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Lortzing-der Wildschütz von Mathis, Schreier, Süß, Hornik, Soffel, Sotin, ResickAudio CD von Berlin Cla (edel)Preis bei Amazon: EUR 13,98, Angebote ab EUR 11,28 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
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3 Kundenrezensionen:Stimme der Natur 5 von 5 PunktenDer Oper Der Wildschütz von Albert Lortzing kann man wünschen, mehr Aufmerksamkeit als bisher zu erlangen und somit aus einem Schattendasein heraus neben Zar und Zimmermann zu treten. Vielleicht noch mehr als letztgenannte Oper verfügt der Der Wildschütz über schöne Melodien und Ensemblestücke, und zwar wie aus einem Fluss ohne irgendwelche Hänger. Die Mitwirkenden müssen nicht nur über gute und flexible Gesangsstimmen verfügen, sondern bei Sprechdialogen auch gut hörbar artikulieren können. Aufgelegte Spiellaune und komödiantische Fähigkeiten sind ebenso unerlässlich. Die Choreinsätze kommen nicht zu kurz. Im Jahr 2007 kam die Oper an verschiedenen deutschen Häusern zur Aufführung, so in Darmstadt, Stuttgart und Dortmund. Im Gegensatz zu Darmstadt, wo die Finalszene in einem vornehmen und farbenfrohen Schwimmbad spielt, in dem zahlreiche hübsche Badenixen nicht fehlen, endet bei einer der anderen Aufführungen die Handlung in einem Puff. Bei der Aufführung in Darmstadt hat man sich einige Gags einfallen lassen. So wurden z.B. die Sprechdialoge in hessischem Dialekt vorgetragen, vom niederen Stand versteht sich, im Finale kam auch ein lebender Esel mit einem großen Wundverband auf die Bühne usw. Weniger ein Gag dürfte gewesen sein, dass man bei der Inszenierung des ersten Aktes denken konnte, man befände sich in einer von Fachwerk geprägten typischen Äppelwoi-Gegend, in der Straußwirtschaft und Bembel nicht fehlen und die Protagonisten einschließlich Chor in Odenwälder Trachten das Bild bestimmen. Im avantgardistischen Darmstadt war die Inszenierung eine angenehme Überraschung. Die positive Aufnahme durch das Publikum zeigte sich insbesondere durch häufiges und starkes Applaudieren auf offener Szene. Über die Gesellschaftskritik sollte man keine tiefschürfenden soziologischen Betrachtungen anstellen. Anders als z.B. in Rigoletto, Don Giovanni und Figaros Hochzeit kommt der Adel einigermaßen glimpflich davon. Die Neigung zu Liebesabenteuern der gräflichen Herrschaft hält sich sehr in Grenzen, man entschuldigt die Leidenschaft mit der Stimme der Natur, die zugleich den Untertitel der Oper bildet. Frau Gräfin folgt in vornehmer Blasiertheit einer Marotte der Zeit, indem sie im Salon griechische Klassik zelebriert, sehr zum Leidwesen der Dienerschaft, die wie paralysiert zuhören muss. Ist darüber hinaus dem in Liebe entflammten Baron-Stallmeister vorzuwerfen, dem Schulmeister dessen Braut für 5.000 Taler quasi abkaufen zu wollen, hat man dagegen den Schulmeister zum Lumpen und Volltrottel gemacht. Dieser will nämlich, wie erwähnt, für 5.000 Taler seine Verlobte an den Baron-Stallmeister abtreten. Auch war er eigentlich kein Wilderer, weil er im Tiergarten des Schlosses keinen gräflichen Rehbock, sondern nur seinen eigenen Esel erschossen hatte, in Darmstadt wurde er nur angeschossen. Da kann auch das Gretchen, seine Braut, über keine guten menschlichen Qualitäten verfügen, weil sie letztlich selbst dem Baron-Stallmeister Avancen macht. Wie schon gesagt, über den Inhalt sollte man sich nicht grämen, stammt doch die literarische Vorlage von August von Kotzebue, der sich vor allem als Trivialliterat einen Namen gemacht hatte. Die musikalische Umsetzung dieses farbigen und heftigen Spaßes durch Albert Lortzing ist von Einfallsreichtum und flotter Abwechslung geprägt. Die vorliegende Aufnahme erscheint mir unter den wenigen Produktionen, die überhaupt angeboten werden, als die beste. Sie vermittelt am ehesten den Eindruck eines sprühenden Feuerwerks der guten Laune. Vor allem die Solisten agieren auf gleichmäßig hohem Niveau in überzeugender Natürlichkeit ohne jedwede Abstriche. Die Sprechdialoge sind einwandfrei. Das Sächseln des Haushofmeisters gehört dazu, wie das Salz in der Suppe. Immerhin fand die Uraufführung in Leipzig statt. Auch ist der Elan zu loben, mit dem Bernhard Klee das Orchester führt. Das Klangbild erscheint präsenter und transparenter als etwa bei der älteren EMI-Aufnahme. Letztgenannte Aufnahme