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Exile on Main Street (Remastered) Deluxe 2 CDs (+ 10 unveröffentlichte Songs) von the Rolling StonesAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,67 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungROLLING STONES EXILE ON MAIN ST DLX ENH Aus der Amazon.de-RedaktionIn ewigen Bestenlisten, ?wichtigsten Alben? und ähnlichen Rock-Musik-Weltranglisten hat Exile On Main Street einen Stammplatz, und immer wieder wird das 1972er-Album als das Beste der Stones genannt. Jetzt liegt das Album nicht nur neu remastered, sondern mit ganzen acht neuen Songs plus zwei Alternativ-Versionen vor, die den bekannten Songs an Klasse kaum nachstehen. Exile ? entstand in Keith Richards Villa in Südfrankreich, wohin sich die Stones vor den britischen Steuerbehörden geflüchtet hatte. Was bei den legendären, dem Vernehmen nach drogengeschwängerten und teils chaotischen Sessions herauskam, klang allerdings eher nach den Sümpfen Louisianas als nach Cote d'Azur: So tief verwurzelt im amerikanischen Blues, Soul, Country und Gospel klangen die Stones zuvor und später in ihrer Karriere kein zweites mal mehr. Die ganz großen Single-Hits fehlen ? und das macht überhaupt nichts, denn dafür zaubern Jagger, Richards, Watts, Taylor und Wyman eine derart dichte Atmosphäre ? Hitze, Rausch, Dekandenz, Verfall und Melancholie sind mit Händen zu greifen. Das neue Remastering klingt gut, auch wenn A-ha-Erlebnisse wie jüngst bei den Beatles-Remasters ausbleiben. Dass die neuen Songs auf der Bonus-CD erst jetzt an die Öffentlichkeit kommen wundert einen ? sind die meisten der Tracks doch alles andere als B-Material. Vielleicht waren nicht einmal die Stones im Zenit ihres Schaffens wahnsinnig genug, die Welt mit einem Dreifach-Album zu beglücken. Jetzt sind die neuen Songs da, und Sie sind gut bis großartig und schon für sich genommen besser als die meisten Stones-Alben der letzen zwei Jahrzehnte - und sie fügen sich bestens ins Exile-Universum ein. Wieviel hier nun wirklich nachgebessert und dazugemischt wurde ist an sich gar nicht so wichtig ? es zählt die Musik ? auch wenn genauere Informationen dazu im Booklet ein guter Zug gewesen wären. Exile ... bleibt unverzichtbar ? in dieser neuen Edition mehr denn je. - Hanno Güntsch 5 Kundenrezensionen:Ganz gut, leider aber auch nicht ganz so gut. 3 von 5 PunktenAuch das fünfte Stones-Album wartet mit einem Stilwechsel auf. Nach dem technisch doch etwas zu krawalligem und synthetisch überproduziertem Vorgänger warten die Stones auf "Exile..." nun mit rockigen Elementen auf. Das Album selbst fällt jedoch nach hinten immer weiter ab. Die A-Seite weist durchweg Uptemposongs auf, während die B-Seite sich fast ausschließlich auf Balladen konzentriert. Dieses Konzept ist nicht unbedingt falsch, jedoch sind einige der Balladen etwas langweilig ausgefallen, wie fast alle Songs der Stones. Die A-Seite ist durchweg gut gelungen. Der Eröffnungssong im Discopopstil, "Rocks Off" brachte weltweit die Charts und die Tanzflächen zum Kochen. Die folgenden Songs warten mit krachenden Gitarren auf und lassen diese Songs im Rockgefilde erscheinen. Das war damals Neuland für die Rolling Stones, aber eher weiniger gut gelungen. Das poppige "Shake your hips" sprüht vor Zuversicht und guter Laune und bringt einen ebenso zum Tanzen. Nach der treibenden, mitreißenden A-Seite voller Poprockhymnen mit zündenden Refrains, flacht die B-Seite leider deutlich ab. "Ventilator Blues" ist eine etwas wirre und kühle Midtemponummer, von den danach 5 Balladen am Stück kann nur die Hommage "Let it loose" an Jaggers Bruder überzeugen und Gänsehaut hervorrufen. Die anderen Balladen wirken leider wenig kraftvoll und etwas emotionslos. Überraschend ist es insgesamt, dass dieses Album trotz des Welthits "Rocks Off" und "Rip This Joint", der als Nachfolgesingle zumindest in England ebenfalls die Top 10 erreichte, nicht besonders erfolgreich wurde. Das war schon bei den beiden Vorgängeralben der Fall. Vermutlich - und verständlicherweise - waren die Stones zu dieser Zeit im Image der Musikfans keine Albumkünstler. Und leider, und das darf nicht unter den Teppich der Musikgeschichte gekehrt werden, waren die Stones ja schon immer eine der - wenn nicht die - schlechteste Band der Welt. Da kann man natürlich keine musikalischen Höhenflüge erwarten. Unvergleichlich 5 von 5 PunktenEndlich liegt dieses epochemachende Meisterwerk der Stones in einem wirklich adäquaten remasterten Sound vor. Der Klang ist absolut brilliant, viele Details sind erstmals völlig transparent wahrzunehmen. Dieses Remastering kommt vor allem der Gitarrenarbeit zugute. Die Bonustracks sind nahezu gleichwertig den ursprünglichen Aufnahmen. Kleiner bitterer Beigeschmack: Warum gibt es die Alternativversion von "All Down The Line" nicht ebenfalls auf der CD sondern nur als "Extra-Bonus" per mp3-Download bei Amazon? Das sieht verdammt nach Geldschneiderei aus und nährt den Verdacht, daß noch weitere Songs im Archiv liegen könnten. Dennoch: Für alle Stones Fans und an epochemachenden Alben Interessierten: Kaufempfehlung. Exile on Main Street 5 von 5 PunktenDer Schleier ist weg! So könnte man zu dieser Remastered Neuerscheinung schreiben. Ich habe die Doppel-LP noch in meinem LP-Schrank. Aber, ich bevorzuge jetzt doch diese 2010-CD-Version. Man ist mehr und mitten in der Musik. Es sind klarere Kanaltrennungen wie einst auf der rohen LP (und auch noch CD-Fassung) ! Die Bonus CD hat auch ihren Reiz. Nicht jeder Outtake zündet, aber passt widerrum gut als Anhang der Originalfassung! Mit "Sticky Fingers" "Beggars Banquet" "After-Math " und "Let It Bleed" die viert wichtigste Platte der ollen Stones !!!!! Unverständnis 2 von 5 Punkten...herrscht bei mir nach wie vor. Diese Platte, egal in welcher Edition oder VÖ ist absolut überbewertet. Ich habe es oft versucht, aber es gibt soviel langweiliges Füllmaterial, dass man direkt auf die guten Stücke wartet und zwischendurch einfach mal wegnickt. Ich verstehe das nicht...irgendwann haben Kritiker mal entschieden, dass die Platte DIE PLATTE ist und alles nicken es ab. Mit Sticky Fingers endet die Ära Stones, alles was danach kam, war mies, Exile geht noch so eben, aber das ist es auch...ein NICHTS gegen z.B. Beggars Banquet. Stones - im Original besser 2 von 5 PunktenDie Songs klingen ziemlich blass. Und die Stücke auf der zweiten CD hatte man wohl aus gutem Grund bisher nicht veröffentlicht und zu Recht vergessen. |
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Rolled Gold von the Rolling StonesAudio CD von Universal (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,65, Angebote ab EUR 9,88 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungROLLED GOLD 5 Kundenrezensionen:Produkt in Ordnung 4 von 5 PunktenDas Produkt wurde schnell geliefert,sogar nach Gran Canaria, ein Randgebiet der EU. Die CD hat eine zufriedenstellende Qualität, obwohl der Klang nicht bei allen Liedern optimal ist (das kann aber auch am Alter der Aufnahmen liegen). Kann weiterempfohlen werden. Rolled Gold - im wahrsten Sinne... 