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Produkt-Bild: Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme)

Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) von Wolfgang Windgassen, Birgit Nilsson, Hans Hotter, George London, Kirsten Flagstad, James King, Régine Crespin, Wpo, Sir Georg Solti

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 118,95, Angebote ab EUR 78,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 1997
Zoom ± Produkt-Bild: Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme)

Tracks:

Disk 1
  • "Dir Unweisen ruf' ich ins Ohr" (Dritter Aufzug)
  • "Mein Vöglein schwebte mir fort!" (Dritter Aufzug)
  • Wohin, Knabe, heisst dich dein Weg? (Dritter Aufzug)
  • "Kenntest du mich" (Dritter Aufzug)
  • Mit zerfochtner Waffe wich mir der Feige? (Dritter Aufzug)
  • "Seliger öde auf wonniger Höh' " (Dritter Aufzug)
  • "Das ist kein Mann!" (Dritter Aufzug)
  • "Heil dir, Sonne!" Brünnhildes Erwachen (Dritter Aufzug)
  • "O Siegfried!" (Dritter Aufzug)
  • "Dort seh' ich Grane" (Dritter Aufzug)
  • "Ewig war ich" (Dritter Aufzug)
  • Ein Runenzauber zwingt das Gold zum Reif (Zweite Szene)
  • "Hör', Wotan, der Harrenden Wort!" (Zweite Szene)
  • Was sinnt nun Wotan so wild? (Zweite Szene)
  • Auf, Loge, hinab zu mir!...Sc.3 Hehe! Hehe! (Zweite Szene)
Disk 2
  • Schau, du Schelm (Zweite Szene)
  • Nibelheim hier (Zweite Szene)
  • Nehmt euch in acht! (Zweite Szene)
  • Vergeh, frevelnder Gauch! (Zweite Szene)
  • Ohe! Ohe! Schreckliche Schlange (Original Version)
  • "Da, Vetter, sitze du fest!" (Vierte Szene)
  • Gezahlt hab' ich; nun lasst mich zieh'n! (Zweite Szene)
  • "Bin ich nun frei?" (Vierte Szene)
  • Fasolt und Fafner nahen von fern (Zweite Szene)
  • Gepflanzt sind die Pfähle (Zweite Szene)
  • "Weiche, Wotan, weiche!" (Vierte Szene)
  • "Hört, ihr Riesen!" (Vierte Szene)
  • "Schwüles Gedünst schwebt in der Luft" (Vierte Szene)
  • Abendlich strahlt der Sonne Auge (Zweite Szene)
  • "Rheingold! Rheingold! Reines Gold!" (Vierte Szene)
Disk 3
  • Orchestervorspiel (Erster Aufzug)
  • Weß Herd dies auch sei, hier muß ich rasten (ERSTER AUFZUG)
  • Kühlende Labung gab mir der Quell (ERSTER AUFZUG)
  • Szene 2: "Müd am Herd fand ich den Mann" (Erster Aufzug)
  • Friedmund darf ich nicht heißen (ERSTER AUFZUG)
  • Aus dem Wald trieb es mich fort (ERSTER AUFZUG)
  • "Ich weiß ein wildes Geschlecht" (Erster Aufzug)
  • Szene 3: "Ein Schwert verhieß mir der Vater" (ERSTER AUFZUG)
  • "Schläfst du, Gast?" (Erster Aufzug)
  • "Winterstürme wichen dem Wonnemond" (ERSTER AUFZUG)
  • Du bist der Lenz (Erster Aufzug)
  • Wehwalt heißt du fürwahr? - Siegmund heiß ich (ERSTER AUFZUG)
Disk 4
  • Vorspiel (Zweiter Aufzug)
  • Nun zäume dein Ross, reisige Maid (Zweiter Aufzug)
  • "Der alte Sturm, die alte Müh'" (Zweiter Aufzug)
  • So ist es denn aus mit den ewigen Göttern (Zweiter Aufzug)
  • Nichts lerntest du (ZWEITER AUFZUG)
  • "Was verlangst du?" (Zweiter Aufzug)
  • Szene 2: "Schlimm, fürcht ich, schloß der Streit" (Zweiter Aufzug)
  • Laß ich's verlauten - Was keinem in Worten ich künde (ZWEITER AUFZUG)
  • Ein andres ist's: achte es wohl (ZWEITER AUFZUG)
  • O sag, künde, was soll nun dein Kind? (ZWEITER AUFZUG)
  • Szene 3: "Raste nun hier; gönne dir Ruh!" (Zweiter Aufzug)
  • Hinweg! Hinweg! Flieh die Entweihte! (ZWEITER AUFZUG)
Disk 5
  • Szene 4: "Siegmund! Sieh auf mich!" (ZWEITER AUFZUG)
  • Her bist du, und heilig (ZWEITER AUFZUG)
  • So wenig achtest du ewige Wonne? (ZWEITER AUFZUG)
  • Szene 5: "Zauberfest bezähmt ein Schlaf" (Zweiter Aufzug)
  • Kehrte der Vater nur heim (Zweiter Aufzug)
Disk 6
  • Szene 1: "Hojotoho! Heiaha!" (Dritter Aufzug)
  • "Schützt mich und helft in höchster Not" (Dritter Aufzug)
  • "Nicht sehre dich Sorge um mich" (Dritter Aufzug)
  • Steh, Brünnhild'! (DRITTER AUFZUG)
  • Wo ist Brünnhild, wo die Verbrecherin? (DRITTER AUFZUG)
  • "Hier bin ich, Vater" (Dritter Aufzug)
  • Wehe! Weh! Schwester, ach Schwester! (DRITTER AUFZUG)
  • Szene 3: "War es so schmählich?" (Dritter Aufzug)
  • Nicht weise bin ich, doch wußt' ich das eine (DRITTER AUFZUG)
  • So tatest du, was so gern zu tun ich begehrt (Dritter Aufzug)
  • Du zeugtest ein edles Geschlecht - In festen Schlaf (DRITTER AUFZUG)
  • "Leb wohl, du kühnes, herrliches Kind" (DRITTER AUFZUG)
  • Denn einer nur freie die Braut (DRITTER AUFZUG)
  • "Loge, hör! Lausche hieher!" (Dritter Aufzug)
Disk 7
  • Vorspiel (Erster Aufzug)
  • Zwangvolle Plage! Müh ohne Zweck! (Erster Aufzug)
  • Hoiho! Hoiho! Hau ein! Hau ein! (Erster Aufzug)
  • Du hast die Stücken, schändlicher Stumpfer! (Erster Aufzug)
  • Als zullendes Kind zog ich dich auf (Erster Aufzug)