erscheint etwas dickflüssiger, sie hat die namhafteren Stimmen, die ich allesamt verehre und schätze, aber diese Stimmen erscheinen mir bei dieser musikalischen Komödie doch teilweise etwas aufgetragen und künstlich. Auch das Klangbild beeindruckt etwas weniger. Leider zu selten gehörtes Meisterwerk 4 von 5 PunktenAuch nach Anhören dieser Gesamtaufnahme von Lortzings "Der Wildschütz" bleibt absolut unklar, warum diese deutsche Spieloper so aus der Mode gekommen ist - sofern ein Meisterwerk überhaupt aus der Mode kommen kann. Möglicherweise liegt es an der läppischen Handlung, basierend auf einem Lustspiel von Kotzebue, mit den Liebesverwicklungen einiger Adeliger unter gefälliger Mitwirkung der Landbevölkerung. Das ist ziemlich schwer zu verdauen und wohl auch kaum zu inszenieren, da hilft auch Lortzings witziges Libretto nichts. Aber diese Musik ! Eine Fülle von melodischen Einfällen, sorgsam verarbeitet, quirlig, kostbar geführte Ensembles, aufbauend auf Mozarts Charakterisierungskunst. Den Wert dieser Musik kann die vorliegende Aufnahme schön transportieren. Das ist vor allem dem Dirigat Bernhard Klees zu danken, der dem Brio und dem Sentiment der Musik immer gerecht wird und das Orchester durchhörbar hält. Die Besetzung ist gut bis sehr gut; die erforderliche Jugendlichkeit der Stimmen ist leider nicht mehr bei allen gegeben. So fehlt hier Peter Schreier die wendige Leichtigkeit für den Baron. Das Wiederhören mit Edith Mathis in der gar nicht so "leichten" Rolle der Baronin überstrahlt jedoch alle und alles: ein Lehrbeispiel für seelenvollen und klaren Gesang. Die Problemzone mancher Gesamtaufnahmen - die Dialoge - sind auch hier rasch und lieblos heruntergenudelt. Dennoch empfehle ich wegen der Fülle an herrlicher Musik statt eines Querschnitts diese Gesamtaufnahme zu kaufen, noch dazu zu einem sehr günstigen Preis. Wunderbare Musik 4 von 5 PunktenLortzings bestes Werk, leider heute auf unseren Bühnen kaum noch zu hören. Diese Gesamtaufnahme überzeugt rundweg durch die gute Besetzung, bietet aber nicht die Lebendigkeit und Spielfreude der alten Emi-Aufnahme von Robert Heger. Hier wird ein etwas zu "künstlicher" Lortzing geboten. Die musikalischen Leistungen sind hervorragend, Bernhard Klee als Dirigent fast so gut wie Heger. Bei der Besetzung gefällt vor allem der viel zu selten auf CD hörbare Hans Sotin als Baculus. Edith Mathis ist als Baronin ein bißchen zu sehr Dame, singt aber wunderschön. Peter Schreier erreicht viel, aber nicht einen Fritz Wunderlich, auch Gottfried Hornik als Graf ist deutlich blasser als Hermann Prey. Doris Soffel und Georgine Resick als Gräfin und als Gretchen bieten hohe Qualität |
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Der Wildschütz (Ga)-Ltd von Heger, Wunderlich, Prey, RothenbergerAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 13,93 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
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2 Kundenrezensionen:Spieloper par excellence 5 von 5 PunktenRobert Hegers Aufnahme vom Wildschütz ist ein Muß für alle Freunde der deutschen Spieloper. Mit kompetenter und leichter Hand führt er ein exzellentes Sängerensemble, aus dem das "Traumpaar" der 60-er Jahre Fritz Wunderlich und Hermann Prey herausragt. Elegante Stimmführung, Temperament und vokaler Glanz sorgen für eine exemplarische Rolleninterpretation. Aber auch die anderen Soli überzeugen: Anneliese Rothenberger mit vertraut weichem Schmelz als Baronin, Lotte Schädle als keckes Gretchen und der herrlich schrullige Fritz Ollendorf als später Bräutigam Baculus. Wohldosierte Tempi und ein gut aufgelegtes Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks komplettieren den Hörgenuß. Leider sind Lortzings Opern heute immer noch unterschätzt. Beim Hören dieser Aufnahme kann man das nicht verstehen. Musikalische Spritzigkeit, geniale melodische Einfälle und Wortwitz amüsieren köstlich! Großer Spaß und Sängerfest 5 von 5 PunktenAlbert Lortzings Opern werden leider heute - im Gegensatz zu vor 30 Jahren - nur noch selten gespielt. Das ist schade, denn zum einen lassen sie sich mit relativ geringem Aufwand sehr effektvoll auf die Bühne bringen - Lortzing war selber Schauspieler und Spieltenor, wusste also, was er sich und seinen Kollegen zumuten durfte. Zum anderen sind es musikalisch spritzige und im besten Sinne "komische