5 von 5 PunktenIch habe die erste "Rolled Gold" noch auf Vinyl. Die jetzige Doppel-CD hat mich begeistert. Es sind alle Titel drauf, die die Stones zu DER Rockband überhaupt gemacht haben. Darunter auch das - aus meiner Sicht viel zu selten gespielte - "Gimme Shelter". Grandios. Die enthaltenen Songs der späten 60er sind wirkliche Perlen. Es ist alles dabei, was man von den Stones haben muss. Seien wir mal ehrlich: die Stones sind danach nur noch als Live-Band gut gewesen. Neue Songs hatten nicht mehr diese Qualität. Also, mein Tipp: kaufen!! Musik toll, Klang - bei LP - bescheiden 3 von 5 PunktenNachdem ich all die "guten" Rezesionen gelesen hab war ich schon sehr gespannt auf die Platten. Nachdem ich aber dann ein paar Lieder durchgespielt hab war ich nicht mehr so begeistert... Die Musik ist klasse, da besteht kein Zweifel! Aber der Klang ist leider auf der Strecke geblieben. Vielleicht ist es auf der CD besser, aber auf der LP ist der Klang nicht so berauschend. Vielleicht weil es größtenteils Aufnahmen aus den 70ern sind. Aber es gibt auch andere Künstler die die alten Aufnahmen remastern und anschließend sind diese wieder voll super. Naja. Zumindest kommt hier so ein richtig "nostalgisches" Gefühl auf wenn man sich die Platte reinzieht. Von daher gibt es von mir für die Musik 5 Sterne und für den Klang 2 Sterne. In Summe nehm ich die Goldenen Mitte mit 3 Sternen. Meinung zu Rolled Gold 4 von 5 PunktenRolled Gold von den Rolling Stones besteht aus zwei CDs. Auf diesen sind die bekanntesten Titel der Rolling Stones zu hören. Aber auch etwas leisere und gefühlsbetontere Titel habe ich gefunden.Dieses Album gefällt mir sehr gut und ich kann es nur weiter empfehlen. H.M.Locher NAJA, ABER! 3 von 5 PunktenNatürlich ist Rolled Gold ein tolles Album (meine erste Stones Platte überhaupt)und ich finde es toll dass es dieses nun auch auf CD gibt. Aber wer weiß eigentlich noch, dass es damals die Volume 1 war, da danach ROLLED GOLD VOL. 2 !!!(wsentlich interresanter und besser) folgte welche dummerweise meine Lieblingsplatte bis heute geblieben ist und aus dieser sind auch einige Tracks entnommen worden. Dadurch gibt es wohl auch keine Hoffnung, dass ich es erleben werde Vol.2 jemals auf CD zu haben. Schade eigentlich. Fans sollten beide besitzen, zumindest auf Vinyl, mein Sammlertip! Dies ist übrigens die Trackliste von Vol 2 gewesen (lang,lang ist es her, seufz): 1. Route 66 2. Little by Little 3. Around and Around 4. You better Move On 5. Under the Boardwalk 6. Everybody needs somebody to Love 7. Suzie Q 8. Off the Hook 9. The Under Assistant West.. 10. Heart of Stone 11. Talkin Bout You 12. Im Free 13. Mothers Little Helper 14. Dandelion 15. 2000 Light Years 16. No Expectations 17. Stray Cat Blues 18. You Cant Always get What You Want 19. let it bleed 20. Little Queenie |
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Beggars Banquet von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,98, Angebote ab EUR 7,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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5 Kundenrezensionen:die wiederauferstehung... 5 von 5 Punktendie 60er waren wohl besonders in england eine absolut magische zeit für junge musiker ihre phantasien in einen rocker-lebensstil zu verwandeln. auf the who traf das zu, auf die kinks, auf die beatles und vor allem auf die rolling stones. perfektionismus wurde durch eifer abgelöst, fähigkeit durch willen, besonders auf die stones trifft das zu. ein highlight ihres schaffens markiert "beggars banquet" aus dem jahre 1968. für die stones waren die beiden vorherigen jahre gnadenlos gewesen. mick jagger und keith richards wurden im haus von keith verhaftet und vor gericht gestellt. der übermässige drogenmissbrauch eines brian jones, den ursprünglich so hochbegabten, hoffnungsvollen musiker hatte ihn zu einem schatten seiner selbst verwandelt. und sie verrannten sich mit der ziellosen, belanglosen "their satanic majestys request" aus dem jahre 1967, die band stand hier zweifelsohne an der kippe zum absturz. aus diesem chaos entstand "beggars banquet". psychodelische studiotricks waren out, die stones kehrten zu ihren wurzeln im country und blues zurück, das stand ihnen verdammt gut, mit viel akustischer gitarre schuffen sie einen klassiker, mit vorgriffen auf dunklere seiten späterer songs. da hätten wir das epische "sympathy for the devil". ein zeitloser klassiker der ein benchmark für die stones werden sollte. hier wird ein berüchtigter text zu gnadenlos treibenden sambarhythmen dargebracht. richards zeigt bemerkenswertes gitarrenspiel, jones glänzt durch abwesenheit, erinnert aber auf "no expectations" mit seiner slidegitarre wieder an alte zeiten. oder das großartig rotzige "parachute woman", viel cooler als jagger kann man das kaum singen... der einladende, rhytmische titel "street fighting man "ist ebenso ein highlight wie die emotionale, baladeske nummer "salt of the earth" die ich bis heute als eine der besten stones nummern betrachte...nahegehende und in den richtigen momenten einfach wunderschön... soundmässig finde ich diese cd speziell, ganz in ordung, die grundstimmung kommt herrlich rüber, darum gehts auch (4 von 5 sternen hierfür) Fazit: der düstere countryblues dieser scheibe wurde zum inbegriff des sounds, den die rolling stones auf den folgenden drei alben mit perfektion zelebrierten, die nächsten vier jahre, bis zu "exile on main street" im jahre 1972 sind für mich immer noch ihr goldenes zeitalter. eine scheibe die fast pflicht ist, spass macht. teils kraäftig, teils nachdenklich rührend.... Der Beginn allen Lebens 5 von 5 Punkten"Beggars Banquet" ist ein wirklich gutes Album. Wer nicht versteht, warum diese Platte so hoch gelobt wird (Platz 21 von den besten Alben aller Zeiten, Rolling Stone) muss sich auch Vorgänger "Their Satanic Majesties Request" anhören. Dass die Musik der Rolling Stones inerhalb von wenigen Monaten vom typischen 67 Psychedelic zum Blues und Rock 'n' Roll schlägt, ist außergewöhnlich. Und dass sich die Platte dann so gut anhört ebenso. Wenn man über "Beggars Banquet" redet, kommt man an "sympathy for the devil" und "street fighting man" nicht vorbei. Die einstigen Skandalsongs sind mittlerweile (obwohl in den Charts äußerst unerfolgreich) echte Hits und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Doch darf man nicht den Fehler machen (wie ich Anfangs), und sich nur an den beiden Songs festnageln. Denn der beste Song ist "stray cats blues". Micks lautes Geschrei und der sich in den Ohren festnagelnde Rhytmus, den vor allem das Klavier erzeugt, sind absolut genial. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Gut, zwar sind die oft eintönigen Blues- und Countryorientierten Lieder nicht Jedermanns Sache, doch wer Stones Fan ist, es werden will oder einfach nur Spaß am 60s Rock 'n' Roll hat kommt an den wirklich schönen Nummern "factory girl" und "no expectations" nicht vorbei. Die aufgekratzten Countrystücke "prodigal son", "parachute woman" und "dear doctor" sind ebenfalls einfach nur zum Genießen. Und nachdem der letzte Ton von "salt of the earth", der tollen Schlussnummer, verklungen ist, hat man wirklich das Gefühl, dass es sich hier um ein echtes Meisterwerk handelt. Und noch dazu um einem Startschuss für die Rolling Stones in die erfolgreichste Ära ihrer Laufbahn. Das beste und innovativste der 60er-Alben der Rolling Stones...! 