... 
Produkt-Bild: Officium

Officium von Jan Garbarek, The Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,48

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Officium

Tracks:

  • Parce mihi domine
  • Primo tempore
  • Sanctus
  • Regnantem sempiterna
  • O salutaris hostia
  • Procedentem sponsum
  • Pulcherrima rosa
  • Parce mihi domine
  • Beata viscera
  • De spineto nata rosa
  • Credo
  • Ave maris stella
  • Virgo flagellatur
  • Oratio Ieremiae
  • Parce mihi domine

Produktbeschreibung


Officium
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Neu und aussergewöhnlich heisst nicht schlecht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot. So singen wie er, kann keiner mehr, egal wieviel Forschung man betreibt. Also bitte ich die Vorrezensenten, nicht so zu tun, als ob sie wissen würden, wie das ganze vor 500 Jahren klang und fordere sie höflich auf, Individualitaet als Bereicherung anzusehen und sich zu vergegenwaertigen, dass die Zeit vergeht und alles um sich herum veraendert. Musik ist etwas, das der Seele entspringt, also ist es sinnlos, zu versuchen, ihr irgendwelche irdischen Grenzen aufzuzwingen. Wer dennoch denkt, dass alles historisch korrekt sein muss, kann sich ja von seiner Luther-Bibel verabschieden und das lateinische Orginal aufsuchen, um sie dann unter 'historisch korrekten' Bedingungen zu lesen. Schliesslich ist alles andere für Neureiche...

Wer sich aber von der Aesthetik sphaerischer Klaenge gerne verwöhnen laesst und Neues nicht verurteilt, sollte hier zugreifen!
Keine leichte Kost...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Werk entzweit die Hörer wie kaum ein anderes. Alte Musik meets Jazz-Saxophon - kann das gutgehen? Während die eine Seite den Untergang der Musik beklagt - auch in vielen Rezensionen hier nachzulesen - ist die andere Seite begeistert. Ich gehöre zu den Begeisterten, seit ich vor vielen Jahren diese CD geschenkt bekommen habe. Der einzige, allerdings dicke Minuspunkt ist die Abmischung, die das Sax viel zu weit in den Vordergrund holt. Was hätte diese Aufnahme noch werden können, wenn das Instrument mehr mit den Stimmen verschmolzen wäre? So bleibt immerhin die fantastische Interpretation des Hilliard Ensembles, wenn auch Garbareks Saxofonlinien häufig einfach zu laut sind (wenn auch gelungen). Der Stilgegensatz erschließt sich nicht so leicht, die CD ist beim ersten Hören ziemlich "sperrig" (huch, was passiert denn da?). Die Klänge werden eingängiger, hört man sie häufiger. "Officium" hat damals übrigens mein persönliches Interesse für alte Musik geweckt - und auch für die Aufnahmen des Hilliard Ensembles, von denen sich mittlerweile einige angesammelt haben. Wenn der bis dato jazz-orientierte Zuhörer sich fragt "Wie klingt das denn ohne Saxofon?" und der Klassik-Fan wissen möchte "Was spielt Jan Garbarek denn sonst noch?", dann wäre das sicherlich ein Schritt, den musikalischen Horizont zu erweitern. Meiner Meinung nach ist "Officium" ein - bis auf den genannten Schwachpunkt - gelungener Versuch, völlig unterschiedliche Musik zusammenzubringen und ihr damit vielleicht auch neue Hörer zu erschließen. Empfehlenswert!
Intensive Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer alte Musik mag, kommt am Hillard-Ensemble schwer vorbei. Und er wird überrascht sein, wie sich die scheinbaren Gegensätze zwischen dem traditionellen (Kirchen-)gesang und dem neuen Instrument in einer dichten Klangfülle auflösen. Das ist auf jeden Fall keine Musik für 'nebenher', das erfordert alles!
Klasse und Klasse - eine Mixture
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es ist ein Versuch. In diesem Fall werden alte Stücke, sakrale Gesänge, gregorianische Zeiten neu belebt und die Erinnerung an Eberhard Schöner der 70er kam erneut. JG versucht hier ebenso Neues. Diese wunderbaren und sinnlich himmlischen Choräle werden verbunden mit dem ebenso wunderbaren Klang der unterschiedlichen Saxophone. Wer JG gesehen hat, live im Spiel, weiss, dass er verschmolzen ist mit diesem Holzblasinstrument. Seine Liebe zu den sanften, den aus tiefster Seele kommenden Tönen wird begreifbar in seiner Musik wie in Visible World, Twelve Moons etc doch hier ist die Idee entscheidend, nicht die Essenz. Doch letztere ist zu bewerten und wenn ich die wunderbaren Chöre, diese instrumentlosen, nur vocalen gregorianischen Gesänge höre, dann tauche ich gern ein in die tiefen Mauern, die den Gesang durch eine Raumfülle zu einem Resonanzerlebnis machen. Genau da stört mich die Einlage JGs, das Saxophon, da ist eine Mischung störend und nicht innovativ.

So,werde ich weiter JG hören, gerne hören und die Stücke in ihrer Quintessenz betrachten und beim Zuhören gerade mich auf die Parts konzentrieren, die in ihrer Ursprünglichkeit die Fülle verheissen.