Opern", insbesondere Zar und Zimmermann und eben Der Wildschütz: Eine typische Verwechslungsgeschichte mit einem erfrischenden Hang zur Albernheit und kleinen sozialkritischen Spitzen. Vor allem aber ein Stück voller wunderbarer Ensemble-Szenen, die hier wirklich perfekt eingefangen sind: Hermann Prey war in diesen volkstümlich komischen Opern ganz in seinem Element und singt den Grafen mit unübertrefflichem Schwung. Mindestens ebenbürtig, aber schwärmerischer, jugendlicher und damit perfekt für die Rolle des Barons der junge Fritz Wunderlich - ihm würde man hier noch eine Soloarie wünschen! Großartig auch Anneliese Rothenbergers Baronin: Mit klarer Stimme, voller Charme und Witz und noch ohne das harte, metallische Scheppern ihrer späten Aufnahmen. Eine echte komische Glanzleistung bietet schließlich Fritz Ollendorfs Schulmeister, ohne ihn - wie leider viele Kollegen - zum Deppen zu stempeln. Einzig Gisela Litz als Gräfin klingt ältlich und hat ihre Stimme nicht ganz im Griff, was aber den Gesamteindruck nicht wirklich stört, zumal ja auch die Rolle ruhig etwas altjüngferlich klingen darf. Das restliche Ensemble, Chor und Orchester werden von Robert Heger mit großem Gespür für diese Musik und genügend Temperament zusammengehalten. Alles in allem also eine wunderbare Aufnahme einer viel zu selten gespielten Oper. Kleine Zusatzempfehlung: Zar und Zimmermann, auch unter Heger, mit Prey, Frick, Köth, Schreier und - leider nicht Wunderlich, sondern - Nicolai Gedda. |
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Der Wildschütz von Seefried, Kmentt, Holm, Dönch, Rössel-Majdan, WallbAudio CD von Orfeo International Music GmbhPreis bei Amazon: EUR 23,79 Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
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Lortzing: der Wildschütz von Wilhelm Schüchter, R. Holm, E. Köth, R. SchockAudio CD von Eurodisc (Sony Music)Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 3,30 Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
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Lortzing,a.,der Wildschütz von Schreier, Mathis, Klee, Staka BerlinAudio CD von Berlin Classics (edel)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 5,85 Erscheinungsdatum: Juli 2003 |
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Anne in Windy Poplars Folge 15: Das zweite Jahr in SummersideAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 4,93 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
5 Kundenrezensionen:Es menschelt wunderbar in dieser Episode der Anne-Serie 5 von 5 PunktenEs menschelt sehr in "Das zweite Jahr in Summerside". Die Autorin der Romanvorlage, Lucy Maud Montgomery, setzte in diesem Teil ihres Buches - dem bereits vierten Roman um die charmante Anne Shirley - auf traurig-schöne Geschichten und zwischenmenschliche Beziehungen. Manchmal gehen diese nicht gut aus, manchmal allerdings schon. So ist es eine kleine Überraschung, dass es Anne durch Beharrlichkeit und eine gute Portion Gottvertrauen schließlich doch gelingt, den harten Panzer der kratzbürstigen Katherine Brooke zu durchbrechen und herausfindet, weshalb die Lehrerkollegin so verbittert geworden ist. Solche Geschichten kann man freilich nur geschmackvoll umsetzen, wenn die Sprecher glaubhaft in ihre Rollen schlüpfen. Regisseur Marc Gruppe und sein Team setzt auf Profis, und dadurch gelingt das hier sehr gut. Nachwuchs-Sprecher Vincent Fantino wurde ja bereits weiter oben in der Besprechung erwähnt. Er kann es erstaunlicherweise problemlos mit so erfahrenen Stimmen wie Marie Bierstedt (die Synchronsprecherin von Kirsten Dunst, Alyson Hannigan u. a.) aufnehmen. Auch Claudia Urbschat-Mingues als zunächst kratzbürstige, dann immer weicher werdende Katherine Brooke beeindruckt. Besonders schön ist es allerdings, die liebgewonnenen Stimmen von Dagmar von Kurmin als Marilla Cuthbert, Simon Jäger als Gilbert Blythe und Regina Lemnitz als Rachel Lynde wieder zu hören. Denn endlich lässt Anne Summerside für eine Stipvisite in den Weihnachtsferien hinter sich und kehrt in ihr Zuhause nach Avonlea zurück. Das setzt der ohnehin recht gelungenen Folge noch ein Sahnehäubchen auf und freut die Fans. Da macht es nicht mal etwas, dass die Folge mit nicht mal 60 Minuten etwas kürzer ist als die anderen Teile der Reihe "Das zweite Jahr in Summerside" ist eine