  • "Vieles lehrtest du, Mime" (Erster Aufzug)
  • Einst lag wimmernd ein Weib (Erster Aufzug)
  • Und diese Stücken sollst du mir schmieden (Erster Aufzug)
  • Da stürmt er hin! (Erster Aufzug)
  • Szene 2: "Heil dir, weiser Schmied!" (Erster Aufzug)
  • "Hier sitz' ich am Herd" (Erster Aufzug)
  • "Was zu wissen dir frommt" (Erster Aufzug)
  • Die Stücken! Das Schwert! O weh! Mir schwindelt! (Erster Aufzug)
  • Szene 3: "Verfluchtes Licht" (Erster Aufzug)
  • Heda! Du Fauler! (Erster Aufzug)
Disk 8
  • Bist du es, Kind? (Erster Aufzug)
  • "Fühltest du nie im finstren Wald" (Erster Aufzug)
  • "Her mit den Stücken" (Erster Aufzug)
  • "Notung! Notung! Neidliches Schwert!" (Erster Aufzug)
  • "Hoho! Hoho! Hohei! Schmiede, mein Hammer, ein hartes Schwert! Hoho! Hahei! Hoho! Hahei! Einst färbte Blut dein falbes)
  • Vorspiel (Zweiter Aufzug)
  • Szene 1: "In Wald und Nacht" (Zweiter Aufzug)
  • Zur Neidhöhle fuhr ich bei Nacht (Zweiter Aufzug)
  • Mit mir nicht, hadre mit Mime (Zweiter Aufzug)
  • "Fafner! Fafner ! Erwache, Wurm!" (Zweiter Aufzug)
  • Nun, Alberich! das schlug fehl (Zweiter Aufzug)
  • Szene 2: "Wir sind zur Stelle!" (Zweiter Aufzug)
  • "Daß der mein Vater nicht ist" (Zweiter Aufzug)
Disk 9
  • "Aber wie sah meine Mutter wohl aus?" Waldweben (Zweiter Aufzug)
  • Meine Mutter, ein Menschenweib! (Zweiter Aufzug)
  • "Haha! Da hätte mein Lied!" (Zweiter Aufzug)
  • Wer bist du, kühner Knabe (Zweiter Aufzug)
  • "Zur Kunde taugt kein Toter" (Zweiter Aufzug)
  • Szene 3: "Wohin schleichst du" (Zweiter Aufzug)
  • Was ihr mit nützt, weiß ich nicht (Zweiter Aufzug)
  • "Willkommen, Siegfried" (Zweiter Aufzug)
  • Da lieg auch du, dunkler Wurm! (Zweiter Aufzug)
  • Vorspiel (Dritter Aufzug)
  • Szene 1: "Wache, Wala!" (Dritter Aufzug)
  • "Stark ruft das Lied" (Dritter Aufzug)
Disk 10
  • "Welch Licht leuchtet dort?" (Prologue)
  • Treu beratner Verträge Runen (Prologue)
  • Es ragt die Burg, von Riesen gebaut (Prologue)
  • "Zu neuen Taten, teurer Helde" (Prologue)
  • Willst du mir Minne schenken (Prologue)
  • "O heilige Götter! Hehre Geschlechter!" (Prologue)
  • Orchesterzwischenspiel Siegfrieds Rheinfahrt (Prologue)
  • Szene 1: "Nun hör, Hagen, sage mir, Held" (Erster Aufzug)
  • Wen rätst du nun zu frein (Erster Aufzug)
  • Jagt er auf Taten wonnig umher (Erster Aufzug)
  • Wer ist Gibichs Sohn? (Erster Aufzug)
  • Begrüße froh, o Held, die Halle (Erster Aufzug)
  • "Willkommen, Gast, in Gibichs Haus" (Erster Aufzug)
Disk 11
  • "Deinem Bruder bot ich mich zum Mann" (Erster Aufzug)
  • "Blühenden Lebens labendes Blut" (Erster Aufzug)
  • Frisch auf die Fahrt! (Erster Aufzug)
  • "Hier sitz' ich zur Wacht" (Erster Aufzug)
  • Szene 3: "Altgewohntes Geräusch raunt meinem Ohr in die Ferne" (Erster Aufzug)
  • "Höre mit Sinn, was ich dir sage" (Erster Aufzug)
  • "Welch banger Träume Mären" (Erster Aufzug)
  • Was leckt so wütend (Erster Aufzug)
  • "Brünnhild'! Ein Freier kam" (Erster Aufzug)
Disk 12
  • Orchestervorspiel (Zweiter Aufzug)
  • Szene 1: "Schläfst du, Hagen, mein Sohn?" (Zweiter Aufzug)
  • Szene 2: "Hoiho, Hagen! Müder Mann!" (Zweiter Aufzug)
  • Heiß mich willkommen, Gibichskind! (Zweiter Aufzug)
  • Szene 3: "Hoiho! Ihr Gibichsmannen" (Zweiter Aufzug)
  • Szene 4: "Heil dir, Gunther!" (Zweiter Aufzug)
  • Gegrüsst sei, teurer Held! (Zweiter Aufzug)
  • Einen Ring sah ich an deiner Hand (Zweiter Aufzug)
  • Heil'ge Götter, himmlische Lenker! (Zweiter Aufzug)
  • "Helle Wehr! Heilige Waffe!" (Zweiter Aufzug)
  • Gunther, wehr deinem Weibe (Zweiter Aufzug)
  • Szene 5: "Welches Unholds List liegt hier verhohlen?" (Zweiter Aufzug)
  • Vertraue mir, betrogne Frau (Zweiter Aufzug)
  • Auf Gunther, edler Gibichung (Zweiter Aufzug)
Disk 13
  • Orchestervorspiel (Dritter Aufzug)
  • Szene 1: "Frau Sonne sendet lichte Strahlen" (Dritter Aufzug)
  • Ein Albe führte mich irr (Dritter Aufzug)
  • Was leid' ich doch das karge Lob? (Dritter Aufzug)
  • "Siegfried!" (Dritter Aufzug)
  • Szene 2: "Hoiho!" (Dritter Aufzug)
  • "Trink, Gunther, trink" (Dritter Aufzug)
  • "Mime hieß ein mürrischer Zwerg" (Dritter Aufzug)
  • In Leid zu dem Wipfel lauscht' ich hinauf (Dritter Aufzug)
  • "Brünnhilde, heilige Braut" Siegfrieds Tod (Dritter Aufzug)
  • Trauermarsch (Dritter Aufzug)
  • Szene 3: "War das sein Horn?" (Dritter Aufzug)
  • Hoiho! Hoiho! Wacht auf! Wacht auf! (Dritter Aufzug)
  • Nicht klage wider mich (Dritter Aufzug)
  • "Schweigt eures Jammers jauchzenden Schwall" (Dritter Aufzug)
  • "Starke Scheite schichtet mir dort" (Dritter Aufzug)
  • "Mein Erbe nun nehm' ich zu eigen" (Dritter Aufzug)
  • Fliegt heim, ihr Raben! Immolation Scene (Dritter Aufzug)