5 von 5 PunktenBeggars Banquet Jawoll und ohne Wenn und Aber, hier waren die Stones auf der Höhe Ihres kreativen und musikalischen Schaffens und dabei wäre das Album fast gar nicht erschienen, weil die Plattenfirma das Cover nicht akzeptiert hat...zu anstössige Sprüche, wie auf jedem alten Klo zu lesen sind, das hat sich bis heute nicht geändert, aber dann ist es in Erstauflage mit weissem Cover, wie das White Album der Beatles erschienen. Und als die Erstauflage ratzfatz verkauft war, da gings dann auch mit dem geplanten Cover. Aber zur Musik, innovativ, warum? Hier präsentiert sich eine einstmals "Härteste Beatband der Welt" als beeindruckend gute Country-Rock-Combo. Factory Girl, No Expectations um nur zwei der Juwele zu nennen...das hätte sich zu der Zeit keine andere englische Topband getraut, auch die Fab Four nicht, die lieber mit Soundeffekten gespielt haben (George Martin seis gedankt...). Selbst Titel, die nicht so folkig sind, wie Salt Of The Earth, klingen anders als alles andere, was man von den Stones bis dato gewohnt war. Ich könnte jetzt noch weiter in goodies schwelgen, aber selbst hören macht schlau...absolut empfehlenswertes Album...Pflichtscheibe, wie man bei uns im Norden sagt...TIPP! BEGGARS BANQUET - ein Meilenstein der Popkultur 5 von 5 PunktenBeggars Banquet [Vinyl LP] Beggars Banquet - für mich persönlich die beste Platte, die die Rolling Stones jemals gemacht haben. Eine Analyse der einzelnen Titel möchte ich mir an dieser Stelle ersparen. Das haben andere schon ausführlich u. sehr gut detailliert beschrieben. Was ich mit einigen Sätzen umschreiben möchte, ist der Gesamteindruck dieses Albums. Nie zuvor u. nie danach klangen die Stones so einzigartig wie auf B.B. Mit spartanischer Instrumentierung, durch Verzicht auf technische Effekte u. beschränken auf das Wesentliche ohne unötigen Firlefanz gelang den Stones ein wahres Meisterwerk. Im Gegensatz zum mit Psychodelic total überfrachteten u. dem damals allgemeinem Modetrend folgendem Vorgängeralbum Their Satanic Majesties Request hört man auf B.B. keine unötige Note zuviel. Die Stones kehrten mit diesem Album wieder zu der Musik zurück, die sie einst gelernt u. in Europa populär gemacht hatten - den Blues. Da sie an Musikalität inzwischen gereift waren, verstanden sie es nun wie keine andere Band, Blues mit andern Stilarten wie Gospel, Folk, Country oder Samba zu verschmelzen u. vorzutragen. Was das Album noch einzigartig macht, ist sein rauher, ungeschliffener Klang u. die Art, wie die Songs gespielt werden. Die Stones trafen hier genau den Zeitgeist von `68, sie schrieben einen chaotischen Soundtrack zu einem chaotischen Zeitpunkt für ein anarchistisches Puplikum. Große Nachfolge-Alben wie Let it Bleed, Sticky Fingers u. selbst das vielgerühmte Exil on Main ST. erreichen meiner Meinung nach nicht mehr die Dichte u. Intensität von Beggars Banquet. Diese Platte gehört zu den ganz großen der Pop-Kultur, nicht nur ein Muß für Stones-Fans! Festbankett 5 von 5 PunktenDies war das Album, mit dem die Stones "erwachsen" wurden, die "grossen, bösen" Rolling Stones, mit dem sie ihren endgültigen Stil fanden, ihre "klassische" Periode ('68 - '72) einleiteten, mit der sie zeitgleich ihren Zenit erreichten und dann überschritten. Hier finden sich mit dem hypnotischen Sympathy for the Devil und dem treibenden Street Fighting Man (musikalisch schon, aber textlich eben KEIN Aufruf zum Straßenkampf) zwei absolut verdiente Stones-Klassiker, die bis heute fest im Konzertprogramm verankert sind. (Meiner Meinung nach bleibt die Studiofassung von Sympathy bei den Stones bisher unerreicht.) No Expectations ist ein weiterer Klassiker, eine wunderschöne Blues-Ballade, deren geniale Slide-Gitarre einen von Brian Jones' letzten erwähnenswerten Beiträgen zu einem Stones-Album darstellt. Dear Doctor ist eine gelungene Country-Blues-Parodie mit hämischem Text (wie Mick Jagger einräumte, sollten sie Country erst später richtig verinnerlichen). Prodigal Son ist ein weiterer gelungener Country-Blues über die Geschichte vom verlorenen Sohn (auch ein Jahr später auf der Amerika-Tour sozusagen unplugged im Programm), die einzige Cover-Version hier; nicht ganz fein, dass die Stones anfangs versuchten, die Tantiemen über die Autorenangabe "Jagger/Richards" selber einzuheimsen. In starkem Kontrast dazu, fügt sich doch ohne Haken gleich darauf der Stray Cat Blues ein, ein böser Rocker über die Verführung Minderjähriger - und der Mutter gleich dazu. Auch aus Parachute Woman triefen geradezu die - nicht gerade subtilen - sexuellen Doppeldeutigkeiten. Wie dann zehn Jahre später bei Some Girls gilt bereits hier: etwas Humor gehört schon dazu! Aus Jig-Saw Puzzle höre ich vor allem ein lustvolles Sezieren einiger schräger Charaktere der Umgebung heraus - Ähnlichkeiten mit lebenden Bandmitgliedern durchaus beabsichtigt! Factory Girl (für mich der leichte Durchhänger auf dem Album) und Salt of the Earth sind eher zynische als ironische Abgesänge auf die Arbeiterklasse. Zwar hatte Keith Richards schon auf "Between the Buttons" im Jahr zuvor ein paar Zeilen gesungen (in Something happened to me yesterday), aber irgendwie stellen doch die ersten beiden Zeilen in Salt of the Earth sein eigentliches Gesangsdebüt auf einer Stones-Platte dar. Zwar war Nicky Hopkins schon im Vorjahr auf den Stones-Alben zu hören, aber seine Orgelklänge und vor allem sein Klavierspiel fügen sich so richtig erst auf diesem Album in die Arrangements ein. (Für mich war ER für viele Jahre der "sechste Stone".) Erwähnenswert finde ich, dass dies das Album war, auf der Keith (wohl durch Ry Cooder) erstmals offene Stimmungen und Bottleneck-Gitarre für sich entdeckte und meistern lernte, was dann noch bis zum nächsten Album "Let it bleed" anhielt. Die offenen Stimmungen sollten bis heute eins seiner Markenzeichen bleiben (Jumpin' Jack Flash, Honky Tonk Women, Brown Sugar etc.); die Slide-Gitarre überließ er aber, soweit ich es überblicke, ab der "Sticky Fingers" fast ausschließlich Mick Taylor (und später dann Ron Wood, hierin eindeutig die zweite Wahl), was ich sehr schade finde. Spannend auch, wie Keith seine Faszination für den leicht verzerrten Klang auf Mono-Cassettenrekorder aufgenommener Akustikgitarren in die Studioaufnahmen integrierte (s. Parachute Woman und Street Fighting Man). Über die SACD-Schicht kann ich nichts sagen, mir erschließt sich mir bisher nur der "normale" Stereo-Hörgenuss. Klasse finde ich, dass man sich für die 2002er Remasters die Mühe gemacht hat, die Original-Masters aufzutreiben und sie (wie 2007 auch beim Debüt-Album der Doors) erstmals wieder in Originalgeschwindigkeit für die CD zu überspielen. Einige Titel klingen dadurch deutlich frischer, und somit erklärt sich auch, warum z.B. Sympathy und Jig-Saw Puzzle fast 10 Sekunden kürzere Laufzeiten haben als auf den Vinyl-Ausgaben, kein unerheblicher Unterschied. Allein schon diese Sorgfalt beim Aufstöbern und Überspielen der Bänder ist neben der Klasse-Musik Anlass für ein Bankett! Ich finde höchstens, die Single Jumpin' Jack Flash / Child of the Moon und die Mono-Single-Version von Street Fighting Man (mit anderer Gesangsspur, alle zu finden auf "Singles Collection - The London Years") hätten die CD-Wiederveröffentlichung nahtlos ergänzen und bereichern dürfen. |
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England'S Newest Hitmakers von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 6,54 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
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5 Kundenrezensionen:Die erste ist die beste 5 von 5 PunktenWers nicht glauben will, soll hören! Die Stones waren damals ganz frisch, unverbraucht und nicht nur spielfreudig, sondern geradezu spielhungrig. Jones und Richards verstanden sich noch gut und Jones gab wohl die fiesesten Gitarrensoli seiner Zeit zum besten. Alles in allem sprüht diese Platte vor Energie, jeder Song geht ab wie an der Kordel durch den Tigerkäfig gezogen, eine wahre Freude!!! Keine andere Platte der Stones hat diese Kraft, auch die tolle zweite 12x5 schon nicht mehr ganz so krass wie die hier. Frühes und zeitloses Meisterwerk der Stones 5 von 5 PunktenWenn Brian Jones? Gitarre das berühmte rhythmische Motto von ?Not Fade Away? anstimmt, wird der Hörer sofort umfangen von der Aura rauer Ursprünglichkeit, welche die frühen Stones umgab bzw. noch umgibt. Der Rezensent, in dessen Pubertät die Debütplatte der Stones wie ein musikalisches Naturereignis einschlug, kann sich ihrer Wirkung noch heute, 42 Jahre danach, nicht entziehen. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht, wie sehr sich die Stones damals noch an etablierte Vorbilder anlehnten. Man hat ihnen die vielen Coverversionen ja auch zum Vorwurf gemacht. Doch wer hört heute noch Buddy Hollys ?Not fade away?, oder Nat King Coles ?Route 66? oder ?Walking the Dog? von Rufus Thomas? Die Energie des British R&B ? dem die Stones mit ihrer Debütplatte ein unvergängliches Denkmal gesetzt haben ? macht atemberaubende Transformationen möglich. ?I Just Want To Make Love To You? etwa, in der Originalversion von Muddy Waters ein ziemlich behäbiger Blues, wird in der Coverversion zu einem hysterischen Ausbruch reiner Ekstase. So etwas ist nie zuvor vernommen worden. Bei aller Rauheit darf jedoch die musikalische Qualität der frühen Stones nicht unterschätzt werden. ?I?m A King Bee? beispielsweise, wo Mick Jagger seine Stimme (die damals noch einigermaßen natürlich klang, noch nicht so krampfhaft verzerrt wie so häufig ab ?Get off of my cloud?), fast hypnotisch zur Geltung bringt, zusammen mit einem raffinierten Instrumentalarrangement, für das wohl Brian Jones verantwortlich zeichnete, ist ein Meisterstück. Gewiss ist ?Tell Me? am Schluss krass sentimental ? in der Albumversion für die USA wurde seinerzeit auch zensiert deswegen -, aber welch eine Aufrichtigkeit! Dieses verzweifelte Liebeslied geht auch heute noch jedem, der es zum ersten Mal hört, unter die Haut. Das höchst abwechslungsreiche Album enthält aber auch fröhliche Tracks, ?Little by Little? zum Beispiel, eine Jam-Session unter Mitwirkung von Gene Pitney und Phil Spector (die damals zum Musikestablishment gehörten), sowie zum Schluss das rotzfreche ?Walking the Dog?, mit staubtrockenem Schlagzeug und verwegenen Pfiffen. Leider hat sich die Plattenfirma ABKCO noch nicht dazu durchringen können, endlich einmal alle frühen Stones-Titel nach dem neuesten Stand der technischen Aufbereitung kompakt in eine Kassette zusammenzufassen, mit einer kompetenten und ausführlichen Dokumentation. Dies wäre eine editorische Großtat! Stattdessen vertraut man immer noch auf den Kultstatus der originalen Scheiben, der sich wohl besser vermarkten lässt... Harter R&B 5 von 5 PunktenDiese CD ist die amerikanische Ausgabe des ersten Rolling Stones-Albums aus dem Jahre 1964. Die 12 Tracks stammen von Aufnahmesessions aus Januar und Februar 1964 und sind eine Mixtur aus Rock`n`Roll, Blues und R&B-Nummern, lt. Rolling Stone Magazine gar "der härteste R&B, den die Stones (oder sonstwer) je aufnahmen". Mit der Ballade "Tell Me" gibt es auf dem Album auch die erste veröffentlichte Eigenkomposition des Songwriter-Duos Jagger/Richards, außerdem zwei Gemeinschaftswerke der Stones, "Now I`ve Got A Witness" und "Little By Little". Die restlichen Tracks stammen aus dem damaligen Bühnenprogramm der Stones. Da man in den USA damals der Meinung war, dass erfolgreiche Singles auch erfolgreiche Alben machen, beginnt das Album im Gegensatz zum britischen Pendant mit "Not Fade Away", der ersten in den USA erschienenen Stones-Single. Dafür wurde der Track "I Need You Baby (Mona)" gestrichen und erst auf dem zweiten US-Album "Now" verewigt. Während die britische Version des Albums nur in Mono produziert wurde, gab es die US-Ausgabe früher immerhin im sog. "Pseudo Stereo" zu hören, die zwölf Tracks dieser CD-Wiederveröffentlichung von 2002 kommen jedoch dagegen wieder in lupenreinem Mono aus den Boxen. Hörbare Klangunterschiede zwischen der SACD-Version und der "normalen" CD-Version sind kaum auszumachen. Get your Kicks 5 von 5 PunktenEin Jahr nach "Please please me", dem Debüt der Beatles, veröffentlichten die Rolling Stones im April '64 endlich ihr eigenes, selbstbetiteltes Erstlingsalbum - wobei ihr Manager Andrew Loog Oldham die nie da gewesene Kühnheit durchsetzte, den Bandnamen vom Cover wegzulassen. Beide Alben wurden beinahe live, ohne viele Overdubs, aufgenommen, und wie "Please please me" gab auch "The Rolling Stones" größtenteils ihr aktuelles Bühnenprogramm wider (anders als die Beatlesalben erschienen die frühen Stones allerdings nur in Mono); und anders als die Beatles konnten sie vorerst nur mit einer wirklichen Eigenkomposition aufwarten, der eingängigen Beatballade Tell me (You're coming back), die in den USA als Single-Edit (2:36) erschien (ohne das Solo; nur auf diesem Album ist die ungekürzte Albumversion (4:04) zu finden); das Talent des Komponistenduos Jagger/Richards kam deutlich langsamer zum Erblühen als das ihrer Konkurrenten Lennon/McCartney, von denen sie sich sogar ihre zweite Single I wanna be your Man hatten schreiben lassen. Zwei Aspekte charakterisieren dieses Album: zum einen die stürmische Begeisterung der Rolling Stones für den Blues, Rhythm & Blues und den Rock'n'Roll ihrer schwarzen Idole, die sie hier ausgiebig coverten: Muddy Waters (dessen I just want to make Love to you sie erheblich beschleunigten), Keiths Idol Chuck Berry (dessen Carol und Version von Route 66 sie übernahmen), das übermütige Walking the Dog von Rufus Thomas oder Jimmy Reeds Honest I do. Gene Allisons You can make it if you try eröffnete die Reihe von Soul-Covers in 6/8, die auf den Folgealben fortgesetzt werden sollte. Now I've got a Witness, der einzige Albumfüller, ist einfach eine Instrumentalversion von Marvin Gayes Can I get a Witness, die es den Stones erlaubte, unter dem Pseudonym Phelge Gruppentantiemen einzustreichen, was bei Little by little origineller klappte (wobei auch dies deutlich von Jimmy Reeds Shame, Shame, Shame "inspiriert" worden sein soll). Zum anderen strahlt das Album (eine weitere Parallele zu "Please please me") eine bis heute anhaltende Frische und vor allem ein überraschendes Selbstbewußtsein dieser gerade mal zwanzigjährigen Blues-Enthusiasten aus - ein super Einstieg! Auf dem (originellerweise "The Rolling Stones No. 2" betitelten) UK-Nachfolger fehlten diese Frische und Originalität der Songauswahl dann bereits wieder. Im Mai '64 erschien das Album dann auf dem US-Markt, wobei man nicht auf den Bandnamen auf dem Cover verzichtete und als Zugpferd die Hitsingle Not fade away an den Anfang stellte und sich dafür von Mona (I need you Baby) trennte, um es auf dem nächsten Album unterzubringen; vermutlich, weil es wie Not fade away im typischen Bo Diddley-Rhythmus gehalten war. Schade, dass ABKCO sich 2002 bei den frühen Stones-Remasters (bis zu "Out of our Heads") nicht dazu durchringen konnte, wenigstens die US- UND die UK-Versionen rauszubringen bzw. in diesem Falle nur die von den Stones selbst autorisierte UK-Version; die US-Ausgabe ist überflüssig, da Not fade away ja auf zahllosen Samplern erschienen ist. Der unseligen, die UK-Alben zerpflückenden US-Veröffentlichungspolitik der 60er ist es so zu verdanken, dass man bis heute viel Geld ausgeben und viele Songs mehrfach erwerben muss, um an alle verstreuten Stones-Songs ranzukommen. bei einer Spielzeit von lediglich gut 31 Minuten habe ich mir erlaubt, fürs Auto folgende Single- und EP-Tracks aus der Zeit '63/'64 hinzuzufügen: Come on/I want to be loved; I wanna be your Man/Stoned; Poison Ivy (1st Version)/Fortune Teller; EP: Bye bye Johnny/Money/You better move on/Poison Ivy (2nd Version); Surprise Surprise; Look what you've done; It's all over now/Good Times, bad Times; EP "Five by Five": If you need me/Empty Heart/2120 South Michigan Avenue/Confessin' the Blues/Around and around. Vol. 2 der von mir vorzuschlagenden Deluxe-Edition würde noch die Outtakes Da doo ron ron, Memphis Tennessee, Don't lie to me, Tell me Baby (How many more Times), Meet me in the Bottom, High-Heeled Sneakers sowie die offiziell erhältlichen Stereomixe von Look what you've done, It's all over now sowie der EP "Five by Five" (s.o.) enthalten. Auf diese Weise habe ich mir den gesamten Frühkatalog der Rolling Stones auf vier CDs zusammengefasst. Na, grABKCO, wäre das nicht mal eine Idee? Ein Album, das zu 90% aus Cover-Versionen besteht 3 von 5 PunktenAuch die "größte Rock `n` Roll Band der Welt" musste mal klein anfangen. Das Debütalbum der Rolling Stones besteht größtenteils aus "geklauten" (gecoverten) Songs, die allerdings bestimmt mit größter Sorgfalt und Behutsamkeit eingespielt wurden. Songs, die tatsächlich von Mick Jagger und Keith Richards stammen, sind, dort wo der Name des Songwriters steht, mit dem Pseudonym "Phelge" untertitelt. Jaggers Stimme klingt ungewohnt "jungfräulich" unvertraut. In "I just want to make love to you" könnte man fast meinen, Jaggers Stimme sei zu unschuldig für den (zumindest damals) "sexistischen" Text. Das Album ist insgesamt sicher hörenswert und sollte in keiner Stones-Sammlung fehlen! |