Folge für Anne-Liebhaber, die akzeptiert haben, dass das vorwitzige Mädchen von einst inzwischen zu einer reifen, intelligenten Frau herangewachsen ist, die Green Gables und seine Bewohner aber dennoch im Herzen behalten haben. Anne in Windy Poplars - 15. Das zweite Jahr in Summerside 5 von 5 PunktenErster Eindruck: Ein Wiederhören mit alten Freunden Trotz ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit ist Annes Kollegin auf der Summerside-Highschool Katherine Brooke immer noch abweisend, ja feindselig der jungen Frau gegenüber. Trotzdem lädt Anne sie zum Weihnachtsfest nach Green Gables ein. Wird Katherine im verschneiten Avonlea auftauen? Gefühlsvoll geht es wieder zu bei der warmherzigen Anne, die mit ihrer unkonventionellen Art die Herzen so einiger Menschen erweichen kann. Denn vor der oben beschriebenen Hauptepisode dieses Hörspieles bekommt der geneigte Hörer noch eine dramatische, gefühlsbetonte, aber auch wunderschöne kleine Geschichte zu Ohr, die sehr rührend erzählt wurde. Doch die Rückkehr nach Green Gables und ein erneutes Auftauchen von lieb gewonnenen Charakteren wie Rachel Lynde und Davy und Dora ist eindeutig das Highlight der Folge. Die Umkehr von der harten, gefühlskalten Frau zu einer liebenswürdigen und fröhlichen Person ist emotional und typisch für die Anne-Serie. Einmal mehr ist ein ganz einfach gelungenes Hörspiel entstanden, das viel Freude bereitet und insgesamt rund und stimmig wirkt. Claudia Urbschat-Mingues ist als Katherine Brooks eine hervorragende Wahl, denn sie meistert die Wandlung perfekt und glänzt sowohl in den harten Passagen als auch mit gefühlsvoller Stimme. Daniel Schlauch ist in der ersten kleinen Geschichte als Lewis Allen zu hören und fängt jede Emotion seines Charakters in seiner Stimme ein. Auch Tommi Piper kann hier als James Armstrong mit treffsicherer Vorstellung überzeugen. Weitere Sprecher sind Dagmar von Kurmin, Vincent Fantino und Regina Lemnitz. Es muss wohl nicht mehr extra erwähnt werden, dass die musikalische Gestaltung des Hörspiels exzellent gelungen ist. Der dichte Klangteppich, den Titania Medien wieder für diese Produktion gewebt hat, passt wunderbar zu der Geschichte und arbeitet bei deren Entwicklung mit. Die gutmütige Anne und die hartgesottene Katherine sind zusammen auf dem Titelbild zu sehen, der elementare Unterschied zwischen den beiden wird gut dargestellt. Auch die übrige Aufmachung ist gelungen und bietet eine Übersicht über die bisher erschienenen Folgen. Fazit: Gefühlvoll wie eh und je, berührende Momente prägen das Bild dieses Hörspiels. Ein Hochgenuss für Hörspielhörer. Beste Hörspiel-Reihe. Absolut perfekt. 5 von 5 PunktenAnne in Windy Poplars Folge 15: Das zweite Jahr in Summerside Sämtliche Folgen sind liebevoll und hervorragend inszeniert. Die Sprecherriege Marie Bierstedt= Anne , Lutz Mackensy, Wolfgang Pampel, Regina Lemnitz sind ideale Besetzungen. Insbesondere Marie Bierstedt als Anne ist traumhaft. Aber auch Gilbert und Diana, einfach alle, sind perfekt für ihre Romanfiguren. Anne auf Green Gables und die Fortsetzungen sind ein Traum. Gerade in der heutigen Zeit ist ein wenig Romantik sehr wichtig. Fazit: Für Herz und Seele einfach himmlisch. Normalerweise hätte diese Reihe die doppelte Anzahl von Sternen verdient.Anne auf Green Gables-die Ankunft (Folge1) Bewertung gültig für alle Folgen!!! Hier darf noch geträumt werden 4 von 5 PunktenAnne ist fest entschlossen die Rivalität mit ihrer Kollegin Katherine Brooke zu beenden und die harte Schale, hinter der sich die Lehrerin verbirgt zu brechen. Mit einer kleinen List gelingt es Anne Miss Brooke über die Weihnachtsferien nach Green Gables einzuladen. Dort erwartet Katherine Brooke nicht nur ein herzlicher Empfang, sondern auch eine wunderschöne Winterlandschaft, die das harte Herz der Lehrerin erweicht. Nichtsdestotrotz steht Anne vor einer ihrer größten Herausforderungen In dieser Folge gibt es ein Wiederhören mit all den bekannten Charakteren von Green Gables: Marilla Cuthbert, Rachel Lynde, sowie die Zwillinge Dora und Davy Keith. Auch Annes Verlobter Gilbert Blythe, gesprochen von Simon Jäger, gibt sich ein Stelldichein. Tatsächlich schafft es Anne hinter die raue Schale von Katherine Brooke zu schauen, die wirklich beeindrucken gespielt wird von Claudia Urbschat-Mingues, einer sehr wandlungsfähigen Sprecherin, die nicht