5 Kundenrezensionen:

Durchwegs gute Interpretation mit klasse Besetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der "Solti-Ring" mag sehr effektvoll dirigiert sein, manchmal liest man, zu effektvoll, aber ich bin mir sicher, Richard Wagner würde nicht im Grabe rotieren, würde man es ihn hören lassen. Ich finde diese Kritik unangebracht, "zu emotional", "übertrieben gewaltig", immerhin wurde hier nichts geringeres als die komplette "Siegfriedsage" (oder sogar mehr) vertont, also darf man schon fragen ob Solti nicht zu recht eine solche Interpretation wagt. Da natürlich jede Umsetzung einer Komposition immer, insofern sie nicht vom Komponisten selbst stammt, einer gewissen künstlerischen Freiheit unterliegt, bin ich mit diesem Ergebnis des "Ring des Nibelungen" sehr zufrieden.

Leider ist das Booklet bei mir in Englischer Sprache.
Soltis Ring - Eine Aufnahme, die Maßstäbe setzte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie so oft im Leben Richard Wagners nahm hier eine im Grunde recht einfache Idee riesenhafte Dimensionen an. Kurz nach der Komposition des "Lohengrin" hatte er die Idee zu einer heroisch - idealistischen Oper über den größten Helden der deutschen Sagenwelt. Das Werk trug den Arbeitstitel "Siegfrieds Tod", war eine stark vereinfachte Version der jetzigen "Götterdämmerung" und sollte den Helden als Wagners Idealbild des von gesellschaftlichen Zwängen freien, unabhängigen Menschen zeigen. Nach der Flucht ins Schweizer Exil erschien dem Komponisten die Handlung nicht tiefgreifend genug ausgeschöpft, er dichtete eine Vorgeschichte und nannte sie "Der junge Siegfried". Auch dies ging Wagner noch nicht weit genug, also vertiefte er sich weiter in die germanischen und nordischen Götter - und Heldensagen, so entstand das Textbuch zu "Die Walküre" und schließlich als Vorabend "Das Rheingold".
1852 stand schließlich der Zyklus als dichterische Einheit fest und Wagner ging (diesmal in der "richtigen" Reihenfolge) an die Komposition. Insgesamt dreißig Jahre schrieb und komponierte Wagner an seinem unbestreitbar größten Werk, legte lange Pausen ein, in denen seine bahnbrechenden Musikdramen "Tristan und Isolde" und "Die Meistersinger von Nürnberg" enstanden und der Komponist musikalisch weiterreifte. 1874 beendete er schließlich mit den letzten Noten zur "Götterdämmerung" die Komposition des Zyklus, zwei Jahre später erklang der "Ring des Nibelungen" (die ersten beiden Teile hatte, ungeachtet der Proteste Wagners, bereits der Bayernkönig Ludwig II. uraufführen lassen) erstmals vollständig bei den neugegründeten Bayreuther Festspielen, von dort aus eroberte die Tetralogie sehr schnell die ganze Welt und stellt bis heute für jede wagnertaugliche Bühne und jeden ambitionierten Regisseur und Dirigenten eine hochwillkommene, da unbegrenzt ausdeutbare Aufgabe dar.
Die gewaltigen Dimensionen dieses Werks stellen nicht nur die Musiktheater vor große Herausforderungen, auch die Aufgabe, den Ring auf Tonträger zu bannen, ist nicht zu verachten. Man benötigt ein riesiges Orchester mit großem Nuancenreichtum, eine ganze Reihe hochklassiger Sänger und steht vor dem Problem, die musikalische Spannung über eine Dauer von mehr als 15 Stunden aufrechtzuerhalten. Natürlich nahmen viele Dirigenten diese Aufgabe an und so kann man heutzutage aus einer Vielzahl von Ring - Einspielungen wählen, von denen jede ihren Reiz besitzt.
Sir Georg Solti nahm sich Ende der 50er Jahre vor, die erste wirkliche Gesamtaufnahme (alle vorherigen Dirigenten hatten der Länge des Werks Tribut zollen und Kürzungen akzeptieren müssen) einzuspielen. Er wählte dazu mit den Wiener Philharmonikern das wohl beste und wandlungsfähigste Orchester der Welt und eine Vielzahl ausgezeichneter und erfahrener Sänger. Über das Ergebnis ist seit jeher viel diskutiert worden, viele halten diesen Ring für die Aufnahme, an der sich alle späteren Einspielungen messen lassen müssen. Dies mag etwas übertrieben sein, doch kann man Soltis Interpretation noch immer mit Einschränkungen als Musteraufnahme sehen. Solti läßt hier seiner Vorliebe für breite Tempi und gewaltige Orchestereruptionen freien Lauf und schafft so den leider oft schlecht kopierten, monumentalen Wagner - Klang, für den der Komponist, der doch zu kammermusikalischer Feinheit fähig war, berühmt und noch mehr berüchtigt ist. Solti läßt es aber nicht nur donnern. Wunderbar geraten ihm die Liebesszenen im ersten Akt der "Walküre", die Beleitung des Wotan - Monologes, Siegfrieds "Waldweben", das den grobschlächtigen Helden zum ersten Mal sympathisch erscheinen läßt und die Gestaltung der mystischen Götterfiguren, vor allem die Auftritte der geheimnisvollen Erda und ihrer Nornen. Weitere Beispiele für Soltis musikalische Feinfühligkeit würden den Rahmen dieser Rezension sprengen, nur muß auch gesagt werden, daß einige Effekte nicht unbedingt nötig gewesen wären. Um möglichst große Theaternähe zu erzielen, wurden einige "Spezialeffekte" verwendet, so eine Donnermaschine (von Wagner verlangt), Stierhörner, die einen unbestreitbar archaischen Klang haben, die Stimme des Drachen Fafner wird mit viel Hall unterlegt. Leider wurden die Sänger auch oft so platziert, daß der Eindruck von Auftritt, Bewegungen auf der "Bühne" und Abgang erzielt werden sollte, was bei dem hohen Lautstärkepegel des Orchesters manchmal zu Verständnisschwierigkeiten führt. Auch die technisch zum Bariton verzerrte Stimme Wolfgang Wingassens in der "Götterdämmerung" klingt für heutige Hörgewohnheiten etwas seltsam und läßt die dramatische Szene ein wenig albern erscheinen. Dies sind aber nur kleine Mängel in einer ansonsten ausgezeichneten Aufnahme, die man noch nach über vierzig Jahren fast uneingeschränkt genießen kann.
Auch bei den Sängern setzte Solti auf bewährte Qualität.
Wotan, oberster Gott und zentrale Figur des Zyklus wurde mit großen Sängern besetzt. Im "Rheingold" leiht ihm George London, lange Zeit Stammgast in Bayreuth und erfahren in der Partie seine Stimme. Er löst seine Aufgabe sehr gut, verleiht mit seiner mächtigen Stimme dem schwierigen Charakter des Wahrers der Verträge, der selbige oft nicht achtet, viel Kontur. Etwas anders sieht es in "Walküre" und "Siegfried" aus. Hans Hotter war über lange Jahre weltweit der "Wotan vom Dienst", kein anderer Sänger konnte in dieser Rolle mehr Erfahrung aufweisen und niemand hatte sie so sehr verinnerlicht. Leider litt Hotter an chronischem Asthma, das seiner Stimme zum Zeitpunkt der Aufnahmen bereits einigen Schaden zugefügt hatte. In der früher mächtigen Stimme macht sich ein starkes Zittern bemerkbar, lange oder hohe Noten werden ihm zur nur schwer bewältigten Aufgabe und auch die Textverständlichkeit ist nicht die Beste. Dafür gelingen ihm immer wieder wunderbare Momente, so in den langen Monologen in der "Walküre" und in der wundervollen Erda - Szene im "Siegfried".
Wotans Gemahlin Fricka wird ebenfalls von zwei Sängerinnen dargestellt. Im "Rheingold" ist die große Kirsten Flagstad zu hören, die, zwar schon mit etwas angejahrter Stimme, die jedoch den berühmten silbernen Klang nicht verloren hat, sich noch einmal als eine der besten Wagner - Sängerinnen präsentiert. In der "Walküre" ist es Christa Ludwig, die einen bleibenden Einduck hinterläßt, nicht nur, weil sie den Götterstreit gewinnt, sondern auch den indisponierten Hotter an die Wand singt. Auch in der "Götterdämmerung" liefert sie mit der bewegenden Darstellung der Waltraute eine ausgezeichnete Vorstellung.
Claire Watson wurde ebenfalls für zwei Rollen engagiert, die hervorragend zu ihr passen. Im "Rheingold" veredelt sie die Rolle der Freia, in der "Götterdämmerung" Gutrune mit ihrer schönen, klaren Stimme.
Die weiteren Götter sind mit Waldemar Kmentt (Froh), Eberhard Wächter (Donner) und dem alten Wagner - Helden Set Svanholm (in der für ihn recht ungewöhnlichen Rolle des schurkischen Loge, die er aber ausgezeichnet darstellt) rollendeckend und hochkarätig besetzt.
Die mysteriöse Figur der Erda wird in dieser Aufnahme ebenfalls von zwei Sängerinnen darsgestellt. Im "Rheingold" ist es Jean Madeira, die diese wundervolle Szene mit ihrem reinen Alt in geheimnisvolles Halbdunkel taucht, kaum schwächer, doch stimmlich etwas weniger beeindruckend schlägt sich Marga Höffgen im "Siegfried".
Als Alberich agiert hier jemand, dem diese Rolle wie keinem Anderen auf den Leib geschrieben schien. Gustav Neidlinger war mit seiner einmaligen Stimme und seinem großen schauspielerischen Talent prädestiniert für den machtgierigen Nibelungen und zeigt hier ein weiteres Mal, warum er als Idealbesetzung für diese Partie galt.
Sein Burder Mime, zuerst der unglückliche Schmied des Ringes und der Tarnkappe, schließlich Siegfrieds widerwilliger Ziehvater, wird von Paul Kuen ("Rheingold"), einem routinierten Darsteller der Rolle und Gerhard Stolze ("Siegfried") gesungen. Stolze schrammt hier des Öfteren haarscharf daran vorbei, den häufig begangenen Fehler zu machen und den unleidlichen Zwerg zur Karikatur werden zu lassen, deklamiert die Partie mehr, als sie zu singen, schafft aber immer wieder den Sprung zurück in die Gesangslinie und liefert so ein insgesamt recht überzeugendes Rollenportrait.
Brillant ist Walter Kreppel in der Rolle des sensiblen Riesen Fasolt. Von diesem Sänger kenne ich leider keine weiteren Aufnahmen, doch diese ausgezeichnete Leistung macht Lust auf mehr.
Ebenfalls ideal besetzt ist sein böser Bruder Fafner mit Kurt Böhme, dessen schwarze, mächtige Stimme sowohl den gierigen Riesen als auch den (leider recht stark verhallten) Drachen vor Augen entstehen läßt.
Eine bessere Besetzung für das Wälsungenpaar ist nur schwer vorstellbar. James King war ein Sänger mit außergewöhnlich mächtiger, jedoch sehr schöner und strahlender Tenorstimme, ein hervorragender Lohengrin und ein noch besserer Siegmund. In dieser Rolle erwarb er sich weltweit Ruhm und den wunderschönen ersten Akt der "Walküre" hört man hier nicht zuletzt dank ihm in einer kaum zu überbietenden Version. Ihm zur Seite steht die großartige Régine Crespin, auch sie eine erfahrene Wagner - Sängerin und eine der besten Darstellerinnen der Sieglinde, die ich kenne. Die Harmonie der Liebesgesänge, die den ersten Akt der "Walküre" beinahe zu einer eigenen Oper machen, hört man hier in einer kaum zu übertreffenden Schönheit, wozu natürlich auch Soltis sensible Orchesterführung ihren Teil beiträgt.
Gottlob Frick liefert hier eine recht eigenwillige, aber hochinteressante Interpretation des Hunding. Er wirkt sehr stoisch, fast roboterhaft, als hätte er keinen eigenen Willen, sondern würde von den Göttern wie eine Marionette für ihre Zwecke benutzt. Stimmlich ist er wie immer hervorragend, einer der besten Bässe, die es jemals gab. Die weit dankbarere Aufgabe des Hagen in der "Götterdämmerung" löst er bravourös wie kein Anderer.
Und nun zum Wagner - Traumpaar der 60er und 70er Jahre. An Birgit Nilsson führte damals kein Weg vorbei, wenn es darum ging, die Werke des Komponisten mit der perfekten Stimme aufzuführen und einzuspielen. Als Brünnhilde zeigt sie sich ein weiteres Mal in bestechender Form, die Macht ihrer Stimme ist beeindruckend wie eh und je und wen sonst hätte Solti für die wichtigste Frauenpartie im Ring engagieren sollen, als die schwedische Naturgewalt, die sich hier als die würdige Nachfolgerin der Flagstad (auch sie eine wunderbare Brünnhilde, man höre nur den legendären Furtwängler - Ring) und als Meßlatte für alle künftigen Sängerinnen präsentiert. Meiner Meinung nach ist Birgit Nilsson als Brünnhilde noch immer nicht übertroffen und wird es wohl in naher Zukunft auch nicht werden.
Und wo Birgit Nilsson ist, da ist Wolfgang Windgassen nicht weit. Der geniale Sänger - Darsteller war beinahe zwanzig Jahre lang Heldentenor Nummer eins in Bayreuth und weltweit einer der gefragtesten Wagner - Interpreten. Auch in dieser Aufnahme gestaltet er den Siegfried mit der ihm eigenen Sensibilität und gewinnt dem etwas plumpen Charakter des Helden viele Nuancen ab. Stimmlich war Windgassen ursprünglich eher im lyrischen Fach zuhause, bewältigte die extrem schwierigen Wagner - Partien, wie auch hier zu hören, mit seiner schauspielrischen Brillanz, die seine Darstellungen noch heute maßgeblich machen. Im Verein mit Birgit Nilsson hört man hier wirklich das ideale Wagner - Paar.
Bleibt noch der sensible Gunther von Dietrich Fischer - Dieskau zu erwähnen, der diese etwas undankbare Rolle sehr aufwertet und den unglücklichen Gibichungen zu einem wirklichen Handlungsträger werden läßt.
Auch die kleinen Rollen sind hier ausgezeichnet (Joan Sutherland als Stimme des Waldvogels!) und zum Teil mit späteren Stars (Lucia Popp, Gwyneth Jones, Helga Dernesch, Brigitte Fassbaender) besetzt.
Ob Soltis Ring nun die Referenz - Aufnahme ist oder nicht, dieses Urteil maße ich mir nicht an. Seit der Einspielung hat es noch sehr viele Aufnahmen von Wagners gewaltigem Zyklus gegeben und jede hat ihren eigenen Reiz. Nur soviel: Alle späteren Einspielungen sind mehr oder weniger von Soltig großer Pioniertat inspiriert und diesen Ring kann man jedem Wagner - Fan noch immer uneingeschränkt empfehlen, wozu das behutsame Remastering, durch das die Aufnahme entrauscht wurde, sein Teil beiträgt.
Tolle Aufnahme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Aufnahme ist wirklich spitze und jeden Cent wert. Vor allem von der Tonqualität kann man beeindruckt sein, handelt es sich doch um eine historische Aufnahme! Kann sich wirklich mit DDD-Aufnahmen messen.
Die Ring-Aufnahme des Jahrhunderts
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herausragend aus der erlesenen Sängerschar präsentieren sich vor allem Windgassen als Siegfried (besonders im Vergleich zu Thomas und Brilioth (!) unter Karajan oder Goldberg unter Levine. Ferner Birgit Nilsson, Christa Ludwig, Fischer-Dieskau, Gustav Neidlinger, Set Svanholm, Gottlob Frick und natürlich Hans Hotter. Wobei dieser in der "Walküre" den Zenit seiner Kunst schon weit überschritten hat. Als Alternative bietet sich die Walküre under Leinsdorf an: fünf Jahre vor Solti (mit Hotter, Nilsson, Ludwig, James, Crespin) vereinigt sich hier eine nicht weniger erlesene Sängerschar. George London präsentiert einen stattlichen und vokal sicheren Wotan, Rita Gorr eine hysterische und stimmgewaltige Fricka (wenn auch nicht so eindrucksvoll wie Ludwig), Nilsson klingt frischer als unter Solti, Vickers sticht James King bei weitem aus und Gre Brouwenstijn singt die Sieglinde inniger, lyrischer, zärtlicher als der manchmal etwas essige Sopran Régine Crespins.
Eine der maßstabsetzenden Aufnahmen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bevor ich zum Ring 2007 nach Bayreuth gefahren bin, habe ich mir den klangtechnisch verbesserten Solti-Ring teilweise wieder angehört. Vergleicht man die Jahrhundert-Sänger Nilsson, Windgassen, Kuen, Neidlinger, Frick und mit einigen Abstrichen auch Hotter mit den gesanglichen Leistungen, die zur Zeit auf dem Grünen Hügel geboten werden, kann nur ein katastrophaler Niedergang des Wagner-Gesangs stimmlich, darstellerisch und vor allem in der bei Wagner so wichtigen Diktion konstatiert werden. Teilweise sind es Anfänger, die präsentiert werden. Früher war die Bayreuth-Mitwirkung Krönung einer Sängerkarriere. Bei Gottlob Frick zum Beispiel, versteht man im Solti-Ring jedes Wort auch in den sängerisch so schwierigen Mannenrufen. Hagens Wacht wird mit unglaublich eindrucksvoll gestaltet. Die Schwurszene mit Nilsson und Frick ist eine geradezu unvergessliche Demonstration sängerischer Dramatik. Der Schlußgesang der Brünnhilde jubelnde Wonne. Die gewiss nicht schlechte Brünnhilde der diesjährigen Festspiele Linda Watson wirkt im Vergleich mit Birgit Nilsson wie eine ins hochdramatische Fach verirrte Soubrette. Hans-Peter König ist bis zu den Mannenrufen ein durch aus achtbarer Hagen. Danach ist ihm die Luft ausgegangen. Der letzte Akt war nur noch Quälerei. Im Vergleich mit Frick ist er nur ein schmalbrüstiges "Bässchen".Wobei mir bewußt ist, dass eine Studio-Aufnahmen schwerlich mit einer Live-Aufführung zu vergleichen ist. Die beste Live-Aufnahme, die ich kenne stammt vom großen Ring-Dirigenten Hans Knappertsbusch. Musikalisch vorbildlich, sängerisch hervorragend. Wer die Lebendigkeit einer Live-Aufführung gegenüber der Studio-Produktion bevorzugt, sollte auf diese Aufnahme zurückgreifen. Trotz allem setzt der Solti-Ring vor allem durch das unvergleichliche, heute in dieser Qualität nicht mehr vorhandene Sängerensemble Maßstäbe und wird deshalb immer eine der Referenzaufnahmen bleiben.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Symphonie Nr. 9

Symphonie Nr. 9 von Bruno Walter, Wpo

Audio CD von Naxos Hist
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Symphonie Nr. 9

2 Kundenrezensionen:

Unvergleichliche Einspielung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bruno Walter und Mahler, das ist eine legendäre Kombination. Obwohl die sogenannte Referenzaufnahme dieses Werkes unter Walter Anfang der 50er Jahre in den USA aufgenommen wurde, ist das eigentliche Juwel diese Aufnahme, die 1936 mit den Wienern Philharmonikern wenige Wochen vor dem Einmarsch der Nazis live mitgeschnitten wurde. Die Tonqualität ist trotz allem erstaunlich ordentlich, wenngleich sie auch weit hinter heutigen digitalen Masstäben zurückbleibt. Es mag angesichts der wenig später eingetroffenen Katastrophe etwas zynisch klingen, aber es scheint, als ob die drohende Gefahr die Musiker beflügelte, diese grossartige Komposition mit besonderer Hingabe und tief empfundener Dramatik zu spielen, die hier nicht aufgedonnert und künstlich wirkt, sondern zutiefst empfunden. Darin liegt meines Erachtens das Geheimnis dieser zauberhaften schwermütigen Interpretation.
Eine wunderschöne Aufnahme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer nach der digitalen Tonqualität sucht, soll dies CD nicht in seine Hände nehmen! Ich hoffe, dass wahre Musikfreunde vor allem nicht die Tonqualität, sondern die Schönheit der Musik hören. Diese Aufnahme zeigt, dass Bruno Waler der Beste Mahler-Dirigent war. Alle Details sind wunderschön gezeigt, das Orchester wirklich singt (besonder in Adagio), Walter hat eine durchgedachte Konzeption des Werkes. Mehr brauche ich nicht.
Eine kaufwürdige CD!.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Fledermaus (Ga)/Gala Cabaret

Die Fledermaus (Ga)/Gala Cabaret von Hilde Güden, Waldemar Kmentt, Walter Berry, Erika Köth, Eberhard Waechter, Erich Kunz, Regina Resnik, Wpo, Herbert Von Karajan

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,85

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Die Fledermaus (Ga)/Gala Cabaret

Tracks:

Disk 1
  • Overture (Original Version)
  • Nr.1 Introduktion: "Täubchen, das entflattert ist" (Act 1)
  • Da schreibt meine Schwester Ida...Nein, mit solchen (Act 1)
  • Nr.2 Terzett: "Nein, mit solchen Advokaten" (Act 1)
  • Nr.3 Duett: "Komm mit mir zum Souper" (Act 1)
  • Nr.4 Terzett: "So muss allein ich bleiben" (Act 1)
  • Nr.5 Finale: "Trinke, Liebchen, trinke schnell" (Act 1)
  • "Ich höre Stimmen!" (Act 1)
  • "Mein Herr, was dächten Sie von mir" (Act 1)
  • "Nein, nein, ich zweifle gar nicht mehr" (Act 1)
  • Nr.6 Introduktion: "Ein Souper heut uns winkt" (Act 2)
  • Nr.7 Couplet: "Ich lade gern mir Gäste ein" (Act 2)
  • Nr.8 Ensemble und Couplet: "Ach, meine Herr'n und Damen" (Act 2)
  • "Mein Herr Marquis" (Act 2)
  • Nr.9 Duett: "Dieser Anstand, so manierlich" (Act 2)
  • Nr.10 Csárdás: "Klänge der Heimat" (Act 2)
  • Nr.11 Finale: "Im Feuerstrom der Reben" (Act 2)
Disk 2
  • "Herr, Chevalier, ich grüsse Sie!" (Act 2)
  • Vilja-Lied (Act 2)
  • Domino
  • I could have danced all night (original version)
  • Original Version
  • Lullaby
  • Original Version
  • Dein ist mein ganzes Herz (sung in Swedish and German)
  • Summertime (Act 1)
  • Anything You Can Do [Annie Get Your Gun]
  • Original Version
  • "Genug damit, genug" (Act 2)
  • Nr.12 Entr'acte (Act 3)
  • Herr Direktor! Wo is'er denn?..Ein fideles Gefängnis (Act 3)
  • Nr.14 Couplets: "Spiel' ich die Unschuld vom Lande" (Act 3)
  • Nr.15 Terzett: "Ich stehe voll Zagen" (Act 3)
  • Nr.16 Finale: "O Fledermaus, o Fledermaus" (Act 3)

2 Kundenrezensionen:

Diese Fledermaus stammt aus 1960 und aus Wien,
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
und ist hervorragend.
Hilde Güden hatte damals die Rosalinde, am Sylvesterabend 1960 in der Staatsoper, gesungen, und auch hier ist sie immer Dame.
Erika Köth ist ein bezaubernde Adele und Waldemar Kmentt der Eisenstein. (Er hat schon alle Tenorparts gesungen, auch auf LP/CD, vom Alfred bis zum Dr. Blind.
Eberhard Wächter ist hier der Falke und Regina Resnik die/der Orlofsky (diese Sängerin war an der MET einmal Rosalinde, nur ihre Stimme wurde dunkler, die zu einem Fach- und Stimmwechsel zum Alt führte) Giuseppe Zampieri ist der Alfred und Erich Kunz (auch er konnte 3 Baritonrollen in der Fledermaus Falke, Frank und Frosch). Die Einlagen sind so wie es sich kein Opernhaus hätte leisten können, sie werden auch nicht von Herbert v. Karajan dirigiert, wie die sonstige Operette. Renate Tebaldi mit dem Vilja Lied, am Anfang, Birgit Nilsson mit der "Fair Lady", und zum Schluß Ljuba Welitsch mit "Wien, Wien nur du allein". Also eine Fledermaus im "Luxuspaket". Immer wieder hörenswert!
Sternstunde für Karajan
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Silvester 1955 an der Wiener Staatsoper: Da gab es natürlich die "Fledermaus" mit einer Spitzenbesetzung. Die ist hier auf CD festgehalten, und die Namen sprechen für sich: Karajan am Dirigentenpult, Hilde Güden als Rosalinde, Waldemar Kmentt als Eisenstein, Eberhard Wächter als Frank, Erika Köth als Adele, Walter Berry als Dr Falke, Giuseppe Zampieri als Alfred, Regina Resnik als Orlofsky, Erich Kunz als Frosch ..... Da ist höchste Qualität garantiert. Hinzu ein paar hervorragende Einlagen von Gaststars wie Joan Sutherland, Teresa Berganza, Ljuba Welitsch, Birgit Nilsson, Jussi Björling, Mario del Monaco u. a. Mehr kann wirklich nicht geboten werden.
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Produkt-Bild: Symphonie Nr. 40/Violinkonzert

Symphonie Nr. 40/Violinkonzert von Furtwängler, Menuhin, Wpo

Audio CD von Naxos Hist
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99

Erscheinungsdatum: April 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Symphonie Nr. 40/Violinkonzert

Tracks:

  • I. Molto Allegro
  • Ii. Andante
  • Iii. Minuet: Allegretto - Trio
  • Iv. Finale: Allegro Assai
  • I. Allegro Ma Non Troppo
  • Ii. Larghetto
  • Iii. Rondo: Allegro

Produkt-Bild: Symphonie Nr. 9

Symphonie Nr. 9 von Felix Weingartner, Wso, Wpo

Audio CD von Naxos Hist
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,99

Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Symphonie Nr. 9

Tracks:

  • Symfoni Nr 9

Produkt-Bild: Das Lied Von der Erde

Das Lied Von der Erde von Bruno Walter, Wpo, Thorborg

Audio CD von Naxos Hist
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 2,96

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Das Lied Von der Erde

Tracks:

  • Adagietto from Symphony No. 5 in C sharp minor
  • "Ich bin der Welt abhanden gekommen" from the Ruckert Lieder
  • Das Lied von der Erde

Eine Kundenrezension:

Wunderbar schwermütig !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In historischer, jedoch aus dieser Sicht sehr guter (!) Tonqualität kann man Mahlers "Lied der Erde" dirigiert von Bruno Walter hören. Traumhaft schwermütig! Die Tonqualität des Adagiettos hingegen läßt zu wünschen übrig! Trotz allem - 5 Sterne!
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Produkt-Bild: Tchaikovsky: Piano Concerto #1 [Vinyl LP]

Tchaikovsky: Piano Concerto #1 [Vinyl LP] von Sviatoslav Richter/Herbert Von Karajan/Wpo

Schallplatte von Japan (Megaphon Importservice)
Preis bei Amazon: EUR 31,25, Angebote ab EUR 31,00

Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Tchaikovsky: Piano Concerto #1 [Vinyl LP]
Produkt-Bild: Kissin spielt Schumann, Liszt und Grieg

Kissin spielt Schumann, Liszt und Grieg von J. Kissin, C.M. Giulini, Wpo, Wp

Audio CD von Sony Class (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 7,53

Erscheinungsdatum: April 1993
Zoom ± Produkt-Bild: Kissin spielt Schumann, Liszt und Grieg

Tracks:

  • 1. Allegro affettuoso
  • 2. Intermezzo. Andantino grazioso
  • 3. Allegro vivace
  • Arabeske C-Dur op. 18
  • Die Forelle S 564 (nach D 550)
  • Erlkönig
  • Nr. 3 Karneval
  • Nr. 3 Ich liebe dich op. 41 (nach)
  • Valse caprice Nr. 6

Produkt-Bild: Otello (Ga)

Otello (Ga) von Renata Tebaldi, Mario del Monaco, Aldo Protti, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Wpo

Audio CD von Decca (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 20,99, Angebote ab EUR 13,10

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Otello (Ga)

Tracks:

Disk 1
  • Una vela! Una vela!
  • Esultate!
  • Roderigo, ebben che pensi?
  • Fuoco di gioia!
  • Roderigo, beviam!
  • Inaffia l'ugola! Trinca, tracanna (Brindisi)
  • Capitano, v'attende la fazione ai baluardi
  • Abbasso le spade!
  • Già nella notte densa...Venga la morte
  • Non ti crucciar
  • Vanne! la tua meta già vedo
  • Credo in un Dio crudel
  • Ciò m'accora
  • Dove guardi splendono
  • D'un uom che geme sotto il tuo disdegno
  • Se inconscia, contro te, sposo, ho peccato
  • Desdemona rea!
  • Tu?! Indietro! fuggi!
  • Ora e per sempre addio
  • Pace, signor
  • Era la notte, Cassio dormia
  • Oh! mostruosa colpa!...Ah! mille vite
  • Si, pel ciel marmoreo giuro!
Disk 2
  • La vedetta del porto
  • Continua
  • Dio ti giocondi, o sposo
  • Esterrefatta fisso
  • Dio! mi potevi scagliar
  • Cassio è là!
  • Vieni; l'aula è deserta
  • ...e intanto, giacchè non si stanca mai
  • "Quest'è il segnale...Sì, qui l'adducci"
  • Ballet Music
  • Viva! Evviva! Viva il Leon di San Marco!
  • Il Doge ed il Senato salutano
  • Messeri! Il Doge
  • A terra!...si...nel livido fango
  • Quell' innocente un fremito
  • Fuggite!
  • Era più calmo?
  • Mia madre aveva una povera ancella
  • "Piangea cantando nell'erma landa..."
  • Ave Maria, piena di grazia
  • (Otello compare)
  • Diceste questa sera le vostre preci?
  • Aprite! Aprite!
  • Niun mi tema

2 Kundenrezensionen:

Große Stimmen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
"1 Stern" habe ich für das miserable neue Remastering -96kHz/24bit- gegeben. Die Erstausgabe auf CD von 1987 klingt bedeutend besser. Künstlerisch zählt die Aufnahme zu den besten dieser Verdi-Oper.
Nostalgischer Stimmluxus
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Aufnahme von 1961 zählt seit ihrer Entstehung zu den absoluten Klassikern unter den Otello-Einspielungen. Dabei gab es schon eine frühere Aufnahme mit denselben Sängern der drei Hauptrollen (unter Alberto Erede). Der Unterschied liegt in der Leitung von Herbert von Karajan, der hier ein großes Drama im Cinemascope-Format inszeniert und damit auch die Sänger noch einmal zu höheren darstellerischen Leistungen inspiriert:

Das gilt vor allem für den Darsteller des Titelhelden: Mario del Monaco war der berühmteste Otello der 50er und frühen 60er Jahre. Er soll die Rolle über 400 mal gesungen haben, wurde auf eigenen Wunsch sogar im Otellokostüm begraben. Er verfügte über eine metallisch strahlende Heldentenorstimme mit großer Ausladung, die in keiner anderen Rolle so gut zur Geltung kam. Was diese Aufnahme besser macht als seine erste, ist der Umstand, dass Karajan ihn dazu überreden konnte, ab und zu leiser zu singen. Damit ist zwar immer noch kein so ausdrucksvoller oder subtiler Otello wie etwa Jon Vickers oder Placido Domingo, aber dennoch ein insgesamt überzeugender.

Renata Tebaldi hat zwar nicht mehr ganz den Jung-Mädchen-Klang ihrer ersten Aufnahme, ist aber immer noch eine sehr innige, zarte Desdemona.

Aldo Prottis Jago erreicht dieses Niveau nicht ganz: Er hat zwar eine schöne Stimme, bleibt der Rolle aber jede Dämonie schuldig. Angeblich sollte eigentlich Ettore Bastianini den Jago singen, war aber nicht ausreichend vorbereitet. Und so durfte Protti noch einmal ans Mikrophon.

Insgesamt also haben wir hier einen mitreißenden, wennn auch keinen psychologisch ausgefeilten Otello. Gegenüber den Konkurrenzaufnahmen wird hier dafür besonders klangschön gesungen - und das ist ja schon mal nicht wenig.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Symphonie Nr. 3+4

Symphonie Nr. 3+4 von Felix Weingartner, Wpo, Lpo

Audio CD von Naxos Hist
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,49

Erscheinungsdatum: Januar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Symphonie Nr. 3+4

Tracks:

  • Allegro Con Brio
  • Marcia Funebre: Adagio Assai
  • Scherzo: Allegro Vivace
  • Finale: Allegro Molto
  • Adagio - Allegro Vivace
  • Adagio
  • Menuetto: Allegro Vivace
  • Allegro Ma Non Troppo