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Remastered Boxset (Collector's Box mit 14 CDs) von The Rolling StonesAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 89,97, Angebote ab EUR 88,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
ProduktbeschreibungDie Collector's Box enthält folgende 14 Rolling Stones Alben:
2 Kundenrezensionen:The Rolling Stones - Remastered Boxset 5 von 5 PunktenZunächst einmal handelt es sich um ein sehr günstiges Angebot, wenn man als Vergleich die Einzelpreise hochrechnet. Außerdem ist als "Bonus" die 2010-Remaster-Version von "Exile On Mainstreet" enthalten. Somit liegt eine lückenlose Kette der Studioalben von "Sticky Fingers" bis "A Bigger Bang" vor. Die musikalische Qualität der Songs auf den Alben reicht von "Spitzenklasse" (Sticky Fingers, Exile On Mainstreet, It's Only Rock And Roll, Some Girls, Tattoo You, A Bigger Bang) bis "Geht so" (Goat's Head Soup, Black And Blue, Dirty Work) . Aber da jeder Fan, - und nur ein Fan wird sich diese Box leisten wollen - , die Original-LPs mit Sicherheit kennt, brauche ich dazu nicht mehr zu sagen. Noch ein Wort zum Remaster-Prozess: Ich finde, dass seit Anfang der 2000er Jahre das Remastering unter dem technischen Aspekt gesehen nicht großartig weiter zu verbessern ist. Einen letzten großen Quantensprung bedeuteten sicher die 2002-DSD-Remaster-Aufnahmen der Rolling Stones aus der Decca-Phase. Das war sicher phänomenal und ergab einen großen klanglichen Mehrwert zu den Remaster-Aufnahmen der 80iger Jahre. Da lohnte sich ggf. auch der komplette Austausch der CDs! Die CDs der Phase beginnend mit "Sticky Fingers", - also genau der Inhalt dieser Box - , wurden schon einmal sehr gut von Bob Ludwig remastered. Die 2009-Remaster sind jetzt klanglich gesehen nicht besser, aber anders... Damit meine ich, dass das unselige Kompressionsverfahren, das in der Rock-Musik mittlerweile üblich ist, hier sehr intensive Anwendung gefunden hat. Und das ist dann aber wieder sehr "Geschmackssache". Gut für den Sound im MP3-Player, seltsam "luftig" bei einer High-End-Anlage. Trotzdem ist das für einen Fan natürlich ein Pfichtkauf, denn so komplett und günstig war noch nie!!! Ich bin gespannt wie die jetzt aus Japan importierten SHM-Aufnahmen der CDs dieser Phase, die leider sehr teuer sind, klingen. A big bang? 4 von 5 PunktenNachdem bereits im letzten Jahr ein Boxset mit den ersten vier remasterten Stones-Alben ("Sticky Fingers", "Goats Head Soup", "It`s Only Rock`n`Roll" und "Black And Blue") erschienen ist (mit Platz für die übrigen 10 CDs), gibt es nun das komplette Set mit allen 14 remasterten Studio-Alben von 1971 ("Sticky Fingers") bis 2005 ("A Bigger Bang"). Und damit man auf die 10 Bonus-Tracks der Deluxe-Version von Exile On Main Street nicht verzichten muss, diese amazon-exklusiv als Bonus Mp3-Tracks noch dazu. Wer sich die CDs bereits im letzten Jahr alle einzeln gekauft hat, der wird sich jetzt vielleicht ärgern, weil einzeln gekauft doch wesentlich teurer als jetzt alle zusammen fast zum Ramschpreis. Soundmäßig ist das Ganze für mich mindestens eine Klasse schlechter als bei den exquisiten DSD-Remasters der Decca- / London-Alben von 2002, erst recht als deren SACD-Versionen (man vergleiche nur mal die neu remasterten "Brown Sugar" und "Wild Horses" von "Sticky Fingers" mit deren auf den "Hot Rocks" von 2002 enthaltenen Versionen!), es klingt zwar jetzt teilweise wesentlich lauter und vor allem bei den älteren Alben auch transparenter als bei den letzten Remasters aus den Neunzigern, aber leider geht durch allzu viel Kompression viel von der ursprünglichen Dynamik verloren. Der Unterwegs-Mp3-Hörer mag sich vielleicht freuen darüber, der Hifi- oder gar High End-Freak jedoch definitiv nicht! Ein big bang also lediglich in Sachen Preis und Inhalt, nicht jedoch in Sachen Sound! Über den musikalischen Gehalt der Stones-Alben möchte ich an dieser Stelle nichts mehr schreiben, alle Stones-Alben haben längst ihren mehr oder weniger bedeutsamen Platz in der Rockgeschichte gefunden. |
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Rolling Stones - Best Of All Eras von the Rolling StonesAudio CD von Starlight (Intergroove)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,85 ![]() 1,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:SCHROTT 1 von 5 Punktenhab schon viele schlechte Aufnahmen gehört,aber diese CD ist die Krönung!!! so misserabel in einer so schlechten Qualität das sich seinen gleichen sucht!! eine Unferschämtheit soetwas zum Verkauf preiszugeben. Crazy Mama 5 von 5 PunktenBisher nie in der Art erschienenen Songs. Super Zusammenstellung. Darf in keiner Stones Sammlung fehlen. Die Rolling Stones würden sich schämen.... 1 von 5 Punkten... wenn sie wüssten, dass solche Scheiben von Ihnen im Umlauf sind!! Leider ist es mir wie einem Vorschreiber ergangen - ich hab sie gekauft bevor ich die Rezensionen gelesen habe - das ist mir eine Lehre!!! Es gibt wirklich keine Worte, es wurde alles schon gesagt: einfach eine Freichheit eine solche CD im Verkauf zuzulassen!! Hätte nicht mal einen Zehntel Stern verdient... A TOTAL DISASTER 1 von 5 PunktenThe quality of this CD is so poor, that I could not believe it. I am surprised a serious provider like Amazon, even sell such things. Leider haben die Stones keinen Einfluss auf diesen Mist! 1 von 5 PunktenWie so oft versuchen einige Leute mit dem guten Namen einer Band das schnelle Geld zu machen! Möglicherweise sind die für die Erstellung dieser Zusammenstellung verantwortlichen Leute noch nicht einmal von den Stones autorisiert! Wer sich für die Stones interessiert, sollte nur die offiziellen Produkte kaufen, dann kann man auch nichts verkehrt machen und sich an den Produkten der besten Rock'n Roll Band erfreuen! 1 Stern ist leider noch zu viel! |
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Stripped (2009 Remastered) von the Rolling StonesAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,86 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungRolling Stones,The - Stripped 2009 Remaster Eine Kundenrezension:Stones Live? - wenn dann diese 5 von 5 PunktenGleich vorweg - die Musik der Stones liebe und höre ich seit fast 30 Jahren und besitze auch alle ihre Studio Alben. Es gab bis heute wohl kaum eine wichtigere Rockband, nur alles was in diesen 30 Jahren ,Live' von ihnen gesehen, oder gehört habe, hat mich nie überzeugt - bis auf dieses Album hier. ,Stripped' erschien im Zuge des unplugged booms und präsentiert die Stones auch tatsächlich in einem akkustischeren Gewand. Sie vermeiden es hier auch die großen Rock Hits wie ,Satisfaction', ,Jumpin' Jack Flash' oder ,Start Me Up' zu spielen, denn die würden mit diesem sound zweifellos verlieren. Die songauswahl geizt aber trotzdem nicht mit Klassikern und viele davon gibt es hier in ihren besten Versionen zu hören. Schon bei ,Street Fighting Man' bekommt man das Gefühl, dass dieser song genauso gespielt gehört, ,Like A Rolling Stone' wird geschmackvoll - wenn auch nicht sehr innovativ - interpretiert, und das entschleunigte ,Not Fade Away' mit seinen detailverliebten percussions schlägt dann die Studio Version sowieso um Längen. ,Shine A Light' ist packend und berührend gleichzeitig. Letzteres muß man auch den großen Balladen wie ,Wild Horses' und ,Angie' attestieren. Auch ,I'm Free' klingt hier von der Stimmung her viel passender dargebracht, als das Original. Der schleppende Blues von ,The Spider And The Fly' ist dann ein später Beweis dafür wie authentisch die Stones diese Musikrichtung drauf haben. Auch ,Let It Bleed' und ,Dead Flowers' erleben hier ihre überzeugendsten Inkarnationen, eben weil sie ,stripped' aber viel melodiöser und intensiver gespielt sind. Der akkustisch dominierte sound (E-Gitarren solis gibt's schon auch, aber die sind sehr geschmack- und gefühlvoll) passt ihnen ausgezeichnet und damals schien es es so, als hätten sie einen Weg gefunden in Würde zu altern. Jagger's performance ist kaum queirlig und er legt hier wirklich Wert darauf gut zu singen, was ihm auch gelingt, weil er bei diesem set eben nicht ständig nervös über die Bühne zappeln muß. Wer die Stones mit einem wirklich guten live-set hören will, der sollte hier unbedingt zugreifen - zumal es eines der besten unplugged - Veröffentlichungen dieser Zeit überhaupt ist. Ihr bestes Album der 90er ist es sowieso. |
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Let It Bleed von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 10,91, Angebote ab EUR 8,91 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Das Kater - Album 5 von 5 Punkten"Let It Bleed" ist wie das böse Erwachen am nächsten Morgen: Der Kopf schmerzt, als würde ununterbrochen mit einem Hammer drauf geschlagen, wie man sich auch legen oder setzen mag, alles dreht sich, der Magen rebelliert, sobald man auch nur an Essen denkt oder versucht sich zu erinnern, wieviel von dem verfluchten Alkohol oder sonstigem man sich gestern zu Gemüte geführt hat. Ohnehin kann man sich an den Großteil der vergangenen Nacht nicht erinnern und versucht, das Geschehene anhand etwas verworrener Erinnerungsfetzen und Erzählungen zu rekonstruieren. Am Ende weiß man einige Dinge: Die Party war gut (oder besser), man hat sich wohl ein bisschen danebenbenommen und schwört sich, das nächste Mal vernünftiger zu sein. Bis das nächste Mal kommt. So ist "Let It Bleed". Glaubt man den Schilderungen der Leute, die die 60er live miterlebt haben, und in deren Erinnerung sich diese Zeit mit zunehmendem Alter immer mehr verklärt, so waren die Sixties eine nicht enden wollende Party, in der man die Grenzen des engen gesellschaftlichen Korsetts sprengte, gegen den Krieg in Vietnam und ansonsten gegen alles und jeden, was den Ruch des Spießigen an sich hatte, demonstrierte und sich von überforderten Polizisten mit Wasserwerfern und Knüppeln traktieren ließ, sich einen Joint am anderen ansteckte, mittels psychedelischen Drogen auf Bewußtseinserweiterungsreise ging und die Freuden der plötzlich so frei gewordenen Liebe auskostete. Das mag alles seine Richtigkeit haben, doch auch die Medaille hat eine Kehrseite: Der Krieg in Vietnam wollte einfach kein Ende nehmen (tatsächlich war der Spuk erst 1975 endlich zu Ende), einige der einst so friedlichen Hippies gründeten terroristische Vereinigungen, es gab Rassenunruhen, kurz vor der großen Woodstock - Party ermordeten fanatisierte Anhänger von Charles Mansons "Family" brutal reiche Leute in ihren Häusern (unter ihnen die Schauspielerin Sharon Tate), um den von Manson prophezeiten "Krieg der Rassen" auszulösen. Ende das Jahres 1969 gab es schließlich das "Woodstock der Westküste", ein vom Management der Rolling Stones sagenhaft schlecht organisiertes Festival auf dem dafür völlig ungeeigneten Altamont Speedway in Livemore, Kalifornien. Die als Ordner engagierten Hells Angels wussten sich der außer Kontrolle geratenen Zuschauermenge nur noch mit sinnloser Prügelei zu erwehren, schließlich wurde, während die Stones ihr Set spielten, der Zuschauer Meredith Hunter von einem Angel erstochen, weil er einen Revolver gezogen hatte. Der Hippietraum von einer friedlichen Welt unter dem Regenbogen ging mit einer Katastrophe zu Ende. Zwar hatten die Stones selbst wenig Anteil an dem Desaster, obwohl von einigen verqueren Leuten die "diabolische Energie" ihrer Musik dafür verantwortlich gemacht wurde, so richtig passten sie aber nie zu den Idealen der Bewegung. Ihr einziger Versuch, im Strom mitzuschwimmen, war das Album "Their Satanic Majesties Request", das mit einigen recht seltsamen Experimenten und ein paar recht brauchbaren Songs daherkam und von der Kritik einhellig verrissen wurde. Die Stones besannen sich daraufhin wieder auf ihre Stärken und die Wurzeln im Blues, nahmen das hervorragende Album "Beggars Banquet" auf und entledigten sich auf nicht ganz feine Weise des immer mehr in Drogennebel und persönlichen Problemen versinkenden einstigen Bandleaders Brian Jones (auf "Let It Bleed" ist er nur noch bei zwei Songs vertreten). Jagger und Richards übernahmen endgültig das Ruder, mit Mick Taylor wurde ein neuer, ausgezeichneter Gitarrist ins Boot geholt, der die nächste Phase in der langen Bandgeschichte mitprägen sollte. "Let It Bleed" beleuchtet nun die dunklen Seiten des Lebens, entstanden unter chaotischen Bedingungen, beeinflusst von den immer gewalttätiger werdenden Unruhen auf der ganzen Welt und den wilden Zuständen in der Band selbst, die sich nach Jones' Rausschmiss auf Selbstsuche befand und den Blues als Lebensader wiederentdeckte. Das ganze Album ist eine Bestandsaufnahme, das sich wie ein Gang über ein verwüstetes Schlachtfeld anhört, allerdings mit einem Lichtsreif am Horizont endet. "Gimme Shelter" eröffnet den Ritt in die Dunkelheit, unheilvoll erhebt sich der Song über Sturm und Krieg, unterlegt mit dramatischen Drums und Piano - Donnern, angetrieben von Keiths Gitarre und Jaggers panischem Gesang, der von der Soulsängerin Merry Clayton noch exzessiver übernommen wird. Der Gänsehautmoment gleich zum Beginn des Albums und für nicht wenige der beste Song der Stones schlechthin. Weiter geht es mit "Love in Vain", geborgt vom Blues - Übervater Robert Johnson. Ein deprimierter Lover begleitet sein Mädchen zum Bahnhof und sieht resigniert den Lichtern des sich entfernenden Zuges hinterher. Eins der besten Covers, das die Stones je gemacht haben, das das Interesse an dem sagenumwobenen Bluesmusiker aus den 20ern sprunghaft ansteigen ließ. "Country Honk" ist eine verballhornte Version der Hitsingle "Honky Tonk Women", bei der die Stones nach einer heruntergekommenen Straßencombo klingen, was durch den eingespielten Verkehrslärm noch unterstrichen wird. Nächster Höhepunkt ist der Titelsong. "Let It Bleed" ist ein dreckiger, sexuell aufgeladener R & B - Song mit allerdings tröstlicher Botschaft. "We all need someone we can lean on." Einer der sanfteren Nummern auf "Let It Bleed" nach dem brutalen "Midnight Rambler" ist "You Got The Silver", der letzte Song, auf dem Brian Jones noch mitspielte. Weil Mick Jaggers Gesangsspur irrtümlich gelöscht wurde, durfte sich Keith Richards am Mikro versuchen und er machte seine Sache hervorragend. Obwohl er zu den zahlreichen Nicht - Sängern im Rockbusiness gehört, veredelt sein sanfter, zaghafter Gesang diesen schönen Song noch zusätzlich. Das Album schließt mit "You Can't Always Get What You Want", einem exzessiven Kracher in Übergröße, der keusch und engelsgleich mit dem London Bach Choir anhebt und sich mit zunehmender Dauer immer weiter zu einem schrillen Finale steigert, dem es nichts mehr hinzuzufügen gibt. "Let It Bleed" steht auch nach über 40 Jahren immer noch ganz weit oben, wenn es die besten Alben aller Zeiten aufzulisten gibt. Es markiert einen Umbruch sowohl im Zeitgeist als auch im musikalischen Stil der Band und gehört zu den Platten, denen der Zahn der Zeit nicht das Geringste anhaben kann. You can't always get what you want But if you try sometimes you might find you get what you need Pay attention to the instructions and play this album LOUD 5 von 5 PunktenFor my money this is the best Rolling Stones album ever, even if it is really not a typical example of their work. I do not think you can find a better opening to a Stones album than "Gimme Shelter" with Mary Clayton providing awesome guest vocals to some apocalyptic lyrics. The catchy guitar lead suggests bad things are coming this way, a sentiment amplified by the high pitched, wordless vocals and the complimentary piano before the rest of the band crashes in and Mick Jagger starts singing. I also know you can not top "You Can't Always Get What You Want" as the big finale, what with the London Bach Choir lending their voices (not to mention Al Kooper providing the most memorable French Horn work on a sixties rock 'n' roll album). I understand the idea that this is the Stones' response to "Hey Jude," but it certainly stands on its own as a classic pop tune, which makes it a most atypical Stones song on that grounds alone. Then there is the philosophical sentiments of the chorus, which again has you double-checking to make sure this is the same Stones who did "Sympathy for the Devil" and were the acknowledged bad boys of rock 'n' roll. "Midnight Rambler," which originally began Side 2 in those days of vinyl, is another one of those most rare long Stones songs and featured Mick Jagger wailing on his harp. "Monkey Man" is my all time favorite non-Stones hit song with Jagger pointing out " I hope we're not too messianic or a trifle too satanic" (I used it for a class assignment once as the music background for a Pat Paulsen speech) and "Country Honk" is a countrified version of their hit "Honky Tonk Woman." You also have a couple of acoustic blues tracks with "You Got the Silver," which offers up the first lead vocals by Keith Richards, and a cover of Robert Johnson's "Love in Vain." "Live With Me" is a solid Stone rocker and the title song is okay, but what is important is that title: it fostered an inherent comparison with "Let It Be," but since that was the Beatles' weakest album, the Stones came out ahead on this one. Those were fun days in rock and roll, boys and girls, let me tell you. Special mention to the efforts of Nicky Hopkins on this album, who plays piano on most of the key tracks as well as the late Brian Jones, who appears on two of the tracks, as does his replacement, Mick Taylor. On top of all that, I love the way the back of the album deconstructs the front. "Beggar's Banquet" might be the more traditional Rolling Stones album, but "Let It Bleed" still holds the top spot for me and the last time I put together my Top 10 albums of all time list for my Pop Culture class "Let It Bleed" was on it. Finally, as it says at the bottom of the liner notes: THIS RECORD SHOULD BE PLAYED LOUD. It should also be played often. top cd 5 von 5 Punktenhallo,ich bin großer stones-fan und finde,dass diese cd ein richtig guter klassiker ist. die musik ist einfach berauschend und rockig. kann ich nur empfehlen,tolle band. Mauerblümchen 5 von 5 Punkten"Let It Bleed" fristet merkwürdigerweise in der Reihe der besten Stonesalben so etwas wie ein Mauerblümchendasein. Fragt man nach den besten Alben der Stones, kommt in schöner Regelmäßigkeit die Antwort "Exile On Main Street" oder "Beggars Banquet", vielleicht noch "Sticky Fingers", nur "Let It Bleed" kommt selten als Antwort. Okay, in dieser Zeit spielten die Stones wirklich einen Hammer nach dem anderen ein, so dass eine Auswahl sehr schwer fällt. Trotzdem ist "Let It Bleed" für mich das Album, dass unter den Monstern "Beggars Banquet" und "Exile.." noch ein klitzekleines Stück herausragt. Es beginnt mit "Gimme Shelter" (dessen manchmal falsche Schreibweise "GimmIe" mich heute noch aufregt), dass sich von einem kleinen, leisen Gitarrenspiel in einen wahrlichen Wall Of Sound hineinsteigert, auf den Phil Spector neidisch gewesen sein muss. Dieser Orkan spitzt sich in dem gellenden Klagen "Rape, Murder It's Just A Shot Away" zu, um dann mit dem beruhigen Ausgleich "Love, Sister, It's Just A Kiss Away" zu enden. Eine simplere und treffendere Aussage, dass sich Krieg durch Liebe verhindern lässt, hat es selten gegeben. Nach diesem fulminanten Auftakt fahren die Stones voll herunter, um mit dem Cover "Love In Vain" einen dermaßen schwermütigen und schwarzen Blues hinzulegen, wie sie es wohl als einzige weiße Band in dieser Intensität vermochten. Die Stones und besonders Keith Richards waren damals sehr von Gram Parsons, einem Musiker der Flying Burrito Brothers, einer Countrygruppe, beeinflusst. Das Resultat konnte man bei "Country Honk" hören, der einzige Song der Stones, den es in zwei offiziellen Versionen gibt. Die andere Version war die wesentlich rockigere Single "Honky Tonk Women", heute noch ein Musterbeispiel an musikalischer Ökonomie. "Live With Me" ist der schnellste Song der Platte, getrieben von einem pumpenden Bass, der ausnahmsweise mal von Keith gespielt wurde und gekrönt von einem Saxophon von Bobby Keyes. Der Titelsong kommt als Midtemporocker daher, ein Lied voller Liebe mit den typischen Anzüglichkeiten der Stones:"And There Will Always Be A Space In My Parking Lot When You Need A Little Coke And Sympathy". Das "Parking Lot" ist eine Methapher für ein - Ahem - Organ in den unteren Körperregionen einer Frau und "Coke" hat hier sicher nichts mit Cola zu tun. DIE Tour De Force der Platte ist zweifellos (ähnlich wie "Sympathy For The Devil" auf "Beggars Banquet") "Midnight Rambler", das textlich von dem "Boston Strangler" Albert Di Salvo, einem Frauenmörder (den Tony Curtis einmal überraschend gekonnt in einem Film darstellte), beeinflusst wurde. Die musikalische Umsetzung ist gewaltig. Diesmal von Bill Wymans Bass angetrieben steigert sich der Song in puren Wahnsinn, bei dem Mick Jagger die vielleicht beste Mundharmonika seines Lebens spielte. Genauso wie nach "Gimme Shelter" schalten die Stones gleich mehrere Gänge zurück, um mit "You Got The Silver" das erste Stück zu spielen, bei dem Keith zum ersten Mal vollständig die Leadvocals übernahm (Bei "Salt Of The Earth" auf "Beggars..") hatte er bereits die Eingangszeilen gesungen. "You Got The Silver" ist eine Perle, eines der schönsten Songs, die sie je aufgenommen haben. "Monkey Man" ist eines der meist unterschätzten Songs der Stones, obwohl sie hier so etwas wie ihr Glaubensbekenntnis ablegen: "I Hope We're Not Too Messianic Or A Trifle Too Satanic (eine direkte Anspielung auf "Sympathy For The Devil"), We Love To Play The Blues". "You Can't Always Get What You Want" ist der einzige Song der Platte, dessen Text ich nicht vollständig kapiere, möglicherweise handelt er von Resignation. Hier haben die Stones mit dem Londoner Bach Chor zusammengearbeitet und so klingt die Platte monumental aus. "Let It Bleed" war das Album, bei dem Brian Jones zum letzten Mal zu hören ist, vielmehr seine letzten musikalischen Zuckungen. Mick Taylor ist erstmals dabei, z. B. bei dem beschriebenen "Country Honk". Möglicherweise hat "Let It Bleed" den Fehler, dass es nach "Beggars Banquet" erschienen ist und deshalb immer etwas in dessen Schatten stand. Wären die beiden Platten als DoppelLP erschienen, wäre es die beste DoppelLP des Rock geworden. Leider kein Multichannel 1 von 5 PunktenDie Musik ist über alle Zweifel erhaben, eines der besten Stones - Alben. Aber: Leider werden die Möglichkeiten des genialen SACD - Formates nicht annähernd ausgereizt. Die Aufnahmen sind nur in schlichtem Stereo, nicht in Multichannel. Ein Gewinn gegenüber der "normalen" CD ist natürlich vorhanden, rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht den SACD - Kauf, wenn die CD bereits vorhanden ist. Daher leider nur ein Stern. |
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Sticky Fingers (2009 Remastered) von the Rolling StonesAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 11,98, Angebote ab EUR 7,40 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Tracks:
ProduktbeschreibungROLLING STONES STICKY FINGERS 5 Kundenrezensionen:Can' t You Here Me Knockin'? 5 von 5 PunktenBei wirklich guter Musik ist es eigentlich egal, ob man sie aus einem kleinen Transistorradio oder einer Super 5.1. Surround Anlage oder gar auf Blu Ray hört. Naja, an eine gute Vinyl kommt das eh alles nicht ran;-) "Sticky Fingers" habe ich seinerzeit auf einem Mono-Plattenspieler gehört, den ich an meinen E-Gitarrenverstärker mit riesiger 150-Watt-Box anschloss - damit war das ganze Viertel mit "Brown Sugar" versorgt... Ich besitze zwar ein paar tausend CDs und bin ein CD-Kunde der ersten Stunde. Alben wie "Sticky Fingers" kann ich aber nur auf Vinyl hören, deshalb halte ich mich hier aus technischen Diskussionen um die CD-Aufnahmen heraus. Es ist auf jeden Fall gut, dass es diese Ausgaben gibt und immer mal wieder versucht wird, den Klang zu optimieren, auch wenn das zuweilen offenbar misslingt und/oder bestimmte Erwartungen nicht erfüllt. Nun, Erwartungen haben eben Leute wie ich, die mit der Scheibe groß geworden sind und noch das Cover mit dem Reißverschluss besitzen. Anderen Hörern darf das herzlich egal sein, die gehen unkonditioniert an die Musik heran. Und die ist einfach gut, wie mir meine beiden Töchter (11 und 17) auch gerade wieder bestätigt haben. Irgendwo habe ich zu "Brown Sugar" gelesen *** This song stands the test of time***. Und genau so ist es: "Sticky Fingers" ist zeitlos gut, ein Klassiker, und "Brown Sugar" ist vielleicht der bekannteste, aber keineswegs der beste Song des Albums - wer nur diesen Hit kennt, darf sich auf weitaus mehr freuen, z.B. auf den Song, dessen Titel ich auch als Titel für diese Rezension gewählt habe: "Can't You Here Me Knockin". Ach ja, und dass nach "Aftermath" nichts mehr gekommen sei und nach Brian Jones' Tod sowieso nicht, das wird ja nun schon seit über 40 Jahren behauptet. Man mag darüber streiten - ich kann diese Sicht nicht teilen -, aber ich frage mich oft, ob die Leute, die das sagen, wirklich daran glauben. Historisch richtig ist: Die Rolling Stones waren 1971, als "Sticky Fingers" erschien, bereits eine Legende, und manch einer hat wohl damals gesagt, wie so oft auch danach, "Was ist denn das jetzt?" Nun, es war, es ist eben ganau das, was die Rolling Stones treibt und am Rollen hält und immer wieder an die jüngeren Generationen anknüpft - "Rock 'n' Roll will never die!" "Sticky Fingers" ist eines der besten Alben der größten Rockband aller Zeiten! Inhalt hui, Ausstattung pfui 5 von 5 PunktenEines meiner absoluten Lieblingsalben der Stones klingt dank des neuen Remasterings endlich so, wie ich es mir wünsche, druckvoll, transparent, nicht so höhenlastig wie das Remaster aus den Neunzigern. Enttäuschend jedoch die Aufmachung! Das Booklet ist wie gehabt auf das Allernötigste beschränkt, enthält weder Songtexte noch irgendwelche zusätzlichen Infos. Einen echten Reißverschluss hab ich ja ohnehin nicht erwartet, aber eine etwas liebevollere Ausstattung von "Sticky Fingers" und den übrigen zur Wiederveröffentlichung anstehenden Stones-Alben seit den Siebzigern wäre schon angebracht. Werde also meine japanische CD-Ausgabe von "Sticky Fingers" MIT Songtexten UND echtem Reißverschluss jetzt nicht ausrangieren! Fünf Sterne nur für den musikalischen Inhalt und das gelungene Remastering! Aber HALLO 5 von 5 PunktenAber HALLO Die Musik auf diesem Album hat von 5 möglichen Sternen 6" verdient! Nun zur der Neuveröffentlichung": Tipp: warum macht es diese Plattenfirma nicht wie die der Beatles.....Promotion/Promotion, Bsp.: 7 Tontechniker arbeiteten über 4 Jahre daran, etc.pp. - Davon abgesehen glaube ich fest daran das sich dieser Aufwand bei den Stones MeisterWerken gleichfalls auszahlt......- . Und ich vermisse bei diesen Neuveröffentlichungen generell das PAPERSLEEVE mit original Cover und beilagen. Die CD sollte wie die LP aussehen, mit den Songtexten den jeweiligen damaligen Werbeplakaten Poster" etc. versehen sein. Bei diesem Album würde sich dabei sogar das spanische StickyCover anbieten!! Also auf geht's macht es nochmal, nur diesmal mit LIEBE !! Es geht immer hierbei nicht um weniger wie um zeitlose Meisterwerke der Musikgeschichte Wie bitte ? 1 von 5 PunktenWas soll denn an 'Sticky Fingers' sensationell gewesen sein? Man merkte deutlich, daß das Feuer und der Witz der Anfangsjahre raus waren und das Fehlen von Brian Jones vermißte man schmerzlich. Sie dümpelten in Richtung 'AllerweltsBeliebigkeit' ab, so wie es bei den Beales ab 'Abbey Road' der Fall war. Ich habe nie verstanden, weshalb man ein Leben lang an etwas kleben muß, bloß weil es zu Beginn mal gut und interessant gewesen ist - ob es sich hier um eines der vielen Sinnsuchemuster der orientierungslosen, postmodernen Massengesellschaft handelt? Finger weg!!!!! 1 von 5 PunktenDie Alten Virgin Aufnahmen sind besser!!Die hat auch ein Bob Ludwig Remasterd, einer der Besten, was das Thema angeht. Und dann beklagt sich die Music-Industrie über sinkende Umsätze, man versucht uns immer noch für Dumm zu verkaufen! Vielleicht, weil der Fan ja sagt, dass muss ins Regal, auch wenn es Klanglich schlechter ist.Qualität scheint mir eine Nische geworden zu sein im Zeitalter der Digitalen Aufnahmen. Wo bleibt die Wärme der Musik, ich habe manchmal das Gefühl, es werden eine paar Daten in den Computer eingegeben und fertig.Keiner macht sich mal die Mühe und hört sich die CD zu Hause an. Ich kann nur sagen: Leute achtet mehr auf die Qualität für euer hart Verdientes Geld. Die Stones, ZZ Top und einige mehr sind unter aller Sau Aufgenommen! Da geben sich sehr viele Gruppen die keine große Plattenfirma haben weit aus mehr Mühe, eben mit Herz-Schmerz dabei.Es ist eine Abzocke vor dem Herren!!! |
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Out of Our Heads von the Rolling StonesAudio CD von Decca (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 10,36 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2002 |
Tracks:
2 Kundenrezensionen:Die Stones finden allmählich zu sich selbst 4 von 5 PunktenDas 3. (UK-)Album der Stones, "Out of our heads", weist mit "Heart of stone" und "I'm free" zwei selbstgeschriebene Nummern auf, die bereits hitverdächtig klingen. "Gotta get away" hingegen, der 3. Song, der aus der Feder von Jagger/Richards stammt, vermag weniger zu überzeugen. Weitere Highlights sind "She said yeah", "Mercy, mercy" und "That's how strong my love is". "Out of our heads" ist, wie ich finde, eine tolle Platte. Sehr gutes Hörerlebnis 5 von 5 PunktenGottes Segen, dass 2002 alle klassischen Alben der Rolling Stones neu veröffentlicht wurden.Zuletzt war das 1986 der Fall und damals klangen die CD`s grottenschlecht.Teilweise wurden die Lieder noch von Vinyl auf Compact-Disc überspielt ! Die Verantwortlichen bei DECCA, der Plattenfirma der Stones bis 1970, haben aus diesen Fehlern gelernt und zum 40.Bandjubiläum alles neu rausgebracht.Es wurden modernste Technologien angewandt, um einen möglichst brillanten Klang der alten Aufnahmen zu bekommen.Das Ergebnis ist sensationell ! Klassiker wie "That`s How Strong My Love Is", "Lady Jane", "Tell Me", "Spider And The Fly" und und und klingen unglaublich frisch und sauber.Diese neue Technik nennt sich SACD und man darf gespannt sein, ob sie das Zeug hat, die Konkurrenz CD dauerhaft zu verdrängen.Man sollte allerdings die britischen und nicht die amerikanischen Versionen der Alben "Out Of Our Heads", "Aftermath" und "Between The Buttons" kaufen, da die Amis an der Titelliste rumgepfuscht haben.Was die Stones mit diesem umwerfenden Klang da vorgemacht haben, sollten Legenden wie Bob Dylan,CCR und die Beatles bald auch machen.Die alten CD`s aus den 80er Jahren kann man dann wegwerfen oder bei ebay verkaufen.5 Sterne auf Anhieb. |
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