umsonst zu den bekanntesten Synchronstimmen Deutschlands zählt. In einer Nebenhandlung kümmert sich Anne um ihren Lieblingsschüler Lewis Allen, einem mittellosen Waisenkind, für den es auch in dieser Folge ein Happy-End gibt, wenn auch mit einem kleinen Wehmutstropfen, denn so ganz, kann sich auch eine Hörspielserie wie ANNE dem Lauf der Welt nicht verschließen. Ohne Verlust gibt es keine Siege und diese harte Erkenntnis trifft Anne und Lewis als sie dem kleinen Kameraden Teddy Armstrong begegnen, gesprochen von Vincent Fantino. Titania Medien hat ein ausgesprochen glückliches Händchen dafür talentierte Jungsprecher anzuwerben, die ihre Arbeit schlichtweg erstklassig machen. Die Musik mit ihren fröhlichen Klängen, sowie die lebensechte Geräuschkulisse sorgen auch dieses Mal für ein unvergessliches Hörerlebnis. Anne bleibt ihrem Motto Niemals aufgegeben treu und erfüllt die Herzen ihrer Mitmenschen auch dieses Mal mit Freude und Zuversicht. Der widerspänstigen Katherine Zähmung 5 von 5 PunktenAnnes zweites Jahr als Rektorin in Summerside hat begonnen. Nachdem sie im ersten Jahr die Pringles für sich gewonnen hat, macht sie sich nun an ein neues Projekt: Sie will ihre Kollegin Katherine mit einem K Brooke für sich gewinnen. Anne beschließt daher, Katherine zu Weihnachten nach Green Gables einzuladen und so vielleicht einen Zugang zu dieser widerspenstigen Person zu finden. Wie entsetzt ist Anne, als sie sieht wie Katherine lebt und wie sie das Leben ausschließt und sie in sich selbst zurückzieht. Mit ihrer unnachahmlich positiven Art geht Anne in diesem Teil also ihr neues Projekt an: Katherine Brooke für sich zu gewinnen. Schon die Wahl der Sprecherin für die Rolle der Katherine Brokke nämlich Claudia Urbschat-Mingues spricht für sich. Auch wenn man die Geschichte um Anne nicht kennt, so ist Claudia Urbschat-Mingues normalerweise die Sprecherin von sexy Frauen, die ihr eigenes Ding machen und so wird durch diese eigentlich von Anfang an zu wunderbare Stimme die Entwicklung des Charakters von Katherine vorausgenommen. Eine wirklich ausgezeichnete und voraussehende Wahl, des Verlages. Katherine und Anne sind sich nämlich gar nicht so unähnlich. Sie haben ein ähnliches Schicksal erfahren, aber jede der beiden Frauen ist anders damit umgegangen. Anne hat sich in ihre Fantasiewelt geflüchtet und hat versucht nur das positive zu sehen und das negative zu ignorieren, Katherine hat sich vor dem Leben versteckt. In dieser Episode trifft man endlich wieder auf alte Bekannte, so wird auch der Hörer zum Besucher auf Green Gables und fühlt sich schon bald so wohl wie Katherine. Man genießt die kurze Episode mit den liebgewonnenen Personen in Avonlea wir Gilber Blythe, Rachel Lynde und Davy und Dora und immer noch bewundere ich wie umsichtig der Verlag diese beiden Kinderrollen besetzt hat Albert Werner wird man ein wunderbarer Synchonsprecher wenn er erwachsen ist, denn schon als Kind ist er ein wirklich rares Sprechertalent. Auch dieses Titelbild erinnert an eine Szene aus der Sullivan Serie der 80er Jahre, auch wenn ich persönlich Anne diesmal nicht besonders gut getroffen finde, sie sieht einfach alt aus. Viel älter als sie ist. Fazit: unbedingt hören. Ein gelungenes Hörspiel für jung und alt, das man immer wieder hören muss (zumindest ich). |
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Ingeborg Hallstein - Ein Porträt - 4 CD-Set in Buchformat von Hallstein, Grosses So, MarszalekAudio CD von Membran International Gmbh (SPV)Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 5,99 Erscheinungsdatum: April 2005 |
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Der WildschützAudio CD von WalhallPreis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 7,85 |
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Anne auf Green Gables - Anne in Avonlea / Folge 06: Ein rabenschwarzer Tag und seine Folgen von Lutz Mackensy, Marie Bierstedt, l.M. MontgomeryAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1., Aufl. |