Daher nur drei Sterne für ein an sich gutes Album.
ENDZEIT
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die kommerzielle Verwertbarkeit der abendländischen Kultur ist einziger Parameter für diese schreckliche, peinliche Produktion. ECM als EDITION for CASH MUSIC ist damit im Sumpf der kulturlosen Gegenwart angekommen. Dass das Hilliard Ensemble dieses üble Spiel mitmacht ist auf der ganzen Linie enttäuschend. Den neueren CDs hört man im übrigen sofort an, dass sie ihren stimmlichen Zenith überschritten haben. Geht es jetzt nur noch ums Absahnen?
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Canticum Canticorum

Canticum Canticorum von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Virgin Cla (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 9,42

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Canticum Canticorum

Tracks:

Disk 1
  • Canticum Canticorum Nr. 1-18
Disk 2
  • Canticum Canticorum Nr. 19-29
  • Spiritual Madrigals Nr. 1-8

Produktbeschreibung


CANTICUM CANTICORUM
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Und führe uns in Versuchung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine störenden Kirchenglocken, keine Vögel im Hintergrund, keine rauschenden Bäume, kein plätschernder Bach, wie man es aus vielen esoterisch angehauchten Prdouktionen kennt - diese Musik hier wird zu 100 % beherrscht von reinstem Gesang - völlig frei von jeder Art Nebengeräusch - eine echte Wohltat - pure Entspannung für die Ohren!!!

Höre ich diese Art Musik bei geschlossenen Augen, beginne ich in Gedanken Spaziergänge durch mir bekannte Kirchen und Klosteranlagen zu unternehmen - betrete ich Kreuzgänge, blicke über Flusslandschaften und Ebenen hinweg, laufe halbdunkle Gänge entlang, an deren Wände Kerzen flackern, höre ich Mönchen zu, die in einer mir leider fremden Sprache singen - Latein... - aber in dem Moment ist es fast egal kein Lateiner zu sein - die gewaltige Melodie alleine trägt einem weit hinfort....

Schenkt man seine volle Aufmerksamkeit dem beiliegenden Booklet, wird man sich bald noch mehr über mangelnde Kenntnisse der Sprache Latein ärgern dürfen - ist dort doch vermerkt, dass es sich bei den vertonten Texten um die wohl sinnlichsten Passagen der gesamten Bibel handelt. In unvermutet freizügiger Sprache mischen sich - so die Autoren - selbstbeherrschte Messesätze der kirchlichen und deftige Sätze der überaus weltlichen Anschauungen jener Urusprungszeit in diesen wunderbar melodischen Gesängen....

Wie ich ausgerechnet auf diese CD / Musik gekommen bin? Ich sage nur "Vaya Con Dios"

Haben Sie zufällig auch den Road-Movie - Vaya Con Dios - u.a. mit Daniel Brühl (bekannt aus Good Bye, Lenin) - gesehen und sich auf die Suche nach der passenden Musik zum Film begeben? Dann darf ich Sie beglückwünschen - mit den zwei CD`s hier haben Sie mehr als nur einen Treffer gelandet! Es ist zwar nicht der Soundtrack zum Film selbst - aber der eingespielte Gesang entspricht, was sage ich - er übertrifft die dargebotenen, hörenswert gesungenen, Splitter des Filmes Vaya Con Dios um viele, viele Längen!

5 Sterne für wirklich "geheimnisvolle" und trotzdem entspannend wirkende Musik !!!
Musik zwischen Weltlichem und Kirchlichem
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese zwei CDs beinhalten Palestrinas vierten Band fünfstimmiger Motetten und den ersten Teil des Buches von fünfstimmigen Madrigalen.
Im vierten Band der Motetten vertont Palestrina das alttestamentarische Hohelied. Er wählt Stellen, die sehr sinnlich sind und gestaltet seine Musik in einem lebhafteren Stil als normalerweise in kirchlichen Werken, da er dies besser zum Thema passend findet.
Die Madrigalen sind der junfräulichen Muttergottes gewidmet, aber verwurzelt im Weltlichen.
Für den Zuhörer steht jedoch eher die Musik im Vordergrund als der Inhalt. Und diese wurde vom Hilliard Ensemble sehr gut vertont. Beim hören dieser CD entsteht für mich eine entspannende Atmosphäre, die durch die Fünfstimmigkeit jedoch nicht langweilig oder eintönig wirkt, sondern im Gegenteil sehr ansprechend.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Italienische Madrigale der Renaissance

Italienische Madrigale der Renaissance von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Virgin Cla (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,94

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Italienische Madrigale der Renaissance

Tracks:

Disk 1
  • Cantiam lieti cantiamo (Madrigal)
  • E d'un bel matin d'amore (Madrigal)
  • Quella bella e biancha mano (Madrigal)
  • Una leggiadra nimpha (Madrigal)
  • Venite amanti insième (Madrigal)
  • Divini occhi sereni
  • Con l'angelico riso (Madrigal)
  • Madonna, il tuo bel viso
  • Fuggi, fuggi cor mio (Madrigal)
  • Si liet' e grata morte (Madrigal)
  • Se la dura durezza (Madrigal)
  • Ahimè, ahimè, dov'è 'l bel viso? (Madrigal)
  • Madonna, s'io v'offendo (Madrigal)
  • Il bianco e dolce cigno (Madrigal)
  • Donne, venete al ballo (Madrigal)
  • Morir non può il mio cuore (Madrigal)
  • Se la mia vita (Madrigal)
  • Mia benigna fortuna (Madrigal)
  • Anchor che col partire (Madrigal)
  • O sonno
  • Chi la Gagliarda
  • Madonna mia fa (Madrigal)
  • Medici noi siamo o donne belle
  • Quando sarà mai quel zorno (Madrigal)
  • Matona mia cara (Landsknechtsständchen)
  • Tri ciechi siamo (Villanesca)
Disk 2
  • O Griefe, even on the Bud (Canzonet)
  • When lo by Break of Morning (Canzonet)
  • April is in my Mistress' Face
  • Thule, the Period of Cosmography (I)
  • Thule, the Period of Cosmography (II)
  • Sweet Nymph come to thy Lover (Canzonet)
  • Sweet Honey sucking Bees (I)
  • Sweet Honey sucking Bees (II)
  • Miraculous Love's wounding (Canzonet)
  • Adieu, sweet Amaryllis (Madrigal)
  • Weep, O mine eyes (Madrigal)
  • The silver Swan
  • O Care, Thou wilt dispatch me (I)
  • O Care, Thou wilt dispatch me (II)
  • Since Robin Hood
  • Fire and Lightning (Canzonet)
  • Strike it up, Tabor (Ayre)
  • See, see the Shepherd's Queen
  • Come sable Night (Madrigal)
  • Sweet Suffolk Owl
  • In Nets of golden Wires
  • Draw on sweet Night

Produktbeschreibung


ENGLISCHE & ITAL.MADRIGALE
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

... Vokalkompositionen in Vollendung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Madrigale etablierte sich Anfang des 14. Jahrhunderts in Italien als eine volkssprachliche, liebestrunkene Deklamation und Tonmalerei gesungener Lyrik mit fließenden Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum und wurde später unter dem Einfluss von flämischen Komponisten im 16. Jahrhunderts auch bei englischen, französischen und spanischen Komponisten zu einem wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten Vertreter der weltlichen Vokalpolyphonie.

Mit einer einprägenden, chromatischen Experimentierfreudigkeit und, auch im Kontrapunkt traumwandelnden Stimmführung zeichnet dieses Ensemble mit gefühlsvoller harmonischer Wandlung die, ein Madrigale so beherrschenden, harmonischen Emotionen, gezielten Eitelkeiten, niederschmetternden Taktlosigkeiten und sensibelsten Ästhetizismus akustisch faszinierend in den Raum.

... eine Darbietung von brillanter Ästhetik und ausnehmendem Genuss.

Die heutigen Members des britisches Vokalensemble:
DAVID JAMES countertenor
ROGERS COVEY-CRUMP tenor
STEVEN HARROLD tenor
GORDON JONES baritone
Wunderbare Musik mit sensationellen Künstlern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Meine erste Erfahrung mit dieser Art von Musik und ich bin begeistert! Nicht nur, dass diese Musik mich unheimlich berührt, nein, auch die Künstler, das Hilliard Ensemble, hat hier wirklich geniale Musik auf sensationelle Weise herübergebracht! Hört man die Musik intensiv an, geht sie einem mehr als unter die Haut. Man wird berührt, bewegt, hin und her gerissen von den Tönen, Melodieen, Stimmen. Man weiß nach einer Weile nicht mehr mehr worauf man sich genau konzentrieren soll, weil einfach alles so toll herüberkommt. Man hat kaum Zeit auszuruhen, schon folgt das nächste Stück, das einen entweder völlig in seiner Art überrascht oder unglaublicherweise noch tiefgründiger wirkt als das Vorige. Legt man die zweite Cd ein, würde man denken, gut, was anderes, anderes Land, aber es ist sehr ähnlich, aber doch so anders. Beide CDs sind einfach genial. Hat man beide CDs zu Ende gehört, will man am liebsten gleich wieder von vorne beginnen.
Ich kann diese CD jedem Interessiertem nur wärmstens empfehlen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lassus

Lassus von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,85

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Lassus

Tracks:

  • Responsorium: Memento mei Deus
  • Introitus
  • Kyrie
  • Graduale
  • Offertorium
  • Sanctus & Benedictus
  • Agnus Dei
  • Communio
  • Antiphona: In paradisum
  • Carmina Chromatico
  • Sibylla Persica
  • Sibylla Libyca
  • Sibylla Delphica
  • Sibylla Cimmeria
  • Sibylla Samia
  • Sibylla Cumana
  • Sibylla Hellespontiaca
  • Sibylla Phrygia
  • Sibylla Europaea
  • Sibylla Tiburtina
  • Sibylla Erythraea
  • Sibylla Agrippa

