hintergrund eine feine Sache. Für Jazz Puristen sicherlich weniger geeignet. Einfach nur angenehme Musik in einer wirklich schönen Zusammenstellung. Ich gebe nur vier Sterne, weil die Zusammenstellung für meinen Geschmack gut, aber nicht sehr gut ist. Aber auch das ist natürlich reine Geschmackssache. Und darüber sollte man bekanntlich nicht streiten. Eine CD mit Kuschelfaktor 5 von 5 PunktenEine CD, die in keiner Sammlung fehlen sollte. Tolle Musik und ein toller Mix der Songs. Dazu ein pfeilschnller Versand. Was will man(n) mehr? |
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Welterfolge der Oper von Rudolf SchockAudio CD von Laserlight (DELTA MUSIC)Preis bei Amazon: EUR 6,49, Angebote ab EUR 1,33 Erscheinungsdatum: März 2001 |
Tracks:Disk 1
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ProduktbeschreibungWELTERFOLGE DER OPER |
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Fern Von Dir (My Jazz) von VariousAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 3,30 Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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