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5 Kundenrezensionen:Zahnschmerzen und Feuerwerk 5 von 5 PunktenNächstes Jahr (2010= feiert das Buch "Anne of Avonlea" seinen 100. Geburtstag. Genau wie bei "Anne of Green Gables" hat diese Geschichte aber trotz ihres Alters nicht an Charme eingebüßt. Auch wenn die Geschichten um "Anne of Avonlea" nicht mehr so bekannt sind wie jene des Vorgängerbandes, so sind sie doch keineswegs weniger herzerwärmend, wenn auch auf andere Weise. Anne ist nun schon einige Zeit Lehrerin an der Avonlea Dorfschule. Ihre Schüler beten die junge Lehrerin an, zumindest die meisten. Anthony Pie zeigt sich gegen Annes Liebenswürdigkeit resistent. Dennoch hält sich Anne an ihren einmal gefassten Vorsatz niemals einen ihrer Schüler zu schlagen, bis sie eines Wintertags mit starken Zahnschmerzen aufwacht. Ein wirklich rabenschwarzer Tag für ihre Schüler, die ihre geliebte Lehrerin so noch nie erlebt haben. Als es wieder Mai in Avonlea wird, unternehmen die Freunde um Anne romantische Streifzüge in die nähere Umgebung von Avonlea und entdecken Hester Grays verwaisten Garten. Hester Grays traurige, romantische Lebensgeschichte berührt die Freundinnen, die an diesem Tag Annes 17. Geburtstag nachfeiern wollten. Auch in diesem Buch bzw. Hörspiel liegen Leben und Tod wieder nahe beieinander, wie im wahren Leben. Es gibt nicht nur Freude sondern auch Leid und Trauer in Avonlea. Annes Geburtstag steht im Gegensatz zu Hester Grays traurigem Schicksal, und auch der Tod von Mrs. Allans Baby überschattet die ungetrübte Freude und gibt einen kleinen Ausblick auf die Zukunft. Von all dem Unberührt plant Davy immer neue Streiche, die Anne und Marilla zur Verzweiflung treiben, und so wie es aussieht, kann sein Onkel Davy und Dora noch eine ganze Weile nicht abholen. Simon Jäger gelingt mit seiner wundervollen Stimme eine stimmige Verkörperung des Gilbert Blythe. Während er in "Anne of Green Gables" kaum Gelegenheit hatte, sein Können zu zeigen, rückt dieser Charakter in der zweiten Staffel deutlicher in den Vordergrund. Nur mit seiner Stimme ist Simon Jäger in der Lage, die bereits in Gilbert aufkeimenden Gefühle für Anne dazustellen, die von dieser jedoch noch nicht wahrgenommen werden, aber von Mrs. Allen bereits angedeutet werden. Die Musikalische Untermalung ist wie immer stimmungsvoll und unterstützt die Handlung unaufdringlich. Auch die Geräuschkulisse unterstützt die Handlung, ohne sich allzu sehr in den Vordergrund zu drängen und von den Dialogen abzulenken. Diese Hörspielserie steht in der Tradition der klassischen Hörspiele der 50er Jahre, die auf Dialoge und gute Sprecher setzten und jegliche Effekthascherei vermieden. Eine wohltuende Abwechslung zu vielen effekt-und geräuschlastigen Hörspielen, die heutzutage den Markt überschwemmen. Wieder präsentiert Titania Medien familientaugliche Hörspielunterhaltung für Groß und Klein 4 von 5 PunktenAnne geht in ihrer Tätigkeit als Lehrerin an der Dorfschule von Avonlea richtig auf und ist allseits beliebt. Doch dann spielt ihr Anthony Pye einen wirklich üblen Scherz und Anne verliert erstmals die Beherrschung. Ein wirklich rabenschwarzer Tag für die jungen Lehrerin mit der blühenden Fantasie. Zu Hause sorgt schließlich Davy Keith für allerlei Aufregung, doch glücklicherweise hat Anne in Gilbert Blythe einen aufmerksamen und hilfsbereiten Freund gefunden, der sich bereitwillig ihre Sorgen anhört. Annes Lebensgeschichte nimmt ihren Lauf und der Hörer ist hautnah dabei, wenn die junge Frau heranreift und an ihren Aufgaben wächst. Die Arbeit mit den Kindern von Avonlea fordert Anne alles ab, und manchmal ist es schon schwer erträglich wie gutmütig sie die übelsten Streiche von Davy Keith toleriert. Bisweilen ist die Idylle von Avonlea enorm kitschig, doch der Charakter von Anne, liebenswert dargestellt von Marie Bierstedt, ist so sympathisch und naiv, dass man ihren Erlebnissen gerne lauscht. Zumal sie in dieser Folge wirklich menschlich reagiert und ihre hochgesetzten Prinzipien angesichts der gemeinen Streiche Anthony Pyes kurzfristig über Bord werfen muss. Und ganz langsam scheint sich für Anne auch in Herzensangelegenheiten so einiges zu tun. Besonders gelungen ist den Machern der Hörspiele die Atmosphäre des kleinen Örtchens vor gut Einhundert Jahren. Die Auswahl der Sprecher ist wieder einmal großartig ausgefallen, insbesondere die Sprecher der Kinder machen eine erstklassigen Job. Hier seien vor allem Aljosha Fritzsche, Maximilian Artajo und Albert Werner genannt, denen man ihre Rollen ohne weiteres abnimmt. Da wurde nichts einfach abgelesen, sondern mit Inbrunst gespielt. Die Texte werden untermalt und begleitet von einer atmosphärischen Geräuschkulisse und