3 Kundenrezensionen:

Something standard, something new
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
--Orlandus Lassus--
A composer of the late Renaissance period, Orlandus Lassus was born in 1532. Franco-Flemish in background, there is a legend that he was kidnapped three different times during his boyhood for his exquisite choir voice. Lassus produced over 2,000 works in Latin, Italian, French, and German vocal genres, practically every one known in his time. His versatility is virtually unmatched. Among the 2000 pieces were 530 motets (on religious and secular themes) and over 60 masses. His career was spent in the Low Countries, in Italy, and in Germany, and he traveled extensively throughout other European countries. He died in 1594 one of the most celebrated composers of the age.
--Requiem--
The mass here consists of the classic parts - Responsorium: 'Memento mei Deus', Introitus, Kyrie, Gradulae, Offertorium, Sanctus and Benedictus, Agnus Dei, Communio and an antiphon closing, 'In paradisum'. There are definite pieces here that introduced new standards to the way the requiem is structures in the Renaissance, leading to Baroque times. This is a very good example of a Requiem, with power and strong tones of spirit and joy.
--Prophetiae Sibyllarum--
The piece begins with the item entitled 'Carmina Cromatico', which no doubt refers to the kind of dissonant song that follows throughout this working of the Sibylline prophecies into music. Lassus wrote this piece in his early days as a gift to his patron, and it was not published during his lifetime. It incorporates a kind of compositional technique that Lassus in general did not employ in most of is work. There are twelve motets done in this style, and perhaps Lassus had in mind the dissonance of the pagan prophet in the age of Christendom when composing this piece. In any event, it is unlike most of Lassus' other work, and is a nearly unique offering in this time period, as the inspiration to write in chromatic style faded rather quickly.
--Hilliard Ensemble--
The Hilliard Ensemble was formed in 1974, and have been performing worldwide as well as recording extensively ever since. They have been described as 'the Rolls-Royce of vocal ensembles'; being a consort of only four men, the sound is remarkable. The singers are David James (countertenor), Rogers Covey-Crump, tenor, John Potter, tenor, and Gordon Jones, baritone. Their voices are remarkably well attuned to each other, and there is a solid but not overpowering intensity in their performances.
This is superb work, and a real treat for the listener.
glasklares Klangbild in sehr reiner Stimmung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit dieser Einspielung hat das Hilliard Ensemble reine alte Musik auf CD gebannt. Durch die tiefen Psalmintonationen folgen sie einer alten Tradition, die heute anders praktiziert werden. Da jedoch auch hier die Klarheit und Reinheit der Musik und die Tiefenwirkung des Raumes den meditativen Hörgenuss unterstützen, dies der CD nicht abträglich.
Wer die Ruhe der alten Musik in sich hinein fließen lassen will, ist mit dieser CD bestens bedient.
Abheben und fliegen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach der gregorianischen Einleitung wirkt die anschließende Vielstimmigkeit im 2. Stück fast überirdisch (Requiem aeternam), kein moderneres Requiem kann diese Stimmung erzeugen (schon gar nicht die sehr extrovertierten Stücke von Dvorzak oder Verdi- sie wirken dagegen regelrecht ungeschickt!). Dies ist absolut inspirierte und wunderbare Musik, die einen alles vergessen lässt. Die Interpretation durch das Hillard- Ens. ist natürlich sowieso kaum zu toppen- perfekte Intonation und Dynamik. War ein guter Kauf!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mnemosyne

Mnemosyne von Jan Garbarek, Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Mnemosyne

Tracks:

Disk 1
  • Quechua Song
  • O Lord In Thee Is All My Trust
  • Estonian Lullaby
  • Remember Me My Dear
  • Gloria
  • Fayrfax Africanus
  • Agnus Dei
  • Novus novus
  • Se je fayz dueil
  • O ignis spiritus
Disk 2
  • Alleluia nativitatis
  • Delphic Paean
  • Strophe And Counter-Strophe
  • Mascarades
  • Loiterando
  • Estonian Lullaby
  • Russian Psalm
  • Eagle Dance
  • When Jesus Wept
  • Hymn To The Sun

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sechs Jahre sind vergangen, seit sich diese Künstler schon einmal zusammentaten, um eines der ungewöhnlicheren Experimente der musikalischen Alchemie dieses Jahrzehnts zu schaffen. Von früher Musik und Modern-Jazz als Rohstoffen ausgehend, schlossen sich die vier männlichen Stimmen des Hilliard Ensemble dem Jazz-Saxophonisten Jan Garbarek an, um zu sehen, was dabei herauskommt, wenn man das richtige Maß an alter und neuer Musik verbindet und durch die beträchtliche Erfahrung und das kollektive ästhetische Vorstellungsvermögen der Künstler gestaltet.
Der Erfolg dieser Aufnahme mit dem Titel Officium und der darauf folgenden Konzertauftritte ebneten den Weg für dieses zweite Projekt und setzte die Suche der Künstler nach der künstlerisch bedeutungsvollen und musikalisch befriedigenden Verbindung von geschriebener Musik und improvisatorischen Elementen fort. Der ungewöhnliche Titel der neuen Aufnahme entstammt einem mystischen Gedicht von Friedrich Hölderlin, das im Begleittext zitiert und von Bildern aus Ingmar Bergmans Film Das siebente Siegel begleitet wird.
Kenner von Officium werden feststellen, daß Mnemosyne in seinen Explorationen, die immer größere Ausflüge von der geschrieben Musik hinweg unternehmen, sogar noch viel gewagter ist. Musikalische Bruchstücke und ein genereller Rahmen sind die Ausgangspunkte einiger dieser Stücke. Es wird viel häufiger und freier improvisiert, ohne jedoch den vorgegebenen stilistischen Rahmen zu verlassen. Neben einer Hymne von Tallis oder einem liturgischen Gesang von Hildegard von Bingen sind Liedfragmente irokesischen und peruanischen Ursprungs zu hören sowie eine altgriechische Melodie und ein wunderschönes Wiegelied von Veljo Tormis. Garbareks geschmackvolle Improvisationen sind angemessene Zusätze und geniale Kommentare. Die Hilliards sind sogar noch besser als auf Officium; ihr Gespür und ihre Sensibilität führen alles zu einem wahrhaft geeinten Ausdruck zusammen, der uns die Zeitlosigkeit der Musik vor Augen führt und uns daran erinnert, daß sich da, wo sich Rhythmus, Melodie und musikalische Phantasie verbinden, unterschiedliche Stile, Jahrhunderte und Genres in ihrer Verträglichkeit nicht unbedingt im Wege stehen müssen. --David Vernier