einem stimmigen Soundtrack, so dass auch diese Folge der Familienserie ANNE als voller Erfolg gewertet werden kann. Anne in Avonlea - 6. Ein rabenschwarzer Tag 5 von 5 PunktenErster Eindruck: Anne auch mal von einer anderen Seite Der Verein zur Verschönerung von Avonlea steht endlich vor seinem Ziel, das Gemeindehaus renovieren zu können. Doch als die neue Farbe aufgetragen ist, sind die Bewohner der kleinen Stadt geschockt: Statt eines gedeckten Grüns strahlt das Gebäude in einem satten blau. Ist das das Ende des Vereins? Auch auf Green Gables läuft nicht alles perfekt: Eines Tages ist die kleine Dora verschwunden. Ist sie wirklich in den Brunnen gefallen? Kaum hat sich diese Aufregung gelegt, kommt ein rabenschwarzer Tag auf Anne zu. Nicht nur dass sie furchtbare Zahnschmerzen hat und zu spät zur Schule kommt, Anthony Pye reizt sie auch noch derart, dass sie zum Rohrstock greift Mit Ein rabenschwarzer Tag ist wohl die ernsthafteste Folge aus der Jugendserie Anne von Titania Medien produziert worden. Insbesondere die Szene in der Schule, in der Anne zum ersten mal Gebrach von Schlägen in der Schule macht, ist ungewöhnlich für die Serie. Ob die darauf folgende Bekehrung von Anthony Pye pädagogisch wertvoll ist mögen andere beurteilen, die Heftigkeit der Szene wird mir jedenfalls als eine der stärksten und intensivsten der Serie in Erinnerung bleiben. Ansonsten geht es im eher harmonisch-witzigen Stil der Serie weiter. Es gibt eine wunderschöne Liebesgeschichte zu hören, die wie sollte es anders sein Anne völlig in ihren Bann zieht. Aber auch der Zuhörer sollte seine Freude daran haben. Ansonsten ist ein schön, wie Anne langsam zur Frau heranreift und oft unglaublich weise Sachen sagt. Natürlich wird ein hart gesottener Science-Fiction- oder Fantasy-Hörer immer noch nichts mit der Serie anfangen können, aber jeder der auch nur einen Funken Romantik in sich hat dürfte sich von dem Hörspiel gefesselt fühlen. An dieser Stelle sei zuerst einmal die tolle Arbeit von Erzähler Lutz Mackensy gelobt! Mit seiner ruhigen, besonnenen Art führt er auf charmante Weise durch die Geschehnisse und weiß seine Stimme immer genau richtig einzusetzen. Mir gefällt auch Heinz Ostermann als grimmiger, aber gutmütiger Mr. Harrison sehr gut, der die Rolle wunderbar spielt und mit Marie Bierstedt offensichtlich gerne zusammenarbeitet. Auch Regina Lemnitz hat mich mit ihrer leicht kratzigen Stimme, die aus vielen Rollen bekannt ist, als neugierige Rachel Lynde begeistert. Weitere Rollen werden unter anderem von Simon Jäger, Friedel Morgenstern und Konstantin Seidenstücker bekleidet. In der besagten Szene in der Schule zeigt sich wieder einmal, wie eng die Musik an der Geschichte gehalten ist. Mal fröhlich und heiter, mal tragisch, mal romantisch klingen die einzelnen Sequenzen, die sich toll in das Gesamtbild einfügen und zusammen mit den hervorragenden Geräuschen eine wunderbaren Untermalung der Handlung bilden. Auf dem Cover sehen wir den Titel gebenden rabenschwarzen Tag, in dem Anne sich durch dichten Schnee zur Schule kämpfen muss. Die detailverliebte Arbeit ist des Hörspiels absolut würdig und im Booklet ist noch ein kleiner Text zur Serie zu finden. Fazit: Seit der ersten Folge weiß die Serie mich zu begeistern, und mit dieser wunderbaren Folge ist dies wieder gelungen. Ich freue mich auf mehr! In Folge 6 der "Anne"-Hörspielreihe geht es ernster zu 5 von 5 PunktenDie erste Aktion des Dorf-Verschönerungs-Vereins geht tüchtig daneben. Das Gemeindehaus wurde vom Maler in der falschen Farbe angestrichen, einem knalligen Blau. Doch die großzügigen Spender lassen dieses Missgeschick nicht auf die Organisatoren zurückfallen. Während Anne in Gilbert immer noch nicht mehr als einen platonischen Freund sieht, mit dem sie auch fürs Fernstudium lernt und sich über ihre Arbeit austauscht, freut sich ihre Busenfreundin Diana über die Aufmerksamkeiten ihres Verehrers Fred. Von Streichen wird Anne sowohl zuhause als auch in der Schule geplagt. Marillas elternloses Pflegekind Davy Keith hat weiterhin freche Einfälle. Und Annes Schüler Anthony treibt die junge Lehrerin in einem schwachen Moment sogar dazu, ihn zu züchtigen. Nach einem harten Winter hat es sich Anne somit verdient, ihren Geburtstag nachzufeiern. Beim Picknick im Wald stoßen sie und ihre Freunde auf einen verwunschenen Garten. In Folge 6 der Anne"-Hörspielreihe geht es mehrfach ernst zu, was die Hauptfigur in Konflikte stürzt. Zum einen muss sich Anne mit Lausebengel Davy herumplagen, der ihr, Marilla und seiner Zwillingsschwester zuweilen Kummer bereitet. Sehr schön wird Annes Zwiespalt aufgezeigt, ihn in seine Schranken zu weisen und ihm gleichsam zu vermitteln, wie sehr sie, die ebenfalls als Kind Waise wurde, ihn verstehen kann. Es gibt etliche Szenen mit den vielen kleinen Darstellern, die allesamt ihre Rollen meistern. So mimt Maximilian Artajo den halbwüchsigen Unruhestifter Anthony Pye so perfekt, dass verständlich wird, warum Anne bei ihm die Contenance verliert. Hier wird auch behutsam eine kleine sozialkritische Note integriert über die verschiedenen Ansichten zur Erziehung und Disziplinierung von Kindern. Dem Verlauf der Geschichte entsprechend wechselt die Musik des Öfteren von den bereits bekannten fröhlichen Melodien hin zu dramatischer angehauchten Tönen. Der Soundtrack reflektiert stets passend die Stimmungen und schafft so auch die geeignete Untermalung für den romantischen Ausklang. (TD) Treffende Hommage an die Bücher 4 von 5 PunktenTrotz aller Aufregung, mit der Anne zu kämpfen hat, merkt man mit Voranschreiten der Hörspielserie, dass die Titelheldin langsam erwachsener wird. Zwar verliert Anne nicht ihre brodelnde Phantasie, in den zurückliegenden Jahren hat sie jedoch gelernt, ihr Temperament etwas zu zügeln - meistens jedenfalls. Auch die Romantik bekommt für Anne einen größeren Stellenwert. Dabei scheint sie selbst - zumindest noch - keine aufkeimenden zarten Gefühle für einen der Männer in ihrer Umgebung zu fühlen. Vielmehr träumt sie sich aus sicherer Entfernung in die tragische Liebesgeschichte einer längst verstorbenen Bewohnerin Avonleas hinein und zieht ihre Busenfreundin Diana damit auf, dass diese offenbar eine Schwäche für einen alten Mitschüler entwickelt hat. Die Sprecher der Reihe sind auch diesmal wieder so gut aufgelegt wie immer. Selbst Albert Werner und Marie Hinze, die die Zwillinge Davy und Dora verkörpern, fügen sich gut ins Ensemble ein. Natürlich sind sie weit davon entfernt, ihrer älteren Kollegen an die Wand zu sprechen, für solch junge Sprecher machen sie ihre Sache jedoch wahrlich gut. Wenn das Backcover deshalb damit wirbt, dass es sich bei ihrer Anne-Reihe um eine "anspruchsvolle Hörspiel-Serie für die ganze Familie" handelt, dann ist das wahrlich nicht übertrieben. Zum Quereinstieg eignet sich die Folge freilich nicht. Dafür gibt es zu viele Verweise auf frühere Ereignisse. "Ein rabenschwarzer Tag und seine Folgen" versprüht ebenso viel Charme wie seine Vorgänger und es ist besonders erfreulich, dass sich das Label Titania Medien nicht nur inhaltlich, sondern auch von der äußeren Gestaltung her von seiner allerbesten Seite zeigt. Stellvertretend genannt sei hier die wunderschöne Illustration, die das Titelbild des Hörspiels verziert und die den Flair der ganzen Episode dermaßen treffend einfängt, dass der potentielle Käufer auf einen Blick erkennt, was ihn erwartet. Die "Anne"-Romane von Lucy Maud Montgomery sind Kult. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Hörspielreihe, die eine so treffende Hommage an die Bücher ist, das auch bald wäre. |
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Nur mit Dir (My Jazz) von VariousAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
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2 Kundenrezensionen:Nicht nur für Verliebte 4 von 5 PunktenGanz ohne Frage eine richtig schöne Zusammenstellung älterer und neuerer Aufnahmen für einen lauschigen Abend zu Zweit bei Kerzenlicht und rotem Wein. Zumal der Wein dabei ggf. teurer sein dürfte als dieses CD. Ein wirklich gutes Preis - Leistungsverhältnis. Schön lauschig im Hintergrund eine feine Sache. Für Jazz Puristen sicherlich weniger geeignet. Einfach nur angenehme Musik in einer wirklich schönen Zusammenstellung. Ich gebe nur vier Sterne, weil die Zusammenstellung für meinen Geschmack gut, aber nicht sehr gut ist. Aber auch das ist natürlich reine Geschmackssache. Und darüber sollte man bekanntlich nicht streiten. Eine CD mit Kuschelfaktor 5 von 5 PunktenEine CD, die in keiner Sammlung fehlen sollte. Tolle Musik und ein toller Mix der Songs. Dazu ein pfeilschnller Versand. Was will man(n) mehr? |
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