Produktbeschreibung


MNEMOSYNE
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Singendes Sax
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein weiterer Höhepunkt des Schaffens von Jan Garbarek. Wieder ein sehr einfühlsames Saxophone-Spiel. In der Kombination mit den exelenten Hillard Ensemble einmalig.
Eine meiner Lieblings-CDs
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mnemosyne und Officium ergänzen sich gut, bauen geradezu aufeinander auf. Officium ist - vergleichsweise - konventionell, CD 1 von Mnemosyne begibt sich sacht in Richtung Neuer Musik / Jazz und CD 2 von Mnemosyne begreife ich als avantgardistisches Experiment. Sowohl Hilliard-Ensemble als auch Jan Garbarek finde ich auf Mnemosyne überwältigend, noch besser als auf Officium.
Gelungene Fortsetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Fortsetzung des Garbarek-Hilliard-Projekts ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Das verarbeitete Material ist heterogener, was der Vielseitigkeit und Flexibilität der Musiker nur Rechnung trägt. Mehr Gewicht liegt bei "Mnemosyne" auf polyphonen Gesängen, die teilweise fast schon meditativen Charakter entwickeln. Erwähnt sei hier das wunderschöne "Agnus Dei" auf CD 1 / Track 7 mit faszinierenden Dialogen zwischen Garbarek und dem Hilliard-Ensemble - es überrascht wieder einmal, welche Töne der Norweger seinem Instrument zu entlocken in der Lage ist.
Eine Verbesserung gegenüber dem ersten gemeinsamen Werk betrifft den Klang der Aufnahme. Während auf "Officium" doch häufiger das Saxophon etwas schrill und aggressiv auftrat, wirkt "Mnemosyne" klanglich harmonischer und ausgewogener.
Insgesamt ein sehr gelungenes Album, das Zeit und Aufmerksamkeit braucht, den Hörer dafür aber mit meisterlich-harmonischen Klängen reichlich belohnt.
Officium ist besser
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Leider ist die Fortsetzung eies Erfolges oft nicht so gut, wie der Erfolg selber. So auch hier. War Officium wunderschön und für jeden empfehlenswert, dominiert in dier Aufnahme der experimentelle Teil doch stärker. Damit wird die Aufnahme schwergängiger und eher etwas für die Freunde experimentellem Jazzes. Das muß man mögen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Arbos

Arbos von Arvo Pärt

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 7,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 1987
Zoom ± Produkt-Bild: Arbos

Tracks:

  • Arbos
  • An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten
  • Part Intervallo
  • De Profundis
  • Es sang vor langen Jahren
  • Summa
  • Arbos
  • Sabat Mater

Eine Kundenrezension:

Ein Klangbaum entsteht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einmal mehr überrascht Arvo Pärt durch Kompositionen, welche wie im titelgebenden Stück "Arbos" einen klanglichen Baum entstehen lassen. Dieser Vergleich ist die Form, mit der diese CD beginnt. Wie Äste ranken sich die einzelnen Blechbläser in den Himmel, um dann in ihrer Krone einen Klangteppich zu bilden. Vielschichtige Schwingungen lassen eine natürlich einfache, doch durch ihre sachliche Klarheit bestechende Räumlichkeit entstehen. Pärt versteht es, eine unbändige, rein instrumentale Naturbetrachtung an den Anfang zu setzen, die sich dann im Laufe der weiteren Kompositionen vom Hektischen zur ruhig meditativen Lyrik-Vertonungen emporklimmt. Der Themenwechsel von der Vielschichtigkeit der Natur (Arbos) markiert nun in "Es sang vor langen Jahren" die Vielschichtigkeit des melancholisch zurückblickenden Lebens. Bestechend ist hier die perfekte Harmonie, in der Text, Gesang und Instrument eine Einheit bilden. Es ist wahrscheinlich die schönste Vertonung dieses Brentano-Gedichtes. In diesem Kontext ist auch das Orgelstück "Part Intervallo" und das vom Hilliard-Ensemble gesungene "De Profunfis"zu verstehen. Diese Stücke kommen aus der Tiefe. Thomas Lorenz
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Motetten Bwv 225-230/Bwv-Anh.159

Motetten Bwv 225-230/Bwv-Anh.159 von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 12,95

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Motetten Bwv 225-230/Bwv-Anh.159

Tracks:

  • Singet dem Herrn ein Neues Lied, BWV 225
  • Der Geist hilft unser Schwachheit suf, BWV 226
  • Jesu, meine Freude, BWV 227
  • Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, BWV 228
  • Komm, Jesu, komm! BWV 229
  • Lobet den Herrn alle Heiden, BWV 230

Produktbeschreibung


MOTETTEN BWV 225-230/BWV-ANH.1
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Das menschliche Maß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Interpretation vermeidet sowohl die übliche Steifigkeit vieler auf (traurigen) Kirchengesang abonnierten größeren Chöre, geht aber nicht so weit wie die hochgelobte Interpretation derselben Stücke von Trinity Baroque, die mir doch etwas zu weit geht. Zwar nicht in Richtung Oper aber 100% Musik zur Andacht ist das dort nicht mehr.
Bei Hilliard wird mit dem nötigen Gefühl gesungen und der barocke geistliche Ausdruck erreicht, da Maß gehalten wird.
Das erweiterte Hilliard-Ensemble singt klangschön und technisch auf dem gewohnten hohen Niveau. Rhythmik, Phrasierung und Stimmzusammenhalt sind vorbildlich. Die Struktur der Stücke ist klar erkennbar. Die Texte sind akzentfrei und gut verständlich wiedergegeben.
Die Aufnahmetechnik ist gut, die tonale Balance aber leicht zugunsten des Höhenbereichs verschoben. Durch das Fehlen von Continuo-Instrumenten wird dieser Eindruck verstärkt.
Da derartige Verschiebungen bei ca. 30% der käuflichen Produktionen zu beobachten sind, sollte man einen Verstärker mit differenzierter Klangregelung besitzen - dann ist dieser Mangel im Handumdrehen auszugleichen. Er sollte nicht dazu führen, daß eine musikalisch hochrangige Aufnahme krass abgewertet wird.
Die einzige weitere solistische Aufnahme der Motetten, die mir bekannt ist, stammt von Cantus Cöln. Hier ist die tonale Balance eher zu basslastig und das Klangbild etwas verwaschen. Die Textverständlichkeit ist schlechter und die tempi unplausibel, meist zu hektisch. Durch die überreichliche Verwendung von Begleitinstrumenten ist die Durchhörbarkeit beeinträchtigt. Wohlgemerkt Einschränkungen auf hohem Niveau.
Das neue Wagnis des Hilliard Ensembles
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
J. S. Bach

Motetten

The Hilliard Ensemble

ECM/Universal 1875
(76 Min., aufgenommen 11/2003)

In seiner neusten Produktion wagt sich das Hilliard Ensemble, aufgestockt um zwei weibliche Soprane und zwei männliche Alte, an die Motetten Johann Sebastian Bachs und widmet sich damit einer Stilistik hochvirtuose barocke Ensemblemusik , die im Repertoire der ansonsten eher in der Renaissance beheimateten Gruppierung allenfalls ein Randbereich ist. Zum Vergleich bietet sich die Einspielung nahezu desselben Programms durch das Ensemble Cantus Cölln (DHM) an, eine 1995 entstandene Aufnahme, die nach wie vor Reverenzcharakter hat.

Der grundlegende Unterschied: Cantus Cölln verwendete in einigen der Werke Colla-parte-Instrumente, das Hilliard Ensemble verzichtet mit Ausnahme einer Continuo-Orgel bei "Lobet den Herrn, alle Heiden" völlig darauf. Über das Für und Wider der einen oder anderen Praxis ist hier aus musikwissenschaftlicher Sicht nicht zu befinden, die Frage lässt sich wahrscheinlich nie endgültig klären, ebenso wenig wie Bestimmung und Aufführungspraxis der Stücke im weiteren Sinne mit Sicherheit auszumachen sind. Tatsache ist allerdings, dass das Hilliard Ensemble durch den Verzicht aufs instrumentale Gewand schonungslos den Blick freigibt auf seine rein vokalen Qualitäten und da gibt es in der Tat gewisse Kritikpunkte:

Die beiden Altisten etwa geraten in Koloraturpassagen gelegentlich etwas ins "Jodeln", die eine der beiden Sopranistinnen ist blasser und stumpfer im Timbre als die andere, was beim doppelchörigen Singen z. B. in "Singet dem Herrn ein neues Lied" durchweg auffällt. Positiv zu vermerken ist die äußerst detaillierte und feinsinnig-genaue Gestaltung der rhetorisch-musikalischen Ebene, d. h. die punktgenaue Reaktion auf alles, was der Wort-Tonbezug dieser herrlich vielfältigen, strukturell überreichen Wunderwerke bietet.

Im Vergleich mit der genannten Aufnahme von Cantus Cölln muss man dennoch konstatieren, das letztere Gruppierung noch homogener, noch erfahrener im Aufeinandereingehen agiert und einen deutlichen runderen, geschlosseneren Ensembleklang aufzuweisen hat. Ein weiterer grundlegender Unterschied zwischen beiden Aufnahmen ist im Übrigen, dass das Hilliard Ensemble grundsätzlich langsamere Tempi wählt als Cantus Cölln; auch die Tempofrage kann freilich niemals endgültig entschieden werden, aber die langsamere Variante neigt doch im Zusammenhang mit der engagierten Ausgestaltung bewegterer Linien durch die einzelnen Sänger hier und da ein wenig zum Auf-der-Stelle-Treten. Der Autor dieser Zeilen plädiert daher nach wie vor für die ältere Aufnahme, obwohl das hohe Niveau der Hilliards natürlich über große Strecken immer wieder zur Geltung kommt; aber Bach ist letztendlich dann noch nicht ohne Weiteres wirklich überzeugend zum Swingen und klingen zu bringen.

Michael Wersin, 19.5.2007
Schuster, bleib bei deinen Leisten!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als großer Fan von Vokalmusik im Allgemeinen und dem Hilliard Ensemble Ensemble bin ich enttäuscht von dieser CD und möchte dringend abraten! Klar stimmen die Töne (meistens), doch die Tempi sind z.T. quälend langsam. Insgesamt eine (für den Hörer) eher uninspirierte Produktion.
Die Motteten gibt's besser mit Frieder Bernius als Dirigenten, das Hilliard Ensemble und Bach sensationell schön auf der CD Morimur.
Entäuschend
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Bass ist nicht nur zu leise, sondern auch meistens zu tief und der Tenor zu hoch. Das Ergebnis ist eine Art Solo der beiden hohen Stimmen, das absolutes Unwohlsein erzeugt, weil das Fundament fehlt.
Befremdlich artifiziell
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Diese CD war ein Fehlkauf, allerdings ein ziemlich unerwartbarer. Denn das Hilliard-Ensemble kenne ich als ein Vokalsolisten-Ensemble von eigentlich unschlagbarer Qualität, für Lasso, Gesualdo und Co. weiß ich nichts Besseres. Doch hier singen die sechs Herren, ausnahmsweise verstärkt durch zwei Sopranistinnen, Bachs Motetten, und das klingt irgendwie mehr als befremdlich. Die Sänger agieren allzu gleichförmig, die für Renaissance-Musik so passend linear geführten Stimmen bleiben ausdruckslos und artifiziell. Perfekt sind die Hilliard-Sänger aufeinander eingehört, da fällt niemand aus dem homogenen Rahmen, doch setzt auch niemand Akzente. Der Text ist zwar verständlich, wird aber nicht vermittelt". So etwas wie Herzblut fehlt völlig, bei mir kommt lediglich ein kühles Konstruieren der musikalischen Linien an. Darum von mir zwei Sterne für die Sauberkeit des Singens, mehr nicht.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: In paradisum

In paradisum von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 9,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2000
Zoom ± Produkt-Bild: In paradisum

Tracks:

  • Lectio II ad Matutinum: Taedet animam meam
  • Introitus: Requiem aeternam
  • Kyrie
  • Domine quando veneris
  • Graduale: Requiem, aeternam
  • Libera me Domine
  • Tractus: Absolve, Domine
  • Ad Dominum cum tribularer clamavi
  • Sequentia: Dies irae
  • Offertorium: Domine Jesu Christe
  • Peccantem me qoutidie
  • Sanctus - Benedictus
  • Heu mihi Domine
  • Agnus Dei
  • Communio: Lux aeterna
  • Libera me Domine

Aus der Amazon.de-Redaktion


Seit den frühen 70er Jahren hat sich das Hilliard Ensemble mit einfallsreicher Originalität und mit einer strengen Reinheit des Klangs für die Frühe Musik stark gemacht. Anfänglich wurde es mit beträchtlichem Misstrauen beobachtet, sowohl von den Vertretern der klassischen Musik wie auch von den Jazzliebhabern. Die Alben Officium, und später Mnemosyne, das mit dem Saxofonisten Jan Gabarek aufgenommen wurde, der ebenfalls für ECM arbeitete, brachten den Durchbruch und erhöhten das Interesse an der Frühen Sakralmusik beträchtlich.
In Paradisum profitiert von diesem Interesse bei einer ausführlichen Tour durch die Europäische Musik. Das "Officium Defunctorum" von Victoria entführt uns nach Spanien, italienische Polyphonie gibt es von Palestrina und französische Gregorianische Gesänge aus dem 17. Jahrhundert. Dies ist geistliche Musik von intensiver Schönheit, die vier Stimmen des Hilliard Ensembles weben Klangteppiche von konzentrierter Kraft und immenser Ruhe. Im Mittelpunkt der Abfolge stehen ausgedehnte Arrangements des "Libera me Domine", eines von jedem der genannten Komponisten. Ohne den jeweiligen Charakter des einzelnen Werkes aufzugeben, machen die Interpreten 75 Minuten lang die ausgewählten Werke zu etwas Neuem, das ganz ihnen gehört. Dieses Set wird auf dem vertrauten, tadellosen ECM Niveau bearbeitet und mit den entsprechend hohen Produktionsstandards präsentiert. Das Hilliard Ensemble ist mit zeitgenössischer Musik, die auf den frühen Traditionen aufbaut, bei Arvo Pärts Litany zu hören, während eine anerkannte Aufnahme von Victorias Officium Defunctorum auch mit dem Gabrieli Consort unter der Leitung von Paul McCreesh erhältlich ist. --Gary S. Dalkin
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

Eine Kundenrezension:

Gänzehaut sicher
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Kompositionen von Victoria und Palestrina lassen das Mittelalter um "Der Name der Rose" und den relativ aktuellen Film "Vaya con Dioz" mit Leben erfüllen. Die Gänsehaut ist garantiert für diejenigen, die sich auf die für unsere Zeit fremdartigen Gesänge von ein- und mehrstimmingen Chorälen einlassen. Insbesondere die Falsettanteile der Gesänge führen zu ungeahnten Stimmungen, die sicher noch lange nachwirken. Unter Falsett ist die Verstärkung der Randschwingungsstimme durch Brust- und Kopf-Resonanz zu verstehen; diese Technik ermöglicht es Countertenören, klangschön und kraftvoll zu singen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Perotin

Perotin von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Ecm Record (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,61

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 1989
Zoom ± Produkt-Bild: Perotin

Tracks:

  • Viderunt omnes
  • Veni creator spiritus
  • Alleluia posui adiutorium
  • O maria virginei
  • Dum sigillum
  • Isaias cecinit
  • Allluia nativitas
  • Beata viscera
  • Sederunt principes

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es wäre geradezu unmöglich, die schwermütige Schönheit, die Perotins Musik so eigen ist, angemessen zu beschreiben, oder ihren weitreichenden Einfluss im Frankreich des späten 12. Jahrhunderts genau aufzuführen. Das Eröffnungsstück "Viderunt omnes" ist ein perfektes Beispiel der überraschenden Vitalität und des starken Gefühls der Bewegung, die durch relativ einfache rhythmische Impulse und harmonische Mittel erreicht werden können. Die männlichen Stimmen des Hilliard Ensembles erzeugen eine elektrisierende Resonanz, die alles, was in Ihrem Zimmer nicht niet- und nagelfest ist, zum Schwingen bringen wird. Diese Musik, mit ihren von ansteckenden Rhythmen unterlegten natürlichen Harmonien, kann man buchstäblich spüren. Gewiss, dies ist sakrale Musik, die ursprünglich für hohe Kirchenschiffe gedacht war. Aber sie wird Sie bewegen, und bei dieser Aufnahme bekommen Sie die geballte Ladung. --David Vernier

Produktbeschreibung


PEROTIN
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Grosstat der Schallaufzeichnung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nur wenige Tonaufnahmen können sich mit dieser meisterhaften, auch klanglich einzigartigen Wiedergabe dieser Werke messen. Sowohl die Grösse der Musik Perotins und seiner Zeitgenossen, der damals noch unerschütterliche und unbezweifelte Glaube, den diese Musik bezeugt, als auch die fabelhafte Wiedergabe durch die "Hilliards" - all das macht diese CD sehr kostbar.

Sowohl die kräftigen Töne des "Viderunt omnes" als auch die tiefste Verinnerlichung ("Beata viscera") sind ideal getroffen, man fühlt sich fast in ein einsames Bergkloster des 13. Jahrhunderts verstetzt. Die Sehnsucht der Romantiker nach den "weiten Landen" der Vergangenheit, die Transzendenz mittelalterlicher Religiosität wird hier Klang. Ein Muss !
Tanzmusik des Geistes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Musik Perotins, vom Hilliard Ensemble kongenial interpretiert. Als die Schallplatte in den Achtziger Jahren erstmals erschien, bezeichnete sie ein Rezensent als "Tanzmusik des Geistes". Besser kann man es nicht formulieren. Obwohl die Musik dem 12. Jahrhundert entstammt, klingt sie aktueller als vieles, was sich heute als Avantgarde geriert. Ein Meisterwerk.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Motetten und Lieder

Motetten und Lieder von the Hilliard Ensemble

Audio CD von Virgin Cla (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,33

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1996
Zoom ± Produkt-Bild: Motetten und Lieder

Tracks:

  • Ave Maria...-Virgo serena
  • Absalon fili mi
  • Veni Sancte Spiritus
  • De prufundis clamavi
  • Scaramella va alla querra
  • In te Domine speravi
  • El grillo
  • Mille regretz
  • Petite camusette
  • Je me complains
  • En l'ombre d'ung buisonnet
  • Je ne me puis tenir d'aimer
  • ^La déploration de J. Ockeghem

Eine Kundenrezension:

Hochgeistiges neben Derb-Humoristischem
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese 1983er Hilliard-Aufnahme gehört meines Erachtens zu dem Gelungsten dieser Elitetruppe der Alten Musik. Es handelt sich bei der Musik um drei- bis sechsstimmige geistliche Motetten und weltliche Lieder, von bis zu acht Sängern in einer sehr angenehmen Mischung aus Getragenem und Flottem aufgeführt. Ich denke, das Beieinander von Hochgeistigem und Derb-Humoristischem ist gewollt und spiegelt die Wirklichkeit des späten Mittelalters wider. Krönende Stücke auf der CD sind das Ave Maria, das, solistisch vorgetragen, an Brillianz und Hingabe nur gewinnt, sowie Josquins Klage zum Tode Ockeghems, ein wunderbares, meditatives Stück, das man immer wieder auflegen möchte. Zum üblichen Lob der Sänger kommt Lob für den Aufnahmeraum hinzu. Die CD wurde im Temple Church in London aufgenommen und klingt wesentlich besser als die Hilliard-Platten aus der Boxgrove-Abtei.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften